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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2008 24.
Aug.

Gestern hatten wir einen guten Grund, uns bei dem Wettergott vom Herzen zu bedanken!

Seit einigen Jahren versuchen wir schon, einen Tag in der Kulturinsel Einsiedel (http://www.kulturinsel.de/) nahe der polnischen Grenze zu verbringen, aber es kam immer wieder irgendwas dazwischen. Meistens hat es an den Tagen davor geregnet und alle Freunde haben uns gesagt, dass das gesamte Tunnelsystem dann unter Wasser steht und schlammig wird es in solchen FÀllen auf dem ganzen GelÀnde ohnehin.

FĂŒr den gestrigen Samstag haben wir uns bereits vor einigen Wochen mit zwei befreundeten Familien verabredet, um gemeinsam zu fahren und den Tag dort zu verbringen. Es kam fast wie immer: man hat fĂŒr den Tag 85% Regenwahrscheinlichkeit vorausgesagt.

Dennoch fuhren wir nach Zentendorf in der NĂ€he von Görlitz. Auf der Autobahn begann es richtig stark zu regnen und man hat schon darĂŒber nachgedacht, zurĂŒckzufahren. Aber alle drei Familien hielten eisern durch.

Als wir auf dem Parkplatz ankamen gab es keinen Regen mehr, aber es war recht windig und kĂŒhl. Nichtdestotrotz trieben uns Kampfgeist und Neugier trieben herein ;0)

Und es wurde ein fantastischer Tag! Carsten konnte zum Beispiel problemlos beweisen, dass auch krĂ€ftig gebaute Leute enorm viel Spaß beim Klettern und Kriechen durch die Tunnels haben können und auch körperlich dazu in der Lage sind.

Der Himmel wurde von Stunde zu Stunde heller, die Sonne kam raus und wir genossen den Tag auf den Rutschen, in den HĂ€ngematten, auf den Schaukeln aller Art, testeten unsere FahrkĂŒnste mit diversen ungewöhnlichen FahrrĂ€dern und Rollern, kletterten, suchten mit Hilfe der Taschenlampe den richtigen Weg im einen oder anderen Tunnel, schauten uns die Tiere von Meerschweinchen bis zum Kamel in den Gehegen an, hĂŒpften auf dem Trampolin und aßen unser Mittagessen in der „Feuerschenke“.

Die Erwachsenen machten noch eine Tour durch das „1. Deutschen BH-Hotel“, allerdings muss man hier „BH“ als AbkĂŒrzung fĂŒr „BaumHaus“ verstehen. Die BaumhĂ€user dieser Kulturinsel sind inzwischen gut bekannt und trotz des stolzen Preises von je nach Ausstattung und Personenanzahl 200-300 EUR pro Übernachtung bereits 1 Jahr im Voraus ausgebucht.

In die HĂ€user selbst sind wir leider nicht reingekommen, weil dort natĂŒrlich GĂ€ste untergebracht waren, aber auch die Umgebung war sehr interessant. Allerdings sind die sanitĂ€ren Anlagen etwas gewöhnungsbedĂŒrftig. Man kann im Ofen Feuer machen und damit das Wasser zum Baden im Waschzuber eines gewaltigen Außmaßes anheizen oder man nehme das Duschen im Freien mit dem kalten Wasser in Kauf. Die Dusche ist auch in der Höhe der HĂ€user eingebaut und der Boden wackelt deshalb etwas unter den FĂŒĂŸen. Aber es war wirklich sehr beeindruckend!

Wir haben den Tag richtig ausgenutzt, denn wir kamen kurz nach dem die Anlage aufgemacht wurde und blieben dort bis zum Schluß, als die Eingangstore um 18:00 zugemacht wurden.

Alle waren erschöpft nach so vielen AktivitĂ€ten an der frischen Luft, aber glĂŒcklich, dass es mit dem Wetter so toll funktioniert hat und wir unsere Einsiedel-Zeit in vollen ZĂŒgen geniessen konnten!



2008 18.
Aug.

Jetzt ist die schönste Zeit des Jahres, nĂ€mlich unser Sommerurlaub, endgĂŒltig vorbei. Am Samstagnachmittag sind wir zurĂŒckgekommen und ich habe am gleichen Abend schon mit dem WĂ€schewaschen begonnen. Gestern hatte ich den ganzen Tag mit der gleichen TĂ€tigkeit verbracht, dafĂŒr ist der WĂ€schberg komplett abgetragen *stolzsei*

Dieses Jahr haben wir die zwei Wochen am Chiemsee in Rimsting verbracht. Das Wetter hat immer super mitgespielt, auch mit den Kindern gab es keine Probleme – wir konnten viel unternehmen, aber auch hin und wieder einfach faulenzen.

Die anstrengendste Unternehmung war definitiv unser Aufstieg auf die Kampenwand, aber der Blick von oben war wirklich beeindruckend!

Ansonsten waren wir noch auf den Inseln Herren- und Frauenchiemsee, in der Leutaschklamm, in Salzburg, am Königssee, in Prien und wir haben etliche AusflĂŒge unternommen und jede Menge Zeit am Strand der Schwafwaschener Bucht verbracht.

Ich werde in den nĂ€chsten Tagen einige Bilder ins Netz reinstellen. Unser Reisebericht dĂŒrfte diesmal auch nicht allzulange dauern, denn ich habe sehr ausfĂŒhrliches Tagebuch gefĂŒhrt :0)

Carsten ist bereits unterwegs zur Arbeit und ich springe jetzt unter die Dusche, um ebenfalls ins BĂŒro zu gehen. Die Kinder schlafen noch den Schlaf der Gerechten, denn sie haben eine weitere Woche frei.



2008 30.
Juli

Heute ist unser letzter kinderfreier Tag…

Wir haben diese Tage sehr genossen und es hat uns als PÀrchen sehr gut getan, einfach nur zu zweit sein zu können und alles zu tun, wann es uns danach war. Ich muss aber dennoch gestehen, dass ich die MÀdels doch jetzt ein wenig vermisse :0)

Sie haben uns (vermutlich ganz kurz vor der Abreise) eine ganz sĂŒĂŸe Urlaubskarte geschickt. Sie kam erst Anfang dieser Woche bei uns an und hatte kein Stempel auf der Briefmarke. So konnten wir gar nicht feststellen, wann sie sie abgeschickt haben. Diesmal war es keine gekaufte, sondern als Postkarte gedrucktes Bild von den Beiden auf einer Rast irgendwo in den Bergen. Ich schĂ€tze, es war erst der Anfang der Route, denn die beiden Wandermuffeln haben noch gelĂ€chelt ;0)

Ich hoffe, sie sind jetzt ganz gut im Wandern, denn wenn wir ĂŒbermorgen *juhuuuuuu* in den Urlaub fahren, warten noch einige Wanderungen auf die beiden MĂ€dchen.

Erstmal bin ich aber sehr auf ihre ErzĂ€hlung ĂŒber die vergangenen drei Wochen sehr gespannt. Wir werden allerdings die Berichtserstattung auf die Fahrt gen MĂŒnchen vertagen mĂŒssen.

Vorerst warten auf uns jede Mende Reisevorbereitungen. Und Arbeiten muss ich auch noch zwischendurch. Wenigstens hat mein Schatz den Freitag schon frei, aber er hat auch schon eine lange To-Do-Liste fĂŒr diesen Tag.

Hoffentlich, gibt es keinen Stau am Freitag Nachmittag!



2008 13.
Juli

Derzeit geniessen mein Mann und ich die traute, ungestörte Zweisamkeit.

Das Schuljahr der sĂ€chsischen Kinder ist am Freitag zu Ende gegangen. Die Zeugnisse unserer MĂ€dels konnten sich sehen lassen. Andrea hat sich in einigen FĂ€chern verbessert, Stephanie hat geschafft, nach wie vor nur Einsen und Zweien nach Hause zu bringen. Wir waren mit den Ergebnissen sehr zufrieden, auch wenn ich es (pĂ€dagogisch in dem Moment wohl ĂŒberhaupt nicht wertvoll ;0) ) gesagt habe, dass in den beiden noch mehr Potenzial steckt.

Wie immer hatte Stephanie am Freitag Fussballtraining gehabt. Zur Feier des Tages haben wir sie sogar zum Sportplatz hingefahren und uns dort ein wenig mit den Trainern und anderen Eltern ĂŒber dies und jenes unterhalten, dann sind wir nach Hause verschwunden. Allerdings durften wir uns gar nicht lange daheim ausruhen, denn es hat angefangen ganz toll zu blitzen und zu donnern und natĂŒrlich wie aus Eimern zu giessen. Prompt kam ein Anruf und wir haben unser untrainiertes Kind abgeholt.

Die MĂ€dels haben ihre Sachen fĂŒr den Urlaub schon vorher in die Koffer gepackt und so schoben wir die Reiseutensilien der Ferienkinder ins Auto und haben sie zum Papa gebracht. Laut Plan sollten sie gleich am Samstag frĂŒh gen SĂŒdtirol aufbrechen, inzwischen dĂŒrften sie dort angekommen sein und ihr Zeug ausgepackt haben.

Wir nutzen die kinderfreie Zeit zum Entspannen, Bummeln und um meinen verspannten Hals zu kurieren. Das Wetter ist zum GlĂŒck so, dass wir nicht zwingend raus mĂŒssen, es hat sich nĂ€mlich eingeregnet. Carsten leidet allerdings ein wenig, denn gestern haben wir unter anderem fĂŒr ihn Rollerblades gekauft und natĂŒrlich hat er jetzt Lust sie auszuprobieren, aber da muss er sich wohl ein wenig in Geduld ĂŒben.



2008 02.
Juli

Vorbei ist die Zeit des Mitfieberns und MitfĂŒhlens – die Fussball-EM ging am Sonntag mit dem verdienten Sieg der spanischen Mannschaft zu Ende.

Carsten hat Stephanie bereits vor einigen Tagen versprochen, dass wenn die deutsche Nationalelf es schafft, ins Finale zu kommen, wir zusammen zu Fanmeile ans Elbufer gehen werden. Andrea hat ebenfalls beschlossen, das Finale mit uns gemeinsam anzuschauen. Wir haben uns recht frĂŒh auf den Weg gemacht, dennoch als wir um 18:30 an der Carola-BrĂŒcke angekommen waren haben wir unseren Augen nicht geglaubt: alle Sitze waren bereits besetzt, die angrenzenden Wiesen hatten immer weniger grĂŒn zur Schau gestellt, da dort immer mehr fans sich niedergelassen haben und die Menschentrauben an den beiden EingĂ€ngen war wirklich ĂŒberwĂ€ltigend!.

Somit haben wir sehr schnell beschlossen, das Spiel woanders zu schauen, damit war das Zuhause gemeint. Um den umgemodelten Abend ein wenig zu versĂŒĂŸen, sind wir zu unserem Lieblingsitaliener „La Contadina“ gegangen, um eine leckere Pizza zu essen. Dort fiel uns spontan ein, dass in der NĂ€he Andreas liebste Schulfreundin wohnt, mit ihrer Mutter sind wir auch befreundet. Also schnell das Handy gezĂŒckt und gefragt, ob man gemeinsam Fussball gucken könne und wolle. Ja, es hat geklappt! Also hockten auf der Couch drei aufgeregten MĂ€dels, gekleidet mit Fussbaltricots oder in den Farben „schwarz, rot, gelb“ (sollte gold darstellen) und haben lebhaft mitgefiebert.

Leider war das Spiel aus der Sicht der Deutschen nicht wirklich toll gelaufen, unseren Spaß hatten wir dennoch gehabt.

Jetzt versuchen wir uns wieder in den Alltag zurĂŒckzufinden, was gar nicht so einfach ist, denn zum einen ist es unglaublich heiß geworden und zum zweiten, das Ende des Schuljahres in die NĂ€he rĂŒckt. In Sachsen werden die Zeugnisse am 11.Juli ausgegeben. Wir glauben, die Noten unserer Grazien zu kennen und schĂ€tzen, dass uns böse Überraschungen erspart bleiben.



2008 15.
Juni

In den letzten Tagen war erneut viel los in Casa OLCA! Am 7. Juni haben wir den Geburtstag von Andrea gefeiert, das MĂ€del ist jetzt 15 geworden! Sie hatte jede Menge Klassenkameraden eingeladen, zusammen hatten sie enorm viel Spaß und das war die Hauptsache :0) Diesmal haben Carsten und ich uns nur als Köche und Kellner nĂŒtzlich machen können, um die Unterhaltung mussten wir uns nicht mehr kĂŒmmern. So konnten wir ganz ungestört die Erföffnung von EM erleben und wir versuchen seitdem halbwegs regelmĂ€ĂŸig die Spiele zu sehen.

Dennoch steht Fussball nicht im Mittelpunkt unseres Lebens. Am Montag kam eine Freundin wegen paar Internetfragen vorbei und weil das Wetter noch so richtig schön sommerlich war saßen wir am Ende auf der Terrasse, erzĂ€hlten ĂŒber dies und jenes, tranken eine Flasche mitgebrachten Rotwein leer und haben viel gelacht. Die beiden Spiele wurden in der Situation zur absoluten Nebensache.

Genau so wie gestern bei mir allein. Die Firma, wo ich meine Brötchen verdiene, organisierte dieses Jahr einen Ausflug an die Neiße zum Paddeln. Außer dem Spaß auf dem ruhigen Wasser mitten in der nahezu unberĂŒhrten Natur konnte man Tontauben schießen (ich habe immerhin 2 von 10 getroffen und bin somit die beste unter den Frauen ;0) und den Tag beim Grillen und Bierchen schön ausklingen lassen. Die Fussballergebnisse waren auch in dieser Situation nebensĂ€chlich.

Heute bin ich vormittags ganz allein zu Hause und möchte die Zeit fĂŒr meine PC-Aufgaben nutzen. Um 14:00 Uhr bin ich eingeladen zum Eierkuchenessen, um 17:00 Uhr muss ich aber wieder zu Hause sein, da die Kinder heute etwas eher gebracht werden. Andrea fĂ€hrt am Montag fĂŒr eine Woche ins Schullandheim und die Tasche ist noch nicht zu Ende gepackt.

Schauen wir mal, wie Stephanie ihr Alleinsein in der kommenden Woche meistert ;0)



2008 18.
Mai

Die vergangene Woche war zum GlĂŒck arbeitstechnisch kurz, wenn auch erstaunlicherweise recht anstrengend. DafĂŒr war ihre Umrahmung richtig schön!

Am Samstag vor Pfingsten sind wir alle zusammen nach MĂŒnchen gefahren, um meine Freundin Olga und ihre Familie zu besuchen. Sie waren bereits zweimal bei uns, nun waren wir an der Reihe. Die Fahrt war ein Traum, es gab nur eine kurze Pause bei Burger King, ansonsten sind wir ohne Hindernisse durchgekommen. Am Samstagnachmittag haben wir einen Ausflug zu Olympiapark MĂŒnchen gemacht. Wir hatten Superwetter fĂŒr die Besichtigung der Anlagen und auch der Blick vom Turm war wundervoll! Als i-TĂŒpfelchen konnten wir die halsbrecherischen Pirouetten der Mountainbiker im Rahmen der Nissan Qashqai Challenge in MĂŒnchen anschauen – es war schon recht beeindruckend wie sie durch die Luft gewirbelt sind.

Am Sonntag war ein ganzer Tag am See geplant. Der Feringasee, wo wir durchgĂ€ngig großartiges sonniges Wetter geniessen konnten, war noch recht kĂŒhl, aber Andrea und ich haben dennoch die FĂŒĂŸe ins klare, karibikblaue Wasser reingesteckt. Carsten und Stephanie haben es sogar gewagt, dort zu baden. Ansonsten haben wir noch gegrillt, Bier getrunken, Feder- und Fussball gespielt und ĂŒber Gott und die Welt geredet. Außerdem hat Carsten mich ĂŒberzeugt, einmal um den See zu laufen, nur die FKK-Zonen haben wir bei unserer Runde ausgelassen, um die Nacktbader nicht zu stören.

Am Montag stand der Besuch der Bavaria-Filmstudios auf dem Plan. Es war eine schöne Tour, nur leider konnte man nicht allein durch die Anlage in aller Ruhe laufen, wie wir es von Babelsberg kennen. Man hatte ein 4D-Kinoerlebnis, eine Stuntshow, bei welcher man uns sogar einige Geheimnisse der StuntmĂ€nner und -frauen erklĂ€rt hat und eine FĂŒhrung durch die Hallen mit den bekanntesten Requisiten bekommen. NatĂŒrlich hat man die Figuren aus der „Unendlichen Geschichte“ zu Gesicht bekommen, aber auch die Einblicke in die „Wilden Kerle“, „Asterix und Obelix gegen CĂ€ser“, dazu durfte man durch „Das Boot“ laufen und sogar im „Traumschiff Surprise“ als Schauspieler (was Stephanie mitgemacht hat) oder als Vorleser (dafĂŒr habe ich mich gemeldet :0) ) mitwirken.

Den Nachmittag verbrachten wir im Ostpark auf den großzĂŒgig gestalteten GrĂŒnflĂ€chen, welche man sogar betreten durfte, um z.B. Federball zu spielen oder wie die anderen Besucher, sich in der Sonne zu aalen oder zu picknicken. Den Abend haben wir in dem Biergarten ausklingen lassen, beim leckeren Steckerl-Fisch und riesigen Bretzeln. NatĂŒrlich konnte ich dem Bier nicht widerstehen und habe selbstverstĂ€ndlich die Variante unter dem Namen „Russ’n“ probiert. Die Vermutung, dass es sich dabei um Bier-Vodka-Mix handelt war allerdings falsch :0D, es ist eine Mischung aus Weizenbier und Limo.

Am Dienstag nach dem FrĂŒhstĂŒck sind wir dann gen Heimat aufgebrochen, auch diese Fahrt verlief ohne unangenehme ZwischenfĂ€lle, so dass wir relativ frĂŒh zu Hause ankamen.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag waren wie schon am Anfang berichtet ganz normale stressige Arbeitstage :0). Am Freitag abend haben wir unsere Freundin Kerstin in Kaisitz besucht, sie macht momentan sehr schwere Zeiten durch und wir wollten sie wenigstens ein wenig Ablenkung bieten. Scheinbar hat es ganz gut geklappt, denn wir sind erst kurz vor Mitternacht nach Hause gefahren.

Die Nacht war etwas kurz, da am Samstag frĂŒh um 8 haben wir uns bereits mit GĂŒnter und Barbara verabredet haben. Sie waren wie immer pĂŒnktlich, aber auch wir haben uns nicht lumpen lassen und waren abfahrtbereit. GĂŒnter hat uns sonst immer wieder schöne Ecken in der SĂ€chsischen Schweiz vorgefĂŒhrt, diesmal sollten wir Lausitz kennenlernen. Die katholische Sorbengegend hat nicht nur interessante Kirchen und Friedhöfe zu bieten, sondern auch schöne Schlösser und Parks. Unweit der deutsch-polnischen Grenze gibt es gleich 2 sehenswerte Parkanlagen: in Kromlau und in Bad Muskau. Der Park in Bad Muskau gehört zu UNESCO-Weltkulturerbe und ist eine riesige Anlage, wovon nur ein Drittel auf der deutschen Seite liegt. In Bad Muskau wurden wir von einem kurzen Gewitter ĂŒberrascht, natĂŒrlich als wir mittendrin im Park waren und uns gerade eine schöne Ecke fĂŒr die Zwischenmahlzeit ausgesucht haben.

Der heutige Sonntag gehört dem Rechner und dem Haushalt. Wie man es merkt, ich komme sogar mal wieder zum Schreiben :0)



2008 16.
Apr.

Der April ist ja schon bald rum und ich habe in diesem Monat noch gar nichts geschrieben! *schÀm*

Es ist immer wieder das Übliche: frau hat einfach reichlich um die Ohren und findet keine Ruhe, um paar Zeilen zu tippen. Es sind zum GlĂŒck nicht nur Kummer und Sorgen, was uns in den Tagen beschĂ€ftigt hat, sondern viel mehr das Geniessen unseres Familienzusammenseins, egal ob als PĂ€rchen oder als PĂ€rchen mit 2 Kindern.

Viele Abende werden mit „Galileo“ verbracht – ganz gemĂŒtlich auf der Couch in dem Fernsehraum. Am Wochenende versucht man auch so viel wie möglich zusammen zu machen. So waren wir z.B. am letzten Samstag in der Lausitz, um die traumhaft-bizarre Seenlandschaft anzuschauen und zu picknicken, auch wenn es draußen noch recht frisch war.

Ein paar Bilder von diesen Ausflug habe ich heute bei flickr reingestellt. http://www.flickr.com/photos/11386130@N04/

Am Sonntag hatte Stephanie mal wieder ihr Fussballspiel und hat es geschafft, ein echt schönes Tor zu schießen! Leider hat das Tor das letzendliche Ergebnis doch nicht gerettet…

Nach dem Fussball haben die Kinder wie immer mit mir 2 Stunden Russisch gemacht. Danach gab es im Wohnzimmer ein Nintendo DS – Spielparadies, aber ich habe das sonnige Wetter genutzt und im Garten eine neue Azalee eingepflanzt und aus dem völlig verwahrlosen Rasen wenigstens den Löwenzahn entfernt.

Übrigens, ich gehe jetzt mittwochs fĂŒr eine Stunde zum AOK-Gesundheitskurs namens „Schritt fĂŒr Schritt – richtig fit“, da ich mich sonst echt kaum bewege. :0) Hoffentlich wirkt sich das positiv auf meine Bikini-Figur aus ;0)



2008 30.
MĂ€rz

Mir summen grad die FĂŒĂŸe!

Ich bin heute zum ersten Mal in meinem Leben Inliner gefahren! Ganz schön wackelige Angelegenheit, muss ich Euch sagen! Zwar kann ich schon seit Ewigkeiten Schlittschuhlaufen, aber ich hatte noch nie die Rollen unter den FĂŒĂŸen.

Auf jeden Fall war ich die ganze Inliner-Zeit meinem Mann unendlich dankbar fĂŒr alles, was er fĂŒr mich getan hat: Schuhe zugebunden, mir das Bremsen beigebracht, mir seine Hand zum Halten angeboten, als ich mĂŒde war mich geschoben und zum Schluß sogar mich den HĂŒgel hochgezogen.

Ich schĂ€tze, dass es nicht der letzte Ausflug dieser Art war, denn Carsten denkt jetzt ernsthaft darĂŒber nach, auch fĂŒr sich ein Paar Inliner zu besorgen.

Zu meinen bin ich ĂŒbrigens gekommen wie Jungfrau zum Kinde: ein guter Freund hatte sie mir geschenkt, weil er sie selber sie nicht mehr brauchte.

Die Kinder haben die Möglichkeit genutzt, ihre Heelys zu fahren, allerdings da sie sie im Winter selten genutzt haben hatten sie auch recht schnell den Muskelkater in den Beinen bekommen und sind mehr gelaufen als gefahren.

Da heisst es wohl fĂŒr uns alle: ĂŒben, ĂŒben und nochmals ĂŒben!



2008 26.
MĂ€rz

Seit gestern ist unsere Bude nicht mehr sturmfrei, denn die beiden MĂ€dels sind nach Hause zurĂŒckgekommen. Sie haben dieses Jahr Ostern mit dem Papa und seiner Neufamilie gefeiert. Die Menge der SĂŒĂŸigkeiten, welche sie mitgebracht haben, fĂŒllt ganz locker eine SchĂŒssel, welche ich sonst fĂŒr den Nudelsalat bei Geburtstagsfeiern nutze.

Aber da die Fastenzeit auch vorbei ist und ich eisern 6 Wochen ohne Schokolade ĂŒberstanden habe, kann ich jetzt beim Verputzen der Schokoeier,- hasen und – schafen fleissig mithelfen.

Es ist schön die MĂ€dels wieder bei uns zu haben, selbst wenn Carsten und ich arbeiten gehen mĂŒssen. Aber Abende gehören dann uns allen!

Gleich werden wir uns vom Rechner lösen, um gemeinsam „Galileo“ zu gucken, zu kuscheln und weitere Schokoeier zu futtern.