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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 03.
Jul

Ja, in der Tat ich habe jetzt Sommerferien    zwinker

Mein Russischkurs ist zu Ende und, obwohl es mir wie immer unglaublich viel Spa√ü gemacht hat zu unterrichten und die Gruppe mal wieder sehr harmonisch war, freue ich mich wie jeder Lehrer √ľber die zus√§tzliche Freizeit durch alle Ferienzeiten. Den letzten Unterrichtstag haben wir vom √ľberdachten Klassenzimmer in den ruhigen Innenhof des Restaurants „Odessa“ verlegt. Da ich wie gewohnt erneut viel zu viel Zeit vor dem Beginn der Veranstaltung¬†eingeplant habe und das Restaurant f√ľr mich perfekt in der Innenstadt liegt, hatte ich noch ein paar Minuten, um meinen Dresdner Lieblingsort kurz zu besuchen – den Zwinger:

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An einem Dienstagabend hat man kaum Touristen im Innenbereich, da freuen sich offensichtlich sogar die darin befindlichen Skulpturen √ľber solche ruhigen Abende¬†¬†¬† zwinker

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Preisfrage: was macht man nun mit der dazugewonnenen Ferienfreizeit? Richtig, wir gehen zum Beispiel mit mit Katja & Antonia auf ein Erdbeerfeld im Dresdner Westen, um vor Ort seinen Bauch vollzuschlagen, aber auch, um noch etwas f√ľrs Zuhause zu pfl√ľcken:

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Da¬†man aber nicht nur von Erdbeeren satt wird, pfl√ľckten wir noch alle zusammen ein paar S√ľ√ükirschen von den B√§umen im Garten von Katjas Eltern:

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Unsere gesamte Ausbeute (Erdbeeren √ľber 3 kg !) hat trotz der Menge von jeweils einem ehemaligen Popkorneimer¬†nicht einmal bis Montag √ľberlebt¬†¬†¬† lachen

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An einem anderen Tag bin ich mit Anna zur Schlenderweinprobe beim Winzer M√ľller am Schlo√ü Albrechtsberg gegangen. Es war ein wundervoller Sommerabend: Die Sonne schien, der Winzer f√ľhrte uns durch den Park und erz√§hlte Geschichten aus der ganz fernen Vergangenheit¬†sowie √ľber die Entwicklung des Weinanbaus in Dresden¬†und lie√ü uns dabei drei Weinsorten aus seinem Weinkeller probieren:¬†M√ľller-Thurgau, Kerner und einen¬†Ros√© Domina. Hier mein Kerner und ich ¬† ¬†standard

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Wir haben einen anderen Teilnehmer der Gruppe gefragt, ob er ein Bild von uns machen k√∂nnte … nun wei√ü ich nicht, ob die Unsch√§rfe dieses Fotos daran liegt, dass der Herr keine Digitalkamera bedienen konnte oder dass wir inzwischen schon bei der dritten Weinsorte angekommen waren¬†¬†¬† zwinker

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N√§chste Unternehmung: Dass wir seit dem Verkauf des Hauses keine gro√üartige M√∂glichkeiten mehr zum Selbergrillen haben, macht uns eigentlich nicht so traurig, wie vielleicht manch einer denken mag ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†denn in unserer Wohngegend lassen¬†sich gegrillte Leckereien im nur ca. 10 min zu Fu√ü entfernten Biergarten „El Horst“ organisieren. Man muss √ľbrigens nicht zwingend immer nur Bier trinken, denn eine Wei√üweinschorle kann man dort genau so problemlos bekommen sowie eine Flasche¬†Karamalz ¬† ¬†lachen

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Eine weitere M√∂glichkeit f√ľr uns, frisch Gegrilltes auf dem Teller zu bekommen, sind der Besuch guter Freunde, welche im Gegensatz zu uns viel Freude am Garten und den damit verbundenen Arbeiten haben.¬†Wir fanden die Rasenabteilung¬†von Gundel und Peter schon immer¬†echt wundervoll –¬†und dieses Jahr haben sie diese sogar noch vergr√∂√üert und komplett umgestaltet – aber wir selber h√§tten aufgrund unserer „Gartenarbeitphobie“ vermutlich nicht den richtigen Nerv dazu, etwas Vergleichbares aus dem Boden zu stampfen¬†¬†¬† zwinker

Es ist doch ein absolut bezaubernder R√ľckzugsort, nicht wahr?

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Dorthin haben wir uns dann auch zum Essen von leckeren W√ľrstchen, Spie√üen, K√§sen und Steaks hingesetzt, welche Peter mit viel Liebe und Holzkohle zubereitet hat:

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Und sonst so? Das Wetter der letzten Wochen passte leider nicht immer zu unserer Planung und so musste ich gestern wegen der akuten Schauer- und Gewitterwarnung ein Fotoshooting im Freien auf einen sp√§teren Zeitpunkt verschieben. Stattdessen haben Anna und ich uns am Vormittag zu einem spontanen Besuch des Elbflohmarkts getroffen und sind gl√ľcklicherweise gegen Mittag nur leicht durchn√§sst wieder nach Hause gekommen. Wir hatten aber so viel Spa√ü beim St√∂bern und Quatschen, da machten dann ein paar Regentropfen auf dem Heimweg gar nix aus ¬† ¬†zwinker

Ich hoffe, auch euer Sommer bereitet¬†euch genau so viel Freude wie der unsrige. Wenn das noch nicht der Fall war, denkt einfach dran: Der erste Sommermonat ist (leider) schon vorbei, d.h. es sind nur noch zwei davon √ľbrig ¬† ¬†lachen ¬† ¬†–> Macht das Beste draus! Wir werden es auf jeden Fall ebenfalls weiter versuchen¬†¬†¬† standard

Kleine Freude am Rande: mein Blog verzeichnete¬†am Samstag den 1000. Kommentar …
Kleine Enttäuschung am Rande: aber leider nicht auf einen Eintrag von mir, sondern auf den Gasteintrag von Carsten     traurig     leider Pech gehabt!



2016 17.
Mai

Im April habe ich den weisen Spruch meiner Mutter „Schau auf den Boden: Selbst wenn du kein Geld findest, bleibt wenigstens die Nase heil“ au√üer acht gelassen und meinen Blick Dank des gew√§hlten Themas immer wieder nach oben gerichtet. Im Alltag vergisst man diese Blickrichtung leider viel¬†zu oft. Lasst es euch sagen, dass es √ľber unseren K√∂pfen sehr viel Sch√∂nes zu sehen gibt¬†¬†¬† zwinker

Ich nehme euch einfach mal mit auf den Wolkenweg:

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Au√üerdem entf√ľhre ich euch nur zu gern auf einen Himmelsplaneten:

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Manchmal sieht das Lichtspiel zwischen Sonne und Wolken auch fast wie die Geburtsstunde einer neuen Galaxie aus:

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Wenn beim Kampf zwischen Licht und Dunkelheit die dunkle Seite gewinnt …

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… kommen ganz viele Tropfen auf unsere K√∂pfe und Wege¬†nieder:

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Zum Gl√ľck bieten uns weiche Sch√§fchenwolken immer wieder einen Ausgleich und einen Grund zur Freude, wenn sie vor¬†einem leuchten-blauen Himmel auftauchen:

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Wolken machen sich √ľbrigens¬†auch als Fensterbild supersch√∂n:

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Ist es euch irgendwann eigentlich aufgefallen, dass √ľber unseren K√∂pfen sich vieles gerne auch mal hinter Wolken versteckt? Hier ein Beispiel f√ľr das Versteckspiel der Sonne:

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Auf diesem Bild versucht der Mond das Gleiche zu machen:

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Auch ein Regenbogen f√ľhlt sich hinter den Wolken anscheinend sehr geborgen¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†:

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Vögel dagegen fliegen lieber darunter:

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Und wenn die Sonne am Horizont verschwindet, f√§rbt sie die Wolken in sanfte Pastellt√∂ne ein –¬†es sieht wie ein wunderbares Aquarellbild¬†der Natur aus:

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Bei diesem Bild¬†war die Bedeutung des¬†Worts „Wolkendecke“ f√ľr mich zum ersten Mal so richtig zum Greifen nah:

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Weil ich die Wolken jetzt so richtig ins Herz geschlossen habe, wollte ich gern eine f√ľr zu Hause haben ¬† ¬†zwinker

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Aber sie können sich draußen einfach besser austoben, darum habe ich (leider) immer noch keine zahme Wolke in meiner Wohnung    zwinker    :

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F√ľr mich hat sich das Monatsprojekt auf jeden Fall sehr gelohnt, denn ich habe so unglaublich¬†viel Sch√∂nheit √ľber meinem Kopf gesehen! Aber nun bin ich erneut auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet und besch√§ftige mich im Mai sehr ausf√ľhrlich mit den Relikten eines Staates, welchen es seit 1990 nicht mehr gibt. Aber auch hier gibt es viel Spannendes und Interessantes zu finden – das w√ľrde ich euch in ca. einem Monat sehr gern zeigen wollen ¬† ¬†standard



2016 25.
Apr

Ich habe in Juli 2015¬†dar√ľber berichtet, dass meine beste Freundin Anna ihren runden Geburtstag gefeiert hat. Da man in unserem Alter¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†eigentlich schon alles an Gegenst√§nden hat, was man so zu brauchen meint, schenkten Carsten und ich ihr eben den Gutschein f√ľr einen gemeinsamen Wochenendausflug.¬†Weil Anna bislang noch nie an der Ostsee und somit erst recht nicht auf der Insel R√ľgen war, haben wir uns nach gemeinsamer Absprache kurzerhand dieses Ziel f√ľr das Einl√∂sen des Gutscheins auserkoren. Und am vergangenen Wochenende, welches wir durch einen Abbau von¬†√úberstunden am Freitag noch um einen weiteren Tag¬†verl√§ngern konnten,¬†war es endlich soweit. Ehrlich gesagt, war ich in Bezug auf das Wetter auf der Insel sehr skeptisch, denn f√ľr mich waren meine¬†beiden bisherigen Versuche, einen sch√∂nen Sommerurlaub darauf zu verbringen, total ins (Regen-)Wasser gefallen. Aber f√ľr meine Anna hat sich die Insel diesmal wettertechnisch¬†wirklich sehr ins Zeug gelegt!

Es war zwar nicht so wahnsinnig warm (wir haben schlie√ülich April !), aber es war sonnig und nur darauf kam es uns letzten Endes auch an. Wir wussten durch Wettervorhersagen, dass es k√ľhl und zum Teil recht windig sein w√ľrde und dagegen kann man ja mit passenden Klamotten ziemlich leicht etwas unternehmen¬†¬†¬† standard

Kaum angekommen, war der Sandstrand in Binz perfekt daf√ľr, um gleich nach einer langen Fahrt die Schuhe auszuziehen und barfu√ü auf dem feinen Sand einen entspannten Spaziergang zu machen:

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Eine Runde Aperol Spritz im Strandkorb machte danach bei freundlichem Sonnenschein nicht weniger Spaß!

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Wir haben allerdings nicht nur die sch√∂nen Sandstr√§nde in Binz, Sellin und Juliusruh besucht, sondern auch die gef√ľhlt¬†unendlichen Weiten der¬†Feuersteinfelder¬†in der N√§he von Prora:

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Dort haben wir allerhand hei√übegehrte, weil gl√ľcksbringende¬†H√ľhnerg√∂tter gefunden:

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Manche Besucher dieser Gegend vor uns waren richtig romantisch-kreativ und sehr geduldig beim Vollenden ihres Werks. Ich hoffe, die Form ist trotz, dass mein Mann und ich darauf sitzen, leicht erkennbar     zwinker

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Anna zog dem kleinen Feuersteingekr√ľmmel doch lieber¬†etwas gr√∂√üere Steine am Strand im Norden der Insel vor ¬† ¬†lachen

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Jedenfalls gibt dieses Schild unsere Gef√ľhlslage in den vergangenen 3 Tagen bestens wieder:

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Es waren wundervolle Tage, wir hatten wirklich sehr viel Spa√ü zusammen und weil wir alle drei Fr√ľhaufsteher sind, hatten wir am Ende noch mehr Zeit, um so viel, wie es in solch kurzer Zeit √ľberhaupt¬†geht, zu erforschen. Au√üerdem waren wir au√üerhalb der Hauptsaison dort und deswegen fanden wir zum Teil nahezu menschenleere Str√§nde vor – das war einfach traumhaft! Und so¬†wie es aussieht, hat¬†Anna diese Insel wahrlich in ihr¬†Herz geschlossen und wird vermutlich fr√ľher oder sp√§ter dort wieder auftauchen, um darauf noch mehr sch√∂ne Ecken zu entdecken:

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Ich hoffe und w√ľnsche, dass ihr dann der Wettergott ebenfalls¬†hold ist, so wie er uns diesmal war!



2016 28.
Feb

Zu meinem 45. Geburtstag im letzten November habe ich unter¬†vielen anderen sch√∂nen Geschenken auch¬†eine Eintrittskarte¬†f√ľr ein Rockkonzert bekommen. Ich war hin und weg! Ein Konzert von einem meiner Lieblingss√§nger aus meiner Studienzeit und dazu noch¬†in Begleitung von¬†Anna, meiner besten Freundin, denn das Geschenk war von ihr!

Der S√§nger hei√üt Juri Schewtschuk und er hat Anfang 80er Jahre eine Gruppe namens DDT gegr√ľndet. Ich habe davon zum ersten Mal im¬†Oktober 1988 geh√∂rt. Es hat alles mit einem Lied „–Ē–ĺ–∂–ī—Ć“ (Regen) begonnen, einer wundersch√∂nen Ballade, welche nach wie vor zu meinen Lieblingsliedern nicht nur von dieser Gruppe, sondern¬†f√ľr mich zu den besten Liedern aller Zeiten geh√∂rt¬†…¬†leider kann ich das Video zu dem Lied¬†nicht verlinken, da die GEMA irgendetwas dagegen hat ¬† *grmpf*
Im November 1988¬†fuhr ich mit ein paar Freunden nach Leningrad und habe damals in einer U-Bahnstation Karten f√ľr das Konzert von DDT gekauft. Es¬†war ein grandioses Erlebnis f√ľr eine 18-j√§hrige! Und von einem Kumpel, welcher ebenfalls damals bei diesem Konzert war, den S√§nger pers√∂nlich kannte, ihn nach der Veranstaltung hinter den Kulissen traf und ein Foto¬†machte, bekam ich einen Abzug als Geschenk. Diese Aufnahme habe ich seitdem wie einen Schatz geh√ľtet.

Ihr merkt schon, ich komme nun ins Schw√§rmen, denn ich werde gerade von Erinnerungen an meine Jugendzeit √ľberflutet¬†¬†¬† unschuldig

Zur√ľck zu den jetzigen Zeiten. Am Freitag war es endlich an der Zeit, mein Geschenk einzul√∂sen. Anna und ich trafen uns lange genug im Voraus und fuhren zum Veranstaltungsort. Nat√ľrlich haben wir dort jede Menge Bekannte, vorrangig aus russischsprachigen Kreisen, getroffen. Es gab¬†Sitzplatznummern, was ich f√ľr ein Rockkonzert zwar etwas komisch¬†fand, aber am Ende f√ľr uns auch ein paar¬†Vorteile hatte, z.B. mussten wir keinen Kampf um die besten (Steh-)Pl√§tze ausfechten ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†. Und so hatten wir noch gen√ľgend Zeit f√ľr ein paar Bilder vor dem Konzert¬†¬†¬† lachen

Ich zusammen mit Anna …

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… und ich allein mit meinen Pommesgabeln ¬† ¬†lachen

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Das Konzert war spitze: es ging √ľber 2 Stunden samt¬†einer 5-min√ľtigen Pause und begann sogar mit meinem Lieblingslied. Es wurden im Laufe des Abends viele alte Lieder gesungen und nat√ľrlich auch neue. Au√üerdem¬†hat Juri Schewtschuk einige Gedichte vorgelesen und ich finde, er ist ein¬†gro√üartiger Poet.

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Es waren nicht alle sechs Teilnehmer von DDT angereist Рzusammen mit dem Sänger waren sie nur zu dritt, aber es war immer noch großartig!

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Nach dem Konzert blieb noch eine Handvoll Fans da, um ein Autogramm von ihm¬†zu bekommen. Nat√ľrlich waren auch Anna und ich unter ihnen. Nun habe ich auf dem Bild von 1988 ein Autogramm aus 2016 stehen und bin verdammt stolz darauf ¬† ¬†standard

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Es war soooooo toll, denn ich habe mich dank Annas Geschenk¬†und dem Auftritt von DDT¬†einen Abend lang mal wieder wie 18 gef√ľhlt¬†¬†¬† zwinker



2016 01.
Jan

Der erste Tag des Jahres ist am besten daf√ľr geeignet, gleich einen Punkt von meiner gedanklichen To-Do-Wunschliste umzusetzen: die Idee, √∂fter was zu schreiben, hat auch dieses Jahr ein Pl√§tzchen darauf gefunden¬†¬†¬† standard

Diesmal haben wir Silvester mit meiner besten Freundin Anna gefeiert. Sie hat das Problem der meisten Hundehalter: ihre¬†lieben Vierbeiner, neben zwei Katzen insbesondere ein ausgewachsener¬†Rhodesian Ridgeback, vertragen die Knallerei √ľberhaupt nicht gut. Deshalb sind wir am Abend des 31. zu ihr gegangen und urspr√ľnglich war nur eine kleine Gesellschaft aus ihr, dem Hund Leon und uns beiden¬†geplant. Aber wie es so¬†sch√∂n hei√üt: Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erz√§hl ihm von deinen Pl√§nen ¬† ¬†lachen
Sehr kurzfristig kam noch eine weitere Freundin von ihr dazu und¬†noch spontaner erschien eine halbe Stunde¬†vor Mitternacht ein weiteres P√§rchen aus ihrem Bekanntenkreis. Alles kein Problem,¬†wir hatten f√ľr alle genug Essen auf dem Tisch¬†¬†¬† standard

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Und das auf dem Foto ist bei Weitem noch nicht alles, denn wir hatten noch weitere¬†Vorr√§te auf dem k√ľhlen Balkon zwischendeponiert! So ist das eben, wenn zwei slawisch-gepr√§gte Gastgeberseelen aufeinandertreffen …
Da Anna alleine ist und im Alltag nicht besonders viel isst, schleppten wir am Ende der Feierlichkeiten noch einiges wieder zur√ľck in unsere OLCA-K√ľche. Zusammen mit dem √ľblichen Wochenendeinkauf sah¬†der Inhalt unseres K√ľhlschranks dann am ersten Morgen des Jahres 2016 so aus:

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Egal, wird schon weggehen – zur√ľck zu gestern: Die Zeit bis zum Jahreswechsel haben wir mit viel Quatschen und Essen wunderbar √ľberbr√ľckt. Au√üerdem konnten¬†wir einige andere zeitzonenbedingte Jahresbeginne durch das Ansto√üen mit einem Gl√§schen mitfeiern, denn unsere Familienmitglieder, Freunde und Bekannte leben eben nicht nur mit der mitteleurop√§ischen Zeit. So haben wir mit etwa 5 Stunden Versp√§tung zuerst¬†auf das australische Neujahr getrunken, danach kamen rechtzeitig das georgische, russische, ukrainische und letzten Ende auch das einheimische dazu ¬† ¬†standard

Aus R√ľcksicht auf Leons zartes Gem√ľt gab es dieses Jahr kein Feuerwerkgucken und auch keine selbstgez√ľndeten Wunderkerzen. Zudem knallte es drau√üen ja schon seit Nachmittag ganz doll¬†und der „kleine Zartbesaitete“ stapfte sehr nerv√∂s und etwas hysterisch hechelnd durch die Wohnung. „Sp√§tzchen“ (so ruft Anna ihn gerne)¬†f√ľhlte sich erstaunlicherweise in Carstens N√§he, genauer gesagt unter seinem Stuhl, irgendwie am wohlsten. Ich sch√§tze, er hoffte auf seinen gesicherten Schutz vor den b√∂se zischenden und knallenden Geistern von Drau√üen durch meinen gro√üen und starken Mann¬†¬†¬† lachen

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Carsten und ich¬†waren dann irgendwann zwischen 2 und 2:30 Uhr wieder in unseren eigenen vier W√§nden und ich landete umgehend¬†im Bett, wo ich augenblicklich einschlief. Mein lieber Mann r√§umte noch ganz im Alleingang unsere Futterk√∂rbchen mit den¬†vielen Resten aus und verstaute alles im K√ľhlschrank – daf√ľr bin ich ihm so dankbar ¬†¬† verliebt

Ich hoffe, ihr alle habt den Rutsch ins Neue Jahr auch so problemlos √ľberstanden wie wir. Ein leichtes √úbergewicht nach so einer Nacht z√§hle¬†ich nicht zu einem Problem, es ist doch vielmehr ein allj√§hrliches Ritual¬†¬†¬† lachen

Ich w√ľnsche euch allen ein gesundes, gl√ľckliches und friedliches Jahr 2016!!!

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2015 26.
Dez

Wie die treuen Leser vermutlich schon gemerkt haben, bin ich meinem Schreibrhythmus untreu geworden¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†aber seit einer Woche hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes ein volles Programm und¬†es gab¬†so viel¬†Interessantes zu erleben, da blieb einfach keine Zeit zum Schreiben √ľbrig¬†¬†¬† standard

Genau eine Woche vor Heiligabend waren Anna, Carsten und ich auf dem Loschwitzer Weihnachtsmarkt¬†– dieser ist im Vergleich zu denen in der Innenstadt klein … daf√ľr aber fein und mit liebevoll best√ľckten Marktst√§nden sowie leckeren Essen und Getr√§nken, wo¬†ein Orangenpunsch auch noch wirklich nach Orange schmeckt und Apfelgl√ľhwein noch echten Apfelgeschmack beinhaltet. Davor machten wir noch einen Abstecher zur Russischen Weihnacht¬†– dieser Markt war wirklich mini und bestand aus sage und schreibe drei St√§nden. Aber der Schaschlik¬†schmeckte gro√üartig und auch die Tschebureki¬†(flache gro√üe halbrunde Teigtaschen mit Hackfleischf√ľllung, welche¬†gebraten oder frittiert werden) waren nicht von schlechten Eltern ¬† ¬†standard
Nach dem Besuch beider M√§rkte bzw. auf dem Heimweg, liefen wir an einem Geschenkeladen vorbei, welcher extrem s√ľ√üe Keramikb√§ren verkaufte:

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Einer von ihnen durfte mit zu uns nach Hause und schaute ein paar Tage später zu, wie Heini und Kl. Dinkelmann unseren Tannenbaum dekorierten:

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Am Freitagabend waren wir zu Katjas Geburtstagsfeier in die L’Osteria eingeladen. Ich habe mich gegen eine wagenradgro√üe Pizza entschieden, welche zwar verlockend, aber auch zu riesig aussah,¬†und nahm stattdessen lieber Muscheln in Wei√üweinso√üe – sie¬†waren echt lecker!

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Und weil die Pizzen alle so riesig waren, sodass unsere Nachbarinnen mit ihren alleine nicht fertig wurden, durften Carsten (er hatte sich Nudeln ausgesucht) und ich eben so von jeder etwas kosten    zwinker
Wir hatten ganz viel Spaß bei der Feier und bei den lustigen Gesprächen verging die Zeit superschnell. Am Ende verließen wir das Lokal gutgelaunt erst irgendwann gegen Mitternacht    unschuldig

Wie sich¬†am Tag danach herausstellte, war jene¬†Geburtstagsfeier quasi eine „Aufw√§rm√ľbung“ f√ľr den nun folgenden Geburtstag von Francis Mohr. Seine¬†Feier begann erst um 20 Uhr und auch hier geh√∂rten Carsten und ich zu den letzten G√§sten, denn es war eine sch√∂ne, bunte Gesellschaft und man hatte √ľber den gesamten Abend verteilt, ganz viele verschiedene Themen zu besprechen. Wie √ľblich fand¬†mein letztes Gespr√§ch in der K√ľche statt, diesmal¬†mit Claudia, der Hausherrin, welche ein gro√üartiges Talent hat, alles perfekt zu organisieren ¬† ¬†standard
Man wei√ü ja, K√ľchengespr√§che sind meistens die spannendsten ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†und nach diesem wunderbaren Geburtstagsfest landeten wir sogar erst um 3 Uhr in unseren Betten!

Aber leider stand Ausschlafen an diesem Sonntag nicht zur Debatte, denn zum einen erwarteten wir gegen Mittag unsere lieben Freunde aus Breslau bei uns in Striesen und gegen Abend¬†sollte¬†Stephanie √ľber die nun noch verbleibende Adventszeit bei uns einziehen. Ergo, die Zeit bis zur Ankunft von Kasia, Rafal, Natalka und Zuzia wurde mit Budenschwung (s√§chsisch f√ľr Hausputz)¬†verbracht – blo√ü gut, dass ich nicht mehr ein ganzes Haus, sondern nur noch eine Wohnung¬†in Ordnung zu bringen¬†hatte ¬† ¬†zwinker
Unsere polnische G√§ste wollten nach einer kleinen F√ľhrung durch das Apartamento OLCA vorrangig die Dresdner Weihnachtsm√§rkte besuchen und so st√ľrzten wir uns entgegen aller Gewohnheiten auch mal an einem Wochenende ins Gew√ľhl, was sonst die Einheimischen lieber¬†versuchen zu vermeiden. Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt im Stallhof wird unseren Freunden wohl als sch√∂nster in Erinnerung bleiben, denn da man dort am Wochenende Eintritt bezahlen muss, war dieser nicht ganz so √ľberlaufen, wie der anschlie√üend besuchte¬†Advent auf dem Neumarkt¬†und nat√ľrlich der mittlerweile √ľber die s√§chsischen Grenzen hinaus bekannte¬†Striezelmarkt.

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Zeitlich hat am Sonntag alles so perfekt gepasst, dass wir nach der Verabschiedung der Breslauer, welche auf der Heimfahrt noch einen Stopp in Bautzen und G√∂rlitz einlegen wollten, nicht ganz eine Stunde sp√§ter unsere Kleine am Busbahnhof abholen konnten. Danach geh√∂rte ihr und¬†zwei Tage sp√§ter auch ihrer gro√üen Schwester unsere (beihnah) ganze Aufmerksamkeit … abgesehen von ein paar Tagen (Mo & Di) auf Arbeit gehen. Unter anderem haben wir es in dieser Zeit sogar geschafft, ins Kino zu gehen und zusammen mit Stephanie „Star Wars VII – Das Erwachen der Macht“¬†anzusehen. Die Geschichte ist leider etwas d√ľnn, aber der Film ist dennoch sehenswert, besonders f√ľr die, welche die urspr√ľnglichen Teile aus den 70ern¬†m√∂gen. Stephanie hat es¬†auf dem Heimweg¬†aus meiner Sicht so richtig gut¬†zusammengefasst: „Chewbacca und Han Solo sind die besten“ ¬† ¬†zwinker

Am Montag waren wir bei Ines und Torsten zum Raclette in ihrer neuen K√ľche eingeladen. Diese ist nigelnagelneu, sehr modern und vollgespickt mit ganz viel High-Tech – sehr beeindruckend!¬†Aber die¬†Gem√ľtlichkeit beim Raclette ist zum¬†Gl√ľck so herrlich unver√§ndert altmodisch geblieben und¬†darum wurde auch dieser Abend seeehr lang¬†¬†¬† standard

Am Mittag des Heiligabend vernichteten wir mit den M√§dels den am¬†Tag zuvor¬†gemeinsam zubereiteten Kartoffelsalat a la OLCA¬†inklusive der obligatorischen W√ľrstchen, denn gegen 18 Uhr stand Uwe schon vor der T√ľr, um die Kinder f√ľr die restlichen Weihnachtstage zu sich nach Miltitz zu holen. Danach gab es aber kein Halten mehr und der Weg f√ľhrte ins Wohnzimmer, wo unser Tannenb√§umchen als Kr√∂nung schon auf dem √ľblichen Geschenkeberg thronte – bei uns wird eben auch jede noch so kleine Kleinigkeit eingepackt, um den Spa√ü des Auspackens unter Aufsicht der insgesamt drei wartenden Augenpaaren so richtig zu zelebrieren:

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Und dann ging endlich die Bescherung los und es wurde wie jedes Jahr ein stundenlanges Vergn√ľgen!

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Ich habe wie so oft, ein paar „b√§rige“ Geschenke bekommen: ein Buch¬†√ľber Paddington B√§r, denn diese Kultgeschichten haben bei mir in den B√ľcherregalen¬†tats√§chlich noch gefehlt, und die¬†Trickfilm-DVD „Ernest & Celestine“ – ich finde, es ist alles so liebevoll gezeichnet und auch die gesamte Geschichte drumherum mochte ich sehr. Die gr√∂√üte √úberraschung war f√ľr mich aber ein Gutschein von Carsten f√ľr¬†einen Weit-Weit-weg-Strandurlaub. Wenn wir uns festgelegt haben, werde ich euch verraten, wohin die Reise gehen soll ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†mein Schatz ist eigentlich¬†ein Berge-Fan, aber nicht nur deshalb rechne ich ihm das Geschenk sehr hoch an!

Carsten hat von Kindern z.B. etwas zum Spielen bekommen:

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Irgendwie habe ich aber das Gef√ľhl, er wird nicht sehr lange damit spielen k√∂nnen ¬† ¬†zwinker
Ein¬†anderes Spiel, welches die Kinder uns schenkten, wird da wohl etwas l√§nger √ľberleben:¬†Bezzerwizzer. Das wurde nat√ľrlich auch gleich nach der Bescherung eingeweiht und ob man es glaubt oder nicht, ich habe tats√§chlich sogar¬†eine von zwei Runden gewonnen¬†¬†¬† lachen !

Au√üerdem haben die Kinder meinen Wunsch, unseren Tassenvorrat zu erweitern, erf√ľllt:

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Ich war wirklich sehr √ľberrascht, als ich erfahren habe, dass sie beide¬†die Tassen selbst bemalt haben, denn ich dachte, sie wurden bereits mit diesen Zeichnungen verkauft. Ich bin wirklich sehr stolz auf meine kreativen Kinder und freue mich auf den Einsatz des neuen Geschirrs in unserer K√ľche!

Da die Mädels uns noch am Heiligabend verließen, um in Miltitz weiterzufeiern, gönnten Carsten und ich und gestern, am 1. Feiertag, ganz viele entspannten Stunden in der Toskana Therme in Bad Schandau Рvom Liquidsound-Becken kann ich einfach nicht genug bekommen! Aber auch das entspannte Saunieren samt Ausprobieren aller vorhandenen Schwitzbuden hat mir und meinem Körper sehr gut getan.

Und nun heute, am 2. Feiertag, kommen wir endlich einmal dazu, all die vielen sch√∂nen Erlebnisse Revue passieren zu lassen und voller Dankbarkeit an unsere Familie und unsere Freunde von Nah und Fern zu denken, welche uns in den letzten Tagen so viel Freude geschenkt haben – sch√∂n, dass es euch gibt und das zum Gl√ľck nicht nur zu Weihnachten¬†¬†¬† standard ¬† ¬†verliebt



2015 24.
Nov

Die vergangene Woche hatte immer wieder einige sch√∂ne Momente f√ľr mich parat.

Der Mittwoch war in Sachsen frei, weil wir immer noch den Bu√ü- und Bettag haben, wof√ľr wir als Arbeitnehmer nat√ľrlich blechen d√ľrfen. Aber so ein freier Tag im November, welchen¬†Carsten und ich zum Lesen, Kochen¬†und „Rocky“-Filme gucken genutzt haben, ist eigentlich schon eine √§u√üerst sch√∂ne Unterbrechung der Arbeitswoche ¬† ¬†zwinker

Am Donnerstagabend hatten wir zwei Besucher in unserer Wohnung, auf die wir uns immer freuen:¬†Anna kam nach einem Spaziergang mit dem Hund vorbei. Leon war platt und beanspruchte f√ľr sich recht schnell einen Platz auf dem Teppich vor der Couch. Diese¬†als solche¬†geh√∂rte aber ganz alleine Anna und mir, denn da Carsten wusste was wir vorhatten, fl√ľchtete er vorsichtshalber ins andere Zimmer. Ich habe w√§hrend unserer Ukrainereise auf einem Markt ein paar CDs mit Liedern aus den 70ern, 80ern und 90ern mitgebracht. Wohl gemerkt, alle Lieder sind aus der guten, alten Sowjetzeit, aber zum Gl√ľck nicht allzu¬†arg patriotisch ¬† ¬†zwinker
F√ľr diese H√∂r- und Erinnerungsfreuden trafen¬†Anna und ich uns schon einmal, denn es ist sehr interessant, die Lieder anzuh√∂ren, zu erraten und die pers√∂nlichen¬†Erinnerungen, welche mit diesen Liedern verkn√ľpft sind, zu teilen – es macht uns¬†beiden enorm viel Spa√ü ¬† ¬†standard ¬† ¬†und nat√ľrlich haben wir bei etlichen selber mitgesungen … worauf Leon¬†nach¬†einer gewissen Zeit¬†seine m√ľden Glieder vom Teppich erhob und sich in Carstens N√§he schleppte, wo er weder die alten Musikschinken, noch unser fr√∂hliches Gebr√ľll anh√∂ren musste¬†¬†¬† standard
Die ersten 210 Lieder, welche dank MP3-Format alle auf eine CD passten, konnten wir inzwischen durchhören, aber wir haben noch eine weitere, allerdings mit nur 136 Liedern, da liegen    lachen

Am Feiertag und Wochenende tauchten Carsten und ich ebenfalls in die Nostalgie der 80er/90er ein, denn die DVD-Box „Rocky-Saga“¬†wartete eigentlich schon etwas l√§nger auf ein Ansehen. Ich wusste zwar im Gro√üen und Ganzen noch, um was es in den Filmen 1-4 ging, aber da ich sie zum letzten Mal vor √ľber 20 Jahren angesehen habe, konnte ich mich nicht wirklich an etwas erinnern. Nun bin ich wieder Up-to-Date bez√ľglich¬†Adrian (seine Frau), Apollo Creed (Gegner in 1 & 2, Trainer in 3), Clubber Lang (Mr.T als Gegner in Teil 3), Ivan Drago (Dolph Lundgren als b√∂ser, russischer Gegner in Teil 4), Tommy Gunn (Rockys Trainerdeb√ľt in Teil 5) und Mason ‚ÄěThe Line‚Äú Dixon (Rockys Computergegner in Teil 6) ¬† ¬†standard ¬† ¬†… darauf eine Rocky-Fanfare !!!

Zum „Ausgleich“ schauten wir uns am Sonntagabend einen etwas anspruchsvolleren Streifen auf DVD¬†an:¬†Die Frau in Gold. Wer sich f√ľr das Thema Kunstraub und im Allgemeinen die Verbindung zwischen unseren Zeiten und dem Zweiten Weltkrieg¬†interessiert, soll diesen Film nicht verpassen. Ich fand, er ist sehr gut gemacht und Helen Mirren halte ich¬†ohnehin f√ľr eine gro√üartige Schauspielerin.

Auch wenn es scheinen mag, wir haben allerdings nicht nur Filme geschaut. Am Sonntagvormittag bekamen¬†wir √ľberraschend eine spontane Einladung in die Com√∂die Dresden, wo am Nachmittag richtig „Hei√üe Zeiten“¬†erlebt werden konnten ¬† ¬†standard ¬† ¬†Gundel und Peter haben nach einem Geburtstagsgeschenk f√ľr mich gesucht und kamen auf die Idee, zu fragen, ob ich ein Problem damit h√§tte, mein Geschenk schon ein paar Tage vorher zu erhalten ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†… hatte ich nat√ľrlich nicht und so genossen wir zu viert eine lustige Vorstellung √ľber den Umgang mit und die √úberraschungen zu den Wechseljahren. Nun weiss mein Mann, worauf er sich bei mir √ľber kurz oder lang einstellen darf¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†Ich bin den beiden sooooo dankbar, dass sie diese geniale Idee hatten, mit uns spontan ins Theater zu gehen – es war ein toller Nachmittag!

Ansonsten haben Carsten und ich die letzten Tage etliche Spazierg√§nge unternommen, damit ich Bilder f√ľr mein Monatsprojekt „Fensterleben & ¬†-l√§den“ durch die Linse sammeln konnte. Bei unseren¬†Streifz√ľgen durch Striesen zeigte es sich f√ľr uns deutlich: der November war insgesamt sehr warm geraten. Das hat offensichtlich aber nicht nur den Menschen gut getan, den anscheinend ist die Natur wohl auch obgleich dieser Temperaturen voll reingefallen¬†¬†¬† zwinker

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Dieses Bild habe ich am Sonntagvormittag, den 22.11. aufgenommen !!!¬†Aber nun ist es auch bei uns in Dresden¬†sehr viel¬†k√§lter geworden und ich hoffe, dass das B√§umchen diese Wetterkapriolen ohne Sch√§den √ľbersteht …

Bei den Spazierg√§ngen haben wir √ľbrigens auch diese¬†Komposition auf dem Barbarossaplatz entdeckt.

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Wer lange Zeit auf dieser Bank verbringt, wird zwangsläufig zum Baumrindenexperten, denn irgendwas anderes sieht man bei dem Standort kaum    zwinker    da hat man wohl nicht nur sprichwörtlich ein Brett vor dem Kopf, sondern gleich den ganzen Baum    lachen

Die jetzige Woche wird f√ľr mich √ľbrigens auch weiterhin positiv verlaufen – trotz immens vollem Terminplan. Ich freue mich wie Bolle darauf, dass Stephanie wieder f√ľr ein paar Tage zu uns ins Apartamento OLCA kommt, dass ich am Donnerstag und Freitag frei bekommen habe, dadurch meinen Geburtstag am Donnerstag von morgens bis abends mit meinen drei Lieben¬†verbringen kann, am Tag¬†danach¬†so viel Zeit zur Verf√ľgung habe, um f√ľr den¬†Freitagabend leckere Sachen f√ľr meine Geburtstagsfeier mit Freunden zu kochen und nat√ľrlich freue ich mich unendlich auf den feierlichen Abend als solches – das muss eine besonders sch√∂ne Woche werden!



2015 25.
Okt

Wenn die Temperaturen sinken und man √∂fter mal aus dem Fenster nur das Grau der Regenzeiten¬†sieht, genie√üt man die seltenen sonnigen Herbsttage um so mehr. Der gestrige Samstag war hierf√ľr¬†ein wirklich sehr gutes Beispiel. Schon gleich nach dem Aufstehen, als wir die Fenster aufmachten, wurden wir vom satten Herbstgold der B√§ume aus¬†unserem Innenhof angestrahlt.

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An solchen Tagen will man einfach nur noch nach Drau√üen! Gl√ľcklicherweise hatten wir uns schon vor ein paar Tagen¬†f√ľr einen Spaziergang an der Elbe mit Anna und Leon verabredet. Leon war diesmal sogar ganz leger gekleidet ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†der Hintergrund ist leider nicht so erfreulich: aufgrund einer Hundebei√üerei hat er zur Zeit an der Flanke eine Wunddrainage, die er sich ohne T-Shirt herausziehen w√ľrde.

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Ich nutzte diesen Spaziergang auch ganz eigenn√ľtzig daf√ľr, weitere Bilder f√ľr mein aktuelles Monatsprojekt zu bekommen¬†– „Naturpfade“ gibt es an der Elbe schlie√ülich fast¬†√ľberall. Offensichtlich habe ich mich bei manchen Motiven aber zu lange aufgehalten, denn einen solch fordernden Blick kenne ich normalerweise nur von meinem Mann ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†das sieht doch voll nach „Kommst du endlich auch mal nach?“ aus, oder nicht ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†?

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Aber es gab so vieles zu entdecken und ich wollte auch einfach mal das herbstliche Spiel mit den verschiedenen Farben im weichen Sonnenlicht genie√üen! Eine √ľberraschende Entdeckung dabei kann ich sogar jetzt schon zeigen: Fr√ľhjahrsbl√ľher im Oktober. Ist das eigentlich normal?!

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Gem√ľtlich schlendernd kamen wir von der Waldschl√∂√üchenbr√ľcke zum Flohmarkt an der Albertbr√ľcke. Anna und ich schauten uns ein paar Kleinigkeiten auf den¬†zahlreichen St√§nden an und ich w√§re bei einem sogar beinahe richtig schwach geworden:¬†es gab dort Geschirr in Teddyb√§rengr√∂√üe. Ich konnte mich aber noch beherrschen, hab ich doch eigentlich noch genug Zubeh√∂r f√ľr viele¬†weitere¬†B√§renstorys¬†¬†¬† zwinker
Bei einem Obst- und Gem√ľsestand, welcher von polnischen Verk√§ufern¬†aufgestellt wurde,¬†haben Anna und ich aber¬†ein paar Pflaumen gekauft. Die¬†waren unglaublich saftig und lecker! Manche davon haben nicht mal den Weg nach Hause geschafft¬†¬†¬† lachen

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Heute, nach der f√ľr unsere K√∂rper ohne Nachwirkungen durchlebte¬†Zeitumstellung, hatten wir genug Zeit, um einiges um uns herum aufzuarbeiten, so habe ich z.B. alles f√ľr den Russischunterricht am Dienstagabend vorbereitet und Carsten konnte das OLCA-Tagebuch wieder auf einen ganz aktuellen Stand bringen. Zudem blieb¬†unsere K√ľche an diesem Sonntag¬†kalt, denn Ines und Torsten haben schon lange von einem Fischrestaurant namens Schwindts vorgeschw√§rmt und ich bekam¬†vor ein paar¬†Tagen so¬†gro√üen¬†Appetit auf leckeren Fisch, dass wir uns dort f√ľr heute Mittag einen Tisch reservierten. Wir wurden wahrlich nicht entt√§uscht! Das Kellergew√∂lbe¬†ist sehr liebevoll und gem√ľtlich eingerichtet und¬†die Tischbeleuchtung w√§re genau das Richtige f√ľr meine liebe Freundin Kerstin¬†aus Wiesbaden ¬† ¬†standard

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Das Essen war richtig lecker und so geschickt portioniert, dass man es tatsächlich schaffen kann, eine Vor-, Haupt- und Nachspeise zu essen    lachen    hier ein Bild vom Hauptgang:

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Ich muss allerdings zugeben, dass ich bei meinem „Sturmsack“ mit Baileys und Waldfr√ľchten¬†dann doch etwas geschw√§chelt und ihn mit meinem Mann freiwillig geteilt habe¬†¬†¬† zwinker

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Aber es war alles soooooo köstlich!

Den Rest unseres Wochenendes verbringen wir, wie man nach diesem Blogeintrag vermuten kann, ganz entspannt zu Hause. Ich hoffe, dass ihr an den letzten beiden Tagen auch eine Möglichkeit hattet, ein wenig zu entschleunigen und die schönen Seiten des Lebens nach euren Vorstellungen zu genießen    standard



2015 11.
Sep

Es ist alles gelaufen wie immer: Im Januar schmiedet man Pl√§ne und hat gewisse Vorstellungen davon, was man so fotografieren m√∂chte, aber dann kommt der jeweilige Monat – in diesem Fall der August – und alles ist pl√∂tzlich ganz, ganz anders. Durch unsere Reise in die Ukraine, um die Hochzeit von Khrystyna und Mariano zu feiern, sind mir nat√ľrlich zwei Wochenenden zum gediegenen Knipsen¬†von Hunden in Dresden entgangen. Statt dessen habe ich aber einige Eindr√ľcke √ľber das Hundeleben in der Ukraine zu meinem Fotoarchiv hinzugef√ľgt.

Aber wir fangen erstmals in Dresden an    standard
In dieser Stadt ist an der Elbe unweit der Waldschl√∂√üchenbr√ľcke¬†ein sehr beliebter Treffpunkt von Hunden und ihren Begleitern. Allerdings wohl durch Ferienzeit und extreme Hitze bedingt waren es zu den Zeiten, als ich mich auf Bilderjagd machte, kaum etwas los auf den Pfaden … wo doch sonst das fr√∂hliche Hundeleben dort tobt. Da war¬†es nat√ľrlich sehr vorteilhaft, wenigstens Anna und Leon als Begleitung zu haben:

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Das Wasser¬†in der Elbe war bereits am fr√ľhen Morgen angenehm warm:

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Und ja, der Wasserstand war im August 2015 wirklich sehr niedrig¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†das war aber auch gut so, denn Leon, der sonst dem Wasser nicht sehr viel abgewinnen kann, f√ľhlte sich offensichtlich sehr wohl darin:

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Ab und zu kamen auch einige Spielkameraden vorbei:

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Manche waren schon etwas älter und nicht mehr so sehr zum wilden Spielen aufgelegt:

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Und einige hätten wohl Interesse zum Spielen, aber das Machtwort von Frauchen hat sie doch daran gehindert:

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Da trabt man dann eben allein zur√ľck:

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Und w√§hrend man sich im Gras am Wegesrand ein wenig ausruht …

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… kann man interessante Fellgenossen beobachten:

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In einigen von den Vierbeinern war sogar noch der Jagdinstinkt perfekt ausgeprägt:

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Das Hundeleben in der Ukraine gestaltete sich dagegen ziemlich gegens√§tzlich. Es gibt nat√ľrlich auch hier Rassenhunde, besonders in den gr√∂√üeren St√§dten, welche nach allen Regeln der Kunst verh√§tschelt wurden, aber leider ist mir kein verwertbares Bild davon gelungen¬†¬†¬† erroeten

Es¬†gibt wohl besonders in den Gegenden mit Einfamilienh√§usern sehr viele¬†Hofhunde. Manche werden an die Kette gelegt und bleiben somit vorrangig in der N√§he ihrer Hundeh√ľtte:

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Aber wir fanden auch Hunde, welche innerhalb ihres Hofes freie Laufbahn haben und ungebetene Gäste und Neugierige direkt am Zaun laut ankläffen können:

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Allerdings gibt es auf den Stra√üe sehr viele herrenlose Hunde … sie waren nicht aggressiv, aber st√§ndig auf der Suche nach einer Person, welche sich ihrer annehmen w√ľrde. Ich finde, die folgenden¬†Bilder dr√ľcken diese Sehnsucht sehr deutlich aus:

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Bei diesen Hunden hatten wir immer wieder etwas Angst, da sie sich oft in der N√§he von stark befahrenen Stra√üen aufhalten und die Autofahrer nicht gerade bremswillig erscheinen … es wird nur lautstark weggehupt:

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Deshalb¬†hatten wir immer wieder Bedenken, dass wir einen von ihnen, besonders im Dunkeln, mit dem Wagen erwischen. Zum Gl√ľck ist es nur bei Bef√ľrchtungen geblieben¬†¬†¬† standard

Übrigens, einer von den Straßenhunden hat sogar an einer Demo zum Unabhängigkeitstag teilgenommen:

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Es ist au√üerdem beruhigend zu wissen, dass Menschen die Treue der Hunde auch nach dem Tode ihrer geliebter Vierbeiner zu w√ľrdigen wissen, wie man auf dem Lytschakiwski-Friedhof in Lemberg sehen kann:

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Einst hat man sich ja schließlich ewige Treue geschworen:

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Und Hand aufs Herz, kann man es wirklich schaffen, solche lieben Geschöpfe nicht gern zu haben ?

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P.S.: Wollt ihr eigentlich mal wissen, wie eine Beziehung zwischen einem Hundemodel und einem Fotografen vor der fotografischen Zusammenarbeit aufgebaut wird    zwinker    ?
So und nicht anders    zwinker    !

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Ok, in Ausnahmef√§llen geht das nat√ľrlich auch mit Leckerlies ¬† ¬†lachen



2015 09.
Aug

Eine der schönen Seiten unseren derzeitigen Lebens ist eine Mischung aus Planung und Spontanität. Vor allen Dingen muss man ohne Kinder und Verpflichtungen auch nicht mehr alles nur aufs Wochenende legen, es gibt ja zudem noch die freien Abende nach der Arbeit.

Am Dienstag haben Carsten und ich uns einen DVD-Abend geg√∂nnt: LoveFilm hat uns diesmal dazu den Film „Still Alice“ geliefert.¬† Das Thema Alzheimer ist eines, welches mich immer wieder besch√§ftigt. In dem Streifen „An ihrer Seite“¬†spielt diese Krankheit ebenfalls die Hauptrolle und den habe ich bereits vor einigen Jahren gesehen. „Still Alice“, f√ľr den Julianne Moore einen Oskar bekam, fand ich noch emotionaler, da¬†der Krankheitsverlauf auch aus der Sicht der betroffenen Person sehr eindrucksvoll gezeigt wird, sowie¬†die damit verbundenen √Ąngst, Unsicherheiten und das Begreifen, dass¬† man nicht wirklich etwas dagegen tun kann. Sehr emotional, sehr ergreifend und auch etwas deprimierend. Aber der Oskar als beste Darstellerin ist auf jeden Fall verdient – ich finde, sie hat diese Rolle wirklich brillant gespielt.

Der Mittwochabend war dann schon um vieles fröhlicher    zwinker    eine Geburtstagsfeier zur Sommerzeit im Garten und in lustiger Runde hebt die Laune, nicht zuletzt dank einem kleinen Beitrag in Form von Whiskey. Vielen Dank nochmals, dass wir vorbeikommen und dabeisein durften, liebe Ines    verliebt

Am Donnerstag haben wir relativ spontan entschieden, ins Kino zu gehen und uns „Learning to Drive – Fahrstunden f√ľrs Leben“¬†anzusehen. Ein sehr sch√∂ner Film, es gibt etwas zu lachen und etwas zu bedauern, aber zum Gl√ľck alles ohne Kitsch – sehr zu empfehlen. Und Ben Kingsley macht auch als Inder bzw. Sikh eine tolle Figur!

Am Freitag verbrachten wir unsere Freizeit erneut mit einem (Love-)Film, aber diesmal ging es blutiger und schie√üw√ľtiger zu¬†¬†¬†¬† lachen ¬† ¬† –> Keanu Reevs als „John Wick“ …¬†wer auf Rachefeldz√ľge mit skurrilem Humor steht, wird diesen Film m√∂gen. Immerhin siegt am Ende die Gerechtigkeit – daf√ľr liebe ich ja¬†solche modernen M√§rchen f√ľr Erwachsene¬†¬†¬† zwinker

Der Samstag war urspr√ľnglich g√§nzlich unverplant, aber da Claudia und Jan aus Uelzen mal wieder einen Abstecher nach Dresden gemacht haben, verbrachten wir zusammen beim Schwatzen, Essen und Trinken einen wundervollen Abend in Hinterhofbierg√§rten der Dresdner Neustadt. Zuerst kehrten wir im¬†Raskolnikoff ein und unser Besuch war komplett √ľberrascht, wie gem√ľtlich es hinter der br√∂ckelnden Au√üenfassade sein kann ¬† ¬†lachen ¬† ¬†auch das zweite Ziel, das¬†Oosteinde,¬†hat sie positiv beeindruckt. Beide Lokalit√§ten sind klein, machen von Au√üen nicht viel her und Touristen fallen hier bestimmt nicht ein.
Wir waren allerdings sehr √ľber das nicht mehr vorhandene Wasser im Flu√übett der Priesnitz (geht direkt am Oosteinde entlang) erstaunt, denn erst im Juni haben wir noch einen langen Spaziergang in der Dresdner Heide entlang dieses Flusses gemacht und damals f√ľhrte er jede Menge¬†Wasser. Aber in Dresden und Umgebung hat es schon seit geraumer Zeit eben nicht mehr so richtig geregnet …

Heute sind wir f√ľr einen Sonntag verdammt zeitig aufgestanden: ich habe mich schon um 7 Uhr in der Fr√ľh f√ľr ein Fotoshooting mit Hund und Frauchen zu¬†meinem August-Fotoprojekt verabredet, damit wir beim Posieren nicht mit der¬†sengenden Hitze zu sehr¬†ins Schwitzen kommen. Ich glaube, das hat uns die Sonne wirklich √ľbel genommen, denn sie hat sich immer wieder hinter einer Wolkendecke versteckt. So hatten wir eben einen blassen statt strahlendblauen Himmel, aber unserem Spa√ü beim Fotografieren¬†hat selbst¬†das nicht geschadet¬†¬†¬† zwinker

geplante-Spontanität-web

Inzwischen vermeldet mir meine Backhilfe in Uhrform, dass unser Mittagessen fertig ist – ich sch√§tze, nach dem Essen werde ich mir erst einmal eine zus√§tzliche M√ľtze Schlaf g√∂nnen¬†¬†¬† zwinker
Auch das habe ich so gerade mal ganz spontan geplant    lachen