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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 21.
Sep.

Neben unseren ersten Eindrücken (Carstens Version & Olgas Version) gibt es auf vielfachen Wunsch jetzt noch mehr Bilder und die dazugehörigen, kurz zusammengefassten Geschichten … es war megaschwer sich auf nur 100 Fotos zu beschränken. Es sind diesmal sogar nicht nur unsere Momentaufnahmen in der Galerie zu finden, denn durch den Austausch der Dateien mit den anderen Hochzeitsgästen bekamen wir so manches Bild in die Finger, was besser als unsere eigenen war oder von uns gar nicht fotografiert wurde. Deswegen bedanken wir uns ganz herzlich bei Gerald, Baptiste, Fabien und Ramiro für ihre tollen Aufnahmen! Aber das Gros wurde doch noch eigenständig gesehen und als bildliche Erinnerung dauerhaft gespeichert    😉

In einer Buchhandlung in Lemberg haben wir auf einem Buch das folgende Zitat gefunden: „Die Ukraine wird ein neues Griechenland werden …“ –> derzeit muß man wohl eher sagen: HOFFENTLICH NICHT !   ;o)

Dies das vollständige Zitat von Johann Gottfried Herder (1769): „Die Ukraine wird ein neues Griechenland werden; der schöne Himmel dieses Volkes, ihr lustiges Wesen, ihre musikalische Natur, ihr fruchtbares Land usw. werden einmal aufwachen.“ –> das wiederum unterschreiben wir voll und ganz !

Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Bildergucken und fragt uns ruhig, wenn euch irgendetwas unklar oder seltsam vorkommt – das, was wir selber wissen, teilen wir gern mit euch!



2015 20.
Sep.

Nein, nein, es geht nicht um die derzeit so stark beworbenen Schokoerzeugnisse mit Kirschenfüllung    😉
Wobei, über diese freuen wir uns derzeit, ehrlich gesagt, auch    😉
Aber da man sich nicht nur um den Leib kümmern sollte, sondern auch um die Seele, geht es diesmal ausnahmsweise nicht ums Essen, sondern um Kultur    😀

Meine Lieblingslesebühne Phrase4 hat sich in der Ferienzeit ebenfalls eine Sommerpause gegönnt, aber nun im September ging wieder los mit den lustigen und nachdenklichen Kurzgeschichten. Diesmal endlich wieder in der ursprünglichen Stammbesetzung: Francis Mohr, Lars Hitzing, Henning H.Wenzel und Sabine Dressler. Sabine musste für ein halbes Jahr aus beruflichen Gründen aussteigen und jetzt kehrte sie wieder auf die Couch in der VeränderBar zurück.

Vorher haben wir uns aber für ein Fotoshooting getroffen, bei welchem Carsten mir wieder mal als treuer und gewissenhafter Assistent zur Seite stand. Die Models wollten unbedingt eine „abgerockte“ Kulisse für diese Aufnahmen haben. Da zahlten sich meine Streifzüge für meine diversen Fotoprojekte aus und ich schüttelte ganz locker eine passende Gegend aus dem Ärmel. Die Vier freuten sich ganz offensichtlich sehr darüber    😀

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Aber sie konnten sich auch ganz geschickt völlig lässig ins Bild setzen oder stellen:

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Ich habe auch wieder meine Lieblingspose namens „Käfer auf dem Rücken“ angenommen, um die Perspektive etwas zu verändern:

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Doch ich habe meine Chance zur Vergeltung ebenfalls genutzt    😉

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Ich sagen nur: Glitter und Glamour    🙂

Bei der nächsten Einstellung kann ich nur hoffen, dass man dabei nicht zwingend an Anna Karenina und ihr Ende denken muss    😉

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Auch ihre bereits erschienen Bücher durften mal ins Bild:

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Im November kommt noch eins dazu, denn auch Sabines Geschichten dürfen demnächst die DIN A4-Blätter verlassen und bekommen einen festen Einband beim Zwiebook-Verlag. Aber auf dem anschließenden Leseabend nach dem Fotoshooting war noch die für lesende Nutzer unhandliche Form angesagt:

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Alle acht vorgelesenen Geschichten waren diesmal echt spitze! Und ist das nicht mit das schönste Lob für einen Autoren, wenn die Kollegen auf der Couch sich genau so wie das Publikum kaputtlachen ?!    😉

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Ich habe mich diesmal übrigens ganz bewusst beim Erraten der aktuellen Phrase zurückgehalten. Zum einen habe ich schon beim Plausch während des Shootings mitbekommen, in welcher Geschichte sie eingebaut wurde und zum anderen habe ich eine Phrase4-Weinflasche bereits vor der Lesung als Lohn für die Fotomühen einstecken dürfen    😀

Also, egal wie ich den vergangenen Dienstagsabend betrachte – es war rundum gelungen    🙂
Leider werde ich demnächst wieder nicht so oft bei den Lesungen auftauchen können, denn seit gestern steht fest, dass ich meine VHS-Gruppe der Russischinteressierten ein weiteres Semester in die Geheimnisse dieser Sprache einweihen darf … jeden Dienstagabend. Sorry liebe Autoren, aber das ist für mich nicht minder schön, als euren Geschichten zu lauschen. Ich darf auch mal der aktive Part sein, ok ?



2015 13.
Sep.

Da dieses Jahr kein großer Urlaub von uns geplant war, machen wir wenigstens ein paar Kleinurlaube: Im Mai ging es an die polnische Ostsee, im August fuhren wir in die Westukraine und im September gönnten wir uns nun einige Tage im Norden Deutschlands. Die meiste Zeit haben wir in Hamburg verbracht, aber da wir bereits zu unserem 1. Hochzeitstag viel von dieser Stadt gesehen haben, pickten wir uns diesmal die besonderen Rosinen für Wiederholungstäter-Besucher raus    😀

Zum Beispiel haben wir es jetzt endlich auch mal gepackt, den berühmten Fischmarkt auf St. Pauli, welcher nur sonntags von 5:00 bis 9:30 Uhr aufgebaut ist, zu besichtigen. Dafür mussten wir uns zwar ganz früh am Morgen aus den Betten herauswühlen, aber das war es auf jeden Fall wert! Es sah am Ende überhaupt so aus, dass die Hamburger am Sonntag keinen Schlaf brauchen    😉    der Markt war gerammelt voll! Es gab allerdings nicht nur Fisch zu kaufen, sondern mittlerweile wohl auch allerhand anderes Zeug, wie z.B. Pflanzen, Hühner und Kleidung … Meeresbeute bleibt aber zumindest im hinteren Teil des Marktes noch Hauptverkaufsware:

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Ich habe bei dieser Gelegenheit zwei T-Shirts mit Teddybären-Bildern abgestaubt. Eins davon wird wohl mein zukünftiges Bärenfotoshooting-Shirt für den Fotografen werden, denn im Busenbereich sind zwei Teddys abgebildet und dazu steht ein passender Spruch: „Stop staring at my Teddys“ darauf. Ich fand das jedenfalls herrlich mehrdeutig    😉

Wir haben uns danach mit einer ganz lieben Person getroffen, welche wir seit 2012 nicht mehr gesehen haben, da sie nach Hamburg gezogen ist – Constanze. Zum Glück hat sie am Sonntag spontan noch etwas Zeit für uns gefunden und es war ein fabelhaftes Wiedersehen, so als ob es keine derart lange Funkpause dazwischen gab:

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Übrigens, auf dem Weg zu unserem Treffpunkt mit ihr habe ich ein Deja-vu erlebt … kein Wunder bei dieser Farbkombination!

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Ja, wir sind tatsächlich ausgerechnet am ukrainischen Konsulat vorbeigelaufen    🙂

Wir konnten in Hamburg natürlich auch endlich die seit ein paar Wochen kran- und gerüstbefreite Elbphilharmonie sehen. Man mag zu den Kosten stehen wie man will, beeindruckend ist das Gebäude schon, stimmt’s?

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Aber noch mehr beeindruckt hat uns eine Vorstellung des Musicals „Der König der Löwen“. Es war eine ziemlich kurzfristige Entscheidung von uns, dorthin zu gehen (Freitagabend gebucht, Sonntagabend besucht) und wir hatten echt Glück, dass wir noch zwei zusammenhängenden Sitzplätze in der letzten Reihe ergattert haben. Da die Figuren und die Bühnenbilder aber so riesig und unglaublich gut ausgearbeitet sind, sieht man wirklich auf allen Plätzen – auch ganz hinten – alles supergut!

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Zwischen all den großen und kleinen Events hatten wir zum Glück auch noch genug Zeit zum Verwielen, um z.B. an der Außenalster in der Sonne zu sitzen und die Wasservögel aus der nächsten Nähe anzuschauen:

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Oft genug habe ich nach so mancher Wandertour und Stadtrundgang das Gefühl, Füße in gleicher Größe zu haben wie dieses Vögelchen    😉
Weiß übrigens jemand, wie dieser Vogel heißt? Diesmal ist es keine Fangfrage, ich möchte nur sehr  gern mit eurer Hilfe meine Bildungslücke in Ornithologie schließen    🙂    unsere Vermutung liegt bei Teichhuhn oder Blesshuhn …

An unserer Verweilbank waren eine Schwanenmama und ihre Küken sehr zutraulich und fraßen uns sogar Brötchenreste ganz zart aus der Hand:

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Und ja, eine ebenfalls zutrauliche und neugierige Gans (links) ist ebenfalls mit von der Partie    🙂

Dank eines Tipps von Constanze verbrachten wir auch etliche Stunden im Schanzenviertel. Diese Gegend ist vom Flair her mit der Dresdner Neustadt oder dem Hechtviertel vergleichbar: jung, hipp, alternativ und hat viele schöne Lokalitäten mit gutem Essen. Bei einem türkischen Restaurant habe ich einen Humpen sehr leckeren Ayran bekommen – nicht in flüssiger Form wie normal, sondern frisch vom „Faß“ gezapft und dadurch etwas sahnig-cremiger, deshalb auch diese Krone:

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Und auch die gefüllten Kartoffeln bei „Kumpir“ sind einen Besuch bzw. eine Bestellung auf jeden Fall wert!
Von dort ging es dann zurück in die Innenstadt … quer durch den Planten un Blomen-Park:

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Wir gönnten uns an den anderen Tagen wie immer auch ein paar Ziele außerhalb der großen Stadt. Diesmal ging es zuerst zur Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft:

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Wir mussten zwar ein wenig warten, bis ein ausreichend großes Schiff mit mehr als 500 BRT vorbeigekommen ist, denn nur dann erfolgt eine Begrüßung oder Verabschiedung in Deutsch und in der Landessprache (bei uns war das Maltesisch) sowie die entsprechende Landeshymne. Vorbeigefahren sind ein paar Schiffe, aber leider immer zu klein, sodass erst die „Baltic Wind“ eine Verabschiedung (kam aus Hamburg und fuhr in Richtung Nordsee) mittels Lautsprecher bekam:

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Es ging weiter nach Westen … auf dem Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel hat man keine Zeit für solche Spielereien, denn in der dortigen Schleuse geht es streng nach Plan zu.

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Das Gros der Schiffe waren allerdings alles andere als klein – hier kommt gerade der Kreuzfahrtdampfer „Saga Sapphire“ (bis 1999 noch bekannt als „Europa“) aus Kiel auf die Schleuse zu:

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Keine Sorge, auch dieser Riesenpott passte hervorragend unter der Brücke durch    🙂
Wir hätten gerne noch das Schwesternschiff „Saga Pearl II“, aus den 80ern besser bekannt als das ehemalige ZDF-Traumschiff „Astor“ und aus der DFF-Fernsehserie „Luv und Lee“ als „Arkona“, in der Schleuse bewundert, dieses musste aber wegen Niedrigwasser für ein paar Stunden in der Elbe ankern. Schade …

Übrigens, bei dieser Reise sind noch weitere Bilder für meine 4. Obsession entstanden    😉

Total trockene Füße hatte ich aber dann bei unserem Zwischenstopp auf dem Heimweg, denn Carsten hat die Gelegenheit genutzt, mir endlich die Lüneburger Heide vorzuführen, da er von der Dresdner Heide damals doch recht enttäuscht war. Für ihn gab es dort zu viele große Bäume    😉    in der Lüneburger Heide ist der Wuchs erheblich niedriger, meint mein Mann.

Anmerkung von Carsten: Hmmm, liegt wohl an der Tatsache, daß die Lüneburger Heide eine HEIDE ist und die Dresdner Heide ein WALD … 

Naja, ein wenig hat es sogar mich überzeugt …

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… denn irgendwie sah es doch mehr nach Heidelandschaft aus:

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Ich hatte sogar die passende Farben bei meiner Kleidung ausgewählt:

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Als passionierte, aber nicht ausgebildete Steinesammlerin fand ich die Feuersteine oder wie auch immer sie heißen mögen in dieser Gegend einfach wundervoll. Wenn man sie gegen die Sonne hält, erstrahlen sie in einem warmen Honigton – ein Gedicht für die Augen.

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Übrigens, es gab in der Heide nicht nur niedrige Erika, sondern auch einige große Bäume: solche Alleen säumten zum Beispiel ab und an die Wege. Unter diesen großen, hängenden Ästen fühlte ich mich ein wenig wie im Märchenwald!

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Das Einzige, was wir lebendig nicht vor unsere Augen bekommen haben, waren übrigens die berühmt-berüchtigten Heidschnucken. Es gab sie in Gaststätten als Ragout, Gulasch oder Bratwurst oder auf einem Flohmarktstand als Gruppenbild … putzmunter auf der Wiese aber totale Fehlanzeige!

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Nun ja, ich habe schon Norwegen ohne echte Elche überlebt, da werde ich wohl auch die Heide ohne Schnucken überstehen     😉



2015 11.
Sep.

Es ist alles gelaufen wie immer: Im Januar schmiedet man Pläne und hat gewisse Vorstellungen davon, was man so fotografieren möchte, aber dann kommt der jeweilige Monat – in diesem Fall der August – und alles ist plötzlich ganz, ganz anders. Durch unsere Reise in die Ukraine, um die Hochzeit von Khrystyna und Mariano zu feiern, sind mir natürlich zwei Wochenenden zum gediegenen Knipsen von Hunden in Dresden entgangen. Statt dessen habe ich aber einige Eindrücke über das Hundeleben in der Ukraine zu meinem Fotoarchiv hinzugefügt.

Aber wir fangen erstmals in Dresden an    🙂
In dieser Stadt ist an der Elbe unweit der Waldschlößchenbrücke ein sehr beliebter Treffpunkt von Hunden und ihren Begleitern. Allerdings wohl durch Ferienzeit und extreme Hitze bedingt waren es zu den Zeiten, als ich mich auf Bilderjagd machte, kaum etwas los auf den Pfaden … wo doch sonst das fröhliche Hundeleben dort tobt. Da war es natürlich sehr vorteilhaft, wenigstens Anna und Leon als Begleitung zu haben:

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Das Wasser in der Elbe war bereits am frühen Morgen angenehm warm:

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Und ja, der Wasserstand war im August 2015 wirklich sehr niedrig    😉    das war aber auch gut so, denn Leon, der sonst dem Wasser nicht sehr viel abgewinnen kann, fühlte sich offensichtlich sehr wohl darin:

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Ab und zu kamen auch einige Spielkameraden vorbei:

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Manche waren schon etwas älter und nicht mehr so sehr zum wilden Spielen aufgelegt:

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Und einige hätten wohl Interesse zum Spielen, aber das Machtwort von Frauchen hat sie doch daran gehindert:

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Da trabt man dann eben allein zurück:

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Und während man sich im Gras am Wegesrand ein wenig ausruht …

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… kann man interessante Fellgenossen beobachten:

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In einigen von den Vierbeinern war sogar noch der Jagdinstinkt perfekt ausgeprägt:

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Das Hundeleben in der Ukraine gestaltete sich dagegen ziemlich gegensätzlich. Es gibt natürlich auch hier Rassenhunde, besonders in den größeren Städten, welche nach allen Regeln der Kunst verhätschelt wurden, aber leider ist mir kein verwertbares Bild davon gelungen    :erroeten:

Es gibt wohl besonders in den Gegenden mit Einfamilienhäusern sehr viele Hofhunde. Manche werden an die Kette gelegt und bleiben somit vorrangig in der Nähe ihrer Hundehütte:

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Aber wir fanden auch Hunde, welche innerhalb ihres Hofes freie Laufbahn haben und ungebetene Gäste und Neugierige direkt am Zaun laut ankläffen können:

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Allerdings gibt es auf den Straße sehr viele herrenlose Hunde … sie waren nicht aggressiv, aber ständig auf der Suche nach einer Person, welche sich ihrer annehmen würde. Ich finde, die folgenden Bilder drücken diese Sehnsucht sehr deutlich aus:

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Bei diesen Hunden hatten wir immer wieder etwas Angst, da sie sich oft in der Nähe von stark befahrenen Straßen aufhalten und die Autofahrer nicht gerade bremswillig erscheinen … es wird nur lautstark weggehupt:

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Deshalb hatten wir immer wieder Bedenken, dass wir einen von ihnen, besonders im Dunkeln, mit dem Wagen erwischen. Zum Glück ist es nur bei Befürchtungen geblieben    🙂

Übrigens, einer von den Straßenhunden hat sogar an einer Demo zum Unabhängigkeitstag teilgenommen:

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Es ist außerdem beruhigend zu wissen, dass Menschen die Treue der Hunde auch nach dem Tode ihrer geliebter Vierbeiner zu würdigen wissen, wie man auf dem Lytschakiwski-Friedhof in Lemberg sehen kann:

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Einst hat man sich ja schließlich ewige Treue geschworen:

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Und Hand aufs Herz, kann man es wirklich schaffen, solche lieben Geschöpfe nicht gern zu haben ?

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P.S.: Wollt ihr eigentlich mal wissen, wie eine Beziehung zwischen einem Hundemodel und einem Fotografen vor der fotografischen Zusammenarbeit aufgebaut wird    😉    ?
So und nicht anders    😉    !

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Ok, in Ausnahmefällen geht das natürlich auch mit Leckerlies    😀



2015 05.
Sep.

Ich bin meinem Mann sehr dankbar, dass er schon mal seine Eindrücke über unsere Ukraine-Reise in einem Eintrag hier zusammen gefasst hat. Es war auf jeden Fall im positiven Sinne eine richtige Abenteuerreise. Wir haben in etwas mehr als einer Woche so viele verschiedene Sachen gesehen und erlebt, so viele liebe und nette Menschen kennengelernt – das passt nicht mal auf diese Kuhhaut    😉

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Ich war schon einmal in der Karpaten-Gegend, welche wir besucht haben … als ich noch zur Schule ging, also vor arg langer Zeit. Allerdings waren sowohl Kolomyja als auch Lviv für mich genau so wie für meinen Mann absolutes Neuland.  Um ehrlich zu sein, kam beim Rundgang von Iwano-Frankiwsk, eben jene Stadt, welche ich mit 13-14 Jahren einst besuchte, gar keine Erinnerung in den Sinn. Also eigentlich war alles quasi wie neu    🙂

Ganz neu war für mich zum Beispiel das starke nationale Gefühl, welches durch diverse Straßennamen, Denkmäler und die verstärkt öffentliche Symbolik der Ukrainischen Aufständischen Armee zum Ausdruck gebracht wurde. Die Namen, welche zu Sowjetzeiten als Feinde des Volkes bezeichnet worden sind, gehören jetzt zu den Helden … ist vom Kopf wirklich nicht so einfach und da habe ich die Probleme von älteren Menschen aus der Ex-DDR zum ersten Mal, glaube ich, doch etwas besser verstanden. Denn man hatte jahrelang ein klares Bild, was gut und was schlecht ist, wer Feind und wer Freund ist usw. Und dann, nach einem politischen Umbruch, werden all diese Begriffen plötzlich komplett auf den Kopf gestellt.

Um das Ganze etwas konkreter zu machen, ein Beispiel.

Wir besuchten in Kolomyja eine kleine, hübsche Holzkirche aus dem 16 Jh. und liefen durch den angrenzenden Friedhof. Ihr wisst ja, dass wir gern Friedhöfe besuchen, besonders in anderen Ländern    😉

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Dort bin ich auf einen Grabstein für die Opfer der Aktion Weichsel aufmerksam geworden – ich habe noch nie zuvor etwas darüber gehört oder gelesen! Bedenkt: es ist ein Kapitel der ukrainischen bzw. sowjetischen Geschichte – also etwas, was ich als Sowjetbürger und Ukrainerin eigentlich wenigstens im Ansatz mal gehört haben sollte. Zum Glück erklärte mir Khrystinas Vater, was damals genau passiert sei. Ich fand, dass eine derartige Zwangsumsiedlung immer ein äußerst trauriges Kapitel in Geschichte eines Landes ist. Und wie das Leben so spielt, war damals auch die Familie unserer lieben Agata aus Katowice, welche wir auf unserem Rückweg nach Dresden im Dorf Hutki besuchten, persönlich von dieser Aktion betroffen.

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Da soll einer sagen, Reisen bildet nicht!

Ansonsten war ich selber sehr überrascht, wie gut mein Ukrainisch ist, obwohl ich diese Sprache schon seit Jahren sporadisch bis gar nicht nutze. Jeden Tag fielen mir immer mehr Worte ein – es war einfach erstaunlich, was ich noch so drauf habe    😉
Nein, Russisch und Ukrainisch können total anders sein und selbst bei den einfachsten Phrasen, wie z.B. Bitte, Danke, Guten Tag und Auf Wiedersehen gibt es unterschiedliche Vokabeln. Ist ein bisschen wie das Verhältnis zwischen Deutsch und Holländisch, kann aber auch so krass wie Deutsch und Platt auseinanderdriften.

Die Straßenverhältnisse, welche bei Carsten einen derart bleibenden Eindruck hinterlassen haben, waren für mich nichts Neues, denn eigentlich gab es diese fiesen Schlaglöcher und gemeingefährliche, weil unerwartet tiefe Pfützen schon bei meiner Oma in Ochtyrka. Ich wurde zu ihr immer in den Sommerferien geschickt, um gesunde Dorfluft zu tanken    😉
Auch, dass ich die Texte der ukrainischen Lieder noch kannte, hat mich ebenfalls überrascht    🙂     damit ich diesbezüglich künftig dauerhaft fit bleibe, habe ich mir eine Musik-CD gekauft. Derzeit fahre ich zur Arbeit und nach Hause mit ukrainischer Beschallung    🙂

Das Essen war so lecker, wie ich es erwartet habe, und auch den Kaffee habe ich in vollen Zügen genossen – an den kommt keine Kaffeemaschine in Deutschland auch nur annähernd ran, egal ob mit Filtertüten oder mit Pads – sorry, Leute!

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Die Märkte in der Ukraine sind ebenfalls ganz anders, als man es hierzulande kennt: eine Fülle von Lebensmittel zwischen „Profiständen“ und Omis, welche eigentlich nur etwas Milch oder Obst aus  dem eigenen Gärtchen verkaufen.

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Carsten hat sich immer wieder in guter deutscher bzw. EU-Manier über die fehlenden Kühlketten echauffiert, denn wenn bei Sommertemperaturen frisch geschlachtete Fleischwaren oder Fische stundenlang ungekühlt auf den Tischen drapiert werden, dann ist ein solcher Anblick mehr als ungewohnt. Dafür gibt es eben in der Ukraine keine Rohware a la Mett/Hackepeter oder ein blutiges Steak – hier wird alles total durchgebraten.

Ich habe diese Reise insgesamt sehr genossen, leider hat mir eine zu gut eingestellte Klimaanlage in unserem Hotel in Lviv einen kleinen Strich durch die Gesundheitsrechnung gemacht – ich kämpfe immer noch mit meiner mitgebrachten Erkältung. Aber was uns nicht tötet, macht uns nur stark    😉

Eigentlich könnte ich jetzt analog zu Carsten endlos weiter erzählen, denn wie gesagt, wir haben sehr viel Interessantes, Außergewöhnliches und Schönes bei der Reise „Dresden – Kolomyja (UA) – Lemberg/Lviv (UA) – Kattowitz/Katowice (PL) – Dresden“ erleben durften. Vielleicht fragt ihr einfach, was euch interessiert, dann berichte ich detaillierter darüber – wie wär’s?



2015 17.
Aug.

Schon seit sehr langer Zeit habe ich mein Interesse für Friedhöfe dieser Welt entdeckt und zum Glück teilt auch Carsten diese etwas morbide Faszination. Natürlich ist das immer ein trauriger Ort, aber gleichzeitig strahlen die Friedhöfe so viel Ruhe und Mysterien aus …

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Ich sehe an solchen Orten die normalen Sachen irgendwie aus einem andere Blickwinkel, da spielt wohl bestimmt auch mein Interesse für Mythologie und Symbolik eine gewisse Rolle. In vielen Kulturen werden Vögelchen als Symbol für die Seele angesehen:

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Ein Baum gilt als Verbindung zwischen Erde und Himmel:

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Selbst bei einer herausgefallenen Innenplatte eines großen Grabsteins auf dem Neuen Jüdischen Friedhof musste ich an ein Tor in die andere Welt denken:

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Eine allein liegende, abgebrochene Rose aus einem Trauergebinde ließ mich unweigerlich an einen Verlust denken:

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Wenn ich frische Gräber sehe, geht es mir durch den Kopf, dass ich ein außergewöhnlicher Glückspilz bin, weil ich noch leben darf:

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Und auch, weil ich von der Erfahrung, ein eigenes Kind zu beerdigen, bislang verschont geblieben bin und insgeheim hoffe, dass es auch so bleibt.

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Diese bunten, fröhlich bemalten Steine markieren eine der schmerzlichsten Stelle meiner Rundgänge – das Baby hat gerade mal 3 Monate gelebt…

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Die Menschen drücken schon seit langer Zeit ihre Trauer mit ausdrucksstarken und sehr schönen Skulpturen aus, wobei man dabei wesentlich öfter weiblichen Gestalten begegnet als männlichen:

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Ein trauernder Mann wird etwas anders dargestellt:

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In der jüdischen Tradition gehört es dazu, auf dem Grabstein einen Kieselstein zu legen:

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Die Beigaben auf den christlichen Friedhöfen waren eher persönlicher Art. Manche Bergsteiger hatten z.B. ein Kletterseil mit Karabinerhaken dran oder gar ein Bergbuch, wenn junge Eltern aus dem Leben geschieden waren, hat man auf den Gräbern Bilder ihrer Kinder gesehen und auch Spielsachen der Kinder:

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Auf dem sowjetischen Militärfriedhof durfte keiner aus der Reihe tanzen:

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Man hat dabei aber auch dem unbekannten Soldaten bedacht:

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Die Namenslosigkeit derer, welche auf solchen Anonymen Wiesen begraben sind, sind hoffentlich noch zur ihren Lebzeiten von den Verstorbenen selbst gewünscht worden:

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Und hier kam Asche zu Asche …

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Nicht nur Abschied von den geliebten Menschen fällt uns schwer, sondern auch von Tieren, welche uns über viele Jahre durch dick und dünn begleiteten:

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Im jeden Fall bleiben die Hinterbliebenen zunächst am Tränenmeer stehen, wie das Mädchen aus Malgorzata Chodakowskas Hand:

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Irgendwann heißt es dann für uns alle:

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Aber ich hoffe doch inständig, dass unser Lebensbuch noch nicht die letzte Seite unserer Geschichte erreicht hat:

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Für mich war das auf jeden Fall ein sehr emotionales Projekt. Das nächste ist aber nicht mehr so grüblerisch-nachdenklich, denn Hunde können uns doch immer wieder hervorragend trösten und zum Lachen bringen, nicht wahr?



2015 09.
Aug.

Eine der schönen Seiten unseren derzeitigen Lebens ist eine Mischung aus Planung und Spontanität. Vor allen Dingen muss man ohne Kinder und Verpflichtungen auch nicht mehr alles nur aufs Wochenende legen, es gibt ja zudem noch die freien Abende nach der Arbeit.

Am Dienstag haben Carsten und ich uns einen DVD-Abend gegönnt: LoveFilm hat uns diesmal dazu den Film „Still Alice“ geliefert.  Das Thema Alzheimer ist eines, welches mich immer wieder beschäftigt. In dem Streifen „An ihrer Seite“ spielt diese Krankheit ebenfalls die Hauptrolle und den habe ich bereits vor einigen Jahren gesehen. „Still Alice“, für den Julianne Moore einen Oskar bekam, fand ich noch emotionaler, da der Krankheitsverlauf auch aus der Sicht der betroffenen Person sehr eindrucksvoll gezeigt wird, sowie die damit verbundenen Ängst, Unsicherheiten und das Begreifen, dass  man nicht wirklich etwas dagegen tun kann. Sehr emotional, sehr ergreifend und auch etwas deprimierend. Aber der Oskar als beste Darstellerin ist auf jeden Fall verdient – ich finde, sie hat diese Rolle wirklich brillant gespielt.

Der Mittwochabend war dann schon um vieles fröhlicher    😉    eine Geburtstagsfeier zur Sommerzeit im Garten und in lustiger Runde hebt die Laune, nicht zuletzt dank einem kleinen Beitrag in Form von Whiskey. Vielen Dank nochmals, dass wir vorbeikommen und dabeisein durften, liebe Ines    :verliebt:

Am Donnerstag haben wir relativ spontan entschieden, ins Kino zu gehen und uns „Learning to Drive – Fahrstunden fürs Leben“ anzusehen. Ein sehr schöner Film, es gibt etwas zu lachen und etwas zu bedauern, aber zum Glück alles ohne Kitsch – sehr zu empfehlen. Und Ben Kingsley macht auch als Inder bzw. Sikh eine tolle Figur!

Am Freitag verbrachten wir unsere Freizeit erneut mit einem (Love-)Film, aber diesmal ging es blutiger und schießwütiger zu     😀     –> Keanu Reevs als „John Wick“ … wer auf Rachefeldzüge mit skurrilem Humor steht, wird diesen Film mögen. Immerhin siegt am Ende die Gerechtigkeit – dafür liebe ich ja solche modernen Märchen für Erwachsene    😉

Der Samstag war ursprünglich gänzlich unverplant, aber da Claudia und Jan aus Uelzen mal wieder einen Abstecher nach Dresden gemacht haben, verbrachten wir zusammen beim Schwatzen, Essen und Trinken einen wundervollen Abend in Hinterhofbiergärten der Dresdner Neustadt. Zuerst kehrten wir im Raskolnikoff ein und unser Besuch war komplett überrascht, wie gemütlich es hinter der bröckelnden Außenfassade sein kann    😀    auch das zweite Ziel, das Oosteinde, hat sie positiv beeindruckt. Beide Lokalitäten sind klein, machen von Außen nicht viel her und Touristen fallen hier bestimmt nicht ein.
Wir waren allerdings sehr über das nicht mehr vorhandene Wasser im Flußbett der Priesnitz (geht direkt am Oosteinde entlang) erstaunt, denn erst im Juni haben wir noch einen langen Spaziergang in der Dresdner Heide entlang dieses Flusses gemacht und damals führte er jede Menge Wasser. Aber in Dresden und Umgebung hat es schon seit geraumer Zeit eben nicht mehr so richtig geregnet …

Heute sind wir für einen Sonntag verdammt zeitig aufgestanden: ich habe mich schon um 7 Uhr in der Früh für ein Fotoshooting mit Hund und Frauchen zu meinem August-Fotoprojekt verabredet, damit wir beim Posieren nicht mit der sengenden Hitze zu sehr ins Schwitzen kommen. Ich glaube, das hat uns die Sonne wirklich übel genommen, denn sie hat sich immer wieder hinter einer Wolkendecke versteckt. So hatten wir eben einen blassen statt strahlendblauen Himmel, aber unserem Spaß beim Fotografieren hat selbst das nicht geschadet    😉

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Inzwischen vermeldet mir meine Backhilfe in Uhrform, dass unser Mittagessen fertig ist – ich schätze, nach dem Essen werde ich mir erst einmal eine zusätzliche Mütze Schlaf gönnen    😉
Auch das habe ich so gerade mal ganz spontan geplant    😀



2015 04.
Aug.

Am vergangenen Wochenende haben Carsten und ich festgestellt, dass es völlig egal ist, was man macht und tut – das Leben der Erwachsenen ist und bleibt nicht jugendfrei    😉    die Jugend ist nämlich überall    😉

Zum Beispiel haben wir am Samstag Carstens Geburtstagsgeschenk – ein Schnupperkurs im Gleitschirmzentrum – eingelöst. Wir waren wohl die ältesten Teilnehmer an diesem Tag, nur die Kursleiter waren in etwa unsere Altersklasse. Ja, ich war auch zu dem Kurs angemeldet, man muss ja schließlich so viel wie es geht selber ausprobieren … solange es noch geht    😉
Schon unsere Mitfahrer, welche wir in unserem Wagen zur Flugwiese mitgenommen haben, waren zwei Studenten und ein Schüler der 9. Klasse – der Rest der Mitflieger war zumindest optisch genau so alt    🙂
Aber das hat uns ja wie immer nicht gestört    😉    Carsten legte als erster von uns beiden los:

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Und ist sogar ein kleines bisschen geflogen:

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Bei mir hat der Wind nicht so gut mitgespielt, ich durfte nur rennen    😀

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Es war im Grunde genommen wie beim Schlittenfahren: nach unten ging es schnell und machte Spaß und den Hügel wieder hinauf zu stapfen, war da schon etwas mühsamer:

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Ich würde außerdem allen Gleitschirminteressenten dazu raten, beim Schnupperkurs langärmlige Kleidung zu tragen, damit die Arme am Ende des Tages nicht so aussehen wie meine    😉
Wenn sich die Stricke des Gleitschirms beim Aufblähen des Stoffs anspannen, dann streifen sie eben ganz kräftig an den Oberarmen.

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Ansonsten war das schon ein echt außergewöhnliches Erlebnis. Dennoch glaube ich nicht, dass es unser Dauerhobby wird, denn dafür ist man zu sehr vom Wind abhängig …

Aber zurück zur Jugend    😀    –> gleich nach dem Schnupperkurs trafen wir uns mit Couchsurfern aus Nowosibirsk. Ivan ist erst 18 und Julia ist 19 Jahre alt. Aber sie haben über das Internet so nett angefragt, dass ich einfach nicht „nein“ sagen konnte    😉    sind sie nicht knuffig?

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Man beachte übrigens unter anderem den Farbunterschied bei den Gesichtern von uns – nach mehreren Stunden an einem Flugübungshang mit voller Sonneneinstrahlung – und von ihnen    😉
Besonders aus mir wäre bestimmt eine tolle Indianerin geworden    😉
Nach der Stärkung bei unserem Haus- und Hofdönermann zeigten wir den Beiden noch die Altstadt von Dresden. Am Sonntag besuchten wir mit unseren Gästen zuerst die Bastei und danach marschierten wir auf das Plateau vom Lilienstein.

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Als Sahnehäubchen für unsere kleinen Wanderfreunde gab es noch einen Ausflug zum Felsenlabyrinth. Da es bereits später Nachmittag war, hatten wir alle Felsen allein für uns und besonders Ivan blühte dort richtig auf. Erst kurz nach Mitternacht haben wir die beiden Reisenden an ein vorher kontaktiertes Mitnahmeauto übergeben, welches sie dann noch nach Prag brachte.

Das war eigentlich das erste Mal, dass mich Couchsurfer von Anfang bis Ende gesiezt haben    :unschuldig:    es ist zwar ein seltsames Gefühl, aber man kann es nicht abstreiten: ich bin so alt wie ihre Mütter    😉

Jedenfalls, ihr merkt, es war tatsächlich ein jugendvolles und keinesfalls jugendfreies Wochenende, nicht wahr?



2015 27.
Juli

Das letzte, ziemlich entspannte Wochenende hat mich wieder einmal auf den Gedanken gebracht, dass unsere Beziehung in ganz vielen Dingen recht unkonventionell ist    🙂

Normalerweise lernt sich ein Pärchen kennen und fängt an, Zeit gemeinsam zu verbringen: man geht essen, ins Kino, ins Theater, man kocht zusammen, kuschelt bei einem Film auf der Couch, geht spazieren … früher oder später zieht man unter ein Dach und teilt, wie man das so schön sagt, Bett und Tisch miteinander. Und irgendwann sind die Kinder da, die dann aus einem Pärchen eine Familie machen.

Bei uns entwickelte sich das Ganze schon dadurch anders, dass ich die Kinder (damals 5 & 8 Jahre alt) mit in die Beziehung eingebracht habe und das Leben für uns als Pärchen gleich von Anfang an nach den Regeln einer Familie ablief – keine Kennenlernphase mit den üblichen Höhen und Tiefen. Aber nun, wo die Mädels groß geworden sind und in den eigenen vier Wänden ihr eigenes Ding machen, haben Carsten und ich ab jetzt erst die Zeit, all die romantischen Kleinigkeiten zu zweit zu erledigen    :verliebt:

So zum Beispiel wieder einmal am letzten Wochenende, wo wir zusammen ganz gemütlich auf der Couch einen Film geschaut haben – Nachts im Museum – Das geheimnisvolle Grabmal. Der Film war ganz süß und brachte die Geschichte vom wilden Nachtleben im Museum nach zwei bereits existierenden Streifen endlich zu einem abgeschlossenen Ende. Niedlich ist das gesamte Werk auf jeden Fall, aber man merkte, dass den Machern inzwischen etwas die Ideen ausgegangen sind.

Danach kochten wir zusammen eine Rindfleisch-Gemüsesuppe ohne Rezept. Das ist wohl ein Vorteil, dass man nicht mehr so jung und unerfahren ist und eigentlich schon weiß, wie man auch ohne ein Kochbuch etwas auf den Tisch zaubern kann    😉
Wir hatten ganz viel Spaß sowohl beim Kochen als auch beim Vernichten des Ergebnisses und fanden unser Kochwerk ganz vorzüglich    😉

Auch ein Spaziergang hat bei uns dieses Wochenende nicht gefehlt, nur das Ziel war wohl etwas zu makaber für einen romantischen Ausflug … das hängt nun mal mit meinem Friedhofsfotoprojekt zusammen    🙂

Übrigens ist Carsten als ein Fänger der Sonnenstrahlen inzwischen beinah ein Profi!

Beziehung-Rückwärts

Aber zu einer gute Beziehung gehören auch Freiräume für jeden. Deshalb habe ich zum ersten mal seit dem Umzug nach Striesen die wenigen Pflanzen, welche es am Ende mit in unsere Wohnung geschafft haben, in der Küche auf dem Fußboden sitzend lieber wie immer allein umgetopft. Es wäre ohnehin nicht genug Platz für uns beide in der Ecke gewesen    😉    Carsten kümmerte sich währenddessen um unsere Rechnerlandschaft. Und nach getaner Arbeit trafen wir uns erneut zum Kuscheln auf der Couch, um ein paar Folgen „Friends“ zu gucken …

Ganz ehrlich, hin und wieder solche entspannte Pärchenzeit tut mir persönlich echt gut    🙂



2015 19.
Juli

Die Woche verging wieder mal wie im Fluge! Auf Arbeit hatte ich erneut beide Hände voll zu tun, meine Kunden scheinen das Wort „Urlaub“ nicht mehr in ihrem Wortschatz zu haben    😉    dafür waren die Abende einfach fantastisch und ich habe in den vergangenen Tagen so viel Schönes erleben dürfen!

Am Montag gingen Carsten und ich ins Kino – der neue Terminator: Genisys ist für uns ein Muss gewesen    😀    
Da wir uns die 3D-Vorstellung ersparen wollten, entschieden wir uns gleich für eine OV-Vorstellung. Unser Englisch müsste ja gut genug sein für die Streifen dieser Art, denn schließlich waren schon die vier Vorgänger (wurden am Wochenende davor in der Originalversion auf DVD angeguckt) nicht durch besonders tiefsinnige Dialoge aufgefallen    😉
Aber im Terminator 5 kamen ja regelrechte Vorträge zustande! Tiefsinnig waren sie dennoch nicht – so viel haben wir schon verstanden. Unsere Erwartungen an den Film waren nicht sonderlich hoch und diese hat er auf jeden Fall erfüllt    😉

Der Dienstagabend war schon seit Wochen dafür vorgesehen, mit Ines und Torsten in einen Biergarten zu gehen. Der Wettergott hat uns am besagten Tag stundenlang beweisen wollen, dass er uns das nicht gönnen mag, denn es hat tagsüber immer wieder geregnet. Aber am Abend zeigte sich das Wetter von seiner Sonnenseite und wir genossen nicht nur ein Bierchen, sondern auch äußerst leckeres Essen im kleinen Örtchen Hartha. Das Restaurant Cafe am Kurplatz kann ich nicht nur für laue Sommerabende wärmstens empfehlen, auch drinnen ist das richtig gemütlich!

Am Donnerstag gab es leckeres Essen bei meiner besten Freundin Anna – sie hat uns schon lange von ihren Beljaschi vorgeschwärmt und nun war sie dran, sie für uns zuzubereiten. Die gebratenen, mit Hackfleisch gefüllten Teigtaschen waren in der Tat sehr lecker!!! Und für mich war das außerdem ein quasi Kindheitserinnerungsesssen    🙂

Am Samstag gingen Carsten und ich zum Festival Umsonst & Draußen. Der Name war Programm – es fand im Hechtpark statt und man zahlte keinen Eintritt.

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Es gab auch Essen und Musik, aber wir sind vorrangig wegen der Lesung von den Autoren der Phrase4 da gewesen – was soll ich machen, ich bin ein wenig süchtig nach den Kurzgeschichten dieser vier    😉    Als Gastleserin war diesmal Bonny-Lycen Henze dabei. Sie hat uns sehr beeindruckt, denn sie las ca. 10 Minuten lang ihr Gedicht nicht vom Papier ab, sondern trug es aus dem Gedächtnis vor – das war echt super! Viel Spaß bei der Lesung hatten nicht nur die Zuhörer, sondern auch die Autoren selbst, die sich auf ihrer heißgeliebten Couch, welche extra für die Veranstaltung auf die Bühne gestellt wurde, sehr wohl fühlten:

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Für den heutigen Sonntag hatten Carsten und ich eigentlich eine Ganztagswanderung zur Schneekoppe geplant und uns als Begleitung für diese Tour Anna mit ihrem Hund Leon „gesichert“. Nun bekomme ich allmählich das Gefühl, dass der Berg von uns gar nicht erobert werden will, denn wir hatten schon im Februar kein Glück mit dem Wetter für einen Aufstieg und auch diesmal machte uns die Wettervorhersage keine Hoffnung auf einen schönen Wandertag    🙁    Aus diesem Grund haben wir unser Ziel kurzfristig umdisponiert und fuhren heute nach Tschechien statt nach Polen, da wir festgestellt haben, dass Anna noch nie die Gegend um die Tyssaer Wänden gesehen hat.

Es wurde ein echt toller Ausflug! Unsere Security passte sehr gut auf uns auf, selbst als wir zwei Mädels (mithilfe meines starken Mannes    😉    ) es uns auf einem Baum gemütlich gemacht haben, um ein Becherchen Prosecco zu genießen:

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Das war schlicht und einfach ein traumhaft schöner Tag und damit ein perfekter Abschluß einer erlebnisreichen Woche!

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In der kommenden Woche habe ich nicht mehr so viele Termine … es wird ja langsam Zeit, auch ein paar liegengebliebene Sachen wieder aufzuarbeiten    😉