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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 26.
Dez

Wie die treuen Leser vermutlich schon gemerkt haben, bin ich meinem Schreibrhythmus untreu geworden¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†aber seit einer Woche hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes ein volles Programm und¬†es gab¬†so viel¬†Interessantes zu erleben, da blieb einfach keine Zeit zum Schreiben √ľbrig¬†¬†¬† standard

Genau eine Woche vor Heiligabend waren Anna, Carsten und ich auf dem Loschwitzer Weihnachtsmarkt¬†– dieser ist im Vergleich zu denen in der Innenstadt klein … daf√ľr aber fein und mit liebevoll best√ľckten Marktst√§nden sowie leckeren Essen und Getr√§nken, wo¬†ein Orangenpunsch auch noch wirklich nach Orange schmeckt und Apfelgl√ľhwein noch echten Apfelgeschmack beinhaltet. Davor machten wir noch einen Abstecher zur Russischen Weihnacht¬†– dieser Markt war wirklich mini und bestand aus sage und schreibe drei St√§nden. Aber der Schaschlik¬†schmeckte gro√üartig und auch die Tschebureki¬†(flache gro√üe halbrunde Teigtaschen mit Hackfleischf√ľllung, welche¬†gebraten oder frittiert werden) waren nicht von schlechten Eltern ¬† ¬†standard
Nach dem Besuch beider M√§rkte bzw. auf dem Heimweg, liefen wir an einem Geschenkeladen vorbei, welcher extrem s√ľ√üe Keramikb√§ren verkaufte:

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Einer von ihnen durfte mit zu uns nach Hause und schaute ein paar Tage später zu, wie Heini und Kl. Dinkelmann unseren Tannenbaum dekorierten:

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Am Freitagabend waren wir zu Katjas Geburtstagsfeier in die L’Osteria eingeladen. Ich habe mich gegen eine wagenradgro√üe Pizza entschieden, welche zwar verlockend, aber auch zu riesig aussah,¬†und nahm stattdessen lieber Muscheln in Wei√üweinso√üe – sie¬†waren echt lecker!

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Und weil die Pizzen alle so riesig waren, sodass unsere Nachbarinnen mit ihren alleine nicht fertig wurden, durften Carsten (er hatte sich Nudeln ausgesucht) und ich eben so von jeder etwas kosten    zwinker
Wir hatten ganz viel Spaß bei der Feier und bei den lustigen Gesprächen verging die Zeit superschnell. Am Ende verließen wir das Lokal gutgelaunt erst irgendwann gegen Mitternacht    unschuldig

Wie sich¬†am Tag danach herausstellte, war jene¬†Geburtstagsfeier quasi eine „Aufw√§rm√ľbung“ f√ľr den nun folgenden Geburtstag von Francis Mohr. Seine¬†Feier begann erst um 20 Uhr und auch hier geh√∂rten Carsten und ich zu den letzten G√§sten, denn es war eine sch√∂ne, bunte Gesellschaft und man hatte √ľber den gesamten Abend verteilt, ganz viele verschiedene Themen zu besprechen. Wie √ľblich fand¬†mein letztes Gespr√§ch in der K√ľche statt, diesmal¬†mit Claudia, der Hausherrin, welche ein gro√üartiges Talent hat, alles perfekt zu organisieren ¬† ¬†standard
Man wei√ü ja, K√ľchengespr√§che sind meistens die spannendsten ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†und nach diesem wunderbaren Geburtstagsfest landeten wir sogar erst um 3 Uhr in unseren Betten!

Aber leider stand Ausschlafen an diesem Sonntag nicht zur Debatte, denn zum einen erwarteten wir gegen Mittag unsere lieben Freunde aus Breslau bei uns in Striesen und gegen Abend¬†sollte¬†Stephanie √ľber die nun noch verbleibende Adventszeit bei uns einziehen. Ergo, die Zeit bis zur Ankunft von Kasia, Rafal, Natalka und Zuzia wurde mit Budenschwung (s√§chsisch f√ľr Hausputz)¬†verbracht – blo√ü gut, dass ich nicht mehr ein ganzes Haus, sondern nur noch eine Wohnung¬†in Ordnung zu bringen¬†hatte ¬† ¬†zwinker
Unsere polnische G√§ste wollten nach einer kleinen F√ľhrung durch das Apartamento OLCA vorrangig die Dresdner Weihnachtsm√§rkte besuchen und so st√ľrzten wir uns entgegen aller Gewohnheiten auch mal an einem Wochenende ins Gew√ľhl, was sonst die Einheimischen lieber¬†versuchen zu vermeiden. Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt im Stallhof wird unseren Freunden wohl als sch√∂nster in Erinnerung bleiben, denn da man dort am Wochenende Eintritt bezahlen muss, war dieser nicht ganz so √ľberlaufen, wie der anschlie√üend besuchte¬†Advent auf dem Neumarkt¬†und nat√ľrlich der mittlerweile √ľber die s√§chsischen Grenzen hinaus bekannte¬†Striezelmarkt.

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Zeitlich hat am Sonntag alles so perfekt gepasst, dass wir nach der Verabschiedung der Breslauer, welche auf der Heimfahrt noch einen Stopp in Bautzen und G√∂rlitz einlegen wollten, nicht ganz eine Stunde sp√§ter unsere Kleine am Busbahnhof abholen konnten. Danach geh√∂rte ihr und¬†zwei Tage sp√§ter auch ihrer gro√üen Schwester unsere (beihnah) ganze Aufmerksamkeit … abgesehen von ein paar Tagen (Mo & Di) auf Arbeit gehen. Unter anderem haben wir es in dieser Zeit sogar geschafft, ins Kino zu gehen und zusammen mit Stephanie „Star Wars VII – Das Erwachen der Macht“¬†anzusehen. Die Geschichte ist leider etwas d√ľnn, aber der Film ist dennoch sehenswert, besonders f√ľr die, welche die urspr√ľnglichen Teile aus den 70ern¬†m√∂gen. Stephanie hat es¬†auf dem Heimweg¬†aus meiner Sicht so richtig gut¬†zusammengefasst: „Chewbacca und Han Solo sind die besten“ ¬† ¬†zwinker

Am Montag waren wir bei Ines und Torsten zum Raclette in ihrer neuen K√ľche eingeladen. Diese ist nigelnagelneu, sehr modern und vollgespickt mit ganz viel High-Tech – sehr beeindruckend!¬†Aber die¬†Gem√ľtlichkeit beim Raclette ist zum¬†Gl√ľck so herrlich unver√§ndert altmodisch geblieben und¬†darum wurde auch dieser Abend seeehr lang¬†¬†¬† standard

Am Mittag des Heiligabend vernichteten wir mit den M√§dels den am¬†Tag zuvor¬†gemeinsam zubereiteten Kartoffelsalat a la OLCA¬†inklusive der obligatorischen W√ľrstchen, denn gegen 18 Uhr stand Uwe schon vor der T√ľr, um die Kinder f√ľr die restlichen Weihnachtstage zu sich nach Miltitz zu holen. Danach gab es aber kein Halten mehr und der Weg f√ľhrte ins Wohnzimmer, wo unser Tannenb√§umchen als Kr√∂nung schon auf dem √ľblichen Geschenkeberg thronte – bei uns wird eben auch jede noch so kleine Kleinigkeit eingepackt, um den Spa√ü des Auspackens unter Aufsicht der insgesamt drei wartenden Augenpaaren so richtig zu zelebrieren:

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Und dann ging endlich die Bescherung los und es wurde wie jedes Jahr ein stundenlanges Vergn√ľgen!

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Ich habe wie so oft, ein paar „b√§rige“ Geschenke bekommen: ein Buch¬†√ľber Paddington B√§r, denn diese Kultgeschichten haben bei mir in den B√ľcherregalen¬†tats√§chlich noch gefehlt, und die¬†Trickfilm-DVD „Ernest & Celestine“ – ich finde, es ist alles so liebevoll gezeichnet und auch die gesamte Geschichte drumherum mochte ich sehr. Die gr√∂√üte √úberraschung war f√ľr mich aber ein Gutschein von Carsten f√ľr¬†einen Weit-Weit-weg-Strandurlaub. Wenn wir uns festgelegt haben, werde ich euch verraten, wohin die Reise gehen soll ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†mein Schatz ist eigentlich¬†ein Berge-Fan, aber nicht nur deshalb rechne ich ihm das Geschenk sehr hoch an!

Carsten hat von Kindern z.B. etwas zum Spielen bekommen:

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Irgendwie habe ich aber das Gef√ľhl, er wird nicht sehr lange damit spielen k√∂nnen ¬† ¬†zwinker
Ein¬†anderes Spiel, welches die Kinder uns schenkten, wird da wohl etwas l√§nger √ľberleben:¬†Bezzerwizzer. Das wurde nat√ľrlich auch gleich nach der Bescherung eingeweiht und ob man es glaubt oder nicht, ich habe tats√§chlich sogar¬†eine von zwei Runden gewonnen¬†¬†¬† lachen !

Au√üerdem haben die Kinder meinen Wunsch, unseren Tassenvorrat zu erweitern, erf√ľllt:

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Ich war wirklich sehr √ľberrascht, als ich erfahren habe, dass sie beide¬†die Tassen selbst bemalt haben, denn ich dachte, sie wurden bereits mit diesen Zeichnungen verkauft. Ich bin wirklich sehr stolz auf meine kreativen Kinder und freue mich auf den Einsatz des neuen Geschirrs in unserer K√ľche!

Da die Mädels uns noch am Heiligabend verließen, um in Miltitz weiterzufeiern, gönnten Carsten und ich und gestern, am 1. Feiertag, ganz viele entspannten Stunden in der Toskana Therme in Bad Schandau Рvom Liquidsound-Becken kann ich einfach nicht genug bekommen! Aber auch das entspannte Saunieren samt Ausprobieren aller vorhandenen Schwitzbuden hat mir und meinem Körper sehr gut getan.

Und nun heute, am 2. Feiertag, kommen wir endlich einmal dazu, all die vielen sch√∂nen Erlebnisse Revue passieren zu lassen und voller Dankbarkeit an unsere Familie und unsere Freunde von Nah und Fern zu denken, welche uns in den letzten Tagen so viel Freude geschenkt haben – sch√∂n, dass es euch gibt und das zum Gl√ľck nicht nur zu Weihnachten¬†¬†¬† standard ¬† ¬†verliebt

Eine Antwort zu “Fabelhafte Weihnachtszeit”

  1. Anne sagt:

    Am schönsten finde ich das Foto mit den Muscheln.
    Deine Posts machen gute Laune, danke Olga! :)

    Olga antwortet: ich fand auch den Geschmack von Muscheln nicht schlecht ;) Gerne, ich freue mich, dass ich mit meinen Einträgen meinen Lesern ein wenig Freude machen kann!

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