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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2013 22.
Jul

Auch in Dresden ist der Sommer endlich zu Hause: die Sonne scheint, es ist warm und man fühlt sich schon an einem einzigen Wochenende fast wie im Urlaub. Carsten und ich wollten diesen Effekt noch verstärken und haben in den vergangenen 2 Tagen folgende schöne Sachen gemacht:

– im Garten in der Hängematte liegen oder auf den GartenstĂĽhlen mit den FĂĽĂźen im Sand sitzen und lesen, lesen, lesen

– ausschlafen, was in unserem Fall ein Aufstehen um 9 Uhr bedeutet und schon als Luxus empfunden wird     zwinker

– abends, wenn die MĂĽcken besonders bisswĂĽtig werden, einen Film gucken. Diesmal gab es zwei „Klassiker“ in unserem Hauskino-Programm: den allerersten „Final Destination“ zusammen mit Stephanie und den Western „Die glorreichen Sieben“ nur zu zweit. Der letzte Streifen war fĂĽr mich ĂĽbrigens mal wieder eine Premiere und damit konnte eine weitere cineastische LĂĽcke in meinem Kopflexikon geschlossen werden     zwinker

– einen groĂźen Eisbecher im Eiscafe Venezia geniessen und den Glanz des Goldenen Reiters aus nächster Nähe bewundern

– an zwei StadtfĂĽhrungen teilnehmen. Dank unserer „Dresden-For-Friends“-Karte können wir nämlich beide zum Preis fĂĽr eine Person an den StandardfĂĽhrungen von „Igeltour Dresden“ mitmachen. Und wenn das, was wir bei diesen beiden FĂĽhrungen erlebt haben, als Standard beschrieben wird, möchte ich mal wissen, was noch danach kommen kann! Es war nämlich äuĂźerst interessant und wir durften zwei Stadtteile, von welchen wir dachten, dass wir uns darin gut auskennen, aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen – so viel Neues entdeckt und gelernt!
Die erste Tour hieĂź “ KĂĽhlöbte mitten in Dresden“ und wir waren ungefähr 30 Leute. Ich arbeite in dieser Gegend schon fast 15 Jahre und habe in meinen Mittagspausen schon einiges erkundet, wusste aber z.B. nicht, dass Otto Dix ganz in der Nähe ein Atelier hatte oder dass Löbtau bei der Eingemeindung zu Dresden bislang der einwohnerstärkste Ort ist.
Die Gruppe bei der zweiten Tour „Mythos Dresden – Zerstörung und Erinnerung“ war mit 8 Persönchen wesentlich kleiner, was aber vielleicht auch an dem doch recht schwierigen Thema liegt. Aber gerade dabei habe ich besonders festgestellt, dass wir trotz unserer zahlreichen GästefĂĽhrungen durch die Innenstadt einige Dinge niemals gesehen oder besser gesagt bemerkt haben. Zum Beispiel ist mir das Mahnmal zum 13./14. Februar 1945 auf dem Altmarkt nie aufgefallen und ich wusste auch nicht, dass in der Stadt zahlreiche Mahndepots platziert wurden. Ein solches Mahndepot ist diese EdelstahlhĂĽlse, auf welche unser Kursleiter gerade zeigt:

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Es gab auch einige andere Entdeckungen fĂĽr Carsten und mich, aber dass ich bis jetzt noch nie diesen Schriftzug an der katholischen Hofkirche gesehen habe, hat mich schon etwas betroffen gemacht:

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Seit 1945 prangt er an einer Säule direkt am Hauptportal und es steht dort geschrieben „SchloĂź ist ĂĽberprĂĽft. Keine Minen. Chanutin“. Ein ähnlicher Schriftzug im Zwinger fällt sofort auf, aber diese Meldung entdeckt man vielleicht doch nur an einem sonnigen Sommertag, so ausgeblichen und verwittert sind die kyrillischen Buchstaben nach all den Jahren schon.

Wir haben nun also festgestellt, dass auch nach vielen Jahren an einem Ort noch vieles zu entdecken gibt und werden andere Angebote der „Igeltour Dresden“ wohl auch kĂĽnftig immer wieder nutzen, um noch mehr Entdeckungen direkt vor der HaustĂĽr machen zu können.

Summa summarum war das ein wirklich fabelhaftes Wochenende und irgendwie habe ich mich schon wie in einem Kurzurlaub gefĂĽhlt … jetzt nur noch 2 Wochen, dann kann auch der lange Urlaub endlich kommen     lachen

Eine Antwort zu “Kleinurlaub”

  1. Lola sagt:

    Gute Idee, mal in der eigenen Stadt eine Stadtführung machen! Ich wetter, dass jeder da auch mal was neues erfährt!

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