Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 23.
Jun

Während die Welt immer wieder aufs Neue über den Br-Exit diskutiert, trauten wir uns gegen die Strömung zu schwimmen und entschieden uns für ein Br-Entrance, wenn auch nur für die Länge eines Pfingstwochenendes. Ich war bis jetzt noch nie in Großbritannien und Carstens letzter Besuch dort war noch während seiner Schulzeit – aus dem Grund war London für uns beide immer noch bzw. wieder ein quasi unbekanntes Reiseziel    zwinker

Wir hatten einen exakt ausgearbeiteten Tourenplan für jeden Tag von Freitag bis Montag im Gepäck:

Dabei hatten wir glücklicherweise nicht so viel Gepäck dabei. Eigentlich nur das, was Carsten da auf dem Bild trägt plus meine Handtasche.

Weil das Einchecken in unserer Unterkunft erst nachmittags möglich war, fuhren wir im wahrsten Sinne des Wortes mit Sack und Pack hoch oben auf einem Big Bus durch die Stadt und verschafften uns zusammen mit einigen anderen Touristen einen ersten Überblick über diese Gegend. Ganz nebenbei lernten wir dabei die Besonderheiten des hiesigen Wetter am eigenen Leib kennen, denn erst war es schön warm und sonnig …

… und nur ein paar Stunden später war es ganz andersrum.

Da haben wir dann auch verstanden, warum man bei einer Big Bus-Tour in dieser Stadt nicht die kleinen Wasserflaschen wie in Dubai oder Abu Dhabi in die Hand gedrückt bekommt, sondern ein Regencape    lachen     oder wie wir OLCAs dazu sagen: Wurstpellen. Wie man auf dem Foto sieht, bieten das wohl nicht alle Reiseunternehmen an, denn die Touristen des Nachbarbusses  haben keinen Schutz vor dem plötzlich eingetretenen Wolkenbruch bekommen    zwinker

An den anderen Tagen unserer Reise lernten wir die Vor- und Nachteile der berühmten Londoner Tube kennen. Der Vorteil liegt auf der Hand: die Züge sind schnell durch den dichtesten Verkehr und kommen zudem in sehr kurzen Abständen. Nur die Wege bis zu den Zügen beanspruchen etwas Zeit und manchmal auch etwas Kraft    zwinker

Hier ist das blaue Schild wichtig –> 15 Stockwerke unter der Erde = 193 (Wendel-)Treppenstufen … wir sind leider der Menge hinterhergetrottet und haben dabei den Fahrstuhl „verpasst“:

Dank der hervorragenden Verbindungen der Subway konnten wir trotz unserer wenigen Tage in einer solchen Großstadt ganz viele unterschiedliche Ecken besuchen. Natürlich war ich als großer Sherlock Holmes Fan auch an der berühmten Adresse 221b Baker Street.

Ich durfte einen Blick in den benachbarten Andenkenladen werfen (Carsten musst wegen des Gepäcks leider draußen bleiben) und wurde dort ganz lieb von dieser jungen und bezaubernden Dame empfangen:

Im Laden selber musste ich mich wirklich ganz stark zusammenreißen, um nicht zu laut zu jubeln! Meine Familie weiß schon lange, dass es für mich nur bei sämtlichen Verfilmungen eigentlich nur eine einzige „richtige“ Sherlock Holmes-Verkörperung gibt – den aus meiner Kinderzeit, also der aus der sowjetischen Version. Ich wusste, dass die Briten die sowjetische Verkörperung dieses genialen Detektivs durch den Schauspieler Vassily Livanov sehr zu schätzen wissen, aber doch tatsächlich einen Beweis dafür direkt vor Ort zu finden, hat mich doch sehr gefreut    standard

Apropos Bücher- und Filmhelden. Natürlich musste ich auch diesen Bahnhof (ganz in der Nähe) unbedingt besuchen:

Ich wurde dort auf den Bären bezogen sehr schnell fündig und das sogar zweifach:

Ich glaube, man kann mir ansehen, dass ich sehr, sehr glücklich darüber bin    verliebt

Mit „Paddington“ verbinde ich aber noch eine weitere Geschichte und zwar von ihr geschrieben:

Aber zurück zu den guten Verbindungen der Londoner U-Bahn und wo sie uns ab dem zweiten Tag alles hingebracht hat. Zum London Eye hätten wir eigentlich gar nicht hinfahren müssen, denn wir konnten das Riesenrad gefühlt schon fast von unserem Hotel aus sehen. Aber das täuschte, denn im Zentrum ließ es sich so gut wie immer entdecken, so groß ist das.

Aber ohne U-Bahn zur größten hinduistischen Tempelanlage außerhalb von Indien zu kommen wäre sonst äußerst schwierig geworden. Der Zug verließ sogar für die letzten paar Stationen den Untergrund und fuhr oberirdisch weiter – so weit draußen liegt er. Und dann mussten wir noch eine gute Meile (ca. 1,6 km) von der Haltestelle durch die Straßen am Stadtrand laufen, wo man aber auch außergewöhnliche Einblicke in das britische Alltagsleben mitbekam: dieser Pohl in der Mitte versorgt sternförmig (gefühlt) alle Häuser dieser Straßenseite und die der gegenüberliegenden mit Telefonstrippen …

… und da wir am Ende so lange laufen mussten, fürchteten wir schon fast, dass wir irgendwo vom richtigen Weg abgekommen waren. Aber dann haben wir einen hellen Streifen die weißen Türmchen am Horizont entdecken können.

Die Anlage selber ist in der Tat enorm! BTW: Das ist nur ein Teil des Ganzen.

Es gibt keine Bilder von innen, weil die Sicherheitskontrolle fast schon strenger als auf einem Flughafen war. Sämtliches Gepäck, alle Rucksäcke und Taschen sowie die Fotoausrüstungen mussten zu Aufbewahrungsfächern gebracht werden. Daher müsst ihr es mir einfach glauben: der Abstecher ist auf jeden Fall sehr sehenswert! Wir durften sogar einer 30 minütigen Reinigungszeremonie zu Ehren des Gründers beiwohnen … nur Carsten bekam eigens für die heiligen Hallen und Zeremonien einen Klettverschlußsarong über seine kurzen Jeanshosen.

Natürlich war auch der Buckingham Palast absolut sehenswert. Hier begnügten wir uns nur mit der Außenansicht, dafür aber mit einer gerade stattfindenden, historischen Reiterparade samt Kanonenzug.

Dies ist definitiv meine absolute Lieblingsaussicht im St. James Park, wenn nicht sogar in ganz London. Diese Türme in der Ferne sehen wie eine unbekannte und geheimnisvolle Stadt am Ende einer langen Reise aus    *schwärm*

Aus der Nähe hat diese Skyline aber leider ihren Reiz gänzlich verloren …

Und ja, ich habe immer wieder mal einen Ruheplatz zum Sitzen gefunden, weil wir natürlich sehr viel zu Fuß gelaufen sind und ich trotz der guten Laufschuhe ab und an ganz schön pflastermüde wurde. Da hielt ich nach jedem Plätzchen zum Ausruhen Ausschau    standard

In solchen Schuhen – auch wenn da zuckersüße Teddys drangeheftet sind – würde ich garantiert nicht mal eine Stunde aushalten können    standard    bei mir reichen eben nicht mal Bären als Motivation für solche Absätze    lachen

Mit meinen Laufschuhen konnte ich dafür sehr lange unterwegs sein, da hat die Kraft sogar für ein paar Aufnahmen im Stehen ausgereicht    zwinker

Manchmal allerdings auch mit Anlehnen    zwinker

Und was wäre London ohne seine berühmten Brücken! Wir konnten sogar einen seltenen Moment erhaschen, als die Tower Bridge sich geöffnet hat, um ein Segelschiff durchzulassen.

Über die Millennium-Bridge konnten wir ebenfalls ohne Probleme laufen, dabei wurde sie doch im Harry-Potter-Film „HP und der Halbblutprinz“ eigentlich komplett zerstört.

Es gab aber leider auch Orte, wo man an der Menschlichkeit der Menschen zu zweifeln beginnt … auf der Westminster Bridge lagen noch frische Blumen an der Stelle, wo im März diesen Jahres ein Terroranschlag stattgefunden hat und Leute gestorben sind.

Noch erschreckender wurde es, als wir Sonntagfrüh beim Nachrichten schauen erfahren haben, dass diesmal auf der London Bridge ungefähr das gleiche Unglück nochmals passiert ist! In beiden Fällen ist ein Auto dazu genutzt worden, in eine Menschenmenge zu fahren und für Tod und Verletzungen zu gebrauchen. 

Erinnert ihr euch an den Tourenplan ganz am Anfang dieses Beitrags? Wenn Carsten meinen Wünschen nachgegeben hätte und nicht auf seinen Plan bestanden hätte, dann wären wir vielleicht mitten in diese Grausamkeit geraten. Ich wollte nämlich gern die Tagesplanung von Samstag und Sonntag tauschen und somit den Samstagabend im Borough Markt ausklingen lassen. Bloß gut, dass mein Mann sich immer etwas bei seinen Pläne denkt (hier spielten Ladenöffnungszeiten mit hinein) und wir deshalb von der Unglücksstelle relativ entfernt waren, obwohl wir zu der Anschlagszeit gerade von der Tagestour zurück kamen und nur ein paar Straßen entfernt waren, da unser Hotel ca. 10 min Fußweg weit weg davon liegt! Beim Einschlafen (gegen 23:00 Uhr) konnten wir uns noch nicht erklären, warum so viele Sirenen heulten und Hubschrauber über unsere Köpfen kreisten.

Natürlich waren am Sonntag jede Menge Reporter in der Stadt unterwegs:

Zum Glück ließ sich die Stadt trotz der bedrückten Stimmung nicht ihre Lebensfreude nehmen. So konnten wir doch noch unsere letzten zwei Tagestouren fortsetzen und unter anderem das quirlige Leben auf dem (Trödel-)Markt beobachten, welcher Carsten bereits zu seiner Jugendzeit besonders in Erinnerung blieb. Auch wenn es jetzt noch kommerzialisierter geworden ist (aus dem Trödel wurde u.a. Tinnef, Kitsch & Tand), hat er dennoch seinen Charme und Reiz behalten, auch wenn diese Außenansicht das nicht ganz wiedergeben kann. In den alten Stallungen streiften wir durch die engen und verwinkelten Gässchen und vergaßen dabei sogar Fotos zu machen …

Da wir diese Skulptur bei unserer Stadtrundfahrt gefühlt mindesten 20 mal gesehen haben, war es natürlich ein Muss, sie nun ebenfalls einmal zu Fuß zu besuchen – vor allem die Größe ist sehr imposant!

Ihr könnt uns getrost glauben, dass dieser inzwischen ganz schön lang gewordener Blogeintrag eigentlich nur einen Bruchteil unserer Erlebnisse und insbesondere unserer Bilder beinhaltet    lachen

Mein Fazit: Ich habe die dicken Löwenköpfe …

… die doch recht furchteinflössenden Drachen …

… die lange Geschichte dieser Stadt …

… die architektonischen Kontraste …

… und natürlich die immer sehr netten und liebenswürdigen Londoner, die wirklich verstehen, das Leben zu geniessen, …

…sehr in mein Herz geschlossen. Ich hoffe nun inständig, dass diese Stadt endlich mal zu Ruhe kommt und von weiteren Unglücksfällen (zu Pfingsten der Terroranschlag und letzte Woche der schreckliche Hochhausbrand) verschont bleibt. Denn sie hat nicht umsonst eine derartige Skulptur stehen:

Das scheint jedenfalls das Lebensmotto der Einwohner und Touristen zu sein: MEGA-THUMB-UP!



2017 19.
Jun

Durch den Feiertag Christi Himmelfahrt am Donnerstag und einen Brückentag am darauffolgenden Freitag hatten Carsten und ich ein superlanges Wochenende vor uns. Also haben wir diese Tage im Nachbarland Tschechien verbracht und schauten uns vom 24. (Mittwochmittags losgefahren) bis zum 28. Mai (Sonntagabends zurückgekommen) einige, für uns bislang noch unbekannte Gegenden in Böhmen an.

Unser erster Stopp war das Städtchen Gablonz oder wie es in der Sprache der Einheimischen richtig heißt: Jablonec nad Nisou. Die meisten von euch werden diese Stadt kaum kennen, aber für diejenigen, welche in den Zeiten des Waschauer Pakts auf der Suche nach Geschirr oder Schmuck aus böhmischem Glas waren, wussten, dass alles von einem Betrieb namens Jablonex kam. Und diese Exportfirma hatte eben ihren Sitz in Jablonec / Gablonz.

Deshalb war natürlich ein Muss für mich, dort das Museum für Glas und Bijouterie zu besuchen. Immerhin hängt dort auch die längste Halskette der Welt, welche auch einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde inne hat … aber wer will so etwas schon tragen ?     zwinker 

Das Museum ist aus historischer, aber auch aus reiner Mädchensicht sehr interessant. Wir haben sogar unter all den Devotionalien eine Möglichkeit für ein Spielgelselfie entdeckt    standard

Dieses Ausstellungsstück hat mir besonders gut gefallen, denn ich fühlte mich damit sehr verbunden. Zwar sind meine Gedanken nicht so blutrot, aber genau so verworren und chaotisch sind sie auf jeden Fall    zwinker

Für Touristen bietet die Stadt einen gut beschriebenen Rundgang an. Dieses Angebot haben wir dankbar angenommen und es nicht bereut. So konnten wir eben nicht nur die entspannt-verschlafenen Gässchen der Stadt kennenlernen, sondern sind auch einige Punkte mit etwas Geschichte abgelaufen und konnten nach einem relativ steilen Aufstieg vom Hügel diese Gegend in der Totalen bewundern.

Wir haben sogar, wie wir es genannt haben, Hobbit-Schloß entdeckt    zwinker    dies ist aber leider nicht im Rundgang erwähnt … warum nur ?     lachen 

Der Teufelsstein war aber schon als ein Punkt der Wanderroute gekennzeichnet:

Übrigens, die Neiße ist hier noch ganz klein und niedlich …

… dennoch reicht ihr Wasserfluß sogar für eine recht große Talsperre aus.

Ach ja, ganz nah an dieser Stelle befindet sich eben das oben erwähnte Verwaltungsgebäude der Firma Jablonex, wo sich jetzt unter anderem ein großer Werksverkauf für alle möglichen Waren aus böhmischem Glas befindet. Als Carsten zu dem Laden ging, wusste er noch nicht, was ihn so erwartet    zwinker

Natürlich bin ich aus diesem Blink-Blink-Geschäft (dieses Foto zeigt nur ein Fünftel der gesamten Verkaufsfläche) nicht mit leeren Händen herausgekommen    ;)

Auf unseren Reisen ist es so geregelt, dass ich kein Geld dabei habe und dass mein Mann dann eben immer alles bezahlen darf    lachen    am Ende waren es gerade mal 1662 Kronen … ca. 60 Euro. Ich habe mich nur auf ein wenig Schmuck beschränkt und keine Trinkgläser und Glasplatten gekauft. An der Stelle konnte ich mich gut zusammenreißen, denn da weiß selbst ich, dass es in unserem Smart nicht so viel Platz dafür gibt und wir ja noch ein paar Tage unterwegs waren    zwinker

Unser nächstes Ziel war Pilsen. Die Größe dieser Stadt hat uns etwas überrascht, aber eigentlich recht logisch, denn hier befindet sich eben nicht nur die weltbekannte Brauerei „Pilsner Urquell“ und die Skoda-Werke, sondern z.B. auch die in Europa zweitgrößte und weltweit viertgrößte Synagoge. Seht ihr auf diesem Bild zwei Türme mit roten Kuppeln? Relativ mittig, das ist sie.

Diese haben wir natürlich besucht. Carsten musste auf seine Kippa ganz schön aufpassen, denn sie war nur aufgelegt und drohte immer wieder abzurutschen. Ich hatte in meiner Reisetasche leider keine Haarklammern für ihn …

In der Stadt habe ich zwei alte Bekannte aus meiner Kinderzeiten entdeckt – Spejbl und Hurvinek    standard

Und bei diesem guten, alten Bekannten aus einem, weit über die tschechischen Grenzen hinaus berühmten Buch haben wir zu Abend gegessen    standard

Hier habe ich zum ersten Mal in meinem Leben sogenanntes „geschnittenes Bier“ probiert – eine Mischung aus Dunklem und Hellen. Der Geschmack hat mich positiv überrascht!

Da wir gern durch Kellergewölbe laufen, wollten wir natürlich auch an der vom Brauereimuseum angebotenen Führung durch die historischen Keller der Stadt teilnehmen. Zuerst gönnten wir uns aber ein kleines Frühstückchen auf dem Platz der Republik. Wie praktisch, dass man kein schattiges Plätzchen suchen musste, sondern sich ein einfach selber zusammenstellen konnte! Im Rahmen eines Kunstprojektes konnte man die Bäume in Einkaufswagen über den Platz schieben.

Es hat sich aber später herausgestellt, dass wir lieber hätten vorher die Tickets für die deutschsprachige Tour durch die Keller kaufen sollen, denn diese waren ratz-fatz ausverkauft – obwohl wir noch eine gute halbe Stunde warten mußten. In Deutsch werden diese Führungen nur zweimal am Tag angeboten, in Tschechisch dafür jede halbe Stunde. Da es eine Möglichkeit gab, einen Audioguide mit Erläuterungen in deutscher Sprache dazuzumieten und damit bei der tschechischsprachigen Führung mitzulaufen, griffen wir zu. Wir mussten allerdings ganz schön grinsten, als wir feststellten, dass bei der Gruppe aus 11 Touristen gerade mal 3 Leute, nämlich nur eine Familie, Tschechen und alles andere Deutsche mit dem Audioguide waren    lachen

Ich will aber nicht meckern – das, was wir dank unseres Audioguides gehört haben, war spitzenmäßig und man konnte sogar auf Wunsch die eine oder andere Legende noch dazu schalten – optimal für mich! Wir liefen knapp eine Stunde durch völlig unterschiedlichen Gänge und erfuhren nebenbei jede Menge über die Geschichte der Stadt – ich kann das wirklich jedem nur sehr empfehlen!

Heute nur noch touristisch wertvoll, waren diese kilometerlangen Stollen damals unentbehrlich und wurden u.a. für die Lagerung und vor allem Kühlung von Bier und anderen Lebensmitteln genutzt. Jede Nische muss damals wohl voller Leckereien gewesen sein …

In den Eintrittskarten war auch ein Bierchen für die volljährigen Teilnehmer in der benachbarten Wirtschaft inkludiert und das ließ ich mir natürlich nicht entgehen    standard    zum Glück trinkt Carsten ja kein Alkohol!

Einen Aufstieg auf den höchsten Kirchturm der Tschechischen Republik wollten wir uns selbstverständlich ebenfalls nicht entgehen lassen. Zwar konnte man nicht auf die Gesamthöhe des Turms der St.Bartholomäus-Kathedrale von 102,6 m aufsteigen, aber der Blick aus 60 m Höhe war auch schon nicht von schlechten Eltern    standard

Als wir hinabstiegen, mussten wir auf meinen Wunsch noch einmal um die Kathedrale laufen, weil ich auf der Suche nach einem ganz besonderen Engelchen war, an welchen man sich festhalten und sich etwas wünschen konnte. Was glaubt ihr, welcher von diesen Köpfen wird wohl die geheimen Wünsche erfüllen können    zwinker    ?

Im Großen und Ganzen fand ich Pilsen wirklich sehr schön    standard

Aber außerhalb der Innenstadt erkennt man doch recht gut den Arbeitercharakter. Deshalb war ich nun auf unsere nächste Station Krumau bzw. die als Český Krumlov bekannte Stadt sehr gespannt. Diese Innenstadt gehört nämlich zum UNESCO-Weltkulturerbe – das habt ihr wohl nicht gewusst, was? Keine Angst, wir auch nicht. Wir mussten es von einem CouchSurfer-Pärchen aus Sibirien (!) erfahren, die uns schon vor Jahren einen Besuch dieses Kleinods sehr ans Herz gelegt haben.
Merke: wir hören auf Empfehlungen und einen nett gemeinten Rat    lachen-xxl 

Wir haben das Kennenlernen dieser Stadt mit der Besichtigung des riesig angelegten Schlosses begonnen. Hier kann man dies im Ganzen (der hohe Turm samt Gebäudekomplex links) vom Aussichtspunkt auf der gegenüberliegenden Seite der Moldau sehen:

Der Blick vom Schloss auf die gegenüberliegende Seite sieht dann jedenfalls so aus:

Der spitze Kirchturm gehört zur St. Veit-Kirche – ebenfalls sehr sehenswert!

Übrigens, auf dem obigen Bild war ich im obersten, rechten Torbogen:

Der gesamte Gebäudekomplex ist einfach nur ein Traum – einen mehr als herzlichen Dank an Julia (damals 19) und Ivan (damals 18) aus Sibirien, denen wir im August 2015 unsere schöne Stadt Dresden zeigen konnten und mit denen ich bis heute noch in sporadischem Kontakt stehe. Sie sind damals von Krumau zu uns ins Sachsenländle getrampt und wurden dabei doch glatt von der deutschen Polizei direkt an der Autobahn aufgegriffen … aber das ist eine andere Geschichte.

Auf der Moldau werden jede Menge Floss- und Bootsfahrten angeboten, doch so sehr wir auch wollten, wir haben diesmal wegen der Kürze unseres Besuchs darauf verzichtet, obwohl das ganz gewiss bestimmt ein richtig schönes Erlebnis ist.

Hier musste sich Carsten von seinen heißgeliebten Schuhen trennen, denn es war damit wahrlich nicht mehr angenehm, auf den Pflastersteinen der Altstadt zu laufen    zwinker    aber sie hatten ja schon einige Kilometer (u.a. auch Wien) hinter sich.

Zum Glück hatten wir noch ein anderes Paar seiner ich-kann-da-so-einfach-hineinschlüpfen-Deichmann-Treter mit. So musste mein Mann seine Zehen nicht so präsentieren wie das Fussmodell dieser Sitzgelegenheit    lachen

Ansonsten muss ich bestätigen, dass diese Stadt ihren UNESCO-Titel zurecht trägt – ein wahrlich schönes Touristenparadies! Wenn bloß nicht so viele anderen Touristen in der Stadt wären    zwinker

Nächster Tag, nächster Stopp. Allerdings nur ein kleiner Zwischenstopp, aber immerhin erneut ein UNESCO-Titelträger. Es geht um ein authentisches, böhmisches Dorf namens Holašovice, im Deutschen als Hollschowitz bekannt.

Das Dorf ist in der Tat sehr, sehr malerisch … und sowas von klein und niedlich! Eine Häuserreihe links, eine Häuserreihe rechts und in der Mitte ein Dorfplatz mit einem Teich – das war’s.

So haben im Mittelalter wohl ganz viele Dörfer ausgesehen, allerdings bezweifle ich ganz stark, dass damals auch alles so adrett ausgeschaut hat    zwinker

Das Adjektiv „adrett“ passt als Beschreibung leider nicht zu unserem letzten Ziel dieser Rundreise – Budweis, auch bekannt als České Budějovice ist da schon eher ein Kind der Industrialisierung. Gern wollten wir der Einladung der Tschechischen Tourismusorganisation folgen und die Stadt genauer kennenlernen, aber es gelang uns eher mäßig. Aber der Reihe nach    lachen

Bei der Einfahrt in die Stadt konnten wir schon einen Punkt meiner Besichtigungsliste abhaken, denn die Koh-I-Noor-Fabrik wollte ich aus den gleichen Gründen sehen, wie Jablonex in Gablonz. Was in den alten Bundesländern „Faber-Kastell“, war in den Ländern des sozialistischen Lagers das „Koh-I-Noor“. Man war einfach stolz, Blei- oder Buntstifte dieser Firma zu besitzen! Da war es für mich sozusagen ein Muss, diese heilige Stätte der Profi- und Hobbymaler (ich zähle aber eher zu den Ausmalern) zu besuchen    lachen

Ich wusste, dass es keinen direkten Fabrikverkauf gibt, deshalb wollte ich gern in dem dazugehörigen Laden in der Stadt ein wenig shoppen. Könnt ihr euch mein Gesicht vorstellen, als ich an dem Tag um ca. 14:30 Uhr vor der geschlossenen Tür dieses Ladens stand?!

Er macht am Samstag nämlich schon um 12:00 Uhr zu und bleibt dann bis Montag 8:30 Uhr geschlossen … ich muss allerdings erklärend hinzufügen, dass man in Tschechien im Gegensatz zu Deutschland sonst sehr wohl am Wochenende, einschließlich des Sonntags, einkaufen gehen kann.

Dann die nächste Enttäuschung: Auf dem Premysl- Ottokar-II.-Platz gab es ein Volksfest .. ergo, alles, was man sehen und fotografieren wollte, war mit diversen üblichen Buden und Bühnen verdeckt.

Auf einer der Bühnen tobte eine Band (anders kann man es nicht bezeichnen), welche wohl der Meinung war, dass laut zu spielen absolut ausreicht und melodisch zu spielen völlig überbewertet wird. Ich glaube, der Samson vom gleichnamigen Brunnen wäre am liebsten auch schnellstens von seinem Platz verschwunden, als er die krächzend gebrüllten Lieder, im Original von Bob Marley und Simply Red, hörte …

Wir wollten die Stadt noch von der Spitze des Schwarzen Turms besichtigen, um einen mehr oder weniger ungestörten Blick auf bzw. über die Stadt zu haben …

… aber diese hübsche Tür zum Aufstieg war „aus technischen Gründen“ verschlossen – Mist!!!

Wir flüchteten vor dem Lärm in die benachbarte St. Nicolaus Kirche, um wenigstens etwas Stille zu genießen, aber es gelang uns jedoch nur bedingt, denn man hörte immer noch zu viel von Draußen bis ins sakrale Gewölbe.

Ich hoffe insgeheim, dass der Sänger Mikrofonquäler nach 22 Uhr unwissentlich über diesen Irrstein auf dem Marktplatz schritt und deshalb bis zu Morgengrauen nicht mehr nach Hause gefunden hat! Der Legende nach soll dieser Stein eben genau diese Wirkung haben    lachen

Da es im Stadtzentrum nun nichts mehr gab, was uns noch hier halten würde, gingen wir zur Kirche Mariä Opferung. Für einen kleinen Obolus konnten wir nicht nur die Kirche besichtigen …

… sondern auch die Stille im Kreuzgang und im kleinen Garten genießen – das war echt schön!

Natürlich haben wir nach dem Hinausgehen den legendären Wasserspeierfrosch an der Wand dieser Kirche gesucht. Es heißt nämlich, wenn dieser Frosch irgendwann das Dach erreichen sollte, wird die Welt untergehen – sieht noch nicht so aus, dass unsere Generation sich Sorgen machen sollte     zunge-rechts 

In dem Salzhaus in der Nähe dieser Kirche hat man ein Motorradmuseum untergebracht, aber wir vergnügten uns lediglich mit der Außenansicht.

Budweis spiel übrigens ebenfalls eine Rolle im weltbekannten Buch „Der brave Soldat Schwejk“ von Jaroslav Hasek. Mit Sicherheit, weil der Schriftsteller selber in dieser Kaserne eine Zeit lang als Freiwilliger untergebracht war.

Summa sumarum konnten wir mehr oder weniger einiges von dem sehen, was wir uns im Vorfeld vorgenommen haben, einschließlich der hiesigen Humanoiden von Michal Trpak:

Zum Abschluss des Tages beschlossen wir, uns an die Ufer von Moldau und Maltsch, die hier zusammenkommen, zurückzuziehen und das alles, was wir in den vergangenen Tagen so erlebt haben, Revue passieren zu lassen.

Wir haben ja definitiv enorm viel gesehen und mussten das Ganze nun erst einmal verarbeiten. Auch wenn die Menge der Fotos und die Länge des Blogeintrags es nicht vermuten lassen, aber hier ist ja nur ein Bruchteil davon beschrieben und gezeigt worden    standard    aus diesem Grund verzogen wir uns auch schon recht früh in unser Hotel und am Tag drauf fuhren wir bereits vormittags zurück nach Hause gen Dresden.

Nachdem wir letztes Jahr schon Einiges aus dem tschechischen Leben sehen und erleben durften, plus die Erfahrungen dieses Jahres, lassen wir uns jetzt erst einmal eine kleine Pause für weitere Erkundungen dieses Landes. Vielleicht sind wir aber bald doch schon wieder zu wandern dort, denn die Böhmische Schweiz ist ein wirklich wunderschönes Fleckchen Erde – wer weiß    lachen-xxl



2017 15.
Jun

Wie ihr schon sicher gemerkt habt, hat die Anzahl und die Regelmäßigkeit meiner Blogeinträge in den letzten Wochen ziemlich nachgelassen. Der Grund dafür waren einige Kurzreisen, welche wir auf ein normales und zwei verlängerte, aber alle aufeinander folgende Wochenenden gelegt haben.

Unser erstes Reiseziel war vom 19. bis 21. Mai die Hauptstadt von Österreich. Ich war zwar schon einmal da, aber nur auf Dienstreise und das bereits vor knapp 20 Jahren. Diesmal wollten wir Wien richtig kennenlernen und dafür habe ich mir sogar extra Schuhe mit einer wolkenweichen Sohle gekauft. Ich muss gestehen, dass sich diese Investition wirklich sehr gelohnt hat.

Wir waren gut vorbereitet (dreimal dürft ihr raten, wer die meiste Arbeit in die Vorbereitungen gesteckt hat    standard    nein, ich war es nicht) und Carsten hat sogar einen Audioreiseführer vom ADAC als MP3 herunterladen können, sodass wir interessante Geschichten über diverse Sehenswürdigkeiten dieser Stadt zu zweit, auf einer Bank sitzend und mit Knopf im Ohr lauschen konnten.

Übrigens, Bänke gab es überall in der Stadt und in jedem Park und davon wirklich jede Menge! Ich fand das echt super! Selbstverständlich gönnten wir uns ein paar richtig leckere Sachen und frühstückten unter anderem direkt im Cafe Sacher, um mit einer Sacher-Torte unsere Ernährung kurzzeitig auf „zuckerhaltig-ungesund“ umzustellen … wenn schon, dann wenigstens mit einem Original    lachen

Wir haben ein Stück zusammen gegessen, denn die Torte ist zwar megalecker, aber auch ganz schön mächtig …

Zum Schnitzelessen haben wir natürlich auch etwas ganz Feines aufgesucht und landeten ohne Reservierung beim Figlmüller. Wir mussten ein wenig auf unseren Sitzplatz warten, aber dieser kleine Aufschub war perfekt im Eingangsbereich platziert und wir bekamen einen niedlichen 2er-Tisch direkt an der Bar und am Fenster. Das Warten aufs Essen hat sich ebenfalls mehr als gelohnt:

Was wir ansonsten gemacht haben? Wir haben immer auf die Warnschilder wie diese geachtet, weil es schon recht windig war:

Außerdem haben wir unseren Mist immer wie vorgeschrieben entsorgt und das, ohne das Misttelefon benutzen zu müssen    standard

Natürlich haben wir auch jede Menge bekannte Sehenswürdigkeiten angeschaut, denn davon hat Wien wirklich allerhand im Angebot. Hier nur ein paar davon, denn ich kann hier unmöglich unsere gesamte Fotoausbeute von 800+ Bildern unterbringen    zwinker

Uns hat z.B. die Karlskirche sehr gut gefallen:

Darin durften wir sogar bis unters Dach steigen und das Innere der Kirche sehen, wie es sonst nur die Deckenmaler sehen können:

Ich fand das alles wirklich sehr beeindruckend!

Ich wollte auch unbedingt das Hundertwasserhaus mit meinen eigenen Augen sehen – wenn wir schon mal da sind:

Dabei habe ich festgestellt, dass bei den Internetbildern dieses Hauses ganz schön kräftig an der Farbsättigung gedreht wurde … oder das Haus hatte früher tatsächlich eine sehr viel kräftigere Farbe an der Fassade gehabt. Sehr interessant war es, in einem Cafe am Haus einen Film über Herrn Hundertwasser und seine Philosophie in Bezug auf dieses Bauwerk zu erfahren. Dieser ist wirklich sehr empfehlenswert und der Kaffee schmeckte dort auch gut    standard

Es ist bei Weitem nicht das Einzige, was es von diesem Künstler in der Stadt zu sehen gibt:

Natürlich waren wir auch im Prater und konnten aufgrund des Preises jeder Versuchung, mit dem einen oder anderen Fahrgeschäft mitzufahren, grade noch so widerstehen    ;)

Alleine eine 30 minütige Fahrt mit dem durch den Film „Der dritte Mann“ bekannten Riesenrad hätte 10 Euro pro Person gekostet. Nee, das war es uns wirklich nicht wert.

Selbstverständlich schauten wir uns in der österreichischen Hauptstadt auch die wunderschön angelegten Parkanlagen mit dazugehörigen Palais an. Zuerst waren wir in Belvedere:

Dort ist von vorn bis hinten alles ganz ganz toll und hübsch:

Das Schloß Schönbrunn hielt auch mühelos das ein, was sein Name versprach – es war dort schön an sich und dazu gab es auch noch schöne Brunnen    standard

Leider waren wir dort gerade dann da, als die Vorbereitungen für das Sommernachtskonzert auf Hochtouren liefen und aus dem Grund einige Wege, Parkabschnitte und auch Brunnen abgesperrt und nicht zugänglich waren.

Auf dem Hügel steht übrigens die Kleine Gloriette. Wir sind natürlich auch dort gewesen und haben den wunderbaren Ausblick auf den Park und das Schloß von der Anhöhe sehr genossen    standard

Da ich immer wieder großen Wert auf Denkmale der Sowjetischen Armee überall in Europa lege, haben wir auch ein solches in Wien besucht. Hier heißt es übrigens Heldendenkmal der Roten Armee:

Eine weitere Begegnung mit Erinnerungen an diverse kämpferische Auseinandersetzungen der Menschheit entdeckten wir relativ zufällig erst aus der Ferne und dann aus der Nähe:

Das Motto des Heeresgeschichtlichen Museums stimmt mit meiner persönlichen Meinung absolut überein:

Leider war unsere Zeit für den Besuch der Ausstellungsräume zu knapp, deshalb schauten wir nur die Ausstellungsstücke an, welche frei zugänglich im Hof standen.

Es gab bereits in diesem offenen Pavillon jede Menge zu besichtigen…

Was mir in Wien außerdem sehr gut gefiel, waren völlig unterschiedliche und nicht unbedingt klassische Kunstobjekte, wie zum Beispiel das Fat House von Erwin Wurm:

In seinem Eingang fühlte ich mich plötzlich so schlank und rank wie sonst sehr selten    zwinker

Übrigens, insgeheim hoffe ich immer noch, dass wir beim Projekt Pi von Ken Lum auch unseren kleinen Beitrag leisten konnten, indem wir diese Kennziffer durch unsere Anwesenheit in Wien beeinflussten    zwinker

Nach unserem sehr ausgefüllten und lauffreudigen Wochenende in dieser bezaubernden Stadt sind wir von ihr wirklich sehr angetan. Natürlich haben die Einheimischen auch sehr viel dazu beigetragen, dass wir Wien so in unser Herz geschlossen haben. Alle waren unglaublich freundlich, nett und immer für einen kleinen Schmunzler zu haben. Und ich bin immer noch in die Kellner dieser Stadt unsterblich verliebt – so eine Professionalität mit Leichtigkeit und mit sehr gutem Sinn für Humor – unbezahlbar! Aber auch von ihnen mussten wir uns an jenem Sonntag trennen, denn besonders die schönen und die interessanten Tage vergehen wie im Fluge.

Wir wussten aber, dass es erst nur ein Auftakt für die weiteren Wochenendausflüge war. In der Woche darauf ging es für uns nach Tschechien und danach nach London – aber diese Geschichten sind einen Extraeintrag wert    zwinker



2017 23.
Mai

Jetzt, wo die Tage endlich länger, heller und etwas wärmer geworden sind, zieht es uns, wie wohl auch die meisten Mitmenschen, ins Freie. Man ist wieder gern unterwegs, die Augen bekommen etwas anderes zu sehen, als nur die üblichen vier Wände zu Hause und die auf Arbeit. Hiermit möchte ich nun ein paar Eindrücke unserer Ausflüge der letzten Tage teilen.

Das frische Grün erfreut nicht nur unsere Sehorgane, sondern auch die Seele … da macht ein Spaziergang in netter Gruppe doppelt so viel Spaß:

Wir haben uns aber auch auf anspruchsvollere und ziemlich schweißtreibende Wege eingelassen:

Und wenn man die Wilde Hölle dann endlich überstanden hat, fühlt man sich zu Recht wie ein Sieger    zwinker

Ich weiß übrigens nicht, ob euch aufgefallen ist, dass mein Mann einen Rucksack vor seinem Bauch trägt, aber lasst euch sagen, er hat auf dem Rücken noch einen zweiten hängen. Mein lieber Mann war bei den Kletterphasen so hilfsbereit, denn er hat mir meine Last im wahrsten Sinne des Wortes von den Schultern genommen, damit ich leichter durch die Hölle kommen kann    verliebt

Die Sächsische Schweiz ist zu jeder Jahreszeit magisch und bezaubernd. Es ist egal, wie oft man schon dort war, von solchen Landschaften hat man doch irgendwie nie genug, oder?

Und wenn man unterwegs anhielt, um kurz zu verschnaufen, entdeckte man überall Schönes, gleich ob in der Sächsischen Schweiz …

… oder in der Lommatzscher Pflege.

Bei unserem Ausflug durch die Lommatzscher Pflege blieben wir übrigens so gut wie nie unbeobachtet    zwinker    manchmal folgten uns die Blicke ganz offensichtlich …

… manchmal aus einem sicheren Versteck heraus:

Immerhin konnten wir nicht nur Trampelpfade und Wanderwege für uns entdecken, sondern auch das:

Wenigstens kein Highway to Hell    zwinker

Ich verrate euch noch ein kleines Geheimnis    zwinker    ich persönlich finde, dass bei jeder Wanderung die schöne Pause schon fast das Wichtigste ist    zwinker

Denn erst nach einer entspannten Pause findet man wieder Kraft, neue Wege zu gehen und neue Gipfel zu erklimmen, nicht wahr?    zwinker



2017 17.
Apr

Es hat lange gedauert, aber nun lässt sich endlich der Frühling an einigen Tagen auch in unserer Gegend samt Begleitung von Sonne und Wärme blicken. Noch hat er sich zwar nicht für einen dauerhaften Aufenthalt entschieden, aber wir lassen uns nicht durch seine Unentschlossenheit entmutigen und genießen einfach all das, was man nach einem langen Winter vermisst hat.

Zum Beispiel einen Wandertag als Familie (so passiert am 2.4.):

Hier haben wir schon wieder gut zu lachen, denn der lange und mit Steigungen gespickte Weg zu den Schrammsteinen liegt bereits hinter uns.

So haben wir den recht steilen Auf- und Abstieg absolut unfallfrei gemeistert    lachen

Die Wärme eines schönen Freitagnachmittags (es war der 31.3.) lockte Julia, Randy, Carsten und mich auch zu einem Treffen bei unserem Haus- und Hofdönermann und danach beschlossen wir ganz spontan, dass sich dazu perfekt eine Portion Eis bei „Willy Vanilli“ als Nachtisch anbietet. Damit noch nicht genug, gönnten wir uns anschließend sogar noch einen gemütlichen Schwatz im nicht weit entfernten Biergarten „El Horst“ – mal ehrlich, so fängt ein Wochenende doch wirklich toll an, oder nicht ?    standard

An einem anderen schönen Sonntag (9.4.) war unser Tagesprogramm ziemlich stark auf gutes Essen in noch besserer Gesellschaft ausgerichtet    standard    und wer uns kennt, weiss, dass wir beides stets sehr gut zu schätzen wissen    zwinker

Vormittags gab es leckeres und wirklich gesundes Frühstück bei Dana …

… und weil wir ganz schlecht im Schnorren sind, haben wir natürlich ein paar Beiträge aus der russischen Küche beigesteuert: eine kalte Gemüsesuppe namens Okroschka (die Schüssel mit milchig-weißem Inhalt in der Mitte), einen traditionellen Schichtsalat mit Hering (hinten neben der Kaffeekanne), eine 1 Liter-Packung Birkensaft (leider nicht auf dem Tisch) und eingelegte Patissons (die gelben, kleinen Kürbisse hinter der Käseplatte). Ihre Dinkelvollkornbrötchen (ganz vorne rechts) mit Walnüssen passten jedenfalls perfekt dazu! Und erst recht die zahlreichen selbstgemachten Aufstriche in den vielen kleinen Glasdöschen! Wir hatten nach dem Essen kugelrunde Bäuche, aber wenigstens ein reines Gewissen, weil man sich immerhin recht gesund ernährt hat    lachen

Nachmittags genossen wir die Sonne im Garten von Ines und Torsten. Wie man sehen kann, ist deren Katze Lisa besonders gut im Genießen:

Sie wusste immer ganz genau, wo sie gerade am besten ihre Streicheleinheiten abholen konnte    zwinker

Ich für meinen Teil freue mich außerdem enorm darüber, jeden Tag das Erwachen der Natur zu entdecken. Ist es nicht faszinierend, zu sehen, wie die alten, schwarzen und knorrigen Äste frische, glänzende Blätter bekommen?

Auch über die Bienen und andere Summ-Tierchen, welche schön eifrig bei der Arbeit sind,  freue ich mich sehr!

Da man bei dem Wetter wieder äußerst gerne seine gemütliche Wohnung verlässt, kann man auch einiges Neues entdecken. So haben Andrea, Carsten und ich gestern mehr oder weniger zufällig entdeckt, dass es in Dresden einen Edward-Snowden-Platz gibt … wenn auch nur inoffiziell:

Wir waren übrigens zu dem hinter dem Straßenschild beworbenen Cafe „Eivissa“ beim Osterbrunch:

Das Essen war wirklich klasse, nur organisatorisch lief dort leider noch nicht alles rund. Wir wollen aber Nachsicht üben, denn es war für die Mitarbeiter dieses Cafés wohl das allererste des bald regelmäßig stattfindenden Brunchens. Hoffen wir, dass sie künftig das Buffet schon vor dem Eintreffen der Gäste aufbauen und dass die Zuordnung der Kellner zu den Tischen klarer definiert wird. Vielleicht probieren wir es nochmals mit einem weiteren Brunch irgendwann in der Sommerzeit, denn diesmal war an das Sitzen unter Sonnenschirmen auf der Terrasse aufgrund von viel zu klein geratenen Temperaturen und immer wiederkehrenden Regengüssen leider nicht zu denken …

Der Nachmittag, welchen wir in einer anderen, für uns ebenfalls neuen Lokalität verbracht haben, war zwar schon um einiges sonniger, aber auch im Café „Milchmädchen“ blieben wir dennoch lieber drinnen, denn wir wissen ja, dass man im April nicht auf beständiges Wetter bauen kann    zwinker

Die selbstgemachten Kuchen dort waren wirklich oberlecker und sehr zu empfehlen!

Sie passen perfekt zu meinem ersten Eiskaffee dieses Jahres    standard    na, wer erkennt darin auch einen Osterhasen?

Dass es am Ende eine Milchmädchenrechnung (so stand es original auf der Quittung!) gab, versteht sich ja von selbst    standard

Wir haben dieses Jahr alles in allem ein eher gemütliches Osterfest gefeiert und eine sehr schöne, entspannte und lustige Zeit sowohl zu zweit als auch in Gesellschaft von Andrea und Karl verbracht, z.B. mit einem Spieleabend. Zum Zuge gekommen sind Halt mal kurz, das gute alte „Mensch ärgere dich nicht“ und Potato Man – es gab bei jedem Spiel wirklich sehr viel zu lachen    lachen

Ansonsten haben Carsten und ich unsere viertägige, dienstfreie Zeit dazu genutzt, einiges vom Tisch zu bekommen, was schon viel zu lange darauf gewartet hat, endlich erledigt zu werden. Ich habe mir außerdem nach einer langen Pause wieder mal richtig viel Lesezeit verordnet – das tut immer wieder so gut!

Nun seid ihr an der Reihe, mir zu berichten, was ihr an den schönen Frühlingstagen und zu Ostern erlebt habt    zwinker



2017 30.
Mrz

Ich schätze, jeder von uns träumt gelegentlich davon, dass ihm die Welt zu Füßen liegt. Ich gehöre natürlich auch dazu. Und im Februar habe ich verstärkt auf das geachtet, was in der Regel völlig unverdient zu wenig von unserer Aufmerksamkeit abbekommt.

Nun kann ich euch zeigen, was ich alles gesehen habe    zwinker

Natürlich lag im Februar in Dresden noch Schnee, aber das Gras bemühte sich bereits,  ganz  vorsichtig die ersten Halmnasen nach Draußen zu bewegen.

Da, wo der Schnee schon geschmolzen war, konnte man in den Pfützen noch nackte Baumkronen sehen.  Und mich beim Knipsen auch  zwinker

Einen Koffer am Bahnhof abstellen und besitzergreifend die Füße drauf zu legen – eines der schönsten Vorurlaubsgefühle!

Auf der kapverdischen Insel Boa Vista, wo wir eine Woche unseren 11. Hochzeitstag verbrachten,  gab es natürlich weitere, spannende Erfahrungen für meine Füße. Auf einem mit Lavagestein bedecktem Boden läuft man besser mit Schuhen, aber nicht mit den dicken, schweren und warm gefütterten Winterstiefeln, sondern eher mit leichten Stoffschühchen – da hatten dann auch meine „Tragflächen“ sofort ihre Urlaubsgefühle!

Bunte Steinmosaiken auf dem Hotelgelände – da stellt man sich nur vorsichtig am Rand, um das mandalaartige Muster auf sich wirken zu lassen.

Schuhe aus Ozeanwellen – sanft, weich, aber leider nur für sehr kurze Zeit zu haben.

Wann habt ihr eigentlich beim letzten mal den Boden des Pools in eurem Feriendomizil genauer angesehen? Ich glaube, ich habe das zum ersten Mal richtig bewusst getan    lachen

Aber der helle, feine und weiche Sand und die sanft den Wellenbewegungen folgenden Meerespflanzen in Strandnähe sind doch etwas schöner anzusehen    zwinker

Ein wackeliger Hochstand auf einer Sanddüne: Die Welt ist irgendwo da unten und ein paar Sandkörnchen verhinderten das komplette Öffnen der Linse – zum Glück war das ein einmaliger Aussetzer dieser Art!

Unberührten Wüstensand unter den Fußsohlen zu spüren – unbezahlbar!

Zurück in Dresden ging ich weiterhin mit auf dem Boden gehefteten Blick    standard    es war mitunter gar nicht leicht, sich für eine Richtung zu entscheiden    zwinker

Wenn man einen Weg eingeschlagen hat, war dieser so gut wie nie gerade    standard

Klar, es gab auch andere Wege, sogar bis zum Horizont und noch viel weiter. Man musste diese allerdings mit anderen Transportmitteln als meine Schusters Rappen in Angriff nehmen    zwinker

Gelegentlich ging es zu Fuß mal hoch hinauf …

… und danach war ein Abstieg nicht mehr zu vermeiden.

Nicht immer war ein Blick auf die Umwelt zu meinen Füßen ein Grund zur Freude    traurig

Glücklicherweise fand ich immer wieder etwas, was mich hoffnungsfroh uns fröhlich gestimmt hat, denn der Frühling schickte bereits seine ersten Boten in die sächsische Hauptstadt, um seine baldige Ankunft zu verkünden.

Somit war mein Monatsprojekt aus meiner Sicht letzten Endes eine wirklich runde Sache    zwinker

Wer möchte, kann sich übrigens jederzeit gern dazugesellen, denn auch wenn die Welt zu meinen Füßen liegt, bedeutet das nicht, dass ich diese nicht mit meinen Freunden teilen mag    verliebt



2017 27.
Mrz

Ich weiß nicht, ob es nur bei mir so ist oder auch bei den anderen, aber wenn man im Kalender schon vor Wochen und Monate einen einzelnen Termin festgeschrieben hat, dann sammeln sich ganz viele andere um den Ersten – und größtenteils auch nur um diesen! Der Monat März ist bei mir allein schon aufgrund meiner Tätigkeit als ehrenamtliche Fotografin der Irish Dance Company Dresden gut verplant. Schließlich möchte der St.Patrick’s Day am 17.3. und den anliegenden Wochenenden inklusive einiger Freitagabende gebührend gefeiert werden. Und da die Tänzerinnen in der Regel mit ihren Auftritten für Bombenstimmung sorgen, sind sie natürlich zu dieser Zeit noch mehr gefragt.

Aber ich erzähle schon zu viel vorab    lachen

Ich sollte lieber damit anfangen, dass ich erst einmal für drei Tage alle Termine, privat und dienstlich, absagen musste. Unseren sächsischen Bazillen konnte ich den gesamten Winter gut widerstehen, aber den von Stephanie aus Berlin & Brandenburg mitgebrachten war ich vollends ausgeliefert. Die Keimübergabe erfolgte (sicherlich) während unseres feierlichen Abendessens zu Ehren des Internationales Frauentags am 8. März. Daran ist aber das großartige Buffet und der für Frauen All-You-Can-Drink-Prosecco, welche wir im Restaurant „Wohnstube“ genossen haben, keineswegs schuld!  Hier ist sicherlich so ein Augenblick der Virenübergabe    zwinker

Jedenfalls blieb ich in der vorletzten Woche vom Montag bis Donnerstag brav zu Hause, trank literweise Tee, inhalierte ohne Ende, schlief ganz viel, badete in Eukalyptusbädern, aß nur gesundes Zeug plus (gefühlt) bestimmt kiloweise Vitamin C und schnarchte wie ein Bär. Letzteres deshalb, weil meine Nase immer irgendwie verstopft war und ich nach dem Aufwachen stets einen völlig trockenen Mundraum vorfand. Aber ich muss sagen, meine Genesungsplanung ist aufgegangen und somit konnte ich am Donnerstag sowohl zur Arbeit stapfen und etwas Sinnvolles tun, als auch abends meine Schüler im Russischkurs ohne Ansteckungsgefahr unterrichten.

Am Freitag, dem 17. März und somit dem St.Patrick’s Day, ging es dann los mit den bereits in der Präambel angesprochenen Feierlichkeiten. Am Dresdner Postplatz wurde ein großes Partyzelt aufgebaut, wo allerhand Menschen ein oder mehrere Guinness trinken, fetzigen Live-Bands zuhören und natürlich meinen Mädels von IDC beim Tanzen zusehen konnten.

Schon am Samstag ging es mit dem Feiern weiter, denn die Tänzerinnen hatten auf dem speziell für die Feierlichkeiten organisierten Salonschiff Gräfin Cosel insgesamt vier Auftritte. Auf diesem Dampfer waren die Bühnen allerdings bedeutend kleiner und so tanzten sie quasi direkt vor der Nase des Publikums – fast bin ich sogar geneigt, es als auf dem Schoss zu betiteln.

Aber man sieht, es machte allen jede Menge Spaß    standard
Übrigens, diesen grünen, blumigen Haarschmuck, den man bei den Tänzerinnen sieht, hat eine jener für uns alle selber gebastelt und auch wenn ich gar nicht mitgetanzt habe, bekam ich so ein Schmuckstück ebenfalls an meine Haarpracht gesteckt … wie man auf diesem Foto ein bisschen sehen kann:

Kaum legt man als Fotografin ein kleines Plauderpäuschen ein, wird man kurzerhand selbst geknipst    zwinker

Nachdem der Schiff wieder in Dresden ankam und am Terrassenufer angelegt hatte, gab es noch eine St. Patrick’s Day Parade mit allen Musikern, Tänzern und verzauberten bzw. eingesammelten Zuschauern durch die Straßen der Dresdner Altstadt …

… sowie auf dem Platz vor der Frauenkirche eine Tanzeinlage zu Dudelsack-Livemusik – das muss man wirklich mal selber miterleben … soooo schön!

Damit war das diesjährige „SPD“-Wochenende auch schon wieder vorbei und am Montagabend wurden Carstens Geschick und handwerkliche Fähigkeiten gefragt, denn er hat mir wieder enorm bei den Vorbereitungen zu meiner nächsten Bärenfotosaustellung unter die Arme gegriffen, wofür ich ihm so unendlich dankbar bin    verliebt

Ja, ich durfte meine Teddybärenbilder nochmals ausstellen, diesmal in der Veränderbar vom Artderkultur e.V. – quasi eine Zugabe geben. Die andere helfende Hand bei den Vorbereitungen meiner Vernissage gehört Silvio, welcher bei dem Verein die Aufgabe hat, sich um die Ausstellungen und die Ausstellenden zu kümmern. Von mir bekommt er dafür eine 1+ mit Fleißbienchen!

Am Dienstagabend, dem 21.3, war es dann soweit. So allein mit meinem Prosecco war ich an diesem Abend so gut wie nie    standard    und das fand ich auch gut so    lachen

Viele meiner Freunde und Bekannte haben meine Einladung via Email, Fazzebuck & Co. angenommen und sind an diesem Abend trotz des Regens vorbeigekommen, um bei meiner „Vernissage“ mit dabei zu sein – ihr habt mich so glücklich gemacht!!! Danke … danke … danke …

Dazu kamen noch die zahlreiche Gäste der Phrase4, denn ich habe meine Ausstellungseröffnung frecherweise auf den gleichen Abend gelegt, wie die schon lange angekündigte Lesung der vier Dresdner Autoren, welche ich inzwischen seit einigen Jahren ebenfalls mit meiner Kamera begleite. Hier seht ihr von rechts nach links Lars Hitzing, Francis Mohr, Henning H. Wenzel und als Gast auf der Couch Moritz 7.

Danke nochmals für eure seelische, moralische und auch werbetechnische Unterstützung!

Nach ein paar Ruhetagen (Mittwoch gar nichts und Donnerstag der Russisch-Unterreich an der VHS) folgte am Freitagabend eine kleine, interne Paddy-Feier von den Irish Dancern im Freitaler Gasthof „Zum Goldenen Löwen“ und diesmal habe ich meine Kamera sogar mal kurz abgelegt, um bei dem einem oder den anderen Ceili mitzumachen. Wenn man mit Leuten tanzt, die sich damit auskennen, macht es echt so viel Spaß!

Bleibt nun nur noch das letzte Wochenende unkommentiert. Der Samstag flog durch Kochen, Putzen und einem tollen Schwatz- und Futterabend nur so dahin und am Sonntag in der Früh gab es den vorerst letzten Termin, den ich in diesem Blogeintrag verewige.

Carsten hat bereits vor einem Jahr von mir einen Gutschein für eine Trabifahrt geschenkt bekommen und an dem Morgen haben wir dann endlich auch unseren Termin gehabt. Pünktlich um 9:50 Uhr, wie in der am Vortag zugeschickten Erinnerungsemail des Veranstalters angegeben, standen wir auf dem Hof der Trabi-Safari in Dresden … nur leider waren wir dann auch die einzigen Menschen dort. Selbst um 10 Uhr, als es schon los gehen sollte, war immer noch keiner vor Ort. Erst um 10:20 Uhr kam per Rad ein völlig entspannter, junger Mann um die Ecke, welcher zudem ganz locker nebenbei bemerkte, dass wir doch sehr früh da sind und es bis zur Abfahrt ja noch 40 Minuten sei. Und das in einer Überzeugung, die wir nicht gleich beim ersten Versuch zu brechen schafften. Tja, so ein kleiner Dreh an der Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist manchmal echt gemein    zwinker

Aber es tat am Ende dem Spaß kein Abbruch! Wir haben unsere Wartezeit unter anderem dazu genutzt, uns die zahlreichen Trabis auf dem Hof anzuschauen und zu rätseln, welchen wir denn am Ende fahren dürften. Die Auswahl war echt groß!

Es wurde jedoch keiner von den draußen stehenden, den „unser“ musste zunächst aus der Garage herausgerollt werden und sah aus wie das verkörperlichte bunte Leben selbst – DIE Farbkombination gab es zu DDR-Zeiten bestimmt nicht auf der Straße …

Ihr wisst ja, dass wir bestimmt kein großes Auto besitzen, aber wenn es um Beinfreiheit geht, ist unser SMART im direkten Vergleich echt ein Raumwunder … wie hat es der „Fahrlehrer“ selbst beschrieben: ein Gefühl wie beim Fred-Feuerstein-Auto bzw. dem Flintstone-Mobil      *Yabba Dabba Du*

Am Ende waren wir die einzigen Kunden zu dieser Erlebnisstadtrundfahrt und weil wir aus Dresden kommen und uns ohnehin mit den hiesigen Sehenswürdigkeiten auskennen, wurde die übliche Route für uns so modifiziert, dass wir einfach eine schöne lange Runde in dem Töff-Töff fahren konnten – 90 Minuten über Dresdner Kopfsteinpflaster, ohne jeglichen technischen Schnickschnack, einer recht einfach zu erlernenden Lenkradschaltung, einem stets manuell zurückholenden Blinker, keinen Bremskraftverstärker und aus heutiger Sicht schweinelaut. Für mich wird es wohl immer ein Rätsel bleiben, wie damit DDR-Bürger samt Kind und Kegel sowie Sack und Pack stundenlang in den Sommerurlaub an die Ostsee oder bis nach Ungarn gefahren sind    zwinker    Hut ab !

So, das war’s auch schon von mir und meinem Terminplan. Die kommende (Arbeits-)Woche verspricht derzeit, etwas ruhiger zu werden, aber dann glänzt unser Kalender erneut mit vielen interessanten und vielversprechenden Einträgen. Seid mir also bitte nicht böse, wenn ich wieder eine Zeit lang nicht zum Schreiben komme, ok?



2017 05.
Mrz

In der vergangenen Woche haben wir uns vom Winter verabschiedet und den Frühling begrüßt. Zumindest hat das schon mal kalendarisch betrachtet gut funktioniert. Das Wetter spielte in den Tagen allerdings wirklich verrückt! Da hatte man tatsächlich das Gefühl, dass der Winter überhaupt nicht daran denken mag, dass er gehen soll, der Frühling aber mit aller Kraft versuchte, ihn von seiner Position wegzuschubsen. Ein Umschwung von strahlendblauem Himmel zu starkem Wind mit Schneeregen und zurück passierte mehrmals täglich innerhalb von Minuten! Aber es hat uns dennoch nicht davon abgehalten, in den letzten sieben Tagen erneut ganz viel Schönes und Interessantes zu erleben    standard

Zwei Abende in dieser Woche verbrachten wir zusammen mit Ines und Torsten, denn wir wagen dieses Jahr im Sommer ein gemeinsames Urlaubsabenteuer und das erfordert noch einiges an vorheriger Planung.  So wie es bis jetzt aussieht, werden das ganz gewiss sehr superinteressante und lustige Tage werden! Außerdem haben wir zwei Mädels ausgesprochen viel Glück, dass unsere beiden Männer viel Spaß beim Planen haben – sprich: verschiedene Angebote einholen, Preise und Beschreibungen vergleichen und sich einfach darum kümmern, dass es eine im positiven Sinne unvergessliche Reise wird.

Mittwochabend gehörte bei uns ganz klar der Kultur. So uneigennützig wie wir nun mal sind    lachen     haben wir Anna zum Geburtstag im Juni eine Karte für eine Lesung von Wladimir Kaminer im Dresdner Boulevardtheater geschenkt und uns beide gab es dann als Begleitung und Bonus gleich noch mit dazu    zwinker

web-die-Karten

Vor der Veranstaltung kehrten wir noch für ein Abendessen bei Shou Sushi ein. Von dort rollten wir nach einer knappen Stunde mit vollen Bäuchen zur Lesung. Das Wetter war uns hold und so sind wir trockenen Fußes und mit einem viertelstündigen Verdauungsspaziergang an unserem Ziel angekommen und erst dann goß es erneut in Strömen auf die Straßen der Stadt herunter. Den Rest des Abends haben wir uns von Herrn Kaminer seine bereits veröffentlichten und auch nigelnagelneuen Geschichten vorlesen und erzählen lassen    standard    wir lachten wirklich Tränen in Minutentakt! Ich finde, er wird mit jedem neuen Buch besser    verliebt    und mal Hand aufs Herz, sieht er nicht liebenswürdig aus?

web-mit-Kaminer

Am Donnerstagabend hatte ich dafür meinen eigenen „Bühnenauftritt“, denn ich stand erneut vor meinen Schülern und führte sie gekonnt in weitere Geheimnisse der russischen Sprache im Rahmen eines VHS-Kurses ein. Eigentlich ist das ja schon wieder mal ein Folgeunterricht zu meinem vorherigen Erstsemsterkurs und in der Regel bleibt in etwa nur maximal die Hälfte der ursprünglichen Gruppe bei einem solch weiteren Halbjahr dabei. Diesmal fühlte ich mich aber enorm geschmeichelt, denn im letzten Semester hatte ich 14 Teilnehmer und nun habe ich insgesamt 12 auf der Anwesenheitsliste stehen, wovon aber nur zwei Namen neu hinzukamen, weil die übrigen Schüler „Wiederholungstäter“ sind. Das verleiht mir viel mehr Flügel als jegliche Dosis Red Bull    zwinker

Damit auch ich mich als Lehrerin weiter entwickeln kann und nicht selbst auf der Stelle trete, wandelte ich bei meinem Hauptarbeitgeber für den Freitagnachmittag meine Überstunden zu Freizeit um, damit ich an der VHS-Weiterbildung „Wie lernt man eigentlich fremde Sprachen? Erkundungen zwischen Neurowissenschaften, Lehrwerk und Unterricht“ von Barbara Biechele teilnehmen konnte. Die Zeit war eigentlich viel zu kurz für ein derart umfangreiches Thema, aber dennoch habe ich für mich einige neue Erkenntnisse mitgenommen und dazu noch einige Bestätigungen dafür, dass meine Art zu unterrichten gar nicht so schlecht zu sein scheint    standard
Auf jeden Fall bin ich jetzt noch um ein paar Ideen reicher, wie ich meinen Unterricht noch interessanter und praxisorientierter gestalten kann. Außerdem habe ich dort meine ehemalige Hebräisch-Lehrerin Margarete getroffen und natürlich haben wir uns in der Pause und auch nach dem Vortragende rege ausgetauscht, was es denn so in unseren Leben an Neuem gibt    standard

Jetzt (Sonntagnachmittag) warten Carsten und ich im Grunde genommen nur noch darauf, dass Stephanie heute Abend bei uns eintrudelt und sich für die nächsten 3-4 Tag einquartiert … morgen kommt sogar noch Andrea dazu. Dann ist unser Familien-Glückskleeblatt für einige Tage wieder vereint    standard

Es bleibt also auch in den kommenden Tagen alles schön positiv (&) spannend    zwinker



2017 26.
Feb

Dieses Jahr haben wir uns relativ spät um unsere Hochzeitstagreise gekümmert, aber wenigstens das Ziel stand bereits seit geraumer Zeit fest. Nachdem wir im Fernsehen mal einen Beitrag über Sand bzw. darin auch von Sanddieben auf den Kapverden sahen (es wird ab 2:10 Minute für diesen Blogeintrag relevant), wollten wir auf diese Inseln im Atlantik fliegen, bevor die gesamten schönen Sandstrände dort zur Geschichte werden. In unserem Reisebüro konnten wir uns zwischen den Inseln Sal und Boa Vista entscheiden, die anderen acht Eilands dieser Inselgruppe vor der Westküste Afrikas werden noch nicht wirklich als Touristenziele angeboten. Wir entschieden uns für Boa Vista und haben es echt nicht bereut    lachen

Bereits nach der Landung unserer Boing 737 hatten wir unsere erste Überraschung –> der Flughafen auf dieser Insel hat kein Dach! Damit wurde uns schlagartig klar, hier erwartet man keinen anhaltenden Regen, wie es derzeit bei uns Deutschland üblich ist.

IMG_0004

Nebenbei erwähnt hat dieser internationale (!) Flughafen auch kein Radar … es wird nur auf Sicht geflogen und gelandet bzw. gestartet!!! Keine Sicht, z.B. durch einen Sandsturm, dann eben auch kein Flughafenbetrieb – so einfach ist das. No Streß …

Unsere Hotelanlage Rui Karamboa glänzte wetterbedingt ebenfalls mit vielen offenen Räumen und Übergängen. Die weißen Gebäude hinter meinem Mann sind keine Stadt, es gehört alles zu unserem Hotel (sichtbar ist hier ca. 1/4).

IMG_0100

Wie man sehen kann, gehört dieser Strand quasi dazu. Er war zu unserem großen Glück  immer noch mit ganz ganz viel Sand gefüllt    zwinker

IMG_0071

Übrigens, Carsten hat die Akazienäste auf dem vorletzten Foto nicht einfach so angesehen – wir haben dort ziemlich große Heuschrecken mit ca. 10-15 cm entdeckt. Glücklicherweise hatten sie mehr Angst vor uns als wir vor ihnen und so flogen sie im Schwarm immer ganz schnell weg, sobald wir uns den Büschen näherten.

IMG_0305

Die Hotelausstattung fanden wir übrigens ganz große Klasse … mitten im Februar schmeckt so ein Drink am Pool und in der Sonne gleich doppelt gut    zwinker

IMG_0127

Im gleichen Pool haben Carsten und ich dann an unserem Hochzeitstag eine Tauchschnupperstunde genommen. Der junge Mann rechts im Bild hat uns in die Geheimnisse des Tauchens angewiesen und heißt übrigens Platini    standard

IMG_0666

Ich habe festgestellt, dass eine Taucherausstattung auf dem Kopf optimal die Fältchen in meinem Gesicht verschwinden lässt    zwinker

IMG_0681

An unserem 11. Hochzeitstag war auch das Bett besonders liebevoll dekoriert:

IMG_0715

Zur Feier des Tages gönnten wir uns ein Abendessen im afrikanischen Spezialitätenrestaurant des Hotels und es gab eine viel zu große Auswahl:

IMG_0764

So haben wir uns vom Buffet wieder von jedem ein bisschen auf den Teller gepackt:

IMG_0771

Die Schildkrötenbrötchen (oben mittig auf meinem Teller) hat man mit so viel Liebe und so kunstvoll gebacken, dass ich mir fast wie eine Mörderin vorkam, als ich die Beinchen und den Kopf abgerissen habe, um diese als erstes zu essen    erroeten

Aber wir haben natürlich nicht nur gefeiert, gefaulenzt und gegessen, sondern uns auch andere Ecken und Gegenden der Insel von Birte, einer wirklich erstklassigen Reiseleiterin von Boa Vista Tours, zeigen lassen. Unter anderem haben wir die Reste des Schiffswracks Cabo Santa Maria gesehen. Auf den Bildern im Internet, welche wir uns vorher angeschaut haben, war noch wesentlich mehr an dem gestrandeten Schiff dran, aber es war auch für uns noch ausreichend zum Angucken da    zwinker

IMG_0455

Da merkt man wieder, was Salzwasser zusammen mit Wind anrichten kann. Diesen Gedanken hatten wir auch beim Besuch des Farols auf der Ostseite der ca. 30×30 km großen Insel. Dieser Leuchtturm ist allerdings nicht mehr in Betrieb.

IMG_0853

Auf eigene Verantwortung konnte man hineingehen und nach oben klettern. Die Leitern sind noch ziemlich stabil und der Blick von oben war eine solche Kletterei auf jeden Fall wert. Hier mal ein Ausblick zum Strand:

IMG_0861

Und hier von der küstenabgewandten Seite. Man kann unsere Pick-Ups (rot & blau) sehen. Ansonsten erinnerten uns diese Weite und diese Farben sehr an Australien.

IMG_0886

So klein diese Insel auch ist, es dauert immer eine Weile, bis man von A nach B kommt. Solche Pick-Ups, überwiegend das unverwüstliche Model Hilux von Toyota, sind schon eine sehr praktisches Gefährt, denn einen öffentlichen Nahverkehr gibt es auf der Insel nicht und Zweiräder, egal ob mit oder ohne Motor, machen bei den dortigen Buckelpisten (es gibt auf der gesamten Insel nur drei kleine Abschnitte mit geteerter Straße) keinen Sinn. Dafür können die Transportmittel auch sehr oft ziemlich traditionell sein:

IMG_1308

Carsten und ich fühlten uns auf der Außensitzfläche der Pick-Ups richtig wohl, allerdings waren wir nach jedem Ausflug völlig verstaubt und hatten richtig stumpfe, glanzlose Haare. Das waren aber Kleinigkeiten im Vergleich zum gebotenen Fahrspaß!

IMG_1316

Wir hatten insgesamt jede Menge Spaß! Sowohl beim beim Springen von den feinen Sanddünen der Wüste von Viana …

IMG_1382

… als auch beim Baden am karibisch anmutenden Santa Monica-Strand …

IMG_1438

… als auch beim Sammeln von Fechterschneckenhäuschen am Strand bei Porto Ferreira …

IMG_0953

… als auch beim Sandboarden …

IMG_1776

… als auch beim schlichten Sitzen am Strand im Sand unter einer Palme.

IMG_1161

Es war zweifelsohne eine schöne und bunte Woche. Ich für meinen Teil habe mich besonders an den kräftigen Farben des Himmels und des Ozeans erfreut – es war ein wahrer Augenschmaus nach den „50 Shades of Grey“ eines deutschen Winters    lachen    ich hoffe ihr gebt mir spätestens nach diesem Bild vom Santa Monica-Beach recht    zwinker 

IMG_1417

Jedenfalls scheint es so zu sein, dass auf Boa Vista der Sandklau vorerst noch kein Thema ist. Im Gegenteil, hier wird auf die Strände sehr gut aufgepasst, denn demnächst werden mindestens fünf weitere Hotelkomplexe auf dieser Insel verteilt gebaut. Es wird bestimmt sehr positiv für die Einheimischen sein, denn Hotels bringen eben auch viele Arbeitsplätze mit sich. Aber ich bin doch sehr froh, dass wir die Boa Vista noch in ihrer mehr oder weniger ursprünglichen Gestalt kennenlernen durften. Dazu konnte ich meine verschütteten Portugiesisch-Kenntnisse wieder ausbuddeln und anwenden. Wir haben wieder sehr nette Menschen getroffen und ihnen ein Plätzchen in unserem Herzen und auf unserer Wall of Visitors reserviert. Auch die Fotogalerie über meine 4. Obsession wurde mit mehreren Bildern aufgefüllt – ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und Entdecken    standard



2017 12.
Feb

Hallo, euer Heini hier!

Wenn ich mir so die Bilder vom letzten Jahr angucke, dann wird mir klar, dass ich in 2016 auf jeden Fall ein echter Seebär gewesen bin! Und davon muss ich euch natürlich bärichten    standard

Schon im Februar landete ich auf einer Insel – Gran Canaria. Da gab es zusätzlich zum wilden Ozean mit vielen großen Wellen auch noch ganz große Sandbärge. Dort blieb mein Pelz wenigstens trocken und schön warm    lachen

01GC

In April war ich wieder auf einer Insel, abär diesmal auf Rügen.

03rügen1

So viel Wasser! Und so viele Wolken! Und übärhaupt von allem so viel! Hier konnte ich mich dann aber auch nicht mehr beherrschen und musste mal schauen, ob ich das Rückenschwimmen noch drauf habe:

04rügen2

Nee, war nur Spaß … ich landete eher unfreiwillig dort Wasser. Is‘ halt so, wenn man beim Posen für ein schönes Stein-mit-Bär-im-Wasser zu sehr vom Wind erfasst wird. Da abär das Wasser in der Ostsee zu dieser Jahreszeit schon sehr frisch ist, musste ich mich schnell wieder aufwärmen. Bloß gut, dass meine Eltern ein Handtuch mit dabei hatten:

06rügen4

Im Sommer durfte ich mit nach Bali, dort war es viel viel viel viel wärmer!!!

07bali0

Außerdem war ich vom kristallklaren Wasser sehr beeindruckt:

07bali0016

Zwischen den indonesischen Inseln Lombok, Gili Sudak und Gili Kedis habe ich erneut das Wassern ausprobiert. Ich versuchte mal zu schnorcheln, abär es gibt leider keine passende Ausrüstung für meine Knopfaugen und die dicke Nase …

07bali

Ohne Schnorchel und Taucherbrille habe ich leider keine Fische gesehen und deshalb habe ich beschlossen, liebär mein neu gekauftes Surfbrett zu nutzen. Ich habe superlange auf die bärfekte Welle gewartet und paddelte um die Insel Gili Kedis herum:

09bali2

Als ich vom Paddeln müde wurde, ging ich liebär an den schönen Sandstrand, um mich etwas zu erholen:

11bali4

Abär Herumsitzen entspricht übärhaupt nicht meiner Art. Ich lief ohne mein Brett ein wenig auf der kleinen Insel herum und habe dann endlich meine bärfekte Welle getroffen … naja, um ehrlich zu sein, eigentlich traf sie wohl eher (auf) mich:

13bali6

Nach diesem Zusammentreffen brauchte ich erst einmal einen Drink:

12bali5

Irgendwann war die Kokosnuss zwar leer, aber mein Fell immer noch nass. Deshalb kletterte ich auf den Segelseilen unseres Katamarans der Sonne entgegen, um schneller trocken zu werden:

14bali7

Nach so vielen Wassererfahrungen zog ich dann in Dubai vor, nur am Strand zu hocken und auf unseren Rucksack aufzupassen:

15vae

Einfach mal so am Sandstrand zu hocken und sich die coolen Häuser anzugucken, gefiel mir irgendwie ganz gut. Deshalb habe ich das Gleiche ein paar Tage später auch im Abu Dhabi gemacht:

16vae1

Am Jahresende gab es sogar noch einen Ausflug ans Meer. Diesmal ging es in die Türkei, genauer gesagt nach Side. Ich wäre schon fast bäreit gewesen, wieder baden zu gehen, abär die Wellen waren mir dann doch zu suspekt. Deshalb genoss ich einfach nur das Rauschen der Wogen und suchte mir ein paar schöne Muscheln aus:

18side1

Außerdem habe ich dort gelernt, dass man noch mehr erleben kann, wenn man das Flüstern vom Meereswasser zusammen mit dem Rascheln der Palmenblätter kombiniert:

20side3

Eine Sache muss ich euch noch verraten: Palmen sind zum Rumliegen und in den Himmel schauen für kleine Bären einfach bärfekt    zwinker

19side2

Nun abär genug erzählt. Ich bin gespannt, welche Ecken unserer Welt ich dieses Jahr sehen darf und ob ich bei den Seebären bleiben oder zu den Bärgbären wechseln werde    zwinker