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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2013 14.
Jan.

Nicht nur die Kinder wachsen ganz schnell und unbemerkt. Auch mein Blog hat ein weiteres Jahr geschafft und ist heute schon stolze 6 Jahre alt geworden!

Bis jetzt habe ich ihn auf jeden Fall um einiges pflegeleichter als Kinder empfunden: er ließ mich immer ausschlafen, war von Anfang an ganz sauber und hatte keine Trotzanfälle. Allerdings ist er immer noch ganz schön verhätschelt und deshalb ziemlich unselbstständig, denn seine Texte müssen immer noch von Mama Olga geschrieben und von Papa Carsten  kontrolliert werden     😀

Aber da die anderen Kinder ja immer weniger Zeit beanspruchen, kann ich mich umso mehr meinem „Nachzügler“ widmen. Es muss ja auch etwas Positives am Erwachsenwerden der Mädels geben     😉

Auf jeden Fall sage ich heute: Hoch die Tassen! Herzlichen Glückwunsch zu deinem 6. Geburtstag, mein kleiner Blog!



2013 13.
Jan.

Die erste vollständige Januarwoche entwickelte sich bei mir recht schnell zu einer Filmwoche. Ein paar neue Streifen im Kino, gepaart mit dem wohlverdienten Feierabend während das Kind zum Training verschwunden ist und schon stehen Carsten und ich an der Kinokasse     😀

Und nun kann ich über meine Eindrücke über das Gesehene aufschreiben      🙂

„Silver Linings“ – auf diesen Film von Bradley Cooper und Jennifer Lawrence habe ich schon lange gewartet. Besonders Jennifer wegen, ich finde sie einfach klasse     🙂     Pat, gespielt von Mr. Cooper, hat ein paar arge psychische Probleme, da seine Frau ihn nach einem (berechtigten!) Wutausbruch nicht nur verlassen, sondern auch eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirkt hat. Er, anfangs noch in der Psychiatrie sitzend, ist jedoch der Meinung, dass er sie zurückgewinnen kann, wenn er sich ändert: mehr liest, abnimmt, regelmäßig zum Psychologen geht usw..
Da hat Tiffany ein paar andere Probleme am Hals, allerdings ebenfalls psychischer Art. Wie die beiden sich auf einen Deal einlassen erzähle ich Euch nicht, aber auf einen ausdrücklichen Wunsch von Tiffany muss Pat mit ihr bei einem Wettbewerb tanzen. Der Weg bis dorthin ist allerdings nicht leicht … so, mehr verrate ich euch nicht     :unschuldig:

Diesen Film als nette Unterhaltung anzusehen, wird ihm gerecht, allerdings von dem Titel „Olgas Streifen des Jahres“ ist er leider ziemlich weit entfernt.

Wesentlich näher dran ist der Film „The Sessions – Wenn Worte berühren“. Ich weiss nicht, warum Programmkinos in letzter Zeit am Jahresanfang immer Filme mit Schwerbehinderten zeigen, aber diese Schicksale, mit einem lachenden und einem weinenden Auge erzählt, berühren mich und meinen Mann sehr. Zumal hier genauso wie bei „Ziemliche beste Freunde“ eine wahre Geschichte verfilmt wurde. Mark O’Brien ist ein „Polio“ und verbringt die meiste Zeit seines Lebens in der „Eisernen Lunge“.  Mit 38 Jahren beschließt er, animiert durch seine Recherche für einen Artikel über das Sexualleben von Behinderten, eine neue Erfahrung in seinem Leben zu machen und endlich seine Jungfräulichkeit loszuwerden. Zum Glück gibt es in diesem Leben auch Therapeuten, welche Leute mit derartigen Einschränkungen unterstützen … und zwar mit Haut und Haar. Helen Hunt ist in dieser Rolle absolut perfekt und sie sieht trotz Baujahr 1963 einfach umwerfend aus! Der Film ist richtig gut und aufgrund dessen, dass im Kinosaal ein Raunen durch die Zuschauerreihen ging, als die Therapeutin das Ohrläppchen bei Mark massierte, wussten wir, dass die meisten genau so wie wir „Ziemliche beste Freunde“ kannten     😉
Wer also diesen französischen Film gemocht hat, wird auch Gefallen am aktuellen USA-Streifen finden. Dieser ist allerdings etwas leiser erzählt als sein Vorgänger.

Nun bleibt abzuwarten, was dieses Jahr noch im Kino gezeigt wird und vielleicht schafft es „The Sessions“ doch noch an die Spitze meiner alljährlichen Auswertung zu gelangen     🙂



2013 09.
Jan.

Als großer Fan der Irish Dance Company war es mir am Samstag eine Ehre, im Rahmen eines Fotoshootings einige Aufnahmen von hübschen und flinken Tänzerinnen machen zu dürfen.

Dabei war die Schwierigkeit für mich, eine ganze Gruppe von Leuten in der Bewegung abzulichten. In meinem Studiofotografiekurs hatte ich ja noch Idealbedingungen: nur eine Person, still sitzend und das Licht wurde von mir auf den Punkt angepasst (nicht ich musste mich dem Licht anpassen). Hier hatte ich nun mit mehreren Herausforderungen zu kämpfen, denn in einem mäßig ausgeleuchteten Tanzsaal mit vielen Fenstern zu fotografieren, dazu auch noch ehrgeizige, supergutgelaunte und deshalb quirlige Leute in einem Bild festzuhalten, war schwerer als ursprünglich gedacht. Aber es wurde eine geniale Übung für mich – ein paar Bilder kann ich euch ja mal zeigen     😉

Die Mädels vor einem Spiegel und im grünen Outfit:

Auf den Zehenspitzen – das beeindruckt mich immer wieder enorm, wie sie das schaffen! – im kleinen Schwarzen:

Die Elfen im Flug:

Hier schon wieder in einer anderen Ecke des Tanzsaals und mit anderem Licht:

Diese Kostüme finde ich unglaublich faszinierend! Und wie schön die Mädels lächeln auch     🙂     :

Am Ende des Shootings wagten wir sogar ein paar super-sexy Aufnahmen     😉     :

Und das hier zeige ich auch noch:

Ich habe denen schon mein Interesse an einem weiteren Shooting bekundet, denn es hat uns wirklich viel Spaß gemacht und nun weiss ich auch etwas besser, wo genau die Bedürfnisse einer solchen Tanzgruppe liegen bzw. wie ich mich am Besten darauf einstellen muss     🙂

Übrigens, wer diese irische, sexy Elfen auf der Bühne sehen möchte –> am 23. März ist St.Patricks Day und es wird u.a. im Golfclub Dresden Elbflorenz  in Possendorf gefeiert. Wer Interesse hat, dem kann ich gern die Kontaktdaten für einen Kartenvorverkauf vermitteln     😀     dass Carsten und ich dorthin gehen, versteht sich ja von selbst!



2013 01.
Jan.

Kaum bin ich nach einer wunderschönen und entspannten Silvesterfete mit vertrauten Leuten (wir haben mit diesen Freunden schon sechsmal zusammen auf das neue Jahr gewartet und es begrüßt) ohne Kater aufgewacht, schon fange ich an zu planen, was ich in diesem Jahr so alles unterbringen möchte     😀     offensichtlich hat man mir das Ruhe-Gen irgendwie vorenthalten.

Natürlich möchte ich noch mehr lesen als im letzten Jahr – es waren insgesamt 60 Bücher, alle unterschiedlich dick, teils in Russisch, teils in Deutsch und eines davon sogar in Englisch.

Außerdem möchte ich gern mehr Filme in Russisch angucken, denn die kommen bei mir irgendwie zu kurz und das muss auf jeden Fall geändert werden     😀

Meine sportlichen Aktivitäten möchte ich (wie jedes Jahr in Planung) ausbauen und verstärken … der innere Schweinehund MUSS an die kurze Leine!

Und die Blogpflege darf selbstverständlich nicht zu kurz kommen     🙂

Das gilt ab sofort auch für mein neues Hobby namens Fotografie. Ich habe mir jetzt für jeden Monat einen Themenbereich ausgedacht und versuche damit mein Fotoverhalten zusätzlich zu allen anderen Bildern ganz gezielt darauf auszurichten. Natürlich verrate ich Euch, was mir da so vorschwebt    😀

  • Januar: Nachtbilder von Dresden
  • Februar: Makroaufnahmen
  • März: Food-Fotografie
  • April: Fish-Eye- Bilder
  • Mai: Blumen und Blätter
  • Juni: Sächsische Schweiz (zum Sonnenuntergang stelle ich mir das richtig toll vor)
  • Juli: Früchte und Beeren
  • August: unser Sommerreiseziel –> Schweiz (in den Bergen kommt das Teleobjektiv endlich richtig zum Einsatz!)
  • September: Wein in jeder Form
  • Oktober: Herbstbilder (natürlich extrem wetterabhängig     😀     )
  • November: Handarbeiten bzw. Basteln
  • Dezember: Weihnachtsmärkte

Selbstverständlich werde ich das eine oder das andere Bild auch hier präsentieren. Und wenn jemand mal mitmachen möchte, ich bin offen für jede Art von Gruppenarbeit     🙂

Andere Dinge,  wie z.B. Zeit mit der Familie und Freunden, Kennenlernen neuer Menschen, Couchsurfing, Sprachenlernen und -unterrichten sollen aber auf etwa dem gleichen Level bleiben wie bisher – ich fand das bislang recht harmionisch aufgeteilt, nur weniger davon darf es nicht werden     🙂



2012 31.
Dez.

So, meine Lieben, nun sind sogar schon die ersten Pazifikanrainer im Jahr 2013 angekommen. Es kann sich also nur noch um Stunden handeln, bis auch wir uns an die neue Jahreszahl gewöhnen müssen.

Ich wünsche nun allen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2013!

Mögen:

  • alle guten Wünsche in Erfüllung gehen
  • sich Unfälle in Glücksfälle verwandeln
  • Feinde sich zu Freunden entwickeln
  • Freunde immer für uns da sein
  • Zusammensein und Familienleben immer friedlich und glücklich sein
  • Arbeit und Freizeit sich die Waage halten und zum einen genug Geld einbringen, um nach unseren Vorstellungen leben und genügend Möglichkeiten lassen, um diese Vorstellungen auch ausleben zu können

und last but noch least:

  • mir meine Leser auch im nächsten Jahr treu bleiben     😀     :-x:

Ich habe übrigens eine Wahrsagerin befragt, um zu wissen, was uns nächstes Jahr so erwartet. Das ist ihre Antwort:

Dann wünsche ich allen ein schönes Fest und guten Rutsch ins Jahr 2013!
(ich schreibe die Zahl so oft in diesem Eintrag, damit ich mich selbst an diese Änderung gewöhnen kann     🙂     )



2012 29.
Dez.

Ganz ehrlich, wenn ich mir jetzt die Bilder nochmals anschaue, glaube ich es selber kaum, dass alle Aufnahmen gestern, am 28. Dezember, entstanden sind. Das ist definitiv keine Dezember- bzw. Winterstimmung!  Trotzdem fand ich meinen 2-stündigen Fotoausflug an die Elbe schön     🙂     und hier sind wie versprochen ein paar Aufnahmen aus diesem Fish-Eye-Fotoshooting.

Zuerst musste ich an der Briesnitzer Kirche vorbei: 

 So viele Verkehrswege und alles dicht beieinander: Wasser, Radweg, Eisenbahn, Bundesstraße:

Auf der Autobahnbrücke über die Elbe:

Herbst oder Frühling, aber definitiv kein echter Winter!

Nun bin ich auf der Neustädter Elbseite angekommen:

Manche Fundstücke waren zwar schlicht, aber dennoch faszinierend      😉

Unter der Flügelwegbrücke, schon wieder auf der Altstädter Elbseite angekommen:

So sieht die Flückgelwegbrücke von unten und im Ganzen aus       😀

Über die Weißeritz schien die Sonne wie aus einem Kinderbuch, aber der kleine Fluß ist ganz schön angeschwollen:

Hier vereinigen sich die Gewässer von Weißeritz und Elbe:

Dabei mangelt es Elbe nicht wirklich an eigenem Wasser:

Wenn mich einer gefragt hätte, ob ich wüßte, wo die nächste Telefonzelle ist, würde ich vor diesem Spaziergang ganz gewiss mit „Keine Ahnung“ geantwortet haben – jetzt werde ich mich aber bestimmt immer an diese Stelle erinnern     😀

Trotz des schönen Wetter hatten die Tiere auf dem Spielplatz keinen Ausritt     🙁

Ich bin als Reiter für solche süßen Schnecken aber leider nicht mehr geeignet     😉

Vielen Dank, dass ihr mich nun bei meinem gestrigen „Winter“-Spaziergang und Outdoor-Fotoshooting begleitet habt!     :verliebt:



2012 28.
Dez.

Ich empfinde diesen Zeitabschnitt, der „Zwischen den Jahren“ genannt wird, schon immer als die entspannteste Zeit im Dezember. Die vorweihnachtliche Aufregung mit allen Weihnachtsmärkten, Weihnachtsfeiern, Geschenkesorgen usw. ist endgültig vorbei und die Pläne für Silvester sind geschmiedet, also kann man sich jetzt auch manchen „Projekten“ widmen, welche im Dezembertrubel zu kurz gekommen sind.

So hat mein Mann heute mit der fleißigen Assistentin Stephanie unseren DVD-Bestand überprüft und neu sortiert. Ich gönnte mir derweil einen 2 Stunden langen Spaziergang in Begleitung meiner Kamera an der Elbe, also könnt ihr euch schon auf ein paar Landschaftsaufnahmen in einem extra Blogeintrag einstellen     😀

Außerdem haben wir es mal wieder geschafft, 18 neue Rezepte in das OLCA-Kochbuch einzupflegen. Bei einigen Gerichten fehlen leider noch die Fotos, da ist der Hunger meistens größer gewesen, als dass die Zeit für ein Bild ausgereicht hätte     😉     aber das wird über kurz oder lang nachgereicht.
Ansonsten wünschen wir nicht nur viel Spaß beim Nachkochen, sondern auch viel Fantasie bei der Gestaltung der Gerichte. Schmecken tun sie alle, denn sie wurden von uns getestet und ratzeputz (Carstens Begriff) aufgegessen, aber natürlich ist alles wie immer eine Frage des eigenen Geschmacks. Dennoch hoffe ich, dass es sich für jeden Leser irgendetwas findet, was er nachkochen mag.

Einer meiner guten Vorsätze für 2013 wird auf jeden Fall noch das Einpflegen weiterer Rezepte inklusive deren Begleitfotos sein     😀



2012 25.
Dez.

Die Frage nach dem schönsten Geschenk ist in der Weihnachtszeit genau so unentbehrlich, wie die Frage nach dem Urlaubsziel in der Sommerzeit.

Wir hatten wieder mal weit über 2 Stunden gebraucht, um alle Pakete und Päckchen aufzumachen und die einzelnen Geschenke zu bestaunen oder anzuprobieren. Mein Leben wurde um folgende Dinge bereichert:

– schöne, glitzernde und duftende Kosmetiksachen

– 2 Bücher in Russisch mit einem Vorlese-Gutschein, auszuführen von Andrea

– die drei ersten Staffeln von „CSI Miami“ (jetzt kann ich auch an anderen Tagen als dienstags bügeln, sonst war ich eigentlich wegen Horatio & Co auf diesen abendlichen Sendetermin bei RTL fixiert       😉     ), wobei die 3. Staffel von Carsten ganz geschickt in einer „Alien“-Sammelbox versteckt war     😀

– von den Kindern eigenhändig eingelegte Oliven, getrocknete Tomaten und Schafskäse

– eine Packung „Voltax“ („stärkt Denkfähigkeit und Nerven“ … viel zu klein für meine Bedürfnisse     😀    )

– eine liebevoll, in Buchform gestaltete Box „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“, um Andenken würdig aufzubewahren, samt erster Befüllung –> ein Foto vom Ausflug nach Sanssouci und ein Ring mit Glitzerbärchen (süüüüüß!!!)

– ein Kirschkernsäckchen, falls meine Schultern mal wieder mucken.
Und von dem schönsten Geschenk gibt es sogar ein Foto –> das Zusammensein der Familie an Heiligabend:

Ich hoffe, ihr seid mit euren Geschenken genau so glücklich wie ich es bin!      :geschenk:



2012 24.
Dez.

Jetzt hat die Wartezeit (fast) ein Ende. Ich habe heute die letzten Überraschungen aus den Adventskalendern herausgeholt und mir die ganze Sammlung angeschaut. Meine Mädels haben sich wirklich viel Mühe gemacht und hatten viele schönen Einfälle: die Geschenke waren kreativ, humorvoll, aufmunternd, rührend und einfach praktisch. Ich hatte wirklich 24 Tage lang eine doppelte Menge an Spannung, Spaß und Spiel    😉

Nun ist alles für einen schönen Familien-Heiligabend vorbereitet: Unser „Weihnachtsbäumchen“ steht in der Stube, ein Berg Geschenke ist auch schon liebevoll davor ausgebreitet, Kartoffelsalat ist seit gestern fertig (wurde heute vorgekostet und für gut befunden) und jetzt fehlen nur noch die Mädels, damit die Casa OLCA komplett in Weihnachtsstimmung verfallen darf. 

Ich wünsche allen ein schönes, friedliches und fröhliches Weihnachtsfest, Geschenke, welche man sich schon lange gewünscht hat, fröhliche Gesichter der von euch Beschenkten, leckeres Essen, entspannte Stimmung und die Auflösung aller Heimlichkeiten aus der Vorweihachtszeit. Geniesst die Zeit mit euren Lieben, sie ist viel wichtiger als alle Geschenke!

Und ich werde wohl heute genau so wie viele anderen nur von weißer Weihnacht träumen …



2012 17.
Dez.

In genau einer Woche werde ich:

  • die letzten zwei Überraschungen aus meinen Adventskalendern (einer von Andrea und einer von Stephanie) herausholen
  • Dutzende von kleinen und großen Geschenken für meine Familie verpacken und beschriften
  • den Staubsauger durch die gute Stube schleifen
  • meinen Weinachtsbaumersatz aufstellen und mit viel Glitzerzeug dekorieren
  • Kartoffelsalat (im Russischen bekannt als салат „Оливье“) für die nach stundenlanger Auspackorgie ausgehungerte Familie zubereiten … die begleitenden Würstchen habe ich vorsichtshalber schon heute besorgt
  • abwarten bis die Kinder vom Papa zurückkommen
  • und last but not least einen supertollen Heiligabend mit meinen Lieben verbringen.

Den Weltuntergang davor werden wir schon irgendwie meistern     😉

Nachdem die wichtigen Pflichtpunkte der Vorweihnachtszeit, wie z.B. der Dezemberstress mit den Kunden, das obligatorische Plätzchenbacken in der Casa OLCA, die Bestückung des Adventskalenders der Kinder und Plünderung meines eigenen, das Schneeschippen samt Sandstreuen, das Ausdenken und Besorgen von Geschenken, das Schreiben und Verschicken einiger Weihnachtskarten sowie der Kauf eines Stollens, nahezu vollständig abgehakt sind, gönnte ich mir in den letzten Tagen ein wenig Heiteres und Besinnliches zugleich: ich ließ mir ein paar schöne Geschichten vorlesen     😀

Zu meiner ersten Lesung im Lloyd’s Cafe & Bar wurde ich von Francis Mohr eingeladen. Was war ich froh, dass moderne Schminke auch bei Tränen super hält! Die Geschichten waren so witzig, dass mir am Ende der Veranstaltung mein Kiefer schmerzte und nach einer solchen Lachattacke meine Wangen klatschnass waren     😀     es war einfach göttlich!

Meine zweite Lesung war da schon besinnlicher. Sie fand im Schloß Weesenstein statt und war in erster Linie für Familien mit Kindern gedacht. Carsten und ich nahmen aber statt der Kinder unsere Rentnerfreunde als Begleitung mit     😉     und bei dem besinnlichen Familiennachmittag „Die Weihnachtswünsche des kleinen Nimmersatt“ saßen wir dann eben als Großeltern und Eltern ohne Kinder inmitten der ganzen Familienbanden … hatten aber ebenso unseren Spaß!
Die diversen Weihnachtsgeschichten und Gedichte wurden von Josephine Hoppe vorgetragen. Sie ist eine der beiden Töchter vom Rolf Hoppe und diesen Herrn könnte eventuell die meisten kennen, denn insbesondere zur Weihnachtszeit zeigt er sich auf der Mattscheibe als König im Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Die Schauspielerei liegt bei denen also im wahrsten Sinne des Wortes in der Familie.
Diese Zeit war wirklich kurzweilig, denn beim Lauschen der Geschichten, wie z.B. „Warten auf Weihnachten mit Jeremy James“ von David Henry Wilson, oder dem Gedicht „Die Weihnachtsmaus“ von James Krüss, durfte man sich mal wieder wie ein kleines Kind fühlen.

Jetzt muss ich nur noch 4 Tage arbeiten gehen und kann mich danach erneut voll und ganz der Weihnachtsstimmung widmen. Ich freu mich drauf!