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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2007 07.
Nov.

Wenn man schon im GĂ€stebuch den Wunsch geĂ€ußert bekommt, ich sollte mal wieder etwas schreiben, möchte ich doch die aufmerksamen Leser nicht enttĂ€uschen :0).

Ich sollte vielleicht sagen, dass es wohl auch weiterhin so bleiben wird, dass meine EintrĂ€ge hier eher sporadisch erscheinen. Es ist eigentlich egal welche Jahreszeit ich habe – Zeit zum Schreiben fehlt immer wieder *seufz*

Ich hĂ€tte zum Beispiel am Sonntag Zeit zum Schreiben gehabt (zumindest theoretisch), aber ich habe mich dafĂŒr entschieden, die Gelegenheit zu nutzen und meine Bibliothek in Ordnung zu bringen. Die MĂ€dels waren bei ihrem Papa, Carsten hatte einen Badmintonturnier und ich hatte die sturmfreie Bude. Jetzt blicke ich ganz stolz auf die BĂŒcherregale, wo bedeutend weniger Staub zu sehen ist als vorher und man sich einfacher zurecht findet, denn die deutschen, russischen, ukrainischen, polnischen und englischen BĂŒcher haben ihre eigenen Ecken bekommen, Belletristtik nicht mehr neben SachbĂŒchern steht und auch die Ordner wurden neu sortiert.

Ich habe fesgestellt, dass ich drei BĂŒcher doppelt habe, fĂŒr ein Buch habe ich bereits einen dankbaren Abnehmer, die anderen warten noch auf ihre Adoptiveltern.



2007 21.
Okt.

Heute habe ich noch ein Schwung Fotos von unserm US-Sommerurlaub bei flickr reingestellt. Ich bin mit der Arbeit zwar noch nicht ganz fertig, aber die Bilder, welche schon online sind kann ich doch prÀsentieren, oder? :0) Hier nochmals der Link zur Erinnerung.

http://www.flickr.com/photos/11386130@N04/



2007 04.
Okt.

Nach den 5 Tagen in DĂŒsseldorf, wo ich zur Messe „Expopharm“ als Aussteller durfte und mir dort bereits am ersten Tag eine fiese ErkĂ€ltung zugezogen habe bin ich zu Hause endlich nicht nur körperlich, sondern auch mit allen Sinnen angekommen :0)

Es ist schon komisch, ohne Wochenende durchzuarbeiten, da kam der gestrige Feiertag wie gerufen.

Der Feiertag war komplett im Zeichen der Familie und guter Nachbarschaft. Als erstes haben wir nach einem gemeinsamen FrĂŒhstĂŒck Stephanie zum Fussballplatz gebracht und uns natĂŒrlich das ganze Spiel angeschaut. Stephanie war diesmal nicht auf dem Feld, der Gegner war zu stark, aber das Spiel war echt spannend, auch wenn nicht das eigene Kind immer am Ball ist :0)

Nach dem Mittagessen waren wir im Kino und haben „Ratatouille“ angeguckt – absolut liebens- und empfehlenswert! Ich habe schon angefangen, den Platz fĂŒr die DVD freizurĂ€umen :0)

Abends tanzten wir mit dem Tomatan-Quiche a la Kerstin bei den Nachbarn zum vermeintlich kurzen Plausch an. Nach Mitternacht kamen wir mit dem fast leeren Blech nach Hause zurĂŒck.

Und jetzt zu dem, was davor war.

An meinem letzten Messetag (Sonntag, 30.09) habe ich die SMS von meiner Mutter erhalten, das mein Vater gestorben ist. Wir haben schon seit einigen Tagen damit gerechnet, es ging ihm von Tag zu Tag schlechter, er ist nicht mehr aufgestanden, hat nichts mehr gegessen, nur getrunken und am Wahltag war es fĂŒr ihn die Zeit zu gehen. Am Montag hat man ihn bestattet. Da meine Mutter in der Siedlung sehr bekannt ist und man schon damit gerechnet hat ging es auch ohne Papierkram, man kann es aufgrund der Beziehungen im Nachgang erledigen. Mein Vater wollte schnell begraben werden und keine große Trauerfeier haben, den Wunsch hat man ihm erfĂŒllt.

FĂŒr meine Mutter beginnt nun ein ganz neues Lebensabschnitt. Die Pflege des Vaters hat auch sie gesundheitlich sehr beasprucht, aber da war sie nicht allein. Nun muss sie sich mit der Einsamkeit im Haus zurechtfinden. Ich schĂ€tze, frĂŒher oder spĂ€ter wird sie wieder in der Wohnung einziehen, wo meine SchwĂ€gerin wohnt, ein Zimmer war dort immer frei gehalten. Sie wird auch weiterhin in die Schule arbeiten gehen, nicht nur des Geldes wegen, sondern, um gebraucht zu werden.

Ich habe am Montag mit Walja lange telefoniert und wir haben ausgemacht, dass wir am nÀchsten Montag es so organisieren, dass meine Mutter auch selber mit mir sprechen kann.



2007 02.
Sep.

Ab morgen beginnt in Casa OLCA wieder das geordnete Leben, denn am 3.September beginnt in Sachsen nach den 6 Wochen Sommerferien die Schule. Es wird zwar nur 5 Wochen lang geordnet bleiben, aber man hat zumindest fĂŒr diesen Zeitraum den festen Tagesablauf. In nur 5 Wochen haben die MĂ€dels allerdings bereits die nĂ€chste Schulunterbrechung – 2 Wochen Herbstferien.

Sie werden wie immer eine Woche mit ihrem Papa verbringen und eine Woche mit uns. Dieses Jahr wird auf jeden Fall keine Reisen mehr geben, denn meine Urlaubstage sind alle und unser Geld ebenfalls.

Die letzte Woche hat aber bewiesen, dass wir auch nach dem Arbeitsleben viel Spaß mt den Kindern haben können. Andrea hat ihre Freundin fĂŒr drei Tage bei uns einquartiert und die beiden waren tagsĂŒber mal im Kino, mal im Schwimmbad, mal in der Innenstadt bummeln. Abends haben wir uns als Familie vergnĂŒgt, wobei Andeas Freundin auch zur Familie mitzĂ€hlte: Wir waren in U.S. Play bowlen, haben uns einige DVDs mit ihnen angeschaut, sind am Elbradweg spazieren gewesen -war einfach sehr nett!

ErnĂ€hrt haben die MĂ€dels sich hauptsĂ€chlich von den TĂŒtensuppen. Ich koche sie normalerweise nie, habe aber immer einen Vorrat, gerade fĂŒr solche „selbstĂ€ndigen “ Tage – die MĂ€dels essen sie nur zu gern!



2007 14.
Aug.

Ich habe jetzt einen Platz fĂŒr meine Fotos online gefunden.

Erst wollte ich sie bei google unterbringen. Nachdem ich mich bei picasa angemeldet habe stelte ich fest, dass unser Betriebssystem viel zu alt fĂŒr deren Anforderungen ist :0(

Ich habe mich daraufhin bei flickr angemeldet und siehe einer da, es hat auch mit meinem betagten Möhrchen namens Shrek geklappt! Juhuu!

Eine Auswahl der Bilder meiner Heimatreise kann man schon jetzt angucken und zwar hier:

www.flickr.com/photos/11386130@N04/

Wenn ich den Dreh mit den Alben raus habe werde ich weitere Bilder fĂŒr Euch hochladen – versprochen!



2007 11.
Aug.

Wieder zu Hause!

Leider ist unser Urlaub seit gestern vorbei. Die MĂ€dels haben aber noch zwei Wochen Reiseferien, bis sie endlich in den eigenen Betten schlafen dĂŒrfen, denn sie verbringen seit heute 2 Wochen auf Mallorca mit ihrem Papa und seiner Neufamilie. Carsten und ich haben heute einen Sortier-/ Wasch- und Emaillesetag eingelegt.

Die Zeit in Amerika war echt klasse! Wir haben sehr gemischtes Programm gemacht: Einige Ecken in NYC besucht, eine Reise nach Washington D.C. gemacht, das Leben der Amish People aus der NĂ€he angeschaut, Long Island den MĂ€dels gezeigt, Krabben fĂŒr Abendessen gefangen, auch Fischen vom Boot war dabei (Stephanie hatte die meisten geangelt, sie waren aber alle zu klein, dabei mag sie keinen Fisch essen     🙂     . Wir haben außer unseren Gastfamilie noch einge Leute besucht oder getroffen: Larissa und John in Virginia, welche uns den Besuch von Washington D.C. ermöglicht haben, Pim, welche uns den Central Parc Zoo gezeigt hat sowie Faina und Jakov, welche uns nicht nur durch East Village begleitet haben sondern auch uns als sehr willkommene GĂ€ste in ihrer Wohnung begrĂŒĂŸten.

Ich hoffe, wir können in KĂŒrze unseren Reisebericht schreiben und wie immer auf unseren Homepage veröffentlichen.



2007 18.
Juli

Nun sind es nur zwei Tage bis zum Urlaub! Ich mĂŒsste eigentlich schon mal meine Sachen packen, aber jetzt haben wir beschlossen, wenigstens noch paar StĂŒndchen am Rechner zu verbringen. Carsten lĂ€dt gerade meinen Reisebericht bei www.marvinchen.de hoch, allerdings derzeit noch ohne Bilder als PDF-Datei, denn die letzten Tage waren bei uns beiden ĂŒberfĂŒllt.

Am Wochenende hatten wir Besuch aus Texas bei uns. Die Kinder waren bei ihrem Papa und so konnten wir die ganze Zeit ausschließlich Englisch sprechen. Der Wettergott war uns hold und wir haben beim stralenden Sonnenschein die Festung Königstein und die Basteiaussicht gezeigt, einen Rundgang mit Bierverkostung in Radeberger Brauerei gemacht und die Dresdener Innenstadt vorgefĂŒhrt. Die NĂ€chte waren kurz, weil wir uns blendend verstanden haben und die Unterhaltung unglaublich interessant war. Wir haben diese Familie ĂŒber Hospitalityclub kennengelernt und zu uns eingeladen. Eric, Danielle und Tanner sind keine typischen Amerikaner in unseren Augen, sie wissen so viel und das nicht nur ĂŒber USA, sind an allem ehrlich interessiert, deshalb hatte man viele Themen zum Reden. Am Montag frĂŒh sind sie mit uns rausgegangen als wir zur Arbeit gingen, ihre Reise ging in Richtung Bamberg.

Sowohl Carsten als auch ich waren so aufs Englische geeicht, dass wir am Montag auf Arbeit zu tun hatten, einen Satz in Deutsch zu sagen. Uns rutschen stÀndig irgendwelche Begriffe und SÀtze in Englisch aus :0)

Aber das ist gut fĂŒr unseren Urlaub, denn so sind wir bestens fĂŒr 3 Wochen USA gerĂŒstet. Spannend ist es nur, wie die Kinder die Reise managen, aber das wird sich zeigen.



2007 10.
Juli

Die Tage sind derzeit sehr mit diversen Terminen ausgefĂŒllt, man kommt kaum zum Schreiben. Es wird sich zumindest in den kommenden 2 Wochen vermutlich nicht wirklich Ă€ndern. Danach sind wir 3 Wochen lang im Urlaub, ich wette, dass auch in diesem Zeitraum mein Blog nicht besonders regelmĂ€ĂŸig mit den BeitrĂ€gen gefĂŒllt wird :0)

Am Freitagabend kamen unsere Freunde, um meinen UnabhĂ€ngigkeitstag zu feiern. Ich habe einen großen Topf Borschtsch gekocht, habe dazu Pampuschki (kleine Hefeteigbrötchen) gebacken und eine krĂ€ftige Knoblauchsoße gemacht.

Da ich öfters nach dem Rezept gefragt werde, hier ist es, aber ohne Mengenangaben, da ich selber meistens kreativ koche :0)

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Rinder- oder HĂŒhnerbrĂŒhe kochen. Fleisch rausnehmen. In die kochende BrĂŒhe in Stifte geschnittene rote Beete und Möhren geben. Wenn die rote Beete gar ist (sie wird dann hell) geschnittene Kartoffeln dazugeben. Die Kartoffeln sollen halbgar sein, dann geschnittenen Weißkohl zufĂŒgen. Wenn das Ganze nach dem HinzufĂŒgen des Weißkohls kocht, kleingeschnittene Petersilie und Dill (KrĂ€uterlinge tun es auch) und Tomatenmark dazugeben. Danach ca. 1/2-3/4 Stunde alles zusammen köcheln lassen. Wenn man möchte kann man geschnittenes Fleisch aus der BrĂŒhe wieder
dazugeben. Salzen nicht vergessen!

In den Teller sollte man auf Borschtsch einen Löffel Schmand oder Saure Sahne geben – schmeckt einfach lecker!

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Dazu gab es noch mit Fleisch geschmorte Kartoffeln, diverse kleine Leckereien aus dem Russenladen und als Nachtisch den selbstgebackenen Russischen Zupfkuchen.

Sowohl die Erwachsenen als auch Kinder haben wirklich viel Spaß zusammen gehabt. Es war ganz witzig, als zwei MĂ€nner versucht haben, die von mir aus der Ukraine mitgebrachte Flasche Wodka aufzumachen. Der Mechanismus war etwas heimtĂŒckisch, denn im Ausguß befindet sich ein KĂŒgelchen, so dass man die Flasche unter bestimmten Winkel halten muss, um die GlĂ€ser zu fĂŒllen. Ich sagte bereits, wir hatten unseren Spaß ;0)

Die Kinder haben stundenlang „Mord in der Disco“ gespielt, dem Giggeln und Toben nach mit Erfolg :0)
Gegen Mitternacht waren alle Leichen und Detektive von ihren Eltern wieder nach Hause mitgenommen worden. Unsere beiden fielen ebenfalls ins Bett, Carsten und ich haben wie ĂŒblich noch alles aufgerĂ€umt und Geschirr gespĂŒlt.

Ich habe zwar um keine Geschenke gebeten, habe aber doch Einiges bekommen, was ich in dem Bild festgehalten habe, damit ihr das ebenfalls sehen könnt.



2007 04.
Juli

Heute ist ein ganz besonderer Tag fĂŒr mich.
Vor genau 15 Jahren habe ich die polnisch-deutsche Grenze in dem Zug nach Berlin ĂŒberquert. Nun lebe ich schon wirklich lange in Deutschland und fĂŒhle mich inzwischen hier zu Hause. Es hat gedauert, bis ich diesen Zustand erreicht habe. Aber mit den Kindern, meinem Schatz und den vielen Freunden war es doch ziemlich einfach, sich als Ukrainerin in Dresden wohlzufĂŒhlen.

Ich habe heute auf Arbeit auf Grund des JubilÀums eine Runde Sekt in meiner Abteilung ausgegeben.

Am Freitag abend werden die Freunde zu uns kommen, um meinen persönlchen UnabhÀngigkeitstag zu feiern. Wodka ist schon kalt gestellt, Borschtsch werde ich morgen kochen und ein paar leckere Kleinigkeiten habe ich gestern im Russenladen ebenfalls besorgt.



2007 01.
Juli

Es ist kaum zu fassen, aber gestern haben wir doch tatsĂ€chlich den ganzen lieben Tag vor der Glotze verbracht! Schuld daran ist allerdings nicht die spannende oder informative Fernsehlandschaft, sondern die neuen „Kontaktdaten“ der deutschen Sender auf den Satelliten.

Auf jeden Fall haben wir direkt nach dem FrĂŒhstĂŒck uns auf die Couch im Fernsehraum gepflanzt und erstmal die Bestandsaufnahme der jetzigen 100 KanĂ€le gemacht. Carsten hat vorsichtshalber alles in Word eingetippt, denn im Kopf hĂ€tten wir sie alle eh nicht behalten können. Danach hat er alle drei Satelliten, welche wir empfangen können (Astra, Sirius23 und Hotbird), alle Programme anzeigen lassen, welche es dort ĂŒberhaupt gibt. Das Gros der deutschsprachigen Programme hat man schon ĂŒber Astra bekommen, nun blieben noch die zwei weitere ĂŒbrig, um meine portugiesischen, ukrainischen und russischen KanĂ€le zu bekommen. Es lief alles ganz gut, aber wie ĂŒblich, hakte es an einer Stelle und zwei der ukrainischen Sender waren einfach nicht mehr auffindbar. Stunden spĂ€ter gelang es meinem schlauen Schatz doch, auch diese Ausreisser zu finden und die Sammlung war komplett!

Wir hĂ€tten auch diverse arabische oder italienische Sender in unsere Liste einfĂŒgen können, aber da mangelt es sogar mir an den entsprechenden Sprachkentnissen ;0)

Die Reihenfolge durfte dann mein Mann allein bestimmen, also rutschten solche „mĂ€nnlichen „Sachen wie SportkanĂ€le und „DMAX“ auf die vorderen PlĂ€tze. Ich bin aber froh, dass die slawischen Sender ihre PlĂ€tze behalten haben, so muss ich nicht lange suchen, welche Zahlen ich auf der Fernbedienung drĂŒcken muss, um Russisch oder Ukrainisch zu hören. Übrigens, wir haben bei der Suche sogar einen russischen Nachrichtensender entdeckt, so werde ich jetzt noch besser informiert als vorher ;0)

Zur Belohnung haben wir abends zusammen „Die Hard with a Vengeance“ in Englisch angeschaut. Übrigens „Stirb Langsam 4.0“ ist ein richtig guter Actionfilm, wer dieses Genre liebt hat auch mit der 4. Folge mit John McClane viel Spaß!