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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 03.
Jan.

2017 ist nun seit einigen Tagen Geschichte … ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter im neuen Jahr angekommen. Ich wĂŒnsche jedem von uns in 2018 Gesundheit, GlĂŒck, Spaß, Freude, nur schöne Erlebnisse und dass die Kraft fĂŒr die guten VorsĂ€tze im Laufe der Tage und Wochen nicht nachlĂ€sst    🙂

Ich habe ja eigentlich noch nichts ĂŒber unsere Feiertage berichtet – das möchte ich nun nachholen, bevor das neue Jahr auch schon wieder zu alt wird    đŸ˜‰

Der Tag, an dem ich bei allen Adventskalendern die Zahl 24 gesehen habe, lÀutete das Ende der Vorweihnachtszeit ein und ist gleichzeitig viel zu schnell gekommen:

Beim Lotto-Adventskalender haben wir sage und schreibe 2 Euro gewonnen … nachdem unsere Kinder 7,50 Euro dafĂŒr ausgegeben haben. Unser Sparschwein freute sich aber dennoch ĂŒber diesen „Gewinn“    đŸ™‚

Die Kinder kamen bereits am Freitag ins Apartamento OLCA und gemeinsam nutzten wir die Familienzeit unter anderen dafĂŒr, das nachzuholen, was eigentlich eine schon lang gepflegte OLCA-Tradition ist, aber aufgrund der Entfernungen zwischen uns und beiden MĂ€dels innerhalb der Adventszeit leider noch nicht machbar war: PlĂ€tzchen backen

Hier mal ein Teil des Ergebnisses unserer MĂŒhe – dekoriert wie eh und je mit viel Liebe und viel bunter Zuckerdeko    đŸ™‚

Es hat sich bei uns inzwischen auch eingebĂŒrgert, dass das BĂ€umchen zwar von Jahr zu Jahr immer kleiner wird, aber wenigstens der Geschenkeberg hat seine traditionelle GrĂ¶ĂŸe zum GlĂŒck beibehalten    😉

Es gab bei der Bescherung wie immer einige Überraschungen, wie z.B. Eintrittskarten fĂŒr ein neues Programm von Gayle Tufts fĂŒr meinen Mann und mich:

Eine personalisierte Toblerone-Schoki gab es aber nicht nur fĂŒr meinen Mann, wie er das in seinem Gastbeitrag neuerdings gezeigt hat …

… sondern fĂŒr die gesamte Familie:

Beim Besorgen der Geschenke wurde natĂŒrlich auch RĂŒcksicht auf SonderwĂŒnsche genommen. Ein Buch mit Kurzgeschichten von Lars Hitzing samt persönlicher Autorenwidmung und die Angabe der eigenen Mama als Urheberin des Autorenportraitbilds stand bei Andrea genau so auf der Liste, wie zahlreiche andere BĂŒcher. Aber eine Widmung gab es eben doch nur hierbei    đŸ™‚

Vielleicht klappt es ja auch mal, dass Andrea mich zu einer Lesung der Phrase 4 begleitet – wĂ€re ein guter Vorsatz fĂŒr meine Große    đŸ˜‰    der nĂ€chste Termin ist schon am 16.01.2018!

Zwischen den Feiertagen sind Carsten und ich brav zur Arbeit getrabt, wĂ€hrend die Kinder mit Papa und seiner Familie an der Ostsee urlauben konnten. Silvester haben wir dann aber alle jeweils wohnortnah gefeiert – Stephanie mit Freundin in Potsdam, Andrea in Chemnitz und wir in Dresden. Carsten und ich entschieden uns diesmal fĂŒr einen Ausblick von der Bergstationsaussichtsplattform der Dresdner Schwebebahn:

Zum Jahreswechsel hat sich sogar eine berĂŒhmte SehenswĂŒrdigkeit von Dresden „verkleidet“: Das Blaue Wunder war rot und gelb angeleuchtet:

SelbstverstĂ€ndlich haben Carsten und ich uns um Mitternacht des Jahreswechsels auf das Jahr 2018 angestoßen – die Wahl der GetrĂ€nke sagt mal wieder ganz viel ĂŒber unseren GeschmĂ€cker aus    😉

FĂŒr Knaller und Raketen hatten wir, wie in den letzten Jahren auch, wieder kein Geld ausgegeben … aber auf meine Wunderkerzen verzichte ich nie    đŸ˜‰

FĂŒr uns war es ein schöner und ruhiger Rutsch ins neue Jahr. Ich hoffe, ihr habt auch so gefeiert, wie es fĂŒr euch am besten gepasst hat. Uns war diesmal ein entspannter Übergang ganz recht, denn das vergangene Jahr war Ă€ußerst turbulent und abwechslungsreich und megakurz bzw. schnell vorbei. Mal schauen, was das Jahr 2018 fĂŒr uns bereit hĂ€lt – ich hoffe, nur Gutes …



2017 25.
Dez.

In der letzten Woche vor Weihnachten sind Carsten und ich endlich einmal ĂŒber ein paar WeihnachtsmĂ€rkte in der Dresdner Innenstadt gelaufen, um uns wenigstens ein wenig in festliche Stimmung zu bringen. Auch wenn die hiesigen MĂ€rkte inzwischen alle geschlossen sind, möchte ich euch auf eine kleine Reise durch die strahlende Weihnachtswelt in der sĂ€chsischen Hauptstadt mitnehmen    🙂

Zuerst sind wir auf dem Weihnachtsmarkt auf der Prager Straße gewesen:

Dort gab es vor allem sehr viele Optionen, etwas zu essen und zu trinken. Bei einem Stand bin ich sogar fast schon schwach geworden, konnte mich allerdings nach dem genauen Durchlesen der Zutaten doch nicht dazu durchringen, dieses GetrĂ€nk trotz seines sehr geschickt gewĂ€hlten Namens zu trinken    😉

Vielleicht nĂ€chstes Jahr …    đŸ˜‰

Auf dem 583. Striezelmarkt, urkundlich eines der Ă€ltesten WeihnachtsmĂ€rkte Deutschlands, war ich zu dem Zeitpunkt allerdings schon zum zweiten Mal. Da ich beim ersten Besuch zusammen mit Ines, Anna und Manu jede Menge des klassischen GlĂŒhweins getrunken habe, war ich diesmal auf der Suche nach etwas Besonderen. Et voila!  Heiße Caipirinha:

Hier sind ein paar Impressionen der wirklich sehr aufwĂ€ndig, liebevoll und gekonnt geschmĂŒckten VerkaufsstĂ€nde des Striezelmarkts. Es ist nur eine Mini-Auswahl – alle StĂ€nde und BĂŒdchen sind echt wunderschön und sehr einladend!

Diesen Stand „durfte“ ich nur aus sicherem Abstand anschauen … da hat mein Mann ganz genau darauf geachtet, denn in unserer kleinen Wohnung gibt es seiner Meinung nach bereits zu viele bĂ€rige Mitbewohner     :erroeten:

Ein Pflaumentoffel durfte auf einem traditionellem Weihnachtsmarkt natĂŒrlich auch nicht fehlen:

Was ich immer wieder sehr schön finde, ist die großzĂŒgig gestaltete Ecke fĂŒr die kleinen und im Herzen jung gebliebenen Besucher des Marktes mit bekannten MĂ€rchenfiguren – da freut man sich auch als Erwachsener immer wieder wie ein Kind. Allerdings ist das Fahren mit der Bahn durch das MĂ€rchenland tatsĂ€chlich nur den Kleinsten unter uns vorbehalten    🙂

Damit man eine Vorstellung bekommen kann, wie groß die GesamtflĂ€che ist, versuchte ich ein paar „ĂŒberblickende“ Aufnahmen zu machen. Hier das offizielle Eingangstor zum Striezelmarkt in Schwibbogenform:

Man kann links sogar die Treppe zur kleinen Aussichtsplattform erkennen. SelbstverstĂ€ndlich waren auch wir auf dem ĂŒberdimensionalen Schwibbogen, denn man hat von dort einen unheimlich guten Überblick ĂŒber den gesamten Striezelmarkt mit dem dazugehörigen, festlich geschmĂŒckten Tannenbaum …

… und der ebenso fĂŒr Dresdner mittlerweile unentbehrlichen Weihnachtspyramide. Diese ist, wenn ich mich nicht irre, immer noch die GrĂ¶ĂŸte der Welt:

Nachdem wir uns auf dem Striezelmarkt umgesehen und kulinarisch gestĂ€rkt haben, gingen wir zum Romantischen Weihnachtsmarkt Anno 1900 an der Frauenkirche. Dort geht es weniger darum, mit viel Lichterglanz zu punkten, sondern eher darum, BewĂ€hrtes und zum Teil auch etwas in Vergessenheit geratenes zu prĂ€sentieren. Mit wenig Bling-Bling und im Stile alter Dienstleistungen dominieren hier vor allem Handwerkskunst und „alte“, traditionelle Speisen – eben kein neumodischer Kram, wie z.B. Langos, Sushi, Empanadas etc.:

Man hat dabei natĂŒrlich auch darauf geachtet, dass es etwas besinnlicher und ruhiger zugeht als auf dem Striezelmarkt. Daher war auch die Beleuchtung nicht auf viele Kilowatt ausgelegt, sondern auf WĂ€rme und GemĂŒtlichkeit:

Die Gestaltung der VerkaufstĂ€nde entsprachen natĂŒrlich auch dem gleichen, back-to-the-roots-Ă€hnlichen Konzept:

Jedes Jahr baut man dort auch eine Kulisse auf, welche an den Ursprung des Weihnachtsfestes erinnert, die Geburt Christi:

Im Stall rechts neben dieser Treppe gibt es an Seite von gemalten Heiligen Drei Königen auch lebende Schafe. Sie haben sich diesmal allerdings so gut versteckt, dass sie leider die Gelegenheit verpasst haben, in meinem Blogeintrag als Foto zu erscheinen    😉

Ganz in der NĂ€he des romantischen Weihnachtsmarkts an der Frauenkirche, befindet sich im Stallhof der Mittelalter-Weihnachtsmarkt:

Hier wird, wie man sieht, ebenfalls auf zu viel grelles Licht verzichtet. DafĂŒr hat man eine, aus meiner Sicht richtig schöne Idee entwickelt, denn auf die WĂ€nde des Dresdner Schlosses wird sanfter Schneefall und Fackeln samt deren flackerndes Licht projiziert (in der Bildmitte):

Dieser Markt ist an jedem Wochentag und zu jeder Tageszeit sehr gut besucht:

Man kann dort außergewöhnliche Kleidungs- und SchmuckstĂŒcke kaufen, den Handwerkern, wie z.B. Schmieden, beim Arbeiten zusehen, bei einer Wahrsagerin die eigene Zukunft erfahren oder einfach nur beim Bierchen … Ă€hm … Met fĂŒr eine Stunde in einem großen, öffentlichen Badezuber mit Freunden abhĂ€ngen:

Sich einen Obstwein oder Met fĂŒr den Eigengebrauch oder als Geschenk aussuchen …

… und bevor man nach Hause geht, sich noch einen frischgebackenen, heißen und appetitlich duftenden Apfelkrapfen kaufen:

Das letzte habe ich ebenfalls gemacht und nicht bereut – er war soooooooooo lecker und die gerade gebackene Leckerei wĂ€rmte zudem noch meine HĂ€nde, meinen Bauch und mein Herz    🙂

Das sind wahrlich nur minimale EindrĂŒcke von ein paar der zahlreichen WeihnachtsmĂ€rkte, welche es im Dezember in Dresden gibt – laut Stadtwebseite öffneten in 2017 insgesamt 11 StĂŒck. Es hat sich eben inzwischen herumgesprochen, wie schön die Adventszeit in unserer Stadt ist … deshalb gehen wir, die Einheimischen, auch eher in der Woche dorthin, um sich mit Freunden zu treffen und einen GlĂŒhwein zusammen zu trinken, denn am Wochenende ĂŒberlassen wir die GĂ€nge zwischen den VerkaufsstĂ€nden lieber unseren auswĂ€rtigen GĂ€sten und damit sich die HĂ€ndler von Montag bis Donnerstag nicht langweilen    🙂



2017 04.
Jan.

Als erstes möchte ich treulose Tomate meinen treuen Lesern ein gesundes, glĂŒckliches und friedliches Jahr 2017 wĂŒnschen!

Wir haben uns Ende 2016 fĂŒr ein Experiment entschieden und bereits Mitte Juni eine Familienreise fĂŒr die Weihnachts- und Silvesterzeit nach Side in der TĂŒrkei gebucht. Leider kamen, verursacht durch den Mitte Juli unternommenen Putsch in der TĂŒrkei und durch die daraus folgenden Konsequenzen, jede Menge VerĂ€nderungen auf das Land und uns zu. Zum Beispiel, dass die Touristenströme angefangen haben, das sonst sehr beliebte Urlaubsland zu meiden. Wir sind aber unserer Buchung treu geblieben und mussten knapp drei Wochen vor der Abreise, mitten im allgemeinen Weihnachtstrubel, erfahren, dass die Fluggesellschaft die Route Dresden-Antalya nun doch nicht mehr anbietet und wir deshalb am frĂŒhen Morgen ĂŒber Berlin-Tegel fliegen sollen. Nach einigen Überlegungen und verworfenen PlĂ€nen A, dann B und dann C, hat sich unsere Familie entschlossen, wenn schon nicht den Dresdner, dann wenigstens den anderen Heimvorteil fĂŒr die Übernachtung vor dem Flug am frĂŒhen Morgen am 25.12. zu nutzen: Stephanies Studentenbude in Potsdam. Gesagt, getan … wir holten die MĂ€dels am Heiligabend um 19 Uhr mit einem Leihwagen bei ihrem Papa ab und dĂŒsten gemeinsam in die Brandenburgische Hauptstadt. NatĂŒrlich gab es dort fĂŒr uns auch noch eine Bescherung. Na, wer findet auf dem Bild unseren eigens fĂŒr diesen Anlass organisierten und aufwĂ€ndig geschmĂŒckten Tannenbaum?    😉

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Wie erhofft und geplant, flogen wir pĂŒnktlich und ohne große Komplikationen am 1. Feiertag ab Tegel in den sonnigen SĂŒden der TĂŒrkei, um dann gegen Nachmittag im Diamond Beach Hotel unser gebuchtes Familienzimmer zu beziehen. Hmm, den Fotografen der Webfotos wĂŒrde ich nur zu gern einmal kennenlernen, denn leider war die RealitĂ€t etwas anders als bei den diversen Reiseveranstaltern abgebildet. Auf deren Fotos gab es fĂŒr die beiden SchlafrĂ€ume nĂ€mlich immer so etwas wie Sofas, Sitzgelegenheiten und Tische … bei uns bestand die Zimmerausstattung gerade mal aus vier Betten, nur einem (!) Stuhl, einem (!) Sessel und einem kleinen Beistelltischchen – gesellige Runden sollen ja schließlich nicht im Zimmer stattfinden, sondern in der (leider zu dieser Zeit etwas zugigen) Lobby, in den mit Polstermöbeln gefĂŒllten AufenthaltsrĂ€umen und natĂŒrlich im Außenbereich. Im Sommer mag das völlig ausreichend sein, aber bei winterlichen Temperaturen von 5-10 Grad eben keine so gute Wahl. Aber wir wollen nicht klagen, denn das Essen war gut und landestypisch, das Wetter spielte ziemlich gut mit und bei Spa und Sport konnte auch so manche Stunde genossen werden.

Bei Regen haben wir viele der mitgebrachten Gesellschaftsspiele rausgeholt, wobei sich im Laufe der letzten Zeit mit Wizard, Bezzerwizzer kompakt und Stadt, Land, Fluss als Kartenspiel ein paar Favoriten entwickelt haben, zu denen jetzt wohl auch und auch Potato Man und ErzÀhl mal hinzukommen könnten. Ansonsten nutzten wir gerne öfters mal mit Notebook, iPad, Playbook, Handy oder Kindle Fire das kostenlose WLAN in der Hotellobby.

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Dass es kein Internetzugang in den Zimmern gab, fanden wir anfangs zwar doof, mussten dann aber auch ehrlicherweise feststellen, dass man dadurch nicht stÀndig durch die GerÀte abgelenkt wird und so die Urlaubszeit auf dem Zimmer (insbesondere morgens und abends) doch viel mehr zum Quatschen, Lesen, Schlafen und auch Spielen genutzt werden kann.

NatĂŒrlich haben wir uns auch innerhalb des Hotels sowie bei Außentouren etwas sportlich betĂ€tigt, was bei einer AI-Futterversorgung mehr als nötig  ist    😉    …

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… haben antike SehenswĂŒrdigkeiten aus der NĂ€he angesehen …

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… konnten die Sonne genießen und Katzen streicheln …

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… und verliebten uns unsterblich in die ĂŒberall angebotenen GranatĂ€pfel …

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…so dass wir bei einem 14 km langen Strandspaziergang von unserem Hotel bis zur Altstadt von Side uns gleich mehrere GlĂ€ser solches frisch gepressten Granatapfelsaftes gönnten …

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… und uns dazu gleich noch von einem Fachmann zeigen ließen, wie man diese FrĂŒchte am geschicktesten verzehrfertig auseinander bekommt.

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Große Anziehungskraft fĂŒr mich hatte natĂŒrlich der nahe gelegene Strand der TĂŒrkischen Riviera …

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… und das Schauspiel zwischen Wasser und Wolken war wirklich unbeschreiblich schön!

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So in der Ferne (hinten links) lasse ich mir den Regen gern gefallen    😉

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NatĂŒrlich haben wir auch etliche Muscheln und einige Handschmeichler-Steinchen gesammelt    🙂    und wir haben ĂŒberraschend viele Muscheln mit einem Loch an genau der richtigen Stelle fĂŒr eine Kette gefunden!

Zwischendurch erlaubten wir uns mit Hamam, Dampfbad und Massage etwas Wellness und schwitzten an manchen Tagen ein wenig im hoteleigenen Fitnessraum. Andrea traute sich sogar zum Hotel-Frisör, um sich einen neuen, kĂŒrzeren Haarschnitt zu gönnen. Sie hat sich definitiv schon im Vorfeld einen sehr guten und zu ihr passenden Stil ausgesucht und der dortige Figaro hat das wunderbar umgesetzt.

Tja, und dann kam auch schon Silvester:

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Da wir alle nicht so sehr fĂŒr durchorganisierte Partys zu begeistern sind, verzogen wir uns nach einiger Zeit im Restaurant bzw. am Buffet zum Quatschen und Spielen auf unser Zimmer. Von unserem Balkon hatten wir zudem einen viel wunderbaren Blick auf das zugegeben recht kleine Feuerwerk in diesem Stadteil:

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Die Silvesternacht war fĂŒr uns alle zudem oberkurz, denn bereits um 4 Uhr morgens wurden wir vom Transferbus abgeholt und zum Flughafen gebracht. Schon um 7:30 Uhr hob der Flieger ab und gegen 9 Uhr frĂŒh waren wir am Neujahrstag wieder in Berlin. Trotz des Schlafmangels bei der RĂŒckreise fĂŒhle ich mich nach dieser echt tollen Familienurlaubswoche genau so glĂŒcklich wie diese rote Katze in der Altstadt von Side    🙂

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Ich hoffe, ihr hattet auch so wundervolle Feiertage im Kreise der Leute, welche ihr lieb habt und konntet die freie Zeit genau so genießen wie wir!

Nun ist das neue Jahr schon lĂ€ngst in vollem Gange und bei uns hat es gleich damit begonnen, das sich wĂ€hrend unseres Wocheneinkaufes plötzlich und unerwartet unsere Waschmaschine (vielleicht sogar mit einem großen Knall ?) in die ewigen JagdgrĂŒnde verabschiedete – aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte    😉



2015 26.
Dez.

Wie die treuen Leser vermutlich schon gemerkt haben, bin ich meinem Schreibrhythmus untreu geworden    😉    aber seit einer Woche hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes ein volles Programm und es gab so viel Interessantes zu erleben, da blieb einfach keine Zeit zum Schreiben ĂŒbrig    🙂

Genau eine Woche vor Heiligabend waren Anna, Carsten und ich auf dem Loschwitzer Weihnachtsmarkt – dieser ist im Vergleich zu denen in der Innenstadt klein … dafĂŒr aber fein und mit liebevoll bestĂŒckten MarktstĂ€nden sowie leckeren Essen und GetrĂ€nken, wo ein Orangenpunsch auch noch wirklich nach Orange schmeckt und ApfelglĂŒhwein noch echten Apfelgeschmack beinhaltet. Davor machten wir noch einen Abstecher zur Russischen Weihnacht – dieser Markt war wirklich mini und bestand aus sage und schreibe drei StĂ€nden. Aber der Schaschlik schmeckte großartig und auch die Tschebureki (flache große halbrunde Teigtaschen mit HackfleischfĂŒllung, welche gebraten oder frittiert werden) waren nicht von schlechten Eltern    🙂
Nach dem Besuch beider MĂ€rkte bzw. auf dem Heimweg, liefen wir an einem Geschenkeladen vorbei, welcher extrem sĂŒĂŸe KeramikbĂ€ren verkaufte:

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Einer von ihnen durfte mit zu uns nach Hause und schaute ein paar Tage spÀter zu, wie Heini und Kl. Dinkelmann unseren Tannenbaum dekorierten:

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Am Freitagabend waren wir zu Katjas Geburtstagsfeier in die L’Osteria eingeladen. Ich habe mich gegen eine wagenradgroße Pizza entschieden, welche zwar verlockend, aber auch zu riesig aussah, und nahm stattdessen lieber Muscheln in Weißweinsoße – sie waren echt lecker!

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Und weil die Pizzen alle so riesig waren, sodass unsere Nachbarinnen mit ihren alleine nicht fertig wurden, durften Carsten (er hatte sich Nudeln ausgesucht) und ich eben so von jeder etwas kosten    😉
Wir hatten ganz viel Spaß bei der Feier und bei den lustigen GesprĂ€chen verging die Zeit superschnell. Am Ende verließen wir das Lokal gutgelaunt erst irgendwann gegen Mitternacht    :unschuldig:

Wie sich am Tag danach herausstellte, war jene Geburtstagsfeier quasi eine „AufwĂ€rmĂŒbung“ fĂŒr den nun folgenden Geburtstag von Francis Mohr. Seine Feier begann erst um 20 Uhr und auch hier gehörten Carsten und ich zu den letzten GĂ€sten, denn es war eine schöne, bunte Gesellschaft und man hatte ĂŒber den gesamten Abend verteilt, ganz viele verschiedene Themen zu besprechen. Wie ĂŒblich fand mein letztes GesprĂ€ch in der KĂŒche statt, diesmal mit Claudia, der Hausherrin, welche ein großartiges Talent hat, alles perfekt zu organisieren    🙂
Man weiß ja, KĂŒchengesprĂ€che sind meistens die spannendsten    😉    und nach diesem wunderbaren Geburtstagsfest landeten wir sogar erst um 3 Uhr in unseren Betten!

Aber leider stand Ausschlafen an diesem Sonntag nicht zur Debatte, denn zum einen erwarteten wir gegen Mittag unsere lieben Freunde aus Breslau bei uns in Striesen und gegen Abend sollte Stephanie ĂŒber die nun noch verbleibende Adventszeit bei uns einziehen. Ergo, die Zeit bis zur Ankunft von Kasia, Rafal, Natalka und Zuzia wurde mit Budenschwung (sĂ€chsisch fĂŒr Hausputz) verbracht – bloß gut, dass ich nicht mehr ein ganzes Haus, sondern nur noch eine Wohnung in Ordnung zu bringen hatte    😉
Unsere polnische GĂ€ste wollten nach einer kleinen FĂŒhrung durch das Apartamento OLCA vorrangig die Dresdner WeihnachtsmĂ€rkte besuchen und so stĂŒrzten wir uns entgegen aller Gewohnheiten auch mal an einem Wochenende ins GewĂŒhl, was sonst die Einheimischen lieber versuchen zu vermeiden. Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt im Stallhof wird unseren Freunden wohl als schönster in Erinnerung bleiben, denn da man dort am Wochenende Eintritt bezahlen muss, war dieser nicht ganz so ĂŒberlaufen, wie der anschließend besuchte Advent auf dem Neumarkt und natĂŒrlich der mittlerweile ĂŒber die sĂ€chsischen Grenzen hinaus bekannte Striezelmarkt.

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Zeitlich hat am Sonntag alles so perfekt gepasst, dass wir nach der Verabschiedung der Breslauer, welche auf der Heimfahrt noch einen Stopp in Bautzen und Görlitz einlegen wollten, nicht ganz eine Stunde spĂ€ter unsere Kleine am Busbahnhof abholen konnten. Danach gehörte ihr und zwei Tage spĂ€ter auch ihrer großen Schwester unsere (beihnah) ganze Aufmerksamkeit … abgesehen von ein paar Tagen (Mo & Di) auf Arbeit gehen. Unter anderem haben wir es in dieser Zeit sogar geschafft, ins Kino zu gehen und zusammen mit Stephanie „Star Wars VII – Das Erwachen der Macht“ anzusehen. Die Geschichte ist leider etwas dĂŒnn, aber der Film ist dennoch sehenswert, besonders fĂŒr die, welche die ursprĂŒnglichen Teile aus den 70ern mögen. Stephanie hat es auf dem Heimweg aus meiner Sicht so richtig gut zusammengefasst: „Chewbacca und Han Solo sind die besten“    😉

Am Montag waren wir bei Ines und Torsten zum Raclette in ihrer neuen KĂŒche eingeladen. Diese ist nigelnagelneu, sehr modern und vollgespickt mit ganz viel High-Tech – sehr beeindruckend! Aber die GemĂŒtlichkeit beim Raclette ist zum GlĂŒck so herrlich unverĂ€ndert altmodisch geblieben und darum wurde auch dieser Abend seeehr lang    🙂

Am Mittag des Heiligabend vernichteten wir mit den MĂ€dels den am Tag zuvor gemeinsam zubereiteten Kartoffelsalat a la OLCA inklusive der obligatorischen WĂŒrstchen, denn gegen 18 Uhr stand Uwe schon vor der TĂŒr, um die Kinder fĂŒr die restlichen Weihnachtstage zu sich nach Miltitz zu holen. Danach gab es aber kein Halten mehr und der Weg fĂŒhrte ins Wohnzimmer, wo unser TannenbĂ€umchen als Krönung schon auf dem ĂŒblichen Geschenkeberg thronte – bei uns wird eben auch jede noch so kleine Kleinigkeit eingepackt, um den Spaß des Auspackens unter Aufsicht der insgesamt drei wartenden Augenpaaren so richtig zu zelebrieren:

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Und dann ging endlich die Bescherung los und es wurde wie jedes Jahr ein stundenlanges VergnĂŒgen!

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Ich habe wie so oft, ein paar „bĂ€rige“ Geschenke bekommen: ein BuchÂ ĂŒber Paddington BĂ€r, denn diese Kultgeschichten haben bei mir in den BĂŒcherregalen tatsĂ€chlich noch gefehlt, und die Trickfilm-DVD „Ernest & Celestine“ – ich finde, es ist alles so liebevoll gezeichnet und auch die gesamte Geschichte drumherum mochte ich sehr. Die grĂ¶ĂŸte Überraschung war fĂŒr mich aber ein Gutschein von Carsten fĂŒr einen Weit-Weit-weg-Strandurlaub. Wenn wir uns festgelegt haben, werde ich euch verraten, wohin die Reise gehen soll    😉    mein Schatz ist eigentlich ein Berge-Fan, aber nicht nur deshalb rechne ich ihm das Geschenk sehr hoch an!

Carsten hat von Kindern z.B. etwas zum Spielen bekommen:

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Irgendwie habe ich aber das GefĂŒhl, er wird nicht sehr lange damit spielen können    😉
Ein anderes Spiel, welches die Kinder uns schenkten, wird da wohl etwas lĂ€nger ĂŒberleben: Bezzerwizzer. Das wurde natĂŒrlich auch gleich nach der Bescherung eingeweiht und ob man es glaubt oder nicht, ich habe tatsĂ€chlich sogar eine von zwei Runden gewonnen    😀 !

Außerdem haben die Kinder meinen Wunsch, unseren Tassenvorrat zu erweitern, erfĂŒllt:

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Ich war wirklich sehr ĂŒberrascht, als ich erfahren habe, dass sie beide die Tassen selbst bemalt haben, denn ich dachte, sie wurden bereits mit diesen Zeichnungen verkauft. Ich bin wirklich sehr stolz auf meine kreativen Kinder und freue mich auf den Einsatz des neuen Geschirrs in unserer KĂŒche!

Da die MĂ€dels uns noch am Heiligabend verließen, um in Miltitz weiterzufeiern, gönnten Carsten und ich und gestern, am 1. Feiertag, ganz viele entspannten Stunden in der Toskana Therme in Bad Schandau – vom Liquidsound-Becken kann ich einfach nicht genug bekommen! Aber auch das entspannte Saunieren samt Ausprobieren aller vorhandenen Schwitzbuden hat mir und meinem Körper sehr gut getan.

Und nun heute, am 2. Feiertag, kommen wir endlich einmal dazu, all die vielen schönen Erlebnisse Revue passieren zu lassen und voller Dankbarkeit an unsere Familie und unsere Freunde von Nah und Fern zu denken, welche uns in den letzten Tagen so viel Freude geschenkt haben – schön, dass es euch gibt und das zum GlĂŒck nicht nur zu Weihnachten    🙂    :verliebt:



2015 13.
Dez.

Eigentlich denkt man, dass der Dezember sozusagen der Freitag des Jahres ist und dass man seine Zeit dafĂŒr verwenden sollte, all die Sachen zum Abschluß zu bringen, welche man in den vorherigen 11 Monaten angefangen hat. Aber das Leben bietet auch am Jahresende jede Menge Neues:

1.) Carsten und ich durften bei der Premiere-Lesung des Erstlingswerks von Sabine Dreßler als GĂ€ste mit dabei sein. Sie hat sich fĂŒr ihre Buchvorstellung einen fĂŒr uns ganz neuen Ort ausgesucht, der Name passte aber perfekt zum Ziel –> Hole of Fame   😉
Das Buch von Sabine ist eigentlich nicht nur 1 Buch, nein es ist ein Zwiebook. Ich glaube, ich kann das am einfachsten mit einem Bild erklĂ€ren   😉

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Es sind zwei vollstĂ€ndige BĂŒcher („Therese“ & „Andererseits – Ausschweifungen im Paradies“) in einem Einband und das Ende jeder Geschichte hat seinen Abschluss somit platztechnisch immer in die Mitte des Druckwerks … man kann es damit sogar von beiden Seiten anfangen zu lesen. Durch Phrase4-Lesungen kenne ich bereits einige Kapitel aus beiden Werken und freue mich, dass ich nun die WissenslĂŒcken bei jeder Story schließen kann.

2.) Ich habe ĂŒbrigens bereits vor der Veröffentlichung ehrenamtlich zwei Geschichten daraus ins Russische ĂŒbersetzt. Denn diese Geschichten sind im Rahmen des Projekts D, welches sich der Verbesserung der VölkerverstĂ€ndigung zwischen Deutschland und Russland widmet, nach Sibirien und Fernosten gefahren, um dort an diversen Unis vorgetragen zu werden. Am Samstagabend lauschten wir in der VerĂ€nderbar den ReiseeindrĂŒcken der drei Dresdner Musiker und es war, glaube ich, nicht nur fĂŒr Stefan und Martina von „Die Ukrainiens“ und Wilhelmine von „Baran Butz“ ein unvergessliches Erlebnis, sondern auch fĂŒr die Zuhörer ihres Fotovortrags    😉
Bei ihren AusfĂŒhrungen war auch fĂŒr mich die ein oder andere neue Information dabei, sodass ich sogar schon manches fĂŒr eine Vertiefung meines Wissens nachgeschlagen habe.

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3.) Ein weiteres Novum ergab sich fĂŒr mich beim Backen der OLCA-WeihnachtsplĂ€tzchen. Ich habe von meiner Freundin Kerstin aus Wiesbaden zum Geburtstag ein Ausstechförmchen im BĂ€rchenform bekommen … das musste ich nun natĂŒrlich einweihen    😀
Ich muss gestehen, die vorgefertigte Augen aus dem „Kaufland“ sind etwas zu groß fĂŒr die zarten KeksbĂ€rengesichter    😉

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Irgendwie erinnerten sie mich mit diesen Glubschies an die berĂŒhmte Katze von Simon    :unschuldig:

Und da am Ende eine Packung dieser Augen nicht fĂŒr alle BĂ€ren gereicht hat, gab es am Ende sogar ein paar BĂ€ren a la Minions – einĂ€ugig. Als auch die mir ausgegangen sind, bastelte ich ganz am Ende einfach auch welche nur mit bunten Streuseln    😉

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4.) Zu guter Letzt gibt es von unserer Familie einen neuen Weihnachtsgruß, welcher hier angesehen und bewundert werden kann.

Ich finde, dass waren ganz schön viele neue Sachen und Erlebnisse fĂŒr die viertletzte Woche des Jahres    😉    und nun kann ich mich wieder den altbewĂ€hrten Dezemberritualen, wie z.B. Weihnachtsgeschenke besorgen und mit Freunden durch die WeihnachtsmĂ€rkte stapfen widmen    🙂

In diesem Sinne wĂŒnsche ich euch auch eine schöne Zeit auf den jahresendzeitbedingten Kaufveranstaltungen unter freiem Himmel und möge euch immer eine Handbreit heißer GlĂŒhwein, Punsch, Kakao oder Tee wĂ€rmen.



2015 06.
Dez.

Selbst wenn meine eigenen Feierlichkeiten beendet waren, stand wieder das Backen eines Gebutstagskuchens auf meiner To-Do-Liste, denn zum 1.12. hat die LesebĂŒhne Phrase4 zum Feiern ihres 2. Geburtstages eingeladen. Deshalb bat ich an dem besagten Dienstag sogar um VerstĂ€ndnis meiner Russischkurs-Teilnehmer, damit ich eher als sonst meine Unterrichtszeit beenden und rechtzeitig zur Geburtstagsfeier auftauchen konnte. Ich bin sehr dankbar fĂŒr Carstens UnterstĂŒtzung, denn er war mit unserem SMART pĂŒnktlich um 20 Uhr am VHS-GebĂ€ude und hat mich abgeholt. Er vergaß auch nicht, den fertigen Kuchen und meine Kamera mitzubringen. Die Götter des Straßenverkehrs waren uns dann auch noch so gnĂ€dig, dass wir trotz der knappen Zeit zwischen VHS-Ende und Lesungsbeginn rechtzeitig vor Ort waren. Ich konnte damit noch schnell den Geburtstagskuchen ĂŒberreichen und schon ging es mit den Kurzgeschichten der vier Autoren los.

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Wie auch im letzten Jahr gab es diesmal sowohl neue als auch Wunschgeschichten aus den vorherigen Lesungen und es herrschte allgemein feierliche Stimmung im Publikum. Am Ende des Abends wurde ich sogar mit einem Dankeschönstrauß fĂŒr meine Fotodienste ĂŒberrascht!

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Dazu bekam ich einen selbstgebackenen Stollen von Lars Hitzing. Er hat sich nĂ€mlich vor einem Jahr gemerkt, dass ich immer ein sehr großes Interesse an so einem Backwerk habe    🙂
PlĂ€tzchen aus privater Eigenproduktion bekommt man ja immer wieder, aber einen selbstgebackenen Stollen habe ich wahrlich zum ersten Mal in meinem Leben bekommen und ich freue mich schon so sehr darauf, ihn mit meinen Lieben bis zum letzten KrĂŒmmel zu verspeisen.

Am Donnerstag traf ich mit meinem großen Kind, um in InnenstadtnĂ€he ein paar WeihnachtseinkĂ€ufe zu tĂ€tigen. Auslöser war eigentlich die allgegenwĂ€rtige Werbung in der Stadt, dass Tranquillo einen Lagerverkauf veranstaltet. Dieser Laden hat tolle MöbelstĂŒcke und andere EinrichtungsgegenstĂ€nde im Angebot und die Kleidung, welche sie verkaufen, ist sehr farbenfroh. Ich konnte diesmal fĂŒr mich sogar ein Sommerkleid finden! Hoffentlich passt es dann immer noch, wenn es warm wird    😉
Danach schlenderten Andrea und ich noch gemeinsam durch ein paar weitere LĂ€den, denn es ist immer schön, einen solchen Einkaufsberater zur Hand zu haben … besonders, wenn es um die Weihnachtsgeschenke fĂŒr ihre eigene Schwester geht    😉

Am Samstagmorgen gab es bei uns zu Hause kein FrĂŒhstĂŒck, denn schon seit Wochen stand in unserem Familienplaner der Termin „Brunch mit IDC im Dubliner“. Wie ich schon mehrmals in diesem Jahr berichtete, feierte die Irish Dance Company Dresden ihren 10. Geburtstag mit einer, aus meiner Sicht spitzenmĂ€ĂŸigen, Show namens „Treasure of The Celts – Ein TanzmĂ€rchen„. Und nun wurde in Form eines gemeinsamen Brunchs im Restaurant The Dubliner ein großes Dankeschön an alle TĂ€nzer und ihre meist unsichtbaren Helfer und UnterstĂŒtzer ausgerichtet. Da auch ich bei diesem Verein oft als Helferlein bzw. Fotografin einspringe, durften Carsten und ich ebenfalls mit von der Partie sein. Es wurde ein Ă€ußerst gemĂŒtlicher Vormittag, mit leckerem Essen, vielen GesprĂ€chen und natĂŒrlich dem einen oder den anderen kleinen Whiskey fĂŒr mich    😉    schön war’s! Danke nochmals, dass wir dabei sein durften!!!

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Der Abend gehörte dann einer völlig anderer Art von Unterhaltung. Die Musikgruppe „Die Ukraniens“ veranstaltet eine Kneipentour zum Jahresende, nur leider waren deren andere Termine mit unseren bislang nicht kompatibel. Diesmal hat es aber gepasst und so gingen Carsten und ich ins Hechtviertel in die Kneipe „Zur Schmiede„. Als wie dort ankamen, war der Laden brechend voll! Allerdings trugen die meisten Leute statt Ukrainiens-typischer oder ganz normaler Alltagskleidung Zylinder oder andere HĂŒte sowie Zimmermannskluft! Wir dachten schon, wir haben uns geirrt, aber dann sahen wir zum GlĂŒck den SĂ€nger der Ukrainiens    😉    und im Laufe des Abends stellte sich raus, dass diese Walz-Leute sich heute hier versammelten, um die Sesshaftigkeit einem ihrer Gesellen zu feiern. Nach 4 Jahren Wanderschaft hat dieser sich in Dresden niedergelassen und nun kamen die Freunde und Bekannten aus nah und fern, um in dieser Kneipe sechs von ihm gesponserte FĂ€sser Bier auf seine Kosten auszutrinken! Ich hatte aber ebenfalls meinen Spaß und konnte bei dem einen oder anderen russischen bzw. ukrainischen Lied, welche das Besondere im Programm der Musikertruppe ausmacht,  fröhlich mitgrölen    😉

Ich fand die vergangene Woche echt klasse und freue mich schon sehr auf die kommende, denn auch diesmal verspricht unser Familienplaner einige interessante Treffen und Termine    😀



2015 29.
Nov.

Wie ich schon in meinem letzten Blogeintrag angedeutet habe, hatte ich sehr große Erwartungen an diese Woche. Was soll ich nun sagen: sie wurden nicht erfĂŒllt, ich finde, sie wurden sogar ĂŒbertroffen    🙂

Die Feierlichkeiten gingen schon am Donnerstag los, kaum, dass wir die Mitternacht geschafft hatten. Wir waren nach langer Zeit wieder mal zu viert unter einem Dach vereint und so habe ich meine Geschenke und die GlĂŒckwĂŒnsche von meinem Mann und den beiden Kindern bereits vorm Schlafengehen bekommen. Es war so sĂŒĂŸ! Carsten war sogar etwas ĂŒbereifrig und hat mir schon meine „Sherlock“-DVD-Box ĂŒberreicht, obwohl er sie eigentlich als Weihnachtsgeschenk gekauft hatte. Unseligerweise hat er sie zusammen mit den Geburtstagsgeschenken an einem Ort versteckt und so landete diese Box zusammen mit einem Brotausstecher in BĂ€renkopfform und einem Gutschein fĂŒr zehn Besuche in der Salzgrotte auf meinem Geschenketisch. Von den Kindern  bekam ich einen Korb. Genauer gesagt einen Korb, welcher als Adventskalender dient und voll mit verschiedenen Überraschungen gefĂŒllt ist, die ich im nĂ€chsten Monat nach und nach auspacken werde. Nur das PĂ€ckchen fĂŒr den 1. Dezember war schon ausgepackt: ein MoosbĂ€r, was nicht nur sprichwörtlich, sondern tatsĂ€chlich eine Moosfigur in BĂ€renform ist. Der braucht eben auch schon vor dem nĂ€chsten Monat etwas Wasser in seiner Schale, damit er nicht austrocknet    😉

Der Geburtstag selber war ein richtig schöner und gemĂŒtlicher Familientag! Am Anfang gönnten wir uns ein FrĂŒhstĂŒck vom Buffet in der „Planwirtschaft“ – kein Überangebot, aber alles, was man zum FrĂŒhstĂŒck braucht und das, was es dort gab, fanden wir sehr lecker. Außerdem ich war echt froh, dass es dieses Möglichkeit ĂŒberhaupt gibt, denn mitten in der Woche (Donnerstag) ein FrĂŒhstĂŒcksbuffet zu finden ist wahrlich keine leichte Aufgabe! Nach dem Essen fuhren wir in die „Bowling Arena“ zum Spielen. Bloss gut, dass ich weit im Vorfeld eine Bowlingbahn fĂŒr uns reserviert hatte    😉    denn wir konnten uns vor anderen Spielern auf den ĂŒbrigen 14 Bahnen gar nicht retten … nee, wir waren die absolut einzigen Bowlern an diesem Nachmittag    😀

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Auch wenn ich auf dem Foto so zufrieden aussehe – gespielt habe ich echt miserabel und belegte auf der Familienrangliste des Tages sowohl bei der Gesamtpunktzahl als auch bei den Einzelwertungen der vier Spiele den untersten Platz. Selbst meine Hoffnungen, wenigstens einmal eines der Kinder zu ĂŒberholen, wurden schon bei den ersten WĂŒrfen jĂ€h zerstört. Naja, hoffentlich lerne ich nun mit (weisen) 45 Jahren, wie man richtig eine ruhige Kugel schiebt    😉

Nach der sportlichen BetĂ€tigung kehrten wir erneut in die Innenstadt zurĂŒck und nutzten die Gelegenheit ĂŒber den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt im Stallhof zu schlendern, nachdem wir die Menschenmassen auf dem 581. Striezelmarkt hinter uns gelassen hatten. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit, denn es begann immer stĂ€rker zu regnen. GlĂŒcklicherweise hatten wir schon vor Tagen einen Tisch im „Ayers Rock„, einem australischen Restaurant nicht weit vom Dresdner Schloss entfernt, reserviert und konnten diesen schon ein paar MinĂŒtchen vorher als regenschĂŒtzenden Unterschlupf fĂŒr uns beanspruchen    🙂    fĂŒr mehr als drei Stunden wurde es ein richtig gemĂŒtlicher Ort, warm, mit supergutem Essen und sehr nettem Personal – perfekt fĂŒr ein Geburtstagsessen im Kreise der Familie    :verliebt:

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Am Freitag habe ich anfangs ganz viel Zeit in der KĂŒche verbracht, um fĂŒr meine werten GĂ€ste Borschtsch, Plow und Napoleon zu machen. Bei der Zubereitung der verschiedenen Vorspeisen wie Salate und gefĂŒllte Eier konnte ich mein neues, in Lviv gekauftes Buch „Ukrainische KĂŒche“ nutzen. Da all das, was ich aufgetischt habe, mit viel Appetit und Freude in Begleitung von lobenden Worten fast komplett aufgegessen wurde, lĂ€ĂŸt es mich annehmen, dass mein Speiseplan den Geschmack der Freunde getroffen hat    🙂    Das hat mich echt gefreut! Und ich erfreute mich natĂŒrlich auch an den vielen schönen und liebevoll ausgesuchten Geschenke meiner Freunde:

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Am Samstag haben wir – leider ohne Andrea – einen ganz ruhigen Familientag mit Stephanie gemacht: ausschlafen, gemĂŒtlich frĂŒhstĂŒcken, ins Kino gehen und „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“ anschauen – wobei ich zugeben muss, dass die Endszenen mein Kind und mich sogar zu TrĂ€nen gerĂŒhrt haben. ZurĂŒck im Apartamento OLCA kochten wir zusammen Wirsingrouladen, vernichteten diese auch mit viel Genuss und beendeten den Tag abschließend mit Spielen, wie „Kniffel“, „Mensch-Ă€rgere-dich-nicht“ und „Mikado“. Das war soooooo schön! Soll ich mal am Rande erwĂ€hnen, dass ich auch diesmal bei keinem der Spielerunden (2x/2x/1x) gewonnen habe    😉    ?

Heute frĂŒh packte Stephanie dann nach dem FrĂŒhstĂŒck ihren Rucksack, um mittags von Papa abgeholt zu werden. Ich musste mich allerdings schon um halb 10 von ihr verabschieden, da ich mich mit Andrea und Karl in der Stadt verabredet hatte, denn sie wollten vom mir ein paar Fotos von Dresden und sich machen lassen. Nun ja, es sind etwas unkonventionelle Aufnahmen geworden    😉

Man, was muß der Wind aber stark gewesen sein    😉

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Zudem war es so kalt, so dass man sich gegenseitig wĂ€rmen musste … und das unter den strengen Blicken dieser Herren aus dem Morgenland    😉

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Ihr merkt, die letzte Woche war eine sehr familienverbundene Zeit, in der ich meine Schnapszahl (44) in ein halbrundes Lebensjahr (45) verwandeln konnte. Und ich freue mich bereits jetzt schon wieder sehr darauf, dass in weniger als einem Monat die ganze Familie wieder zusammenkommen wird. Bis dahin werde ich allerdings noch verstĂ€rkt auf Geschenkejagd gehen mĂŒssen, denn die verstĂ€rkten Weihnachtsvorbereitungen werden bei uns immer erst nach dem letzten Familiengeburtstag (6.2., 7.6., 18.9. & 26.11.) in Angriff genommen. GlĂŒcklicherweise habe ich wenigstens ein paar Ideen, welche PĂ€ckcheninhalte es fĂŒr meine Lieben geben soll    😉



2014 27.
Dez.

Dem sehr erlebnis- und arbeitsreichen November folgte ein nicht minder ausgefĂŒllter Dezember. Aber nun hatten wir den lĂ€ngst erwarteten Endspurt erreicht und die Weihnachtstage waren endlich da. Zum GlĂŒck lief an denen wenigstens alles so, wie ich es mir gewĂŒnscht habe: sie waren entspannt, lustig und wundervoll menschlich.

Die Kinder verbrachten bereits die Nacht vom 23. auf den 24.12. bei uns und somit hatten wir einen ganzen Tag, um uns ruhig und ohne Hetze auf das „abendliche Ritual“ und die Bescherung einzustellen. Unser Tannenbaum war dieses Jahr mit Abstand der kleinste seit ich Weihnachten in Deutschland feiere, zum GlĂŒck war aber wenigstens die GrĂ¶ĂŸe des Geschenkebergs so geblieben wie in den letzten Jahren … ich habe einfach alles einzeln eingepackt    😉

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Zum Auspacken aller SchĂ€tze haben wir erneut ĂŒber 2 Stunden gebraucht. Wie ĂŒblich, waren die meisten (sehr nĂŒtzlichen) Geschenke fĂŒr unsere armen Studentinnen    🙂

Aber auch sie wussten, uns zu ĂŒberraschen, denn sie haben uns einen Gutschein fĂŒr gemeinsame Zeit mit Brunchen, Spazierengehen und Quatschen geschenkt – ich freue mich schon jetzt auf diesen Tag! Und fĂŒr mich hatten sie ein Gegenstand organisiert, mit welchem ich schon lange liebĂ€ugelte, aber doch noch nie gekauft habe: einen Dekanter. Nun kann sich auch in meinem Haushalt ein Rotwein frei entfalten    😉

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Carsten hat wieder einen technischen Beitrag fĂŒr meine Fotoleidenschaft beigesteuert, somit bin ich nun eine uneigeschrĂ€nkte Herrscherin ĂŒber Blitzakkus    😀
Jetzt können sie mich beim Aufladen nicht mehr hinters Licht fĂŒhren und so tun als ob sie voll wĂ€ren und dann vor Ort plötzlich schon nach ein paar Bildern schwĂ€cheln.

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Nach der Bescherung im Apartamento OLCA brachten wir die beiden MÀdels zur zweiten Bescherungsrunde zu ihrem Papa und bei uns kehrte vollstÀndige Ruhe ein.

Den ersten Feiertag haben wir mit Lesen, Film gucken, Essen und Chillen verbracht – das war nach den turbulenten Umzugszeiten eine Wohltat vom Feinsten. Nur zwei Besuche haben wir noch an diesem Tag gemacht: zwei Katzen bei Carstens Arbeitskollegen gefĂŒttert (haben wir knapp eine Woche gemacht) und bei Anna vorbeigeschaut.

FĂŒr den 2. Feiertag waren wir schon seit Langem mit GĂŒnter und Barbara zum Brunchen verabredet. Da wir uns dieses Jahr etwas zu spĂ€t um eine BrunchlokalitĂ€t gekĂŒmmert haben, landeten wir letzten Endes beim Griechen. Wir waren die ersten, welche an den Tisch gewiesen wurden und die letzten, welche aus dem Restaurant gegangen sind. Das Buffet war zwar gut, aber leider beinhaltete die FrĂŒhstĂŒcksabteilung etwas zu wenig und vielleicht aufgrund der Feiertage auch nichts Spezielles, wie z.B. Brötchen, Omlette, Crepes, Donuts oder Butter. Im Großen und Ganzen gab es eigentlich die gleichen Gerichte, welche man dort auch am Dresdenweit bekannten Abendbuffet dieser Örtlichkeit findet. Aber selbst wenn es unsere Erwartungen nicht ganz erfĂŒllt hat,  lecker war’s    😉

Überhaupt konnte ich gestern nicht irgendwie unzufrieden sein, denn bereits mein erster Blick aus dem Fenster nach dem Aufstehen zauberte mir ein ĂŒberglĂŒckliches KinderlĂ€cheln ins Gesicht: es hat in der Nacht völlig unerwartet geschneit und es schneite sogar immer noch weiter!

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Was lag es daher nĂ€her, als nach dem Essen mit unseren Freunden noch eine Verdauungsrunde spazieren zu gehen. Und mir gingen dabei so viele verschiedene Schneesachen durch den Kopf: Rolf Zuckowski oder Dean Martin alternativ Michael Buble mit Walking in a Winter Wonderland … passte es doch alles perfekt auf diesen mĂ€rchenhaften Tag:

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Und oben auf der TrĂŒmmerhalde im Heller wurden wir sogar freudig von einem fröhlichen Schneemann begrĂŒĂŸt:

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Das ist endlich mal Winter nach meinem Geschmack!

Abends schauten Carsten und ich uns noch 2 DVDS an, welche uns bereits seit einigen Wochen von Lovefilm zugeschickt worden waren, wir aber nie Zeit und Muße fanden, uns diese auch anzuschauen. Insgesamt haben wir in dem letzten Tagen 4 Filme angesehen:

– „Expendables 3“ aus eigenem Bestand. Action wie sie im Buche steht    😉

– „Eine Scheidung zum Verlieben“ von Lovefilm. FĂ€llt wohl unter die Kategorie „romantische Komödie“. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Der Trailer war (leider) weitaus vielversprechender als der Film an Ende wurde.

– „Nachtblende“  auch von Lovefilm. Dramatischer und spannender Trailer und ein etwas verworrener Film. Vor allen Dingen kann ich den Filmen mit einem zu offenen Ende nach wie vor nichts abgewinnen. Ich schließe die Sachen in meinem Kopf nun mal auch gerne ab.

– „Lovesong fĂŒr Bobby Long“ – unser dritter von Lovefilm. Ich fand ihn gut, Carsten etwas zu depressiv. Ich wĂŒrde diesen auf jeden Fall an ein paar Leute weiter empfehlen. Wobei mich die Menge der gerauchten Zigaretten bei diesem Streifen doch ganz schön störte    😉

Außerdem haben wir uns nach sehr langer Abstinenz wieder einmal mit dem deutschen Fernsehprogramm befasst – gruselig! Nur Wiederholungen (nicht mit Monaten dazwischen, sondern gerade mal 24 Stunden !) und fĂŒr unseren Geschmack völlig sinnfreien Unterhaltung. Da bleibe ich doch lieber bei dem kritischen Blick von fernsehkritik.tv, denn ich musste Holger Kreymeier fast bei jeder SendereinschĂ€tzung zustimmen und es dauerte gar nicht lange, bis wir seinem Rat „Schalten Sie mal wieder ab“ folgten    😉

Nun geniessen wir noch das Wochenende, gehen danach 2  Tage arbeiten und freuen uns daraufhin auf weiteren freie Tage    🙂



2014 20.
Dez.

Nach und nach trudeln in unserem neuen Domizil verschiedene Umzugs- und WeihnachtsgrĂŒĂŸe ein. So habe ich mich sehr ĂŒber Post von Prjanik gefreut (es war eine echte Überraschung!) und in den letzten Tagen kamen noch die lieben GrĂŒĂŸe aus Breslau, Sofia und GĂ€rtringen hier rein. Ich muss zur meiner Schande gestehen, dass durch den gesamten Umzugstrubel der letzten Wochen bedingt, ich selber in diesem Jahr keine einzige Weihnachtskarte geschrieben habe …

Aber wenigstens haben wir es nun vollbracht unseren traditionellen Weihnachts- und Neuhjahresgruß auf unserer Homepage zu veröffentlichen – auch sehr verspĂ€tet    😀    daher kann ich euch alle nun herzlich einladen, einen Blick hierhin zu werfen: https://www.marvinchen.de 

Ich hoffe, es gefÀllt euch!

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2014 14.
Dez.

Nach langer Zeit komme ich, Heini, endlich mal wieder dazu, hier zu schreiben    🙂
Wie wohl schon jeder mitbekommen hat, dauert es nicht mehr lange und der Weihnachtsmann oder das Christkind (je nach BĂ€renhabitat) kommt. Damit es bĂ€rig-gemĂŒtlich wird, muss natĂŒrlich unbedingt auch ein Tannenbaum in die Bude    😉    und dieses Jahr gibt es einen bei uns, welcher bĂ€rfekt auf unsere GrĂ¶ĂŸe abgestimmt ist. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Geschenke nicht auch so klein ausfallen, nur weil es eben keinen Platz fĂŒr die Pakete darunter gibt    😉

Ihr wollt ja sicher sehen, wie unser BĂ€umchen aussieht, nicht wahr? Schaut mal her:

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Die beiden Großen haben ihn uns gezeigt und gesagt, dass Kleiner Dinkelmann und ich das SchmĂŒcken in die Pfoten nehmen sollen. Ich versuchte also schon mal hochzuklettern:

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Kleiner Dinkelmann war abÀr schneller. Ich denke, auf seiner Seite waren die Nadeln eben nicht so stachelig wie auf meiner:

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Ich habe ihm dann per Flaschenzug schon mal ein paar Glitzerkugeln nach oben durchgegeben:

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Er hat sie daraufhin irgendwie da oben fest gemacht:

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Ich schaffte es schließlich auch mal, da hochzuklettern und brachte dabei noch ein paar schöne Kugeln mit:

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Der arme Dinkelmann hat sich dann in den BĂ€ndern etwas verheddert, das sah aber irgendwie auch lustig aus    😉

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Weil das BĂ€umchen von uns BĂ€ren geschmĂŒckt wurde, durfte natĂŒrlich auch ein passendes SchmuckstĂŒck nicht fehlen    😉

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Tja, und dann entdeckten wir zwei, dass es noch ganz, ganz viele Kugeln gibt und ĂŒberlegten schon mal, wie wir diese am Baum anbringen können:

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Nach dem Auspacken gönnten wir uns erst einmal eine Pause:

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Und nach dem Ausruhen schoben wir erst einmal eine ruhige Kugel … davon gab es wie schon gesagt, ganz, ganz viele    😉

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AbĂ€r frĂŒher oder spĂ€ter mussten wir sie doch noch zum BĂ€umchen rollen und nun saßen wir von diesem KugelbĂ€rg …

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Um mir den Aufstieg zu vereinfachen, hat der liebe Kleine Dinkelmann vorgeschlagen, dass wir eine RÀubÀrleiter machen.

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Aber dann kam eine seltsame Eule vorbei (sie murmelte irgendwas von Geburtstagsgeschenk an Olga, oder so) und wir haben erst einmal wieder eine Pause gemacht:

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Sie fragte, ob wir sehen wollen, wie sie Schlittschuhlaufen kann. Kleiner Dinkelmann hat ein Bild gemacht und ich habe der Eule bei ihrem Herumfahren zugeschaut. Ich war wirklich sehr beeindruckt!

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Dann fuhr sie immer schneller und ganz plötzlich war sie wieder weg! Aber nun kam ein Rentier mit einer roten Nase vorbei. Es schob aus letzter Kraft einige Mandarinen vor sich her:

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Es war ganz offensichtlich schon ganz schön mĂŒde und dabei haben wir gerade mal Adventszeit und noch gar nicht Heiligabend! Aber Rentiertraining ist eben ganz schön hart …

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Wir hatten Mitleid mit ihm und haben es zum Sitzen und Ausruhen unter unserem (so gut wie) fertig geschmĂŒckten TannenbĂ€umchen (ohne die doofen vielen kleinen Kugeln) eingeladen.

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Die Mandarinen waren bei dem gemĂŒtlichen Quatschen ganz zufĂ€llig in unseren BĂ€uchen gelandet    :unschuldig:
Als Rudolf, so heißt das Rentier nĂ€mlich, weiter ziehen musste, um rechtzeitig im Stall zum Abendessen zu sein, machten wir noch schnell ein Erinnerungsbild zusammen.

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Und die vielen kleinen Kugeln? Naja, diesmal haben sie es noch nicht auf den Baum geschafft, abĂ€r es sind ja noch ein paar Tage bis zur BĂ€rscherung – bis dahin werden wir ganz bestimmt fertig sein!