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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 26.
Mai

Ich habe ja schon im vorherigen Eintrag verraten, dass auch unser Sonntag voller interessanter Erlebnisse war. Nun ist es wohl an der Zeit, auch ĂŒber den gestrigen Tag zu berichten    😉

Der 25. Mai war ja unter anderem ein Wahltag: Europa- und Kommunalwahlen. Auch Stephanie durfte zum ersten Mal ihre Stimme abgeben, also trabten wir zu dritt bei schönstem Sommerwetter in ihre ehemalige Grundschule, um unsere Kreuzchen zu setzen. Etwas seltsam fand ich allerdings, das man sich nur mit dem Wahlbrief anmelden konnte, die Ausweise waren gar nicht gefragt bzw. wurden nicht kontrolliert    :ueberrascht:

Nach dem Gang an die Urne verschwand Stephanie mit ihrer Freundin nach Radebeul, um sich mal ein Spiel beim deutschen American Football anzusehen. Ein Kumpel spielt bei den Suburbian Foxes und durfte ĂŒber ein paar Freikarten verfĂŒgen    😀
Carsten und ich bauten derweil unseren Smartie zum Cabrio um und fuhren zum Barockgarten Großsedlitz, wo wir beide, trotzdem wir schon weit ĂŒber ein Jahrzehnt in Dresden wohnen, noch niemals waren. Dabei verfolgten wir zwei Ziele gleichzeitig: schön im GrĂŒnen spazierengehen und dabei noch einige Bilder fĂŒr mein Monatsprojekt (Klingelkopf „Olgas FotojahresplĂ€ne“) zu erhaschen. Ein paar andere Bilder sind dabei natĂŒrlich ebenfalls entstanden und wollen nun gezeigt werden    😀

Kurz gesagt – es war ein bezaubernder Vormittag. Ich habe am Ende wie gewohnt einen kleinen Sonnenbrand bekommen, denn ich habe mich zwar ordentlich eingecremt, aber meine Haut kennt eben keinen anderen Sommerbeginn    😉

Zwischen FrĂŒhstĂŒck und Heimfahrt ist viel Zeit vergangen und somit meldete sich unser HungergefĂŒhl gen Dresden immer stĂ€rker. Wir entschieden uns, in der Neustadt essen zu gehen. Bei unseren Hin- und Herfahrten zwischen der verschiedenen Kirchen am Vorabend haben wir auf der KönigsbrĂŒcker Straße ein neues und sehr gut besuchten Restaurant entdeckt: es heisst Ocakbasi. Wir werden uns diesen Namen auf jeden Fall sehr gut merken, denn das Essen dort wird richtig frisch zubereitet und schmeckt schlicht und einfach umwerfend, „Efes“ gibt es vom Fass (das schmeckt man!), und das gesamte Team ist sehr fleissig, entspannt und freundlich. Nur eine Beobachtung brachte uns etwas ins GrĂŒbeln, denn da die Köche zwar eindeutig landestypische Lieder mitgesungen haben, war uns klar, dass sie echte TĂŒrken sein mĂŒssen. Das junge MĂ€dchen allerdings, welche uns bediente, sprach mit leichtem Akzent und sah ebenfalls sĂŒdlĂ€ndisch aus, doch mit den Köchen sprach sie Englisch    :fragend:
Also fragte ich beim Bezahlen der Rechnung einfach mal nach, ob sie wirklich aus TĂŒrkei stammt. Ihre Antwort war „nein“ und dass sie aus Moldawien sei. Danach haben wir beide uns blendend auf Russisch unterhalten und ich erfuhr dabei, dass die zweite Kellnerin des heutigen Tages aus Kasachstan ist und der sĂŒĂŸe Kellner aus dem Iran kommt. Das nenne ich mal international    🙂    man merkte, dass die Chemie unter ihnen allen perfekt stimmte. Ich glaube deshalb ganz fest, dass wir dort nicht zum letzten Mal waren, zumal die angebotenen Gerichte irgendwie ganz gut zu unseren AbnehmplĂ€nen passen – dort wird so viel leckeres GemĂŒse und Joghurt angeboten    😉    !



2014 12.
Mai

Es gibt ihn jedes Jahr, diesen Tag, an welchem die Erwartungen der MĂŒtter an ihre Kinder ins UnermĂ€ssliche steigen    😉
Vor jedem zweiten Sonntag im Mai machen die BlumenhĂ€ndler und SĂŒĂŸigkeitenverkĂ€ufer bestimmt immer wieder ein gutes GeschĂ€ft, die eine oder andere KĂŒche wird beim liebevollen Backen bis zur Unkenntlichkeit „verunstaltet“ und das KalorienzĂ€hlen sollten MĂŒtter sich an diesem besonderen Sonntag am liebsten komplett aus dem Kopf schlagen    😉

Da auch ich zwei Kinder dieser Welt als Eigenproduktion bezeichnen darf, habe ich versucht, die grenzenlose Dankbarkeit meiner MĂ€dels auf ein vernĂŒnftiges Maß zu reduzieren. Schnittblumen finde ich zwar schön, aber leider halten Sie nicht sehr lange und kosten besonders zu solchen speziellen Tagen eine Stange Geld. Und SĂŒĂŸigkeiten sowie Kuchen … *seufz* … da Carsten und ich seit einigen Wochen versuchen, ein paar Kilos (ĂŒbrigens mit Erfolg!) loszuwerden, wĂ€ren solche Geschenke natĂŒrlich eher kontraproduktiv.

Mein Mann und ich hatten fĂŒr diesen Sonntag schon vor einigen Wochen eine FĂŒhrung mit Igeltour ins Auge gefaßt: „Durch die Parks der „drei Albrechtsschlösser„.
Wir waren bereits vor einigen Jahren mal auf eigene Faust in der Gegend, aber nun wollten wir auch noch die HintergrĂŒnde und Geschichten zu diesen drei bezaubernden Bauwerken (v.l.n.r.: Schloss Albrechtsberg, Lignerschloss und Schloss Eckberg) hören.

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Die FĂŒhrung war einfach genial und ist sehr zu empfehlen! Aus den geplanten 2 Stunden sind mal ganz nebenbei 3 geworden und man konnte einfach nicht genug hören – so interessant wurde erzĂ€hlt! Das Wetter spielte ebenfalls perfekt mit: Sonne, blauer Himmel mit Wolken – ein fantastischer und rundum gelungener Vormittagsausflug!

Zu Ehren aller MĂŒtter blĂŒhten sogar rote Rosen    😉

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Und wĂ€hrend wir uns draußen im GrĂŒnen weitergebildet haben, werkelten meine fleissigen MĂ€dels in der KĂŒche, denn ich habe mir zur Feier des Tages schlicht und uneigennĂŒtzig ein Mittagessen gewĂŒnscht. Unter BerĂŒcksichtigung der begleitenden (Abnehm)UmstĂ€nde haben sie ganz toll mitgedacht und lieber nicht zu viel gekocht bzw. gebacken:

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Viele Tomaten und leckere Kartoffeln … ok in Begleitung von Ciabatta, BlĂ€tterteig und Speckummantelung, aber es muss ja nicht nur gesund sein, sondern an einem Feiertag auch gut schmecken, nicht wahr    😉    ?
Das Schmecken ist ihnen wirklich sehr gelungen    :herz:    habt Dank ihr Lieben !!!



2014 04.
Mai

FĂŒr den April habe ich ein ganz typisches Frauenthema zur Monatsaufgabe bei meinem Fotojahresplan erklĂ€rt. Von Schuhen hat man als Doppel-X-Chromosom-TrĂ€gerin ja bekanntlich nie genug. Nun ist der Monat vorbei und es ist wohl an der Zeit zu zeigen, auf welche Gedanken mich meine Fotomuse gebracht hat    😀

Diese Komposition kann man wohl mit einem einzigen Wort beschreiben: „Sommerurlaub“    😉

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Da es in meisten Familien immer wieder unterschiedliche Auffassungen vom Sommerurlaub gibt, kann man dieses Bild mit gutem Gewissen „Strand oder Berge?“ nennen:

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Und wenn man sich dann fĂŒr den Wanderurlaub entschieden hat, heißt es wohl „Zusammenhalten“

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Oder vielleicht sogar mal schnell eine Russisch Reaktivierungskurs an der VHS belegen und danach Urlaub in Russland machen?    😉

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Solche Entscheidungen treffen Frauen gern bei einem KaffeekrÀnzchen mit ihren Freundinnen:

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Hin und wieder beraten sich auch MĂŒtter und Töchter gegenseitig:

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Ab und zu muss eine Frau sich entscheiden, ob sie sportlich-cool aussehen möchte, oder eher verfĂŒhrerisch-schick:

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Und wenn die Entscheidung zugunsten der Eleganz gefallen ist, dann heißt es nur: schnell die Schuhe in die Hand nehmen:

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Hohe AbsÀtze machen echt schöne Beine:

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Wetten, dass MĂ€nner dann ĂŒberzeugt sind, unsere Beine reichen bis zu den Wolken?    😉

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Diese Wirkung funktioniert sogar im Sitzen, wenn frau endlich mal Seele und Beine baumeln lassen kann:

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Manche Schuhe sind wahre GoldstĂŒcke:

 

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Und manche verleihen auch ohne Red Bull FlĂŒgel    😉

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Selbst Hunde wissen Schönheit von Frauenschuhen zu schÀtzen:

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Aber auch die Bequemlichkeit und die StabilitĂ€t eines MĂ€nnerschuhs wĂŒrdigen Vierbeiner gerne:

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Aber damit kein falscher Eindruck entsteht, kommt hier der Beweis, dass auch Frauen auf bequeme Schuhe im Alltag stehen:

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Aber eigentlich ist es uns am Ende doch egal, welche AusfĂŒhrung uns gerade mehr zusagt:

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Jede von uns hat ein Herz fĂŒr Schuhe, nicht wahr    😉    ?

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Zum Schluß möchte ich mich bei meiner Familie und den Freunden bedanken, welche sich bereitwillig fĂŒr mein April-Projekt sehr viel Zeit genommen haben    :verliebt:



2014 21.
Apr.

Die vergangenen vier Tage waren fĂŒr mich schon fast wie ein kleiner Urlaub! Es ist mir in der Tat gelungen, vieles zu erledigen und zu erleben, ohne sich immer nach einem Terminkalender richten zu mĂŒssen. Meine HĂ€ngematte habe ich ebenfalls mal wieder ausgiebig mit Dösen und Lesen getestet – sie ist nach wie vor perfekt fĂŒr beide TĂ€tigkeiten    🙂
Ein paar PlĂ€ne wurden im Vorfeld gemacht, verworfen und eine neue Planung trat an mancher Stelle in die Kerbe. Was soll ich sagen, ich vertrete nach wie vor die Meinung, dass alles was passiert, selbst wenn es im ersten Moment fĂŒrchterlich enttĂ€uschend ist, Platz fĂŒr etwas Neues und Schönes freigibt.

So wollten wir ursprĂŒnglich eine Wanderung am Karfreitag machen, aber unsere Begleitung fĂŒhlte sich am Tag davor nicht wohl und wir haben das Ganze abgeblasen. GlĂŒck im UnglĂŒck fĂŒr uns alle, denn das Wetter war vormittags völlig verregnet! Vormittags meldeten sich dann unsere Freitaler mit der Frage, ob wir abends zusammen etwas Essen und Klönen wollen. Wir haben uns am Ende fĂŒr Altkötzschenbroda entschieden und genossen zuerst das leckere Mahl im Restaurant „Alte Apotheke“ – die dortigen Apotheker verstehen wirklich viel von guter KĂŒche … ich kann es nur empfehlen! Nach einem kleinen Spaziergang zur Elbe und durch diese herrlich ruhige Gegend, kehrten wir dann auch noch bei „Stumpf’s Hof“ ein … war auch nicht von schlechten Eltern    😉

Lange konnten wir aber nicht bleiben, denn SamstagfrĂŒh wollten wir (doch noch) zum Wandern in die SĂ€chsische Schweiz aufbrechen. GĂŒnter hat mit Barbaras UnterstĂŒtzung wieder mal eine tolle und anfangs ziemliche anspruchsvolle Wanderroute ausgesucht. Wer die Zwillingsstiege an den Affensteinen kennt, wird mich verstehen    😉

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Die Aussichten waren anfangs leider etwas trĂŒbe, denn der Morgennebel war Ă€ußerst hartnĂ€ckig.

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Aber zum GlĂŒck verzog er sich letzten Endes und wir hatten einen schönen und sonnigen Wandertag fĂŒr uns.

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Picknick gab es bei strahlendem Sonnenschein und einer traumhaften Aussicht:

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Mein Mann hat seine neuen Wanderschuhe eingeweiht und ist nach 15 km durch die Schrammsteine sehr zufrieden. Abends schauten wir mit Stephanie noch einen kleinen „Meilenstein der Filmgeschichte“ namens „Species„, als Andrea und Karl angemeldet vorbeischneiten, da wir den morgigen Tag gemeinsam beginnen wollten.

Am Ostersonntag gab es zuerst ein langes FrĂŒhstĂŒck zu fĂŒnft und als Karl zur eigenen Familiensippe wechselte, stand auch schon fast wieder das Mittagessen auf dem Tisch. Danach scheuchte die große Eier- und Kleingeschenkesuche Alt und Jung durch die zwei Zimmer: im Wohnzimmer versteckten sich die Geschenke fĂŒr die Kinder und im Wortkshop-Raum die der Erwachsenen. Abends gingen wir drei MĂ€dels noch ins Theater und lachen herzlichst ĂŒber die Abenteuer von Truffaldino im StĂŒck „Diener zweier Herren„. Christian Clauß war in der Hauptrolle wie auch schon im StĂŒck „Der Drache“ einfach bezaubernd – eine perfekte Besetzung, da sind wir drei uns auf jeden Fall einig!

Heute habe ich noch viel Zeit mit Fotografieren fĂŒr mein Monatsprojekt verbracht. Die bereits im Kopf kreisenden Ideen sind schon lĂ€ngst umgesetzt, aber nun haben sie Platz fĂŒr neue gemacht. Ergo, es folgen noch ein paar weitere Shootings zu diesem typischen Frauenthema    😉

In einigen Minuten treffen Stephanie, Carsten und ich uns wieder im Fernsehraum, um die DVD „Scream“ zu gucken – auch das muss mal sein    😉    morgen geht es ja wieder zurĂŒck in den geregelten Arbeits- und Alltagstrott …



2014 18.
Apr.

Wenn die Kinder Ă€lter und langsam flĂŒgge werden, bekommen die MĂŒtter oft Sehnsucht und schaffen sich ein weiteres Kind an, um es zu pflegen, zu umsorgen, zu fĂŒttern, zu kĂ€mmen und anzuziehen. Aber selbst wenn meine MĂ€dels mir fĂŒr all diese TĂ€tigkeiten nicht mehr zur VerfĂŒgung stehen, ist kein weiteres Kind aus meinem Bauch geplant    😀

Wir haben uns einfach eins gekauft. Sie ist allerdings nicht mehr klein, im Gegenteil sie ist richtig groß gewachsen und hat echt tolle Maße, da muss ich noch lange auf meine ErnĂ€hrung achten und Sport treiben, um so auszusehen *seufz*

Heidi ist aus China und hat eine KörpergrĂ¶ĂŸe von 176 cm, eine Schulterbreite von 38 cm, einen Brustumfang von 82 cm, einen  Taillenumfang von 66 cm, einen HĂŒftumfang von 88 cm sowie 60 cm lange, schwarzbraune  Haare (Farbton T2/33#). Und sie hat sogar schon einen Beruf erlernt: Sie ist Schaufensterpuppenmodel    🙂

Meine Familie war es leid, vor jeder Fotosession in der Casa OLCA als Lichtmodel gerufen zu werden und ruhig da zu sitzen, bis ich die perfekte Einstellung der Beleuchtung fĂŒr die bevorstehenden Bilderreihen gefunden habe. Nun habe ich meine Heidi dafĂŒr als Hilfe bekommen. Sie ist zwar nicht so flexibel wie Carsten oder Stephanie, aber man kann sie auseinanderbauen und sie bleibt definitiv ganz ruhig stehen/sitzen, ohne mit der Wimper zu zucken und ohne die Augen zu rollen oder doof zu schniefen und zu seufzen, wĂ€hrend ich mit den Lampen und Blitzeinstellungen hantiere    😉

Eigentlich lebt sie bei uns schon seit dem 5. April, aber erst heute hatte ich genug Zeit, um sie anzuziehen. Deshalb kann ich sie auch erst jetzt der Öffentlichkeit prĂ€sentieren – nackt wollte ich sie euch nicht zeigen    😉

Hier ist sie nun in voller GrĂ¶ĂŸe:

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 Und hier nur der obere Bereich:

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HĂŒbsch ist sie, nicht wahr    😉     ?



2014 11.
Apr.

Ich versuche immer wieder an jedem einzelnen Tag etwas Besonderes zu finden … man muss sich schließlich auch ĂŒber die kleinen netten Dinge des Alltags freuen, denn diese passieren viel öfter als Hochzeiten, Weihnachten oder Geburtstage    😉

Und heute hatte ich sogar gleich zwei persönliche Höhepunkte an einem Tag !

Zum einen hat mir mein persönlicher Sysadmin am Telefon verraten, was der BlogzĂ€hler anzeigt: schon ĂŒber 15.000! So viele Besucher meines Blogs gibt es schon! Ich bin wirklich gerĂŒhrt und freue mich sehr, dass ich solche treuen Leser habe. Danke schön an euch    :verliebt:    !!! Wie ihr seht, versuche ich mal wieder öfter zu schreiben, der Wille ist somit schon mal da    😉

Zum anderen wurde es mir heute klar, dass meine kleine Tochter ihren allerallerletzten regulĂ€ren Schultag hatte. Irgendwie ist das ein seltsames GefĂŒhl, denn das verdeutlicht, dass sich Stephanie in KĂŒrze ihren AbiprĂŒfungen stellen wird und wenn alles gut geht (wovon ich natĂŒrlich ausgehe    😉   ) wird sie im Oktober studieren gehen. Die Fachrichtung und der Wunschstudienort stehen ja schon etwas lĂ€nger fest, das macht die ganze Sache dann sogar noch etwas entspannter    🙂
Aber anderseits freue ich mich auch, dass ich nun nie mehr zu Elternversammlungen gehen muss    😀    und bei diesen Veranstaltungen nie mehr betreten zu Boden oder aus dem Fenster gucken muß, wenn es darum geht, Elternvertreter fĂŒr die Klasse zu wĂ€hlen. Ein einziges Mal habe ich mich in der Grundschulzeit erweichen lassen und musste dann sogar so etwas wie Elternversammlungen plötzlich selber organisieren. Das war mir dann parallel zu meiner Familie und meinem Job doch etwas zu fĂŒlle. Aber nun, wie schon gesagt, ist das nicht mehr mein Kummer. Auch muss ich ab sofort keine Kuchen mehr fĂŒr Schulfeste und Kuchenbasare backen, sich nicht mehr die Frage „Abitur – was dann?“ stellen und und und …

Die Kinder werden erwachsener und die Eltern bekommen mehr Freizeit geschenkt – so komme ich wohl doch noch schneller dazu, öfter hier zu schreiben    😉



2014 10.
MĂ€rz

Derzeit komme ich sehr schnell von einer GemĂŒtslage in die andere und diesmal liegt es nicht an meinen Hormonen, sondern eher an den begleitenden UmstĂ€nden.

Die Situation in meiner Heimat Ukraine macht mich ratlos und wĂŒtend gleichzeitig. FĂŒr mich ist es einfach unfassbar, was dort passiert und wie rasant sich der ganze Schlamassel entwickelt hat. Als eine normale Mutter, welche sich Sorgen um ihre Kinder macht, bin ich gleichzeitig unglaublich erleichtert und froh, dass Andrea exakt eine Woche vor den ersten Protesten auf dem Maidan nach Hause gekommen ist. Inzwischen freue ich mich auch darĂŒber, dass sie meine Heimat als ein schönes, spannendes und interessantes Land erleben konnte und auch unbeschwert auf die Krim reisen durfte. Sie hat sich bei ihrem Aufenthalt in Charkow zudem mit meiner Familie getroffen und ihre Oma besucht.

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Damit ist Andrea aber auch die Letzte aus unserer in Deutschland wohnenden Sippe, welche sie noch lebendig erlebt hat, denn meine Mutter ist am vorletzten Sonntag, dem 2. MĂ€rz verstorben und wurde schon am Montagmittag beerdigt. Jetzt liegt sie wieder Seite an Seite mit meinem Vater und das fĂŒr immer und ewig.

Zu den fröhlicheren Momenten der letzten Woche gehört auf jeden Fall eine unglaublich sĂŒĂŸe und liebevolle Karte zum Frauentag von meiner Großen, welche noch bis Ende des Monats in Elsaß weilt. Danke, mein liebes Kind     :verliebt:     Stephanie war einfach nur unglaublich niedlich den ganzen Samstag und wir haben jede Menge Zeit zusammen verbracht, was mir auf jeden Fall noch wichtiger ist, als gekaufte Blumen     🙂

Am Sonntag hatte ich mal wieder die Ehre, einen Auftritt der Irish Dance Company photographisch begleiten zu dĂŒrfen. Der MĂ€rz ist bei ihnen traditionell der auftrittsstĂ€rkste Monat und es geht los mit der Messe „Aktiv & Vital „. Mit meiner neuen Kamera hatte ich noch mehr Spaß als sonst und durch die erweiterten technischen Möglichkeiten war die Ausbeute aus meiner Sicht auch wesentlich besser als vor einem Jahr     😉

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An den kommenden 2 Wochenenden darf ich noch mehr Bilder von den MĂ€dels und Jungs machen – ich freue mich sehr darauf!

Ich freue mich auch, dass ich es endlich vollbracht habe, die Rohfassung unseres Jahresberichtes zu Ende zu schreiben. Carsten korrigiert und ergĂ€nzt ihn gerade – es sieht so aus, dass wir ihn am Wochenende veröffentlichen können     🙂

Am Donnerstagabend werde ich meine alte/neue Russisch-Gruppe in der VHS wiedersehen. Es sind sogar noch ein paar unbekannte Namen mit auf die Teilnehmerliste dazugekommen und ich bin wirklich gespannt auf die 15 gemeinsamen Abende!

Wenn ich meinen Beitrag nun ĂŒberfliege, merke ich, dass ich im meinen Leben zum GlĂŒck mehr GrĂŒnde zur Freude habe als fĂŒr Trauer. Ich versuche daher auch weiterhin, mich auf die positiven Momente im Leben zu konzentrieren undÂ ĂŒber das, was mich traurig macht, ausgiebig mit meiner Familie und Freunden zu sprechen, denn das ist nach wie vor die beste Therapie.



2014 16.
Feb.

Ich glaube, es gab am vergangenen Wochenende etwas mehr EnttĂ€uschung im Universum als sonst. Denn ich habe kein einziges Wort in meinem Blog geschrieben, was sonst eine ziemlich sichere Sache ist – dafĂŒr habe ich nun aber allerhand zu berichten    🙂

Zuerst ist unsere „Kleene“ am Donnerstag so richtig groß geworden, denn Stephanie wurde am 6. Feburar 18 Jahre alt. Sie hat einige kleine Geschenke von uns bekommen und sollte danach das Heiß-oder-Kalt-Spiel mitmachen. Als sie endlich das „heiß, sehr heiß hörte“, war sie mehr als ĂŒberrascht. Es ist mir in der Tat gelungen, sie im Glauben zu lassen, dass ich aufgrund von vielerlei diverser Verpflichtungen es einfach nicht schaffe, ihre 18 Jahre in Fotoalben zu verpacken. Ich bin aber zumindest mit dem Kleben komplett fertig geworden, nur die Beschriftung blieb bei einigen Alben noch aus. Nun ist die Zeit der GeheimniskrĂ€merei definitiv und endlich vorbei   :unschuldig:

Stephs-Alben

Das letzte Album hat keine Zahl, weil das ein GlĂŒckwunschsalbum ist – nochmals herzallerliebsten Dank an alle, die mitgemacht und ihre BeitrĂ€ge (grĂ¶ĂŸtenteils samt Foto) zugearbeitet haben – das Geburtstagskind war sehr gerĂŒhrt    :verliebt: :-x:

Am darauffolgenden Freitag sind wir direkt nach der Arbeit gen Schnaittach aufgebrochen, denn dort haben wir eine schöne und preiswerte Ferienwohnung fĂŒr unsere Hochzeitstagurlaubswoche gefunden. In der Wohnung haben wir nur einen einzigen Tag komplett von morgens bis abends verbracht, ansonsten waren wir immer schwer auf Achse und haben uns viele Ecken in Franken und Schwaben angesehen, welche uns schon seit Jahren interessiert haben: Augsburg, NĂŒrnberg, Bayreuth, WĂŒrzburg, Nördlingen, Rothenburg ob der Tauber, Ulm, Bamberg sowie das Auto & Technik Museum in Sinsheim. Nicht alles lag gleich um die Ecke, aber auf jeden Fall waren die Ziele schneller zu erreichen als von Dresden aus    😉

Nun haben wir unseren 8. Hochzeitstag hinter uns, welchen wir diesmal in Ulm verbracht haben. Unser Höhepunkt des Tages war der Aufstieg auf den höchsten Kirchturm der Welt und von dort konnten wir uns die Umgebung aus einer Höhe von 142 m ansehen. Um in diesen Genuss zu gelangen mussten wir allerdings 768 Stufen hinauf und die gleiche Anzahl auch wieder hinab bewÀltigen, was wir am Ende sogar ohne Muskelkater geschafft haben!

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Das Hochzeitstag-/Abendessen gab es im historischen Brauhaus „Drei Kannen“ – nochmals einen ganz lieben Dank an Renate und ihre Ulmer Freundin Angelika fĂŒr diese Empfehlung!

Übrigens: unser kleiner Teddy Heini hat uns auf dieser Reise begleitet – sein Reisebericht folgt in KĂŒrze!

Aber nun sind wir wieder zu Hause und ab morgen startet erneut der Alltag. Wobei, was ist schon Alltag ? Wir haben schon wieder viele interessante Dinge in Aussicht, aber darĂŒber wird noch nichts verraten    😉



2014 26.
Jan.

Ich bekenne mich schuldig, lange Zeit nichts geschrieben zu haben     🙂

Allerdings möchte ich sehr gern auf mildernde UmstÀnde plÀdieren:

– Am Freitag der Woche davor (17.) haben wir unser Abschiedsessen von Andrea gehabt – sie ist jetzt die nĂ€chsten 10 Wochen fĂŒr ein Praktikum im Elsaß in Frankreich. Dann brachte ich sie in ihr Wohnheim zurĂŒck und beeilte mich selbst, um noch in die Innenstadt zu kommen, wo ich mit Anna, ihrer Mama und einer weiteren Bekanntschaft im Schauspielhaus Dresden das StĂŒck „BlĂŒtentrĂ€ume“ ansehen wollte. Das StĂŒck ist ganz witzig gemacht, bringt einen aber auch zum Nachdenken darĂŒber, was die Generation 55+ so bewegt – sehr empfehlenswert!

– Andrea ist am Samstag der vergangenen Woche (18.) ganz frĂŒh gen Frankreich aufgebrochen, um ihr Praktikum bei der Zeitung L’Alsace ab Montag zu beginnen. Carsten und ich haben sie ĂŒberrascht, denn sie hat gar nicht damit gerechnet, dass wir am Wochenende freiwillig um 6 Uhr morgens bei ihr vor der TĂŒr stehen, um sie zum Fernbus zu bringen. Aber  gefreut hat sie sich wie ein Schneekönig     🙂
Sie hat ĂŒbrigens auch ihren Blog „wiederbelebt“ – viel Spaß beim Lesen!

– Wir haben an dem gleichen Samstag noch GĂŒnter und Barbara besucht, sich mit ihren Laptops befasst und einen amĂŒsanten Abend bei leckerem Essen (Ente mit KlĂ¶ĂŸen – mhhh …), Wein bzw. Cola und Betrachten alter Fotos verbracht.

– Am Sonntag (19.) waren wir bei Kerstin und Elli zum Kaffeetrinken und Lösen kleinerer PC-Probleme eingeladen. Um die Arbeiten hat sich mein Schatz gekĂŒmmert, ich dagegen genoß den Kaffee und die Plaudereien     😀

– Die darauffolgende Woche war dann bei mir die letzte in diesem VHS-Semester, in der ich zweimal Russisch zu unterrichten habe. Wobei der Unterricht am Donnerstag besonders lecker war     🙂
Da es fĂŒr meine Donnerstagsgruppe (2. Semester) ein Abschluss war, wurde von den Teilnehmern gewĂŒnscht, dass wir mal wieder ins Restaurant Odessa zum Essen gehen. Der Abend wurde sehr viel lĂ€nger als sonst ĂŒblicherweise die Unterrichtseinheiten vorsehen, aber wir hatten wie immer ganz viel Spaß zusammen.

– Das Ausgehen und Essen ging munter am Freitag weiter, nur diesmal mit Ines und Torsten in der Mongbar. Auch diesen beiden hat mein Mann mal unter die Arme gegriffen, als sie ein paar Wehwehchen mit ihren elektronischen Freunden hatten. Erst nach Mitternacht waren wir wieder zu Hause angekommen – schön, unterhaltsam und lecker war’s!

– NatĂŒrlich haben wir zwischenzeitlich auch mal wieder zusammen ein paar Filme im Fernsehraum angeschaut („World War Z“ mit Brad Pitt, „Wolverine – Weg des Kriegers“ mit Hugh Jackman und „Elysium“ mit Matt Damon – alle drei sind nicht fĂŒr sanfte GemĂŒter geeignet, aber fĂŒr die Liebhaber der jeweiligen Genres sehr sehenswert     😉     )

– Und Zeit fĂŒrs Lesen durfte natĂŒrlich auch nicht zu kurz kommen … im Grunde genommen gilt dies ebenfalls fĂŒr Zeit mit unserem Kind.

Ich hoffe nun aufrichtig, die oben aufgefĂŒhrten GrĂŒnde werden das Urteil ĂŒber meine Schreibfaulheit etwas mildern, meine lieben, treuen Leser     😉     ich muss allerdings gleich zu meiner Entschuldigung hinzufĂŒgen, dass die nĂ€chste Woche terminlich nur unwesentlich leerer aussieht     😉



2014 12.
Jan.

Eines der schönsten Geschenke von meinen MĂ€dels ist ganz gewiss eine Pappkiste in Buchform. Sie ist liebevoll gestaltet und dient schon seit ĂŒber einem Jahr dazu, meine Erinnerungen an die schönen Momente aufzubewahren. Ich habe damals beschlossen, kleine Andenken an besonders schöne Erlebnisse das ganze JahrÂ ĂŒber zu sammeln und diese dann im Januar zu sichten – so erinnert man sich einmal mehr an das, was das Leben in den 365 Tagen liebenswert gemacht hat.

Darf ich vorstellen: meine Erinnerungskiste

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Beim Sichten der Zettel, Eintrittskarten, Fotos, Schnipsel und Kassenbons staunte ich zum Beispiel nicht schlecht, dass ich mir laut Kassenbeleg erst in 2013 meine neuen Wanderschuhe gegönnt habe … eigentlich wurden sie bereits ausgiebig in freier Natur getestet – ich hĂ€tte gedacht schon seit Jahren! Selbst wenn ich das GefĂŒhl habe, dass wir jetzt wesentlich seltener ins Kino gehen, gab es doch noch etliche Kinokartenabschnitte in der Kiste. Insgesamt war das Jahr den Andenken nach sogar recht irisch-lastig     😉

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Man sieht doch recht deutlich:

  • die Eintrittskarten zum St. Patrick’s-Day
  • ein Dankeschön-Kobold bzw. Leprechaun
  • Erinnerungen an Silvester (Eintrittskarten, Los- bzw. GlĂŒcksnummer, Tischreservierung, Konfetti, …)
  • ein FototbĂŒchlein von der Irish Dance Company (Danke, Ines!) samt schönem Segensspruch, welchen ich an meinem Weihnachtsgeschenk hatte
  • im KIF haben wir Anfang des Jahres mit unseren Freitalern einen guten Film zusammen gesehen
  • an einem Weihnachtstag waren wir mit GĂŒnter und Barbara in der Mongbar essen
  • in der Zirkelstein-GaststĂ€tte rasteten wir bei der Fotowanderung am 1. Mai
  • im Espitas sind wir vor gar nicht all zu langer Zeit mit Kerstin eingekehrt und haben dort unendlich lange das Brunch-Angebot genossen (eigentlich wollten wir wandern gehen, aber das Wetter hat nicht mitgespielt!)
  • die Eintrittskarte ins Theaterhaus Rudi erinnert mich an ein lustiges Musical in russischer Sprache
  • im Samowar wollten Carsten und ich nur ein paar Pelmeni essen und schwatzten dann am Ende fast 2 Stunden mit dem Inhaber
  • AbfallgebĂŒrenquittungen der Landeshauptstadt Dresden erinnern mich an den radikalen Schnitt in unserem Garten … da gab es reichlich GrĂŒnabfĂ€lle, welche wir mit mehreren Fahrten zum Wertstoffhof gebracht haben!
  • im Schauspielhaus haben Stephanie und ich das wirklich tolle StĂŒck „Der Drache“ gesehen
  • mit IgelTours  haben wir mehr ĂŒber die Stadt erfahren, in welcher wir leben (wir wollen auch dieses Jahr ab und zu mal wieder mit dieser Organisation durch Dresden laufen)
  • im Hoftheater von Rolf Hoppe haben wir nicht nur eine exzellente Unterhaltung, sondern auch ein leckeres Essen bekommen (Danke an Gerd und Katja fĂŒr die Einladung!)
  • die Belege vom St. Petersburg und Odessa verdanke ich meiner fleissigen Russisch-Gruppe, welche nicht nur an Grammatikregeln interessiert ist
  • das Tagesticket fĂŒr 22,50 EUR wurde fĂŒr einen Ă€ußerst interessanten Tag in der Bunkeranlage Kossa notwendig
  • … und … und … und …

NatĂŒrlich war mir bewusst, dass wir im Jahre 2013 wieder allerhand erleben konnten und durften, aber durch solche anfassbare Dinge strömen auch noch Wochen und Monaten noch reichlich rĂŒhrende und amĂŒsante Bilder durch den Kopf und das ist ein wirklich einmaliges GefĂŒhl.

Danke, meine lieben MĂ€dels, dass ihr mir diese Kiste fĂŒr die Aufbewahrung solcher Erinnerungen geschenkt habt! Jetzt ist sie geleert, denn ich hoffe, dass auch das Jahr 2014 reich an schönen Augenblicken sein wird, welche ich in Form von kleinen Dingen etwas lĂ€nger im GedĂ€chtnis bewahren kann.