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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 29.
Nov

Wie ich schon in meinem letzten Blogeintrag angedeutet habe, hatte ich sehr gro√üe Erwartungen an diese Woche. Was soll ich nun sagen: sie wurden nicht erf√ľllt, ich finde, sie wurden sogar √ľbertroffen ¬† ¬†standard

Die Feierlichkeiten gingen schon am Donnerstag los, kaum, dass wir die Mitternacht geschafft hatten. Wir waren nach langer Zeit wieder mal zu viert unter einem Dach vereint und so habe ich meine Geschenke und die Gl√ľckw√ľnsche von meinem Mann und den beiden Kindern bereits vorm Schlafengehen bekommen. Es war so s√ľ√ü! Carsten war sogar¬†etwas √ľbereifrig und hat mir schon meine „Sherlock“-DVD-Box √ľberreicht, obwohl er sie eigentlich als Weihnachtsgeschenk gekauft¬†hatte. Unseligerweise hat er sie zusammen mit den Geburtstagsgeschenken an einem Ort versteckt und so landete diese Box zusammen mit einem Brotausstecher¬†in B√§renkopfform und einem Gutschein f√ľr¬†zehn Besuche in der Salzgrotte¬†auf meinem Geschenketisch. Von den Kindern ¬†bekam ich einen Korb. Genauer gesagt einen Korb, welcher als Adventskalender dient und voll mit verschiedenen √úberraschungen gef√ľllt ist,¬†die ich im n√§chsten Monat¬†nach und nach¬†auspacken werde. Nur das P√§ckchen f√ľr den 1. Dezember war schon ausgepackt: ein Moosb√§r, was nicht nur sprichw√∂rtlich, sondern tats√§chlich eine Moosfigur in B√§renform ist. Der braucht eben auch schon vor dem n√§chsten Monat¬†etwas Wasser¬†in seiner Schale, damit er nicht austrocknet¬†¬†¬† zwinker

Der Geburtstag selber war ein richtig sch√∂ner und gem√ľtlicher Familientag! Am Anfang g√∂nnten wir uns ein Fr√ľhst√ľck vom Buffet in¬†der „Planwirtschaft“ – kein √úberangebot, aber alles, was man zum Fr√ľhst√ľck braucht und das, was es dort gab, fanden wir sehr lecker.¬†Au√üerdem ich war echt froh, dass es¬†dieses M√∂glichkeit √ľberhaupt gibt, denn mitten in der Woche (Donnerstag) ein Fr√ľhst√ľcksbuffet zu finden ist wahrlich keine leichte Aufgabe! Nach dem Essen fuhren wir in die „Bowling Arena“ zum Spielen. Bloss gut, dass ich weit im Vorfeld eine Bowlingbahn f√ľr uns reserviert hatte ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†denn wir konnten uns vor anderen Spielern auf den √ľbrigen 14 Bahnen gar nicht retten … nee, wir waren die absolut einzigen Bowlern¬†an diesem Nachmittag ¬† ¬†lachen

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Auch wenn ich auf dem Foto so zufrieden aussehe – gespielt habe ich echt miserabel und belegte¬†auf der Familienrangliste des Tages sowohl bei der Gesamtpunktzahl als auch bei den Einzelwertungen der vier Spiele den untersten Platz. Selbst meine Hoffnungen, wenigstens einmal eines der Kinder zu √ľberholen, wurden schon bei den ersten W√ľrfen j√§h zerst√∂rt. Naja,¬†hoffentlich lerne ich¬†nun mit (weisen) 45 Jahren, wie man richtig eine ruhige Kugel schiebt¬† ¬† zwinker

Nach der sportlichen Bet√§tigung kehrten wir erneut in die Innenstadt zur√ľck und nutzten die Gelegenheit √ľber den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt im Stallhof¬†zu schlendern, nachdem wir die Menschenmassen auf dem 581. Striezelmarkt¬†hinter uns gelassen hatten. Leider spielte¬†das Wetter nicht so richtig mit, denn es begann immer st√§rker zu regnen. Gl√ľcklicherweise hatten wir schon vor Tagen einen Tisch im „Ayers Rock„, einem australischen Restaurant nicht weit vom Dresdner Schloss entfernt, reserviert und konnten diesen schon ein paar Min√ľtchen vorher als regensch√ľtzenden Unterschlupf f√ľr uns beanspruchen¬†¬†¬† standard ¬† ¬†f√ľr mehr als drei Stunden wurde es ein richtig gem√ľtlicher Ort, warm, mit supergutem Essen und sehr nettem Personal – perfekt f√ľr ein Geburtstagsessen im Kreise der Familie¬†¬†¬† verliebt

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Am Freitag habe ich anfangs ganz viel Zeit in der K√ľche verbracht, um f√ľr meine werten G√§ste Borschtsch, Plow und Napoleon¬†zu machen.¬†Bei der Zubereitung der verschiedenen Vorspeisen wie Salate und gef√ľllte Eier konnte ich mein neues,¬†in Lviv gekauftes Buch „Ukrainische K√ľche“ nutzen. Da¬†all das, was¬†ich aufgetischt habe, mit viel Appetit und¬†Freude in¬†Begleitung von lobenden Worten fast komplett aufgegessen wurde, l√§√üt es mich annehmen, dass¬†mein Speiseplan den Geschmack der Freunde getroffen hat¬†¬†¬† standard ¬† ¬†Das hat mich echt gefreut! Und ich erfreute mich nat√ľrlich auch an den¬†vielen sch√∂nen und liebevoll ausgesuchten¬†Geschenke meiner Freunde:

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Am Samstag haben wir – leider ohne Andrea – einen ganz ruhigen Familientag mit Stephanie gemacht: ausschlafen, gem√ľtlich fr√ľhst√ľcken, ins Kino gehen und „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“ anschauen – wobei ich zugeben¬†muss, dass die Endszenen mein Kind und mich sogar zu Tr√§nen ger√ľhrt haben. Zur√ľck im Apartamento OLCA kochten wir zusammen Wirsingrouladen, vernichteten diese auch mit viel Genuss und beendeten den Tag abschlie√üend mit Spielen, wie „Kniffel“, „Mensch-√§rgere-dich-nicht“ und „Mikado“. Das war soooooo sch√∂n! Soll ich mal am Rande erw√§hnen, dass ich auch diesmal bei keinem der Spielerunden (2x/2x/1x) gewonnen habe ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†?

Heute fr√ľh¬†packte¬†Stephanie dann nach dem Fr√ľhst√ľck¬†ihren Rucksack, um mittags von Papa abgeholt zu werden.¬†Ich musste mich allerdings schon um halb 10 von ihr verabschieden, da ich mich mit Andrea und Karl¬†in der Stadt verabredet hatte, denn sie wollten vom mir ein paar Fotos¬†von Dresden und sich machen lassen. Nun ja, es sind etwas unkonventionelle Aufnahmen geworden ¬† ¬†zwinker

Man, was muß der Wind aber stark gewesen sein    zwinker

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Zudem¬†war es so¬†kalt, so dass man sich gegenseitig w√§rmen musste … und das unter den strengen Blicken dieser Herren aus dem Morgenland ¬† ¬†zwinker

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Ihr merkt, die letzte Woche war eine sehr familienverbundene Zeit, in der ich meine Schnapszahl (44) in ein halbrundes¬†Lebensjahr¬†(45) verwandeln konnte.¬†Und ich freue mich¬†bereits jetzt schon wieder sehr darauf, dass in weniger als einem Monat die ganze Familie wieder zusammenkommen wird. Bis dahin¬†werde ich allerdings noch verst√§rkt auf Geschenkejagd gehen m√ľssen, denn die verst√§rkten Weihnachtsvorbereitungen werden bei uns immer erst nach dem letzten Familiengeburtstag (6.2., 7.6., 18.9. & 26.11.) in Angriff genommen. Gl√ľcklicherweise habe ich wenigstens ein paar Ideen, welche P√§ckcheninhalte es¬†f√ľr meine Lieben¬†geben soll ¬† ¬†zwinker



2015 24.
Nov

Die vergangene Woche hatte immer wieder einige sch√∂ne Momente f√ľr mich parat.

Der Mittwoch war in Sachsen frei, weil wir immer noch den Bu√ü- und Bettag haben, wof√ľr wir als Arbeitnehmer nat√ľrlich blechen d√ľrfen. Aber so ein freier Tag im November, welchen¬†Carsten und ich zum Lesen, Kochen¬†und „Rocky“-Filme gucken genutzt haben, ist eigentlich schon eine √§u√üerst sch√∂ne Unterbrechung der Arbeitswoche ¬† ¬†zwinker

Am Donnerstagabend hatten wir zwei Besucher in unserer Wohnung, auf die wir uns immer freuen:¬†Anna kam nach einem Spaziergang mit dem Hund vorbei. Leon war platt und beanspruchte f√ľr sich recht schnell einen Platz auf dem Teppich vor der Couch. Diese¬†als solche¬†geh√∂rte aber ganz alleine Anna und mir, denn da Carsten wusste was wir vorhatten, fl√ľchtete er vorsichtshalber ins andere Zimmer. Ich habe w√§hrend unserer Ukrainereise auf einem Markt ein paar CDs mit Liedern aus den 70ern, 80ern und 90ern mitgebracht. Wohl gemerkt, alle Lieder sind aus der guten, alten Sowjetzeit, aber zum Gl√ľck nicht allzu¬†arg patriotisch ¬† ¬†zwinker
F√ľr diese H√∂r- und Erinnerungsfreuden trafen¬†Anna und ich uns schon einmal, denn es ist sehr interessant, die Lieder anzuh√∂ren, zu erraten und die pers√∂nlichen¬†Erinnerungen, welche mit diesen Liedern verkn√ľpft sind, zu teilen – es macht uns¬†beiden enorm viel Spa√ü ¬† ¬†standard ¬† ¬†und nat√ľrlich haben wir bei etlichen selber mitgesungen … worauf Leon¬†nach¬†einer gewissen Zeit¬†seine m√ľden Glieder vom Teppich erhob und sich in Carstens N√§he schleppte, wo er weder die alten Musikschinken, noch unser fr√∂hliches Gebr√ľll anh√∂ren musste¬†¬†¬† standard
Die ersten 210 Lieder, welche dank MP3-Format alle auf eine CD passten, konnten wir inzwischen durchhören, aber wir haben noch eine weitere, allerdings mit nur 136 Liedern, da liegen    lachen

Am Feiertag und Wochenende tauchten Carsten und ich ebenfalls in die Nostalgie der 80er/90er ein, denn die DVD-Box „Rocky-Saga“¬†wartete eigentlich schon etwas l√§nger auf ein Ansehen. Ich wusste zwar im Gro√üen und Ganzen noch, um was es in den Filmen 1-4 ging, aber da ich sie zum letzten Mal vor √ľber 20 Jahren angesehen habe, konnte ich mich nicht wirklich an etwas erinnern. Nun bin ich wieder Up-to-Date bez√ľglich¬†Adrian (seine Frau), Apollo Creed (Gegner in 1 & 2, Trainer in 3), Clubber Lang (Mr.T als Gegner in Teil 3), Ivan Drago (Dolph Lundgren als b√∂ser, russischer Gegner in Teil 4), Tommy Gunn (Rockys Trainerdeb√ľt in Teil 5) und Mason ‚ÄěThe Line‚Äú Dixon (Rockys Computergegner in Teil 6) ¬† ¬†standard ¬† ¬†… darauf eine Rocky-Fanfare !!!

Zum „Ausgleich“ schauten wir uns am Sonntagabend einen etwas anspruchsvolleren Streifen auf DVD¬†an:¬†Die Frau in Gold. Wer sich f√ľr das Thema Kunstraub und im Allgemeinen die Verbindung zwischen unseren Zeiten und dem Zweiten Weltkrieg¬†interessiert, soll diesen Film nicht verpassen. Ich fand, er ist sehr gut gemacht und Helen Mirren halte ich¬†ohnehin f√ľr eine gro√üartige Schauspielerin.

Auch wenn es scheinen mag, wir haben allerdings nicht nur Filme geschaut. Am Sonntagvormittag bekamen¬†wir √ľberraschend eine spontane Einladung in die Com√∂die Dresden, wo am Nachmittag richtig „Hei√üe Zeiten“¬†erlebt werden konnten ¬† ¬†standard ¬† ¬†Gundel und Peter haben nach einem Geburtstagsgeschenk f√ľr mich gesucht und kamen auf die Idee, zu fragen, ob ich ein Problem damit h√§tte, mein Geschenk schon ein paar Tage vorher zu erhalten ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†… hatte ich nat√ľrlich nicht und so genossen wir zu viert eine lustige Vorstellung √ľber den Umgang mit und die √úberraschungen zu den Wechseljahren. Nun weiss mein Mann, worauf er sich bei mir √ľber kurz oder lang einstellen darf¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†Ich bin den beiden sooooo dankbar, dass sie diese geniale Idee hatten, mit uns spontan ins Theater zu gehen – es war ein toller Nachmittag!

Ansonsten haben Carsten und ich die letzten Tage etliche Spazierg√§nge unternommen, damit ich Bilder f√ľr mein Monatsprojekt „Fensterleben & ¬†-l√§den“ durch die Linse sammeln konnte. Bei unseren¬†Streifz√ľgen durch Striesen zeigte es sich f√ľr uns deutlich: der November war insgesamt sehr warm geraten. Das hat offensichtlich aber nicht nur den Menschen gut getan, den anscheinend ist die Natur wohl auch obgleich dieser Temperaturen voll reingefallen¬†¬†¬† zwinker

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Dieses Bild habe ich am Sonntagvormittag, den 22.11. aufgenommen !!!¬†Aber nun ist es auch bei uns in Dresden¬†sehr viel¬†k√§lter geworden und ich hoffe, dass das B√§umchen diese Wetterkapriolen ohne Sch√§den √ľbersteht …

Bei den Spazierg√§ngen haben wir √ľbrigens auch diese¬†Komposition auf dem Barbarossaplatz entdeckt.

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Wer lange Zeit auf dieser Bank verbringt, wird zwangsläufig zum Baumrindenexperten, denn irgendwas anderes sieht man bei dem Standort kaum    zwinker    da hat man wohl nicht nur sprichwörtlich ein Brett vor dem Kopf, sondern gleich den ganzen Baum    lachen

Die jetzige Woche wird f√ľr mich √ľbrigens auch weiterhin positiv verlaufen – trotz immens vollem Terminplan. Ich freue mich wie Bolle darauf, dass Stephanie wieder f√ľr ein paar Tage zu uns ins Apartamento OLCA kommt, dass ich am Donnerstag und Freitag frei bekommen habe, dadurch meinen Geburtstag am Donnerstag von morgens bis abends mit meinen drei Lieben¬†verbringen kann, am Tag¬†danach¬†so viel Zeit zur Verf√ľgung habe, um f√ľr den¬†Freitagabend leckere Sachen f√ľr meine Geburtstagsfeier mit Freunden zu kochen und nat√ľrlich freue ich mich unendlich auf den feierlichen Abend als solches – das muss eine besonders sch√∂ne Woche werden!



2015 15.
Nov

Inspiriert durch das B√ľhnenprogramm „Treasure of the Celts – Ein Tanzm√§rchen“ von der Dresdner Irish Dance Company¬†am letzten Wochenende, habe ich mir gedacht, dass ich eine Fotoserie von meinem Shooting am 25. Mai diesen Jahres ebenfalls zu einem M√§rchen zusammensetzen kann. Die beiden Modells sind dabei nur¬†zuf√§lligerweise¬† ¬† lachen ¬† ¬†auch aus dem Hopserensemble des oben genannten Irish-Dance-M√§rchens, bei dem sich die Menschen der „Gr√ľnen¬†Insel“ durch die Einflussnahme von Elfen und einem¬†Kobold¬†auf die Suche nach dem Schatz der Kelten begeben und musikalisch um die Welt reisen. Ich w√ľrde euch ja gerne nahelegen, dieses St√ľcke ebenfalls zu besuchen, aber leider gab es im Stadtkulturhaus Freital nur zwei Auftritte aufgrund des 10-j√§hrigen Vereinsjubil√§ums des IDC – die Premiere am 7. zu der wir anwesend sein durften und die Zugabevorstellung am 8.11. … so m√ľsst ihr, liebe Leser, wohl zwangsl√§ufig auf die hoffentlich bald erscheinende DVD/BluRay in 3D und DTS-Surroundsound warten ¬†¬†zwinker

Nun aber zu meiner Geschichte:
Es war einmal eine Waldelfe. Die echten Namen nennen ihre Elfen nie, deshalb werden wir sie Yrlissa taufen. Sie lebte ganz f√ľr sich allein¬†in einem wundersch√∂nen Wald und hatte darin einen¬†Lieblingsstein zum Sitzen und Tr√§umen.

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Zum Wald geh√∂rte auch ein verzauberter See, dessen Oberfl√§che¬†ruhig und verschlafen zum Verweilen einlud. In letzter Zeit schaute¬†Yrlissa immer¬†√∂fter sehns√ľchtig hinein und w√ľnschte sich, darin nicht nur immer ihr eigenes Spiegelbild zu sehen.

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Denn so sch√∂n ihr ruhiges und gelassenes Waldleben auch war, so f√ľhlte sie sich an manchen Tagen doch ziemlich einsam und w√ľnschte sich eine Freundin. Da ihr Herzenswunsch immer st√§rker und inniger¬†wurde, ging er eines Tages in Erf√ľllung und Yrlissa sah an einem Baumstamm in ihrem Wald eine andere Waldelfe.

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Sie freute sich, war aber auch noch etwas misstrauisch, denn obwohl sie sich so sehr eine Freundin gew√ľnscht hatte, wusste sie eben nicht, wir ihr Leben sich jetzt ver√§ndern w√ľrde. Deshalb n√§herte sie sich der¬†zarten, jungen Elfe noch nicht an. Im Kopf der Yrlissa kreisten dabei ganz viele Gedanken: Wird das eine gute Freundin f√ľr mich sein? Sie sieht doch so unschuldig aus. Ist sie vielleicht zu zart besaitet und¬†wird immer wieder eingeschnappt sein, wenn ich irgendwas Falsches mache oder sage? Und was wird nun aus meinen Traumstunden?

Am Ende steigerte sie sich so sehr in ihre Gedanken hinein, dass sie traurig wurde, anstatt sich √ľber die Erf√ľllung ihres sehnlichsten Wunsches zu freuen. Da kam die Neue auf sie zu und tr√∂stete sie, denn auch ihr war die neue Situation nicht ganz geheuer.

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So haben die beiden Elfen gemerkt, dass sie beide sehr gute Freundinnen sein k√∂nnen, wenn sie es nur wollen. Die neue Elfe hie√ü Malon und sie w√ľnschte, einmal das ganze Waldreich von Yrlissa zu sehen. Dieser Wunsch war leicht zu erf√ľllen. Von einem Baum aus¬†konnte man schon ganz weit in die Ferne blicken, ohne gleich die Baumwipfeln daf√ľr erreichen zu m√ľssen.

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Der verschlafene¬†See hat Malon sehr¬†beeindruckt, denn noch nie zuvor¬†hat sie ihr eigenes Spiegelbild gesehen. Yrlissa freute sich aber am meisten dar√ľber, dass sie an der spiegelglatten Oberfl√§che endlich in zwei¬†Elfengesichter blicken¬†konnte.

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Sie lasen stundenlang und sehr oft gemeinsam in dem Zauberbuch, welches jede Elfe in einem Versteck ihres Waldes liegen hat.

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Bei einer solchen Lesestunden kam Yrlissa ein neuer Gedanke in den Kopf, welchen sie nat√ľrlich sofort ihrer neuen Freundin anvertraute.

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Auch Malon fand die etwas verr√ľckte Idee ihrer Freundin richtig¬†gut. Soll ich euch den geheimen Gedanken dieser beiden Waldelfen verraten? Ich tu es. Sie wollten n√§mlich¬†mithilfe von Magie ihre Elfent√§nze den Menschen, welche in der N√§he des Waldes lebten,¬†beibringen.

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Es wei√ü sicherlich¬†jeder, dass Elfen gern und mit einer eben elfengleichen Leichtigkeit √ľber den Boden tanzend schweben. Nun ging es darum, die leichtf√ľ√üigen Schritte so anzupassen, dass auch die, im Vergleich zu Elfen eher schwerf√§lligen Menschen diese leicht¬†erlernen k√∂nnten.

Es¬†wurde ge√ľbt und ge√ľbt, einen Fu√ü vor den anderen gesetzt und immer wieder geschaut, wie die Tanzfigur¬†nun wirkt.

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Jede Drehung musste so gut sitzen, dass man diese nicht nur als Elfe ausf√ľhren vermochte, sondern dass sie auch „menschentauglich“ war.

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Selbst wenn die Aufgabe noch so ernst war, Yrlissa und Malon hatten viel Spaß dabei und gönnten sich hin und wieder sogar eine Blödelpause.

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Nach getaner Arbeit wurde wie immer reichlich Zeit zum Träumen genutzt. Nun saß Yrlissa aber nicht mehr allein auf ihrem Stein im Schatten der Bäume, sondern auf einer bunten Wiese mit ihrer Seelenschwester Malon.

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Nach diesen Mu√üestunden ging es immer wieder erneut zur√ľck an die Arbeit, denn alle Tanzschritte mussten einfach perfekt werden … darin waren sich beide Freundinnen von Anfang an einig.

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Als sie sicher waren, dass ihnen das Vorhaben gelungen ist, die Elfentänze in menschliche Schritte umzusetzen, freuten sie sich vom Herzen.

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Die Menschen, welchen Yrlissa und Malon die Tänze zeigten, waren sofort von den neuen Möglichkeiten verzaubert und wollten diese ungewohnten Bewegungsabläufe mit Begeisterung sofort selbst erlernen. Und wer sehen möchte, was die menschlichen Tänzer am Ende daraus gemacht haben, sollte sich unbedingt diese Geschichte in Videoform ansehen.

Die Menschen waren gl√ľcklich und genau so gl√ľcklich f√ľhlten sich die beiden Freundinnen, die Waldelfen Yrlissa und Malon. Und wer wei√ü, vielleicht denken sich die Zwei noch ein anderes Geschenk f√ľr ihre menschlichen Nachbarn aus und ich darf dann wieder dar√ľber berichten … wir werden sehen.



2015 09.
Nov

Die Stra√üen der Stadt waren schon dieses Jahr im Januar dran, im Oktober sind nun die Wege in der Natur an der Reihe. Und da ich¬†schon seit Langem f√ľr meine Bilder¬†Zitate bekannter Pers√∂nlichkeiten und andere gute Spr√ľche verwenden m√∂chte, werde ich das¬†bei dem aktuellen Thema nun tun ¬† ¬†standard


„Gehe nicht, wohin der Weg f√ľhren mag, sondern dorthin, wo¬†kein Weg ist und hinterlasse eine Spur“
— ¬† Jean Paul ¬† —

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„Der gerade Weg ist der k√ľrzeste, aber es dauert meist am l√§ngsten, bis man auf ihm zum Ziele gelangt.“
— ¬† Georg Christoph Lichtenberg ¬† —

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„Wer auf der Strecke bleibt, kommt dem Ziel oft n√§her.“
— ¬† Dr. Hanspeter Rings ¬† —

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„Ausgetretene Pfade sind die sichersten, aber es herrscht viel Verkehr.“
— ¬† Jeff Taylor ¬† —

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„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Sch√∂nes bauen.“
— ¬† Johann Wolfgang von Goethe ¬† —

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„An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.“
— ¬† Charlie Chaplin ¬† —

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„Wer ein Ziel will, darf den Weg nicht scheuen, er sei glatt oder rauh.“
— ¬† Theodor Fontane ¬† —

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„Was uns oft im Wege steht, sind die Ziele anderer.“
— ¬† Ernst Ferstl ¬† —

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„Zum Reichtum f√ľhren viele Wege, und die meisten von ihnen sind schmutzig.“
— ¬† Peter Rosegger ¬† —

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„Wer das Ziel nicht wei√ü, kann den Weg nicht haben.“
— ¬† Christian Morgenstern ¬† —

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„Der Weg, den du einschl√§gst, h√§ngt in erster Linie davon ab, wohin du gehen willst.“
— ¬† Lewis Carroll ¬† —

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„Der kommt am weitesten, der nicht wei√ü, wohin er geht.“
— ¬† Oliver Cromwell ¬† —

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„Wer nirgends hingeht, kann auch nirgends hinkommen.“
— ¬† aus Rum√§nien ¬† —

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Und zum Schluß kommt ein Spruch von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach:
„Am Ziel deiner W√ľnsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel.“

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Denn sie hat absolut recht, jetzt, wo ich euch einige Bilder zeige, vermisse ich das unaufh√∂rliche Suchen nach sch√∂nen und interessanten Wegen beim Wandern mit den Freunden¬†oder Spazierengehen mit meinem lieben Mann, welcher unter anderem¬†f√ľr mein Fotohobby an einem freien Tag ganz fr√ľh aufgestanden ist, um mich zu begleiten. Glaubt mir, ich habe weitaus mehr¬†sch√∂ne Aufnahmen zu diesem Thema als ich hier eingestellt habe¬†¬†¬† zwinker



2015 01.
Nov

Es war mal wieder so eine Woche, die mit einer Vielzahl netter Begegnungen in unsere Familiengeschichte eingehen wird.

Manchmal ist auch eine ganz¬†banale Sache, wie z.B. ein Laptop mit¬†dem Hang nach ein paar Streicheleinheiten und Neuinstallationen, ein¬†guter Anlass,¬†ins Apartamento OLCA zu kommen. Also hatte Barbara am Montag ihren elektronischen Freund unterm Arm und w√§hrend Carsten als Computertherapeut¬†agierte, g√∂nnten wir zwei M√§dels uns eine sch√∂ne Tasse Tee und hatten etwas Zeit, um¬†√ľber alles M√∂gliche zu quatschen.

Am Dienstag waren meine Ferien als VHS-Lehrerin dann endg√ľltig vorbei und¬†meine Teilnehmer stiegen¬†unter meiner Anleitung nach zweiw√∂chigen Pause¬†in die T√ľcken und Fallstricke¬†von Bewegungsverben¬†bei der russischen Sprache¬†ein. Es gab sogar einen Gasth√∂rer, welcher, so wie es aussieht, vielleicht am Ende sogar noch zur Stammbesetzung meiner Russischklasse¬†dazustossen m√∂chte¬†¬†¬† standard

Der Mittwoch hat bei uns normalerweise einen ziemlich festen Ablauf, zumindest in seiner zweiten Tagesh√§lfte: ein¬†17:30-Bild f√ľr eine gleichnamige Facebook-Gruppe schie√üen und mit einem¬†kleinen Erkl√§rungstext¬†hochladen, die anderen Bilder in der Gruppe angucken und wo es geht etwas kommentieren und so ab 20 Uhr die LoveFilm-DVD anschauen, welche an diesem Tag in unserem Briefkasten gelandet ist. Aber in dieser Woche¬†ist vorher noch ein Termin dazwischengekommen – eine Tiefgaragenstellplatzbesichtigung. Nach unserem Umzug im November 2014 und als wir mit dem KIA auch noch¬†ein zweites Auto¬†hatten, fanden wir f√ľr unseren SMART-Cabrio nur einen TG-Platz ca. 2,5 km von unserer Wohnst√§tte entfernt. Da der Kleine¬†nun seit Oktober¬†aber zu unserem einzigen fahrbaren Untersatz mit einem Dach und vier R√§dern geworden ist, suchten wir nat√ľrlich einen Stellplatz in der unmittelbaren N√§he¬†unserer Wohnung. Die erste M√∂glichkeit, welche wir fanden,¬†sah sehr vielversprechend aus, worauf wir auch schon schnellstm√∂glich¬†den alten Platz gek√ľndigt haben. Aber nach knapp einem Monat Hinhaltetaktik und einem ewigen HickHack um den (richtigen) Schl√ľssel zur Garage, hat Carsten sich doch¬†nochmals umgesehen. Mit Erfolg! Der neue¬†Platz in ca. 400 m Entfernung gef√§llt mir pers√∂nlich auch viel besser als der, mit welchem es ohnehin nicht geklappt hat. Nun bleibt es abzuwarten, ob wir diesen jetzt auch bekommen. Dr√ľckt mal bitte die Daumen, ok¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† ?

Am Donnerstag¬†trafen wir uns nach langer Zeit mal wieder mit Anne und Nao aus Frankreich. Sie waren f√ľr kurze Zeit in Dresden zu Besuch und haben netterweise an uns gedacht. Wir¬†verbrachten mit den beiden sowie mit ihrer Gastfamilie und gleichzeitig Annes langj√§hrigen Freunden einen wundervollen Abend im Viet Thanh Bistro.

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Der Freitagnachmittag geh√∂rte wie immer dem Besuch beim D√∂nermann und einem chilligen Wochenendeinkauf im Kaufland gegen√ľber. Man¬†merkte an dem Tag allerdings, dass das Gros der Menschen realisiert hat, dass am Samstag¬†aufgrund des Reformationstages alle L√§den geschlossen sein werden, denn es wurde eingekauft, was das Zeug hielt … und als ob es keinen Montag mehr geben w√ľrde! Hie√ü f√ľr uns: schnell rein, Einkaufszettel abarbeiten und schleunigst wieder raus¬†…

Am Samstag hatten wir eine besonders interessante Herausforderung zu meistern: ein Familienshooting mit insgesamt 17 Personen im Alter zwischen 3 und 83 Jahren bzw. vier Generationen. Glaubt man den R√ľckmeldungen √ľber die Fotos, haben wir es tats√§chlich mit Bravur gemeistert! Der Termin stand schon seit ca. einem Monat und wir organisierten extra daf√ľr einen entsprechenden Raum, der vor 10 Uhr „nur noch“¬†durch Carstens MacGyver-Geschick f√ľr das Ereignis entsprechend vorbereitet werden musste. Als Belohnung durfte er anschlie√üend auch gleich noch als Lichtmodell herhalten …

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Meine Aufgabe war es ab dann, die Leute¬†alle so weit davon zu √ľberzeugen, dass sie auf den Bildern l√§cheln und mit offenen Augen in die Kamera gucken. Nachdem 120 Minuten sp√§ter alles vorbei war, konnte die Technik und das Equipment wieder abgebaut und der Raum in seine urspr√ľngliche Gestalt gebracht werden – zum Gl√ľck war das innerhalb von nur 30 min erledigt.
Sorry,¬†aber von diesem Ereignis kann ich leider keine Bilder zeigen, denn¬†manche Familienmitglieder m√∂chten nicht im Netz erscheinen – ich hoffe, ihr versteht das! √úbrigens, ich m√∂chte an dieser Stelle ausdr√ľcklich meinen handwerklich begabten Mann loben – ohne ihn h√§tte ich den Raum nie und nimmer so einrichten k√∂nnen, dass wir¬†dieses Fotoshooting h√§tten darin veranstalten k√∂nnen!¬†¬†¬† *thumbs-up*

Nach getaner Arbeit g√∂nnten wir uns ein Mittagessen beim Running Sushi und anschlie√üend einen gem√ľtlichen Spaziergang in der Innenstadt, denn¬†auf dem Altmarkt fand gerade¬†ein doch recht gro√üer Stoffmarkt statt. F√ľr mich kommt ein solcher allerdings¬†etwas zu sp√§t –¬†ich w√ľrde behaupten so um die 3-4 Jahre zu sp√§t – denn¬†inzwischen hat mein Verlangen,¬†neben meinen vielen zeitintensiven Hobbys noch irgendwas selber zu n√§hen, doch sehr stark nachgelassen¬†¬†¬† zwinker
Nach der Mittagsv√∂llerei war zuhause allerdings nur noch ein Verweilen auf der Couch oder dem PC-Stuhl m√∂glich, h√∂chstens noch unterbrochen durch gelegentliches Aufstehen und an die T√ľr gehen, wenn mal wieder Halloween-Kinder „S√ľ√ües oder Saures“ riefen.

Und heute? Heute wird zu Hause viel Kleckerkram erledigt und ein wenig gechillt Рdas muss ja schließlich auch mal drin sein    zwinker