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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 20.
Aug

Nach langer Trennungszeit, die durch AusflĂŒge, Urlaube und PrĂŒfungszeiten der Familienmitglieder entstanden ist, war unserer OLCA-Kleeblatt wieder mal fĂŒr einige Tage vereint. Die letzten zwei Wochenenden vor dem jetzigen hatten sowohl die Kinder als auch wir einiges an Zeit eingeplant, um uns wieder zu sehen, zu knuddeln und ganz entspannt ĂŒber Gott und die Welt quatschen zu können. Wie vermutet stellte es sich heraus, dass nicht nur Carsten und ich immer wieder auf Achse sind, sondern, dass unsere Kinder uns diesbezĂŒglich in Nichts nachstehen. Es gab logischerweise einiges an Fotos zu sehen und die Kinder waren im Gegenzug dazu verdonnert, eine großzĂŒgig angelegte Auswahl unserer dreiwöchigen USA-Reise in Video, Bild und Wort ĂŒber sich ergehen zu lassen. Sie haben sehr stark Interesse daran geheuchelt gezeigt    standard

Nach unserem ersten gemeinsamen Wochenende (5./6.8.) sind beide Kinder zurĂŒck zu sich nach Hause gefahren, um, wie schon gesagt, am darauffolgenden Samstagabend (12.8.) wieder bei uns zu sein. Denn noch hatten wir bei Weitem nicht alle GesprĂ€chsthemen durch    standard
Es wurde ein ganz gemĂŒtlich-gechilltes Wochenende wie zu damaligen Zeiten, als wir noch alle zusammen unter einem Dach lebten. Um ehrlich zu sein, war es aus meiner Sicht diesmal sogar noch familiĂ€rer, denn frĂŒher hatte man sich ja jeden Tag gesehen und es lief vieles nebenbei ab, aber nun nehmen wir uns immer ganz bewusst Zeit fĂŒreinander. Leider haben wir in unserer Zweiraumwohnung nicht mehr so viel Platz wie damals im eigenen Haus und so durfte sich das Ablagechaos von beiden eben vollends in unserem Wohnzimmer entfalten und nicht wie frĂŒher in den Kinderzimmern unserer Sprösslinge verteilen    standard

WĂ€hrend Andrea am Montagmittag schon wieder zu sich nach Chemnitz fuhr, da sie noch einiges fĂŒr die Uni zu erledigen hatte, blieb Stephanie noch bis Donnerstag bei uns. Sie hat sich in den Wochentagen und an den Abenden allerdings mit ganz vielen Freunden aus ihrer Schulzeit verabredet und so hatte ich kein schlechtes Gewissen, als ich am Dienstag mit Diana, einer Arbeitskollegin, bei einem GlĂ€schen Wein einen langen Schnatterabend im El Horst verbrachte.

Unsere Große kehrte schon am Mittwochabend wieder zurĂŒck (zum dritten Mal in 14 Tagen!), denn die beiden Schwestern haben ab dem nĂ€chsten Tag einen gemeinsamen Urlaub geplant. Nichts Großes, einfach viel Zeit zusammen verbringen, um sich z.B. endlich mal in aller Ruhe Leipzig anzusehen und ihre Großeltern in ThĂŒringen zu besuchen. Anschließend rĂŒcken sie einige Tage in Andreas Wohnung im ehemaligen Karl-Marx-Stadt ein, um auch diese Gegend ein kleines bisschen unsicher zu machen. Da Carsten und ich ein paar Überstunden auf unseren Arbeitszeitkonten haben, bekamen wir von unseren Chefs einen freien Tag (wir sagen Arbeitszeitverlagerung/AZV oder Gleitzeitabbau/GZA dazu) genehmigt und so können und dĂŒrfen wir uns am kommenden Mittwoch den MĂ€dels anzuschließen, um noch einen weiteren Familientag zu verbringen – ich freue mich schon jetzt ganz doll drauf    standard

In der Zwischenzeit verbringen wir beide wieder unser PĂ€rchenleben in trauter Zweisamkeit. Das Ausschlafen am Wochenende klappt leider immer noch nicht besonders – irgendwie ist unser innerer Wecker zu stark auf die Alltagsaufstehzeit von 5:30 Uhr geeicht    zwinker    doch zum GlĂŒck kann man an den arbeitsfreien Tagen ja ab und zu die ein oder andere Schlummerstunde am Nachmittag einbauen. Danach ist man auch wieder topfit, um beispielsweise voller Tatendrang zum Dresdner Stadtfest zu gehen.

Wir stellten dabei zum wiederholten Male fest, dass solche großangelegten Volksfeste mit zahlreichen Futter- und Trinkoptionen sowie lauter Musik unterschiedlicher Richtungen (Schlager, DDR-Rock, Discofox, …) zusammengedrĂ€ngt auf engstem Raum auf uns eher verwirrend als erheiternd wirken. Ich hoffe, es ist kein Zeichen dafĂŒr, dass wir zu alt fĂŒr solche Feierlichkeiten geworden sind    zwinker
Die Dresdner Innenstadt ist bei Abendstimmung unbeschreiblich schön, besonders wenn man einfach aus der lauten und turbulenten Ecke verschwindet und das Ganze mit etwas Abstand z.B. von der BrĂŒhlschen Terrasse aus beobachtet. Das fanden auch Besucher aus dem Stuttgardter Raum, die uns fĂŒr unsere Wahlheimat sogar ein wenig beneideten – so deuten wir jedenfalls das Kompliment einer schwĂ€bischen Familie, welche beim gemeinsamen Essen auf einer Biertischgarnitur unsere Stadt in den höchsten Tönen lobte. Es freut uns sehr, dass die sĂ€chsische Hauptstadt doch noch anders als nur als Pegida-Hochburg, einem großen braunen Flecken in Deutschland oder als Heimat von BrĂŒckenstreithanseln wahrgenommen wird.

Verglichen mit dem Stadtfest bereitet mir die Aussicht auf den kommenden Mittwoch mit unseren MĂ€dels allerdings sehr viel mehr (Vor-)Freude. Mal sehen, was wir an dem Tag gemeinsam besuchen werden … die Planung liegt diesmal ganz in den HĂ€nden der Kinder    standard



2017 30.
Jul

Mein armer Blog fĂŒhlt sich schon seit Wochen völlig vernachlĂ€ssigt. Nun soll sich das wieder Ă€ndern und heute Abend wird er schon wie gewohnt mit schönen und interessanten Erlebnissen „gefĂŒttert“. Nach drei Wochen Urlaub haben Carsten und ich in der Tat noch zwei Wochen gebraucht, um wieder auf unseren normalen Tagesablauf in allen Belangen zu kommen – deshalb leider die letzten Wochen diese große Stille hier.

Die drei Wochen Urlaub waren im positiven Sinne eine Wucht, denn wir haben jeden einzelnen Tag unglaublich viel erlebt und gesehen. Allein die Tatsache, dass wir in der Zeit ca. 6.500 km im Westen der USA zurĂŒckgelegt haben, spricht aus meiner Sicht fĂŒr sich. Dabei haben wir nicht nur „vagabundiert“, sondern verbrachten zwischen den eintĂ€gigen Motelzwischenstopps auch bis zu je fĂŒnf ganze Tage in Los Angeles, Las Vegas und San Francisco    standard

Hier nun ein kleiner Abriss davon, was wir in den 23 Urlaubstagen, diesmal nicht nur zu zweit, sondern zusammen mit Ines und Torsten, auf uns einprasseln ließen    lachen

Gelandet sind wir in San Francisco und nach einer Nacht in Palo Alto bewegten wir uns gleich in zwei Etappen (Monterey & Morro Bay) möglichst viel auf dem Highway 1 gen Los Angeles. Unterwegs haben wir dabei durch Zufall eine riesige Seeelefantenkolonie entdeckt und jede Menge Zeit damit verbracht, diesen Tierchen bei ihrem Treiben zuzugucken – wir fanden sie einfach göttlich!

Bei der MotelĂŒbernachtung in Morro Bay haben den Abend getrennt verbracht, denn Ines und Torsten wollten dort am Strand bleiben, doch Carsten und mich zog es in die Umgebung zu einer großen SanddĂŒne. Dabei haben wir auch einen Strand angesteuert, wo man typisch amerikanisch    zwinker    mit dem eigenen Auto bis ans Wasser ranfahren durfte. FĂŒr uns beide war das eine Premiere und so zuckelten wir ganz gemĂŒtlich mit unserem Allrad-angetriebenen Monster-SUV Ford Expedition (5,5 m lang, 2 m breit, 2 m hoch, 2,7 t schwer, mit 370 PS unter der Haube, aber nur 182 km/h Höchstgeschwindigkeit (!) und einem Verbauch von fast 15 l auf 100 km) an der „Seashore“ entlang und schauten den Leuten am Strand zu, welche ihre Freizeit beim Spielen, Grillen und Quatschen verbrachten. Wir genossen das bezaubernde Farbenspiel am Abendhimmel und passend dazu flogen auch noch Pelikane nur wenige Dezimeter ĂŒber das Wasser – unbezahlbar!

In Los Angeles angekommen, sonnten wir uns natĂŒrlich auch mal im Lichte von Glanz und Glamour Hollywoods:

Um noch mehr davon zu bekommen, statteten wir dem Universal Studios Freizeitpark einen ganztĂ€gigen Besuch ab:

Die KĂ€rtchen, welche Ines und ich um unsere HĂ€lse hĂ€ngen haben, kostete mit ca. 80 Euro extra pro Person zwar eine gehörige Stange Geld, aber sie waren am Ende jeden Euro wert. Unter uns nannten wir sie „Schummelpass“ (offiziell „front line“), denn damit mussten wir uns bei allen Attraktionen nicht an den allgemeinen Schlangen anstellen, wo die Wartezeit mitunter bis zu einer Stunde angegeben war, sondern konnten einen VIP-Gang mit wesentlich kĂŒrzerer (oder gar keiner) Wartezeit nutzen. Damit haben wir es sogar geschafft, an nur einem ganzen Tag wirklich alles anzusehen, was uns interessiert hat. NatĂŒrlich konnte ich bei den Minions nicht einfach so vorbeigehen – ein gemeinsames Foto war ein Muss    zwinker

WĂ€hrend unseres Aufenthaltes in Los Angeles haben wir uns an mehreren Tagen auch die Stadt und die Umgebung angesehen und dabei durften StrĂ€nde, wie z.B. Venice Beach und Santa Monica nicht fehlen – es war mit 30-40 Grad richtiges Strand- & Badewetter.

Irgendwie schon viel zu frĂŒh (man hat mal wieder nur an der OberflĂ€che der Stadt kratzen können) brachen wir wieder gen Osten auf, da das nĂ€chste große Ziel Las Vegas hieß. Unterwegs machten wir einen Übernachtungsstopp, um einen Tag in Joshua Tree Nationalpark verbringen zu können. Die namensgebenden Yuccas sind dort wirklich groß gewachsen!

Es gibt in diesem Park unter anderem auch eine ganz große FlĂ€che, auf welcher sich der sogenannte „Teddy Bear Cactus“ ganz wohl fĂŒhlt. Sie sehen wirklich, wirklich kuschelig aus, aber irgendwie konnte ich mich nicht ĂŒberwinden, sie so richtig innig zu knuddeln    zwinker

Am nĂ€chsten Tag, auf dem Weg in die Spielerstadt, lag die Geisterstadt Calico und bekam ebenfalls ein paar StĂŒndchen Aufmerksamkeit.

Da wir uns nicht anstĂ€ndig benehmen konnten, landete Carsten bereits nach kurzer Zeit hinter Gittern:

Ich musste einen Mantel aus Holz anprobieren. Aber dieser hatte definitiv einen sehr maskulinen Schnitt: im Schulterbereich zu breit und im Beckenbereich zu schmal … zu groß war er ohnehim. Ich habe dankend abgelehnt    lachen

Und dann waren wir in Las Vegas – die Stadt, welche fĂŒr uns beide bekanntlich eine sehr große Bedeutung hat. NatĂŒrlich haben wir auch einen Abstecher zu unserer damaligen Trauungskapelle gemacht und dort hat sich optisch rein gar nichts verĂ€ndert    standard    nur wir sind merklich 11 Jahre Ă€lter geworden …

Es gab auch noch weitere Besuche von Orten, welche wir uns bereits im Februar 2006 angesehen haben, z.B. Valley of Fire:

Der Rundumblick von der Stratosphere war auch diesmal um die Zeit, wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwindet und die Lichter der Stadt alle Straßen ausfĂŒllen, einfach magisch.

Eine Sache hat sich allerdings in den ganzen Jahren nicht verĂ€ndert: ein Kamerastativ mit hoch zu nehmen, auch wenn es im Gegensatz zum damaligen Dreibein diesmal sogar nur eines in HandtaschengrĂ¶ĂŸe war, wurde nicht zugelassen. Wogegen die Selfiestange von Torsten beim Sicherheitscheck gar kein Problem darstellte – diese Logik haben wir nicht verstanden.

Diesmal haben wir uns dort oben auf eine neue Erfahrung eingelassen und kauften auch gleich Tickets fĂŒr das an der Spitze befindliche FahrgeschĂ€ft namens Big Shot.
Fazit 1: man wird mit einer unvorstellbaren Wucht in den Himmel katapultiert
Fazit 2: wenn man gleich danach im freien Fall wieder zurĂŒckfĂ€llt, schwebt man einige Augenblicke, d.h. man spĂŒrt keinen Sitz unterm Pops … im Nachhinein ein echt cooles GefĂŒhl, aber in dem besagten Moment des Erlebens mehr als beĂ€ngstigend    zwinker

Ein weiterer Ausflug, welchen wir von Las Vegas aus auch um der Erinnern willens unternommen haben, fĂŒhrte uns zum Death Valley:

Diesmal haben wir sehr gut verstanden, woher der Name kommt, denn wir fĂŒhlten uns außerhalb unseres gut klimatisierten Autos wie Brötchen im Backofen – kein Wunder bei diesen Temperaturen!

FĂŒr uns EuropĂ€er: 126°F sind 52,2°C … in der Sonne zwar, aber auch im Schatten kletterte das Thermometer bis auf 50°C hoch!

Bloß gut, dass wir am Tag davor eingekauft und unsere auf dem gesamten Trip unentbehrliche, rote KĂŒhlbox randvoll mit Wasserflaschen und Eis gefĂŒllt haben:

Wie findet ihr ĂŒbrigens unser Auto? Wir fanden seine GrĂ¶ĂŸe bei den zurĂŒckgelegten Strecken und der Menge unseres GepĂ€cks Ă€ußerst vorteilhaft!

Womit wir uns noch in Las Vegas Zeit vertrieben haben? So wie es sich in dieser Stadt gehört mit Show und im Casino    zwinker

Trotz dieses Wiederholungsbesuches gab es auch fĂŒr uns ganz in der NĂ€he etwas Neues zu entdecken: den Red Rock Canyon. Vorteil: er ist nĂ€her zu Las Vegas als die anderen Naturschauspiele … Nachteil: aus diesem Grund tummeln sich dort bedeutend mehr Leute als im etwas entfernteren Valley of Fire.

Wir haben uns auf dieser Reise noch mehr Nationalparks vorgenommen und auch besucht:

Das ist im Zion Nationalpark. Dort haben Ines und Torsten sich fĂŒr eine Wanderung entschieden, wĂ€hrend wir mit dem Auto nur durchfuhren, natĂŒrlich nicht ohne etliche Fotostopps zu machen, um bis zum Bryce Canyon Nationalpark zu gelangen. Die Schönheit dieses Parks fand ich einfach umwerfend! Es war, als ob ich mitten in einem Fantasyroman wĂ€re: mĂ€rchenhaft, bezaubernd, unwirklich schön – das Foto gibt das leider nicht mal annĂ€hernd wieder. 

Aber ich konnte mich vor Ort an den bizarren Felsformationen einfach nicht sattsehen! Wir planten ursprĂŒnglich nur drei Stunden fĂŒr den Scenic-Rundweg ein, sind am Ende aber fast die doppelte Zeit an den insgesamt 14, immer schön brav mit dem Auto zu erreichenden Aussichtsplattformen versackt.

Und am nĂ€chsten Tag brachen wir zur letzten Etappe (von Las Vegas nach San Francisco) auf und fuhren auf dem Weg nach Mammoth Lakes recht nah am GelĂ€nde der Area 51 vorbei … ein sehr besonderer Highway, mit einem sehr besonderen Namen und gelegentlich auch ohne sichtbare Straße auf dem Navi:

Das kleine, beschauliche Örtchen und an der WestkĂŒste sehr beliebte Skigebiet Mammoth Lakes liegt mit 170 Straßenkilometern nicht sehr weit vom eigentlich angepeilten Ziel Yosemite-Nationalpark entfernt und fiel so damals mit in den Streckenverlauf, da uns die Zimmerkosten im Yosemite bei der Planung doch viel zu hoch erschienen. Dieser Nationalpark hat mich sehr durch seine grĂŒnen Landschaften und auch durch die Tiere, welche wir gesehen haben, beeindruckt … von den riesigen Bergen, TĂ€lern und WasserfĂ€llen ganz zu schweigen    standard

Ganz am Anfang unseres Yosemite-Trips wurden wir von einer absolut idyllischen Szene ĂŒberrascht:

Besser hĂ€tte es kein bayrischer oder österreichischer Kitschmaler auf seine Leinwand bringen können, oder nicht? Nur das Röhren fehlte …

BezĂŒglich Tierwelt haben wir von diesen kleinen, knuffigen Nagern im Endeffekt den ganzen Tag (und wenn man artverwandschaftlich Eichhörnchen/Squirrel und Streifenhörnchen/Chipmunks ĂŒber einen Kamm schert, auch fast auf dem gesamten Trip) wesentlich mehr und öfters gesehen    zwinker

Nur eine Tiergattung ließ sich ĂŒberhaupt nicht blicken, denn obwohl es in dem Park wohl um die 400 SchwarzbĂ€ren geben sollte, kreuzte leider keiner von ihnen unseren Weg    weinen

Aber nun zurĂŒck zu den riesigen Bergen, tiefen TĂ€lern und kristallklaren WasserfĂ€llen – die sind immer da und haben sich im besten Lichte gezeigt    standard

Übrigens, trotz dass es ĂŒberall schön sommerlich warm bzw. heiß war, gab es sowohl in Mammoth Lakes als auch im Yosemite einige Schneefelder. Ist doch selbstverstĂ€ndlich, dass es bei einem der Stopps zu einer Schneeballschlacht gekommen ist …    zwinker

Nach so viel Ruhe und unberĂŒhrter Natur zog es uns wieder in die Hektik einer großen Stadt zurĂŒck –  es ging weiter nach San Francisco. Ich muss ganz ehrlich sagen, die Stadt fand ich weitaus schöner als Los Angeles. Allerdings ist SF auch ganz schön schrĂ€g drauf:

Da habe ich vorsichtshalber mal unser Auto festgehalten    zwinker

Dass wir auf dem RussenhĂŒgel/Russian Hill die steile Lombardstraße als Weg mit dem Auto nach unten und zu Fuß nach oben genutzt haben, versteht sich quasi von selbst    zwinker

Leider kann man dort nur sehr langsam herunterfahren, weil meistens recht viele Autofahrer genau die gleiche Erfahrung im Zick-Zack-Fahren machen möchten, wie unsereiner    zwinker

Ein anderes Wahrzeichen von San Francisco stand bei uns ebenfalls auf dem Programm: die Golden Gate Bridge. Wir sind ĂŒber sie hin und zurĂŒck gefahren und auch hin und zurĂŒck gelaufen. Aus meiner Sicht ist das eine BrĂŒcke fĂŒr die Autofahrer, denn als FußgĂ€nger hat man dort nicht so viel Spaß, weil der vorbeirollende Verkehr extrem laut ist – die beiden Wege verlaufen ja dicht nebeneinander. Ich bin die 2,7 km in die eine und genau so viel in die andere Richtung quasi im Schweinsgalopp gelaufen, um schnell wieder von da runter zu kommen. Da finde ich die New Yorker Brooklyn Bridge als FußgĂ€nger wesentlich angenehmer    standard

Aber auf einem Erinnerungsbild macht sie sich doch ganz gut    zwinker

Ein letztes Highlight dieser Reise fĂŒr mich war der Besuch des Henry Cowell Redwoods Nationalparks, denn ich wollte unbedingt einmal im Leben die kalifornischen MammutbĂ€ume mit eigenen Augen sehen. Ihre GrĂ¶ĂŸe hat nicht nur mich beeindruckt, auch mein Mann fĂŒhlte sich plötzlich dazu berufen, einen der Riesen zu umarmen    zwinker

Übrigens: rechts sieht man einen Zugang in den Baumstamm. Dort war eine Höhle mit ĂŒberraschend viel Platz, so das man problemlos gerade stehen konnte und wenn nicht andere Besucher da gewesen wĂ€ren, hĂ€tte man sich auch ganz bequem hinlegen können. Es schon mal Menschen vor langer Zeit, die darin ĂŒbernachtet haben.

Ich bitte um Entschuldigung, dass ich so stark gekĂŒrzt habe, aber es war so schon schwer genug, eine abgespeckte Fotoauswahl von 32 StĂŒck aus insgesamt 9100 Bildern zu treffen – ich hĂ€tte bestimmt noch locker mehrere DinA4-Seiten fĂŒllen können. Vielleicht reicht die Zeit im Alltag ja mal wieder fĂŒr einen Reisebericht, denn so einen haben wir schon lange nicht mehr zustande bekommen – leider.

FĂŒr diejenigen, die es interessiert, hier mal unsere gesamte Route im Überblick: mit dem Flieger Berlin-Tegel/DĂŒsseldorf/San Francisco & Übernachtung in Palo Alto – Weiterfahrt nach Monterey (Aquarium, 17 Mile Drive & Highway 1) – Weiterfahrt nach Morro Bay (Highway 1, Strand & DĂŒnen) – Weiterfahrt nach Los Angeles bzw. zur FeWo in San Pedro (Zwischenstopps an den StrĂ€nden von Santa Barbara & Malibu) – Universal Studios – LA-Stadtrundfahrt – Santa Monica & Venice Beach – San Pedro & Long Beach – Weiterfahrt zum Joshua Tree Nationalpark – Weiterfahrt nach Las Vegas (Zwischenstopp in Calico Ghost Town, Aussicht von der Stratosphere) – Red Rock Canyon & LV-Strip – Hoover Dam, Valley of Fire & LV-Freemont Street – Death Valley & LV-Strip – Rundgang durch die ganz großen und berĂŒhmten Themenhotels am Strip – Weiterfahrt zum Zion Nationalpark – Tagestour zum Bryce Canyon – Weiterfahrt nach Mammoth Lakes – Tagestour zum Yosemite Nationalpark – Weiterfahrt nach San Franscisco – SF-Stadtrundfahrt auf dem 49 Mile Scenic Drive – SF-Stadtrundgang inklusive Cable Car-Fahrt – Tagestour zum Redwood Park & Santa Cruz – AusflĂŒge zu einer San Andreas-Verwerfung & zur Aussicht Twin Peaks in SF – RĂŒckflug San Francisco/DĂŒsseldorf/Dresden … das sind drei Wochen voller Abenteuer und Entdeckungen in Kurzform.

Fazit dieses Trips –> wir haben in nur drei Wochen unsere Fußstapfen in vier US-Bundesstaaten zurĂŒckgelassen: Arizona, Utah, Nevada und die meisten sicherlich in Kalifornien. Ich muss zugeben, dass mich Letzteres mit seiner Vielseitigkeit enorm beeindruckt hat! Dort hat man Meer, Berge, WĂŒste, StĂ€dte, endlose Felder und und und … außerdem finde ich die kalifornische Flagge aus irgendeinem, mir sich nicht auf Anhieb erschließenden Grund, sehr ansprechend    zwinker

Ich denke, ich könnt ohne meine Hilfe einschĂ€tzen, warum sie mir so gut gefallen hat    zwinker



2017 23.
Mai

Jetzt, wo die Tage endlich lĂ€nger, heller und etwas wĂ€rmer geworden sind, zieht es uns, wie wohl auch die meisten Mitmenschen, ins Freie. Man ist wieder gern unterwegs, die Augen bekommen etwas anderes zu sehen, als nur die ĂŒblichen vier WĂ€nde zu Hause und die auf Arbeit. Hiermit möchte ich nun ein paar EindrĂŒcke unserer AusflĂŒge der letzten Tage teilen.

Das frische GrĂŒn erfreut nicht nur unsere Sehorgane, sondern auch die Seele … da macht ein Spaziergang in netter Gruppe doppelt so viel Spaß:

Wir haben uns aber auch auf anspruchsvollere und ziemlich schweißtreibende Wege eingelassen:

Und wenn man die Wilde Hölle dann endlich ĂŒberstanden hat, fĂŒhlt man sich zu Recht wie ein Sieger    zwinker

Ich weiß ĂŒbrigens nicht, ob euch aufgefallen ist, dass mein Mann einen Rucksack vor seinem Bauch trĂ€gt, aber lasst euch sagen, er hat auf dem RĂŒcken noch einen zweiten hĂ€ngen. Mein lieber Mann war bei den Kletterphasen so hilfsbereit, denn er hat mir meine Last im wahrsten Sinne des Wortes von den Schultern genommen, damit ich leichter durch die Hölle kommen kann    verliebt

Die SÀchsische Schweiz ist zu jeder Jahreszeit magisch und bezaubernd. Es ist egal, wie oft man schon dort war, von solchen Landschaften hat man doch irgendwie nie genug, oder?

Und wenn man unterwegs anhielt, um kurz zu verschnaufen, entdeckte man ĂŒberall Schönes, gleich ob in der SĂ€chsischen Schweiz …

… oder in der Lommatzscher Pflege.

Bei unserem Ausflug durch die Lommatzscher Pflege blieben wir ĂŒbrigens so gut wie nie unbeobachtet    zwinker    manchmal folgten uns die Blicke ganz offensichtlich …

… manchmal aus einem sicheren Versteck heraus:

Immerhin konnten wir nicht nur Trampelpfade und Wanderwege fĂŒr uns entdecken, sondern auch das:

Wenigstens kein Highway to Hell    zwinker

Ich verrate euch noch ein kleines Geheimnis    zwinker    ich persönlich finde, dass bei jeder Wanderung die schöne Pause schon fast das Wichtigste ist    zwinker

Denn erst nach einer entspannten Pause findet man wieder Kraft, neue Wege zu gehen und neue Gipfel zu erklimmen, nicht wahr?    zwinker



2017 04.
Mai

DafĂŒr, dass ich grundsĂ€tzlich Schulden nicht leiden kann, tappe ich immer wieder aufs Neue in meine eigene Schuldenfalle    zwinker    denn mein Kalender zeigt inzwischen, dass wir im Mai gelandet sind, dabei schulde ich meiner Leserschaft immer noch den Bericht ĂŒber die Ergebnisse meines MĂ€rz-Projektes. Diesen Schuldschein möchte ich nun endlich loswerden    standard

Das Problem bei diesem Projekt lag nicht darin, dass man zu wenig Fotomaterial hat, sondern, dass die fotografierte Personen natĂŒrlich mit den Aufnahmen einverstanden sein sollten und das ist bei Weitem nicht immer der Fall. Jeder nimmt sich anders wahr und achtet auf ganz andere Dinge beim eigenem Portrait als der Fotograf    lachen    dementsprechend noch ein viel grĂ¶ĂŸeres Dankeschön an all meine Modelle, die sich nicht extra fĂŒr mich in Pose geworfen haben, sondern von mir in spontanen Situationen eingefangen wurden. So, genug gesabbelt, jetzt werden endlich die Fotos gezeigt!

Ich fange mit „Konzentration“ an. Diese ist vor einem BĂŒhnenauftritt natĂŒrlich besonders groß, speziell, wenn die letzten Versionen der jeweiligen AblĂ€ufe angesagt werden:

Davor konnte man ja noch so schön entspannen, wĂ€hrend die Haare bĂŒhnentauglich gemacht werden:

Unmittelbar vor dem Schritt auf die Bretter, die fĂŒr manche die Welt bedeuten:

Und das LĂ€cheln darf man natĂŒrlich auf gar keinen Fall vergessen    zwinker

Wollt ihr auch sehen, wie ein sehr, sehr, sehr glĂŒckliches Gesicht aussieht    zwinker    ?

Wenn wir Musik lauschen können, welche uns unwahrscheinlich gut gefÀllt, strahlen wir buchstÀblich von innen, ohne zu viele Gesichtsmuskeln zu beanspruchen:

Und das ist wohl ein typisches FlĂŒster-LĂ€ster-GesichtspĂ€rchen, oder nicht ?    zwinker

Übrigens, nicht nur Frauen beherrschen ihr Gesichtsmuskelzusammenspiel sehr gut, denn MĂ€nner, besonders wenn sie Publikum haben, können das genau so gut. Hier ist ein ehrliches, entrĂŒstetes Erstaunen, welches zur Geschichte von Francis Mohr, dem Vorleser, mit dazu gehört:

Am einfachsten ist es allerdings eine ganze Palette der GefĂŒhle bei der eigenen Tochter hervorzurufen, wenn man ihr ein paar Geschichten aus ihrer und der eigenen Vergangenheit erzĂ€hlt    lachen

Das „Echt jetzt?“-Gesicht:

Das „Na klar…“-Gesicht:

Das „Gar nie wahr!!!“ – Gesicht:

Das „Weiß ich nicht mehr“-Gesicht

Und endlich zu meinem LieblingsgefĂŒhl, welches ich nicht nur bei meiner eigenen Familie am liebsten sehe, sondern auch bei allen anderen Menschen in meinen Umgebung sehr genieße. Dieses GefĂŒhl ist nĂ€mlich so herrlich ansteckend und befreiend    standard

Ich habe keine Bilder von enttĂ€uschten und traurigen Gesichtern anzubieten, denn in solchen Situationen halte ich lieber meine Arme fĂŒr eine tröstende Umarmung offen, als meine Kamera im Anschlag … auch wenn es eigentlich möglich wĂ€re, ein Bild fĂŒr mein Projekt zu schießen. Ich hoffe, das könnt ihr verstehen, oder nicht?



2017 17.
Apr

Es hat lange gedauert, aber nun lĂ€sst sich endlich der FrĂŒhling an einigen Tagen auch in unserer Gegend samt Begleitung von Sonne und WĂ€rme blicken. Noch hat er sich zwar nicht fĂŒr einen dauerhaften Aufenthalt entschieden, aber wir lassen uns nicht durch seine Unentschlossenheit entmutigen und genießen einfach all das, was man nach einem langen Winter vermisst hat.

Zum Beispiel einen Wandertag als Familie (so passiert am 2.4.):

Hier haben wir schon wieder gut zu lachen, denn der lange und mit Steigungen gespickte Weg zu den Schrammsteinen liegt bereits hinter uns.

So haben wir den recht steilen Auf- und Abstieg absolut unfallfrei gemeistert    lachen

Die WĂ€rme eines schönen Freitagnachmittags (es war der 31.3.) lockte Julia, Randy, Carsten und mich auch zu einem Treffen bei unserem Haus- und Hofdönermann und danach beschlossen wir ganz spontan, dass sich dazu perfekt eine Portion Eis bei „Willy Vanilli“ als Nachtisch anbietet. Damit noch nicht genug, gönnten wir uns anschließend sogar noch einen gemĂŒtlichen Schwatz im nicht weit entfernten Biergarten „El Horst“ – mal ehrlich, so fĂ€ngt ein Wochenende doch wirklich toll an, oder nicht ?    standard

An einem anderen schönen Sonntag (9.4.) war unser Tagesprogramm ziemlich stark auf gutes Essen in noch besserer Gesellschaft ausgerichtet    standard    und wer uns kennt, weiss, dass wir beides stets sehr gut zu schĂ€tzen wissen    zwinker

Vormittags gab es leckeres und wirklich gesundes FrĂŒhstĂŒck bei Dana …

… und weil wir ganz schlecht im Schnorren sind, haben wir natĂŒrlich ein paar BeitrĂ€ge aus der russischen KĂŒche beigesteuert: eine kalte GemĂŒsesuppe namens Okroschka (die SchĂŒssel mit milchig-weißem Inhalt in der Mitte), einen traditionellen Schichtsalat mit Hering (hinten neben der Kaffeekanne), eine 1 Liter-Packung Birkensaft (leider nicht auf dem Tisch) und eingelegte Patissons (die gelben, kleinen KĂŒrbisse hinter der KĂ€seplatte). Ihre Dinkelvollkornbrötchen (ganz vorne rechts) mit WalnĂŒssen passten jedenfalls perfekt dazu! Und erst recht die zahlreichen selbstgemachten Aufstriche in den vielen kleinen Glasdöschen! Wir hatten nach dem Essen kugelrunde BĂ€uche, aber wenigstens ein reines Gewissen, weil man sich immerhin recht gesund ernĂ€hrt hat    lachen

Nachmittags genossen wir die Sonne im Garten von Ines und Torsten. Wie man sehen kann, ist deren Katze Lisa besonders gut im Genießen:

Sie wusste immer ganz genau, wo sie gerade am besten ihre Streicheleinheiten abholen konnte    zwinker

Ich fĂŒr meinen Teil freue mich außerdem enorm darĂŒber, jeden Tag das Erwachen der Natur zu entdecken. Ist es nicht faszinierend, zu sehen, wie die alten, schwarzen und knorrigen Äste frische, glĂ€nzende BlĂ€tter bekommen?

Auch ĂŒber die Bienen und andere Summ-Tierchen, welche schön eifrig bei der Arbeit sind,  freue ich mich sehr!

Da man bei dem Wetter wieder Ă€ußerst gerne seine gemĂŒtliche Wohnung verlĂ€sst, kann man auch einiges Neues entdecken. So haben Andrea, Carsten und ich gestern mehr oder weniger zufĂ€llig entdeckt, dass es in Dresden einen Edward-Snowden-Platz gibt … wenn auch nur inoffiziell:

Wir waren ĂŒbrigens zu dem hinter dem Straßenschild beworbenen Cafe „Eivissa“ beim Osterbrunch:

Das Essen war wirklich klasse, nur organisatorisch lief dort leider noch nicht alles rund. Wir wollen aber Nachsicht ĂŒben, denn es war fĂŒr die Mitarbeiter dieses CafĂ©s wohl das allererste des bald regelmĂ€ĂŸig stattfindenden Brunchens. Hoffen wir, dass sie kĂŒnftig das Buffet schon vor dem Eintreffen der GĂ€ste aufbauen und dass die Zuordnung der Kellner zu den Tischen klarer definiert wird. Vielleicht probieren wir es nochmals mit einem weiteren Brunch irgendwann in der Sommerzeit, denn diesmal war an das Sitzen unter Sonnenschirmen auf der Terrasse aufgrund von viel zu klein geratenen Temperaturen und immer wiederkehrenden RegengĂŒssen leider nicht zu denken …

Der Nachmittag, welchen wir in einer anderen, fĂŒr uns ebenfalls neuen LokalitĂ€t verbracht haben, war zwar schon um einiges sonniger, aber auch im CafĂ© „MilchmĂ€dchen“ blieben wir dennoch lieber drinnen, denn wir wissen ja, dass man im April nicht auf bestĂ€ndiges Wetter bauen kann    zwinker

Die selbstgemachten Kuchen dort waren wirklich oberlecker und sehr zu empfehlen!

Sie passen perfekt zu meinem ersten Eiskaffee dieses Jahres    standard    na, wer erkennt darin auch einen Osterhasen?

Dass es am Ende eine MilchmĂ€dchenrechnung (so stand es original auf der Quittung!) gab, versteht sich ja von selbst    standard

Wir haben dieses Jahr alles in allem ein eher gemĂŒtliches Osterfest gefeiert und eine sehr schöne, entspannte und lustige Zeit sowohl zu zweit als auch in Gesellschaft von Andrea und Karl verbracht, z.B. mit einem Spieleabend. Zum Zuge gekommen sind Halt mal kurz, das gute alte „Mensch Ă€rgere dich nicht“ und Potato Man – es gab bei jedem Spiel wirklich sehr viel zu lachen    lachen

Ansonsten haben Carsten und ich unsere viertĂ€gige, dienstfreie Zeit dazu genutzt, einiges vom Tisch zu bekommen, was schon viel zu lange darauf gewartet hat, endlich erledigt zu werden. Ich habe mir außerdem nach einer langen Pause wieder mal richtig viel Lesezeit verordnet – das tut immer wieder so gut!

Nun seid ihr an der Reihe, mir zu berichten, was ihr an den schönen FrĂŒhlingstagen und zu Ostern erlebt habt    zwinker



2017 30.
Mrz

Ich schĂ€tze, jeder von uns trĂ€umt gelegentlich davon, dass ihm die Welt zu FĂŒĂŸen liegt. Ich gehöre natĂŒrlich auch dazu. Und im Februar habe ich verstĂ€rkt auf das geachtet, was in der Regel völlig unverdient zu wenig von unserer Aufmerksamkeit abbekommt.

Nun kann ich euch zeigen, was ich alles gesehen habe    zwinker

NatĂŒrlich lag im Februar in Dresden noch Schnee, aber das Gras bemĂŒhte sich bereits,  ganz  vorsichtig die ersten Halmnasen nach Draußen zu bewegen.

Da, wo der Schnee schon geschmolzen war, konnte man in den PfĂŒtzen noch nackte Baumkronen sehen.  Und mich beim Knipsen auch  zwinker

Einen Koffer am Bahnhof abstellen und besitzergreifend die FĂŒĂŸe drauf zu legen – eines der schönsten VorurlaubsgefĂŒhle!

Auf der kapverdischen Insel Boa Vista, wo wir eine Woche unseren 11. Hochzeitstag verbrachten,  gab es natĂŒrlich weitere, spannende Erfahrungen fĂŒr meine FĂŒĂŸe. Auf einem mit Lavagestein bedecktem Boden lĂ€uft man besser mit Schuhen, aber nicht mit den dicken, schweren und warm gefĂŒtterten Winterstiefeln, sondern eher mit leichten StoffschĂŒhchen – da hatten dann auch meine „TragflĂ€chen“ sofort ihre UrlaubsgefĂŒhle!

Bunte Steinmosaiken auf dem HotelgelĂ€nde – da stellt man sich nur vorsichtig am Rand, um das mandalaartige Muster auf sich wirken zu lassen.

Schuhe aus Ozeanwellen – sanft, weich, aber leider nur fĂŒr sehr kurze Zeit zu haben.

Wann habt ihr eigentlich beim letzten mal den Boden des Pools in eurem Feriendomizil genauer angesehen? Ich glaube, ich habe das zum ersten Mal richtig bewusst getan    lachen

Aber der helle, feine und weiche Sand und die sanft den Wellenbewegungen folgenden Meerespflanzen in StrandnĂ€he sind doch etwas schöner anzusehen    zwinker

Ein wackeliger Hochstand auf einer SanddĂŒne: Die Welt ist irgendwo da unten und ein paar Sandkörnchen verhinderten das komplette Öffnen der Linse – zum GlĂŒck war das ein einmaliger Aussetzer dieser Art!

UnberĂŒhrten WĂŒstensand unter den Fußsohlen zu spĂŒren – unbezahlbar!

ZurĂŒck in Dresden ging ich weiterhin mit auf dem Boden gehefteten Blick    standard    es war mitunter gar nicht leicht, sich fĂŒr eine Richtung zu entscheiden    zwinker

Wenn man einen Weg eingeschlagen hat, war dieser so gut wie nie gerade    standard

Klar, es gab auch andere Wege, sogar bis zum Horizont und noch viel weiter. Man musste diese allerdings mit anderen Transportmitteln als meine Schusters Rappen in Angriff nehmen    zwinker

Gelegentlich ging es zu Fuß mal hoch hinauf …

… und danach war ein Abstieg nicht mehr zu vermeiden.

Nicht immer war ein Blick auf die Umwelt zu meinen FĂŒĂŸen ein Grund zur Freude    traurig

GlĂŒcklicherweise fand ich immer wieder etwas, was mich hoffnungsfroh uns fröhlich gestimmt hat, denn der FrĂŒhling schickte bereits seine ersten Boten in die sĂ€chsische Hauptstadt, um seine baldige Ankunft zu verkĂŒnden.

Somit war mein Monatsprojekt aus meiner Sicht letzten Endes eine wirklich runde Sache    zwinker

Wer möchte, kann sich ĂŒbrigens jederzeit gern dazugesellen, denn auch wenn die Welt zu meinen FĂŒĂŸen liegt, bedeutet das nicht, dass ich diese nicht mit meinen Freunden teilen mag    verliebt



2017 27.
Mrz

Ich weiß nicht, ob es nur bei mir so ist oder auch bei den anderen, aber wenn man im Kalender schon vor Wochen und Monate einen einzelnen Termin festgeschrieben hat, dann sammeln sich ganz viele andere um den Ersten – und grĂ¶ĂŸtenteils auch nur um diesen! Der Monat MĂ€rz ist bei mir allein schon aufgrund meiner TĂ€tigkeit als ehrenamtliche Fotografin der Irish Dance Company Dresden gut verplant. Schließlich möchte der St.Patrick’s Day am 17.3. und den anliegenden Wochenenden inklusive einiger Freitagabende gebĂŒhrend gefeiert werden. Und da die TĂ€nzerinnen in der Regel mit ihren Auftritten fĂŒr Bombenstimmung sorgen, sind sie natĂŒrlich zu dieser Zeit noch mehr gefragt.

Aber ich erzĂ€hle schon zu viel vorab    lachen

Ich sollte lieber damit anfangen, dass ich erst einmal fĂŒr drei Tage alle Termine, privat und dienstlich, absagen musste. Unseren sĂ€chsischen Bazillen konnte ich den gesamten Winter gut widerstehen, aber den von Stephanie aus Berlin & Brandenburg mitgebrachten war ich vollends ausgeliefert. Die KeimĂŒbergabe erfolgte (sicherlich) wĂ€hrend unseres feierlichen Abendessens zu Ehren des Internationales Frauentags am 8. MĂ€rz. Daran ist aber das großartige Buffet und der fĂŒr Frauen All-You-Can-Drink-Prosecco, welche wir im Restaurant „Wohnstube“ genossen haben, keineswegs schuld!  Hier ist sicherlich so ein Augenblick der VirenĂŒbergabe    zwinker

Jedenfalls blieb ich in der vorletzten Woche vom Montag bis Donnerstag brav zu Hause, trank literweise Tee, inhalierte ohne Ende, schlief ganz viel, badete in EukalyptusbĂ€dern, aß nur gesundes Zeug plus (gefĂŒhlt) bestimmt kiloweise Vitamin C und schnarchte wie ein BĂ€r. Letzteres deshalb, weil meine Nase immer irgendwie verstopft war und ich nach dem Aufwachen stets einen völlig trockenen Mundraum vorfand. Aber ich muss sagen, meine Genesungsplanung ist aufgegangen und somit konnte ich am Donnerstag sowohl zur Arbeit stapfen und etwas Sinnvolles tun, als auch abends meine SchĂŒler im Russischkurs ohne Ansteckungsgefahr unterrichten.

Am Freitag, dem 17. MĂ€rz und somit dem St.Patrick’s Day, ging es dann los mit den bereits in der PrĂ€ambel angesprochenen Feierlichkeiten. Am Dresdner Postplatz wurde ein großes Partyzelt aufgebaut, wo allerhand Menschen ein oder mehrere Guinness trinken, fetzigen Live-Bands zuhören und natĂŒrlich meinen MĂ€dels von IDC beim Tanzen zusehen konnten.

Schon am Samstag ging es mit dem Feiern weiter, denn die TĂ€nzerinnen hatten auf dem speziell fĂŒr die Feierlichkeiten organisierten Salonschiff GrĂ€fin Cosel insgesamt vier Auftritte. Auf diesem Dampfer waren die BĂŒhnen allerdings bedeutend kleiner und so tanzten sie quasi direkt vor der Nase des Publikums – fast bin ich sogar geneigt, es als auf dem Schoss zu betiteln.

Aber man sieht, es machte allen jede Menge Spaß    standard
Übrigens, diesen grĂŒnen, blumigen Haarschmuck, den man bei den TĂ€nzerinnen sieht, hat eine jener fĂŒr uns alle selber gebastelt und auch wenn ich gar nicht mitgetanzt habe, bekam ich so ein SchmuckstĂŒck ebenfalls an meine Haarpracht gesteckt … wie man auf diesem Foto ein bisschen sehen kann:

Kaum legt man als Fotografin ein kleines PlauderpĂ€uschen ein, wird man kurzerhand selbst geknipst    zwinker

Nachdem der Schiff wieder in Dresden ankam und am Terrassenufer angelegt hatte, gab es noch eine St. Patrick’s Day Parade mit allen Musikern, TĂ€nzern und verzauberten bzw. eingesammelten Zuschauern durch die Straßen der Dresdner Altstadt …

… sowie auf dem Platz vor der Frauenkirche eine Tanzeinlage zu Dudelsack-Livemusik – das muss man wirklich mal selber miterleben … soooo schön!

Damit war das diesjĂ€hrige „SPD“-Wochenende auch schon wieder vorbei und am Montagabend wurden Carstens Geschick und handwerkliche FĂ€higkeiten gefragt, denn er hat mir wieder enorm bei den Vorbereitungen zu meiner nĂ€chsten BĂ€renfotosaustellung unter die Arme gegriffen, wofĂŒr ich ihm so unendlich dankbar bin    verliebt

Ja, ich durfte meine TeddybĂ€renbilder nochmals ausstellen, diesmal in der VerĂ€nderbar vom Artderkultur e.V. – quasi eine Zugabe geben. Die andere helfende Hand bei den Vorbereitungen meiner Vernissage gehört Silvio, welcher bei dem Verein die Aufgabe hat, sich um die Ausstellungen und die Ausstellenden zu kĂŒmmern. Von mir bekommt er dafĂŒr eine 1+ mit Fleißbienchen!

Am Dienstagabend, dem 21.3, war es dann soweit. So allein mit meinem Prosecco war ich an diesem Abend so gut wie nie    standard    und das fand ich auch gut so    lachen

Viele meiner Freunde und Bekannte haben meine Einladung via Email, Fazzebuck & Co. angenommen und sind an diesem Abend trotz des Regens vorbeigekommen, um bei meiner „Vernissage“ mit dabei zu sein – ihr habt mich so glĂŒcklich gemacht!!! Danke … danke … danke …

Dazu kamen noch die zahlreiche GĂ€ste der Phrase4, denn ich habe meine Ausstellungseröffnung frecherweise auf den gleichen Abend gelegt, wie die schon lange angekĂŒndigte Lesung der vier Dresdner Autoren, welche ich inzwischen seit einigen Jahren ebenfalls mit meiner Kamera begleite. Hier seht ihr von rechts nach links Lars Hitzing, Francis Mohr, Henning H. Wenzel und als Gast auf der Couch Moritz 7.

Danke nochmals fĂŒr eure seelische, moralische und auch werbetechnische UnterstĂŒtzung!

Nach ein paar Ruhetagen (Mittwoch gar nichts und Donnerstag der Russisch-Unterreich an der VHS) folgte am Freitagabend eine kleine, interne Paddy-Feier von den Irish Dancern im Freitaler Gasthof „Zum Goldenen Löwen“ und diesmal habe ich meine Kamera sogar mal kurz abgelegt, um bei dem einem oder den anderen Ceili mitzumachen. Wenn man mit Leuten tanzt, die sich damit auskennen, macht es echt so viel Spaß!

Bleibt nun nur noch das letzte Wochenende unkommentiert. Der Samstag flog durch Kochen, Putzen und einem tollen Schwatz- und Futterabend nur so dahin und am Sonntag in der FrĂŒh gab es den vorerst letzten Termin, den ich in diesem Blogeintrag verewige.

Carsten hat bereits vor einem Jahr von mir einen Gutschein fĂŒr eine Trabifahrt geschenkt bekommen und an dem Morgen haben wir dann endlich auch unseren Termin gehabt. PĂŒnktlich um 9:50 Uhr, wie in der am Vortag zugeschickten Erinnerungsemail des Veranstalters angegeben, standen wir auf dem Hof der Trabi-Safari in Dresden … nur leider waren wir dann auch die einzigen Menschen dort. Selbst um 10 Uhr, als es schon los gehen sollte, war immer noch keiner vor Ort. Erst um 10:20 Uhr kam per Rad ein völlig entspannter, junger Mann um die Ecke, welcher zudem ganz locker nebenbei bemerkte, dass wir doch sehr frĂŒh da sind und es bis zur Abfahrt ja noch 40 Minuten sei. Und das in einer Überzeugung, die wir nicht gleich beim ersten Versuch zu brechen schafften. Tja, so ein kleiner Dreh an der Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist manchmal echt gemein    zwinker

Aber es tat am Ende dem Spaß kein Abbruch! Wir haben unsere Wartezeit unter anderem dazu genutzt, uns die zahlreichen Trabis auf dem Hof anzuschauen und zu rĂ€tseln, welchen wir denn am Ende fahren dĂŒrften. Die Auswahl war echt groß!

Es wurde jedoch keiner von den draußen stehenden, den „unser“ musste zunĂ€chst aus der Garage herausgerollt werden und sah aus wie das verkörperlichte bunte Leben selbst – DIE Farbkombination gab es zu DDR-Zeiten bestimmt nicht auf der Straße …

Ihr wisst ja, dass wir bestimmt kein großes Auto besitzen, aber wenn es um Beinfreiheit geht, ist unser SMART im direkten Vergleich echt ein Raumwunder … wie hat es der „Fahrlehrer“ selbst beschrieben: ein GefĂŒhl wie beim Fred-Feuerstein-Auto bzw. dem Flintstone-Mobil      *Yabba Dabba Du*

Am Ende waren wir die einzigen Kunden zu dieser Erlebnisstadtrundfahrt und weil wir aus Dresden kommen und uns ohnehin mit den hiesigen SehenswĂŒrdigkeiten auskennen, wurde die ĂŒbliche Route fĂŒr uns so modifiziert, dass wir einfach eine schöne lange Runde in dem Töff-Töff fahren konnten – 90 Minuten ĂŒber Dresdner Kopfsteinpflaster, ohne jeglichen technischen Schnickschnack, einer recht einfach zu erlernenden Lenkradschaltung, einem stets manuell zurĂŒckholenden Blinker, keinen BremskraftverstĂ€rker und aus heutiger Sicht schweinelaut. FĂŒr mich wird es wohl immer ein RĂ€tsel bleiben, wie damit DDR-BĂŒrger samt Kind und Kegel sowie Sack und Pack stundenlang in den Sommerurlaub an die Ostsee oder bis nach Ungarn gefahren sind    zwinker    Hut ab !

So, das war’s auch schon von mir und meinem Terminplan. Die kommende (Arbeits-)Woche verspricht derzeit, etwas ruhiger zu werden, aber dann glĂ€nzt unser Kalender erneut mit vielen interessanten und vielversprechenden EintrĂ€gen. Seid mir also bitte nicht böse, wenn ich wieder eine Zeit lang nicht zum Schreiben komme, ok?



2017 05.
Mrz

In der vergangenen Woche haben wir uns vom Winter verabschiedet und den FrĂŒhling begrĂŒĂŸt. Zumindest hat das schon mal kalendarisch betrachtet gut funktioniert. Das Wetter spielte in den Tagen allerdings wirklich verrĂŒckt! Da hatte man tatsĂ€chlich das GefĂŒhl, dass der Winter ĂŒberhaupt nicht daran denken mag, dass er gehen soll, der FrĂŒhling aber mit aller Kraft versuchte, ihn von seiner Position wegzuschubsen. Ein Umschwung von strahlendblauem Himmel zu starkem Wind mit Schneeregen und zurĂŒck passierte mehrmals tĂ€glich innerhalb von Minuten! Aber es hat uns dennoch nicht davon abgehalten, in den letzten sieben Tagen erneut ganz viel Schönes und Interessantes zu erleben    standard

Zwei Abende in dieser Woche verbrachten wir zusammen mit Ines und Torsten, denn wir wagen dieses Jahr im Sommer ein gemeinsames Urlaubsabenteuer und das erfordert noch einiges an vorheriger Planung.  So wie es bis jetzt aussieht, werden das ganz gewiss sehr superinteressante und lustige Tage werden! Außerdem haben wir zwei MĂ€dels ausgesprochen viel GlĂŒck, dass unsere beiden MĂ€nner viel Spaß beim Planen haben – sprich: verschiedene Angebote einholen, Preise und Beschreibungen vergleichen und sich einfach darum kĂŒmmern, dass es eine im positiven Sinne unvergessliche Reise wird.

Mittwochabend gehörte bei uns ganz klar der Kultur. So uneigennĂŒtzig wie wir nun mal sind    lachen     haben wir Anna zum Geburtstag im Juni eine Karte fĂŒr eine Lesung von Wladimir Kaminer im Dresdner Boulevardtheater geschenkt und uns beide gab es dann als Begleitung und Bonus gleich noch mit dazu    zwinker

web-die-Karten

Vor der Veranstaltung kehrten wir noch fĂŒr ein Abendessen bei Shou Sushi ein. Von dort rollten wir nach einer knappen Stunde mit vollen BĂ€uchen zur Lesung. Das Wetter war uns hold und so sind wir trockenen Fußes und mit einem viertelstĂŒndigen Verdauungsspaziergang an unserem Ziel angekommen und erst dann goß es erneut in Strömen auf die Straßen der Stadt herunter. Den Rest des Abends haben wir uns von Herrn Kaminer seine bereits veröffentlichten und auch nigelnagelneuen Geschichten vorlesen und erzĂ€hlen lassen    standard    wir lachten wirklich TrĂ€nen in Minutentakt! Ich finde, er wird mit jedem neuen Buch besser    verliebt    und mal Hand aufs Herz, sieht er nicht liebenswĂŒrdig aus?

web-mit-Kaminer

Am Donnerstagabend hatte ich dafĂŒr meinen eigenen „BĂŒhnenauftritt“, denn ich stand erneut vor meinen SchĂŒlern und fĂŒhrte sie gekonnt in weitere Geheimnisse der russischen Sprache im Rahmen eines VHS-Kurses ein. Eigentlich ist das ja schon wieder mal ein Folgeunterricht zu meinem vorherigen Erstsemsterkurs und in der Regel bleibt in etwa nur maximal die HĂ€lfte der ursprĂŒnglichen Gruppe bei einem solch weiteren Halbjahr dabei. Diesmal fĂŒhlte ich mich aber enorm geschmeichelt, denn im letzten Semester hatte ich 14 Teilnehmer und nun habe ich insgesamt 12 auf der Anwesenheitsliste stehen, wovon aber nur zwei Namen neu hinzukamen, weil die ĂŒbrigen SchĂŒler „WiederholungstĂ€ter“ sind. Das verleiht mir viel mehr FlĂŒgel als jegliche Dosis Red Bull    zwinker

Damit auch ich mich als Lehrerin weiter entwickeln kann und nicht selbst auf der Stelle trete, wandelte ich bei meinem Hauptarbeitgeber fĂŒr den Freitagnachmittag meine Ăœberstunden zu Freizeit um, damit ich an der VHS-Weiterbildung „Wie lernt man eigentlich fremde Sprachen? Erkundungen zwischen Neurowissenschaften, Lehrwerk und Unterricht“ von Barbara Biechele teilnehmen konnte. Die Zeit war eigentlich viel zu kurz fĂŒr ein derart umfangreiches Thema, aber dennoch habe ich fĂŒr mich einige neue Erkenntnisse mitgenommen und dazu noch einige BestĂ€tigungen dafĂŒr, dass meine Art zu unterrichten gar nicht so schlecht zu sein scheint    standard
Auf jeden Fall bin ich jetzt noch um ein paar Ideen reicher, wie ich meinen Unterricht noch interessanter und praxisorientierter gestalten kann. Außerdem habe ich dort meine ehemalige HebrĂ€isch-Lehrerin Margarete getroffen und natĂŒrlich haben wir uns in der Pause und auch nach dem Vortragende rege ausgetauscht, was es denn so in unseren Leben an Neuem gibt    standard

Jetzt (Sonntagnachmittag) warten Carsten und ich im Grunde genommen nur noch darauf, dass Stephanie heute Abend bei uns eintrudelt und sich fĂŒr die nĂ€chsten 3-4 Tag einquartiert … morgen kommt sogar noch Andrea dazu. Dann ist unser Familien-GlĂŒckskleeblatt fĂŒr einige Tage wieder vereint    standard

Es bleibt also auch in den kommenden Tagen alles schön positiv (&) spannend    zwinker



2017 29.
Jan

Ich habe meine Jahreskiste schon vor einigen Tagen zusammen mit meinem Mann geleert. Auch diesmal platzte sie buchstĂ€blich aus allen NĂ€hten, denn sie hatte erneut unfassbar viele schöne Erinnerungen zusammen zu halten. Nun genießt sie es vorerst wieder, lediglich ein paar Zettel im Inneren zu haben und deshalb auch mit einem geschlossenen Deckel zu sein    zwinker

Und beim Durchsehen haben wir unseren ersten RĂŒckblick auf das vergangenen Jahr 2016 geworfen. Prinzipiell lĂ€sst sich behaupten, dass wir einiges an Zeit fĂŒr Kultur, Bildung, Reisen und wie immer fĂŒr Essen investiert haben    lachen

Erinnerungskiste-2016

Zum Thema Kultur:

  • Wir haben uns ein paar mehr Veranstaltungen als sonst in der Comödie Dresden gegönnt. Das StĂŒck „Ganz großes Kino“ , bei welchen auch die Musikgruppe Firebirds eine große, gar tragende Rolle gespielt hat, gefiel uns ausgesprochen gut … machte es doch richtig gute Laune. Sehr herzlich gelacht haben wir beim Gastspiel von Gerburg Jahnke und ihrem Programm „Frau Jahnke hat eingeladen, mal gucken wer kommt“ –> gekommen sind Frieda Braun, Sarah Bosetti, Barbara Kuster und Katie Freudenschuss – alle sind sehr zu empfehlen!
  • Ich habe mit Ines, Torsten und Manu „eine Nacht im Russenpuff“ verbracht. Das dazugehörige Programm „Schwarze Augen“ mit Tom Pauls, Detlef Rothe und Katrin Weber ist echt grandios! Obwohl ursprĂŒnglich die Intention war, Tom Pauls auf der BĂŒhne zu sehen, war ich vom Auftritt der Katrin Weber wesentlich mehr beeindruckt – die Frau ist unglaublich wandlungsfĂ€hig!
  • Im „Theaterhaus Rudi“ schaute ich mit einigen Freunden und wissbegierigen Teilnehmern meines VHS-Russischkurses das StĂŒck von Nikolai Gogol „Die Heirat“ an.
  • NatĂŒrlich hatten Carsten und ich auch wieder ganz viel Spaß beim vereinsinternen St. Patrick’s Day, welchen die Irish Dance Company Dresden dieses Jahr zum 10. Mal ausrichtete.
  • Eine Veranstaltung von Cornamusa hat ebenfalls fĂŒr schöne Musik und flotte Tanzschritte auf der BĂŒhne gesorgt.
  • Ein besonderes Highlight fĂŒr mich war das Konzert von Juri Schewtschuk … eine Jugenderinnerung als alten Sowjettagen!
  • Und einen ehemaligen Kollegen singend auf der BĂŒhne live zu erleben kann man auch nicht alle Tage. Also ließ ich es mir nicht entgehen, Daniel Zieschang im Club Tante Ju bei der Release-Party von Projekt: Pandora zu sehen und zu hören – irgendwie enorm beeindruckend.
  • Ins Kino haben wir es wieder einmal nicht sonderlich oft geschafft („nur“ 5x … die Jahre davor waren wir immer zweistellig!), was man an der geringen Anzahl von Eintrittskarten sehen kann. Immerhin haben wir auf der großen Leinwand „X-Men: Apokalypse“, „Money Monster“, „Deadpool“, „Zoomania“ und „Star Trek Beyond“ angeschaut.
  • Mein eigener Beitrag zur Dresdner Kulturlandschaft war die Ausstellung „TeddybĂ€ren auf Tour“ , welche in zwei Tagen zu Ende gehen wird. Aber ich habe schon GesprĂ€che zu einem anderen Ausstellungsort aufgenommen und es sieht zumindest so aus, als dass meine BĂ€ren wohl noch mehr Leute sehen werden können    zwinker

Nun zur Bildung:

  • Gleich zur Beginn des Jahres durfte ich mich erneut als Ersthelfer bei DRK ausbilden lassen.
  • Carsten und ich haben wieder durch zahlreiche Igeltouren Teile unserer Stadt besser kennenlernen dĂŒrfen.
  • Dass ich Russisch unterrichte, ist ja schon lange bekannt, aber seit Herbst gebe ich auch Nachhilfeunterricht in Spanisch fĂŒr eine Kollegin. Ihren Dank hat sie zu Weihnachten u.a. auch mit sehr lieben Worten auf einer Karte zum Ausdruck gebracht, die selbstverstĂ€ndlich ebenfalls ihren Weg in die Erinnerungskiste fand.
  • Bei einem stundenlangen Besuch der Windsurfschule am Niederwarthaer Stausee lernten wir die Grundlagen und Schönheiten des Stand-Up-Paddlings.
  • Ist zwar nicht direkt Bildung, aber dennoch etwas Amtliches: Ich habe gleich im Januar meinen Doppelnachnamen gegen einen einfacheren eingetauscht und danach mussten natĂŒrlich mein Ausweis und mein Reisepass neu erstellt werden. Zumindest habe ich gelernt, was alles bei einer NamensklĂ€rung zu tun ist    zwinker
  • Bei einem Vortrag von Prof. Dr. Norbert Franz erfuhren Carsten, Andrea und ich einiges ĂŒber die „Russen in Hollywood“ und deren EinflĂŒsse.
  • Einen anderen Bildervortrag besuchten Carsten und ich zusammen mit Ines und Torsten im Flughafen Dresden. Es ging um den Westen der USA und der Vortrag hatte mit „Go-West – Von den Rocky Mountains zum Pazifik“ den dafĂŒr ĂŒberaus passenden Namen.

Und mit dieser Überleitung kommen wir schon zu den Reisen   standard

  • Wir haben Annas Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr eingelöst und fĂŒhrten ihr persönlich die schönen Seiten der Ostsee, speziell von der Insel RĂŒgen vor.
  • Carsten und ich haben durch unsere Besuche bei Stephanie im Winter und im Sommer viele schöne, interessante und auch historisch bedeutende Seiten von Potsdam kennengelernt, u.a. die GedenkstĂ€tte Lindenstraße und das Schloß Cecilienhof.
  • FĂŒr unseren Stadt-Dreisprung im Mai haben wir CZK (tschechische Kronen) benötigt und wie wir anhand der Quittung gesehen haben, organisierten wir uns diese in der Reisebank am Hauptbahnhof. Zu dieser kleinen Rundreise gehört auch eine auf Papier gedruckte Zimmernummer eines Ibis Budget Hotels in Chemnitz.
  • Eine Wegbeschreibung fĂŒr die von Kerstin organisierte Wanderung zwischen Ober- und Niederwartha hat ebenfalls ihren Platz in meiner Erinnerungskiste gefunden. Beim schönstem Maiwetter wurde es ein total toller Tag mit gut gelaunten Leuten zum Teil nur aus ihrem, aber auch aus dem gemeinsamen Freundeskreis – so etwas könnte man in 2017 eigentlich gern wiederholen … mal sehen was mir da so einfĂ€llt.
  • Ein kleines PĂ€ckchen, auf welchem „Merica“ steht, ist eine kleine Erinnerung an unsere unbeschreiblich schöne Zeit auf Bali. Merica bedeutet auf Indonesisch „Pfeffer“ und ich habe es auf einem unserer Essensstopps bei den zahlreichen AusflĂŒgen auf der Insel zur Erinnerung mit eingesteckt.
  • Die blauen AI-PlastikbĂ€ndchen sind Andenken an unseren Hochzeitstagurlaub im Februar auf der Insel Gran Canaria – die landschaftliche Vielseitigkeit dieser Insel hat uns wirklich sehr imponiert!
  • Die gelben AI-PlastikbĂ€ndchen, die Visa-Stempelkarten und Boarding PĂ€sse sind wirklich als Letztes in die Jahreskiste gekommen, denn das sind unsere ErinnerungsstĂŒcke an den Familienurlaub zum Jahreswechsel mit den Kindern in Side.

Und last but not least – Essen:

  • Unsere Lieblings“futterstellen“ haben uns auch 2016 bei sich begrĂŒĂŸen dĂŒrfen: „Shou Sushi-Running“ , „Ocakbasi“ , „Rivoli“ , „Odessa“ , „El Horst“ , „Olympia“ und „Dschingiskhan“ in Dresden, sowie das CafĂ© „Guam“ in Potsdam … zum GlĂŒck bekommen wir bei unserem Haus-&-Hof-Dönermann, wo wir mindestens jeden Freitag das Wochenende einlĂ€uten, keinen Bon, denn dann wĂŒrde die Kiste ja schon nach kurzer Zeit ĂŒberquellen!
  • Den Spanier „Espitas“ in Gruna haben wir dieses Jahr gleich mehrmals besucht, denn wir können seit unserem Umzug nach Striesen bis dorthin wunderbar laufen oder mit dem Rad fahren. Beide Optionen fĂŒr den Heimweg sind nach einem reichlichen und leckeren Essen dort sehr hilfreich    zwinker
  • Der Besuch im „Zum Knipser“ war ein Dankeschön von Kathrin und Axel fĂŒr meine Familienfotos am Elbufer. Diese urige GaststĂ€tte an der Dresdner B172 ist eine interessante und liebevoll gefĂŒhrte LokalitĂ€t – der Besuch lohnt sich wirtklich sehr.
  • Zu Ostern wurden wir von Andrea und Karl zum Brunchen ins Restaurant „Zum Atrium“ eingeladen. Danach war ein ausgedehnter Osterspaziergang fĂŒr unsere prall gefĂŒllten BĂ€uche auf jeden Fall ein Muss    lachen
  • Die „Elbterrasse Wachwitz“ entdeckten wir mehr oder weniger zufĂ€llig, denn wir mussten mal in der Gegend etwas Zeit vor einer Igeltour ĂŒberbrĂŒcken. Nach einem Radausflug auf dem rechtsseitigen Elbradweg ist das zum Beispiel eine Ă€ußerst schöne Möglichkeit, mit einem fabelhaften Blick auf die Elbe etwas zu trinken und zu essen.
  • Eine andere Igeltour mit EssensverknĂŒpfung fĂ€llt mir beim griechischen Restaurant „Atlantis“ ein. Die Tour hat am Ende etwas lĂ€nger als gedacht gedauert und wir hatten einen Mordshunger. Statt wie geplant zuhause etwas zu kochen, sind wir kurzerhand dort eingekehrt. Zum GlĂŒck gab es trotz der nahenden Mittagspausenzeit doch noch etwas zu essen fĂŒr uns – dafĂŒr waren wir diesem Restaurant sehr dankbar!

Es gibt aber auch noch ein paar ganz besondere ErinnerungsstĂŒcke zu erwĂ€hnen, z.B. die Einladung zum 125. JubilĂ€um von Ines und Torsten, ein Brief von Andrea, in der sie sich wĂ€hrend unseres Sommerurlaubs mit unseren Nachbarn wegen der SchlĂŒsselĂŒbergabe fĂŒr den Briefkasten und die Wohnung abstimmt, eine Vollmachtkarte der Post, welche einst von Andrea fĂŒr mich ausgestellt wurde, damit ich ihre PĂ€ckchen abholen kann und welche nun nutzlos ist, weil sowohl mein Nachname nicht mehr stimmt, als auch weil Andrea ja seit September in Chemnitz wohnt, der Lieferschein eines Blumenversandes, ĂŒber den mir Stephanie zum Muttertag einen Blumenstrauß zustellen ließ, der Kassenzettel einer Zoohandlung fĂŒr eine HĂ€ngematte fĂŒr Stephanies Hamster Mr. Schnuffel und und und …

Dabei ist das alles eigentlich nur ein Bruchteil der wunderbaren AusflĂŒge, Treffen und Begegnungen, welche wir in 2016 erleben durften – das Jahr war so ereignisreich wie wohl keines jemals zuvor. Ich glaube, ich sollte deshalb so langsam mal mit unserem Jahresbericht anfangen, damit uns am Ende nicht noch die eine oder andere Erinnerung durch die Lappen geht    zwinker



2016 30.
Nov

Leider bin ich am letzten Wochenende nicht dazu gekommen, einen Blogeintrag zu schreiben. Aber ich habe auch wichtige GrĂŒnde fĂŒr meine Schreibfaulheit gehabt    standard    denn am Samstag hatte ich einen ganz besonderen Tag: meinen Geburtstag    standard

Wer sagt schon, dass nur die runden Geburtstage groß gefeiert werden können? Ich fand, die 46 ist auch irgendwie wichtig und habe mich deshalb schon beizeiten bei Eduard Ilg fĂŒr eine gesellige Essensrunde angemeldet. Sein Ruf als Kenner und Könner der georgischen KĂŒche eilt ihm in Dresden und Umgebung inzwischen voraus. Also trommelte ich unsere Freunde zusammen, um eben genau dort gemeinsam meinen Ehrentag zu feiern. Als ersten Gang gab es eine riesige SchĂŒssel superleckeren Salat und gleichwohl leckeren Plow – einem besonders gewĂŒrzten Reisgericht mit Fleisch und Möhren.

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Danach wurde eine typisch georgische SpezialitĂ€t aufgedeckt – Chinkali.

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Diese Teigtaschen sind zwar grundsĂ€tzlich mit Pelmeni und Wareniki „verwandt“, aber man isst sie ganz ohne Besteck. DafĂŒr muss man sie am Zipfel packen und so halten, dass es wie ein Pilz aussieht. Dann wird in eine Stelle vorsichtig reingebissen und der köstliche Saft „ausgezutscht“. Ab da kann man voller Lust reinbeißen, aber die kompakten Teigzipfel werden normalerweise nicht mitgegessen, sondern ganz (lebensmittel)verschwenderisch am Tellerrand abgelegt. Die FleischfĂŒllung der Chinkali ist saftig und mit KrĂ€utern gewĂŒrzt – oberlecker!

Nach diesem Gang waren wir alle erstmals richtig satt und haben um eine lĂ€ngere Essenspause gebeten, die wir zum Trinken, Quatschen und Tanzen nutzten. Wir haben zwar vorgehabt, einen georgischen Tanz zu schaffen, aber am Ende hatte dieser eine unerwartete Ähnlichkeit mit einem Sirtaki    zwinker
Wie dem auch sei, durch die Bewegung und durch das viele Lachen hatten wir letzten Endes wieder Appetit auf Fleischiges bekommen und da war der richtige Zeitpunkt fĂŒr die typisch sowjetischen Riesenschaschlikspieße gekommen – ohne Zwiebel, Paprika und GemĂŒseschnickschnack … eben pure Fleischballen vom Feuergrill!

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Danach waren wir schier zum Platzen gedehnt, aber es war so unendlich gut und lecker!!! Nach dieser Runde versuchten wir es erneut mit dem Tanzen, aber diesmal mit einer irischen Polka – schließlich hatte ich unter meinen GĂ€sten zwei gut geĂŒbte TĂ€nzerinnen der Irish Dance Company und das musste man doch einfach mal mit ausnutzen    zwinker
Unser Polka hĂ€tte vermutlich keinen Tanzwettbewerb gewonnen, aber wir hatten enorm viel Spaß dabei    zwinker

Und weil ich so tolle Menschen zu meinem Freundeskreis zĂ€hlen darf, war es mir ein BedĂŒrfnis, nicht nur einen Tost auf sie alle auszusprechen.

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Übrigens, ich hatte mit diesmal keine Geschenke gewĂŒnscht, sondern lediglich einen kleinen Beitrag zur Bewirtungsrechnung, aber nun weiß ich, was meine lieben Freunde (und mein MĂ€nnel) unter „keine Geschenke“ verstehen    zwinker

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Sind die Geschenke und Karten nicht bĂ€rig    verliebt    ?

Diese Blumen passten leider nicht mehr in diese Komposition, deshalb gibt es das Bild eben extra    standard

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Ich bin echt gespannt, ob die Christrose sich bei uns wohlfĂŒhlt    :)

Am Sonntag haben Carsten und ich uns ein wenig vom Feiern erholt, man ist ja jetzt schließlich keine 17 mehr. Da braucht man eben etwas lĂ€nger, bis man die vorher noch so schwungvollen Tanzbeine am Tag danach aus dem Bett hievt und selbst danach wollen sie einen auch noch gleich wieder am liebsten nur zur gemĂŒtlichen Couch tragen    zwinker
Trotzdem wurde bei uns auch gearbeitet, denn am Montag sollte in der Abteilung weiter gefeiert werden und man steht ja nicht gerne mit nur einer Packung gekaufter Kekse bei den lieben Arbeitskollegen. Aus diesem Grunde wurde am Nachmittag noch krĂ€ftig gekocht und gebacken    standard    und neben meiner zweistĂŒndigen Vorbereitung fĂŒr die nĂ€chste Russischstunde stand auch noch zusammen mit Carsten die abschließenden Arbeiten fĂŒr meine BĂ€renfotoausstellung auf dem unbedingt-zu-erledigen-Zettel: Bilder beschriften und meine Personenvorstellung schreiben. Es ist ĂŒbrigens arg schwer, ĂŒber sich in der dritten Person zu schreiben    zwinker

Aber nun ist alles vorbei, sogar die Bilder haben wir gestern schon am Ausstellungsort aufgehĂ€ngt. Eigentlich kann jetzt auch im Apartamento OLCA endlich die Weihnachtszeit beginnen    standard    der weiße Vorbote ist heute – wenn auch noch etwas zögerlich – in Dresden angekommen und am Wochenende schneien die Kinder bei uns ein … natĂŒrlich zum PlĂ€tzchenbacken und Weihnachtsfotoschießen.