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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 17.
Sep

Gestern war er vorbei, unser vierwöchiger Urlaub auf Hawai’i. Eigentlich ist mit diesem Satz schon alles gesagt … einerseits „wir sind wieder da“ und gleichzeitig „ein Urlaubstraum wurde wahr“   standard

In den vergangenen 30 Tagen haben wir unglaublich vieles erlebt. Wir haben diese vier hawaiischen Inseln besucht: Oahu, Kauai, Big Island und Maui – jede ist anders und hat ihre Besonderheit:

– OAHU ist die pulsierendste Insel mit der Hauptstadt Honolulu und einer ĂŒberwĂ€ltigenden Anzahl japanischer Touristen.

– KAUAI trĂ€gt ganz zu Recht den Beinamen „Garden Island“, denn sie ist in unseren Augen die grĂŒnste von allen … gleichzeitig ist sie erdgeschichtlich auch die Ă€lteste.

– BIG ISLAND ist dagegen eine ganz junge und immer noch wachsende Vulkaninsel, denn hier arbeitet die Göttin Pele eifrig daran, die InselflĂ€che durch stetige LavaflĂŒsse weiter zu vergrĂ¶ĂŸern.

– MAUI ist die touristischste von allen, aber die SonnenuntergĂ€nge auf den SandstrĂ€nden sind auch perfekt dafĂŒr geeignet.

Wir haben diesmal ĂŒberwiegend in B&Bs ĂŒbernachtet und bleiben mit einigen unserer „Herbergseltern“ sicherlich auch ĂŒber den Urlaub hinaus weiterhin im Kontakt. Insgesamt haben wir sehr viele interessante und liebenswĂŒrdige Menschen auf den Inseln getroffen. Auch die Tierwelt hat sich uns ebenfalls von ihrer besten Seite gezeigt.

Nur ein paar Beispiele: So viele Schildkröten haben wir gar nicht erwartet, aber wir sahen sie sowohl beim Schnorcheln als auch bei unseren zahlreichen StrandspaziergÀngen immer wieder mal in der Ferne und aus nÀchster NÀhe:

Wir fĂŒhlen uns ein wenig geehrt, dass wir einen von derzeit lediglich 1300 möglichen Hawaii-Mönchsrobben bei ihrem Landgang beobachten durften:

Das melodische Quaken (siehe Tabelle „Frog calls online“) von Coqui-Fröschen war unser allabendliches Schlaflied auf Big Island … fast 100 Dezibel bei solch einer GrĂ¶ĂŸe:

Auch das war völlig neu fĂŒr uns: Wir haben den Hurrikan Lane ĂŒberstanden und nebenbei eine Vorstellung davon bekommen, wie das Warnsystem auf Handys und via Radio auf diesen Inseln funktioniert.

Unsere Geschmacksnerven wurden in den vier Wochen allerhand neuen EindrĂŒcke ausgesetzt. Ich werde „Poke“, einen Fischsalat aus rohem Fisch, sehr vermissen und Carsten dĂŒrfte „Loco Moco“, einem Gericht aus Reis, einer flachen Frikadelle, einem gebratenen Ei und einer braunen Bratensauce, sicherlich etwas nachtrauern. Aber letzteres lĂ€ĂŸt sich bestimmt leichter nachkochen, als alleine schon die Zutaten fĂŒr ein ordentliches Poke (rohen Ahi, Thunfisch oder Lachs plus diverser, lokaler GewĂŒrzmischungen) zu bekommen    standard
Ich habe außerdem die VorzĂŒge einer Weißen Ananas sehr zu schĂ€tzen gelernt … die ist viel sĂŒĂŸer und enthĂ€lt kaum SĂ€ure. NatĂŒrlich aber auch von all dem anderen Obst, welches fĂŒr uns exotisch ist und dort vor dem FrĂŒhstĂŒck recht schnell mal kurz im Garten gepflĂŒckt werden kann.

Wir haben viel geschnorchelt, viel gebadet und waren auf der Spitze des höchsten Berges im ganzen Pazifikraum (Mauna Kea mit 4.205 m), um dort erst einen fabelhaften Sonnenuntergang ĂŒber den Wolken zu sehen und danach einen Himmel voller Sterne zu bewundern. Wir konnten jede Menge klassisch schöne, weiße SandstrĂ€nde sehen, waren aber auch auf StrĂ€nden mit schwarzem, grĂŒnem und rotem Sand.

Wir haben insgesamt ĂŒber 10.000 Bilder gemacht, die nun allerdings noch gesichtet und ausgedĂŒnnt werden. Die Digitalfotografie erlaubt es zum GlĂŒck bzw. leider, von einer Sache immer schnell mal ein paar Bilder mehr zu machen, um danach das Beste von allen auszusuchen – und genau den letzten Schritt das mĂŒssen wir noch durchfĂŒhren    standard

Danach teilen wir auch in gewohnter Art und Weise gern unsere Fotosammlung mit euch, denn ich kann mir vorstellen, dass das Interesse daran groß sein dĂŒrfte    zwinker