Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 21.
Jan.

Ich wurde schon mehrmals gefragt, welche Fotoaufgaben und Themen ich mir für das neue Jahr ausgedacht habe. Nun möchte ich euch nicht mehr länger auf der Folter spannen und verkünde hiermit meine Pläne für 2017:

  • Januar –> Frozen
  • Februar –> Welt zu meinen Füßen
  • März –> Mimik und Gefühle
  • April –> Flüssigkeiten
  • Mai –> Malerei
  • Juni –> Tiere in der Stadt
  • Juli –> Steiniges
  • August –> Gegen das Licht
  • September –> Körpersprache
  • Oktober –> Blattwerk
  • November –> Hinter der Glasscheibe
  • Dezember –> Miniwelt

Ein neues Jahresprojekt gibt es dieses Jahr auch: 4 Jahreszeiten, 12 Monate. Die Idee dahinter ist, ein Ding oder Situation ein Jahr lang monatlich vor die Linse zu bekommen … es also durch das ganze Jahr hindurch zu begleiten. Mal schauen, was es am Ende wird    ðŸ˜‰

Und da ich mit meinen „verschleppten“ Projekten aus dem Vorjahr bereits reichlich Zeit verplempert habe, sollte ich auch schleunigst mal mit meiner Januaraufgabe beginnen    ðŸ˜€

Fotojahresplan-2017



2017 18.
Jan.

Und nun kommt die allerallerletzte Fotoauswertung aus 2016 – mein Jahresprojekt „Ampeln und Schilder“. Wir waren letztes Jahr so viel und so oft auf Tour wie noch nie zuvor. Aber meine Hoffnung auf interessante Ampelmännchen hat sich dennoch nicht wirklich erfüllt. Spannend fand ich lediglich die spanischen, welche wir auf Gran Canaria gesehen haben …

IMG_1651

IMG_1652

… und die türkischen, welche wir in Manavgat entdeckten:

IMG_0612

IMG_0613

Diese Ampelmännchen sehen schon auf jeden Fall anders aus als die, welche ich schon in meinem DDR-Relikte-Fotoprojekt gezeigt habe    😉

Die Ausbeute an Schildern aller Art war aber erwartungsgemäß umfangreicher. Diese habe ich (wie immer mit Carstens Hilfe    :verliebt:    ) zu einer Galerie zusammengestellt und wünsche euch nun ganz viel Spaß mit einigen Schmunzlern bei der Durchsicht dieser ausgewählten 50 Aufnahmen.

 



2017 16.
Jan.

Nachdem ich mich immer wieder damit beschäftigte, Menschen und Gegenstände beim Fotografieren nach Möglichkeit realitätsnah abzubilden, bekam ich auch mal Lust etwas zu machen, was man mit den Worten „Ist das Kunst oder kann das weg?“ wohl am besten beschreiben kann: abstrakte Bilder. Ein paar von meinen Kreationen aus Dezember möchte ich nun hier präsentieren.

Zuerst habe ich mit buntem Transparentpapier und einer Taschenlampe herumexperimentiert:

IMG_0042

IMG_0070

IMG_0090

Danach kam schwarzes Papier an die Reihe und als Beleuchtung diente ebenfalls nur unsere gute alte MagLight:

IMG_0139

IMG_0147

IMG_0154

Diese bunten Partyspießchen haben dank ihrer kräftigen Farben aus meiner Sicht auch ein hübsches, abstraktes Linienbild abgegeben:

IMG_0007

Sie habe ich danach nochmals verwendet, um diese Bilder zu machen:

IMG_0398

IMG_0459

Aber auch ohne die farbige Hintergrundbeleuchtung konnte man mit Farbtropfen im Wasser wunderbar abstrakte Bilder erzeugen:

IMG_0238

IMG_0193

IMG_0268

IMG_0312

In einem solchen Farbnebel sieht sogar ein Löffel im Glas spannend aus … finde ich jedenfalls    ðŸ˜‰

IMG_0071

So, das war das letzte Projekt aus dem vergangenen Jahr, welches fototechnisch hiermit abgeschlossen ist. Nun schulde ich euch noch beim nächsten Blogeintrag die Bilder meines Jahresprojektes „Schilder“ und danach kann ich mich voll und ganz den Themen der neuen 12 Monate sowie einem Jahresprojekt widmen.



2017 15.
Jan.

Eigentlich sollte ich schon mal einen Rückblick auf das vergangene Jahr wagen, aber ich werde euch statt dessen über unsere ersten Wochen des neuen Jahres berichten – da war schon jetzt so viel los, wie es sonst für ein ganzes Jahr reichen könnte    ðŸ™‚

Wie ich bereits erwähnt habe, hat sich gleich am ersten Arbeitstag des Jahres unsere Waschmaschine in den Elektrohimmel verabschiedet. Nach vier Tagen ohne Waschknecht haben wir endlich eine Nachfolgerin ins Haus geliefert bekommen … zwischenzeitlich verfiel ich in die alte Hausarbeitshölle und musste Wäsche wie vor 40 Jahren mit der Hand waschen. Da lernt man doch gleich wieder die modernen Errungenschaften der Technik ganz anders zu schätzen!

Zack, 420 Euro weg …

Und nun wissen wir, dass diese kaputte Weißware nur der Anfang war, denn am Morgen darauf verabschiedet sich eine Glühbirne mit einem Knall, sodass von mir noch mehr Aufmerksamkeit beim Aussuchen der Klamotten für die Arbeit im nun nicht mehr so gut beleuchteten Schrank gefragt war. Eine weitere Nebensächlichkeit ist der Plastikring von meinem Sport-BH, welcher direkt vor einem SYNRGY-Kurs kaputt ging – wahrscheinlich eine Folge der straffen Handwäsche und des Auswringens. So musste ich zwischen den kurzen Pausen immer wieder an dem Stofffetzen rumrücken, welcher eigentlich meiner linken Brust Halt geben sollte, aber so immer nach unten rutschte. Bis hier zum Glück alles Peanuts, denn diese Kleinigkeiten konnten eigenhändig wieder in Ordnung gebracht werden.

Anders verhielt sich da schon der Riss bzw. Bruch an Carstens Fahrradlenker, denn hier war die einzige Konsequenz, dass sich meine Orangenhälfte nach einen neuen Drahtesel umsehen musste. Das alte Schätzchen ist ja eigentlich sein Jugendrad aus 1986 und da hilft wohl nur ein Austausch des Lenkers nicht mehr so richtig, denn die Tretlager knirschen bereits herzerweichend und auch andere Auffälligkeiten wurden in letzter Zeit immer nur mit Öl, Werkzeug und Erhaltungswillen ein paar Wochen lang auskuriert.

Zack, erneut 500 Euro ausgegeben … und glaubt mir, was man heute so alles für ein Fahrrad hinblättern kann, hat ja fast schon den Wert einer kleinen Einbauküche! Wir hätten nie gedacht, dass alleine schon weniger als 20 Gänge die Auswahl so dermaßen einschränken kann …

Nun wurde das Jahr gerade mal eine Woche alt und schon folgten die nächsten Opfer, denn am vergangenen Sonntag waren auch wir beide selber so etwas von kaputt. Wir fühlten uns kurz nach dem Aufstehen und Frühstück ganz komisch, es rumorte im Bauch, man war völlig antriebslos und wir bekamen immer heftig werdende Kopf- und Gliederschmerzen. Während ich (wenn auch nicht 100%ig konzentriert) noch meine Dinge am Rechner erledigen konnte, hat Carsten nahezu 2/3 des Tages im Bett gelegen und geschlafen. Wir haben es auf das Essen vom Vortag geschoben, denn ich war der Meinung, der Rotkohl war schuld, doch Carsten dagegen vertrat die Meinung, meine Bratensoße wäre zu fettig gewesen. Eine Freundin meinte jedoch am Tag darauf, dass das auch ganz nach dem Norovirus klingen würde und nachdem wir die Symptome (Durchfall wie bei uns oder Erbrechen oder gar beides zusammen) gelesen haben, teilen wir diesen Gedanken immer mehr. Zum Glück sind somit in unseren Augen die Lebensmittel wieder rehabilitiert    😉    und wir konnten sogar am Montag ganz pflichtbewusst auf Arbeit erscheinen.

Wenigstens mal ein „Kaputt“ ohne finanzielle Einbußen …

Ganz nebenbei haben wir dann noch in den letzten zwei Wochen das Vorhaben, unsere mittlerweile doch recht betagte Rechnerlandschaft aufzupeppen, zumindest soweit vorangetrieben, dass wir schon die neue Hardware bestellten und geliefert bekamen. Drei Rechner und ein neues Speichersystem (NAS) muss mein Mann jetzt „nur noch“ einrichten und zu den in unserem Haushalt funktionierenden Computerteilen hinzufügen … warum hat denn der Weihnachtsmann auch dieses Jahr wieder keinen Zeitexpander für die OLCAs im Geschenkesack gehabt?!?!

Zack, wieder verließ eine nicht ganz unerheblich Summe Euronen unser Konto …

An diesem Freitag bzw. Wochenende kam Stephanie bei uns vorbei, um sich zusammen mit Carsten um die Beschaffung eines neuen Laptops zu kümmern, denn bei ihrem alten, ebenfalls in die Jahre gekommenen Rechenknecht ist schon im Dezember letzten Jahres die Festplatte kaputt gegangen.

Das nächste Zack, auch wenn es diesmal nicht unbedingt unser Geld ist …

Und da das Kind schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken schwanger geht, sich ein kleines Auto für Potsdam bzw. Berlin zu kaufen, war das ebenfalls wieder mal ein Thema über das stundenlang diskutiert wurde. Besonders eine Studentin muss ja bei der Anschaffung eines solch kostenintensiven Teils alles gut abwägen: Kauf, Versicherung, Steuern, Sprit, Reparaturen und was sonst noch alles dazukommt. Nachdem die theoretischen Lösungen gefunden waren, griff Stephanie dankbar Carstens Idee auf, am Samstagvormittag in Dresden ein paar Autohändler abzuklappern, um wenigstens die in Frage kommenden Marken und Modelle (z.B. VW up!, Skoda Citigo, Peugeot 108, Renault Twingo, Dacia Sandero und Citroen C1) bezüglich Platz, Haptik und Aussehen genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich klinkte mich aus dieser Aktion aus, denn einer musste daheim bleiben, um das Paket mit den oben schon erwähnten Rechnern entgegen zu nehmen und auch das Mittagessen vorzubereiten    😀

Im Endeffekt hat das stundenlange Anfühlen und Ansitzen diverser fahrbarer Untersätze dazu geführt, dass das Essen nicht mehr heiß war, als die beiden nach Hause zurückkehrten … und dass Stephanie sich ausgerechnet beim letzten Händler spontan für einen kleinen Gebrauchten entschieden hat. Nun gehört zu unserer OLCAschen Autofamilie eben auch ein weißer Hyundai i10, 8 Jahre alt und ca. 45.000 km auf dem Buckel, aber er scheint noch in einem sehr guten Zustand zu sein    ðŸ˜€    ich habe ihn ja noch nicht live gesehen.

Auto

Egal, geschmeckt hat das Mittagessen trotzdem und das Kind ist überglücklich, denn sie fand den Kleinen zu ihr passend (nicht nagelneu und somit als erstes Auto für sie als Fahranfängerin zu kleineren, unbeabsichtigten Berührungsaktionen etwas besser geeignet) und sie musste dafür nicht mal an ihre finanziellen Grenzen bzw. an das ganze ersparte Budget gehen, um sich diesen leisten zu können    ðŸ™‚

Aber: Zack, erneut wandert Geld von unserem Konto in die deutsche Wirtschaft, da Carsten natürlich erst einmal Kaufvertrag und Anmeldung auf seinen Namen und mit Dresdner Kennzeichen genommen hat. Mit den ganzen bürokratischen Hürden und Möglichkeiten wäre unsere Kleine bestimmt zu sehr überfahren worden … es ging eben alles so schnell!

Aber versteht mich nicht falsch: wir wollen und können als Fazit natürlich nicht meckern! Die ersten Tage des neuen Jahres sind einfach nur schon so mit Termine, Ereignissen und Unvorhergesehenem vollgepackt (ich habe euch einfach nicht alles erzählen können!), dass ich gerade fast schon wieder reif für die Insel bin – aber die muss noch etwas warten … ja, zu unserem Hochzeitstag geht es erneut ans Meer, denn auch das haben wir jetzt in der letzten Woche gebucht und bezahlt    *katsching*    ðŸ˜‰

Oh, bei all diesen Ereignissen habe ich es gestern völlig außer acht gelassen, dass mein Blog seinen 10. Geburtstag hatte    :erroeten:
Ich fand diese Zahl selber wirklich erstaunlich, denn auch wenn ich nicht so oft schreibe wie manch andere Blogger, dafür wenigstens aber jetzt schon seit dieser ziemlich langer Zeit. Also kann ich jetzt meinem Blog nur noch Folgendes sagen:

Nachträglich-Wein-web

Ich bin sehr gespannt, was die kommenden Tage noch mit sich bringen werden, bin aber der Meinung, dass ich nichts dagegen habe, wenn es nun etwas beschaulicher und entspannter zugehen könnte    ðŸ˜‰



2017 09.
Jan.

Ich weiß, ich weiß, wir sind bereits im Jahr 2017 angekommen … aber ich habe da noch ein paar Projekte aus dem alten Jahr, welche ich nur zu gern noch zu einem Abschluss bringen möchte, bevor ich mich dann um die neuen Fotothemen- und Experimente kümmere    🙂

Ich fange mit dem noch ausstehenden Fotoprojektbericht aus November an. Die Bilder waren alle rechtzeitig gemacht – ich schwöre!

Als ich das Fruchtprojekt auf den November legte, habe ich irgendwie völlig außer Acht gelassen, dass um diese Jahreszeit die Auswahl an Fotomodels etwas arg eingeschränkt ist. Bei meinen ersten Versuchen stellte ich zudem sehr schnell fest, dass die Früchte auf gar keinen Fall zu klein oder zu leicht sein dürfen, denn so platschen einfach zu sachte. Wie zum Beispiel diese Blaubeere:

img_0088

Die frischen Cranberries benahmen sich sogar noch divenhafter:

img_0065

Immerhin haben sie zumindest als eine Handvoll ein besseres Bild abgegeben:

img_0054

Da Tomaten rein botanisch gesehen auch eine Frucht sind, habe ich es mir erlaubt, sie ebenfalls als Platschmodels einzusetzen    ðŸ˜€

img_0060

Wie man unschwer erkennt, haben sie durch ihre Größe und Gewicht endlich mehr Wellen geschlagen. Aber die Aufnahmen mit nur klarem Wasser waren mir nicht genug und Milch hat sich dann als bedeutend bessere Flüssigkeit erwiesen. Ihre Viskosität hat mir zu einigen, aus meiner sehr Sicht interessanten Bilder verholfen.

img_0038

img_0078

Wenn die Milchoberfläche ganz ruhig war, konnte man sie glatt für eine Spiegelung nutzen:

img_0055

Aber die Tomaten waren wohl immer noch nicht schwer genug, um große Wellen zu schlagen. Deshalb habe ich es mit einer Kumquat versucht:

img_0027

War schon besser und ich wurde mutiger und riskierte das Experiment mit einer Limette und einem Milchkaffee    😉

img_0117

Das war schon beinah ein Tsunami auf dem Fotoset – die Spritzer waren überall zu finden! Sieht aber schon ziemlich schick aus, oder?

Und dann gab ich auch Trockenobst eine Chance. So wie es aussieht, passen getrocknete Aprikosen optimal zur Milch, denn sie fielen genau so hinein, wie ich es mir ursprünglich ausgemalt habe:

img_0104

Ich finde, es ist ein wirklich schöner Kraterring geworden. Beim nächsten Bild ist es meiner Meinung nach sogar noch besser:

img_0018

Übrigens, dieses Fotoprojekt hat am Ende sogar sehr zu meiner gesunden Ernährung beigetragen    😀



2017 04.
Jan.

Als erstes möchte ich treulose Tomate meinen treuen Lesern ein gesundes, glückliches und friedliches Jahr 2017 wünschen!

Wir haben uns Ende 2016 für ein Experiment entschieden und bereits Mitte Juni eine Familienreise für die Weihnachts- und Silvesterzeit nach Side in der Türkei gebucht. Leider kamen, verursacht durch den Mitte Juli unternommenen Putsch in der Türkei und durch die daraus folgenden Konsequenzen, jede Menge Veränderungen auf das Land und uns zu. Zum Beispiel, dass die Touristenströme angefangen haben, das sonst sehr beliebte Urlaubsland zu meiden. Wir sind aber unserer Buchung treu geblieben und mussten knapp drei Wochen vor der Abreise, mitten im allgemeinen Weihnachtstrubel, erfahren, dass die Fluggesellschaft die Route Dresden-Antalya nun doch nicht mehr anbietet und wir deshalb am frühen Morgen über Berlin-Tegel fliegen sollen. Nach einigen Überlegungen und verworfenen Plänen A, dann B und dann C, hat sich unsere Familie entschlossen, wenn schon nicht den Dresdner, dann wenigstens den anderen Heimvorteil für die Übernachtung vor dem Flug am frühen Morgen am 25.12. zu nutzen: Stephanies Studentenbude in Potsdam. Gesagt, getan … wir holten die Mädels am Heiligabend um 19 Uhr mit einem Leihwagen bei ihrem Papa ab und düsten gemeinsam in die Brandenburgische Hauptstadt. Natürlich gab es dort für uns auch noch eine Bescherung. Na, wer findet auf dem Bild unseren eigens für diesen Anlass organisierten und aufwändig geschmückten Tannenbaum?    😉

img_0007

Wie erhofft und geplant, flogen wir pünktlich und ohne große Komplikationen am 1. Feiertag ab Tegel in den sonnigen Süden der Türkei, um dann gegen Nachmittag im Diamond Beach Hotel unser gebuchtes Familienzimmer zu beziehen. Hmm, den Fotografen der Webfotos würde ich nur zu gern einmal kennenlernen, denn leider war die Realität etwas anders als bei den diversen Reiseveranstaltern abgebildet. Auf deren Fotos gab es für die beiden Schlafräume nämlich immer so etwas wie Sofas, Sitzgelegenheiten und Tische … bei uns bestand die Zimmerausstattung gerade mal aus vier Betten, nur einem (!) Stuhl, einem (!) Sessel und einem kleinen Beistelltischchen – gesellige Runden sollen ja schließlich nicht im Zimmer stattfinden, sondern in der (leider zu dieser Zeit etwas zugigen) Lobby, in den mit Polstermöbeln gefüllten Aufenthaltsräumen und natürlich im Außenbereich. Im Sommer mag das völlig ausreichend sein, aber bei winterlichen Temperaturen von 5-10 Grad eben keine so gute Wahl. Aber wir wollen nicht klagen, denn das Essen war gut und landestypisch, das Wetter spielte ziemlich gut mit und bei Spa und Sport konnte auch so manche Stunde genossen werden.

Bei Regen haben wir viele der mitgebrachten Gesellschaftsspiele rausgeholt, wobei sich im Laufe der letzten Zeit mit Wizard, Bezzerwizzer kompakt und Stadt, Land, Fluss als Kartenspiel ein paar Favoriten entwickelt haben, zu denen jetzt wohl auch und auch Potato Man und Erzähl mal hinzukommen könnten. Ansonsten nutzten wir gerne öfters mal mit Notebook, iPad, Playbook, Handy oder Kindle Fire das kostenlose WLAN in der Hotellobby.

img_0585

Dass es kein Internetzugang in den Zimmern gab, fanden wir anfangs zwar doof, mussten dann aber auch ehrlicherweise feststellen, dass man dadurch nicht ständig durch die Geräte abgelenkt wird und so die Urlaubszeit auf dem Zimmer (insbesondere morgens und abends) doch viel mehr zum Quatschen, Lesen, Schlafen und auch Spielen genutzt werden kann.

Natürlich haben wir uns auch innerhalb des Hotels sowie bei Außentouren etwas sportlich betätigt, was bei einer AI-Futterversorgung mehr als nötig  ist    😉    …

img_0407

… haben antike Sehenswürdigkeiten aus der Nähe angesehen …

img_0446

… konnten die Sonne genießen und Katzen streicheln …

img_0378

… und verliebten uns unsterblich in die überall angebotenen Granatäpfel …

img_0316

…so dass wir bei einem 14 km langen Strandspaziergang von unserem Hotel bis zur Altstadt von Side uns gleich mehrere Gläser solches frisch gepressten Granatapfelsaftes gönnten …

img_0332

… und uns dazu gleich noch von einem Fachmann zeigen ließen, wie man diese Früchte am geschicktesten verzehrfertig auseinander bekommt.

img_0358

Große Anziehungskraft für mich hatte natürlich der nahe gelegene Strand der Türkischen Riviera …

img_0565

… und das Schauspiel zwischen Wasser und Wolken war wirklich unbeschreiblich schön!

img_0658

So in der Ferne (hinten links) lasse ich mir den Regen gern gefallen    😉

img_0648

Natürlich haben wir auch etliche Muscheln und einige Handschmeichler-Steinchen gesammelt    🙂    und wir haben überraschend viele Muscheln mit einem Loch an genau der richtigen Stelle für eine Kette gefunden!

Zwischendurch erlaubten wir uns mit Hamam, Dampfbad und Massage etwas Wellness und schwitzten an manchen Tagen ein wenig im hoteleigenen Fitnessraum. Andrea traute sich sogar zum Hotel-Frisör, um sich einen neuen, kürzeren Haarschnitt zu gönnen. Sie hat sich definitiv schon im Vorfeld einen sehr guten und zu ihr passenden Stil ausgesucht und der dortige Figaro hat das wunderbar umgesetzt.

Tja, und dann kam auch schon Silvester:

img_0689

Da wir alle nicht so sehr für durchorganisierte Partys zu begeistern sind, verzogen wir uns nach einiger Zeit im Restaurant bzw. am Buffet zum Quatschen und Spielen auf unser Zimmer. Von unserem Balkon hatten wir zudem einen viel wunderbaren Blick auf das zugegeben recht kleine Feuerwerk in diesem Stadteil:

img_0750

Die Silvesternacht war für uns alle zudem oberkurz, denn bereits um 4 Uhr morgens wurden wir vom Transferbus abgeholt und zum Flughafen gebracht. Schon um 7:30 Uhr hob der Flieger ab und gegen 9 Uhr früh waren wir am Neujahrstag wieder in Berlin. Trotz des Schlafmangels bei der Rückreise fühle ich mich nach dieser echt tollen Familienurlaubswoche genau so glücklich wie diese rote Katze in der Altstadt von Side    🙂

img_0431

Ich hoffe, ihr hattet auch so wundervolle Feiertage im Kreise der Leute, welche ihr lieb habt und konntet die freie Zeit genau so genießen wie wir!

Nun ist das neue Jahr schon längst in vollem Gange und bei uns hat es gleich damit begonnen, das sich während unseres Wocheneinkaufes plötzlich und unerwartet unsere Waschmaschine (vielleicht sogar mit einem großen Knall ?) in die ewigen Jagdgründe verabschiedete – aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte    😉



2016 11.
Dez.

Wie jedes Mal im Dezember brauche ich dringendst einen Zeitumkehrer a la Hermine aus „Harry Potter“    ðŸ˜€    es passieren so viele schöne und spannende Dinge, man trifft sich mit so vielen interessanten und lieben Menschen und hat kaum noch Zeit, hier darüber zu berichten …

Deshalb gibt es erst jetzt mit einer Woche Verspätung einen Bericht über unser Familienwochenende zu viert, genau wie in den guten alten Zeiten. Der Auslöser für die Anreise der Kinder war an und für sich mein Geburtstag, aber dann haben wir uns einfach insgesamt ein paar entspannte und gemütliche Tage eingerichtet.

Stephanie konnte sogar schon am Donnerstagabend kommen, bei Andrea war die Ankunft erst am Freitag gegen Mittag machbar. Deshalb gab es am Freitagvormittag eine Wellnessaktivität nur für meine Kleine und mich: wir haben uns 90 Minuten Thai-Massage gegönnt … das tat echt gut    🙂
Danach trafen wir uns alle zusammen in der Nähe der Uniklinik und auch Anna samt Leon kamen kurz dazu …

img_0007

… denn ich habe alle zu meiner Ausstellung „Teddybären auf Tour“ geführt und voller stolz alle Bilder gezeigt. Ich kann irgendwie immer noch nicht so recht fassen, dass ich meine Bären wirklich zum Zeigen aufhängen durfte    :erroeten:

img_0012

Natürlich wurde die gemeinsame Zeit auch dazu genutzt, viel zusammen in der Küche zu machen, denn wir essen nun mal alle sehr gern. Am Freitagabend übernahmen die Kinder das Kommando und es gab Fernöstlich. Für die „Fischverweigerer“ Stephanie und Carsten wurde eine Asia-Pfanne mit ausschließlich frischen Zutaten gezaubert:

img_0015

Ich durfte unter Andreas fachkundiger Anleitung zum ersten Mal in meinem Leben ganz alleine Sushi rollen. Welche davon ich als erste fabriziert habe, kann man doch gut erkennen, nicht wahr    😉    ?

img_0021

Aber mein Kind hat mir bestätigt, dass so ein Riss nicht nur an mir liegt, sondern dass die Algenblätter aus dem Kaufland schon immer etwas dünner gewesen sind, als die aus einem Asialaden. Da war ich schon etwas erleichtert    ðŸ˜‰

Etwas zeitaufwändiger waren da schon andere Rollen, welche ich an dem gemeinsamen Wochenende ebenfalls zum ersten Mal gemacht habe. Doch am Ende sind auch die echt superlecker geworden! Das Rezept habe ich von Anaïs, einer Französin, welche schon lange in Dresden lebt und ihre Köstlichkeiten auf Facebook präsentiert. Diesmal gab es nicht nur Bilder von den Zimtschnecken, sondern auch gleich ein Rezept und das musste ich einfach ausprobieren, weil meine Mädels und ich nun mal Zimtliebhaberinnen sind. Und so sind meine Schnecken dann geworden:

img_0056

Leider ist das Rezept derzeit nur für Fazzebuck-Angemeldete zugänglich. Ich habe aber schon angefragt, ob ich es später auch in unserem Kochbuch verwenden darf, ansonsten teile ich es gerne nach einer Anfrage per E-Mail oder PN    ðŸ˜‰

Das war natürlich nicht das Einzige, was wir an dem kuschelig-chilligen Familienwochenende gebacken haben. Es war immerhin schon das 2. Adventswochenende und daher haben wir am Samstag drei Sorten Weihnachtsplätzchen gerollt, ausgestochen, gebacken und verziert:

img_0061

Diese Menge wurde am Ende, bevor die Kinder wieder zu ihren Höhlen in Chemnitz und Potsdam aufgebrochen sind, gerecht aufgeteilt. Ist ja genug für alle geworden:

img_0067

Vorher wurde diese riesige Plätzchenlandschaft aber auch dafür genutzt, unser diesjähriges Weihnachtsfoto zu verschönern, welches seit heute auf www.marvinchen.de präsent ist.

Für mich ist es irgendwie völlig unglaublich, aber in zwei Wochen werden wir wieder als Familie zusammenkommen und Zeit zusammen verbringen! Ich freue mich schon soooooo sehr darauf! Bis dahin muss ich mich allerdings auf jeden Fall noch um einige Weihnachtsgeschenke kümmern    😉



2016 30.
Nov.

Leider bin ich am letzten Wochenende nicht dazu gekommen, einen Blogeintrag zu schreiben. Aber ich habe auch wichtige Gründe für meine Schreibfaulheit gehabt    🙂    denn am Samstag hatte ich einen ganz besonderen Tag: meinen Geburtstag    🙂

Wer sagt schon, dass nur die runden Geburtstage groß gefeiert werden können? Ich fand, die 46 ist auch irgendwie wichtig und habe mich deshalb schon beizeiten bei Eduard Ilg für eine gesellige Essensrunde angemeldet. Sein Ruf als Kenner und Könner der georgischen Küche eilt ihm in Dresden und Umgebung inzwischen voraus. Also trommelte ich unsere Freunde zusammen, um eben genau dort gemeinsam meinen Ehrentag zu feiern. Als ersten Gang gab es eine riesige Schüssel superleckeren Salat und gleichwohl leckeren Plow – einem besonders gewürzten Reisgericht mit Fleisch und Möhren.

img_0006

Danach wurde eine typisch georgische Spezialität aufgedeckt – Chinkali.

img_0017

Diese Teigtaschen sind zwar grundsätzlich mit Pelmeni und Wareniki „verwandt“, aber man isst sie ganz ohne Besteck. Dafür muss man sie am Zipfel packen und so halten, dass es wie ein Pilz aussieht. Dann wird in eine Stelle vorsichtig reingebissen und der köstliche Saft „ausgezutscht“. Ab da kann man voller Lust reinbeißen, aber die kompakten Teigzipfel werden normalerweise nicht mitgegessen, sondern ganz (lebensmittel)verschwenderisch am Tellerrand abgelegt. Die Fleischfüllung der Chinkali ist saftig und mit Kräutern gewürzt – oberlecker!

Nach diesem Gang waren wir alle erstmals richtig satt und haben um eine längere Essenspause gebeten, die wir zum Trinken, Quatschen und Tanzen nutzten. Wir haben zwar vorgehabt, einen georgischen Tanz zu schaffen, aber am Ende hatte dieser eine unerwartete Ähnlichkeit mit einem Sirtaki    😉
Wie dem auch sei, durch die Bewegung und durch das viele Lachen hatten wir letzten Endes wieder Appetit auf Fleischiges bekommen und da war der richtige Zeitpunkt für die typisch sowjetischen Riesenschaschlikspieße gekommen – ohne Zwiebel, Paprika und Gemüseschnickschnack … eben pure Fleischballen vom Feuergrill!

img_0056

Danach waren wir schier zum Platzen gedehnt, aber es war so unendlich gut und lecker!!! Nach dieser Runde versuchten wir es erneut mit dem Tanzen, aber diesmal mit einer irischen Polka – schließlich hatte ich unter meinen Gästen zwei gut geübte Tänzerinnen der Irish Dance Company und das musste man doch einfach mal mit ausnutzen    😉
Unser Polka hätte vermutlich keinen Tanzwettbewerb gewonnen, aber wir hatten enorm viel Spaß dabei    😉

Und weil ich so tolle Menschen zu meinem Freundeskreis zählen darf, war es mir ein Bedürfnis, nicht nur einen Tost auf sie alle auszusprechen.

img_0065

Übrigens, ich hatte mit diesmal keine Geschenke gewünscht, sondern lediglich einen kleinen Beitrag zur Bewirtungsrechnung, aber nun weiß ich, was meine lieben Freunde (und mein Männel) unter „keine Geschenke“ verstehen    😉

img_0113

Sind die Geschenke und Karten nicht bärig    :verliebt:    ?

Diese Blumen passten leider nicht mehr in diese Komposition, deshalb gibt es das Bild eben extra    ðŸ™‚

img_0081

Ich bin echt gespannt, ob die Christrose sich bei uns wohlfühlt    ðŸ™‚

Am Sonntag haben Carsten und ich uns ein wenig vom Feiern erholt, man ist ja jetzt schließlich keine 17 mehr. Da braucht man eben etwas länger, bis man die vorher noch so schwungvollen Tanzbeine am Tag danach aus dem Bett hievt und selbst danach wollen sie einen auch noch gleich wieder am liebsten nur zur gemütlichen Couch tragen    ðŸ˜‰
Trotzdem wurde bei uns auch gearbeitet, denn am Montag sollte in der Abteilung weiter gefeiert werden und man steht ja nicht gerne mit nur einer Packung gekaufter Kekse bei den lieben Arbeitskollegen. Aus diesem Grunde wurde am Nachmittag noch kräftig gekocht und gebacken    🙂    und neben meiner zweistündigen Vorbereitung für die nächste Russischstunde stand auch noch zusammen mit Carsten die abschließenden Arbeiten für meine Bärenfotoausstellung auf dem unbedingt-zu-erledigen-Zettel: Bilder beschriften und meine Personenvorstellung schreiben. Es ist übrigens arg schwer, über sich in der dritten Person zu schreiben    😉

Aber nun ist alles vorbei, sogar die Bilder haben wir gestern schon am Ausstellungsort aufgehängt. Eigentlich kann jetzt auch im Apartamento OLCA endlich die Weihnachtszeit beginnen    🙂    der weiße Vorbote ist heute – wenn auch noch etwas zögerlich – in Dresden angekommen und am Wochenende schneien die Kinder bei uns ein … natürlich zum Plätzchenbacken und Weihnachtsfotoschießen.



2016 20.
Nov.

Zeit begleitet uns immer wieder im Form von Uhren und zwar von Kindesbeinen an bis zu dem Punkt, an dem unser letztes Stündlein schlägt … still steht sie eigentlich nur auf Fotos oder Bildern.

Schon am frühen Morgen werfen wir bei unserer Morgentoilette einen Blick auf die Uhr:

img_0077

Hoffentlich hat man danach noch Zeit für ein gemütliches Frühstück:

img_0028

Wenn man dann das Haus verlässt, wird man ebenfalls Ã¼berall von Zeitanzeigen begleitet, ob hoch oben an einer Kirche …

img_0552

… oder an einem Rathaus …

img_0462

… oder im Schaufenster eines Antiquitätenladens:

img_0483

Selbst wenn man lediglich die Schönheit der Natur betrachten möchte, hat man im Augenwinkel nicht selten die Zeit im Blick:

010

Aber sollte man sich nicht stets die Zeit nehmen, um etwas Wundervolles ausgiebig betrachten zu können?

img_0076

Und auch Zeit dafür nehmen, um einen Rückblick in die Vergangenheit zu wagen?

img_0057

Um sich vielleicht auch dann an Zeit zu erinnern, als man noch genug davon hatte, z.B. um stundenlang lesen zu können …

img_0021

… oder sich beim Lesen von Gedichten möglicherweise Gedanken um die Jahreszeit zu machen ?

img_0062

Es gab mal eine Zeit, und das ist noch gar nicht so lange her, als wir uns noch richtige, lange und ausführliche Briefe auf Papier geschrieben haben. Das waren noch keine Nachrichten, welche eine Beschränkung auf 140 Zeichen hatten:

img_0073

Ich habe übrigens bei diesen Fotoshootings auch die Gelegenheit genutzt, wieder viele der alten Briefe mit großem Vergnügen und oft auch mit einem Schmunzeln durchzulesen. Das gelingt mir bei einem Chatverlauf bei weitem nicht so gut, denn in der Regel man kann alte Botschaften kaum noch erreichen. Doch bei den Briefen konnte man alles lesen, was meine Freunde und Familie Anfang der 90er Jahre so beschäftigt hat – ein wirklich besonderes Erlebnis!

Wie gesagt, es gibt noch eine weitere schöne Art, Zeit zu „konservieren“, nämlich in Fotos …

img_0044

Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum ich immer wieder so viele davon mache    😉

Ansonsten sollte man darauf achten, dass Zeitdiebe unsere kostbare Lebenszeit nicht stehlen:

img_0060

Denn irgendwann werden die Zeiger für jeden von uns auf „5 vor 12“ stehen …

img_0301

… und genau dann muss man sich die Frage stellen, ob man den Rest seiner Zeit dafür verwendet, um über Gott und die Welt nachzudenken …

img_0047

… oder sich auf die alten Zeiten zu besinnen …

img_0128

… oder diese einfach in der Gesellschaft zu verbringen, die einem gut tut:

img_0065

Denn auch wenn man sagt, dass Zeit Geld ist …

img_0097

… kann man sie auch dafür verwenden, um sich mehr den Dingen zu widmen, denen uns gut tun:

img_0025

Einst sagte der arabische Dichter Amrilkais: „Gott hat dem Menschen die Zeit gegeben, aber von Eile hat er nichts gesagt“ … in diesem Sinne wünsche ich allen Lesern, dass ihr die Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens finden könnt. Wenn ihr das nicht von allein schafft, dann kommt die Zeithexe und, glaubt mir, sie wird ganz doll mit euch schimpfen    😉

img_0255



2016 06.
Nov.

Es gibt einen Nachteil, wenn der eigene Partner jünger ist als einer selbst – der Jüngere ist immer schneller    😉    ergo, Carsten hat schon die wichtigsten Sachen von unserem tollen Wochenende in Köln in Wort und Bild berichtet. Deshalb kann bzw. möchte ich seinen Beitrag jetzt nur noch um ein paar persönliche Empfindungen ergänzen    🙂

Auf jeden Fall war es für mich ein besonderes Erlebnis, wenigstens einmal im Leben bei einer TV-Aufzeichnung dabei zu sein. Ich habe schon vor langer Zeit bei TVTiCKETS aus purer Neugier den Newsletter abonniert und nun gab es eben auch die Tickets zu 0,00 € für den „Kölner Treff“ im Angebot und da ich auch eine gute Auswahl an Terminen hatte, konnten wir uns den für uns besten aussuchen. Bettina Böttinger finden Carsten und ich schon lange sehr sympathisch und wir mögen ihre natürliche und lockere Art mit den Gästen in ihrer Runde zu sprechen sehr. Uns ist es nicht wichtig, die eigenen Konterfeis im Fernsehen zu sehen, deshalb war für uns die Sitzplatzzuweisung in der 2. Reihe optimal, um ungestört das ganze Geschehen hinter den Kulissen zu beobachten.

001

Die roten Sessel in der Mitte sind für die Gäste, dann gibt es einen inneren Kreis, wo man die redaktionellen Gäste platziert hatte, danach kam ein ca. 1,5 m breiter Weg für die Kameraleute mit ihren Geräten und wir saßen gleich dahinter an weiteren Vierertischen – perfekt!

Nach der Aufzeichnung hat man die Chance, Fotos mit den Gästen zu machen, Autogramme abzuholen und einfach ein paar Fragen an die Leute zu stellen. Ich sammelte all meinen Mut und fragte die Gastgeberin, ob ich ein Foto mit ihr machen dürfte. Am Ende gab es nicht nur ein Erinnerungsbild, sondern man hat sich auch kurz darüber unterhalten, wie man am geschicktesten Brückentage nimmt. Die Frau ist echt der Hammer und sie gibt einem das Gefühl, dass man sich schon ewig kennt – ich war sehr beeindruckt, denn sie hatte keine Spur von Arroganz oder Überheblichkeit, was man von TV-Leuten doch eigentlich irgendwie erwartet. Einfach eine klasse Frau!

002

Und hier noch ein paar Eindrücke von Köln von meiner Seite. Die Bäckerei „Merzenich“ scheint in dieser Stadt irgendwie an jeder Ecke eine Filiale zu haben – ständig haben wir den Namen und da Logo gesehen. Da werden sogar belegte Brötchen auf Paletten geliefert und verkauft    😉

img_0042

Wir haben jedenfalls einiges an Geld dort gelassen, wenn wir unterwegs Hunger bekamen    😉

In der Kölner Innenstadt lohnt es sich, das Treiben nicht nur auf den Straßen und Gassen zu beobachten, sondern gelegentlich den Kopf auch mal gen Himmel zu drehen, um z.B. den Kallendresser zu entdecken, wie er seinen nackten Ar*** in eine bestimmte Richtung zeigt:

img_0460

Oder auch den zu jeder vollen Stunde Zunge rausstreckenden Platzjabbek am Rathausturm:

img_0465

Ich möchte an dieser Stelle außerdem zugeben, dass ich den richtig schönen goldenen Herbst in Köln von ganzem Herzen genossen haben. Irgendwie ist in unserer Stadt dieses Jahr die goldene Komponente beim Herbsthergang etwas abhanden gekommen, um so mehr freute ich mich über diese prächtigen Farben in der Rheinmetropole:

img_0271

Und auch im Rheinpark gab es herrliche Ecken, wo man sich über sonnige Herbsttage so richtig freuen konnte:

img_0636

img_0632

Und in diesen Baum habe ich mich regelrecht verguckt    :verliebt:

img_0612

Wie es so aussieht, war ich aber nicht die einzige Herbsttagsgenießerin:

img_0603

Diese Skulptur von Gerhard Marks heißt Eva II. Die erste „Eva“ wurde 1938 als Gipsmodell angefertigt und wurde leider 1943 bei einem Bombenangriff, welcher das Altelier des Künstlers in Berlin zerstörte, stark beschädigt. Deshalb formte er sie später, genauer im Jahre 1947, als „Eva II“ zu Ende. Ihre Frisur erinnerte uns allerdings sehr stark an eine bekannte ukrainische Politikerin    😉

Auf jeden Fall kann ich als Fazit das gleiche sagen, was mein Mann schon in seinem Blogeintrag angedeutet hat – ein Ausflug nach Köln lohnt sich wirklich!