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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2010 30.
Apr

Diese Woche war erneut vollgespickt mit diversen Terminen, daher freue ich mich wieder wie bl√∂d auf das bevorstehende Wochenende!¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† Wenn wir unsere Pl√§ne so umsetzten, wie besprochen, dann wird es ein recht gem√ľtliches und verfressenes sein¬†¬†¬† lachen

Als Auftakt wird bei einigerma√üen gutem Wetter (leider sprechen die Modaratoren im Radio immer wieder von Schauer und Gewitter¬†¬†¬† traurig¬†¬†¬†¬† ) wohl das Mai- bzw. Hexenfeuer im Volkspark Briesnitz besucht. Dabei gibt es schon vor dem eigentlichen gro√üen Feuer¬†am Nachmittag immer ein s√ľ√ües Begleitprogramm auf der aufgebauten B√ľhne und drumherum. Die Kinder aus den umliegenden Schulen k√∂nnen vorf√ľhren, was sie in ihren kreativen AGs gelernt haben und auch diverse Vereine nutzen gern die Gelegenheit durch den Verkauf von diversen Leckereien oder¬†Auftritten auf der B√ľhne¬†auf ihr Programm aufmerksam zu machen. Au√üerdem trifft man dort immer jede Menge Leute, welche man manchmal wirklich ausschlie√ülich¬†bei dieser Veranstaltung¬†zu Gesicht bekommt, da die Wege sich im Alltagsgeschenen dann doch zu selten kreuzen, man sich aber z.B.¬† noch aus der Grundschulzeit der Kinder¬†gut kennt.

Aber vorher muss ich noch einen vollen Arbeitstag schaffen, daher flitze ich nun ganz schnell unter die Dusche, damit ich p√ľnktlich im B√ľro bin und auch p√ľnktlich daraus verschwinden kann.¬†¬†¬† zwinker

Allen Lesern w√ľnsche ich ein sonniges und gl√ľckliches Wochenende!



2010 26.
Apr

Dieser Gedanke ging mir an dem (leider) vergangenen Wochenenende manchmal durch den Kopf.    standard

Wir hatten mal wieder sturmfrei und verbrachten einen sch√∂nen P√§rchen-Freitagabend mit gemeinsamen Einkauf in einem f√ľr uns bislang¬†unbekannten Laden, besuchten traditionsgem√§√ü unseren Stammd√∂nermann und sanken danach auf unsere Couch im Fernsehraum, um die Verteilung¬†der „Goldenen Lolas“ zu sehen. Ich gestehe, dass mein Mann wesentlich mehr von der Veranstaltung mitbekommt hat als ich, da Couch+Fernsehen bei mir meistens = D√∂sen bzw. Schlafen bedeutet ¬†¬†¬†unschuldig¬† ¬†¬†¬†Aber nun habe ich wirklich¬†gro√üe Lust, endlich mal den Film „Das Wei√üe Band“ zu sehen, denn er hat die meisten Lolas abgestaubt und die gezeigten¬†Ausschnitte weckten erneut mein Interesse.

Am Samstagmorgen war es schon vorbei mit der trauten Zweisamkeit, denn um 10:30 Uhr holten wir eine dritte Person,¬†sprich eine zweite Frau, mit ins Boot … √§hh … ins Auto und fuhren¬†nach Tschechien. Wir wanderten ganz gem√ľtlich durch die wie immer wundersch√∂nen und beeindruckenden Felsengebilde der Tissauer W√§nde, picknickten hier und da und redeten, redeten, redeten mit Kerstin¬†√ľber¬†unsere Teenagerkinder &¬†Termindruck, Haushalt¬†& Traditionen, Reisen¬†& ¬†Sprachen, Gott¬†und die Welt … mit Kerstin gehen uns die Themen niemals aus ¬†¬†¬†lachen ¬†¬†¬†. Wir hatten richtig geniales Wetter an dem Tag, der Himmel war strahlendblau und die Sonne schien ununterbrochen – da schmeckt Sekt auf einem Felsen gleich doppelt gut! ¬†¬†¬†zwinker¬† ¬†¬†¬†Zum Abschlu√ü kehrten wir noch in eine kleine Kneipe ein und st√§rkten uns mit traditionellen, tschechischen Leckereien bevor wir wie √ľblich bei solchen Ausfl√ľgen auch eine Runde durch den Supermarkt im Petrovice drehten. Es ist dort¬†nicht alles g√ľnstiger als in Deutschland, daf√ľr aber gibt es Spezialit√§ten, wie besondere K√§sesorten, die es in deutschen L√§den nicht gibt.

Am Sonntagvormittag widmete ich mich zun√§chst meinem Haushalt und meinen Hausaufgaben. Da das Wetter nach wie vor grandios war, erkl√§rte ich diesen Tag zum Waschtag und habe¬†flei√üig meine¬†Waschmachine insgesamt dreimal vollgeladen. Die Sachen waren nach einigen Stunden im Garten¬†absolut trocken und rochen so herrlich frisch! Au√üerdem habe ich ein neues Rezept f√ľr K√§sekuchen ausgetestet und auch eine Sch√ľssel Kartoffelsalat gemacht, denn nachmittags erwarteten wir schon wieder eine¬†Frau in der Casa OLCA: Eleanor aus Australien, welche wir beim letzten Couchsurfing-Treffen kennenlernten. Sie¬†arbeitet als Au-Pair in Radebeul und wir wollten uns einfach mal wieder in einer kleinen Runde¬†sehen. Sie kam p√ľnktlich um 15 Uhr¬†bei uns an und den Rest des Tages verbrachten wir unter unserem aufgespannten Sonnensegel auf der Terrasse und unterhielten uns in Englisch¬†√ľber alles M√∂gliche. Es war f√ľr mich u.a. sehr erstaunlich, wie selbstverst√§ndlich sie die Themen „Schlangen“, „Spinnen“ und „Krokodile“ behandelte. Klar, wenn man damit gro√ü geworden ist, wei√ü man damit einfach umzugehen und nicht sofort in Panik zu verfallen wie ich das meistens schon bei deutschen Kleinstspinnen tue¬†¬†¬† erroeten¬†¬†¬†¬† Sie radelte erst um 22:30 Uhr zur√ľck nach Hause¬†und Carsten und ich r√§umten¬†erst noch alles auf, bevor wir ins Bett zum Lesen gingen. Ich habe allerdings schon nach einigen Seiten meine Lekt√ľre weggelegt und lie√ü mich von Morpheus umarmen, da mein Mann f√ľr diese T√§tigkeit noch nicht zu haben war.¬†¬†¬† standard¬†¬†¬†¬†¬† Ich freue mich aber jedesmal aufs Neue, dass er inzwischen so viel Spa√ü¬† am Lesen hat und verzeihe ihm gern, dass er l√§nger dabei bleiben¬†kann als meine Wenigkeit.¬†¬†¬† zwinker



2010 20.
Apr

Ich habe mich heute vormittag noch bei meinem Mann beklagt, dass die Welt ungerecht ist. Morgens war alles bew√∂lkt und¬†bedeckt, au√üerdem war es drau√üen¬†k√ľhl. Dabei ist Dienstag der einzige Tag in jeder Woche, wo ich abends mit dem Cabrio fahren darf.

Der Wettergott hat zum Gl√ľck aber seine Olga-Wanze heute extra laut gestellt und war sogar so gn√§dig, mir f√ľr den fr√ľhen Abend genug Sonne zu g√∂nnen, damit ich doch noch mit offenem Verdeck durch die Dresdner Innenstadt fahren konnte!¬†¬†¬† cool

Ich bin damit wie √ľblich zur Wirbels√§ulen-Gymnastik gefahren. Ganz ehrlich,¬†der Kursname¬†klingt¬†irgendwie langweilig, aber es ist √ľberhaupt nicht so. Inzwischen hat sich dort¬†eine richtig kleine Schnattergruppe zusammengefunden. All die Leute, welche regelm√§√üig bei der Sportstunde auftauchen finden doch fr√ľher oder sp√§ter etwas, wor√ľber man quatschen kann. Aber w√§hrend der √úbungen sind wir alle hochkonzentriert, da h√∂rt man einfach auf die Anweisungen von unserer liebensw√ľrdigen Therapeutin und versucht alles richtig zu machen. Die M√ľhe lohnt sich wirklich. Ich pers√∂nlich bin inzwischen auf Dienstagabend konditioniert und mein R√ľcken freut sich auf die An- und Entspannung beim Reha-Sport.¬† Zwischenzeitlich wirkt er n√§mlich ganz sch√∂n verspannt, da im B√ľro wie √ľblich tagt√§glich viel zu viel Schreibkram auf mich wartet.

Ich tröste mich damit, dass Morgen schon des Bergfest der Arbeitswoche ist und freue mich auf das kommende Wochenende    zwinker



2010 18.
Apr

Das ist wirklich die passende √úberschrift f√ľr die vergangenen Tage, denn selbst wenn man gut vorbereitet ist und denkt, alles organisiert zu haben, kann sich dieses durch eine einzige Ver√§nderung der Umst√§nde¬†absolut eigenst√§ndig und nicht wie geplant entwickeln.

Die Aschewolke aus Island war in der Planung der Dienstreise nach NRW definitiv nicht vorgesehen. Die Flugtickets wurden bereits vor einem guten Monat gekauft und man w√§hnte sich in gut organisierter und durchdachter Sicherheit. Ich war mir so sicher, dass ich p√ľnktlich nach Hause komme, dass wir uns mit den Freitalern¬†zu einem gemeinsamen D√∂neressen und einem Heimkinoabend f√ľr den besagten Freitag¬†in der Casa OLCA verabredeten.

Allerdings bereits mittags, mittendrin im Meeting beim Kunden, erreichte meinem Chef und mich die Botschaft, dass aufgrund der¬† Aschewolke aus Island¬†auch unser R√ľckflug nach Hause annuliert wurde. Wir hatten aber Gl√ľck im Ungl√ľck, da wir schon am Vortag¬† einen Mietwagen f√ľr die Fahrt vom Flughafen unser Eigen nennen konnten. Einen zu mieten war am Freitag ein Ding der Unm√∂glichkeit, auch¬†der Tausch auf ein etwas flotteres Modell als unser KIA Seed ging nicht mehr. Daher machten wir einfach das Beste aus der entstandenen Situation und beschritten im wahrsten Sinne des Wortes neue Wege, indem wir die¬†erst vor Kurzem eingeweihte¬†A38 nach Hause genommen haben. Diese Entscheidung passte unserer Navi-Dame √ľbrigens¬†√ľberhaupt nicht und sie bem√ľhte sich redlich uns bei jeder Ausfahrt zur R√ľckehr in das ihr bekannte Revier zu bewegen. Aber es gelang ihr nicht¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† Inzwischen wuchs die Sehnsucht meiner Orangenh√§fte so derma√üen an, dass ich nach Absprache mit meinem Chef den Wagen auf der letzten Rasst√§tte vor der Heimausfahrt¬†verlassen habe und auf meinen Abholer-Schatz wartete. Es war schon fast wie in einem Thriller: Eine Frau wird in einem Auto zum vereinbarten √úbergabeort gebracht und ausgesetzt¬†, da das L√∂segeld¬†brav bezahlt wurde¬†¬† standard¬†¬† . Unsere Freitaler waren¬†ebenfalls bei der Abholaktion dabei und wir verbrachten den Rest¬†des sp√§ten Abend zusammen¬†bei Baguette mit K√§se, Rotwein und einem nettem Plausch bevor ich nach Mitternacht in mein Bett gehen durfte¬†¬†¬† zwinker

Ausschlafen war f√ľr den Samstag aber √ľberhaupt nicht vorgesehen, denn Andrea hatte um 11 Uhr ihre n√§chste Fahrstunde. Daher sind wir recht fr√ľh aufgestanden, um noch in aller Ruhe zusammen¬†zu fr√ľhst√ľcken. W√§hrend Andrea im Auto die Stra√üen unsicher¬†machte, k√ľmmerten wir uns um den ordnungsgem√§√üen Zustand unserer 4¬†Fahrr√§der, da wir nachmittags mit den Thieles nach Mei√üen zum Eisessen¬†fahren wollten.

Der Wettergott war uns auf jeden Fall hold, es war zwar nicht sehr warm, aber die Sonne schien wie bestellt    standard
Die Tour hat echt viel Spa√ü gemacht, aber¬†auch hier hat der Zufallsgott zugeschlagen. Georgs Fahrrad hatte kurz vor Mei√üen einen Platten. Aber auf die M√§nner ist immer Verla√ü und so organisierten Axel und Carsten in guter Teamarbeit ganz schnell und preiswert einen neuen Schlauch und lie√üen alles von einem „au√üergew√∂hnlichen“ Fahrradprofi¬†montieren.

Das Eis war lecker und mit¬†gut gef√ľlltem Bauch radelten wir dann die gleiche Entfernung (21km) wieder nach Hause zur√ľck.¬†Wir brachten unsere Drahteselchen¬†in die Casa OLCA, machten uns frisch und¬†fuhren mit dem Auto¬†zu den Thieles um Kathrins Kartoffelsalat zu geniessen und die Singapur-Bilder von Axel zu bestaunen. Ich muss sagen,¬†sein Dienstreiseziel war um einiges beeindruckender als meines, aber eine R√ľckkehr mit dem¬†Mietwagen w√§re in seinem Fall unter gleichen aschewolkigen Umst√§nden definitiv nicht m√∂glich gewesen¬†¬†¬† standard



2010 15.
Apr

… werde ich heute Nacht in meinem Bett im tiefsten Westen sein. Derzeit sitze ich noch im Flughafen und warte bis ich einsteigen kann. Es ist auch diesmal eine Dienstreise, sonst reise ich meistens doch lieber mit meinem Schatz. Ein Familienmitglied ist allerdings in meinem K√∂fferchen mitgekommen: Ich habe wie √ľblich einen B√§ren mit dabei¬†¬†¬† :o)

Da ich nur f√ľr quasi eine Nacht und einen Tag verreise, habe ich nicht viel mitnehmen m√ľssen und das Ganze ging als Handgep√§ck fast problemlos durch. Ich habe extra kleine Packungen Duschgel, Deo, usw. in meiner Kosmetiktasche untergebracht. Nur eine Sache bedachte ich beim Einpacken nicht – den Druckverschlussbeutel. Und prompt hat der Flughafen Dresden wieder 50 Cent dazu verdient. Diesen teuer bezahlten Beutel lasse ich nun f√ľr immer und ewig im Kulturbeutel, damit ich ihn IMMER dabei habe. Den tieferen Sinn dieser Zusatzverpackung habe ich noch nie begriffen, denn so eine T√ľte aufzumachen ist nun wirklich einfach. F√ľr einen Terroristen sowieso ! Aber da ich¬†ein positiv denkender Mensch bin, tr√∂ste ich mich nun mit dem Gedanken, dass zumindest nix mehr von dem K√∂rperpflegezeug auslaufen kann¬†¬†¬† :o)



2010 11.
Apr

… so k√∂nnte man versuchen unseren gestrigen Samstag zu beschreiben …

Wenn man bedenkt, dass es ein Wochenende war,¬†sind wir sehr fr√ľh aufgestanden, denn wir haben versprochen Andrea auch an ihrem letzten Praktikumstag zu der Arbeitsstelle zu bringen, damit sie nicht mit Bus und Bahn¬†fahren muss und auf jeden Fall p√ľnktlich um 8 Uhr anfangen kann. Die √∂ffentlichen Verkehrsmittel¬†tauchen an den Haltestellen¬†an solchen Tagen (Wochenende UND Ferien) eben nicht so oft auf¬†wie an den normalen Arbeitstagen.¬†Wir waren sogar zu fr√ľh vor Ort, aber da es keinen passenden Parkplatz gab, mussten wir unseren armen Teenager einfach vor den noch geschlossenen Reiseb√ľrot√ľren aussetzen¬†¬†¬† zwinker

Carsten und ich wollten diesmal nicht in den heimischen W√§nden fr√ľhst√ľcken, sondern ein weiteres Lokal aus dem umfangreichen „Dresden for Friends Karte“-Angebot austesten. Immerhin bekommt man dank dieser Karte 2x Fr√ľhst√ľck, muss aber nur einmal bezahlen. Da¬†unser Ziel, das „Lloyd’s Cafe“ (http://www.lloyds-cafe-bar.de),¬†seine Pforten aber erst um 9 Uhr √∂ffnete,¬†mussten wir irgendwie noch eine¬† Stunde¬†√ľberbr√ľcken. Zum Gl√ľck waren auf der altst√§dter Elbuferseite schon jede Menge St√§nde des samst√§glichen Tr√∂delmarktes aufgebaut. So schlenderten wir ganz gem√ľtlich durch die G√§nge und schauten uns altes, gebrauchtes und dennoch interessantes an. Einen riesigen Teddyb√§ren h√§tte ich am liebsten gleich mitgenommen, aber ich wurde von meinem Mann gerade noch rechtzeitig von dem Stand weggezerrt¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† .¬† Das Wetter war zwar besser als vorausgesagt, aber ein kalter Wind begleitete uns¬†doch √ľberallhin.

Um so mehr freute ich mich als ich etwas durchgefrohren¬†kurz nach 9 in dem gem√ľtlichen Cafe mit sch√∂nem Ambiente, entspannender Musik und leckerem, frischen Fr√ľhst√ľck¬† sitzen konnte.¬† Um mehr oder weniger alles aufzuessen ben√∂tigte ich kaukr√§ftige Unterst√ľtzung meines Mannes, aber er hilft mir in solchen Situationen ja immer sehr gerne. Nach einer guten Stunde waren wir mit dem reichhaltigen Angebot fertig und bereit, etwas nicht nur f√ľr unseren Magen zu tun, sondern auch f√ľr den Geist.

Wir fuhren zum Deutschen Hygiene-Museum Dresden (http://www.dhmd.de), denn dort gibt es seit Sommer 2009 die Ausstellung¬†„Arbeit. Sinn und Sorge“, welche mich interessierte. Wir wurden davon¬†nicht entt√§uscht und verbrachten dort statt der geplanten 2 sogar ganze 3 Stunden, denn DHMD versteht schon seit Langem, wie man auch schwierigen Themen und sogar √∂de Statistiken mit Hilfe¬†von Multimediainstallationen sehr interessant gestallten kann. Ich kann seitdem zumindest behaupten, dass mein Verdienst mehr oder weniger im ostdeutschen Durchschnitt liegt¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† . Vieles hat uns zum Nachdenken und langem Austausch angeregt. Die neueste Ausstellung dort m√∂chte ich¬†√ľbrigens auch mal bei Gelegenheit besuchen, denn wen interessiert die Frage „Was ist sch√∂n?“ nicht?

Ob man es glaubt oder nicht, aber mein Schatz hat danach vorgeschlagen, mal durch die Altmarkt-Galerie und die Prager Stra√üe zu laufen – dass er freiwillig in die hiesigen Einkaufstempel geht, passiert wirklich nicht oft! Wir bummelten durch diverse L√§den, aber als wir etwa die Mitte der gro√üen, ladenreichen Fu√üg√§ngerzone erreichten, regnete es ganz pl√∂tzlich recht heftig und wir kehrten so schnell wie m√∂glich zu unserem Auto zur√ľck. Meine EC-Karte zitterte √ľbrigens v√∂llig umsonst: wir haben zwar viel angeschaut, aber au√üer 2 kleine Flaschen Wasser bei Aldi f√ľr 80 Cent nichts gekauft¬†¬†¬† lachen

Da seit unserem Fr√ľhst√ľck inzwischen viel Zeit vergangen ist, waren wir bereit f√ľr die n√§chste Mahlzeit des Tages. Diesmal hat mich mein Mann in das Brauhaus am Waldschl√∂sschen entf√ľhrt, weil er dort bereits¬†im Rahmen einer Weiterbildung mal gegessen hat und das Ganze ganz¬† toll fand. Ich fand es auch toll! Das Essen war lecker, das Zwickelbier schmeckt in den s√§chsichen Brauereien immer gut und das Ambiente gefiel mir ebenfalls.¬†Sogar das Preis-Leistungsverh√§ltnis passte aus meiner Sicht wunderbar zum Wohlf√ľhlgef√ľhl¬†¬†¬† standard

Danach wollten wir im Grunde genommen nur noch nach Hause, hielen aber unterwegs noch an einer Videothek an, um 1-2 DVDs f√ľr den Abend mitzunehmen. Unsere Auswahl fiel auf „12 Runden“, ein ¬†Actionfilm dessen¬†Handlung allerdings sehr stark mit „Stirb langsam“ und „Speed“ verwandt ist.¬†Ob sich die beiden Filme¬†√ľber diese „Verwandschaft“ freuen,¬† ist eher fraglich …¬†¬† fragend¬†¬†¬†¬†aber f√ľr 1,50 EUR pro Tag kann man ihn schon mal ausleihen und ansehen. Wir waren froh, dass wir damals nicht ins Kino gegangen sind!

Den zweiten haben wir f√ľr heutigen Morgen aufgehoben. Ein Film, √ľber den ich hier bereits am 22. November berichtete. Diesmal hat¬†das Angucken¬†geklappt und wir kennen nun auch die¬†aktuellste Dokumenation von Michael Moore. Ich habe es mit gemischten Gef√ľhlen gesehen, besonders das Ende. Ohne Arbeitskampf geht es wohl¬†auch in Amerika¬†nicht … aber besser so, als alles zu verlieren und aufzugeben. Die¬†jazzige Version der „Internationalen“ als Begleitung des Nachspanns weckte wieder jede Menge Erinnerungen an meine sozialistische Erziehung. Ich werde bestimmt nicht mehr den ganzen Text mitsingen k√∂nnen , aber den Anfang und Refrain kriege ich noch locker hin – in Russisch versteht sich¬†¬†¬† lachen-xxl



2010 08.
Apr

Ich sitze immer noch etwas verschwitzt am Rechner. Heute lie√ü ich mich von meiner kleinen Tochter (welche √ľbrigens k√∂rperlich¬†inzwischen l√§nger ist als ich!) zu meiner ersten Radrunde des Jahres verf√ľhren. Sie hat keine M√ľhe gescheut und pumpte sogar (nahezu¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬† ) freiwillig mein Rad auf, um mich aus dem Haus zu locken.

Wir waren etwa 45 Minuten unterwegs und hatten viel Spa√ü dabei, selbst wenn wir selten die Gelegenheit¬†bekamen nebeneinander zu fahren und zu schwatzen. Man h√§lt sich auf der Stra√üe aus Sicherheitsgr√ľnden doch lieber an die allgemeing√ľltigen Verkehrsregeln¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† . Auf einem langen Anstieg ist mir in der Mitte der Strecke¬†die Puste ausgegangen und so schob ich liebevoll meinen Drahtesel ein wenig auf dem Fu√üweg, bis ich wieder fahrtauglich war.

Ein Fr√ľhlingsabend in Dresdner Westen ist richtig sch√∂n. Ich habe nach dem langen Winter endlich mal wieder den Geruch von verschiedenen Blumen wahrnehmen k√∂nnen, von Grillanz√ľnder auf der Holzkohle oder schon sogar von frisch Gegrilltem, aber auch die D√ľngeauktionen der G√§rtner blieben meiner Nase nicht verborgen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† .¬†¬†Am Stra√üenrand bl√ľhen ganz viele Narzissen, Forsythien und wei√üe Magnolien und ihre Duftmischung kann man einfach nur als bezaubernd bezeichnen. Im Auto nimmt man das nicht ganz so wahr …

Ich glaube, ich werde mich noch √∂fter von meinem Kind¬†zu solchen Ausfl√ľgen verf√ľhren lassen – den Spa√ü will ich nat√ľrlich unbedingt haben!



2010 07.
Apr

Mein öffentliches Klagen hat seine Wirkung gezeigt.    lachen-xxl

(Ein Gl√ľck, dass die Kinder meinen Blog hin- und wieder mitlesen¬†¬† ¬†zwinker¬†¬†¬† ) Ich habe seit heute im Wohnzimmer auf der Kommode meinen eigenen Moodb√§r stehen.¬†Daher bedanke ich mich bei meinen lieben T√∂chtern f√ľr die Verwirklichung meiner W√ľnsche¬†¬†¬† kuessen¬†¬†¬†¬† Au√üerdem¬†geht nochmals mein herzlichen Dank f√ľr diese tolle Idee an Claus Ast, welcher diesen s√ľ√üen B√§ren allen als Vorlage zur Verf√ľgung stelle. Wer sie noch nicht hat, findet diese hier: http://skizzenblog.clausast.de

Aber da gibt es leider nur¬†„ungeborene“ Moodb√§ren … naja eben noch nicht fertige¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† . Mein B√§r kann sich aber durchaus zeigen lassen. Er hat eine dezente, naturgetreue, hellbraune Farbe¬†mit einem wei√üen Gesicht, damit man meine Launen fehlerfrei ablesen kann¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† . Da sein zuk√ľnftiger Hauptwohnsitz¬†dort ist,¬†wo wir oft Besuch empfangen, bekam er von meinen M√§dels sogar noch eine Art Hose gezeichnet¬†¬†¬† lachen¬†

Und wer so viel von meinen Launen auszuhalten hat, braucht nat√ľrlich auch zus√§tzliche UnterST√úTZUNG.¬†Doch selbst darum haben sich die M√§dels gek√ľmmert und¬†so kann der Moodb√§r der Casa OLCA sich auch ein wenig h√§ngen lassen, wenn ihm der Kopf zu schwer wird:

Dass sein Hals ganz sch√∂n was auszuhalten hat, liegt daran, dass sein Erfinder f√ľr den Launenb√§rli immerhin 6 verschiedene Gesichter vorgesehen hat:

Nun bin ich am Gr√ľbeln, welches Bild eher dem Gesicht √§hnelt,¬†das ich jeden Morgen vor dem ersten Kaffee habe: das erste in der zweiten Reihe oder das letzte? Und was sagt ihr¬†dazu?



2010 05.
Apr

Nun ist das lange Osterwochenende nahezu vorbei. Das Wetter hat uns in den 4 Tagen nicht zu sehr verwöhnt, das hat uns aber nicht sonderlich traurig gemacht. Wir können schließlich bei jeder Wetterlage unseren Spaß haben    standard

Am Kartfreitag waren wir mit Sack, Pack und etwas Essbarem bei unseren Freitalern zum Brunchen eingeladen. Wir¬†kamen fast p√ľnktlich an und diesmal durfte Carsten sogar zurecht anmerken, dass Andrea und ich an dieser (wirklich geringf√ľgigen!) Versp√§tung schuld sind. Freitags war uns tags√ľber sogar Petrus¬†hold, sodass wir jede Menge Leckereien auf der von Sonnenstrahlen gew√§rmten Holzterrasse verdauten und¬†einen traumhaften Fr√ľhlingstag drau√üen genossen. Das viele gute Essen hat uns allerdings die Abendpl√§ne durchkreuzt, denn wir waren derma√üen voll (vom Essen!!!!!¬†¬†¬† zwinker¬†¬† ¬†), dass wir das urspr√ľngliche Vorhaben, die Casa OLCA f√ľr den Samstagbesuch zu putzen, einvernehmlich ad acta gelegt haben.¬†Wir lagen alle mit dem Bauch nach oben im Fernsehraum und¬†fr√∂hnten dem¬†Abendprogramm im Fernsehen, denn bis dato kannten wir den Film „Evan Almighty“ noch nicht. Jetzt¬†konnten wir ihn endlich mal sehen, bevor wir uns danach in die Betten hin√ľberw√§lzten.

Da wir freitags eben nichts aufger√§umt und geputzt htten,¬†mussten wir das schleunigst am Samstagmorgen nachholen. Carstens Ex-Kommilitone hat sich samt Frau und beiden Kindern f√ľr 10 Uhr angek√ľndigt. Ich gestehe, ich habe etwas panische Angst vor einem Besuch¬†deutscher Frauen in meinem Haus und lege mich jedesmal ganz sch√∂n ins Putz-Zeug, bevor sie meine Schwelle betreten. Zum Gl√ľck kann ich inzwischen auf die tatkr√§ftige Unterst√ľtzung meiner Lieben z√§hlen. So waren¬†sowohl das Haus als auch¬†wir alle¬†zum richtigen Zeitpunkt absolut vorzeigbar.¬†¬†¬† cool¬†¬†¬†¬† Die Zeit mit dem Besuch verging wie im Fluge, man hat sich schlie√ülich schon seit gut 8 Jahren nicht mehr gesehen und Einiges zu berichten. Nur die Kinder haben keinen richtigen Draht zueinander gefunden, was vermutlich an dem doch recht gro√üen Altersunterschied lag. Die 8-¬† und 5-j√§hrigen Besucher waren mit den Interessen unserer M√§dels wohl nicht 100%-ig kompatibel. Jeder von denen¬†hat einfach sein Ding (z.B. mit dem Nintendo) gemacht, bis wir uns gegen 17 Uhr voneinander verabschiedeten. Als Abendprogramm¬† w√ľnschten sich unsere Kinder endlich mal alle drei Teile der Jurassic-Park-Dino-Saga von Steven Spielberg zu sehen. Daher landeten wir auch an diesem Abend im Fernsehraum, um zu lernen wie man mit T-Rex und diversen Raptoren in der freien Wildbahn fertig werden kann. Die Konzentration und das Durchalteverm√∂gen hat aber nur f√ľr die beiden ersten¬†DVDs gereicht.

Damit war aber auch das Morgenprogramm am Sonntag geregelt:¬† Nach dem Fr√ľhst√ľck schauten wir „Jurassic Park III“, bevor sich alle Bewohner¬†der Casa OLCA¬†auf die Suche nach den Ostergeschenken machen durfte. Stephanie hat ihre Ausbeute sogar stolz in ihrem Blog ausgestellt: http://stephi2go.blogspot.com.

Ich habe allerdings meinen gew√ľnschten Mood-B√§r nicht bekommen¬†¬†¬† traurig¬†¬†¬† . Die Kinder haben ihre Geschenke zu sehr auf unsere bevorstehende Australienreise abgestimmt und¬†dort gibt es ja bekannterma√üen keine B√§ren … au√üer Koalas.

Nach dem Suchen vergn√ľgten wir uns noch einige Stunden bei gemeinsamen ¬†Gesellschaftsspielen, bevor wir den Kindern¬†einen¬†weiteren¬†Filmwunsch erf√ľllten: „King Kong“ war bislang¬†eine weitere cineastische Bildungsl√ľcke bei den Beiden, welche nun geschlossen werden konnte.

Heute war die Devise einfach und pr√§gnant: Ausschlafen und das machen, was man will. So komme ich endlich dazu, mal wieder einen Beitrag zu schreiben und allen Lesern zu w√ľnschen frohe Ostern gehabt zu haben.¬†¬†¬† standard