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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2010 30.
Jun

Gestern hatte ich wirklich das Gef√ľhl, dass diese Bestellung an der richtigen Stelle angekommen war¬† ¬† lachen

Freude Nr. 1:¬† Nach langem Zittern und Bangen kam endlich der erl√∂sende Anruf von unserer Gro√üen. Sie hat die theoretische Pr√ľfung f√ľr ihren F√ľhrerschein mit nur 4 Punktefehler bestanden. (So Gott und der Pr√ľfer will, werde ich in ca. 2 Wochen auch den gleichen Text √ľber die praktische schreiben k√∂nnen¬†¬† zwinker¬†¬† ¬†)

Freude Nr. 2:¬† Hier habe ich mit einem Happy-End schon gar nicht mehr gerechnet. Vor einigen Wochen schickte mir meine ukrainische Schw√§gerin Walja einen Brief zu. In dem Briefumschlag waren ein paar alte Fotos aus der Jugendzeit meines¬†Vaters sowie die Original-Geburtsurkunde meiner Gro√ütante Lida, Geburtsjahr 1908. ¬†Und dieser Brief kam und kam einfach nicht an … bis gestern. Wie ich mich dar√ľber gefreut habe, kann ich gar nicht beschreiben!

Freude Nr. 3: Diese war klein, aber fein. Da in Sachsen schon die Urlaubszeit herrscht und gestern auch noch herrliches Sommerwetter dazu kam, waren beim Reha-Sport wesentlich weniger Leute als in den letzten Wochen. Ergo, wir hatten mehr Platz im Saal und konnten uns auf den Petzi-Bällen fläzen Рich liebe das!

Heute, ¬†gleich nachdem ich mit diesem Artikel fertig geworden sein werde, schauen wir uns gemeinsam Teil 2 von „Shrek“ an und¬†morgen wird die dritte Oger-DVD in den Player reingeschoben, denn am Freitag wollen wir uns den neuesten und so wie es aussieht¬†letzten Film aus dieser Reihe im Kino ansehen.



2010 28.
Jun

Heute ist f√ľr mich ein Deutscher Sommertag wie es im Buche steht:

Schwarz
aus diesem Grund ist mein Auto heiss wie in einem Backofen wenn ich darin einsteige, um mittags oder nach dem Feierabend los zu fahren.

Rot
sind Johannisbeeren, Kirschen und Wassermelonen, welche heute im B√ľro auftauchten und br√ľderlich geteilt wurden.

Gold
sind f√ľr mich die reich bl√ľhenden und deswegen unglaublich nach der Kindheit duftenden Lindenb√§ume (wir mussten die Bl√ľten im Sommer immer pfl√ľcken, auf der Zeitung ausgelegt trocknen und im Winter bei¬†Erk√§ltungen einen daraus gemachten Tee trinken).

So schön wärmt, schmeckt und duftet der Sommer, wenn die Sonne sich endlich mal von der strahlenden Seite zeigt!



2010 27.
Jun

Es ist endlich in Dresden Sommer an einem Wochenende!

Die Kinder haben am Freitag ihre Zeugnisse nach Hause gebracht, mit denen wir mehr als nur zufrieden sein k√∂nnen. Stephanie ist die Zweitbeste in ihrer Klasse und Andrea hat sich in den naturwissenschafltichen F√§chern auf jeden Fall verbessert.¬† Andreas Lernen in diesem Halbjahr¬†ist damit allerdings noch nicht abgeschlossen. Derzeit b√ľffelt sie ganz flei√üig f√ľr ihre Theorie-F√ľhrerscheinpr√ľfung am Dienstag. Das gro√üe Ziel ist n√§mlich den¬†begehrten Lappen¬†noch vor ihrer Abfahrt nach Spanien in knapp 3 Wochen zu schaffen. Dazu muss nat√ľrlich zuerst die Theorie¬†irgendwie bestanden werden¬† ¬† zwinker

Den guten Abschluß des Schuljahres feierten wir in Western-Inn Saloon, welches zwischen Dresden und Meißen ganz romantisch an der Elbe liegt.  Es war ein ganz lustiger Abend, es gab viel leckeres Essen und es war vor allen Dingen sehr entspannt.

Am Samstag besorgten wir neben Fleisch f√ľr das geplante abendliche Grillen noch 2 S√§cke Blumenerde f√ľr mich. Da das Wetter das ganze Wochenende lang so gut sein sollte, nahm ich mir eisern vor, endlich die armen Zimmerpflanzen umzutopfen – Platz und Erde wurde eng!¬†Als wir zu Hause waren, verschwand ich aber zuerst in der K√ľche und machte auf der Schnelle f√ľr unseren Grillabend noch je einen Kartoffel-, Nudel-, Gem√ľse- und M√∂hren-Knoblauch-Salat. Den letzten a√ü ich mehr oder weniger allein und war sehr froh, dass mein Mann aus¬†Neugier¬†einen richtig gro√üen Haps davon probiert hat¬† ¬† lachen-xxl¬†¬†

Die Zeit zwischen Kochen und Grillen verbrachten Carsten, Stephanie und ich auf dem Gel√§nde¬†der Messe Dresden bei der Prologveranstaltung der¬†Rallye Dresden-Breslau, wo man viele au√üergew√∂hnliche Fahrzeuge, verschwitzte M√§nner und √§hnliches zu sehen bekam. Wir positionierten uns an einem tiefen, mit Schlamm gef√ľllten Graben und sahen zu, wie die Motormonster erst da reingefahren und dann wieder rausgebrettert sind. Dass der Dreck geh√∂rig durch die Gegend flog, brauche ich wohl kaum zu erw√§hnen. Und staubig war es in dem Gel√§nde sowieso. Ein Teilnehmer aus Italien hat √ľbrigens die Abfahrt in die Schlammgrube falsch eingesch√§tzt und deswegen sah f√ľr ihn das Ganze erst so aus:

und dann so:

Wir waren dagegen nur mit Schlammbr√∂ckchen voll gespritzt und f√ľrchterlich verstaubt. Daher gingen wir¬†zu Hause als erstes unter die Dusche bevor wir zum Grillen und anschlie√üendem Zusammengucken von einigen Folgen¬†„Mein cooler Onkel Charlie“¬†bzw. „Two And A Half Men“ √ľbergingen.

Heute machte ich die letzte Stunde Russisch f√ľr dieses Schuljahr¬†mit meinen M√§dels. Auf diesen Tag haben sie sehr lange gewartet, denn ich habe ihnen noch am Anfang dieses Jahres in Aussicht gestellt, dass ich ihnen ein paar russische Schimpfworte beibringe. Ich tat es wirklich, sowohl die halbwegs gesellschaftlich akzepierten als auch solche, die man lieber niemanden ins Gesicht sagt¬† ¬† zwinker

Und dann legte ich mit den Zimmerpflanzen los. Ich weiss schon, warum ich mir das nur maximal einmal im Jahr antue: ich war dreckig, mir war hei√ü, die Kakteen piksten, die T√∂pfe passten nicht so recht zu den gewachsenen Pflanzen, und die √úbert√∂pfe passten auch nicht so richtig dazu, irgendwelche Viecher haben mich gestochen, die Spinnen nutzten¬†mich als¬†willkommene St√ľtze, um ein neues Netz anzufangen¬†… dazu kam noch meine Familie auf die Idee, Hunger zu¬†haben! Durch die Essenspause¬†bin ich nicht rechtzeitig zu Beginn des Fussballspiels Deutschland-England fertig geworden und habe¬†2 deutsche Tore und das einzige englische verpasst¬† ¬† schreien¬†veraergert¬†¬†

Wenigstens konnte ich frisch geduscht noch die zweite Halbzeit ansehen –¬† zum Gl√ľck war¬†auch diese nicht von schlechten Eltern¬†¬† ¬†zwinker

Morgen trabe ich wieder ins B√ľro, w√§hrend meine Brut¬†ihre ganzt√§gige Ferien- bzw. Freizeit geniessen kann … Kind m√ľsste man¬†wieder sein¬† *seufz*¬†¬†¬† zwinker



2010 20.
Jun

Kleine Info gleich am Anfang: dies ist mein 200er Artikel seit der Blog-Geburt am 14.01.2007     *yippee*

Aber weiter im Text … heute musste ich mich mal wieder mit Backen besch√§ftigen, denn morgen ist unser Abschlu√üfest vom Hebr√§isch-Kurs. Wie immer bringt jeder etwas Leckeres mit. Ich habe lange √ľberlegt was ich machen kann, denn es¬†sind auch Leute dabei, welche ein Problem mit¬†N√ľssen, Milchprodukten, wei√üem Mehl oder mit allen Sachen zusammen haben. Wenigstens ist Schokolade nicht auf der Liste¬† der verbotenen Sachen gelandet.¬†¬† ¬†zwinker

Deshalb zupfte ich ein Rezept mit¬†Schoko-Cookies aus meinem Rezeptordner heraus. Ich hatte noch ausreichend Dinkel-Vollkornmehl da und auch alles andere, was ich zum Backen¬†brauchte, war schnell zur Hand. Die Sch√ľssel f√ľllte sich nach und nach mit¬†Keksen¬†und es roch im ganzen¬†Haus richtig lecker nach dem frischen Geb√§ck.

Wen wundert es da, dass die Backorgie¬†einer gef√ľhlvollen Pl√ľschb√§rennase nicht entgehen konnte ?¬†¬†¬†¬† zwinker

Zum Gl√ľck konnte ich noch rechtzeitig das Gros der Kekse f√ľr meine Kinder und die Hebr√§isch-Kommilitonen sichern.

Meine 2 Jahre in dieser lustigen und lerneifrigen Gruppe sind jetzt¬†leider vorbei. Im n√§chsten Semester wollen mein Mann und ich zusammen Spanisch lernen. Es wird eine ganz neue Erfahrung f√ľr uns beide werden – ich darf bloss den Anmeldetermin an der VHS nicht verpassen.¬†¬†¬†¬† zwinker



2010 19.
Jun

Heute morgens habe ich endlich ausreichend Zeit gehabt, um das Buch „Olga Benario“ von Ruth Werner zu Ende zu lesen. √úber meine Namensvetterin habe ich zuerst von Brasilianern im Portugiesisch-Sprachkurs¬†geh√∂rt.¬†In Brasilien¬†ist Olga Benario-Prestes eine sehr ber√ľhmte Person. Durch Zufall sah ich vor¬†etwa 3 Jahren mal das Ende des Films „Olga“ und war zutiefst¬† ber√ľhrt. Danach wollte ich mehr √ľber sie wissen und lieh mir bei Kerstin das Buch, welches sie noch¬†aus DDR-Zeiten besitzt,¬†aus. In der sozialistischen DDR war der Name Olga Benario sehr pr√§sent, man hat, wenn man Wikipedia-Infos glauben darf, nach ihr Schulen, Kinderg√§rten und Stra√üen benannt. In der UdSSR hat man aber nie etwas √ľber sie berichtet, jedenfalls nicht so, dass ich in meiner durchaus sozialistisch gepr√§gten Jugendzeit etwas davon mitbekommen h√§tte. Und ich war von den kommunistischen Ideen √ľberzeugt, denn die Gehirnw√§sche hat damals bei den Kindern ausgezeichnet funktioniert! Ich w√§re damals ganz bestimmt wahnsinnig stolz √ľber eine Namensvetterin gewesen, welche als Heldin¬†gefeiert worden w√§re.¬†Meine ganz pers√∂nliche Vermutung, warum der Name Benario-Prestes in meiner Heimat nie ber√ľhmt wurde: Trotz das sie eine √ľberzeugte Kommunistin war und sogar eine zeitlang in Moskau lebte, wurde sie im KZ¬†der j√ľdischen Baracke zugeordnet und von den Nazis nicht als „Politische“, sondern als¬†„J√ľdin“ gesehen. Wir wuchsen aber¬†im Glauben auf, dass Hilter seinen Krieg nur gegen den Kommunismus gef√ľhrt hat …

Eine¬†√úbersetzung von dem von mir gerade gelesenen Buch gab es zwar in Russisch auch, es wurde aber ein einziges Mal im¬†Jahr¬†1964 aufgelegt. Alle Quellen¬†√ľber¬†Olga Benario¬†im russischen Netz sind in Deutsch oder Portugiesisch verfasst.

Dabei war sie eine wirklich au√üergew√∂hnliche Pers√∂nlichkeit: Kommunistin, Frau, Mutter und J√ľdin. Ihre √úberzeugungen und¬†ihre Herkunft¬†waren in Nazi-Deutschland, wie¬†¬†man wei√ü, nicht besonders gut f√ľr ein langes und gl√ľckliches Leben … dennoch hatte sie immer innere¬†St√§rke bewiesen und hat den Leuten um sich herum geholfen am Leben zu bleiben so lange sie das konnte. Dabei hatte sie es selber¬†wirklich nicht leicht.¬†Ich kann mir gut vorstellen wie schlimm es f√ľr sie war als man ihr die¬†Tochter wegnahm und dabei nicht mal sagte, dass das Kind nicht in einem Nazi-Kinderheim landete, sondern bei ihrer Gro√ümutter v√§terlicherseits sein durfte.

Selbst wenn die kommunistischen Ideen heutzutage nicht mehr so angesagt sind wie noch im letzten Jahrhundert bewundere ich diese Frau sehr, denn sie hat bis zum Schlu√ü f√ľr ihre √úberzeugung gek√§mpft. Leider ist¬†das¬†jetzt auch nicht mehr selbstverst√§ndlich¬†…



2010 17.
Jun

Der Tagesablauf in der Casa OLCA wird derzeit von der Fussball-WM regiert. Auf Arbeit hilft mir eine Handy-App immer den √úberblick √ľber die aktuellen Spielst√§nde zu behalten, zuhause hocken wir jeden Abend vor der Glotze und hoffen auf das ultimativ spannende Spiel der Vorrunde. Gl√ľcklicherweise haben wenigstens ein paar Mannschaften Spannung und Unterhaltung f√ľr die Zuschauer abgeliefert. Die deutsche Mannschaft hat sich von der richtig guten Seite gezeigt und¬†auch die Koreaner, egal ob kapitalistisch oder kommunistisch gef√ľhrt, hatten das Spiel gut kontrolliert. Die gro√üe Spannung gab es dann gestern bei den Schweizern, denn sie haben tats√§chlich geschafft, den amtierenden Europameister ohne Tor abtraben zu lassen. Die Favoriten spielen dagegen eher lausig. Hoffentlich √§ndert sich das noch, wenn es richtig ans Eingemachte geht, denn erst dann lohnt sich auch ein Gang an die Elbe zum gemeinsamen Mitfiebern.

Die Pausen zwischen Arbeit und Fussball nutzte ich, um etwas Ordnung in meinem Garten zu schaffen, denn derzeit kann man dort einen starken Trend zur Dschungelentwicklung erkennen. Auf jeden Fall hocken im Jasmingeb√ľsch gef√§hrliche (f√ľr mich sind das alle¬†¬†¬† lachen¬†¬† )¬†Spinnen:

Und auch ein¬†Tiger beobachtete mich heimlich bei der Arbeit. Zum Gl√ľck hat er nicht zum Angriff ausgeholt¬†¬†¬†¬† zwinker

Jetzt fahre ich meinen Rechner herunter und werde meine Spätdienstzeit und schönes Wetter dazu nutzen, die Wildnis vor unserem Zaun bzw. auf dem Gehsteig zu beseitigen.



2010 13.
Jun

So, die Woches des Ausnahmezustands ist vorbei. Es war eine genesende und recht au√üergew√∂hnliche Erfahrung f√ľr meinen K√∂rper und Geist. Hier sind einige Fazitpunkte aus den vergangenen Tagen:

–¬† Das Leben¬†l√§sst sich auch ohne Rechner ganz gut meistern.

РErstaunlicherweise fanden die Kinder meine Anweisenheit nachmittags schön und nicht nervig.

– Das Vormittagsprogramm im Deutschen Fernsehen ist besser als sein Ruf. Man muss nur an Barbara Salesch und Co. vorbeizappen.¬† ¬†¬† lachen¬†¬†¬† Die Berichte bei¬†ARTE und¬†ZDF NEO¬†sind einfach toll gemacht. So habe ich meinen Horizont z.B.¬†um die H√∂hlenh√§user in Andalusien, eine Rundreise durch Australien (√§u√üerst passend als Urlaubsvorbereitung!), eine ausf√ľhrliche Biographie von Jeanna d’Arc und noch mehr erweitern k√∂nnen.

–¬†Das Buch¬†„Die Pubertistin: die willste nicht geschenkt haben“ ist ein MUSS f√ľr alle Eltern mit pubertierenden T√∂chtern und auch f√ľr die pubertierenden T√∂chter selber (danke nochmals, dass du mir das mitgebracht hast, meine liebe Gro√üe!¬†¬†¬†¬† kuessen¬†¬†¬† ).

– F√ľr das Buch „Die Eleganz des Igels“¬† von Muriel Barbery muss man wirklich Ruhe zum Lesen haben, denn es¬†ist sehr philosophisch und regt zum Gr√ľbeln √ľber das Leben und Schicksal an.

– F√ľr „Die Schachspielerin“ von Bertina Henrichs sollte sich eigentlich jede Frau Zeit nehmen. Das Buch ist gut daf√ľr, uns zu best√§rken, sich nicht nur nach den Regeln der Gesellschaft zu richten, sondern auch eigene Begabungen auszuleben (Danke, meine liebe Anna f√ľr diese wundervolle Leihgabe¬†¬†¬†¬†verliebt¬†¬†¬†).

– Nicht ganz fertig geworden bin ich mit „Fr√ľhst√ľck mit K√§ngurus“ von Bill Bryson sowie mit der ausf√ľhrlichen Biografie „Olga Benario“ von Ruth Werner, aber bei beiden Lekt√ľren bin ich zumindest sehr weit fortgeschritten.

–¬†Der Film „Sterben f√ľr Anf√§nger“ ist eine typisch englische Kom√∂die, schr√§g und dennoch absolut liebensw√ľrdig.

– Auch die DVD „Saint Jacues … Pilgern auf Franz√∂sisch“ hat mich sehr ber√ľhrt, weil es ein sch√∂ner franz√∂sischer Streifen ist, in dem es um die Menschen, ihre W√ľnsche und¬†Sehns√ľchte geht. Denn das, was ein Mensch lebt, ist¬†oft gar nicht das wie ein Mensch in seinem Inneren¬†ist …

Aber nun f√ľllt¬†die Fussball-WM unsere Tage bzw. Abende. Beim Anschauen der Fankleidung¬†wurde mir √ľbrigens¬†schmerzlich bewusst, dass ich¬†zum diesj√§hrigem Sommerurlaub keine kurzen Hosen brauchen werde und auch keine Tops (es sei denn ich kann sie als Unterhemden einsetzen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ).
Denn: Juli¬†auf der S√ľdhalbkugel = Wintermonat¬†¬†¬† lachen



2010 06.
Jun

Ein kleines Lebens-/Lesezeichen aus der Casa OLCA    erroeten

Ich bin seit letzten Donnerstag wegen rechtseitiger R√ľckenschmerzen bis zum n√§chsten Freitag krank geschrieben. Es gilt auch, die rechte obere H√§lfte meines K√∂rpers nicht zu sehr zu belasten, daher ist meine PC-Zeit √§u√üerst rar. Wie zum Hohn ist bei uns jetzt ein supertolles Wetter, aber ich kann nichts im Garten machen und auch solche Sachen wie Rad fahren schiebe ich meiner Genesung zuliebe vor mir her …¬†¬†¬† traurig¬†¬†

Immerhin kann ich¬†wenigstens B√ľcher lesen …



2010 01.
Jun

Manche Leute haben eine reiche Tante¬†in Amerika, wir als PC-S√ľchtigen k√∂nnen mit einer Cybertante gl√§nzen¬†¬†¬† lachen

Wir haben schon lange unsere Cybertante Anna aus Nashville zu uns eingeladen und dieses Jahr konnte sie Dresden endlich mal in ihre Reiseroute mit einbinden und sie brachte sogar noch eine Freundin namens Barbara, ebenfalls aus Tennessee, mit. Carsten holte die beiden am Freitag in Berlin ab und ich brachte sie heute morgen zum Hauptbahnhof, wo sie ihre Reise nach Essen fortsetzten.

Es war eine lustige Zeit, meistens haben wir uns in Englisch unterhalten.¬†Deswegen bin ich guter Dinge, dass wir auch¬†bei unserem Sommerurlaub in einem anderen englischsprachigen Land gut zurecht kommen werden. Ich brauche als Starthilfe f√ľr lange philosophische oder tiefe historische Geschichten zwar¬†ein kleines Gl√§schen Rotwein, aber danach fallen mir selbst die ausgefallendsten Vokabeln, die ich je in meinem Leben gelernt habe, wieder¬†unerwartet ein¬†¬†¬† ¬†unschuldig

Am Samstagmorgen waren wir alle zusammen in der Kom√∂die Dresden, wo Stephanies Jugendweihe durchgef√ľhrt wurde. Da es der gleiche Veranstalter wie¬†bei Andrea¬†vor¬†3 Jahren war, √§hnelte das Programm diesmal ziemlich stark dem, was wir bereits¬†kennengelernt haben, aber sch√∂n war es trotzdem. Ein der r√ľhrendsten Momente f√ľr mich¬†war die Dankesrede, welche Stephanie am Ende der Veranstaltung¬†zusammen mit einem Klassenkameraden gehalten hat. Danach trennten sich unsere Wege bis Sonntagabend. Carsten und ich fuhren mit unserem Besuch in die S√§chsische Schweiz (Bastei und Festung K√∂nigstein) und¬†Stephanie feierte diesen Tag¬†mit der Schwester, der Familie ihres Papas und seiner Frau. So hatten alle ihren Spa√ü an diesem sonnigen Sonnabend.

Am Sonntag¬†liefen wir ganz gelassen durch die Dresdner Innenstadt und zeigten¬†unserem Besuch¬†die sch√∂nen und die ber√ľhmten Ecken unserer Stadt. Leider wird derzeit im Zwinger am Mathematisch-Physikalischen Salon¬†gebaut, denn diesem Vorhaben wurde eine¬†Ecke¬†des wundersch√∂nen Rasenteppichs¬†im Innenhofs geopfert. Aber mein Nymphenbad sah auch im Nieselregen wundersch√∂n aus!

Als uns nachmittags ein pl√∂tzlicher Regenschauer voll erwischt hat, versteckten wir uns vor den himmlischen Tr√∂pfchen in der Radeberger Brausch√§nke¬†an der Br√ľhlschen Terrasse. Der Regen hat (leider) nur ein kleines Glas Zwickelbier gedauert¬† ¬†¬† zwinker

Gestern hat Carsten wirklich Au√üerorgenliches geleistet. Da ich arbeiten musste war ihm die Shoppingtour mit den beiden Damen √ľberlassen. Ich glaube, so lange war er mit mir und den M√§dels noch nie in¬†L√§den beim Geldausgeben¬†¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† . Aber auch ich bin nicht leer ausgegangen, denn mein Mann √ľberraschte mich mit einem Wackelbild-Lesezeichen eines ganz s√ľ√üen Eisb√§ren und einer weiteren superlieben Postkarte¬†aus der Tatzino-Kollektion.

Apropos B√§ren. Dank Anna ist meine B√§renfamilie um einen weiteren Mitbewohner gewachsen. Er hei√üt Bruno und hat im wahrsten Sinne des Wortes ein sehr bewegtes Leben hinter sich. Er zog schon mal aus Deutschland in die USA und nun kam er zur√ľck,¬†um in¬†der Casa OLCA mit einem langen und r√ľhrenden Brief¬†B√§renasyl zu beantragen. Und wenn mich einer SOOOOOOO¬†anschaut, kann ich einfach nicht „nein“ sagen¬†¬†¬† ¬†standard¬†¬†¬†¬† –> Asyl gew√§hrt !