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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2013 23.
Jun

Da die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung oder ErgĂ€nzung der Aufnahmen recht gering ist, entschied ich mich nun dafĂŒr, diesmal die Ergebnisse meines Juni-Projektes schon vor dem Monatsende zu prĂ€sentieren.

Mein Mann und ich entschlossen uns kurzfristig, das bevorstehende schöne Wetter am Wochenende zu nutzen und am Samstagmorgen gaaaanz frĂŒh aufzustehen. Der Wecker war auf 4:15 Uhr gestellt und schon ca. 20 Minuten spĂ€ter fuhren wir zur Bastei. Mein Schatz wirft mir (leider zu Recht     traurig     ) vor, dass ich Fahrtzeiten bei meinen Planungen immer wieder außer acht lasse – so auch diesmal. Somit war der Sonnenaufgang schon weit vor unserer Ankunft am Ziel vollzogen. Aber das Naturschauspiel, welches uns gezeigt wurde, war dennoch einfach umwerfend! Nebel und Sonnenstrahlen – das muss mal gesehen haben! FĂŒr diejenigen, welche dafĂŒr nicht mal ihr kuscheliges Bett am frĂŒhen Morgen verlassen möchten, haben wir ein paar Bilder mitgemacht     lachen

Lilienstein, das Wahrzeichen des Nationalparks SĂ€chsische Schweiz, war wirklich beeindruckend: harte Felsen und weiche Nebelwolken zu seinen FĂŒĂŸen:

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Sonnenstrahlen und immer dĂŒnner werdender Nebel zwischen den Bergen:

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Wir hatten etwa eine Stunde lang die ganze Bastei nur fĂŒr uns und genossen das Gezwitscher der Vögel, welches man tagsĂŒber noch kaum wahrnehmen wĂŒrde. Aber dann kamen noch 2 weitere PĂ€rchen vorbei, um das Aufwachen der SĂ€chsischen Schweiz zu erleben:

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Die menschenleere BasteibrĂŒcke aus der Ferne … :

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… und aus der NĂ€he (ich stehe auf solche Schattenspiele!):

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Carsten genoss diesen bezaubernden Morgen mit Weitblick genau so wie ich:

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Als vom Nebel immer weniger zu sehen war, konnte man in der Ferne wunderbar sowohl den Lilienstein als auch die Festung Königstein erkennen. Links im Bild (das Braun) sieht man noch die Auswirkungen des Hochwassers vor nicht all zu langer Zeit:

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Aber die SÀchsische Schweiz hat nicht nur Berge zu bieten, denn bei einem Spaziergang zum Hockstein in dieser Morgenstille und unter majestÀtischen Buchen kommt man sich wie in einem MÀrchen vor:

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Die lange Regenzeit vor dem Hochwasser hat natĂŒrlich auch fernab der Elbe ihre Spuren hinterlassen. Manche sehen darin natĂŒrlich nur eine lĂ€stige DreckspĂŒtzen, manche – so wie ich zum Beispiel – lieben die Spiegelung der Grashalme und des GrĂŒns     zwinker :

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Wusstet ihr, dass auch Fliegen in ihrer Freizeit, also wenn sie uns Menschen nicht auf den Wecker gehen, gelegentlich gern Verstecker spielen? Ich habe eine gefunden!

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Unser ursprĂŒnglicher Plan beinhaltete nach dem Fotografieren in aller HerrgottsfrĂŒhe ein FrĂŒhstĂŒck in Bad Schandau, aber als wir dort ankamen, wurde uns unser Denkfehler schmerzlich bewusst, denn das schöne StĂ€dtchen hatte immer noch ganz heftig mit den Nachwirkungen der Flut zu kĂ€mpfen. Die Leute konnten ja nun endlich in ihre HĂ€user und trugen alles hinaus, was durch das Wasser unbrauchbar geworden war. Am Straßenrand lagen Berge von herausgerissener DĂ€mmung neben Möbeln aller Art und, und, und … ein trauriges Bild. Ich schĂ€me mich in solchen Momenten Bilder zu machen … ich bringe es ein einfach nicht fertig. Ich fotografiere viel lieber GlĂŒckliches und Fröhliches als Trauriges. Da habe ich eher das BedĂŒrfnis zu helfen und zu trösten. Ergo, aus mir wird wohl nie ein Zeitungsreporter werden …
Naja, jedenfalls waren natĂŒrlich all die BĂ€ckereien, welche wir noch von unseren Besuchen am 2. Hochzeitstag bzw. bei unserem Ausflug vor einem Jahr mit Constanze und ihren Freunden in Erinnerung hatten, auch ein Opfer des Hochwassers geworden. Nur der Lidl hatte am Tag zuvor wieder aufgemacht und somit auch die dazugehörige BĂ€ckerei – das war die Rettung fĂŒr unsere knurrenden MĂ€gen!

Von unserem Tisch vor dem Laden aus haben wir allerdings immer noch aufeinandergeschichtete SandsÀcke gesehen und die unteren waren nach wie vor klitschnass:

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Auf dem Weg zurĂŒck nach Dresden machten wir noch einen kurzen Fotostopp im ebenfalls hochwassergeplagten Königstein, um die Festung aus einer etwas anderen Perspektive als gewöhnlich auf die Speicherkarte zu bannen:

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Und fĂŒr diese Aufnahme ist mein lieber Mann extra noch einmal umgedreht und zurĂŒckgefahren:

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Wir haben den Knipstag mit dem Lilienstein angefangen und nun auch beendet     lachen

Zu Hause fielen wir natĂŒrlich erstmal fĂŒr zwei Stunden ins Bett, denn auch Erwachsene brauchen ihren Schlaf     zwinkerNachdem wir wieder Kraft getankt hatten, machten wir uns noch auf den Weg zur Dresdner MĂŒhle, welche anlĂ€sslich ihres 100-jĂ€hrigen JubilĂ€ums schon vor langer Zeit einen „Tag der offenen TĂŒr“ angepriesen hat. FĂŒr uns war es allerdings sehr enttĂ€uschend, denn obwohl die gesamte Feier von 11 bis 20 Uhr ging, waren ab 15 Uhr keine FĂŒhrungen mehr durch die Fabrik möglich. Wir schnappten uns frustriert eine Bratwurst und einen Teller Kesselsuppe und gingen nach dem Aufessen unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Auf dem Weg zum Auto machen wir allerdings einen kleinen Abstecher an einem Delikatessenladen, an welchem wir sonst immer nur achtlos vorbei gefahren sind – „Via del Gusto“. Diesmal haben wir zwar noch nichts gekauft, aber ich schĂ€tze mal, daß ich zukĂŒnftig wohl doch ab und an mal einen Teil meines Lohns dort lassen werde     zwinker

Es ist nun doch ein ganz schön langer Beitrag geworden, aber ich hoffe, ihr habt bis zum Ende durchgehalten     zwinker
FĂŒr Juli sind FrĂŒchte und Beeren als Models geplant, dafĂŒr werde ich dann aber wohl doch einen ganzen Monat brauchen und nicht nur einen einzigen Samstagsausflug     lachen     aber: ich muss dafĂŒr auf jeden Fall nicht so frĂŒh aufstehen!

Eine Antwort zu “Fotojahresplan – Juni”

  1. Mi Ke sagt:

    Als Kind war ich seeeeeehr oft mit meinen Eltern da, jetzt bin ich schon 21 Jahre in Bayern und nicht mehr dort hin gekommen traurig . Danke Olga Du hast mich gerade fĂŒr 20 min zum trĂ€umen und erinnern gebracht standard . Das sind wirklich wunderschöne Bilder und das zurĂŒckfahren fĂŒr die Festung hat sich auch gelohnt zunge

    Olga antwortet: Lieber Mike, ich freue mich sehr, dass meine Bilder dir ein wenig deine Kindheit zurĂŒck gegeben haben! Danke fĂŒr dein Lob!

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