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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2013 15.
Dez.

Das Fest der Feste rückt immer näher und langsam bekomme auch ich das zu spüren. Auf Arbeit trudeln nach und nach die Weihnachtskarten der Kunden ein und ein Lieferant hat sogar eine Dose mit leckeren Weihnachtskeksen spendiert, welche wir zusammen als Abteilung ganz schnell vernichtet haben.

Ob ich dieses Jahr noch selber backen werde steht leider immer noch nicht fest – denn: alleine backen ist doof! Mein großes Kind weilt derzeit bei ihrem Freund in Belgien und mein kleines Kind hat jede Menge Spiel- und andere Termine … da wird es dieses Jahr wohl erstmalig nur bei gekauften Erzeugnissen der deutschen Backindustrie bleiben.

Dafür geniesse ich allerdings jeden Tag meines Adventskalenders. Dieses Jahr habe ich keinen für die Hüfte, sondern für die Seele     😉     Carsten organisierte ihn bereits im Sommer für mich und nun lese ich jeden Tag eine Geschichte aus dem bezaubernden Buch „Das Weihnachtsgeheimnis“ von Jostein Gaarder. Ich finde das Buch soooooo schöööön!
Damit komme ich allmählich doch in Weihnachtslaune, was inzwischen nun wirklich fällig ist. Heute haben wir gleichzeitig drei nigelnagelneue Kerzen zu Ehren des 3. Advents angezündet, bei den ersten beiden Adventssonntagen waren wir einfach stimmungstechnisch noch nicht so weit. Erst hatte ich Geburtstag und dann hatte ich eine fiese Erkältung. Aber nun geht es langsam in die richtige Richtung     😉

Einige Geschenke sind schon besorgt und im Haus versteckt. Ich hoffe nur, dass ich mich am Ende an all die Orte erinnern kann, wo ich die Sachen „vergraben“ habe. Ehrlich, ich bin, was das angeht, wie ein Eichhörnchen: Zeug  für spätere Zeiten verbuddeln und dann den Ort vergessen. Ich habe in der Vergangenheit bei der Ostereiersuche schon so manche Nikolausschokolade wiedergefunden     😉

Übrigens, mein Fotoprojekt für Dezember hat ebenfalls dazu beigetragen, dass ich in eine weihnachtliche Stimmung gekommen bin. Da ich Weihnachtsmärkte als Thema habe, besuchten Carsten und ich vorgestern die Entsprechenden in der Dresdner Innenstadt. Zusätzlich waren wir heute noch in einem sprichwörtlichen Weihnachtsdorf, wo in diesen Wochen eigentlich überall Weihnachtsmarkt ist:  im erzgebirgischen Seiffen, bekannt durch seine hölzerne Jahresendfestkunst in Form von Nußknackern, Schwibbögen, Kerzenpyramiden, Weihnachtsengeln und Räuchermännchen. Wir haben sogar eine Figur wiedergefunden, welche dort schon im Jahre 2004 seinen Mann gestanden hat. Schaut mal, das war 2004:

2004-12

Und dieses Bild ist von heute:

12-2013

Es ist doch ganz nett, in der Ferne und nach so langer Zeit bekannte Gesichter zu treffen     😉



2008 20.
Dez.

Es macht sich inzwischen sehr stark bemerkbar, dass das Jahr nicht mehr sehr viele Tage übrig hat. Am Montag hatte ich zum letzten Mal meine Hebräisch-Stunde für 2008, am Dienstag meinen letzten Spätdienst, am Freitag meinen letzten Arbeitstag und heute wird es wohl die letzte öffentliche Weihnachtsfeier sein, verbunden mit der letzten Runde Browniesbäckerei.

Gestern gab es aber auch etwas zum ersten Mal: Carsten und ich trafen uns mit einem Pärchen aus dem Bekanntenkreis, um zu viert durch die Dresdner Weihnachtsmärkte zu bummeln. Angefangen haben wir mit dem mittelalterlichen im Stallhof. Dieses Jahr fand ich ihn eher nüchtern, sein ganzer Zauber der vergangenen Jahre fehlte… Die Ursache dafür ist klar: der Brand im letzten Jahr. Dieser hat bei vielen Händlern die Existenz wenn nicht zerstört, dann zumindest gefährdet, die Fassade vom Stallhof hat sehr unter dem Feuer gelitten und seine Pracht ist leider immer noch nicht vollständig hergestellt – als Konsequenz aus dem Unglück gab es dieses Jahr kaum noch offenes Feuer. In den Jahren davor gab es in dem gesamten Areal kein elektrisches Licht, dafür aber wesentlich mehr bunte Stände mit allerlei Waren, welche auf dem Striezelmarkt nicht zu finden sind. Diese Atmosphäre hat einen Besucher regelrecht verzaubert und in eine andere Welt versetzt. Ich fand es schade und hoffe sehr, dass man im nächsten Jahr wieder einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt besuchen kann, welcher sich besser in die Reihen seiner Vorgänger einfügt.

Den nächsten Schwung von Weihnachtsstimmung holten wir uns in der Münzgasse. Man hatte die Auswahl zwischen Bratwurst, Bratwurst und Bratwurst an den drei Ständen im Umkreis von sagen wir 2 Metern. Zum Glück gab es auch eine kleine Bude, wo Carsten sich ein Schälchen Gulaschsuppe kaufen konnte und ich eines mit Erbsensuppe bekam. Wir haben doch extra nichts zu Hause gegessen, um uns auf dem Weihnachtsmarkt den Bauch vollschlagen zu können ;0). Die Händler in der Münzgasse haben sich sehr gut auf die wohl zahlreichen russischsprachigen Besucher eingestellt, denn einige Aufsteller haben die Gerichte (vor allen Dingen die Bratwurst ;0) ) nicht nur in Deutsch und Englisch angepriesen, sondern eben auch in Russisch.

Alle guten Dinge sind, wie man weiß, drei und danach gingen wir zum dritten, wohl weltweit bekanntesten Dresdner Weihnachtsmarkt – dem Striezelmarkt. Hier bin ich auf Flüssignahrung umgestiegen und habe Heidelbeer- und Apfel-Zimt-Glühweine ausprobiert. Die Heidelbeervariante gefiel mir eindeutig besser :0) .

Leider mussten die Striezelmarktbuden bereits um 21:00 Uhr pünktlich zumachen, dabei haben wir unsere Weihnachtsmärkterunde erst ca. 19:00 angefangen. So haben wir nur einen flüchtigen Blick über diesjährige Auswahl bekommen können.

Unsere Bekannten beschloßen danach noch in die Weiße Gasse (Dresdner Kneipenviertel auf der Altstädter Seite) zum Italiener zu gehen, wir als Familienemenschen gingen nach Hause zu unseren Kindern.

Carsten und ich waren sehr überrascht, dass auf allen drei Märkten für einen Freitagabend sehr wenig Besuch unterwegs war. Ob man auf diesem Wege bereits die Auswirkungen der Finanzkrise zu spüren bekommt?



2008 12.
Dez.

Der Dezember ist wie immer voller Ereignisse, Termine und Vorweihnachtsstress… Mein Blog leidet daher mal wieder an dem Leereseitensyndrom, weil ich deswegen kaum zum Schreiben komme.

Aber heute habe ich Spätdienst, was bedeutet, dass ich erst um etwa 9:30 aus dem Haus gehe, dennoch zusammen mit meinen Lieben aufstehe und frühstücke. Das verschafft mir immerhin mehr als 2 Stunden für diverse Aktivitäten in Casa OLCA. Da bekommt auch mein Blog etwas mehr Aufmerksamkeit :0).

Das Hetzen in den letzten Tagen hat sich auf jeden Fall gelohnt, ich bin bereit für Heiligabendbescherung, es gibt für alle Familienmitglieder inzwischen mindestens ein Geschenk.

Ich hoffe, dass ich an diesem Wochenende dazu komme, auch ein paar Plätzchen zu backen. Appetit darauf habe ich schon seit Langem und habe deswegen das Weihnachtsgebäck fleissig auf dem Schulweihnachtsmarkt vor einer Woche eingekauft und getestet. Natürlich habe ich das meiste Geld auf den Ständen der Klassen meiner Kinder gelassen :0).

Was ich noch gar nicht geschafft habe: Mit meinem Mann auf dem Weihnachtsmarkt irgendetwas Leckeres zu essen und einen Glühwein zu trinken. Kinder waren schon mit ihren Freunden auf dem Striezelmarkt, haben aber erstaunlicherweise ihr Essen bei McDonalds geholt, weil es dort günstiger war. Wie soll man da aus der heutigen Jugend schlau werden?! :0))

Seit dem gestrigen Abend ist auch unser Weihnachtsgruß bei www.marvinchen.de online gegangen. Das Bild vom letzten Jahr war schwer zu toppen, aber mein Mann ist kreativ und ich denke, dass die Komposition von 2008 mit der vorherigen sehr gut mithalten kann!



2007 17.
Dez.

Das dritte Adventswochenende ist jetzt auch vorbei. Wir haben ganz brav alle drei Teelichter in unserem Adventskerzenständer angezündet und beim Kerzenschein am Sonntag mit den Kindern zu Abend gegessen.

Die Kinder waren an diesem Wochenende beim Papa. Das haben Carsten und ich richtig ausgenutzt, um noch ganz viele Sachen zu erledigen. Am Freitag abends waren wir im Kino und haben „Hitman“ – ein Actionfilm – angeschaut. Für sein Genre war er ganz gut gemacht.

Empört war ich nur darüber, dass man die russische Sprache völlig misshandelt hat. Man hat den Film in Bulgarien gedreht, in Sofia, man hat diese Stadt aber aller Welt als St.-Petersburg verkauft. Dazu kam noch, dass solche Sachen wie Theater oder Briefkasten logischerweise in Bulgarisch beschriftet warn. Klar, nutzen Bulgaren auch kyrillisches Alphabet, aber es ist eine andere Sprache! Für den normalen „West“ – Verbraucher ist der Unterschied gar nicht präsent, aber ich fühlte mich auf den Arm genommen.

Am Sonnabend habe ich mich hingesetzt und jede Menge Postkarten geschrieben, welche ich heute rausschicken werde, in der Hoffnung, dass sie noch halbwegs rechtzeitig bei den Freunden auf der ganzen Welt eintrudeln.

Den Samstagnachmittag haben wir mit dem Besuchen der Weihnachtsmärkte verbracht. Erst waren wir in Bautzen, fanden den Weihnachtsmarkt aber eher enttäuschend: zu wenig los, zu wenig Sachen aus der Region. Dennoch fanden wir den Stand mit Tiffany-Aufhängern, weshalb wir eigentlich dorthin gefahren sind und haben die Geschenke für unsere Long Island-Gastfamilie gekauft. Danach sind wir zum Striezelmarkt gefahren. Dort war bei den Futterbuden kaum durchzukommen, aber andere Sachen konnte man ganz gut anschauen. Wir haben dieses Jahr sogar einen „Halloren“ – Stand entdeckt, wo wir uns mit den neuen Sorten der leckeren Pralinen eingedeckt haben.

Am Sonntag war die Arbeit angesagt: Carsten hat das Haus neu verkabelt, denn jetzt ist wirklich höchste Zeit unsere Computerwirtschaft zu modernisieren und auch Stephanie ans Netz zu bringen. Ich habe derweil die Plätzchen gebacken: ganz normale Mürbeteigkekse, Marzipankringel, Elisen-Lebkuchen, Kokosmakronen und Rosinentaler.

Heute werden Mädels und ich all die Plätzchen-Berge dekorieren und dann sind sie auch zum Essen freigegeben :0)



2007 05.
Dez.

Heute war bei uns Fotoshooting angesagt: Carsten hat die Bilder für unsere traditionelle Weihnachtsseite gemacht. Nun muss er bloss den Rest drumherum ausdenken und schreiben ;0)

Stephanie und Andrea haben den Kuchen für den morgigen Weihnachtsmarkt in der Schule dekoriert. Den Kuchen haben wir schon gestern gebacken, wobei ich nur beratend zur Seite stand, man muss ja den Kindern die Möglichkeit geben, einen Kuchen aus der Backmischung auch allein zu schaffen :0)