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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2008 20.
Mai

Ab heute sind wir wieder vollzählig zu Hause!

Andreas Praktikum ging heute zu Ende und wir haben sie vor paar Stunden aus Papas Haus zu uns abgeholt. Sie hat sich zwei Wochen lang mit den Kleinen im Kindergarten beschäftigen dürfen, was sie auch sehr gern wollte. Conny, die Frau von Andreas Papa, hat sich bei der Praktikumsplatzsuche in dem Dorf unterstützt, wofür ich ihr sehr dankbar bin.

Das Praktikum hat Andrea Spaß gemacht, es ist ihr aber auch klar geworden, wie anstrengend es doch ist, jeden Tag arbeiten zu gehen, dabei sollte sie nur 7 Stunden täglich vor Ort sein und sich um die lieben Kleinen kümmern.

Die bestimmt einschneidenste Erfahrung aus diesem Praktikum wird garantiert die 1,5 Stunden lange Buntstiftanspitzaktion bleiben :0)

Nicht desto trotz hat sie eine gute Beurteilung erhalten, also hat sich mein Kind auch ohne meine Ermahnungen anständig benommen. Sie wirkt übrigens jetzt auch ein wenig erwachsener als zuvor, immerhin war das ein großer Schritt in die Selbständigkeit, welchen sie aus meiner Sich ganz gut gemeistert hat!



2008 18.
Mai

Die vergangene Woche war zum Glück arbeitstechnisch kurz, wenn auch erstaunlicherweise recht anstrengend. Dafür war ihre Umrahmung richtig schön!

Am Samstag vor Pfingsten sind wir alle zusammen nach MĂĽnchen gefahren, um meine Freundin Olga und ihre Familie zu besuchen. Sie waren bereits zweimal bei uns, nun waren wir an der Reihe. Die Fahrt war ein Traum, es gab nur eine kurze Pause bei Burger King, ansonsten sind wir ohne Hindernisse durchgekommen. Am Samstagnachmittag haben wir einen Ausflug zu Olympiapark MĂĽnchen gemacht. Wir hatten Superwetter fĂĽr die Besichtigung der Anlagen und auch der Blick vom Turm war wundervoll! Als i-TĂĽpfelchen konnten wir die halsbrecherischen Pirouetten der Mountainbiker im Rahmen der Nissan Qashqai Challenge in MĂĽnchen anschauen – es war schon recht beeindruckend wie sie durch die Luft gewirbelt sind.

Am Sonntag war ein ganzer Tag am See geplant. Der Feringasee, wo wir durchgängig großartiges sonniges Wetter geniessen konnten, war noch recht kühl, aber Andrea und ich haben dennoch die Füße ins klare, karibikblaue Wasser reingesteckt. Carsten und Stephanie haben es sogar gewagt, dort zu baden. Ansonsten haben wir noch gegrillt, Bier getrunken, Feder- und Fussball gespielt und über Gott und die Welt geredet. Außerdem hat Carsten mich überzeugt, einmal um den See zu laufen, nur die FKK-Zonen haben wir bei unserer Runde ausgelassen, um die Nacktbader nicht zu stören.

Am Montag stand der Besuch der Bavaria-Filmstudios auf dem Plan. Es war eine schöne Tour, nur leider konnte man nicht allein durch die Anlage in aller Ruhe laufen, wie wir es von Babelsberg kennen. Man hatte ein 4D-Kinoerlebnis, eine Stuntshow, bei welcher man uns sogar einige Geheimnisse der Stuntmänner und -frauen erklärt hat und eine FĂĽhrung durch die Hallen mit den bekanntesten Requisiten bekommen. NatĂĽrlich hat man die Figuren aus der „Unendlichen Geschichte“ zu Gesicht bekommen, aber auch die Einblicke in die „Wilden Kerle“, „Asterix und Obelix gegen Cäser“, dazu durfte man durch „Das Boot“ laufen und sogar im „Traumschiff Surprise“ als Schauspieler (was Stephanie mitgemacht hat) oder als Vorleser (dafĂĽr habe ich mich gemeldet :0) ) mitwirken.

Den Nachmittag verbrachten wir im Ostpark auf den groĂźzĂĽgig gestalteten GrĂĽnflächen, welche man sogar betreten durfte, um z.B. Federball zu spielen oder wie die anderen Besucher, sich in der Sonne zu aalen oder zu picknicken. Den Abend haben wir in dem Biergarten ausklingen lassen, beim leckeren Steckerl-Fisch und riesigen Bretzeln. NatĂĽrlich konnte ich dem Bier nicht widerstehen und habe selbstverständlich die Variante unter dem Namen „Russ’n“ probiert. Die Vermutung, dass es sich dabei um Bier-Vodka-Mix handelt war allerdings falsch :0D, es ist eine Mischung aus Weizenbier und Limo.

Am Dienstag nach dem Frühstück sind wir dann gen Heimat aufgebrochen, auch diese Fahrt verlief ohne unangenehme Zwischenfälle, so dass wir relativ früh zu Hause ankamen.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag waren wie schon am Anfang berichtet ganz normale stressige Arbeitstage :0). Am Freitag abend haben wir unsere Freundin Kerstin in Kaisitz besucht, sie macht momentan sehr schwere Zeiten durch und wir wollten sie wenigstens ein wenig Ablenkung bieten. Scheinbar hat es ganz gut geklappt, denn wir sind erst kurz vor Mitternacht nach Hause gefahren.

Die Nacht war etwas kurz, da am Samstag früh um 8 haben wir uns bereits mit Günter und Barbara verabredet haben. Sie waren wie immer pünktlich, aber auch wir haben uns nicht lumpen lassen und waren abfahrtbereit. Günter hat uns sonst immer wieder schöne Ecken in der Sächsischen Schweiz vorgeführt, diesmal sollten wir Lausitz kennenlernen. Die katholische Sorbengegend hat nicht nur interessante Kirchen und Friedhöfe zu bieten, sondern auch schöne Schlösser und Parks. Unweit der deutsch-polnischen Grenze gibt es gleich 2 sehenswerte Parkanlagen: in Kromlau und in Bad Muskau. Der Park in Bad Muskau gehört zu UNESCO-Weltkulturerbe und ist eine riesige Anlage, wovon nur ein Drittel auf der deutschen Seite liegt. In Bad Muskau wurden wir von einem kurzen Gewitter überrascht, natürlich als wir mittendrin im Park waren und uns gerade eine schöne Ecke für die Zwischenmahlzeit ausgesucht haben.

Der heutige Sonntag gehört dem Rechner und dem Haushalt. Wie man es merkt, ich komme sogar mal wieder zum Schreiben :0)



2008 06.
Mai

Gestern waren Carsten und ich bei einem Auftritt von Michael Mittermeier im Kulturpalast Dresden.

Die Karten dafĂĽr habe ich meinem Schatz zu Weihnachten geschenkt. Man konnte allerdings schon im Dezember nur die „ĂĽbriggebliebenen“ Karten kaufen. Die meisten einzelnen Plätze lagen ganz weit auseinender, es war nur eine Kombination halbwegs in unserem Sinne: Wir hatten also beide den Platz 7 in den einanderfolgenden Reihen, saĂźen aber durch die versetzten Sitze nicht direkt hintereinander, konnten jedoch an manchen Stellen des Programms uns wenigstens grinsend anschauen.. Ich musste mich einfach umdrehen :0)

Etwas blöd waren die Sitze selbst: Man kann auf gar keinen Fall von Beinfreiheit sprechen, es war nicht mal möglich, die Beine übereinander zu schlagen, ohne irgendeinen der Nachbarn mit dem Absatz der Schuhe zu treffen!

Aber solche Kleinigkeiten haben uns ĂĽberhaupt nicht davon abgehalten, fast drei Stunden dem Michel zuzuhören und unseren SpaĂź zu haben. Das Programm heisst ĂĽbrigens „Safari“ und es werden in der Tat auch einige Erlebnisse aus seiner Safari-Tour darin verarbeitet. Ansonsten konnte man ĂĽber die Witze ĂĽber die Schwaben, Chinesen, Katzen und viele andere Sachen und Situationen lachen, da sie alle aus einer ganz lustigen Perspektive betrachtet wurden. Gut fand ich, dass Mittermeier einen Zuschauer zurecht gewiesen hat, als der ein Foto während des Auftritts gemacht hat. Es war doch am Anfang des Programms deutlich fĂĽr alle gesagt worden, dass Film- und Fotoaufnahmen nicht gestattet sind , aber es findet sich ja immer so ein ganz Schlauer mit dem Fotohandy in der Menge…

Unsere nächsten Eintrittskarten für einen deutschen Comedystar werden wir Ende November einlösen. Denn die 4 Tickets für einen Familienausflug nach Riesa, um Mario Barth live zu erleben sind schon lange gekauft :0)