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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2010 15.
Aug.

Hallo meine treuen Leser!

Ich habe heute eine kleine Auswahl der Bilder unserer Australienreise für Euch ins Netz gestellt. Da ich jetzt ein paar Übersetzungsaufträge habe, wird es noch ein wenig dauern bis ich mit dem Reisebericht anfangen kann. Ich hoffe, dass die Bilder die Wartezeit etwas verkürzen werden     😉

Hier ist der Link zu den Kängurus, Koalas und anderen Tieren, Menschen und Landschaften von Australien:

Urlaubsbilder Sommer 2010



2010 11.
Aug.

Hallo an alle!

Da meine Bärenmama mit dem Arbeiten und Wäschwaschen beschäftigt ist, erzähle ich, der mitgereiste Bär namens Großer Dinkelman, von meinen Australienabenteuern.

Also, auf dem Hinflug nach Adelaide durfte ich mein „Rucksack-Nest“ im Koffer zweimal verlassen. Einmal haben wir nämlich ein Hotelbett in Singapur getestet und einmal taten wir das Gleiche in Sydney. Dort wollte ich eigentlich den Zimmerservice austesten, aber das hat nicht mal mit meinem Bärenblick funktionert. Dabei habe ich mich sooo bemüht!

In Adelaide musste ich dann immer aufpassen, dass ein großer, rot-gestreifter Stubentiger nicht in unser Zimmer kommt solange Olga und Carsten unterwegs waren – damit war ich erfolgreich. Und in die Opal-Hauptstadt Coober Pedy durfte ich mitfahren. Dort wohnten wir in einem unterirdischen Hotel und ich fühlte mich mal wie ein richtiger Bär. Es war soooo cool in einer echten Höhle zu leben!

Aber meine schönste Zeit war definitiv auf Kangaroo Island. Zuerst habe ich mich mit bärigen Getränken eingedeckt :

Nur trinken durfte ich sie nicht, die ganzen Dosen hat sich mal wieder meine Bärenmama gesichert.

Dafür genoss ich morgens einen traumhaften Ausblick aus dem Fenster unseres Motels in Kingscote (auf Kangaroo Island):

Und dann durfte ich im Auto mitfahren. Damit ich aus dem Fenster schauen kann, packte man mich auf die Jacken in den Rucksack, sonst wäre ich einfach zu klein und hätte mir wohl nur die Krümel auf der Rücksitzbank ansehen können    😉

Es war ein wunderschöner Südhalbkugel-Wintertag!

 Das Meer hatte eine traumhaft blaue Farbe und ging nahtlos in den Himmel über    *schwärm*

Um das sogar noch besser geniessen zu können, bat ich meinen Bärenpapa mich hochzuheben. Carsten ist ein gaaaanz Lieber!!!

 Und auf dem weichen Bauch meiner Mama kann man sich so toll die Sonne auf den Pelz scheinen lassen!!!

Der Felsbogen „Admirals Arch“ ist ein wahres Naturwunder! Als kleiner Teddybär ist man davon noch mehr beeindruckt als es die großen Zweibeiner sind. Übrigens, hinter meinem Rücken liegen nicht nur Steine, sondern auch einige von den neuseeländischen Pelzrobben. Aber von ihnen haben Mama und Carsten Extrabilder gemacht, also werdet ihr sie dann im Reisebericht oder auf Picasa besser sehen können als auf diesem Foto. Mit dem Wörtchen „dann“ ist natürlich gemeint, wenn Olga Zeit für’s Schreiben und Onlinestellen hat.

Bei weiteren Fahrten durch die Insel durfte ich manchmal sogar vorne sitzen. Dabei war ich immer ganz brav angeschnallt!

Irgendwann kamen wir in einer Gegend an, die den Namen „Koala Walk“ trägt. Solange ich keinen von den grauen Pelzgenossen gesehen hatte, ruhte ich mich auf einem Eukalyptusbaum aus. Dort kann man wirklich toll abhängen!

Aus der Höhe erspähte ich in der Ferne ein weidendes Känguru und versuchte mich ihm zu nähern. Aber da sie seeeehr groß sind beschloss ich, das Beuteltier lieber aus der sicheren Ferne zu beobachten. Das Bild ist leider etwas unscharf, aber ich bin trotzdem stolz darauf, ein echtes Känguru in freier Natur mit meinen Knopfaugen gesehen zu haben!

Für mich war das allerdings nicht die letzte Begegnung mit der australischen Tierwelt. Irgendwann lernte ich einen Wombat kennen: In meinem Zimmer in Adelaide, genauer gesagt im Suburb Reynella!

Ich fand ihn echt nett und habe ihn Sleepy getauft, denn jeder weisst doch, dass die Lieblingsbeschäftigung eines Wombats der Schlaf ist, nicht wahr?

Er ist mit mir nach Dresden gekommen und wurde von meiner Bärenfamilie mit viel Liebe aufgenommen    :herz:

Jetzt sind wir richtig international, denn Bonnie ist zu uns aus Amerika eingewandert und Sleepy aus Australien. Ein Glück, dass sie alle doch noch Deutsch können     😉



2010 10.
Aug.

So schnell sind die 3 Urlaubswochen vergangen!

Wir sind vorgestern pünktlich um 10:30 Uhr wieder in Dresden gelandet. Unser Gepäck kam zum Glück gleichzeitig mit uns an. Die beiden Weinflaschen, welche wir zwar sorgfältig eingepackt, aber trotzdem um ihre unversehrte Ankunft gebangt haben, sind ebenfalls heil angekommen. Das kann man von unseren Koffern allerdings nicht sagen, aber sie haben immerhin noch so gut gehalten, dass nichts herausgefallen ist. Wir haben in Singapur nämlich aus dem Flugzeugfenster beobachtet, wie „sorgsam“ das Gepäck ausgeladen wird, da wundern uns die Beulen und Risse gar nicht mehr.

Aber der Urlaub war toll! Wir haben so viel gesehen und erlebt, dass wir immer noch alles verdauen müssen    😉    Auch unsere Mädels haben tolle Ferien verbracht und ebenfalls viel gesehen und erlebt. Was haben wir vier uns auf ein Wiedersehen gefreut, denn irgendwie haben wir uns alle ganz schön vermisst! Ich mag gar nicht daran denken, wie es in einem Jahr aussehen kann, wenn Andrea ihren Schulabschluss in der Tasche hat und ihr Versprechen einlöst aus der Casa OLCA auszuziehen … das wird schon eine schöne Umstellung für drei Daheimgebliebene werden.

Ich werde am Wochenende versuchen eine Auswahl an Bildern online zu stellen. Keine leichte Aufgabe, denn ursprünglich waren es über 3.500 Stk., nach dem Löschen der unscharfen und nicht gelungenen Aufnahmen sind immer noch 2.700 Stk. übrig geblieben    😀



2010 26.
Juli

Nachdem auf dem Weg zu Coober Pedy ein Känguru und ein paar Emus unseren Weg gekreuzt haben, möchten wir noch mehr von der hiesigen Tierwelt mitbekommen. Deswegen tauschen wir das Outback (eine äußerst beeindruckende Gegend) gegen eine Insel: Morgen früh geht es auf die Kangaroo Island. Ein Foto von diesem hier recht verbreiteten Beuteltier fehlt uns leider immer noch. Günstig ist dieser Ausflug nicht, aber die 2 Nächte und 3 Tage werden wir dort ganz bestimmt mit viel Vergnügen verbringen.



2010 22.
Juli

Wir sind an unserem Reiseziel mit einigen Hindernissen, aber dennoch glücklich und heil angekommen. Dazwischen haben wir völlig ungeplant die Hotelausstattung in Singapur und Sydney getestet, aber das wird später genauer im Reisebericht erklärt.

Linksverkehr ist eine hammerharte Herausforderung (auch für mich als Beifahrer    😀    ! Einen Koalabär in der freien Wildbahn haben wir auch schon entdeckt. In knapp 5 Stunden fahren wir nach Coober Pedy – das wird die erste wahre Begegnung mit dem Outback sein! Wir kehren am Sonntagabend zurück und vielleicht komme ich dann wieder dazu, ein paar Zeilen zu schreiben    😉



2010 17.
Juli

Die Casa OLCA wird nach und nach leerer. Erst packte Andrea am Donnerstag ihren Koffer, um mit ihrer Freundin Elli nach Spanien mit einer Reisegruppe vom Veranstalter RUF Jugendreisen aufzubrechen. Gestern abend holte Papa auch Stephanie ab, um mit ihr nach Kalabrien zu fliegen. Nun sind endlich die Großen an der Reihe, ihre Wintersachen bei der vorherrschenden Sommerhitze zu packen. Ein pelziger Reise- und Schlafbegleiter wurde schon ausgewählt: Der große Dinkelman kommt selten mit, aber diesmal darf er sich eine völlig neue Welt ansehen.

Ich weiss nicht, ob ich zwischenzeitlich schaffen werde, das eine oder das andere Lebenszeichen in den kommenden Wochen hier zu schreiben. Daher wünsche ich allen Lesern auf jeden Fall einen tollen Sommer in Deutschland und schöne Urlaubszeit für alle, die es jetzt geplant haben!



2010 11.
Juli

Im russischen Web „zu wandern“ macht mir nicht nur viel Spaß, sondern bildet mich gelegentlich auch ungemein    😉 

So habe ich eben auf der Seite http://www.calend.ru/ gelesen, dass heute Welttag der Schokolade ist! Dieser Tag wurde von den Franzosen 1995 ins Leben gerufen.

Das ist auf jeden Fall eine kleine, schokolastige Feier wert, oder? Zum Glück habe ich noch eine ganze Schachtel Weinpralines von  Argenta. Ich finde, sie schmecken wirklich fantastisch, besonders, wenn man sie kurz vorm Geniessen noch in den Kühlschrank deponiert   :verliebt:

Abnehmen wird mir damit wohl nicht gelingen, aber eine zusätzliche Portion Endorphine schadet ja nie    🙂
Damit kann man bestimmt auch ein paar Kilos mehr auf der Hüfte oder sonstwo auf meinem zarten Körper gelassener ertragen   😀



2010 09.
Juli

Da heute mal wieder Spätdienst angesagt ist, habe ich ein wenig Zeit die Ereignisse der Woche schon jetzt mal aufzuschreiben.

Meine Sehnsucht zu verreisen hat einen neuen Schub am Montagabend bekommen als ich mit 2 Couchsurfern aus Kemerovo (Russland) durch die Altstadt von Dresden schlenderte und eine Pause im Narrenhäusl-Biergarten mit ihnen einlegte. Da Carsten nicht mitgekommen war, mussten wir uns nicht in Englisch unterhalten, sondern tauschen unsere Erlebnisse und Erfahrungen in unserer Muttersprache aus, was immer wesentlich witziger ist. Ich brachte sie am Ende der Tour zu ihrem Gastgeber, der sie abends leider wegen der Arbeit nicht begleiten konnte, und auch da hocken wir noch weiter zusammen, bis ich kurz vor Mitternacht beschloss nach Hause zu fahren.

Dass ein paar Abende den Halbfinalspielen zu Opfer fielen, versteht sich ganz gewiss von selbst. Leider haben es die Deutschen diesmal bzw. wieder einmal nur ins kleine Finale geschafft, aber gegen die angriffslustigen Spanier nur mit 0:1 zu verlieren würdige ich als wirklich gute Leistung. Mein Star der diesjährigen Deutschen Elf ist definitiv Manuel Neuer.  

Gestern war Familienabend angesagt: Wäschezusammenlegen und der Film „96 Hours“ mit den Mädels gucken. Diesmal habe ich bei Stephanie FSK gespielt und hielt ihr bei besonders heftigen Szenen die Augen zu. Ich hoffe, dass unsere Große sich jetzt ein paar Gedanken über ihr Verhalten während der bevorstehenden RUF-Jugendreise nach Spanien machen wird    😀

Der heutige Tag wird bei mir ganz lang werden, denn ich muss bis 18:30 Uhr arbeiten und das bei den derzeitgen tropischen Temperaturen im Büro … unterm Dach und auf der sonnigen Seite des Lebens   😎    🙂



2010 05.
Juli

Während die Amerikaner mit großem Trara ihren Unabhängigeitstag feiern tu ich dasselbe, aber nur im engen Freundeskreis.

Am 4. Juli 1992 überquerte ich im Zug die polnisch-deutsche Grenze und seitdem bin ich hier geblieben. All die Jahre habe ich im Osten der Bundesrepublik verbracht, erst in Thüringen und dann in Sachsen, wobei ich in Sachsen nun schon fast 15 Jahre zu Hause bin.

Leider ging es dieses Jahr in Sachsen recht früh mit den Schulferein los, dazu kam eine Sommer- und eine Magen-Darm-Grippe, so konnten nicht alle Freunde bei meiner kleinen, lockeren Feier dabei sein. Aber die, welche gekommen sind, haben diesen Tag richtig rund gemacht. Es gab wie immer tolle Unterhaltung, leckeres Essen, wir haben „Topwords“, „Tipp-Kick“ und „Nobody is perfect“ gespielt und so viel gelacht, dass wir alle bestimmt später die deutschen Rentenkassen noch sehr lange belasten werden     😉

Ich habe mir keine Geschenke gewünscht, eine milde Gabe fürs Buffet war völlig ausreichend. Die beiden Kuchen haben supertoll geschmeckt und auch deren Gestaltung war dem Anlass angepasst:

 

 Das grüne Fähnchen sollte die Greencard symbolisieren, welche wir dieses Jahr leider noch nicht gewonnen haben.



2010 03.
Juli

Dieser Wunsch wurde mir in dieser Woche 100%-ig erfüllt.

Wir haben plötzlich festgestellt, dass wir beim Urlaub in Australien mit unserem rüstigen und bewährten rosafarbenen Lappen kein Auto fahren dürfen. Dafür ist ein internationaler Führerschein vorgeschrieben. Diesen gibt es zwar kurzfristig (in weniger als 1 Stunde), aber nur in Verbindung  mit dem EU-Führerschein im Checkkartenformat. Diesen bekommt man aber in frühestens nach 3 Wochen (Bundesdruckerei), was für uns aber dann viel zu lang ist. Die einzige andere Option ist eine beeidigte und beglaubigte Übersetzung in Englisch. Aufgrund der kurzen Zeitspanne kam für uns nur dieser Weg in Frage.

Wir begaben uns also auf die Suche nach solchen Profis und ich nahm mal wieder den Hörer in die Hand. Das Übersetzungsbüro, wo wir in 2006 unsere Hochzeitspapiere für die Anerkennung in Deutschland gemacht haben und eigentlich nicht so recht glücklich mit dem Service waren, bekam eine zweite Chance. Dieses hat es nun mit großem Erfolg endgültig verspielt, denn die Auskunft „Naja, wir berechnen pro Zeile 1 Euro, aber eine Zeile ist nur die, welche 55 Anschläge hat, dann kommt noch die Bestätigungsgebühr und dann noch die Mehrwertsteuer … nein, ich weiss nicht genau wie lange das dauert, ich bin nur als Vertretung da, aber morgen sollte der Kollege kommen, der Bescheid wissen müsste … usw. …“ für ein allgemein bekanntes Dokument ist mehr als ungenügend. Auf jeden Fall war ich danach genau so schlau wie vorher und mit der Situation verständlicherweise völlig unzufrieden.

Unsere zweite Wahl war ein Online-Übersetzungsbüro, welches wir im Internet gefunden haben. Ich grübelte schon, wie ich ohne Führerschein zu Arbeit kommen soll, solange die Originale per Post unterwegs sind und überhaupt, ob ich Lust hätte, mich von der Fahrerlaubnis auf dieser ungewisse Art und Weise zu trennen, denn das Büro ist in Holzkirchen beheimatet. Ein Anruf hat aber alles zu unserer vollsten Zufriedenheit geklärt und ich muss sagen, ich bin sehr selten so freundlich und kompetent beraten worden, wie eben bei dieser Firma GermanyTS! Schnell und unkompliziert – sehr zu empfehlen!