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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2022 02.
Mai

Ihr persönliches Highlight dieser Woche habe ich beim letzten Eintrag ja schon mal kurz angesprochen, deshalb greife ich das Thema natürlich auch gleich am Anfang auf: unsere Kleine schreibt wie eine Wilde!!! Und wird darin auch zusehends besser – vergleicht selbst:

Schon am Dienstag fanden wir diese, einfach mal so aus der Luft gegriffenen Wörter auf einem Blatt Papier niedergeschrieben. Sie hat sich die Buchstaben wohl woanders abgeguckt, gemerkt und nachgemalt. Bei manchen haben ihr sicherlich auch schon andere aus dem Pflegezentrum für das flüssige Schreiben geholfen, aber man merkt, dass es überwiegend ihre Initiative war und sie einfach mal aus der Kalten heraus losgelegt hat. Sie hatte eben Langeweile und experimentierte deshalb ein wenig herum.

Während der nächsten Tage dann schon die ersten Steigerungen bei ihrer Graphomotorik, vor allem aber auch das Finden eines sinnvollen Einsatzzweckes. Sie notiert sich jetzt nämlich damit auch diverse Dinge als Gedächtnisstütze:

Oben ist vor allem der Wunsch zu sehen, dass sie mal gerne (wieder) Flammkuchen und Halloumi-Käse essen würde. Die Tiere unten sind die Lieblingstiere unserer Familie: Stephanie = Giraffe, Andrea = Panda, Carsten = Wombat und bei mir = Bär.

Mittlerweile notiert sie sich auch schon, was es bei ihr zum Mittagessen gab, da wir bei unseren täglichen Abendtelefonaten eh immer wieder danach fragen – aus Neugierde und um ihr Gedächtnis immer wieder etwas mehr auf Trab zu halten. Wenn solch eine Niederschrift für sie dafür eine gute Lösung ist, dann haben wir und sie doch alles richtig gemacht    zwinker

Und am Freitag sah die Schrift erneut noch sehr viel besser aus und die Texte werden ebenfalls immer länger:

Schreibtechnisch haben wir sie also genau da, wo wir alle hin wollten. Es gibt jetzt sogar nur noch ganz wenige Buchstaben (z.B. X & Y) und eigentlich nur drei Zahlen (5, 8, 9), mit denen sie arge Probleme hat. Doch dieser Problemfälle und ihre Graphomotorik an sich werden wir in der aktuellen Woche vermehrt üben können, denn ab Dienstagabend ist sie schon wieder für ein paar Tage bei uns in der Residencia OLCA – jede erste Woche im Monat holen wir sie von DI bis SO zu uns.

Tschakka, wir schaffen das!

An diesem Freitag kam ein Paket aus Dresden an, welches dieses ganze Unterfangen sogar noch mehr unterstützen kann:

Darin befand sich u.a. ein … hmmmm, früher nannte man das „Magic-Board“, jetzt muss ich erst einmal nachgucken … „Schreibtablet“. Magic dabei ist, dass man das Geschriebene durch einen einzelnen Knopfdruck wieder komplett löschen kann.

Diesen kompletten Dankesgruß schrieb sie am Freitag schon in unter 1 Minute und 30 Sekunden!!! Ich habe es von Anfang bis Ende mitgefilmt, deshalb weiß ich es ganz genau. Es sah wirklich sehr souverän aus, was sie da machte und wie sie es niederschrieb – kein Zögern, kein Verschreiben:

Aus diesem Grund auch von Carsten und mir auch noch einmal ein RIESENGROSSES Dankeschön an Barbara & Günter, die mit diesem Geschenk einen absoluten Treffer – und vor allem genau zur richtigen Zeit – gelandet haben. Stephanie hat es nun immer griffbereit in der Nähe und nutzt es andauernd, z.B. beim WORDLE-Spiel …

… und am Samstag für eine Botschaft an ihre Freunde aus Potsdam und Berlin:

Diese machten sich nämlich gerade auf den Weg zu uns nach Wentorf, um Stephanie mal wieder besuchen zu können. Wir haben uns aufgrund des recht guten Wetters für ein Grillen auf dem Balkon entschieden …

… und Stephanie bastelte im Vorfeld fast ganz allein am Grünen Salat – mit (am Ende für sie wirklich ungewohnt wenig) Mais:

Aber wir hatten leider nur noch eine kleine Dose im Vorratsschrank    zwinker

Nach der herzlichen Begrüßung vor der Haustür …

… sind wir gleich raus auf den Balkon gegangen und haben viel gequatscht, gegrillt und gefuttert:

Als süßen Abschluss haben die drei extra Käsekuchen aus dem Potsdamer „Café Guam“ mitgebracht – nicht nur, weil der so gut schmeckt und das Café vor allem so viele verschiedene Sorten davon hat, sondern auch, weil sich die vier eigentlich genau dort bei ihren gastronomischen Nebenjobs kennengelernt haben. Gerade darum musste Stephanie die mitgebrachten Käsekuchensorten erkennen und benennen:

Sie bekam das erstaunlich gut hin und sie konnte sich sogar noch an manche Spezialausdrücke und Tätigkeiten von damals erinnern. So hatten z.B. Tische Kurzkennzeichen und es gab erinnerungswerte Besonderheiten bei der Nutzung und Pflege des Kaffeevollautomaten. Carsten und ich haben echt nicht schlecht gestaunt, was sie mal wieder alles aus dem hintersten Winkel ihres Gehirns ausgraben konnte – Chapeau!

Dieser ganz besondere Tag wurde natürlich mit einen Gruppenselfie festgehalten:

Das Kind hat an dem und am darauffolgenden Tag noch viel davon geschwärmt und es immer wieder mal angesprochen. Dabei war die Ablenkung vom Sonntag eigentlich auch nicht schlecht – Carsten zeigt ihr hier vom Balkon einen ersten Vorgeschmack:

Man sieht es nicht, aber sie steht hier tatsächlich auf ihren eigenen Beinen, hält sich am Geländer fest und wird natürlich noch zusätzlich von Carsten gestützt bzw. gehalten. Aber sie sollte trotz unserer Brüstung, die aus dem Rolli heraus leider nicht zu überschauen ist, mit eigenen Augen auf den Marktplatz unter uns gucken können, wo schon ab 8 Uhr ein ordentliches Gewusel herrschte:

Es war mal wieder Flohmarkt und auch wir konnten ein paar Schnäppchen für uns, für unseren ukrainischen Gast Sveta und ihren 2,5 Jahre alten Enkel ergattern:

Wir fanden hauptsächlich Spiele und einfache Bücher in Deutsch und Russisch, doch unsere Suche galt vor allem für Stephanies Feinmotorik und ggf. auch etwas, womit sie sich alleine beschäftigen könnte – das Spiel „Spring“ (unten links) kennt man wahrscheinlich eher als „Solitär“ , wo man durch Überspringen und Wegnehmen wie bei „Dame“ das Spielfeld möglichst leerräumen muss.

Laut Carsten kennt das wohl jedes deutsche Kind aus den 80ern, denn zu der Zeit hatte eigentlich fast jeder Haushalt dies als Spiel im Schrank oder sichtbar als Dekoration im Haushalt … stimmt das wirklich? Bei Solitär / Solitaire denke ich eigentlich immer nur an die Kartenversion aus dem Windows-Betriebssystem    standard

Hier noch zwei Dinge, die wir dieses Wochenende mit Stephanie zum allerersten Mal ausprobiert haben und die wir ab jetzt immer mehr festigen und beibringen wollen – zum Einen das Einschütten aus Flaschen und Saft-/Milchtüten oder dem Wasserkocher …

.. zum Anderen das Spiel „Memory“ – hier erst einmal nur reduziert auf 12 Kärtchen bzw. 6 Pärchen:

Als Kind war Stephanie bei dieser Pärchenjagd schier unschlagbar und auch jetzt blitzt noch ab und an mal wieder ein wenig Genialität bei ihr auf. Dieses Spiel wollen wir ab sofort bei jedem unserer Besuche mindestens einmal nutzen, um durch dieses Training das Gedächtnis weiter auf Vordermann zu bringen. Aber eines ist gewiss: das blaue Schreibtablet ist als Gedächtnisstütze definitiv nicht erlaubt!    zwinker

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