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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 18.
Jan.

Und nun kommt die allerallerletzte Fotoauswertung aus 2016 – mein Jahresprojekt „Ampeln und Schilder“. Wir waren letztes Jahr so viel und so oft auf Tour wie noch nie zuvor. Aber meine Hoffnung auf interessante AmpelmĂ€nnchen hat sich dennoch nicht wirklich erfĂŒllt. Spannend fand ich lediglich die spanischen, welche wir auf Gran Canaria gesehen haben …

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… und die tĂŒrkischen, welche wir in Manavgat entdeckten:

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Diese AmpelmĂ€nnchen sehen schon auf jeden Fall anders aus als die, welche ich schon in meinem DDR-Relikte-Fotoprojekt gezeigt habe    😉

Die Ausbeute an Schildern aller Art war aber erwartungsgemĂ€ĂŸ umfangreicher. Diese habe ich (wie immer mit Carstens Hilfe    :verliebt:    ) zu einer Galerie zusammengestellt und wĂŒnsche euch nun ganz viel Spaß mit einigen Schmunzlern bei der Durchsicht dieser ausgewĂ€hlten 50 Aufnahmen.

 



2017 16.
Jan.

Nachdem ich mich immer wieder damit beschĂ€ftigte, Menschen und GegenstĂ€nde beim Fotografieren nach Möglichkeit realitĂ€tsnah abzubilden, bekam ich auch mal Lust etwas zu machen, was man mit den Worten „Ist das Kunst oder kann das weg?“ wohl am besten beschreiben kann: abstrakte Bilder. Ein paar von meinen Kreationen aus Dezember möchte ich nun hier prĂ€sentieren.

Zuerst habe ich mit buntem Transparentpapier und einer Taschenlampe herumexperimentiert:

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Danach kam schwarzes Papier an die Reihe und als Beleuchtung diente ebenfalls nur unsere gute alte MagLight:

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Diese bunten Partyspießchen haben dank ihrer krĂ€ftigen Farben aus meiner Sicht auch ein hĂŒbsches, abstraktes Linienbild abgegeben:

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Sie habe ich danach nochmals verwendet, um diese Bilder zu machen:

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Aber auch ohne die farbige Hintergrundbeleuchtung konnte man mit Farbtropfen im Wasser wunderbar abstrakte Bilder erzeugen:

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In einem solchen Farbnebel sieht sogar ein Löffel im Glas spannend aus … finde ich jedenfalls    đŸ˜‰

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So, das war das letzte Projekt aus dem vergangenen Jahr, welches fototechnisch hiermit abgeschlossen ist. Nun schulde ich euch noch beim nĂ€chsten Blogeintrag die Bilder meines Jahresprojektes „Schilder“ und danach kann ich mich voll und ganz den Themen der neuen 12 Monate sowie einem Jahresprojekt widmen.



2017 15.
Jan.

Eigentlich sollte ich schon mal einen RĂŒckblick auf das vergangene Jahr wagen, aber ich werde euch statt dessen ĂŒber unsere ersten Wochen des neuen Jahres berichten – da war schon jetzt so viel los, wie es sonst fĂŒr ein ganzes Jahr reichen könnte    đŸ™‚

Wie ich bereits erwĂ€hnt habe, hat sich gleich am ersten Arbeitstag des Jahres unsere Waschmaschine in den Elektrohimmel verabschiedet. Nach vier Tagen ohne Waschknecht haben wir endlich eine Nachfolgerin ins Haus geliefert bekommen … zwischenzeitlich verfiel ich in die alte Hausarbeitshölle und musste WĂ€sche wie vor 40 Jahren mit der Hand waschen. Da lernt man doch gleich wieder die modernen Errungenschaften der Technik ganz anders zu schĂ€tzen!

Zack, 420 Euro weg …

Und nun wissen wir, dass diese kaputte Weißware nur der Anfang war, denn am Morgen darauf verabschiedet sich eine GlĂŒhbirne mit einem Knall, sodass von mir noch mehr Aufmerksamkeit beim Aussuchen der Klamotten fĂŒr die Arbeit im nun nicht mehr so gut beleuchteten Schrank gefragt war. Eine weitere NebensĂ€chlichkeit ist der Plastikring von meinem Sport-BH, welcher direkt vor einem SYNRGY-Kurs kaputt ging – wahrscheinlich eine Folge der straffen HandwĂ€sche und des Auswringens. So musste ich zwischen den kurzen Pausen immer wieder an dem Stofffetzen rumrĂŒcken, welcher eigentlich meiner linken Brust Halt geben sollte, aber so immer nach unten rutschte. Bis hier zum GlĂŒck alles Peanuts, denn diese Kleinigkeiten konnten eigenhĂ€ndig wieder in Ordnung gebracht werden.

Anders verhielt sich da schon der Riss bzw. Bruch an Carstens Fahrradlenker, denn hier war die einzige Konsequenz, dass sich meine OrangenhĂ€lfte nach einen neuen Drahtesel umsehen musste. Das alte SchĂ€tzchen ist ja eigentlich sein Jugendrad aus 1986 und da hilft wohl nur ein Austausch des Lenkers nicht mehr so richtig, denn die Tretlager knirschen bereits herzerweichend und auch andere AuffĂ€lligkeiten wurden in letzter Zeit immer nur mit Öl, Werkzeug und Erhaltungswillen ein paar Wochen lang auskuriert.

Zack, erneut 500 Euro ausgegeben … und glaubt mir, was man heute so alles fĂŒr ein Fahrrad hinblĂ€ttern kann, hat ja fast schon den Wert einer kleinen EinbaukĂŒche! Wir hĂ€tten nie gedacht, dass alleine schon weniger als 20 GĂ€nge die Auswahl so dermaßen einschrĂ€nken kann …

Nun wurde das Jahr gerade mal eine Woche alt und schon folgten die nĂ€chsten Opfer, denn am vergangenen Sonntag waren auch wir beide selber so etwas von kaputt. Wir fĂŒhlten uns kurz nach dem Aufstehen und FrĂŒhstĂŒck ganz komisch, es rumorte im Bauch, man war völlig antriebslos und wir bekamen immer heftig werdende Kopf- und Gliederschmerzen. WĂ€hrend ich (wenn auch nicht 100%ig konzentriert) noch meine Dinge am Rechner erledigen konnte, hat Carsten nahezu 2/3 des Tages im Bett gelegen und geschlafen. Wir haben es auf das Essen vom Vortag geschoben, denn ich war der Meinung, der Rotkohl war schuld, doch Carsten dagegen vertrat die Meinung, meine Bratensoße wĂ€re zu fettig gewesen. Eine Freundin meinte jedoch am Tag darauf, dass das auch ganz nach dem Norovirus klingen wĂŒrde und nachdem wir die Symptome (Durchfall wie bei uns oder Erbrechen oder gar beides zusammen) gelesen haben, teilen wir diesen Gedanken immer mehr. Zum GlĂŒck sind somit in unseren Augen die Lebensmittel wieder rehabilitiert    😉    und wir konnten sogar am Montag ganz pflichtbewusst auf Arbeit erscheinen.

Wenigstens mal ein „Kaputt“ ohne finanzielle Einbußen …

Ganz nebenbei haben wir dann noch in den letzten zwei Wochen das Vorhaben, unsere mittlerweile doch recht betagte Rechnerlandschaft aufzupeppen, zumindest soweit vorangetrieben, dass wir schon die neue Hardware bestellten und geliefert bekamen. Drei Rechner und ein neues Speichersystem (NAS) muss mein Mann jetzt „nur noch“ einrichten und zu den in unserem Haushalt funktionierenden Computerteilen hinzufĂŒgen … warum hat denn der Weihnachtsmann auch dieses Jahr wieder keinen Zeitexpander fĂŒr die OLCAs im Geschenkesack gehabt?!?!

Zack, wieder verließ eine nicht ganz unerheblich Summe Euronen unser Konto …

An diesem Freitag bzw. Wochenende kam Stephanie bei uns vorbei, um sich zusammen mit Carsten um die Beschaffung eines neuen Laptops zu kĂŒmmern, denn bei ihrem alten, ebenfalls in die Jahre gekommenen Rechenknecht ist schon im Dezember letzten Jahres die Festplatte kaputt gegangen.

Das nĂ€chste Zack, auch wenn es diesmal nicht unbedingt unser Geld ist …

Und da das Kind schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken schwanger geht, sich ein kleines Auto fĂŒr Potsdam bzw. Berlin zu kaufen, war das ebenfalls wieder mal ein Thema ĂŒber das stundenlang diskutiert wurde. Besonders eine Studentin muss ja bei der Anschaffung eines solch kostenintensiven Teils alles gut abwĂ€gen: Kauf, Versicherung, Steuern, Sprit, Reparaturen und was sonst noch alles dazukommt. Nachdem die theoretischen Lösungen gefunden waren, griff Stephanie dankbar Carstens Idee auf, am Samstagvormittag in Dresden ein paar AutohĂ€ndler abzuklappern, um wenigstens die in Frage kommenden Marken und Modelle (z.B. VW up!, Skoda Citigo, Peugeot 108, Renault Twingo, Dacia Sandero und Citroen C1) bezĂŒglich Platz, Haptik und Aussehen genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich klinkte mich aus dieser Aktion aus, denn einer musste daheim bleiben, um das Paket mit den oben schon erwĂ€hnten Rechnern entgegen zu nehmen und auch das Mittagessen vorzubereiten    😀

Im Endeffekt hat das stundenlange AnfĂŒhlen und Ansitzen diverser fahrbarer UntersĂ€tze dazu gefĂŒhrt, dass das Essen nicht mehr heiß war, als die beiden nach Hause zurĂŒckkehrten … und dass Stephanie sich ausgerechnet beim letzten HĂ€ndler spontan fĂŒr einen kleinen Gebrauchten entschieden hat. Nun gehört zu unserer OLCAschen Autofamilie eben auch ein weißer Hyundai i10, 8 Jahre alt und ca. 45.000 km auf dem Buckel, aber er scheint noch in einem sehr guten Zustand zu sein    đŸ˜€    ich habe ihn ja noch nicht live gesehen.

Auto

Egal, geschmeckt hat das Mittagessen trotzdem und das Kind ist ĂŒberglĂŒcklich, denn sie fand den Kleinen zu ihr passend (nicht nagelneu und somit als erstes Auto fĂŒr sie als FahranfĂ€ngerin zu kleineren, unbeabsichtigten BerĂŒhrungsaktionen etwas besser geeignet) und sie musste dafĂŒr nicht mal an ihre finanziellen Grenzen bzw. an das ganze ersparte Budget gehen, um sich diesen leisten zu können    đŸ™‚

Aber: Zack, erneut wandert Geld von unserem Konto in die deutsche Wirtschaft, da Carsten natĂŒrlich erst einmal Kaufvertrag und Anmeldung auf seinen Namen und mit Dresdner Kennzeichen genommen hat. Mit den ganzen bĂŒrokratischen HĂŒrden und Möglichkeiten wĂ€re unsere Kleine bestimmt zu sehr ĂŒberfahren worden … es ging eben alles so schnell!

Aber versteht mich nicht falsch: wir wollen und können als Fazit natĂŒrlich nicht meckern! Die ersten Tage des neuen Jahres sind einfach nur schon so mit Termine, Ereignissen und Unvorhergesehenem vollgepackt (ich habe euch einfach nicht alles erzĂ€hlen können!), dass ich gerade fast schon wieder reif fĂŒr die Insel bin – aber die muss noch etwas warten … ja, zu unserem Hochzeitstag geht es erneut ans Meer, denn auch das haben wir jetzt in der letzten Woche gebucht und bezahlt    *katsching*    đŸ˜‰

Oh, bei all diesen Ereignissen habe ich es gestern völlig außer acht gelassen, dass mein Blog seinen 10. Geburtstag hatte    :erroeten:
Ich fand diese Zahl selber wirklich erstaunlich, denn auch wenn ich nicht so oft schreibe wie manch andere Blogger, dafĂŒr wenigstens aber jetzt schon seit dieser ziemlich langer Zeit. Also kann ich jetzt meinem Blog nur noch Folgendes sagen:

NachtrÀglich-Wein-web

Ich bin sehr gespannt, was die kommenden Tage noch mit sich bringen werden, bin aber der Meinung, dass ich nichts dagegen habe, wenn es nun etwas beschaulicher und entspannter zugehen könnte    đŸ˜‰



2017 09.
Jan.

Ich weiß, ich weiß, wir sind bereits im Jahr 2017 angekommen … aber ich habe da noch ein paar Projekte aus dem alten Jahr, welche ich nur zu gern noch zu einem Abschluss bringen möchte, bevor ich mich dann um die neuen Fotothemen- und Experimente kĂŒmmere    🙂

Ich fange mit dem noch ausstehenden Fotoprojektbericht aus November an. Die Bilder waren alle rechtzeitig gemacht – ich schwöre!

Als ich das Fruchtprojekt auf den November legte, habe ich irgendwie völlig außer Acht gelassen, dass um diese Jahreszeit die Auswahl an Fotomodels etwas arg eingeschrĂ€nkt ist. Bei meinen ersten Versuchen stellte ich zudem sehr schnell fest, dass die FrĂŒchte auf gar keinen Fall zu klein oder zu leicht sein dĂŒrfen, denn so platschen einfach zu sachte. Wie zum Beispiel diese Blaubeere:

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Die frischen Cranberries benahmen sich sogar noch divenhafter:

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Immerhin haben sie zumindest als eine Handvoll ein besseres Bild abgegeben:

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Da Tomaten rein botanisch gesehen auch eine Frucht sind, habe ich es mir erlaubt, sie ebenfalls als Platschmodels einzusetzen    đŸ˜€

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Wie man unschwer erkennt, haben sie durch ihre GrĂ¶ĂŸe und Gewicht endlich mehr Wellen geschlagen. Aber die Aufnahmen mit nur klarem Wasser waren mir nicht genug und Milch hat sich dann als bedeutend bessere FlĂŒssigkeit erwiesen. Ihre ViskositĂ€t hat mir zu einigen, aus meiner sehr Sicht interessanten Bilder verholfen.

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Wenn die MilchoberflĂ€che ganz ruhig war, konnte man sie glatt fĂŒr eine Spiegelung nutzen:

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Aber die Tomaten waren wohl immer noch nicht schwer genug, um große Wellen zu schlagen. Deshalb habe ich es mit einer Kumquat versucht:

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War schon besser und ich wurde mutiger und riskierte das Experiment mit einer Limette und einem Milchkaffee    😉

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Das war schon beinah ein Tsunami auf dem Fotoset – die Spritzer waren ĂŒberall zu finden! Sieht aber schon ziemlich schick aus, oder?

Und dann gab ich auch Trockenobst eine Chance. So wie es aussieht, passen getrocknete Aprikosen optimal zur Milch, denn sie fielen genau so hinein, wie ich es mir ursprĂŒnglich ausgemalt habe:

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Ich finde, es ist ein wirklich schöner Kraterring geworden. Beim nĂ€chsten Bild ist es meiner Meinung nach sogar noch besser:

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Übrigens, dieses Fotoprojekt hat am Ende sogar sehr zu meiner gesunden ErnĂ€hrung beigetragen    😀



2017 04.
Jan.

Als erstes möchte ich treulose Tomate meinen treuen Lesern ein gesundes, glĂŒckliches und friedliches Jahr 2017 wĂŒnschen!

Wir haben uns Ende 2016 fĂŒr ein Experiment entschieden und bereits Mitte Juni eine Familienreise fĂŒr die Weihnachts- und Silvesterzeit nach Side in der TĂŒrkei gebucht. Leider kamen, verursacht durch den Mitte Juli unternommenen Putsch in der TĂŒrkei und durch die daraus folgenden Konsequenzen, jede Menge VerĂ€nderungen auf das Land und uns zu. Zum Beispiel, dass die Touristenströme angefangen haben, das sonst sehr beliebte Urlaubsland zu meiden. Wir sind aber unserer Buchung treu geblieben und mussten knapp drei Wochen vor der Abreise, mitten im allgemeinen Weihnachtstrubel, erfahren, dass die Fluggesellschaft die Route Dresden-Antalya nun doch nicht mehr anbietet und wir deshalb am frĂŒhen Morgen ĂŒber Berlin-Tegel fliegen sollen. Nach einigen Überlegungen und verworfenen PlĂ€nen A, dann B und dann C, hat sich unsere Familie entschlossen, wenn schon nicht den Dresdner, dann wenigstens den anderen Heimvorteil fĂŒr die Übernachtung vor dem Flug am frĂŒhen Morgen am 25.12. zu nutzen: Stephanies Studentenbude in Potsdam. Gesagt, getan … wir holten die MĂ€dels am Heiligabend um 19 Uhr mit einem Leihwagen bei ihrem Papa ab und dĂŒsten gemeinsam in die Brandenburgische Hauptstadt. NatĂŒrlich gab es dort fĂŒr uns auch noch eine Bescherung. Na, wer findet auf dem Bild unseren eigens fĂŒr diesen Anlass organisierten und aufwĂ€ndig geschmĂŒckten Tannenbaum?    😉

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Wie erhofft und geplant, flogen wir pĂŒnktlich und ohne große Komplikationen am 1. Feiertag ab Tegel in den sonnigen SĂŒden der TĂŒrkei, um dann gegen Nachmittag im Diamond Beach Hotel unser gebuchtes Familienzimmer zu beziehen. Hmm, den Fotografen der Webfotos wĂŒrde ich nur zu gern einmal kennenlernen, denn leider war die RealitĂ€t etwas anders als bei den diversen Reiseveranstaltern abgebildet. Auf deren Fotos gab es fĂŒr die beiden SchlafrĂ€ume nĂ€mlich immer so etwas wie Sofas, Sitzgelegenheiten und Tische … bei uns bestand die Zimmerausstattung gerade mal aus vier Betten, nur einem (!) Stuhl, einem (!) Sessel und einem kleinen Beistelltischchen – gesellige Runden sollen ja schließlich nicht im Zimmer stattfinden, sondern in der (leider zu dieser Zeit etwas zugigen) Lobby, in den mit Polstermöbeln gefĂŒllten AufenthaltsrĂ€umen und natĂŒrlich im Außenbereich. Im Sommer mag das völlig ausreichend sein, aber bei winterlichen Temperaturen von 5-10 Grad eben keine so gute Wahl. Aber wir wollen nicht klagen, denn das Essen war gut und landestypisch, das Wetter spielte ziemlich gut mit und bei Spa und Sport konnte auch so manche Stunde genossen werden.

Bei Regen haben wir viele der mitgebrachten Gesellschaftsspiele rausgeholt, wobei sich im Laufe der letzten Zeit mit Wizard, Bezzerwizzer kompakt und Stadt, Land, Fluss als Kartenspiel ein paar Favoriten entwickelt haben, zu denen jetzt wohl auch und auch Potato Man und ErzÀhl mal hinzukommen könnten. Ansonsten nutzten wir gerne öfters mal mit Notebook, iPad, Playbook, Handy oder Kindle Fire das kostenlose WLAN in der Hotellobby.

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Dass es kein Internetzugang in den Zimmern gab, fanden wir anfangs zwar doof, mussten dann aber auch ehrlicherweise feststellen, dass man dadurch nicht stÀndig durch die GerÀte abgelenkt wird und so die Urlaubszeit auf dem Zimmer (insbesondere morgens und abends) doch viel mehr zum Quatschen, Lesen, Schlafen und auch Spielen genutzt werden kann.

NatĂŒrlich haben wir uns auch innerhalb des Hotels sowie bei Außentouren etwas sportlich betĂ€tigt, was bei einer AI-Futterversorgung mehr als nötig  ist    😉    …

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… haben antike SehenswĂŒrdigkeiten aus der NĂ€he angesehen …

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… konnten die Sonne genießen und Katzen streicheln …

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… und verliebten uns unsterblich in die ĂŒberall angebotenen GranatĂ€pfel …

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…so dass wir bei einem 14 km langen Strandspaziergang von unserem Hotel bis zur Altstadt von Side uns gleich mehrere GlĂ€ser solches frisch gepressten Granatapfelsaftes gönnten …

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… und uns dazu gleich noch von einem Fachmann zeigen ließen, wie man diese FrĂŒchte am geschicktesten verzehrfertig auseinander bekommt.

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Große Anziehungskraft fĂŒr mich hatte natĂŒrlich der nahe gelegene Strand der TĂŒrkischen Riviera …

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… und das Schauspiel zwischen Wasser und Wolken war wirklich unbeschreiblich schön!

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So in der Ferne (hinten links) lasse ich mir den Regen gern gefallen    😉

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NatĂŒrlich haben wir auch etliche Muscheln und einige Handschmeichler-Steinchen gesammelt    🙂    und wir haben ĂŒberraschend viele Muscheln mit einem Loch an genau der richtigen Stelle fĂŒr eine Kette gefunden!

Zwischendurch erlaubten wir uns mit Hamam, Dampfbad und Massage etwas Wellness und schwitzten an manchen Tagen ein wenig im hoteleigenen Fitnessraum. Andrea traute sich sogar zum Hotel-Frisör, um sich einen neuen, kĂŒrzeren Haarschnitt zu gönnen. Sie hat sich definitiv schon im Vorfeld einen sehr guten und zu ihr passenden Stil ausgesucht und der dortige Figaro hat das wunderbar umgesetzt.

Tja, und dann kam auch schon Silvester:

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Da wir alle nicht so sehr fĂŒr durchorganisierte Partys zu begeistern sind, verzogen wir uns nach einiger Zeit im Restaurant bzw. am Buffet zum Quatschen und Spielen auf unser Zimmer. Von unserem Balkon hatten wir zudem einen viel wunderbaren Blick auf das zugegeben recht kleine Feuerwerk in diesem Stadteil:

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Die Silvesternacht war fĂŒr uns alle zudem oberkurz, denn bereits um 4 Uhr morgens wurden wir vom Transferbus abgeholt und zum Flughafen gebracht. Schon um 7:30 Uhr hob der Flieger ab und gegen 9 Uhr frĂŒh waren wir am Neujahrstag wieder in Berlin. Trotz des Schlafmangels bei der RĂŒckreise fĂŒhle ich mich nach dieser echt tollen Familienurlaubswoche genau so glĂŒcklich wie diese rote Katze in der Altstadt von Side    🙂

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Ich hoffe, ihr hattet auch so wundervolle Feiertage im Kreise der Leute, welche ihr lieb habt und konntet die freie Zeit genau so genießen wie wir!

Nun ist das neue Jahr schon lĂ€ngst in vollem Gange und bei uns hat es gleich damit begonnen, das sich wĂ€hrend unseres Wocheneinkaufes plötzlich und unerwartet unsere Waschmaschine (vielleicht sogar mit einem großen Knall ?) in die ewigen JagdgrĂŒnde verabschiedete – aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte    😉



2016 11.
Dez.

Wie jedes Mal im Dezember brauche ich dringendst einen Zeitumkehrer a la Hermine aus „Harry Potter“    đŸ˜€    es passieren so viele schöne und spannende Dinge, man trifft sich mit so vielen interessanten und lieben Menschen und hat kaum noch Zeit, hier darĂŒber zu berichten …

Deshalb gibt es erst jetzt mit einer Woche VerspĂ€tung einen Bericht ĂŒber unser Familienwochenende zu viert, genau wie in den guten alten Zeiten. Der Auslöser fĂŒr die Anreise der Kinder war an und fĂŒr sich mein Geburtstag, aber dann haben wir uns einfach insgesamt ein paar entspannte und gemĂŒtliche Tage eingerichtet.

Stephanie konnte sogar schon am Donnerstagabend kommen, bei Andrea war die Ankunft erst am Freitag gegen Mittag machbar. Deshalb gab es am Freitagvormittag eine WellnessaktivitĂ€t nur fĂŒr meine Kleine und mich: wir haben uns 90 Minuten Thai-Massage gegönnt … das tat echt gut    🙂
Danach trafen wir uns alle zusammen in der NĂ€he der Uniklinik und auch Anna samt Leon kamen kurz dazu …

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… denn ich habe alle zu meiner Ausstellung „TeddybĂ€ren auf Tour“ gefĂŒhrt und voller stolz alle Bilder gezeigt. Ich kann irgendwie immer noch nicht so recht fassen, dass ich meine BĂ€ren wirklich zum Zeigen aufhĂ€ngen durfte    :erroeten:

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NatĂŒrlich wurde die gemeinsame Zeit auch dazu genutzt, viel zusammen in der KĂŒche zu machen, denn wir essen nun mal alle sehr gern. Am Freitagabend ĂŒbernahmen die Kinder das Kommando und es gab Fernöstlich. FĂŒr die „Fischverweigerer“ Stephanie und Carsten wurde eine Asia-Pfanne mit ausschließlich frischen Zutaten gezaubert:

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Ich durfte unter Andreas fachkundiger Anleitung zum ersten Mal in meinem Leben ganz alleine Sushi rollen. Welche davon ich als erste fabriziert habe, kann man doch gut erkennen, nicht wahr    😉    ?

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Aber mein Kind hat mir bestĂ€tigt, dass so ein Riss nicht nur an mir liegt, sondern dass die AlgenblĂ€tter aus dem Kaufland schon immer etwas dĂŒnner gewesen sind, als die aus einem Asialaden. Da war ich schon etwas erleichtert    đŸ˜‰

Etwas zeitaufwĂ€ndiger waren da schon andere Rollen, welche ich an dem gemeinsamen Wochenende ebenfalls zum ersten Mal gemacht habe. Doch am Ende sind auch die echt superlecker geworden! Das Rezept habe ich von AnaĂŻs, einer Französin, welche schon lange in Dresden lebt und ihre Köstlichkeiten auf Facebook prĂ€sentiert. Diesmal gab es nicht nur Bilder von den Zimtschnecken, sondern auch gleich ein Rezept und das musste ich einfach ausprobieren, weil meine MĂ€dels und ich nun mal Zimtliebhaberinnen sind. Und so sind meine Schnecken dann geworden:

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Leider ist das Rezept derzeit nur fĂŒr Fazzebuck-Angemeldete zugĂ€nglich. Ich habe aber schon angefragt, ob ich es spĂ€ter auch in unserem Kochbuch verwenden darf, ansonsten teile ich es gerne nach einer Anfrage per E-Mail oder PN    đŸ˜‰

Das war natĂŒrlich nicht das Einzige, was wir an dem kuschelig-chilligen Familienwochenende gebacken haben. Es war immerhin schon das 2. Adventswochenende und daher haben wir am Samstag drei Sorten WeihnachtsplĂ€tzchen gerollt, ausgestochen, gebacken und verziert:

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Diese Menge wurde am Ende, bevor die Kinder wieder zu ihren Höhlen in Chemnitz und Potsdam aufgebrochen sind, gerecht aufgeteilt. Ist ja genug fĂŒr alle geworden:

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Vorher wurde diese riesige PlĂ€tzchenlandschaft aber auch dafĂŒr genutzt, unser diesjĂ€hriges Weihnachtsfoto zu verschönern, welches seit heute auf www.marvinchen.de prĂ€sent ist.

FĂŒr mich ist es irgendwie völlig unglaublich, aber in zwei Wochen werden wir wieder als Familie zusammenkommen und Zeit zusammen verbringen! Ich freue mich schon soooooo sehr darauf! Bis dahin muss ich mich allerdings auf jeden Fall noch um einige Weihnachtsgeschenke kĂŒmmern    😉



2016 30.
Nov.

Leider bin ich am letzten Wochenende nicht dazu gekommen, einen Blogeintrag zu schreiben. Aber ich habe auch wichtige GrĂŒnde fĂŒr meine Schreibfaulheit gehabt    🙂    denn am Samstag hatte ich einen ganz besonderen Tag: meinen Geburtstag    🙂

Wer sagt schon, dass nur die runden Geburtstage groß gefeiert werden können? Ich fand, die 46 ist auch irgendwie wichtig und habe mich deshalb schon beizeiten bei Eduard Ilg fĂŒr eine gesellige Essensrunde angemeldet. Sein Ruf als Kenner und Könner der georgischen KĂŒche eilt ihm in Dresden und Umgebung inzwischen voraus. Also trommelte ich unsere Freunde zusammen, um eben genau dort gemeinsam meinen Ehrentag zu feiern. Als ersten Gang gab es eine riesige SchĂŒssel superleckeren Salat und gleichwohl leckeren Plow – einem besonders gewĂŒrzten Reisgericht mit Fleisch und Möhren.

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Danach wurde eine typisch georgische SpezialitĂ€t aufgedeckt – Chinkali.

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Diese Teigtaschen sind zwar grundsĂ€tzlich mit Pelmeni und Wareniki „verwandt“, aber man isst sie ganz ohne Besteck. DafĂŒr muss man sie am Zipfel packen und so halten, dass es wie ein Pilz aussieht. Dann wird in eine Stelle vorsichtig reingebissen und der köstliche Saft „ausgezutscht“. Ab da kann man voller Lust reinbeißen, aber die kompakten Teigzipfel werden normalerweise nicht mitgegessen, sondern ganz (lebensmittel)verschwenderisch am Tellerrand abgelegt. Die FleischfĂŒllung der Chinkali ist saftig und mit KrĂ€utern gewĂŒrzt – oberlecker!

Nach diesem Gang waren wir alle erstmals richtig satt und haben um eine lĂ€ngere Essenspause gebeten, die wir zum Trinken, Quatschen und Tanzen nutzten. Wir haben zwar vorgehabt, einen georgischen Tanz zu schaffen, aber am Ende hatte dieser eine unerwartete Ähnlichkeit mit einem Sirtaki    😉
Wie dem auch sei, durch die Bewegung und durch das viele Lachen hatten wir letzten Endes wieder Appetit auf Fleischiges bekommen und da war der richtige Zeitpunkt fĂŒr die typisch sowjetischen Riesenschaschlikspieße gekommen – ohne Zwiebel, Paprika und GemĂŒseschnickschnack … eben pure Fleischballen vom Feuergrill!

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Danach waren wir schier zum Platzen gedehnt, aber es war so unendlich gut und lecker!!! Nach dieser Runde versuchten wir es erneut mit dem Tanzen, aber diesmal mit einer irischen Polka – schließlich hatte ich unter meinen GĂ€sten zwei gut geĂŒbte TĂ€nzerinnen der Irish Dance Company und das musste man doch einfach mal mit ausnutzen    😉
Unser Polka hĂ€tte vermutlich keinen Tanzwettbewerb gewonnen, aber wir hatten enorm viel Spaß dabei    😉

Und weil ich so tolle Menschen zu meinem Freundeskreis zĂ€hlen darf, war es mir ein BedĂŒrfnis, nicht nur einen Tost auf sie alle auszusprechen.

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Übrigens, ich hatte mit diesmal keine Geschenke gewĂŒnscht, sondern lediglich einen kleinen Beitrag zur Bewirtungsrechnung, aber nun weiß ich, was meine lieben Freunde (und mein MĂ€nnel) unter „keine Geschenke“ verstehen    😉

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Sind die Geschenke und Karten nicht bĂ€rig    :verliebt:    ?

Diese Blumen passten leider nicht mehr in diese Komposition, deshalb gibt es das Bild eben extra    đŸ™‚

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Ich bin echt gespannt, ob die Christrose sich bei uns wohlfĂŒhlt    đŸ™‚

Am Sonntag haben Carsten und ich uns ein wenig vom Feiern erholt, man ist ja jetzt schließlich keine 17 mehr. Da braucht man eben etwas lĂ€nger, bis man die vorher noch so schwungvollen Tanzbeine am Tag danach aus dem Bett hievt und selbst danach wollen sie einen auch noch gleich wieder am liebsten nur zur gemĂŒtlichen Couch tragen    đŸ˜‰
Trotzdem wurde bei uns auch gearbeitet, denn am Montag sollte in der Abteilung weiter gefeiert werden und man steht ja nicht gerne mit nur einer Packung gekaufter Kekse bei den lieben Arbeitskollegen. Aus diesem Grunde wurde am Nachmittag noch krĂ€ftig gekocht und gebacken    🙂    und neben meiner zweistĂŒndigen Vorbereitung fĂŒr die nĂ€chste Russischstunde stand auch noch zusammen mit Carsten die abschließenden Arbeiten fĂŒr meine BĂ€renfotoausstellung auf dem unbedingt-zu-erledigen-Zettel: Bilder beschriften und meine Personenvorstellung schreiben. Es ist ĂŒbrigens arg schwer, ĂŒber sich in der dritten Person zu schreiben    😉

Aber nun ist alles vorbei, sogar die Bilder haben wir gestern schon am Ausstellungsort aufgehĂ€ngt. Eigentlich kann jetzt auch im Apartamento OLCA endlich die Weihnachtszeit beginnen    🙂    der weiße Vorbote ist heute – wenn auch noch etwas zögerlich – in Dresden angekommen und am Wochenende schneien die Kinder bei uns ein … natĂŒrlich zum PlĂ€tzchenbacken und Weihnachtsfotoschießen.



2016 20.
Nov.

Zeit begleitet uns immer wieder im Form von Uhren und zwar von Kindesbeinen an bis zu dem Punkt, an dem unser letztes StĂŒndlein schlĂ€gt … still steht sie eigentlich nur auf Fotos oder Bildern.

Schon am frĂŒhen Morgen werfen wir bei unserer Morgentoilette einen Blick auf die Uhr:

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Hoffentlich hat man danach noch Zeit fĂŒr ein gemĂŒtliches FrĂŒhstĂŒck:

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Wenn man dann das Haus verlĂ€sst, wird man ebenfalls ĂŒberall von Zeitanzeigen begleitet, ob hoch oben an einer Kirche …

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… oder an einem Rathaus …

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… oder im Schaufenster eines AntiquitĂ€tenladens:

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Selbst wenn man lediglich die Schönheit der Natur betrachten möchte, hat man im Augenwinkel nicht selten die Zeit im Blick:

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Aber sollte man sich nicht stets die Zeit nehmen, um etwas Wundervolles ausgiebig betrachten zu können?

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Und auch Zeit dafĂŒr nehmen, um einen RĂŒckblick in die Vergangenheit zu wagen?

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Um sich vielleicht auch dann an Zeit zu erinnern, als man noch genug davon hatte, z.B. um stundenlang lesen zu können …

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… oder sich beim Lesen von Gedichten möglicherweise Gedanken um die Jahreszeit zu machen ?

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Es gab mal eine Zeit, und das ist noch gar nicht so lange her, als wir uns noch richtige, lange und ausfĂŒhrliche Briefe auf Papier geschrieben haben. Das waren noch keine Nachrichten, welche eine BeschrĂ€nkung auf 140 Zeichen hatten:

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Ich habe ĂŒbrigens bei diesen Fotoshootings auch die Gelegenheit genutzt, wieder viele der alten Briefe mit großem VergnĂŒgen und oft auch mit einem Schmunzeln durchzulesen. Das gelingt mir bei einem Chatverlauf bei weitem nicht so gut, denn in der Regel man kann alte Botschaften kaum noch erreichen. Doch bei den Briefen konnte man alles lesen, was meine Freunde und Familie Anfang der 90er Jahre so beschĂ€ftigt hat – ein wirklich besonderes Erlebnis!

Wie gesagt, es gibt noch eine weitere schöne Art, Zeit zu „konservieren“, nĂ€mlich in Fotos …

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Vielleicht ist das auch einer der GrĂŒnde, warum ich immer wieder so viele davon mache    😉

Ansonsten sollte man darauf achten, dass Zeitdiebe unsere kostbare Lebenszeit nicht stehlen:

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Denn irgendwann werden die Zeiger fĂŒr jeden von uns auf „5 vor 12“ stehen …

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… und genau dann muss man sich die Frage stellen, ob man den Rest seiner Zeit dafĂŒr verwendet, um ĂŒber Gott und die Welt nachzudenken …

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… oder sich auf die alten Zeiten zu besinnen …

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… oder diese einfach in der Gesellschaft zu verbringen, die einem gut tut:

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Denn auch wenn man sagt, dass Zeit Geld ist …

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… kann man sie auch dafĂŒr verwenden, um sich mehr den Dingen zu widmen, denen uns gut tun:

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Einst sagte der arabische Dichter Amrilkais: „Gott hat dem Menschen die Zeit gegeben, aber von Eile hat er nichts gesagt“ … in diesem Sinne wĂŒnsche ich allen Lesern, dass ihr die Zeit fĂŒr die wirklich wichtigen Dinge des Lebens finden könnt. Wenn ihr das nicht von allein schafft, dann kommt die Zeithexe und, glaubt mir, sie wird ganz doll mit euch schimpfen    😉

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2016 06.
Nov.

Es gibt einen Nachteil, wenn der eigene Partner jĂŒnger ist als einer selbst – der JĂŒngere ist immer schneller    😉    ergo, Carsten hat schon die wichtigsten Sachen von unserem tollen Wochenende in Köln in Wort und Bild berichtet. Deshalb kann bzw. möchte ich seinen Beitrag jetzt nur noch um ein paar persönliche Empfindungen ergĂ€nzen    🙂

Auf jeden Fall war es fĂŒr mich ein besonderes Erlebnis, wenigstens einmal im Leben bei einer TV-Aufzeichnung dabei zu sein. Ich habe schon vor langer Zeit bei TVTiCKETS aus purer Neugier den Newsletter abonniert und nun gab es eben auch die Tickets zu 0,00 € fĂŒr den „Kölner Treff“ im Angebot und da ich auch eine gute Auswahl an Terminen hatte, konnten wir uns den fĂŒr uns besten aussuchen. Bettina Böttinger finden Carsten und ich schon lange sehr sympathisch und wir mögen ihre natĂŒrliche und lockere Art mit den GĂ€sten in ihrer Runde zu sprechen sehr. Uns ist es nicht wichtig, die eigenen Konterfeis im Fernsehen zu sehen, deshalb war fĂŒr uns die Sitzplatzzuweisung in der 2. Reihe optimal, um ungestört das ganze Geschehen hinter den Kulissen zu beobachten.

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Die roten Sessel in der Mitte sind fĂŒr die GĂ€ste, dann gibt es einen inneren Kreis, wo man die redaktionellen GĂ€ste platziert hatte, danach kam ein ca. 1,5 m breiter Weg fĂŒr die Kameraleute mit ihren GerĂ€ten und wir saßen gleich dahinter an weiteren Vierertischen – perfekt!

Nach der Aufzeichnung hat man die Chance, Fotos mit den GĂ€sten zu machen, Autogramme abzuholen und einfach ein paar Fragen an die Leute zu stellen. Ich sammelte all meinen Mut und fragte die Gastgeberin, ob ich ein Foto mit ihr machen dĂŒrfte. Am Ende gab es nicht nur ein Erinnerungsbild, sondern man hat sich auch kurz darĂŒber unterhalten, wie man am geschicktesten BrĂŒckentage nimmt. Die Frau ist echt der Hammer und sie gibt einem das GefĂŒhl, dass man sich schon ewig kennt – ich war sehr beeindruckt, denn sie hatte keine Spur von Arroganz oder Überheblichkeit, was man von TV-Leuten doch eigentlich irgendwie erwartet. Einfach eine klasse Frau!

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Und hier noch ein paar EindrĂŒcke von Köln von meiner Seite. Die BĂ€ckerei „Merzenich“ scheint in dieser Stadt irgendwie an jeder Ecke eine Filiale zu haben – stĂ€ndig haben wir den Namen und da Logo gesehen. Da werden sogar belegte Brötchen auf Paletten geliefert und verkauft    😉

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Wir haben jedenfalls einiges an Geld dort gelassen, wenn wir unterwegs Hunger bekamen    😉

In der Kölner Innenstadt lohnt es sich, das Treiben nicht nur auf den Straßen und Gassen zu beobachten, sondern gelegentlich den Kopf auch mal gen Himmel zu drehen, um z.B. den Kallendresser zu entdecken, wie er seinen nackten Ar*** in eine bestimmte Richtung zeigt:

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Oder auch den zu jeder vollen Stunde Zunge rausstreckenden Platzjabbek am Rathausturm:

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Ich möchte an dieser Stelle außerdem zugeben, dass ich den richtig schönen goldenen Herbst in Köln von ganzem Herzen genossen haben. Irgendwie ist in unserer Stadt dieses Jahr die goldene Komponente beim Herbsthergang etwas abhanden gekommen, um so mehr freute ich mich ĂŒber diese prĂ€chtigen Farben in der Rheinmetropole:

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Und auch im Rheinpark gab es herrliche Ecken, wo man sich ĂŒber sonnige Herbsttage so richtig freuen konnte:

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Und in diesen Baum habe ich mich regelrecht verguckt    :verliebt:

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Wie es so aussieht, war ich aber nicht die einzige Herbsttagsgenießerin:

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Diese Skulptur von Gerhard Marks heißt Eva II. Die erste „Eva“ wurde 1938 als Gipsmodell angefertigt und wurde leider 1943 bei einem Bombenangriff, welcher das Altelier des KĂŒnstlers in Berlin zerstörte, stark beschĂ€digt. Deshalb formte er sie spĂ€ter, genauer im Jahre 1947, als „Eva II“ zu Ende. Ihre Frisur erinnerte uns allerdings sehr stark an eine bekannte ukrainische Politikerin    😉

Auf jeden Fall kann ich als Fazit das gleiche sagen, was mein Mann schon in seinem Blogeintrag angedeutet hat – ein Ausflug nach Köln lohnt sich wirklich!



2016 22.
Okt.

Als ich am Anfang des Jahrs meine Planung bekannt gegeben habe, wurde ich gefragt, ob es nicht zu langweilig ist, wenn man schon im Januar weiß, was man im Herbst fotografiert. Nun ja, der September ist der beste Beweis, dass zwischen PlĂ€ne schmieden und PlĂ€ne umsetzen eine große LĂŒcke klafft. Eigentlich schwebten mir einige GerĂ€tschaften, aufgenommen mit meiner Spiegelreflexkamera bei schönem Licht in den eigenen vier WĂ€nden, vor. Im September weilten wir jedoch im Urlaub und ich schleppe auf solche Reisen meine große Kamera aus einer Vielzahl von GrĂŒnden nicht mit, zumal sich unsere kleine Canon PowerShot auf Reisen als tolle Alternative bewiesen hat. Diesmal allerdings vertrug unsere kleine Reisebegleiterin wohl die hohe Luftfeuchtigkeit und MeerwassernĂ€he nicht sehr gut und quittierte ihren Dienst unwiderruflich am vorletzten Tag unserer Katamaranfahrt, sprich in der zweiten Urlaubswoche. Zum GlĂŒck hatten wir noch unsere Unterwasserkamera bei uns, mit welcher wir auch „normale“ Erinnerungsbilder machen konnten. ZurĂŒck auf Bali versuchten wir eine neue PowerShot zu kaufen, aber paradoxerweise war dieses Canon-Produkt dort immer teurer als in Deutschland. So holten wir uns die preiswertere Alternative Canon Ixus. Und die QualitĂ€t war – na ja … aber eben besser als gar nix. Erst in Dubai, genauer gesagt in der Dubai Mall, gelang es meinem Mann in einem Laden unsere Wunschkamera zu unserem Wunschpreis zu bekommen. Ergo, die QualitĂ€t mancher Bilder ist nicht so wie gewohnt, aber ich hoffe, wenigstens die Motive werden euch gefallen. Nun genug gequatscht, jetzt kann ich euch mal das Leben mit der Technik in den Vereinigten Arabischen Emiraten zeigen – wir sind punkt am 1. September mit dem Flieger in Dubai gelandet    😀

FĂŒr das Gros der modernen Technikwelt braucht man jede Menge Strom. Die Stromversorgung kommt zwar fĂŒr den Endverbraucher aus der Steckdose, aber bis dahin wird die ElektrizitĂ€t ĂŒber große Strecken bewegt:

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Danach muss der Strom sich in einem wirren Kabelsalat zurecht finden:

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Aber dann kann man z.B. in einem Hotel die GÀste direkt mittels Fernsehbildschirms persönlich ansprechen:

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Der Bildschirm ist nicht mal besonders groß, aber passte grĂ¶ĂŸenmĂ€ĂŸig optimal zu den Zimmerausmaßen – diese Mega-AusfĂŒhrung wĂ€re definitiv ĂŒberdimensioniert, ist aber mit 500.000 Dirham bzw. 125.000 Euro geradezu ein SchnĂ€ppchen:

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Ein noch grĂ¶ĂŸerer Screen ist uns im integrierten Eisstadion der Dubai Mall aufgefallen. So kann man die SchlittschuhlĂ€ufer optimal mit aktueller Werbung fĂŒr die 1.200 GeschĂ€fte aus eben diesem Einkaufsparadies versorgen.

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In dieser Mall konnten wir ĂŒbrigens einen Blackberry Store entdecken. Als ĂŒberzeugte BB-Nutzer war das fĂŒr uns natĂŒrlich ein Muss, einmal alle Modelle darin anzusehen:

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Apropos Mobilfunk. Handys sind in VAE genau so kaum wegzudenken wie woanders auf dieser Welt. Uns hat besonders der Kontrast zwischen dem traditionellen Kleidungsstil und den modernen Smartphones fasziniert:

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Außerdem haben wir immer wieder Leute gesehen, welche mehr als nur ein Handy besitzen und nutzen – fĂŒr mich persönlich ist das schon ganz schön dekadent!

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Was wir ganz witzig fanden, waren die als Palmen getarnten Funkmasten. Diese Idee der Verschleierung gefiel uns wiederum Ă€ußerst gut     🙂

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Es gab aber noch ein paar andere technische Errungenschaften in den VAE, die uns sehr interessiert haben, wie z.B. diese Anlage fĂŒr eine FußgĂ€ngerampel:

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In den beiden Moscheen, welche wir als Nicht-Muslime auch von innen besuchen durften, haben wir elektronische Uhren entdeckt, welche nicht nur die tĂ€glich wechselnden Zeiten fĂŒr die obligatorischen fĂŒnf Gebete, sondern auch die Zeit des Sonnenaufgangs anzeigen. Dies ist besonders wichtig, weil das erste Gebet des Tages schon davor abgehalten sein sollte – so wurde es uns zumindest bei den beiden FĂŒhrungen erklĂ€rt.

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Aber DIESES Wunderwerk der modernen Technik hat uns zweifelsohne am meisten beeindruckt     😉

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Zu dem Holzrahmen mit der Aufschrift „Please touch the screen to brwoser photos“ fehlte wohl das kleine Extra, denn egal, wie oft wir da mit unseren Fingern rumtatschten, das Bild hat sich leider nicht verĂ€ndert    😉

Derzeit widme ich mich schon wieder intensiv zusammen mit meiner großen Spiegelreflexkamera dem diesmonatigen Projekt „Die Zeit steht still“, denn auch wenn der Titel etwas anderes vermuten lĂ€ĂŸt, die Wirklichkeit ist leider etwas anders … die Zeit fliegt viel zu schnell vorbei!