Eine solche Schreibabstinenz kennt man von Olga eigentlich nur dann, wenn sie im Urlaub ist … doch auch für die letzten Wochen hat sie eine gute Ausrede –> wir sind umgezogen !

Wir haben die Casa OLCA mit 140 qm (einst zu viert !) verlassen und wohnen nun zu zweit im 60 qm großen Apartamento OLCA, bis unsere Ausreisepläne mit neuem Domizil spruchreif werden. Und eben für diesen Umzug innerhalb Dresdens haben Olga und ich viel Zeit, Schweiß und Arbeit investiert, denn wir mußten eine leere Wohnung mit Einbauküche renovieren, ein Haus leerräumen, alles Benötigte in die Wohnung stopfen und vor allem den kleinen Platz mit leeren Möbeln und vollen Kartons teilen – es ging manchmal wie beim Tetris zu !
ABER: wir hatten einen Plan !

Und der hat uns vor so manche knifflige Situation beim Möbelschubsen gerettet  ;o)
Irgendwann sind wir dann mit einem Notbestand an Lebensnotwendigkeiten eingezogen, denn das Bad war einsatzbereit (nur das Duschen kam erst später), die Küche konnte einen kulinarisch versorgen (wenn auch mit einem äußerst improvisierten Eßtisch) …

… und eine Schlafstätte war auch schnell gefunden.

Vor dem großen Möbelumzug am 15. mit einem 7,5-Tonner, haben wir fast all unsere Kleinigkeiten und Umzugskartons ein Wochenende vorher in die Wohnung gebracht und erst einmal in einem renovierten Zimmer verstaut.

Je nach Bedarf hat sich bei diesen Hin- und Herräumaktionen auch gelegentlich unser Eßtisch gewandelt – hier bereits Version 2.0:

Am letzten Samstag war es dann endlich soweit und mit der tollen Hilfe von Freunden konnten wir einen leeren LKW mit 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht …

… bis zum Anschlag füllen …

… und hatten somit 90% des Interieurs von Briesnitz nach Striesen gekarrt. Eine zweite Tour beinhaltete am Ende nur noch wenige Möbelteile, die großzügig auf der gesamten Ladefläche verteilt werden konnten. Wir ackerten von 9 Uhr bis abends um 18 Uhr und Olga bekam danach auch prompt ihren Lieblingsplatz aufgebaut – die Hängematte !

Ein paar Tage mußten wir dann noch mit dem Chaos leben, doch die Lebensumstände wurden zusehens besser … bis hin zu Eßtisch Version 3.0

Aber: die Möbel stehen nun an Ort und Stelle, die bisher möglichen Regale hängen an der Wand, die noch fehlenden wurden heute eingekauft und werden morgen angedübelt und es gibt keinen einzigen Umzugskarton mehr bei uns in der Wohnung … das Zeug aus diesen steht aber z.T. immernoch kreuz und quer in den Schränken oder zum Teil auch noch auf der Erde. Dafür wird wohl oder übel das noch folgende Wochenende draufgehen. Morgen wird wieder einmal Bohrterror gemacht, gehämmert und gesägt sowie hoffentlich endlich mal die TV-Technik angeschlossen (wir kamen bislang auch sehr gut ohne Glotze aus).
Dafür konnten wir in den letzten zwei Wochen eben viele Premieren feiern:
–Â Â die erste Nacht im Apartamento OLCA (8.11.)
–Â Â die erste Nacht in einem richtigen Bett (9.11.)
–Â Â die erste Dusche mit neu aufbautem Duschvorhang (11.11.)
–  die ersten Bits & Bytes über den neuen Internetzugang (13.11.) … erstmals seit 2000 kein DSL von der Telekom !
–  das erste Frühstück an einem richtigen Eßtisch in der Küche (17.11.)
–  Zusage für einen Stellplatz in ca. 2 km Entfernung … damit das OLCA-Mobil unbeschadet über den Winter kommt
–  seit Jahrzenten und gefühlten 10000 Löchern in meinem Leben habe ich zum ersten Mal beim Bohren eine Stromleitung getroffen … und das an jenem Tag sogar gleich zweimal ! (18.11.)
–Â Â Olgas erste Tippereien am eingerichteten PC-Arbeitsplatz (19.11.)
–  meine erste Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit … 5 min, zu Fuß brauche ich ab sofort nur noch 15 min (20.11.)
–  und last-but-not-least unser erster gemeinsamer Umzug bzw. Einrichtung einer OLCA-Behausung   ;o)
Nun warten eigentlich nur noch Kleinigkeiten, Dekoarbeiten und letzte Handgriffe auf uns, die aber aufgrund der Menge leider etwas nervig sein können. Wir hoffen, daß wir bis zur ersten Übernachtung der Kinder (am 26.11. hat Olga Geburtstag und am darauf folgenden Wochenende wollen wir alle gemeinsam feiern – Stephanie kommt extra aus Potsdam) eine relativ vorzeigbare Wohneinheit haben – drückt uns die Daumen !
Wir möchten uns natürlich auch auf diesem Wege bei all unseren lieben Freunden und Umzugshelferlein bedanken, die beim Streichen, beim Transportieren, bei der Bereitstellung von Werkzeugen und der nahrungstechnischen Versorgung ihr Bestes gegeben haben – mit euch ging alles viel leichter von der Hand ! HABT UNENDLICHEN DANK DAFÜR !!!!    :herz:
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