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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2022 05.
Nov

Oh man, so viel wie jetzt gerade habe ich in den letzten 108 Wochen (eigentlich sind es rechnerisch sogar schon fast 109 Wochen) noch nie mit der Berichterstattung zurückgelegen – und vor allem habe ich bislang auch keine ausgelassen – sorry, Woche 107.

Doch die Erklärung ist ganz einfach: wenn Stephanie bei uns ist, verbringen wir fast jede Minute mit ihr und aufgrund eines Corona-Ausbruchs im Pflegezentrum war sie jetzt am Stück vom 5. Oktober (MI) bis zum 31. Oktober (MO) in der Residencia OLCA – fast vier Wochen! Da musste das Blogschreiben eben immer wieder hinten anstehen und so manche Aufgabe blieb ebenfalls liegen.

Aber versteht mich nicht falsch, Carsten und ich genießen auch jede Minute zusammen mit dem Kind. Doch wo der Alltag ohne sie straff und organisiert gestaltet werden kann, rücken mit ihr viel mehr Spontanität und vor allem Entschleunigung in den Vordergrund. Was wir zu zweit in 30 Minuten und weniger erledigen können, dauert mit Stephanie nun einmal gut und gerne eine Stunde oder mehr. Zwar kann und muss man auch mit ihr Pläne schmieden oder Termine organisieren, aber die allseits sehr bekannte OLCA-Pünktlichkeit und auch die gerne von uns eingefügte Vorlaufzeit funktionieren dann eben nicht immer. Und abends? Da landen wir öfters mal gemeinsam mit Stephanie auf dem Sofa und vor dem Fernseher, statt vor dem Rechner oder am To-Do-Zettel werkelnd. Also alles erst zu seiner Zeit …

Und jetzt? Stephanie sitzt gerade alleine vor dem Fernseher und guckt den vierten Teil der Harry-Potter-Reihe, da kann ich endlich diesen schon lang angepeilten und überfälligen Blogeintrag verfassen.

Das Kind entwickelt sich auch weiterhin prima und wir halten sie regelmäßig mit Übungen und Aufgaben auf Trab – sie schreit förmlich nach Beschäftigung, denn Langeweile ist ihr … ähm … zu langweilig    zwinker

Mal sind es Aufgaben des täglichen Lebens, wie z.B. Lochen, …

… auf dem Einkaufzettel die erledigten Positionen abstreichen …

… oder auch einen Brief einwerfen, …

… die Uhrzeit lernen / ablesen …

… und bei Autofahrten das Ziel im Navi eingeben:

Natürlich hilft sie immer noch gerne in der Küche, sei es beim Zubereiten des Mittagessens (hier: Vermischen von Hackfleisch), …

… beim Schnibbeln von Bohnen …

… oder beim Erstellen ihres eigenen Müslis:

Carsten lässt sich zudem weiterhin physische Übungen einfallen, um ihre Muskeln und Bewegungen herauszufordern …

… und hat für ihre Fingerfertigkeiten sogar extra ein günstiges Keyboard gekauft:

Sie selbst beschäftigt sich immer wieder gerne mit ihrem LÜK-Kasten …

… und den diversen Puzzles aus ihrem Fundus:

Zu Letzterem gibt es gleich am Ende des Blogeintrags noch ein kleines Fundstück    zwinker

Wir haben aber auch hier und da mal etwas unternommen und sind aus den eigenen vier Wänden raus in die weite Welt gegangen: nach langer Zeit und mit viel Wehmut nach einer Dresdner Version wagten wir erneut einen kleinen Dönermannbesuch in Wentorf, …

… genossen ein mehrstündiges Stöbern bei einem Bücherflohmarkt der Wentorfer Kirchengemeinde, bei dem sogar eine recht stattliche Ausbeute für Stephanie und mich zusammen kam …

… und wir unternahmen einen Tagesausflug nach Bremerhaven. In dieser Stadt hat Stephanie nämlich zweimal für kurze Zeit gewohnt – 2018 für ein 5-wöchiges Berufspraktikum und 2019 für drei Monate im Rahmen ihrer Bachelorarbeit beim Alfred-Wegner-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (kurz: AWI). Sie wollte mit dem jetzigen Besuch herausfinden, ob sie sich noch an irgendetwas von damals erinnern kann … doch dem war leider nicht so. Also haben wir eben mit ihr den Hafenbereich und die Innenstadt völlig neu erkundet.

Zuerst labten wir uns im Schnellrestaurant „Abou Jad“ an einer hiesigen Spezialität, einem Rollo:

Es ähnelt einem Dürüm und wurde laut Wikipedia in den 80er-Jahren in Bremen erfunden. So etwas fehlt uns leider hier in Wentorf, denn die drei von uns probierten Variationen (Thunfisch, Hawaii und Schinken) haben sehr sehr lecker geschmeckt und sie hätten garantiert auch das Zeug, zum neuen „OLCA-Freitagsessen für das Einleiten des Wochenendes“ zu werden …

Mit vollen Mägen sind wir dann direkt zum Yachthafen gelaufen, denn genau hier haben wir uns Anfang 2018 und Anfang 2019 bei unseren beiden Wochenendbesuchen zusammen mit den Kindern in einem Loft einquartiert. Einmal wohnten wir dabei auf der rechten Seite …

… und einmal auf der linken Seite des Hafenbeckens:

Aber leider sind auch diese Erinnerungen bei ihr gelöscht oder so weit verschüttet, dass wir vor Ort nichts davon ausgraben konnten. So schade …

Aber egal, den Kopf in den Sand stecken gilt nicht. Carsten erklärte ihr dafür die Arbeitsweise der diversen Klappbrücken …

… sowie die wichtigsten Informationen zu den kleineren …

.. und größeren Segelschiffen:

Oben auf dem Deich angekommen, hatten wir zudem einen wunderschönen Blick über die Wesermündung mitsamt einsetzendem Sonnenuntergang:

Von dort konnte man u.a. auch das AWI-Gebäude, …

… also ihren damals täglichen Arbeitsplatz, sehen:

Doch wie gesagt, die Erinnerungen daran wurden leider nicht reaktiviert    traurig

Aber egal, wir drei – und besonders die zwei – hatten unseren/ihren Spaß … und darauf kommt es schließlich an:

Und vielleicht helfen Stephanie irgendwann solche Bilder, doch noch den ein oder anderen Erinnerungsfetzen zurück zu bekommen:

Weiter oben habe ich euch ja angekündigt, zum Abschluss noch einmal das Thema Puzzle aufzugreifen – eine von Stephanies ganz großen Leidenschaften:

Passend dazu habe ich vor kurzem diesen Artikel in der Printausgabe des STERNs gefunden:

Wie gut, dass das Kind sich gerade erst an ihrer ersten 100-Teile-Version versucht …    zwinker

2 Antworten zu “Wie geht es Stephanie ? … Fazit der einhundertachten Woche”

  1. Karin Teufel sagt:

    Danke Olga! Wie schön, euch folgen zu dürfen !

  2. Anne sagt:

    Bin schon so gespannt auf den Slowenien-Bericht. Wow, fast 4.000km!! Ihr seid ja unermüdlich!

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