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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 30.
Mrz

Wenn ich an den gestrigen Tag zur√ľckdenke, f√§llt mir dazu nur die Werbung¬†eines Discounters ein: „Supersamstag bei Super-LIDL“ … aber in unserem Fall k√∂nnte man das¬†glatt auf „Supersamstag bei Super-OLCAs“ umdichten¬†¬†¬† standard

Wetterm√§√üig¬†war es ein gro√üartiger Fr√ľhlingstag! Das mussten Carsten und ich nat√ľrlich ausnutzen¬†¬†¬† lachen
Zuerst wurde der Pflichtteil erledigt: mein Mann brauchte neue Alltags- und Hausschuhe, dazu wollten wir¬†endlich mal¬†sein Weihnachtsgeschenk,¬†ein Gutschein von „Globetrotter“, f√ľr ein paar neue Wanderschuhe¬†umsetzen. Naja, ein richtiges Shoppinggef√ľhl kommt bei meiner Orangenh√§lfte einfach nicht auf, denn nach nur einer knappen Stunde war er mit zwei Paar Stra√üenschuhen, einem Paar Hausschuhen und einem Paar Wanderschuhen komplett ausgestattet … aus meiner Sicht¬†ist das viel zu schnell gegangen¬†¬†¬†¬†zwinker

Der Vorteil war allerdings, dass ich dadurch mehr Zeit hatte, ein paar Bilder f√ľr mein Monatsprojekt zu machen. Weiss eigentlich noch jemand, was das Thema sein sollte? Vielleicht hilft euch dieses Bild¬†beim Erinnern¬†¬†¬† zwinker

spiegelung

Danach gesellten wir uns zu einer F√ľhrung¬†der Igeltour¬†√ľber die Johannstadt. Igel-Touren haben wir seit letztes Jahr ins Herz geschlossen und auch diesmal wurden wir nicht entt√§uscht. Allerdings war die Gruppe wirklich gro√ü und die arme, etwas kleine Erz√§hlerin¬†f√ľr Geschichten¬†zu diesem¬†Stadtteil war immerzu auf der Suche nach einer Erh√∂hung a la Sitzbank oder Blumenk√ľbel, damit auch die letzten Reihen¬†sie gut verstehen k√∂nnten. Das mit dem H√∂ren war bei einigen bestimmt¬†etwas problematischer, denn Carsten und ich¬†sowie 3 weitere Teilnehmern haben den Altersdurchschnitt dieser Runde erheblich nach unten gezogen, alle anderen waren bereits seit geraumer Zeit¬†gestandene Rentner:

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Die fast 2 1/2 Stunden (angesetzt sind sogar nur 2 Stunden) vergingen wie erwartet sehr schnell. Wir haben danach noch eine weitere Location f√ľr mein Monatsprojekt ins Auge gefasst und auch dort gelang es mir einige, aus unserer Sicht passende, Aufnahmen zu schie√üen:

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Das Licht am Nachmittag wurde so schön sanft und weich! Dresden ist auf jeden Fall nicht nur im Stadtzentrum romantisch:

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Anschlie√üend g√∂nnten wir uns ein Abendessen im „Schnizz“¬†und fuhren satt und gl√ľcklich wieder nach Hause.

Heute war mehr oder weniger ein Haushaltstag mit etwas Zeit zum Saubermachen, Gulaschsuppekochen und Inderhängemattelesen. So haben wir die Zeitumstellung ganz gut hinter uns gebracht    zwinker

Aber morgen werde ich wohl oder √ľbel an dieses Bild denken m√ľssen¬†¬†¬† zwinker

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Ich freue mich aber sehr auf die n√§chste Woche, denn am Donnerstag kommt unser gro√ües Kind nach 3 Monaten Praktikum aus dem Elsa√ü zur√ľck nach Hause¬†¬†¬† verliebt



2014 24.
Mrz

Heute¬†werde ich (Heini) mal wieder schreiben, denn am Samstag durfte ich meine Mama zu einem¬†„gr√ľnen“ Fest auf einem gro√üen Schiff begleiten –> zum St. Patrick’s-Day auf dem¬†Kutter¬†August der Starke.

Zuerst durfte ich mich ein wenig umschauen und einfach abhängen:

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Drinnen habe ich geholfen, den Salon mit Irland-Fähnchen zu dekorieren. Und dort habe ich auch meine geliebte Ines entdeckt! Meine Mama ist eine ganz Listige: sie wusste, dass Ines mit diesem Schiff an diesem Tag mitfährt und hat mir gar nichts verraten! Das war eine schöööööööne Überraschung!

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Ines hat mir gezeigt, wo und wann sie mit den anderen Tänzerinnen der Irish Dance Company (IDC) auftreten wird:

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Dann musste sie weg, um noch irgendwas zu organisieren und ich habe, w√§hrend sie weg war,¬†vorsichtshalber schon mal mit meinem R√ľcken¬†den echten irischen Whiskey angew√§rmt. So entfaltet sich sein Aroma n√§mlich viel, viel besser!

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 Aber dann wollte ich lieber wieder an die frische Luft:

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Dort habe ich den anderen Tänzerinnen von IDC beim Trainieren zugeschaut. Übrigens, die kleinere Frau von beiden ist Mamas Freundin Anna Рdie beiden kennen sich schon ewig, denn als ich in die Familie kam, gehörte Anna schon längst dazu. Aber sie darf in ihrer eigenen Wohnung leben.

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¬†Dann gab es f√ľr mich Streicheleinheiten von meiner Ines – davon kann ich nie genug bekommen!

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Wie sie sich gefreut hat, dass wir uns wieder getroffen haben!

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Eine der T√§nzerinnen hat mich gebeten auf¬†ihr Bier aufzupassen. Das habe ich nat√ľrlich getan, aber eigentlich h√§tte das bestimmt kein Fremder genommen¬† – das Glas war sehr eindeutig markiert … mit Lippenstift:

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Ich kehrte dann nach der R√ľckgabe des Bierglases an die Bar zur√ľck, der Geruch von¬†gutem, irischen Whiskey ist einfach b√§rig!

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Ines hat mich eingeladen, zusammen ein Foto mit einem schicken Rahmen zu machen, aber das Schiff schaukelte zu sehr, deshalb sind wir völlig aus dem Rahmen gefallen:

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Ich finde an Ines ganz, ganz viele Sachen supertoll, unter anderem, dass sie es so gut versteht, mir ein Gef√ľhl zu vermitteln echt gro√ü zu sein:

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Dann habe ich versucht, Geburtstagskalender an den¬†man zu bringen. Das absolut Coolste an diesen Kalendern ist, dass¬†sie nicht nur s√ľ√ü und witzig sind, sondern, dass alle Bilder darin von Ines pers√∂nlich gemalt wurden. Meine Hilfe war aber gar nicht n√∂tig, die Dinger verkaufen sich quasi von ganz allein. Aber ein paar sind noch √ľbrig. Wenn jemand Interesse hat, kann ich¬†Vermittler ohne Provisionsanspruch spielen – einfach meine Mama anschreiben¬†¬† lachen

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Aha, die¬†Menschenwhiskeygl√§ser¬†sind ja viel viel gr√∂√üer als die¬†der B√§ren! Na gut, wir sind ja auch selber etwas kleiner …

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Und Mamas Anna ist immer wieder zu Sp√§√üen aufgelegt. Ein Gl√ľck, dass Ines das nicht gesehen hat – was h√§tte ich mich da vor¬†ihr¬†blamiert …

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… denn sie himmelt mich genau so an wie ich sie!

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Und sie hat immer gute Laune und ist beim Tanzen so fröhlich!

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Da habe ich √ľberlegt, dass ich am liebsten auch bei dieser Gruppe mittanzen m√∂chte und organisierte mir schon wenigstens mal einen Hardshoe zum √úben:

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Das sieht bei Ines und ihren Freundinnen alles so leicht und locker aus, aber in Wirklichkeit ist das total anstrengend! Nach dem Üben hatte ich einen Bärendurst!

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Aber dann haben wir uns zusammen im Irish Pub „Shamrock“ erholt:

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Als wir ein gemeinsames Foto mit Ines, Anna und Mama¬†machen wollten, sagte Anna pl√∂tzlich „Ein V√∂gelchen“. Ich Drops habe dann nat√ľrlich in Richtung Himmel geschaut, weil ich vergessen habe, dass wir zum einen in einem Lokal sind und zum anderen, dass man¬†bei diesem Spruch¬†zur Kamera sehen sollte. Naja, wenigstens meine Nase und mein Bauch kommen gut zur Geltung:

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Ich wollte nach so einem irischen Tag am liebsten mit diesem Auto nach Hause fahren, aber nach der StVO darf man das nicht, weil man ja zur Seite nur Werbung und gar keinen Durchblick bei den Fenstern hat:

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Da ließen wir uns lieber von unserem Bärenpapa abholen.

Es war ein toller Tag, genau wie auf dem Luftballon stand:

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Ich hoffe, auch euer St. Patrick’s Day – egal ob am Montag , den 17. M√§rz oder am Wochenende gefeiert – war genau so gro√üartig¬†wie meiner!

Bis demnächst
Euer Heini



2014 16.
Mrz

Als erstes m√∂chte ich mich ganz herzlich f√ľr¬†die Anteilnahme bedanken, welche ich von so vielen Menschen auf so vielen verschiedenen Wegen erfahren habe.

In solchen Situationen denk man oft an die Vergangenheit und oft finde ich es schade, dass es kaum etwas Aufgeschriebenes gibt. Deshalb versuchen wir als Familie¬†schon seit geraumer Zeit regelm√§√üig¬†unser Leben¬†nicht nur als Tagebuch zu verewigen, sondern auch¬†allj√§hrlich einen R√ľckblick zu schreiben. Das Ged√§chtnis wird ja mit den Jahren nicht besser¬†¬†¬† zwinker

Es war wie immer eine Familien-Teamarbeit, unser Jahresbericht f√ľr 2013. Olga schreibt meistens den ersten Entwurf, Carsten erg√§nzt und die beiden Kinder lesen Korrektur. Wir denken nun, dass wir unseren Jahresr√ľckblick auch all unseren Freunden und Bekannten zum Lesen geben k√∂nnen. Deshalb haben wir ihn online auf unsere Seite¬†gestellt. Der dazugeh√∂rige Klingelknopf ist rot und nicht zu √ľbersehen¬†¬†¬†¬† zwinker

Wir w√ľnschen allen ganz viel Spa√ü beim Lesen!



2014 10.
Mrz

Derzeit komme ich sehr schnell von einer Gem√ľtslage in die andere und diesmal liegt es nicht an meinen Hormonen, sondern eher an den begleitenden Umst√§nden.

Die Situation in meiner Heimat Ukraine macht mich ratlos und w√ľtend gleichzeitig. F√ľr mich ist es einfach unfassbar, was dort passiert und wie rasant sich der ganze Schlamassel entwickelt hat. Als eine normale Mutter, welche sich Sorgen um ihre Kinder macht, bin ich gleichzeitig unglaublich erleichtert und froh, dass Andrea exakt eine Woche vor den ersten Protesten auf dem Maidan nach Hause gekommen ist. Inzwischen freue ich mich auch dar√ľber, dass sie meine Heimat als ein sch√∂nes, spannendes und interessantes Land erleben¬†konnte und auch unbeschwert auf die Krim reisen durfte. Sie hat sich bei ihrem Aufenthalt in Charkow¬†zudem mit meiner Familie getroffen und ihre Oma besucht.

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Damit ist Andrea aber auch die Letzte aus unserer in Deutschland¬†wohnenden Sippe, welche sie noch lebendig erlebt hat, denn meine Mutter ist am vorletzten Sonntag, dem 2. M√§rz verstorben und wurde schon am Montagmittag beerdigt. Jetzt liegt sie wieder Seite an Seite mit meinem Vater und das f√ľr immer und ewig.

Zu den fr√∂hlicheren Momenten der letzten Woche geh√∂rt auf jeden Fall eine unglaublich s√ľ√üe und liebevolle Karte zum Frauentag¬†von meiner Gro√üen, welche noch bis Ende des Monats in Elsa√ü weilt. Danke, mein liebes Kind¬†¬†¬†¬† verliebt¬†¬†¬†¬† Stephanie war einfach nur unglaublich niedlich den ganzen Samstag und wir haben jede Menge Zeit zusammen verbracht, was mir auf jeden Fall¬†noch wichtiger ist, als gekaufte Blumen¬†¬†¬†¬† standard

Am Sonntag hatte ich mal wieder die Ehre, einen Auftritt¬†der Irish Dance Company photographisch¬†begleiten zu d√ľrfen. Der M√§rz ist bei ihnen traditionell der auftrittsst√§rkste Monat und es geht los mit der Messe „Aktiv & Vital „. Mit meiner neuen Kamera hatte ich noch mehr Spa√ü als sonst und durch die erweiterten technischen M√∂glichkeiten war die Ausbeute aus meiner Sicht auch wesentlich besser als vor einem Jahr¬† ¬†¬† zwinker

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An den kommenden 2 Wochenenden darf ich noch mehr Bilder von den Mädels und Jungs machen Рich freue mich sehr darauf!

Ich freue mich auch, dass ich es endlich vollbracht habe, die Rohfassung unseres Jahresberichtes zu Ende zu schreiben. Carsten korrigiert und ergänzt ihn gerade Рes sieht so aus, dass wir ihn am Wochenende veröffentlichen können     standard

Am Donnerstagabend werde ich meine alte/neue Russisch-Gruppe in der VHS wiedersehen. Es sind sogar noch ein paar unbekannte Namen mit auf die Teilnehmerliste dazugekommen und ich bin wirklich gespannt auf die 15 gemeinsamen Abende!

Wenn ich meinen Beitrag nun √ľberfliege, merke ich, dass ich im meinen Leben zum Gl√ľck mehr Gr√ľnde zur Freude habe als f√ľr¬†Trauer. Ich versuche daher auch weiterhin, mich auf die positiven Momente im Leben zu konzentrieren und¬†√ľber das, was mich traurig macht,¬†ausgiebig mit meiner Familie und Freunden zu sprechen, denn das ist nach wie vor die beste Therapie.



2014 02.
Mrz

Auch der zweite Monate des Jahres ist inzwischen vorbei. Dieser verging besonders schnell, denn zu einem ist der Februar, wie man es wei√ü, k√ľrzer als alle anderen Monate und zum Anderen waren wir im Urlaub und hatten danach ein Wochenendbesuch aus Australien. Deshalb habe ich es schon¬†fast bereut, ein¬†ziemlich technisches Thema auf diesen Monat gelegt zu haben. Aber da ich mich Anfang des Jahres gaaaanz weit aus dem Fenster gelehnt habe, las ich in den freien Minuten alles was zum Thema passte und legte dann einfach mal los.
Was soll ich sagen: Ich habe seit meiner Kindheit nicht mehr so viel Spaß mit einer Taschenlampe in einem stockdunklen Zimmer gehabt    lachen

Zuerst musste eine Vase als „Model“ agieren:

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Danach kamen andere „exotische“ Haushaltsgegenst√§nde ins Spiel, wie z.B. ein Tonkrug aus der Ukraine …

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… oder ein Holzbecher aus Russland (blauer LED-W√ľrfel und Maglite-Taschenlampe):

Holzkrug-PM

Auch ein Mitbringsel aus dem Frankenlande durfte mal vor der Kamera stehen:

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Und meine kleine s√ľ√üe Funkmaus kam¬†einmal ins Bild:

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Ein Andenken an unsere FSP-Tour im Sommer 2012 durfte blau leuchten:

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Ab da bekam ich Lust, etwas Rundes zu fotografieren … √ľbrigens ist dies eine Erinnerung an unsere Prag-Reise¬†im Februar 2011:

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Es fand sich in der kurzen √úbungszeitspanne eine nette Person, welche sich als im wahrsten Sinne des Wortes als „Lichtmodel“ zur Verf√ľgung stellte.¬†25 Sekunden ruhig zu stehen ist ganz sch√∂n schwierig:

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Wesentlich entspannter ist es da schon, im Sitzen zu modeln    zwinker

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Diese Bl√ľmchen hat sie sich zweifelsohne verdient!

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Nat√ľrlich habe ich mich auch mit den sogenannten „Licht-Graffitis“ befasst. Aber da ich schon auf dem Papier nicht gut malen kann, sind meine Ergebnisse aus Licht¬†logischerweise keine Kunstwerke geworden¬†¬†¬† zwinker

Ich hoffe trotzdem, dass ihr erkennen könnt, was dieses Bild darstellen soll    lachen :

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Oder dieses:

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Ich freue mich schon auf eure Antworten in den Blog-Kommentaren    zwinker