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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2012 12.
Aug

Die letzte Nacht haben Carsten und ich nach langer Zeit mal wieder in den eigenen vier Wänden verbracht. Die drei Wochen davor haben wir nämlich etliche Hotels und Hostels in Frankreich, Spanien und sogar in Portugal kennenlernen durften.

Da wir dieses Jahr unseren Urlaub kinderfrei gestalten durften, haben wir uns eine √ľber 6.000 km lange Rundreise durch Westeuropa ausgesucht. Carsten hat die Route geplant und Hotels reserviert, ich k√ľmmerte mich um die Sehensw√ľrdigkeiten der jeweiligen Ziele sowie ggf. um Treffen mit Couchsurfern und anderen netten Menschen vor Ort. Es waren sehr ereignisreichen Tage, aber nur im positiven Sinne.

Mehr gibt es leider erst in K√ľrze, denn im Augenblick sind wir noch eifrig am Waschen, Sichten der Bilder, Abarbeiten der angesammelten To-Do-Dinge, usw.
Aber wir leben noch und das nicht mal schlecht     zwinker



2012 24.
Jun

Es war eine ziemlich anstrengende, aber auch sehr interessante Woche. Die Tage waren lang und bis zum √Ąu√üersten ausgef√ľllt, die N√§chte waren dementsprechend kurz und ich weiss jetzt ganz genau, wie Steine schlafen, denn ich schlief genau so schnell ein und pennte genauso fest wie sie … bis der Wecker klingelte.

Unser Wochenende passte stresstechnisch und ausgef√ľllt total zum Rest der Woche: Gartenarbeit (hei√üt Pflanzen im Vorgarten verteilen und Auff√ľllen des Kr√§utergartens), Hausputz, W√§schewaschen, mit meiner Gro√üen in die Semperoper gehen und sich im Anschlu√ü von Carsten mit Nalan, einer Couchsurferin aus Antalya, abholen lassen, um dann den Abend mit Quatschen und gutem Essen in einer mexikanischen Kneipe ausklingen zu lassen. Das war mein Samstag¬†¬†¬†¬† lachen
Den Sonntag verbrachten wir nat√ľrlich mit unserem Gast und zeigten ihr die sch√∂nsten Ecken unserer wunderbaren Stadt:

Es war sehr sch√∂ne Zeit, denn f√ľr uns drei war das diesmal ein Wiedersehen. Wir haben Nalan im Februar 2009 an unserem ersten Abend w√§hrend des Urlaubs in Antalya zu Ehren unseres 3. Hochzeitstages kennen gelernt.

Zum Schlu√ü brachten wir sie noch um 16 Uhr zum Bahnhof, damit sie ihren Zug nach Hannover schaffen konnte, um rechtzeitig am dortigen Flughafen anzukommen. Wieder zu Hause angekommen schnappten wir uns unser kleines Kind und g√∂nnten uns ein „Abendessen“ beim goldenen M¬†¬†¬†¬† lachen

Nun steht nur noch Fussball auf dem Plan und ich bin sehr gespannt, wer es heute ins Halbfinale und somit als Gegner gegen die Deutschen schaffen wird: England oder Italien … n√§chste Woche verspricht zum Gl√ľck etwas mehr Erholung¬†¬†¬†¬† zwinker



2012 07.
Mai

Habe ich schon mal erw√§hnt, dass die Zeit von Tag zu Tag offensichtlich immer st√§rkere Fl√ľgel bekommt und dadurch immer schneller fliegt? Ich wei√ü, ich wei√ü, das ist¬†sowieso schon allen bekannt, nicht wahr?

Wir haben versucht, unser letztes Wochenende maximal auszuf√ľllen und haben damit gleich am Freitagabend begonnen. Die b√ľrofreie Zeit wurde mit einem Kinobesuch mit Freunden eingel√§utet.¬†Leider¬†muss ich der Bewertung des Films „The Cold Light of Day“¬†durch Cinema¬†zustimmen. Positiv f√ľr mich war, dass dort¬†Bruce Willis mitspielt, negativ,¬†dass er viel zu schnell stirbt und somit fr√ľhzeitig von der Bildfl√§che / Leinwand verschwindet¬†¬†¬†¬†lachen
Danach ist der Film trotz Verfolgungsjagden mit und ohne Schußwaffen nicht wirklich zu empfehlen, da die Story ziemlich schlicht gestrickt ist. Nach dem Film gönnten wir uns noch zusammen mit den Freunden einen Absacker in der benachbarten BK-Filiale. Unsere Schnatterrunde war im Gegensatz zu dem Streifen wiederum sehr interessant und die Zeit verging so schnell, dass wir irgendwann mit Schrecken feststellten, dass es schon weit nach Mitternacht ist.

Dabei wussten Carsten und ich, dass es f√ľr uns am Samstag kein Ausschlafen geben wird, denn wir haben uns schon um 10:00 Uhr mit einer Couchsurfer-Familie aus Polen verabredet … und zwar in G√∂nnsdorf, also ziemlich am anderen Ende der Stadt. Wir¬†planten, sie in die S√§chsische Schweiz zu entf√ľhren, denn sie haben diese Gegend in ihren 7 Tagen Dresdenaufenthalt noch nicht besucht. Wir¬†lernten die Vier bereits bei einem¬†Vorabtreffen am Mittwochabend in einem Biergarten kennen und stellten ziemlich schnell fest, dass die Chemie zwischen uns¬†mehr als 100%ig stimmt. Wie erwartet haben wir mit Kasia, Rafal und ihren beiden T√∂chtern aus Breslau¬†eine fabelhaften Tag verbracht und vermutlich alle Ecken auf Lilienstein¬†abgegrast¬†¬†¬†¬†standard

Leider √§nderte sich das Wetter am Nachmittag und statt mit unseren G√§sten noch wie geplant zum Felsenlabyrinth zu fahren, mussten wir im starken Regen in die gem√ľtliche und trockene Casa OLCA zur√ľck kehren. Hier¬†flog die Zeit beim Abendessen, Teetrinken und viel Erz√§hlen f√ľr die Erwachsenen genau so schnell dahin, wie sie f√ľr die beiden M√§dels beim Wii-Spielen und Playmobilkistepl√ľndern verging.¬†¬†Am Ende stellte man¬†auch diesmal erstaunt fest, dass die Uhr bereits den Beginn des n√§chsten Tages anzeigte und wir verabschiedeten uns¬†mit einem „Dobranoc“ bis zum baldigen Fr√ľhst√ľck.

Nach diesem packten unsere Besucher ihre Siebensachen zusammen, wobei diese Tätigkeit immer wieder von Spieleinlagen der Kinder sowie neuen Geschichten aus dem Reisefundus von allen Anwesenden unterbrochen wurde. Im Endeffekt blieben Carsten und mir gerade mal 10 Minuten zwischen dem Abschiedswinken von den Breslauern und unserem Aufbruch zum nächsten Termin Рund ich musste noch unter die Dusche steigen!

Kerstin aus Kaisitz lud uns¬†schon vor Wochen¬†zur Nachfeier ihres Geburtstags ein und vor dem geplanten Kaffeetrinken war noch eine gro√üe Spazierrunde geplant.¬†Typisch deutsch wollten wir uns nat√ľrlich nicht versp√§ten, um nicht den Anschlu√ü an die Laufenden¬†zu verlieren. Wir waren¬†am Ende sogar doch noch √ľberp√ľnktlich¬†¬†¬†¬†standard
Noch mehr Gl√ľck hatten wir mit dem Wetter, denn w√§hrend des¬†einst√ľndigen Spazierganges¬†gab sich der Himmel zwar gr√§ulich, es blieb aber trotzdem trocken. Der Regen startete erst dann, als wir bereits alle in der gem√ľtlichen Stube von Kerstins neu eingerichteten Wohnung sa√üen und uns √§u√üerst leckere, selbstgemachte Kuchen schmecken lie√üen.

Unser schlechtes Gewissen gegen√ľber der in diesen Tagen etwas vernachl√§ssigten Stephanie trieb uns¬†allerdings etwas eher als die anderen nach Hause. Das flei√üige Kind hatte zum Abendessen bereits Gem√ľsesalat zubereitet und sch√§lte auch ein paar Erd√§pfel, da sie¬†einen unb√§ndigen Appetit auf Bratkartoffeln¬†versp√ľrte¬†¬†¬†¬†¬†standard

Nach dem gemeinsamen Abendessen in trauter Runde forderten der Schlafmangel der letzten Tage und die ungewohnt vielen Stunden an der frischen Luft ihren Tribut. Deshalb endete unser sehr ereignisreiches Wochenende mit dem Steigen in unser Bett am Sonntagabend schon um 19:30 Uhr     erroeten     lachen

Aber¬†supercalifragilisticexpialigetisch war’s!¬†¬†¬†¬†¬† (na, wer kennt’s noch ?)



2011 31.
Dez

Heute gehen mir die jahresend√ľbliche Spr√ľche¬†durch den Kopf: “¬†Die Zeit¬†ist viel zu schnell vorbei gegangen“ und „N√§chstes Jahr treibe ich definitiv viel mehr Sport“. Es ist nun mal wieder 31.12, da bleiben einem solche Gedanken einfach nicht erspart¬†¬†¬† zwinker

Die letzte Woche des Jahres musste ich arbeiten, aber ich habe mich freiwillig daf√ľr gemeldet.¬†Allerdings f√ľhlten sich die Abende¬†wie ein Hauch von Urlaub an. Apropos Urlaub.

Unseren 6. Hochzeitstag werden wir auf den Str√§nden von Fuerteventura verbringen. Mal sehen, ob unsere m√ľhsam in¬†der VHS erworbenen¬†Spanisch-Kenntnisse¬†dort n√ľtzlich sein werden. Wenn auf der Insel wider Erwarten mehr Englisch und Deutsch gesprochen wird, dann m√ľssen wir bis zum Sommerurlaub warten, um zu erfahren, ob die Einheimischen uns verstehen k√∂nnen. Denn wir haben eine „kleine“ Westeuropa-Tour geplant, welche √ľber Frankreich und Spanien bis nach Portugal f√ľhrt.¬† Ich freue mich schon jetzt enorm drauf!

Aber bis dahin freue ich mich √ľber die kleineren Dinge, welche ich in dieser Woche erleben durfte. Z.B.: wir trafen uns mit einer guten Freundin zum „Gehirnupdate“, da man beim Mailen festgestellt hat, dass unser¬†Informationen √ľber einander¬†irgendwie immer mehr auseinanderdriften und wir das √§u√üerst schade finden. Einen weiteren Abend habe ich m√§nnerlos mit einer anderen Freundin im KiF¬†verbracht. Ich habe schon lange mit dem Film „The Help“ gelieg√§ugelt und zwischen den Jahren hatte ich endlich auch Zeit daf√ľr. Ein sch√∂ner Frauenfilm, sehr zu empfehlen!

Gestern waren mein Schatz und ich erneut zusammen unterwegs. Ein Dresdner Couchsurferp√§rchen hat zum Spieleabend eingeladen und wir haben uns „angemeldet“. Im Gegensatz zu den CS-Treffen kam eine kleine, aber sehr lustige Gruppe zusammen. Mein Interesse f√ľr Strategiespiele a la „Siedler von Catan“ ist milde gesagt gering. Gl√ľcklicherweise war ich nicht die einzige, welche eher auf¬†lustige Kartenschiebereien steht.¬†Dabei hat¬†man noch genug M√∂glichkeiten, sich nebenbei zu unterhalten oder¬†eine Pause einzulegen,¬†wenn das Gespr√§chsthema¬†sehr interessant ist. Dann f√§llt es einem wesentlich leicher das zu tun, als in einer Situation, wo man gerade¬†das letzte St√ľck¬†eines fremden Landes zu erobern¬†¬†¬†¬†zwinker

Jetzt kenne ich auf jeden Fall die Spielregeln von „Alles Tomate“ (lustiges Memoryspiel f√ľr Fortgeschrittene), „Elf nimmt“, „DOG“ (dabei geht es¬†gar nicht um¬†Hunde – es ist eher als „Mensch, √§rgere dich nicht“ in einer alternativen Ausf√ľhrung zu beschreiben) und „Privacy“¬† (definitiv kein Familienspiel¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ). Wir hatten so viel Spa√ü beim Spielen, dass uns unsere Kissen und Decken¬†erst um 1: 30 Uhr¬†empfangen durften¬†¬†¬† lachen

Jetzt warten wir noch bis¬†die letzten beiden von¬†sechs eingeladenen Teenagerinnen zu Stephanies Party ankommen, damit wir zusammen essen k√∂nnen. Letztes¬†Silvester haben wir das neue Jahr mit Leuten begr√ľ√üt, welche etwas √§lter sind als wir, dieses Jahr ist die jungere Generation dran, uns zu ertragen¬†¬†¬† zwinker

Ich w√ľnsche allen meinen Bekannten,¬†Freunden und¬†Lesern¬†einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012!



2011 19.
Dez

Ich bin wirklich sehr froh, dass meine wilde Medizinmischung aus Ingwertee, Honig, selbstgemachter H√ľhnersuppe und den Tabletten vom Arzt sowie viel Ruhe und Schlaf ihre Wirkung gezeigt haben.

Katja hat uns n√§mlich schon vor Monaten zur ihrer Geburtstagsfeier eingeladen. Das arme M√§del ist in Dezember geboren, da ist es nicht so einfach die Leute zum Feiern zusammenzutrommeln, insbesondere, wenn der Geburtstag wie dieses Jahr auf einen Adventssonntag f√§llt. Zu ihrem 30. hat sie daher alle bereits schon im Oktober¬†zum Reinfeiern eingeladen. Wir sind noch nicht sehr lange mit ihr befreundet und das Gros der G√§ste war uns daher unbekannt. Aber sie hat¬†das Problem f√ľr alle mit einer chronologisch gestalteten¬†Vorstellungsrunde wunderbar gel√∂st. Mein pers√∂nliches Aha-Erlebinis dieses Abends war das Kennenlernen ihrer j√ľngeren Schwester, denn beim Vorstellen schaute sie mich an und meinte „Ich kenne dich schon“. Ich war sprachlos, weil ich mir sicher war, dass ich au√üer Katjas Sohn noch keine Person aus ihrer Familie vorher gesehen habe. Auf meine Nachfrage, wo wir uns denn kennengelernt h√§tten, meinte Linda, dass sie mich von ihrer Arbeit her kennt. Ich w√ľhlte krampfhaft in meinem Ged√§chtnis, aber mir fiel echt nichts Passendes zu ihrem Gesicht ein. Ich musste mir die Bl√∂√üe geben und¬†sie fragen, wo sie denn ihre Br√∂tchen verdient. Als sie das Wort „Lidl“ aussprach und dazu noch die Adresse¬†der Filiale, wo ich oft genug in meiner Mittagspause die Eink√§ufe erledige, wusste ich Bescheid. Zum Gl√ľck bin ich ihr niemals negativ aufgefallen¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬†
Diese Begegnung hat mich noch mehr in meiner persönlichen Philosophie bestärkt, zu allen Dienstleistern immer nett zu sein, denn man weiß nie wann man sich wiedersieht. Tja, nun weiss ich noch besser, dass sich jede Kassiererin plötzlich als Schwester einer neuen Freundin herausstellen kann.

Das Reinfeiern f√ľhrte am Sonntagmorgen dazu, dass Carsten und ich f√ľr uns ungew√∂hnlich lange schlafen konnten und uns erst gegen 11 Uhr zum Fr√ľhst√ľck aufrafften. Wir¬†mussten uns dann allerdings ein wenig beeilen, da wir f√ľr 15 Uhr schon wieder Besuch erwarteten. Wir hatten¬†ein Couchsurferp√§rchen aus Dresden zum gemeinsamen Pl√§tzchenbacken eingeladen. Ich¬†k√ľmmerte mich vorab um Teig & Co und habe dann die meiste Arbeit in die H√§nde von Petra und Joris gelegt. Nach zwei Stunden Arbeit duftete unser Haus herrlich nach Vanillekipferln und Zimtpl√§tzchen¬† ¬†¬†standard
Danach entspannten wir uns bei einem Glas Rotwein auf unserer Couch.¬† Als die beiden nach Hause gingen, haben wir unsere Geb√§ckvorr√§te br√ľderlich aufgeteilt. Ich glaube, dass nun das, was bei uns blieb,¬†bis Heiligabend reichen wird. Allerdings hat Steph schon den Wunsch ge√§u√üert, selber nocheinmal Pl√§tzen zu backen, da werde ich dann wohl einiges zur Arbeit mitnehmen m√ľssen, denn wie mein Mann zu sagen pflegt: „Alleine essen macht dick“¬†¬†¬†¬†zwinker

Wer √ľbrigens wissen m√∂chte, wie unsere fleissigen¬†Pl√§tzchenb√§cker aussehen, m√∂ge hier klicken und gaaaanz nach unten scrollen¬†¬†¬† lachen-xxl



2011 08.
Nov

Wenn wir Couchsurfer bei uns aufnehmen, dann wissen wir bereits aus Erfahrung, dass wir nach solchen Wochenenden definitiv am Schlafmangel leiden werden    zwinker

Nat√ľrlich ist es auch diesmal mit der kleinen Familie Denis, Alla und ihrer 7-j√§hrigen Tochter Polina aus Moskau¬†nicht viel¬†anders geworden. Ab Freitagabend herrschte¬†mal wieder¬†das wilde Sprachendurcheinander von Deutsch, Englisch und Russisch in unserem Haus, doch unsere G√§ste sprachen¬†zum Gl√ľck ganz gut Englisch. Ich musste daher nicht permanent als Verst√§ndigungsbindeglied agieren¬†¬†¬† zwinker

Die Russisch-Kenntnisse meiner Familie haben sich nach diesem Besuch dennoch enorm gebessert. Carsten erinnerte sich selbst an die Vokabeln, welche wir aufgrund¬†des fortgeschrittenen Alters¬†unserer M√§dels nicht mehr so oft nutzen m√ľssen, wie z.B. „Osotorzhno!“ (Vorsicht!). Solche Ausrufe brauchen wir inzwischen f√ľr die nicht mehr, aber wenn man mit einer bis dato bergunerfahreren kleinen Maus im Felsenlabyrinth in der S√§chsischen Schweiz unterwegs ist, kann ein solcher Ausruf viele unsch√∂nen Erfahrungen und¬†schmerzhafte Flugeinlagen ersparen. Andrea hat uns¬†zudem beim Samstagsprogramm in die Dresdner Innenstadt begleitet und Polina hat sie dabei¬†sehr ins Herz geschlossen –¬†daher glaube ich felsenfest daran, dass der Wortschatz meiner Gro√üen am vergangenen Wochenende einen enormen Zuwachs erhalten hat¬†¬†¬† zwinker

Ja, wir haben mit unseren G√§sten diesmal eine etwas ungewohnte Route ausgesucht. Nat√ľrlich¬†grasten wir zuerst am Samstag die Altstadt mit all¬†ihren Klassikern ab, nur f√ľr die Galerie „Alte Meister“ war leider keine Zeit mehr geblieben. Daf√ľr konnten wir den „Drei Haseln√ľsse f√ľr Aschenbr√∂del“-Fans wenigstens noch Schlo√ü Moritzburg zeigen.
Am¬†Sonntag fuhren wir zuerst zur Bastei, weil diese Aussicht aus unserer Erfahrung¬†einfach jeden umhaut¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† und so war es auch diesmal. Danach entschieden wir uns, auch dem Kinde etwas Gutes zu tun und fuhren zum Felsenlabyrinth, wo sie ausgiebigst herumklettern konnte ohne gleich in¬†die N√§he von √ľber hundert Meter tiefe Abgr√ľnde zu geraten. Ich sch√§tze, diese Erfahrung bleibt f√ľr unseren Besuch ebenfalls sehr positiv bzw. einmalig in Erinnerung¬†¬†¬†¬†standard¬†¬†¬† nicht nur wegen des Picknicks auf dem Felsenplateau:

Ich¬†kann¬†an diesem Wochenende mein i-T√ľpfelchen mit Denis verbuchen. Er schreibt in seinem Blog¬†nicht nur √ľber¬†seine Reisen, sondern bewertet auch unterschiedliche Weine. Da¬†wollte ich mit meinem Mini-Weinkeller seinem Gaumen mit einigen neuen Weinerfahrungen aushelfen. Unser Mitbringsel aus Australien kam bei ihm genau so gut an, wie ein trockener Sekt vom Schlo√ü Wackerbarth¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† ich bin mal gespannt, wie er es in Worte fassen wird.

Nur der Abschied am Montagmorgen war etwas schmerzhaft f√ľr uns, denn¬†der Bus nach Berlin, welcher unsere G√§ste zum Flughafen bringen sollte, fuhr bereits um 4:45 Uhr am Hbf-Dresden ab¬†und wir unterbrachen unsere Nachtruhe¬†gegen 3:30 Uhr f√ľr eine halbe Stunde, um unsere G√§ste¬†noch geb√ľhrend¬†verabschieden zu k√∂nnen.¬†Dann stand das Taxi auch schon vor der¬†Casa OLCA¬†und hat sie mitgenommen …



2011 16.
Okt

Da sich das Wochenende von seiner besten Seite gezeigt hat, w√§re es eine S√ľnde, das sonnige Herbswetter nicht auszunutzen. Also habe ich am Samstag¬†noch etwas Zeit in meinem Vorgarten zugebracht und viele abgebl√ľhte Blumenstengel entfernt. Diese Tat musste gefeiert werden und deshalb habe ich ein ganzes Blech¬†leckeren Zwiebelkuchen¬†gebacken. Den dazu passenden Federwei√üen habe ich mir wohlweislich bereits am Vortag organisiert.¬†¬†¬† zwinker

Heute¬†standen eher¬†au√üerh√§usliche Aktivit√§ten auf dem Plan. Da Carsten und ich beim letzten Couchsurfing-Treffen ein nettes Studentenp√§rchen aus Karlsruhe kennenlernten, die ihr Studium genau so wie unsere Gro√üe vor einer Woche an der TU Dresden angefangen haben, wollten wir noch etwas mehr Zeit mit den beiden verbringen und ihnen gleichzeitig noch etwas mehr¬†in der N√§he ihres neuen Wohnsitzes zeigen. Wir haben uns als Ziel die Pillnitzer Gegend ausgesucht. Die Weinberge dort und auch der Park um das Schloss sind im Herbst immer einen Besuch wert. Das mussten wir einfach der zugezogenen Jugend vorf√ľhren.¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Und was soll ich sagen, sie fanden es toll!¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† Das Wetter hat phantastisch mitgespielt und unterwegs haben wir sogar eine wirklich au√üergew√∂hnliche Begegnung gehabt.¬† Mal ehrlich, wie¬†oft trefft¬†ihr¬†T√ľr-zu-T√ľr-Nachbarn ausgerechnet in einer ziemlich weit entfernten Ecke der Stadt?¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Wir haben das heute sogar zweimal geschafft.¬†¬†¬† standard

Die 5 Stunden vergingen wie im Fluge und dann haben wir unsere CS-Freunde zur√ľck nach Hause gebracht. Die Studenten mussten noch lernen, w√§hrend unsereiner mit gutem Gewissen den Abend in Ruhe am Rechner und vorm Fernseher ausklingen lassen kann.

Hier ist etwas sch√∂nes Herbstliches f√ľr die geduldigen Leser:¬†¬†¬† standard

 



2011 06.
Mrz

Dieser Gedanke ging mir in den letzten Tagen immer wieder durch den Kopf. Allerdings¬†m√∂chte ich nur 8 davon bei meinem Arbeitgeber verbringen und f√ľr mehr Schlaf brauche ich die Mehrstunden auch nicht. Ich habe derzeit einfach wieder viel zu viele Ideen und Pl√§ne und¬†ein Tag reicht nicht aus. Naja, aber ich werde versuchen auch weiterhin das meiste aus den verf√ľgbaren 24 Stunden herauszuholen, ohne auf mein Gehalt und meine aberwitzigen Schlaffilme zu verzichten¬†¬†¬†¬†zwinker

Die Wochen f√ľllen sich¬†wieder viel mit allerlei Terminen. Seit Donnerstag gehen¬†Carsten und ich¬†wieder zu unserem Spanischkurs, denn auch wenn die Ferien einen Monat lang andauerten,¬†irgendwann sind sie auch zu Ende.¬†Am Freitag hatte ich mal wieder Sp√§tdienst, aber statt danach lange am Rechner zu sitzen oder einfach zu chillen, putzte ich auf die Schnelle unser Haus. Am Samstag morgen holten wie n√§mlich¬†ein Couchsurferp√§rchen aus Prag am Dresdner Hauptbahnhof ab und die sollten die Casa OLCA in einem sauberen Zustand vorfinden.

Der Zug kam p√ľnktlich um 8:46 Uhr und¬†wir bem√ľhten uns erneut, die Sch√∂nheiten¬†Dresdens zu pr√§sentieren. Ich denke wir werden von Stadf√ľhrung zu Stadtf√ľhrung immer besser. Schade nur, dass die Stadt selbst uns das Leben dabei schwer macht, denn z. B. ein sch√∂ner Spaziergang im Zwinger, wie wir ihn am liebsten machen, ist derzeit durch¬†umfangreiche Umbauma√ünahmen inklusive Ger√ľste, Bretterw√§nde und Absperrungen nicht m√∂glich. Naja, wir machten dennoch das Beste¬†daraus, schlie√ülich haben wir immer genug Alternativen in unserem Programm¬†¬†¬† lachen

Heute, nach einem langen Fr√ľhst√ľck, brachte Carsten Mellisa, Lukas und mich in die Stadt, denn unsere G√§ste wollten unbedingt¬†eine Fotoausstellung¬†im Kupferstichkabinett sehen und auch mein Interesse daf√ľr war geweckt. Carsten ist von Kunstausstellungen meistens nicht sonderlich angetan und so spielte er einen zuverl√§ssigen Taxifahrer, da er uns nach der Besichtigung auch p√ľnktlich abgeholt und¬†zum Bahnhof gebracht¬†hat, wo wir unseren internationalen Besucher bis zum Zug begleiteten.

Jetzt sind unsere¬†G√§ste bestimmt schon gut zu Hause angekommen¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† Ich habe inzwischen¬†den n√§chsten Termin ausgemacht – f√ľr den kommenden¬†Montag. Es hat in der letzten Woche leider nicht geklappt, mit einer Freundin den Film „Black Swan“ anzusehen, stattdessen¬†gehe ich nun mit einer anderen Freundin in den¬†Ballettstreifen „Pina“.



2011 10.
Feb

In dieser Woche freue ich mich jeden Tag wenn ich auf den Kalender schaue, denn jetzt muss ich bloss noch zweimal arbeiten gehen. Danach kommen die Winterferien und mit ihnen auch eine Woche Urlaub. Ich freue mich schon so sehr darauf!

Am Montag feiern wir unseren inzwischen 5. Hochzeitstag. Diesmal f√ľhrt uns der Weg zum Feiern¬†dieses kleinen Jubil√§ums¬†nach Prag. Wir¬†verbrachten dort¬†schon im September 2006¬†mal ein Wochenende mit G√ľnter und Barbara und haben einiges gesehen, aber¬†Tschechiens Hauptstadt¬†beinhaltet aus unserer Sicht noch viel mehr und eignet sich au√üerdem wunderbar f√ľr einen romantischen Ausflug. Also ist die Stadt perfekt daf√ľr geeignet,¬†am Valentinstag den Bund der Ehe nachzufeiern¬†¬†¬† zwinker

Leider gelingt es mir bislang noch nicht so recht, ein Treffen mit Prager Couchsurfern zu organisieren. Die meisten sind selber an dem¬†Wochenende¬†verreist oder melden sich gar nicht¬†auf meine Anfrage zur√ľck. Das w√§re eigentlich das erste Mal, dass wir bei unserem Hochzeitstagausflug keine netten Leute vor Ort¬†kennenlernen k√∂nnen. Aber ich denke, dass Prager Couchsurfer¬†genau so schlimm mit Anfragen bombardiert werden, wie z.B. London oder Paris. Ich habe¬†mit schweren Herzen sogar¬†Verst√§ndnis f√ľr die Leute dort …

Aber bis dahin muss ich noch vieles zu Hause und auf Arbeit soweit vorbereiten, dass unsere Abwesenheit so gut wie unbemerkt bleibt, was bedeutet, dass ich ganz schön zu werkeln haben werde    zwinker



2010 30.
Dez

Gerade haben wir unsere Couchsurfer aus Rio zum Bahnhof gebracht. Gestern fr√ľh haben wir sie am gleichen Ort vom Zug abgeholt und verbrachten einen gro√üartigen und sehr unterhaltsamen Tag mit ihnen in der Dresdner Innenstadt. Mit dem Wetter hatten wir insofern Gl√ľck, dass es ein sch√∂ner sonniger Dezembertag war und insowern Pech, dass es trotz der Sonne im Durchschnitt die Temperatur von etwa -14¬įC herrschte. Carsten und mir hat es weniger ausgemacht als unseren sonnenverw√∂hnten G√§sten, aber auch sie haben sich die vielen Stunden lang wacker geschlagen.

Die Stadtf√ľhrung wurde mit einer Pause im Cafe gegen√ľber der Frauenkirche, einer Bierrunde im Radeberger Ausschank an der Elbe und am Ende¬†einem ca. 4 Stunden langem Abendessen im¬†Brauhaus am Waldschl√∂sschen unterbrochen.¬†¬† standard¬†¬†

Den ganzen Tag¬†herrschte mal wieder ein Sprachenmix, da Claudia aus Deutschland stammt und nat√ľrlich fliessend Deutsch spricht und¬†Carlos ein waschechter, 2m gro√üer Brasilianer und ein erfahrener Couchsurfer mit guten Portugiesisch- und Englischkenntnissen ist. In dieser Zusammenstellung mischten wir immer wieder Deutsch und Englisch – Portugiesisch spielte (leider) eine etwas untergeordnete Rolle.¬†¬† zwinker

Aber nun fahren sie weiter nach Prag und wir widmen uns erneut unserem Familienleben. Wenn alles so l√§uft wie wir uns vorgenommen haben, werden wir es¬†uns heute in der „Toskana Therme“¬†gut gehen lassen.

Auf jeden Fall habe ich heute noch einen weiteren Grund zum Jubeln, denn gerade jetzt verfasse ich meinen 250. Blogeintrag und das noch vor dem 3. Geburstag meines Blogs.  lachen

So, meine Familie ist versammelt am Fr√ľhst√ľckstisch und ich werde mich ihnen anschlie√üen, bevor alle leckeren, von uns mitgebrachten,¬†Donuts ohne mich aufgegessen werden.¬† unschuldig