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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2011 30.
Okt.

Während unserer dreitägigen Reise in den Westen habe ich mich irgendwie die ganze Zeit  wie ein japanischer Tourist gefühlt. In der kurzen Zeit haben wir schließlich 1544 km sowie 286 verwertbare Fotos geschafft. Der Auslöser für unsere Tour nach NRW war ein besonderer Tag, nämlich der 26.10. 2011. Exakt 10 Jahre davor kam Carsten mit einem 7,5-Tonner, welcher sein gesamtes Hab und Gut beinhaltete, nach Dresden.

Zur Feier des Tages haben wir beschlossen, nun die gegensätzliche Richtung einzuschlagen und all die Plätze zu besuchen, welche er aus seiner Kinder-, Jugend- und Studentenzeit in Erinnerung hatte. Ich habe immer ein Interesse an persönlichen Lebensgeschichten, daher wollte ich zu Carstens großer Überraschung alle „Sehenswürdigkeiten“ aus seinem Leben besichtigen. Ich habe schon so oft von vielen Sachen gehört und wollte nun unbedingt diese Häuser, Schulen, Spielplätze und was auch immer mit eigenen Augen sehen.

Außerdem haben wir uns mit Frank, dem Kumpel aus seiner Jugendzeit, verabredet. 

Die Kinder hatten allerdings nicht so ein großes Interesse wie ich. Andrea hätte nicht mal mit uns fahren können, da sie als Student jetzt keine Herbstferien mehr hat. Stephanies Neugier hielt sich ebenfalls in Grenzen, aber da sie noch nicht volljährig ist, wollten wir sie auf keinen Fall allein zu Hause lassen. Sie kümmerte sich um eine Alternative und quartierte sich für die 3 Tage und 2 Nächte bei ihrer Schulfreundin Lisa ein.

Als alles geklärt und geregelt war, blieb uns nur noch für gutes Wetter und freie Autobahn zu beten. Beides wurde uns gegönnt.

Am Dienstag starteten wir um 5 Uhr morgens gen Westen und kamen ohne Zwischenfälle pünktlich nach Plan an unserem Ziel an. Ab da gab es für mich ein Karussell der Örtlichkeiten: Schermbeck, Dorsten, Wesel, Dortmund, Bochum, Essen …

 Und überall gab es mehrere Ecken, welche für meinen Mann eine besondere Bedeutung haben. Da er sich als Kind eisern an das Faustrecht hielt, musste er einige Schulen wechseln, aber nach der 13-jährigen Schulzeit und seinem Internatsleben bei den Salesianern Don Bosco in Essen hat er sich zum Glück stark geändert. Sonst hätte ich ihn ganz gewiss nicht zum Mann genommen    😉

Die Abende mit Frank waren ebenfalls sehr lustig, aber ich bin kaum zu Wort gekommen, denn die beiden Brüder im Geiste hatten sich wirklich unheimlich viel zu erzählen:

Zum Abschluß unserer Reise haben wir für unsere Kinder am Donnerstag in Essen eine 18-er Packung süße Schmalzkringel bei „Dunkin Donuts“ besorgt und in Dortmund die Regale im „Decathlon“ geplündert. Diese beiden Läden gibt es leider nicht in Dresden. Hier findet man an jeder Ecke nur „Subway“ sowie „Orsay“ …

Die langen Tage und kurzen Nächte haben sich bei der Ankunft in der Casa OLCA um 22 Uhr gerächt: Carsten fiel prompt ins Bett und auch ich folgte ihm recht schnell. In den darauf folgenden Tagen haben wir uns immer wieder ein Nickerchen auf dem Sofa und in der Hängematte gegönnt, das war offensichtlich wirklich sehr nötig    😉



2011 23.
Okt.

Wenn die Mädels greifbar sind, verbringen wir nach wie vor sehr gern viel Zeit mit ihnen zusammen, aber das kennen ja die Leser dieses Blogs bereits zu Genüge    😉

Gestern haben wir uns das neueröffnete Militärhistorische Museum als Ziel der Familienunternehmung auserkoren, auch wenn das Wetter sich  genau so gut für eine lange Wanderung hätte eignen können. Die Medien berichteten seit Tagen von langen Warteschlangen und überfüllten Räumen, aber Dank der großzügigen Raumgestaltung und vermutlich auch des schönen Wetters haben wir problemlos unseren Rundgang durch alle vier Etagen des Museums meistern können, ohne anderen Besuchern im Weg zu stehen. Die Ausstellung ist sehr interessant und vielseitig, allerdings haben wir manchmal mit der Beschilderung der Exponate ein paar Problemchen gehabt: Manche Schilder waren zu weit von den von ihnen beschriebenen Gegenständen entfernt, andere Sachen waren  gar nicht beschriftet. So konnten Carsten und ich unsere Diskussion über eine Rakete im Ausstellungsraum erst beenden, nachdem wir eine Museumsmitarbeiterin befragt haben. Ich hätte nie gedacht, dass die V2  so riesig war!!! Carsten hat mit seiner Vermutung wirklich Recht gehabt …     :sprachlos:    Aber das Schild dazu war eben genau so wenig zu finden wie eins zu der Landungskapsel von Siegmund Jähn.

Es gab noch einige Exponate im Hof und manches davon hätte Andrea wohl gern mitgenommen, aber dafür haben wir leider keinen Platz in der Garage    😉    :

Das Museumsgebäude ist übrigens auch eine Augenweide, da hat Herr Libeskind wirklich etwas Schönes zustande gebracht.

Die Stahlkonstruktion beherbergt eine Aussichtsplattform – ein Besuch ist wirklich zu empfehlen! Übrigens, bis Jahresende zahlt man für den Rundgang im Museum keinen Eintritt    😀

Nach über 3 Stunden hatten unsere Köpfe jede Menge Eindrücke und Informationen zu verarbeiten, nur die Mägen wünschten nun eine Füllung und die Füße etwas Erholung. Daher ließen wir unseren Samstag im Schnitzelgarten ausklingen.

Heute war wieder ein schöner, sonniger Herbsttag. Trotzem ließen wir es ganz gemütlich angehen und gönnten uns nach dem späten und ausgedehnten Frühstück erstmal eine kuschelige Runde im Fernsehraum, um uns nochmals mit dem „Leben des Brian“ zu befassen. Erst am Nachmittag habe ich meine Bären in die Tasche gepackt und meine beiden Mädels sowie Andreas Freundin My zu den benachbarten Streuobstwiesen im Zschonergrund für eine Fotosession entführt.

Es war zwar etwas windig, aber sonnig, insofern auch noch relativ warm, solange man sich nicht im Schatten aufgehalten hat    😉

Es sind ganz viele Bilder entstanden, aber ich muss sie noch sichten und sortieren, bevor ich erneut mein Profil bei Artflakes auffülle    😉

Ein paar kann ich doch schon mal zeigen.   😀

Ich finde, das war ein hervorragender Start in die Urlaubswoche!



2011 09.
Okt.

Nachdem die Woche derart ereignisreich war, habe ich viel Wert darauf gelegt, mir am Wochenende etwas mehr Freizeit zu gönnen. Dennoch konnte ich es mir nicht entgehen lassen, am Samstag die Schule unserer Kinder zu besuchen. Es sollte ja schließlich der letzte Tag der Feierwoche sein.

Stephanie wurde gleich nach dem Frühstück von Carsten zum Gymmi gebracht, weil es just in dem Augenblick begonnen hat, wie aus den Eimern zu schütten! Eigentlich war es geplant, dass sie wie immer zu Fuß läuft, aber bei dieser Wetterlage wollten wir unsere Maus doch nicht im Regen stehen lassen.    😉

Als wir uns ein paar Stunden später selbst auf den Weg machten, schien die Sonne so unschuldig, als ob sie bereits den ganzen Vormittags da gewesen wäre!  Den Wetterlaunen nach sollte der gestrige Samstag definitiv statt Oktober in April umbenannt werden.    😉

Das Gelände das Gymnasiums war recht gut besucht, allerdings verringerte sich der Anteil der Menschen in der Gängen von Etage zu Etage. Da Stephanie ihren Dienst unterm Dach schob, hatte sie und ihre Kumpels nicht sonderlich viel zu tun.  Es verirrten sich nur wenige  Besucher dorthin, die meisten blieben bei diversen Ständen im Erdgeschoß bzw. im 1. Stock hängen. 

Carsten und ich schafften es unter anderem, einen Teil des großen Showprogramms der Schüler mitzuerleben und ich stellte fest, dass ich inzwischen so sentimental geworden bin, dass mich nicht nur die Auftritte meiner Mädels, sondern eigentlich aller Kinder zur Tränen rühren kann.    :erroeten:

Nach dem Schulfestbesuch fuhren wir kurz zu einem relativ kleinen Shoppingscenter in der Nähe, wo wir unser Mittagessen organisierten und ich im Anschluß noch ein paar Kleinigkeiten für meien Garderobe in zwei Läden besorgen konnte.

Und das war’s mit unseren außerhäuslichen Aktivitäten. Der Rest ist schnell beschrieben: essen, lesen, schlafen, viel Zeit am Rechner verbringen (ich war schon ewig nicht mehr einige Stunden am Stück dran), miteinander quatschen, blödeln und einfach die Beine in der Hängematte hochlegen, in den Händen eine Fotozeitschrift haltend.

Ich glaube, jetzt habe ich genug Kraft, um die nächste Woche zu wuppen.    😀



2011 07.
Okt.

Meine Freizeit ist meistens nicht wirklich frei. Nach dem wohlverdienten Feierabend ist bei mir selten Schluss mit zeitraubenden Aktivitäten. Im Gegensatz, ich neige stark dazu, meine Spalte im Familienplaner recht gnadenlos vollzuschreiben. Aber was soll ich machen, wenn das Leben so vielseitig ist und ich schon immer so wissbegierig (bzw. neugierig) bin?

Auf jeden Fall begann meine (deutsche) Kurzwoche am Dienstag zuerst mit Spätdienst. An dem Tag haben sich die Termine diesmal sogar überlagert und ich konnte nicht gleichzeitig auf dem Stuhl im Büro und auf dem im Gymnasium sitzen. Deshalb begleitete Carsten ganz allein Stephanie zu einer Infoveranstalung für alle künftigen Austauschschüler. So wie es derzeit aussieht, fährt unsere Kleine im November wohl tatsächlich für einige Tage nach Italien!

Apropos unsere Kleine. Im Grossen und Ganzen hat sie dann auch am Mittwoch den Zeitrahmen bestimmt. Ihr Gymnasium feierte in dieser Woche ihr 100-jähriges Jubiläum und aus diesem Anlass organisierte man einen Ball in der ca. 40 Autominuten entfernten Börse Coswig. Unser verantwortungsbewusstes Kind hat sich freiwillig als Garderobenmädchen gemeldet. Da Coswig für Dresdner ziemlich am Ende der Welt liegt und die öffentlichen Verkehrsmitteln nachts nur alle Jubelstunden kommen, versprachen wir Stephanie, dass wir sie dort um 23 Uhr abholen. Die Zeit bis dahin haben wir mit Katja und Gerd verbracht, die eigentlich nur unsere Fotos von Waldbad Weixdorf ansehen wollten, welche ich mal an drei verschiedenen Tagen im Sommer gemacht habe. Danach hatten Carsten und ich eigentlich PC-Zeit geplant. Aber man kennt das ja: zusammen essen, Wein/Bier/Cola trinken, quatschen und schon vergingen die drei Stunden wie im Fluge!

Gestern jagte bei mir schon wieder ein Termin den anderen. Im Gymmi war als weiterer Jubiläumsprogrammpunkt ein Kabarettauftritt von Schaller Sr. und Schaller Jr. angeboten worden. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, zumal man keinen Eintritt zahlen musste! Die Lesung hat nicht nur mir, sondern auch Stephanie sehr gut gefallen. Danach mussten wir allerdings mit Carstens Hilfe noch die Frage „Wer ist Achim Menzel?“ klären (der kam ein paar Male in dem Stück vor).
Nach einer sehr amüsanten Stunde flitzte ich mit meinem Kind schnell nach Hause, bastelte mir eine Schnitte, küsste meinen Man gleichzeitig zur Begrüssung und zum Abschied und hetzte in die VHS. In der heutigen „Kreatives Schreiben“- Stunde war zudem noch meine eigene Textpassage dran. Ich hatte schlicht und einfach Lampenfieber. Aber am Ende kam ich strahlend wie ein Honigkuchenpferd nach Hause, weil zwei Leute mir direkt gesagt haben, dass sie es interessant fanden. Das tollste für mich war dabei, dass eine Person unsere Dozentin war, welche selber Krimis schreibt und veröffentlicht.
So einen tollen Abend rundeten Carsten und ich dann noch zusammen mit dem Film „Russland – Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane“ im Fernsehraum ab. Wer gut gemachte Naturfilme mag, wird genau so viel Spass bei diesem Streifen haben wie wir. Es gab nicht nur faszinierende Landschaftsaufnahmen, sondern auch witzige und sehr beeindruckende Tiergeschichten zu sehen. Vor allen Dingen stellten wir beide fest, dass es Tieraten gibt, von denen wir bislang sogar noch nie etwas gehört oder gesehen haben. Dabei sehen sie so putzig aus!

Heute steht erneut was Tolles auf dem Plan, denn unser Wochenende beginnt zunächst mit dem nahezu obligatorischen Freitagsdöner und anschliessend fahren wir in die Neustadt zum Couchsurfing-Monatstreffen in der Canape-Bar. Ich freue mich!



2011 05.
Sep.

Das  Wochenende war einfach umwerfend! Solche Freitage+Samstage+Sonntage wünsche ich mir im nächsten Sommer regelmäßig!    🙂

Bei diesem Wetter ging selbst die Arbeit fast wie von Zauberhand: Unser Wäschesack namens Bulla war komplett leergewaschen, die Fahrräder haben sich von den letzten Schlamm- und Sandresten vom Rügen-Urlaub getrennt und auch unser Zaun hat endlich seinen Doppel-Anstrich bekommen:

Mein Mann hat sich erneut als großer MacGyver-Fan geoutet und hat richtig ausgefallene Ideen zur Trocknung der Zaunsegmente umgesetzt. Ich war von seiner kreativen Lösung wirklich sehr beeindruckt!    :verliebt:

Außerdem habe ich die Chance genutzt und Stephanie bei ihren Hausaufgaben für den Kunstunterricht geholfen. Sie hat dafür nämlich einige Aufnahmen von sich selber gebraucht und ich habe mich als Fotografin angeboten.    😉

Hier sind ein paar Ergebnisse des Fotoshootings. Ich finde, meine Kleine macht sich gut als Model.    😉

 

 

Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß dabei.    😀

Von dieser Sommerfreude können wir nun ab heute in den schwer verregneten Tagen noch ganz lange zehren … und das ist auch gut so!



2011 03.
Juli

Während Andrea ihre Freizeit schon seit über einer Woche in vollen Zügen geniesst, muss Stephanie noch eine Woche in die Schule gehen, bis sie ihr Zeugnis in der Hand halten darf. Carsten und ich haben jetzt auch schon unsere „schulischen“ Sommerferien. Am Montag hatten Andrea und ich die letzte Yoga-Stunde an der VHS, am Donnerstag Carsten und ich unsere letzte Spanisch-Stunde. Einerseits bin ich ein wenig traurig, dass die beiden Kurse jetzt vorbei sind, anderseits freue ich mich über die wieder erlangte Freizeit, um die Abende auch einfach mal nur so zu geniessen.

Am kommenden Donnerstag werden wir aber unsere Spanisch-Truppe nochmals sehen. Wir haben nämlich angeboten, die Abschlußfeier bei uns im Garten zu veranstalten, um die lernintensive und dennoch spaßige Zeit in ungezwungener Runde und ohne Zeitdruck Revue passieren zu lassen. Ich hoffe sehr, dass uns der Wettergott dabei unterstützt und wir alle schön gemütlich im Garten sitzen können. Aber heute zweifele ich, ehrlich gesagt, dass uns ein lauer Sommerabend erwarten wird, denn momentan regnet es und stürmt ohne Ende … zum Glück haben wir auch genug Möglichkeiten, Gäste bei uns im Wohnzimmer unterzubringen.

Ich werde wohl etwas beisteuern, was „Kuchen“ heißt und mit roten Johannisbeeren gemacht werden soll. Es sei denn nach den derzeitigen starken Windböen sind alle kleinen roten Vitaminbomben schon als Futter für die Schnecken auf dem Boden verteilt. Wir haben dieses Jahr wieder ganz viele Him- und Johannisbeeren auf den Sträuchern, dabei ernte ich eigentlich nur eine kleine Beerenecke bei mir im Garten ab.  Da ich es wie jedes Jahr nicht schaffe, allein die Ernte rechtzeitig ins Haus zu holen, musste ich mir bärenstarke Erntehelfer organisieren. Sie sind echt fleissig!    😉



2011 13.
Juni

Die vergangene Woche verlief ganz im Zeichen der Mädels, mit meiner Großen als Hauptdarstellerin. Zum einen ist sie 18 Jahre alt geworden. Das bedeutete für den Rest der Familie, dass wir in den letzten Wochen davor alles Mögliche getan haben, um unser größtes Geschenk an sie fertig zu machen. Es ist uns tatsächlich gelungen und so durfte sie neben Päckchen mit Klamotten, Haushaltsartikeln, wie z.B. einem Dosenöffner und einer Backform, Büchern, Parfum und ähnlichen Sachen auch 7 Fotoalben auspacken, welche 18 Jahre ihres Lebens im Bild festhalten. Natürlich haben die Fotos auch passende Unterschriften bekommen und lustige Aufkleber fanden ebenfalls ihren Stammplatz darin. Unser anderes Projekt hat sie nicht weniger überrrascht. Wir haben im Vorfeld, vor etwa 2 Monaten, jede Menge Leute angeschrieben und ihnen 5 Fragen gestellt, unter anderem woher sie Andrea kennen, was sie über sie denken und auch, was sie ihr zum 18. Geburtstag wünschen. Die Antworten, welche wir zurückbekommen haben, wurden mit Bildern der Personen ebenfalls in einem Album eingeklebt. Danke nochmals an alle, die sich zurückgemeldet haben, sie war sehr gerührt.

Mehr Fotos von Andreas Geburtstag gibt es hier.

 
Dann haben wir am Freitag auch noch ihre Abi-Noten erfahren. Ihr Durchschnitt liegt bei 2,2 und ich freue mich immer noch wahnsinnig über ihren guten Abschluß. Es ist allen Familienmitgliedern einen große Last von den Schultern gefallen, die Spannung ist weg und jetzt herrscht bei den OLCAs supergute Laune, weil wir einfach happy sind. Glückwunsch, Andrea!!!     :blume:

Das lange Pfingstwochenende galt uneingeschränkt den schönen Seiten des Familienlebens. Stephanie und Carsten haben am Samstagvormittag am Badmintonturnier in Gymnasium unseres Vertrauens mit Erfolg teilgenommen:

Als Mixed haben sie immerhin den 3. Platz erkämpft und im Herreneinzel schaffte es Carsten sogar auf den 2. Platz! Auch hier herzlichen Glückwunsch!!!!    :blume:

Ansonsten nutzten wir die freie Zeit um unter anderem gemeinsam ins Kino zu gehen. Die Filme „Source Code“ und „X-Men: Erste Entscheidung“ sind für Zuschauer, welche sich in der Welt des Fantastischen wohlfühlen, sehr zu empfehlen.    🙂

Für den gestrigen Abend haben wir Grillen im eigenen Garten eingeplant. Das Fleisch hierfür habe ich schon beizeiten gekauft und dafür mal wieder Mecker von meiner Orangenhälfte eingefangen, denn es war wohl doch arg zu viel für nur 4 Leute. Das Problem der überflüssigen Nahrung haben wir kurzerhand mit der Einladung von Kerstin mit Elli sowie Max erfolgreich gelöst. Der Abend war superlustig, denn als alle satt waren, haben wir zusammen erst „Tabu“ und dann „Activity“ gespielt, wobei eine Mannschaft aus Kindern (Andrea, Stephanie, Elli, Max) und eine aus Erwachsenen (Carsten, Kerstin und ich) bestand. Die Jugend hat gegen Weisheit gewonnen, aber nur ganz knapp!    😀    So ist eben der Lauf der Dinge, die nächste Generation rückt schon langsam aber sicher nach    😉



2011 15.
Mai

Der gestrige Tag war für uns alle wirklich etwas spannend geworden. Wir haben uns schon lange vorgenommen, unseren alten, maroden und inzwischen sogar etwas lädirten Zaun durch einen neuen zu ersetzen. Wir wollten das schon vor einer Ewigkeit machen, aber die ersten Versuche, passende Zaunstücke im Ganzen zu kaufen, haben sich als ein Problem erwiesen. Der Ursprungszaun wurde noch vom Bauträger eingesetzt und vermutlich hat er damals günstig ein Auslaufmodell erworben. Jedenfalls passten bei den modernen Ausführungen die Abstände zwischen den nicht verschiebbaren Metallpfosten und den aktuell verfügbaren Zaunblöcken gar nicht mehr zusammmen. Daher wussten wir, dass wir mehr Aufwand betreiben müssen, um alles einzeln passend zu bauen. Das war der eigentliche Grund, warum wir das lange vor uns hergeschoben haben. So viel zur Vorgeschichte.    🙂

Jetzt  hatten wir schon alles vorbereitet und die Aufgaben verteilt. Andrea musste wieder ihr Geld an der Kasse eines Discounters verdienen und noch etwas zu Essen besorgen, deshalb war sie gestern von der Zaunbauorgie befreit. Carsten hat schon vorher die bereits gekauften Zaunelemente in seine Einzelteile zerlegt und dabei ist ihm leider ein langer Balken durch- und ein paar Zaunlatten angebrochen, was wir zunächst nicht als große Tragödie betrachteten. Gestern Morgen war dann alles für den Neuaufbau vorbereitet. Stephanie und ich haben die Schleifarbeiten aller Holzteile (Vorbereitung zum baldigen Streichen) übernommen und Carsten nahm zuerst den alten Zaun auseinander, um dann den neuen nach und nach zusammenzubauen. Sein Holzunfall beim vorherigen Zerlegen hatte allerdings zur Folge, dass wir in der Mittagszeit nochmals zum Baumarkt gedüst sind, um die noch fehlende Anzahl an Balken und Latten zu besorgen. Zwischen 13.00 und 15:00 Uhr sollte man ja sowieso keinen Lärm machen …

Aber flott und fleissig wie wir nun mal sind, hatten wir schon kurz nach 16 Uhr alle Säge- und Abschleifspuren zusammengefegt und das Werkzeug wieder im Keller verstaut.    😎    Nun muss ich nur noch auf ein regenfreies Zeitfenster warten, um das Holz mit Zaunlasur zu bearbeiten.

Sozusagen als Belohnung trafen wir uns abends mit Freunden vor dem Fernseher und schlossen Wetten darüber ab, wer der Gewinner des Eurovision Song Contests sein wird. Die Favoritenrunde der 5 Anwesenden bestand aus Deutschland, Ireland, Island, Bosnien-Herzegovina und Spanien. Wie man nun weiss, hat das Duett aus Azerbaijan gewonnen, worüber unsere ganze ESC-Runde etwas überrascht und verwundert war.  Aber dafür können wir im nächsten Jahr mal sehen was Baku an Unterhaltung zu bieten hat.



2011 01.
Mai

Meinetwegen könnte eine 4-Tage-Arbeitswoche viel öfter vorkommen.    🙂

Auf jeden Fall waren die zwei vergangenen Osterwochen genau nach meinem Geschmack, aber trotzdem habe ich natürlich bei Weitem nicht so viel geschafft wie geplant und gewollt. Dennoch bin ich mit dem, was ich in der freien Zeit von der To-Do-Lise streichen konnte, recht zufrieden.

Am Freitagabend versammelte sich die ganze Familie beim inzwischen obligatorischen Döneressen, danach brachten wir Stephanie nach Hause und düsten mit Andrea zum Kino. Unsere Jüngste hatte leider kein Interese an unserer Filmauswahl. Die Karten für „Fast and Furious 5 – Fast Five“ haben wir online glücklicherweise schon am Donnerstag besorgt, denn sonst wäre für uns vermutlich nur noch ein Platz ganz Vorne übrig geblieben – der Saal war brechend voll! Aber entgegen meiner Befürchtung gab es diesmal am Benehmen der Zuschauer kaum etwas zu beanstanden. Der Film war besser als ich erwartet habe, denn es wurden z.B. viel weniger illegale Straßenrennen als bei den vier Vorgängern gezeigt, sondern ein Drehbuch umgesetzt, bei dem „Oceans Eleven“, „Italian Job“ und auch „Bad Boys 2“ Pate gestanden haben könnten.    😉

Am Samstag haben wir gute Bekannte besucht,  da sie uns zum Grillen bei sich eingeladen haben. Dort habe ich mich nochmals sehr gut an die Zeiten erinnert, als meine Mädels noch klein waren und mein Leben völlig nach ihren Bedürfnissen ausgerichtet war. Der Junge von Laci und Beci ist jetzt 4 Jahre alt und ihre kleine Tochter ist noch richtig klein, denn sie kam erst vor knapp drei Monaten zu Welt. Süß!!!!    :verliebt:    Andererseits freue ich mich aber auch über die Unabhängigkeit meiner Kinder, denn dadurch werde ich in in meiner Art zu leben natürlich ebenfalls unabhängiger.    😉    Am späten Abend gingen wir noch beim traditionellen Hexenfeuer in Volkspark Briesnitz vorbei, denn einmal im Jahr trifft man dort immer wieder viele Gesichter aus der Nachbarschaft oder die, die man im Alltag nur selten oder gar nicht sieht, z.B. Eltern von Kinder, die mit unseren Grazien in der Grundschule waren. Da dürfen wir natürlich auch nicht fehlen!    😀

Heute haben wir nach ausgiebigem Ausschlafen zunächst das Eier- und Geschenkesuchen in der Casa OLCA nachgeholt, danach Russisch gelernt und viel miteinander gequatscht. Zwischendurch nutzte ich das perfekte (sonnig und leicht windig) Wetter aus, um zweimal meine Waschmaschine in Gang zu setzen und das Nasse draußen im Garten aufzuhängen.

Nächste Woche wird aber leider wieder lang … außerdem beginnt Stephanie ihr Praktikum in TJG und Andrea muss ihre Mathekenntnisse in einer Abiprüfung unter Beweis stellen. Oh Alltag, ick hör dir trapsen … 

P.S.: am Samstag Nachmittag konnte der BVB vor dem Ende der laufenden Saison den 7. Deutschen-Meistertitel perfekt machen und mein Männe war natürlich als alter Dortmunder Student völlig aus dem Häuschen – Glückwunsch Schatz !    :blume:



2011 20.
Apr.

Es hat sich so ergeben, dass ich heute doch tatsächlich ohne Auto zur Arbeit kommen sollte. Unser Smartie war beim TÜV und Carsten durfte meinen fahrbaren Untersatz nehmen.

Ich stand vor der Entscheidung, mich vor ihm bringen zu lassen und 30 Minuten meines Lebens der Firma zu schenken (denn so früh zählt die Zeiterfassung nicht) oder mich in das Abenteuer zu stürzen, mit Bahn und Bus zu meinem Schreibtisch zu kommen. Ich entschied mich für die zweite Option, zumal auch das Wetter auf meiner Seite war. Ich ließ mir von Stephanie die Verbindung raussuchen (ok, sie hat das freiwillig gemacht    😉    ) und von Andrea die Fahrkarte geben.

Ich musste eher als sonst aus dem Haus gehen, wodurch ich meine wertvolle Rechnerzeit eingebüßt habe. Aber es hat sich gelohnt, denn alles klappte wie auf Bestellung. Sowohl Bahn als auch der Bus waren pünktlich und in den 5 Minuten von der Haltestelle zur Firma habe ich mit Ohren und Nase mitbekommen, dass der Frühling wirklich da ist, denn die Blumen dufteten und die Vögel zwitscherten genau so, wie man sich das Erwachen der Natur um diese Jahreszeit vorstellt.

Aber nach Hause bin ich dann mit Carsten gefahren, da er erst mich vom Büro und dann noch Stephanie von der Gitarrenlehrerin abgeholt hat. War auch ganz nett.    🙂