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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2020 01.
Okt

Nun ist gestern auch die dritte Verschiebung des Transportes in die Reha beschlossen worden – also heute schon wieder nicht. Aber glĂĽcklicherweise gibt es jetzt wohl nicht nur ein neues Datum (nämlich nächste Woche Montag), sondern diesmal auch schon eine konkrete Uhrzeit (geplanter Beginn um 9:30 Uhr) … nun muss es einfach klappen !

Aber wie ich schon beim letzten Blogeintrag habe anklingen lassen, geht uns keinesfalls um irgendein Kritisieren der CharitĂ© – das Ă„rzte- und Pflegepersonal haben ohne jede Zweifel einen wirklich tollen und höchstprofessionellen Job gemacht, fĂĽr den wir sehr sehr dankbar sind. Uns geht es inzwischen vielmehr um die baldige Verlegung von der akut- und intensivmedizinischen Versorgung in die rehabilitierenden MaĂźnahmen, damit neben den wiederhergestellten Vitalwerten (die im Ăśbrigen allesamt weiterhin stabil zufriedenstellend sind) und das Beseitigen der schon mal im vorherigen Eintrag erwähnten „Baustellen“ nun vielleicht auch erste Erfolge bei der Wahrnehmung ihrer Umgebung, der koordinierten Bewegung und der antwortenden Reaktionen erreicht werden können. Hier ist unserer nicht professionellen Meinung nach die Rehaklinik sicherlich ein besserer Ort, als eine krankenhaustypische Intensivstation. Stephanie muss zunächst erst wieder so viele fĂĽr uns selbstverständliche Sachen, wie z.B. Atmen, Schlucken usw., mĂĽhsam erlernen. Und ich könnte auch wirklich öfter bei ihr sein …

Die gesamte Familie möchte sich an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlich bei euch allen fĂĽr die groĂźe Anteilnahme, die vielen aufbauenden ZusprĂĽche und die mit viel Liebe und Herz bedachten, sehr rĂĽhrenden Zusendungen bedanken. Wir werden alles wie vereinbart fĂĽr Stephanie zusammentragen und ihr bei nächstmöglicher Gelegenheit vermitteln – möge die Zeit das ihrige dazu beitragen. Wie geschrieben, wir stellen uns mittlerweile (leider) auf Monate und gar Jahre ein …

Ebenfalls noch einmal vielen lieben Dank, dass ihr zu zahlreiche Nachfragen und Kontaktaufnahmen einschränkt und lieber immer wieder ihren aktuellen Genesungszustand hier im Blog einholt. Das bedeutet uns allen, den OLCAs, der Familie um den leiblichen Vater, der Schwester und Stephanies Freund, sehr viel, denn so haben wir am Ende mehr Zeit und Kraft fĂĽr Stephanie an sich und die Dinge, die nebenher ebenfalls noch zu bewältigen sind. Wir können u.a. davon berichten, dass einige Nebenschauplätze äuĂźerst viel Zeit, Nerven und Ausdauer kosten … so z.B. das ewige Hin und Her mit ihrer Bank, die es auch nach ca. fĂĽnf vergangenen Wochen immer noch nicht geschafft hat, mir einen Zugang zu Stephanies Konto bereitzustellen. Auf der einen Seite erwartet das Amtsgericht Wedding zeitnah eine Aufstellung und Belege zu ihren Vermögenswerten sowie laufenden Kosten und auf der anderen Seite erzählt uns jeder bisher telefonisch kontaktierte Bank- bzw. Servicemitarbeiter etwas anderes ĂĽber den aktuellen Stand – mal fehlt noch die VerknĂĽpfung zu meinem Onlinebanking, mal nicht mehr, mal kann ich mich nicht anmelden, mal dann doch …
Fakt ist: selbst nach zig Telefonaten und mehreren Emails und Briefen kann ich ihr Konto immer noch nicht einsehen. Das sind wahrscheinlich am ehesten die großen Nachteile einer Onlinebank, denn bei einer Filialbank hätte ich nach dem dritten Mal Vorsprechen das Gebäude sicherlich nicht ohne eine entsprechende Erfüllung meiner Forderungen verlassen.

Ihr merkt, wir haben gerade an mehreren Fronten zu kämpfen, wobei Stephanies eigener Kampf wohl der härteste von uns allen bleibt.  Ich wĂĽnsche dir von ganzem Herzen weiterhin eine schnelle und gute Besserung, meine kleine Maus!

3 Antworten zu “Wie geht es Stephanie ? … wieder keine Verlegung in den Norden”

  1. die prjanik sagt:

    Ich drĂĽcke euch all meine Daumen fĂĽr den kommenden Montag! herz herz herz Dass alles reibungslos klappt; dass auch die anderen Instanzen endlich in die Puschen kommen und sich nicht quer bzw. doofer stellen, als sie sind.
    Seid alle herzlich umarmt,
    Aleksandra

  2. Martina Kisner sagt:

    Hallo liebe/r OLCA & Stephanie
    Ich wuensche Euch weiterhin Staerke, Liebe und Hoffnung um das was noch vor Euch steht weiterhin zu bewaeltigen.
    Ich bin nicht sehr gut in in den Worten aber ich denke sehr oft an Euch. Seit alle lieb gedrueckt.

  3. Daniela sagt:

    Hallo OLCA’s,
    Vielen Dank fĂĽr den neuen Blog Eintrag. Ich hoffe die Verlegung von Stephanie wird Montag stattfinden. Alle Daumen sind gedrĂĽckt.
    Wie du das von den banking Problemen beschrieben hast musste ich gleich an meinen ersten Kommentar denken in dem ich die BĂĽrokratie angesprochen hatte. Irgendwie stelle ich mir in so einem Fall vor wie belastend dann solche zeitaufwendigen Sachen sind wenn man schon versucht nicht unter den Sorgen um den geliebten Menschen zu brechen. Somit wĂĽnsche ich euch auch dass dies mit der Bank schnellstens geklärt ist. Weiterhin wĂĽnsche ich euch viel Kraft und endlose Energie weiter zu kämpfen. Wir denken an euch. DrĂĽcken euch und liebe GrĂĽĂźe von den Stephens’s

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