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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 19.
Jan

Der Jahreswechsel ist f√ľr uns / mich diesmal auf besonders leisen Pfoten angekommen und irgendwie habe ich das Gef√ľhl, dass es gar keine zeitliche Z√§sur gegeben hat. Gl√ľcklicherweise gibt es sch√∂ne Rituale bei den OLCAs, die in meinem Fall einerseits ein Beweis daf√ľr sind, dass ein Jahr meines Lebens wieder vorbei ist, anderseits aber zeigen, wie sch√∂n das Jahr insgesamt war, was man so alles erlebt hat und auch mit wem. Dazu geh√∂rt zweifelsohne eben auch das Auspacken meiner Jahres- bzw. Erinnerungskiste. Ihr wollt sicher wissen, was sich diesmal so alles angesammelt hat, oder ? Das m√∂chte ich euch selbstverst√§ndlich auch dieses Jahr (wie die anderen bisher: 2013, 2014, 2015 & 2016) nicht vorenthalten    zwinker

Und nun im Detail, was ein paar dieser Sachen zu bedeuten haben Рein Klick auf das Bild vergrössert die Übersicht und nach jeder Beschreibung wird ein Hinweis zur Position des Belegs gegeben.

Premieren des Jahres:

  • Zum ersten Mal bin ich dank S&V Mobility auf einem Segway gefahren (es war einst ein ganz uneigenn√ľtziges Geschenk an meine Orangenh√§lfte). Dabei habe ich so viel Spa√ü gehabt, dass wir einen weiteren Segway Ausflug – ebenfalls ganz uneigenn√ľtzig – an Anna schenkten, damit auch ihr lang gehegter Wunsch mal in Erf√ľllung gehen konnte.    [oben links]
  • Carsten durfte zum ersten Mal in seinem Leben einen Trabant 601 lenken. Beim Kurven durch die Dresdner Stra√üen war ich mit meiner Beifahrerin-Rolle ganz zufrieden und so hat nur mein Mann nach der Fahrt ganz berechtigt seinen Trabi-F√ľhrerschein erhalten!    [oben links & oben rechts]
  • Beim 18. Dresdner Pflegetag durfte ich zum ersten Mal mit dabei sein und ich muss sagen, es gab wirklich jede Menge interessante Vortr√§ge. Einen gro√üen Dank an meine Chefin, dass sie mich mitgenommen hat.    [mittig links]
  • Zum ersten Mal habe ich eine eigens kreierte Kette zusammengestellt und aufgef√§delt. Dabei war ich so erfolgreich mit meinem Entwurf, dass ich nach exakt dem gleichen Muster noch zwei weitere im Perlenladen herstellte: eine f√ľr Anna und eine f√ľr Susanne … ich habe auch schon gesehen, dass sie diese Werke tats√§chlich tragen und nicht nur aus H√∂flichkeit dankten    standard    [unten links]
  • Zum ersten Mal konnte ich beim Sommerfest meines jetzigen Arbeitgebers teilnehmen und war sehr von der gro√üen Organisation und der Zusammenkunft der vielen Mitarbeiter beeindruckt. Mehr durch Zufall habe ich dort auch eine Mutter getroffen, die wir bislang nur von gemeinsam besuchten Elternversammlungen von Stephanies Klasse im Gymnasium kannten. Beim Quatschen stellten wir allerdings fest, dass wir inzwischen seit fast zwei Jahren immer wieder dienstlich miteinander telefonieren, doch da wir beide nicht die gleichen Nachnamen wir unsere M√§dels haben, war weder ihr noch mir klar, wer sich am anderen Ende des Telefon befand. Was f√ľr ein Aha-Erlebnis!!!    zwinker    [oben links]
  • Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich ganz legal (nat√ľrlich gegen ein entsprechendes Zusatzentgelt) an jeder gro√üen und langen Schlange in einem Freizeitpark vorbeigetrabt. In den Universal Studios in L.A. darf man f√ľr 90$ mehr v√∂llig tiefenentspannt von ganz hinten nach ganz vorne gehen … mit einem „Front of Line“-Ticket um den Hals. Einen gro√üen Dank an Ines f√ľr die Idee, uns zu √ľberzeugen, diese „Schummelp√§sse“ doch zu kaufen!    [lila Anh√§nger mit schwarzen B√§ndchen mittig links]
  • Zum ersten Mal habe ich zu Ostern ein Geschenk bekommen, welches eigentlich gar nicht f√ľr mich bestimmt war. Andrea hat n√§mlich bei Oxfam Geld f√ľr ein Zicklein gespendet, damit das an eine bed√ľrftige Familie gegeben werden kann. Ich habe im Gegenzug einen K√ľhlschrankmagneten mit dem „kleinen Milchgesicht“ bekommen und bin zudem sehr stolz auf meine Tochter, die wirklich versucht, unsere Welt ein bisschen besser zu machen.    [mittig rechts]

Auf Reisen versuchen wir immer etwas Neues zu entdecken und davon gab es im Jahre 2017 zum Gl√ľck auch wieder reichlich:

  • Unseren 11. Hochzeitstag verbrachten wir diesmal in einem RIU-Hotel auf den Kapverden. Die Anreise nach Boa Vista war mit ca. 5200 km die bislang gr√∂√üte Entfernung, die wir f√ľr diesen Anlass im Februar zur√ľckgelegt haben … vom Hochzeitstag in Las Vegas mal abgesehen    zwinker   bin gespannt, wann das wieder getoppt wird und wie es weitergeht in den Reihen der OLCAschen Hochzeitstagsurlaube: Hamburg (Norddeutschland) – Bad Schandau (Ostdeutschland) – Antalya (S√ľdt√ľrkei) – Torremolinos (S√ľdspanien) – Prag (Tschechien) – Corralejo auf Fuerteventura (Spanien) – Weimar (Ost-Deutschland) – Schnaittach bei N√ľrnberg (S√ľddeutschland) – Jelena G√≥ra (Westpolen) – Playa del Ingl√©s auf Gran Canaria (Spanien) – Praia de Salines auf Boa Vista (Kapverden). Ihr seht: mal zieht es uns in die W√§rme und mal bleiben wir in der Februark√§lte … Boa Vista z√§hlt da nat√ľrlich zu wohltemperierten Destinationen und hat uns mehr als beindruckt – die Insel ist auf jeden Fall eine Reise wert.    [diverse Dinge links/mittig oben]
  • In Wien schlenderten wir nicht nur ein verl√§ngertes Wochenende durch die sch√∂ne Innenstadt und die m√§rchenhaften Parks samt Schl√∂sser, sondern g√∂nnten uns auch ein oberleckeres St√ľck Sachertorte im gleichnamigen Cafe.    [beiges Zuckerp√§ckchen mittig]
  • Im Nachbarland Tschechien erkundeten wir bei einer einw√∂chigen Rundfahrt mal wieder ein paar St√§dte: in Gablonz kauften wir selbstverst√§ndlich den weltweit bekannten Glasschmuck, in Pilsen durften wir im Rahmen eines Braureibesuchs durch die unterirdischen G√§nge der Innenstadt wandeln, in Krumau galt es die Sch√∂nheit der Stadt zu bestaunen und in Budweis konnten wir bei einem kleinen Stadtfest hautnah mit dabei sein.    [diverse Dinge mittig]
  • London war schon seit Ewigkeiten ein Ziel meiner Reiselust und der Traum wurde im Jahre 2017 endlich erf√ľllt! Auch wenn es nur ein verl√§ngertes Wochenende war und zeitgleich der schreckliche Amoklauf an der London-Bridge und im Bereich des Borough Market stattfand, hat mich diese Stadt mehr als nur in den Bann gezogen – da fahren wir bestimmt noch einmal hin!    [gar nicht erst suchen – zu versteckt]
  • Unseren Sommerurlaub verbrachten wir zusammen mit Ines und Torsten als Rundreise im Westen der USA: Los Angeles, Las Vegas und San Francisco, dazu zahlreiche Nationalparks (z.B. Joshua Tree, Death Valley, Zion, Bryce & Yosemite) und jede Menge anderer Highlights (z.B. Highway 1, Geisterstadt, Autostrand, Tierbegegnungen & ein Speedingticket √ľber 400$). Sorry Carsten, aber mit den beiden hat das Testen der verschiedenen Biersorten an jedem Ort viel mehr Spa√ü gemacht als mit dir Abstinenzler … daf√ľr konnte er aber eben immer ohne vorheriges Auslosen mit dem US-typischen Monster von Auto fahren    standard    [die zwei Bottle Caps mit B√§ren mittig]
  • Auch die IJsselmeer-Gegend war f√ľr Carsten und mich absolutes Neuland, ist aber ebenfalls f√ľr uns ein sehr lohnendes Ziel, um nach einer gewissen Zeit nochmals dorthin zu fahren. Insbesondere das nigelnagelneue Auto samt Fahrradtr√§ger hat sehr zur guten Laune und Erkundung per Pedes und Drahtesel beigetragen.    [ebenfalls gar nicht erst suchen]

Und was haben wir sonst noch so im Jahr 2017 gemacht, unternommen, entdeckt und zelebriert ?

  • Wir konnten gl√ľcklicherweise wieder sehr viel Zeit mit unseren Kindern verbringen: gegenseitige Besuche in Dresden, Potsdam und Chemnitz, haben viel gekocht und vielleicht noch mehr ausw√§rts gegessen, konnten stundenlang spielen und quatschen, haben gemeinsam die Ausg√§nge in den verwinkelten Wirren des Labyrinthehauses in Altenberg gesucht (und gefunden!) und machten uns gegenseitig immer wieder kleine und gro√üe Geschenke mit und auch ohne Anlass. Auch wenn wir jetzt nicht mehr so nah beieinander wohnen (oder vielleicht gerade deswegen?)    zwinker    sch√§tzen wir die gemeinsame Zeit nun umso mehr.
  • Wenn meine Kinder mal nicht in greifbarer N√§he sind und ich dennoch jemanden zum Knuddeln und Schwatzen brauche, dann gibt es da noch das „Adoptivkind“ Julia von meiner Arbeit. Sie hat mich mich diese Jahr zudem immer ganz unkompliziert bei diversen Fotovorhaben unterst√ľtzt, wie z.B. bei den Monatsprojekten „Gegen das Licht“ und „K√∂rpersprache“ – daf√ľr gibt es im Gegenzug auch gerne immer wieder mal ein K√§ffchen beim B√§cker und etwas zu essen    zwinker
  • Apropos Essen. Diese, unsere Lieblingsbesch√§ftigung ist nat√ľrlich auch im vergangenen Jahr bei uns nicht zu kurz gekommen, was die diversen Rechnungen durchaus eindrucksvoll belegen: 
    • Dank Andreas Umzug nach Chemnitz haben wir jetzt √∂fter einen Grund, im Meyers Diner einzukehren.    [mittig links]
    • Wir waren mit Kindern beim allerersten Osterbrunch des Eivissa Cafes.    [mittig]
    • Im Milchm√§dchen kann man bei sehr leckerem Kuchen und dazu passendem Kaffee auch f√ľr ganz lange Zeit versacken.    [mittig]
    • In der L’Osteria f√ľllten wir zu f√ľnft nach einem Wandertag unsere Energiereserven auf. Wer der f√ľnfte ist? Karl, Andreas Freund. Ja er geh√∂rt nach mittlerweile 5 Jahren schon irgendwie fest zur OLCA-Familie    zwinker    [mittig]
    • Nach ewigen Zeiten haben Carsten und ich uns mal wieder Essen nach Hause liefern lassen – im Schnizz vor Ort wird man ganz prompt bedient, zu Hause mussten wir eine gute Stunde auf unsere Bestellung warten … beim n√§chsten Mal gehen wir lieber wieder direkt dorthin    standard    [unten links]
    • Im mexikanischen Restaurant Espitas haben wir zusammen mit Ines und Torsten gebruncht und dabei live bzw. sogar hautnah miterlebt, wie man Dia de los Muertes auch in Deutschland feiern kann.    [unten mittig mit den Glitzersteinchen vom Schminken]
    • Wir haben inzwischen das ganz in unserer N√§he befindliche, indisches Restaurant Agra sehr zu sch√§tzen und lieben gelernt. Gutes, leckeres Essen und eine immer nette Bedienung. Dieser Genusstempel hat uns in 2017 gleich mehrmals gesehen und es wird sicherlich auch in 2018 so weitergehen    standard    [unten mittig und rechts]

√úber Essen k√∂nnte ich sicherlich noch etliche Seiten f√ľllen (traditionell deutsch im Brauhaus am Waldschl√∂sschen, griechisch im Olympia, sommerlich im Biergarten El Horst, fleischig im Steakhaus Alte M√ľnze/Applaus, alpenl√§ndisch im Swiss√ītel, t√ľrkisch im Ocakbasi, russisch im Odessa, Running-Sushi im Shou, chinesisch im Dschingiskhan, …), aber Platz f√ľr ein bisschen Kultur muss auch noch sein:

  • Zusammen mit Anna waren Carsten und ich im Boulevardtheater bei einer Lesung von Vladimir Kaminer – egal wie oft man ihn schon geh√∂rt und gesehen hat, wie k√∂nnen nicht genug von ihm bekommen! Und Anna hatte am Ende ebenfalls Bauchschmerzen vor Lachen …    [oben mittig]
  • Am Abend des Konzerts von Apparatschik hat Carsten nur Taxidienste √ľbernommen, denn Anna und ich hatten jede Menge Spa√ü bei der Veranstaltung im Club Tante Ju, wo wir auch mal ganz verr√ľckt unbeschwert das Tanzbein schwingen konnten, und er brachte zeitgleich Andrea mit dem Auto zur√ľck nach Chemnitz, da aufgrund des Sturms keine Zug mehr gefahren ist.    [hellgr√ľnes B√§ndchen samt Ticket unten mittig]
  • Das Programm „Schwer im Stress“ von Markus Maria Profitlich, welches wir gemeinsam mit Ines und Torsten besuchten, war leider nicht so spritzig wie wir es nach dem TV-Format „Mensch Markus“ erwartet h√§tten … unseren Spa√ü hatten wir dennoch.    [ebenfalls gar nicht erst suchen, da zu versteckt]
  • Im Kino waren wir in 2017 gerade drei Male – vor ein paar Jahren was das allerdings noch ganz anders: „Fast & Furious 8“ (super Action), „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ (sagenhafte Bilder und das sogar mit starker Story!) und nat√ľrlich „Paddington 2“ (so s√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľss und knuffig!).    [1x links mittig & 2x rechts mittig]
  • Auch nominell weniger als die letzten Jahre sind wir im vergangenen bei Igel-Touren mit dabei gewesen. Aber zum einen gibt es dieses Jahr vielleicht mehr Gelegenheiten f√ľr die verpa√üten F√ľhrungen und zudem kamen auch schon wieder ein paar neue Interessante dazu – d.h. es k√∂nnte 2018 durchaus wieder mehr werden    zwinker    [rechts unten]
  • Nat√ľrlich durfte ich auch diesmal wieder die T√§nzerinnen von IDC als Fotografin beim St. Patricks Day und auch bei ihrer eigenen Veranstaltung „Tap&Clap“ begleiten.    [links unten]
  • Und ich habe in 2017 sogar selber einen kleinen Beitrag zum Kulturleben von Dresden beitragen k√∂nnen, denn meine Bilder „Teddyb√§ren auf Tour“ wurden im Rahmen einer Vernissage in der Ver√§nderBar ausgestellt und zusammen mit einer Phrase4-Lesung er√∂ffnet:

Puh ist das schon wieder viel Text geworden und eigentlich k√∂nnte ich noch viel viel mehr √ľber die bislang nicht erw√§hnten oder auch √ľber jedes einzelne St√ľck schreiben, denn so viele Erinnerungen stecken in jedem Fetzen Papier und in der noch so kleinen Kleinigkeit, welche meine Jahreskiste vor ein paar Tagen preisgegeben hat. Aber ob man immer alles erz√§hlen sollte? Ich denke, ein paar Sachen lasse ich einfach mal nur als Bild so stehen … aber wenn ihr dennoch Fragen zu irgendetwas auf dem Foto habt (z.B. zum wei√üen Kn√§ul da oben rechts    zwinker    ), beantworte ich euch diese sehr gern.

√úbrigens, das Sammeln von Erinnerungsst√ľcken f√ľr 2018 hat in der nur kurz leer gewesenen Kiste schon l√§ngst wieder begonnen   zwinker



2017 17.
Apr

Es hat lange gedauert, aber nun l√§sst sich endlich der Fr√ľhling an einigen Tagen auch in unserer Gegend samt Begleitung von Sonne und W√§rme blicken. Noch hat er sich zwar nicht f√ľr einen dauerhaften Aufenthalt entschieden, aber wir lassen uns nicht durch seine Unentschlossenheit entmutigen und genie√üen einfach all das, was man nach einem langen Winter vermisst hat.

Zum Beispiel einen Wandertag als Familie (so passiert am 2.4.):

Hier haben wir schon wieder gut zu lachen, denn der lange und mit Steigungen gespickte Weg zu den Schrammsteinen liegt bereits hinter uns.

So haben wir den recht steilen Auf- und Abstieg absolut unfallfrei gemeistert    lachen

Die W√§rme eines sch√∂nen Freitagnachmittags (es war der 31.3.) lockte Julia, Randy, Carsten und mich auch zu einem Treffen bei unserem Haus- und Hofd√∂nermann und danach beschlossen wir ganz spontan, dass sich dazu perfekt eine Portion Eis bei „Willy Vanilli“ als Nachtisch anbietet. Damit noch nicht genug, g√∂nnten wir uns anschlie√üend sogar noch einen gem√ľtlichen Schwatz im nicht weit entfernten Biergarten „El Horst“ – mal ehrlich, so f√§ngt ein Wochenende doch wirklich toll an, oder nicht ?    standard

An einem anderen sch√∂nen Sonntag (9.4.) war unser Tagesprogramm ziemlich stark auf gutes Essen in noch besserer Gesellschaft ausgerichtet    standard    und wer uns kennt, weiss, dass wir beides stets sehr gut zu sch√§tzen wissen    zwinker

Vormittags gab es leckeres und wirklich gesundes Fr√ľhst√ľck bei Dana …

… und weil wir ganz schlecht im Schnorren sind, haben wir nat√ľrlich ein paar Beitr√§ge aus der russischen K√ľche beigesteuert: eine kalte Gem√ľsesuppe namens Okroschka (die Sch√ľssel mit milchig-wei√üem Inhalt in der Mitte), einen traditionellen Schichtsalat mit Hering (hinten neben der Kaffeekanne), eine 1 Liter-Packung Birkensaft (leider nicht auf dem Tisch) und eingelegte Patissons (die gelben, kleinen K√ľrbisse hinter der K√§seplatte). Ihre Dinkelvollkornbr√∂tchen (ganz vorne rechts) mit Waln√ľssen passten jedenfalls perfekt dazu! Und erst recht die zahlreichen selbstgemachten Aufstriche in den vielen kleinen Glasd√∂schen! Wir hatten nach dem Essen kugelrunde B√§uche, aber wenigstens ein reines Gewissen, weil man sich immerhin recht gesund ern√§hrt hat    lachen

Nachmittags genossen wir die Sonne im Garten von Ines und Torsten. Wie man sehen kann, ist deren Katze Lisa besonders gut im Genie√üen:

Sie wusste immer ganz genau, wo sie gerade am besten ihre Streicheleinheiten abholen konnte    zwinker

Ich f√ľr meinen Teil freue mich au√üerdem enorm dar√ľber, jeden Tag das Erwachen der Natur zu entdecken. Ist es nicht faszinierend, zu sehen, wie die alten, schwarzen und knorrigen √Ąste frische, gl√§nzende Bl√§tter bekommen?

Auch √ľber die Bienen und andere Summ-Tierchen, welche sch√∂n eifrig bei der Arbeit sind,  freue ich mich sehr!

Da man bei dem Wetter wieder √§u√üerst gerne seine gem√ľtliche Wohnung verl√§sst, kann man auch einiges Neues entdecken. So haben Andrea, Carsten und ich gestern mehr oder weniger zuf√§llig entdeckt, dass es in Dresden einen Edward-Snowden-Platz gibt … wenn auch nur inoffiziell:

Wir waren √ľbrigens zu dem hinter dem Stra√üenschild beworbenen Cafe „Eivissa“ beim Osterbrunch:

Das Essen war wirklich klasse, nur organisatorisch lief dort leider noch nicht alles rund. Wir wollen aber Nachsicht √ľben, denn es war f√ľr die Mitarbeiter dieses Caf√©s wohl das allererste des bald regelm√§√üig stattfindenden Brunchens. Hoffen wir, dass sie k√ľnftig das Buffet schon vor dem Eintreffen der G√§ste aufbauen und dass die Zuordnung der Kellner zu den Tischen klarer definiert wird. Vielleicht probieren wir es nochmals mit einem weiteren Brunch irgendwann in der Sommerzeit, denn diesmal war an das Sitzen unter Sonnenschirmen auf der Terrasse aufgrund von viel zu klein geratenen Temperaturen und immer wiederkehrenden Regeng√ľssen leider nicht zu denken …

Der Nachmittag, welchen wir in einer anderen, f√ľr uns ebenfalls neuen Lokalit√§t verbracht haben, war zwar schon um einiges sonniger, aber auch im Caf√© „Milchm√§dchen“ blieben wir dennoch lieber drinnen, denn wir wissen ja, dass man im April nicht auf best√§ndiges Wetter bauen kann    zwinker

Die selbstgemachten Kuchen dort waren wirklich oberlecker und sehr zu empfehlen!

Sie passen perfekt zu meinem ersten Eiskaffee dieses Jahres    standard    na, wer erkennt darin auch einen Osterhasen?

Dass es am Ende eine Milchm√§dchenrechnung (so stand es original auf der Quittung!) gab, versteht sich ja von selbst    standard

Wir haben dieses Jahr alles in allem ein eher gem√ľtliches Osterfest gefeiert und eine sehr sch√∂ne, entspannte und lustige Zeit sowohl zu zweit als auch in Gesellschaft von Andrea und Karl verbracht, z.B. mit einem Spieleabend. Zum Zuge gekommen sind Halt mal kurz, das gute alte „Mensch √§rgere dich nicht“ und Potato Man – es gab bei jedem Spiel wirklich sehr viel zu lachen    lachen

Ansonsten haben Carsten und ich unsere viert√§gige, dienstfreie Zeit dazu genutzt, einiges vom Tisch zu bekommen, was schon viel zu lange darauf gewartet hat, endlich erledigt zu werden. Ich habe mir au√üerdem nach einer langen Pause wieder mal richtig viel Lesezeit verordnet – das tut immer wieder so gut!

Nun seid ihr an der Reihe, mir zu berichten, was ihr an den sch√∂nen Fr√ľhlingstagen und zu Ostern erlebt habt    zwinker



2016 03.
Apr

Mama sagt, dass die Feiertage immer viel zu schnell vorbei sind. Ich glaube, sie hat auch diesmal, wie so oft, Recht. Zum Beispiel habe ich zu Ostern so viel erlebt, dass ich erst den Rest der Woche gebraucht habe, um alles Erlebte in meinem kleinen Kopf zu sortieren Рso viel war das!

Meine Bäreneltern haben mich nämlich zu einem Osterspaziergang mitgenommen. Ich dachte zuerst, dass dieser Wegweiser schon die ganze versprochene Übärraschung verderben wird:

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B√§renstein ist bestimmt f√ľr mich und meine B√§renkumpels ein Must-See-Ort! Ab√§r heute¬†war das erst einmal nicht unser Ziel. Wir wanderten los und ich hatte allerhand Hindernisse zu √ľb√§rstehen:

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Bloss gut, dass die Natur im Wald schon mal ab und an f√ľr¬†eine¬†passende Sitzgelegenheit f√ľr m√ľde B√§renf√ľ√üe gesorgt hat:

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Mama hat auch gesagt, dass ich √ľb√§rall sch√∂n aufpassen soll, denn es ist Ostern und der¬†Osterhase verliert gern aus seinem prall gef√ľllten Korb irgendwelche Eier. Und ich habe tats√§chlich eines davon gefunden!

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Ich habe es abär nicht sofort verputzt, sondern heimlich in Mamas Tasche untergebracht:

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Ich dachte dann, dass B√§rM√§rzenbecher auch ein gutes Versteck f√ľr Ostereier w√§ren, aber ich habe leider nur ganz viele wei√üe Bl√ľmchen gefunden. Da ich so ein kleiner¬†Teddy bin, waren die f√ľr mich schon fast so undurchdringlich wie ein gro√üer Wald!

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Es hat gedauert, bis ich da wieder rausgekommen bin! Danach f√ľhlte ich mich echt ersch√∂pft und musste mich in einem Baumwurzelsessel ausruhen:

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Als ich mich in meinem bequemen Sitz umdrehte, habe ich die versprochene Übärraschung gesehen! Meine Ines ist auch zu diesem Spaziergang gekommen! Sie und ich haben dann zusammen geguckt, ob wir hinter den Wolken auch etwas Sonne sehen können, haben aber nichts Helles und Rundes entdecken können, so oft wir das auch versuchten:

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Da haben wir uns liebär auf unsere Picknickvorräte gefreut:

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Nat√ľrlich sind wir danach Seite an Seite weitergewandert und schon bald habe ich ein verwunschenes M√§rchenschloss entdeckt.

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Ines hat mich dann hochgehoben, damit ich dieses klarer sehen konnte:

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Sie sagte, dass dieses Schloss Kuckuckstein hei√üt. Ab√§r als wir in das Schlo√ü hineingegangen sind, habe ich dort zwar B√§rge von Steine gesehen, aber keinen einzigen Kuckuck! Zum Kuckuck aber auch! Daf√ľr habe ich dort viele anderen Dinge entdeckt. Ich habe einen Drachen mit dem Wappen in den Krallen gesehen:

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Und danach habe ich das Schossgespenst erschreckt:

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In seinem Gewölbe war es so kalt, dass ich mich liebär mal zum Aufwärmen auf einen Ofen setzte!

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Und einen Zaubärspiegel habe ich in einem der vielen Räume entdeckt. Ich saß direkt davor, abär man konnte mich im Spiegel nicht sehen! So eine Zaubärei!

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Als ich meine Ines wieder gefunden hatte, musste ich ihr nat√ľrlich √ľber alles b√§richten! Sie h√∂rte mir wie immer sehr aufmerksam zu.

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Sie erz√§hlte mir, dass w√§hrend ich so viele Entdeckungen machte, sie auch etwas¬†angeschaut hat¬†– ein echtes Frauenzimmer. Das musste sie mir nat√ľrlich auch gleich zeigen:

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Ich habe dann zu Ines gesagt, dass dies kein Zimmer f√ľr sie w√§re. So viel Platz f√ľr nichts und wieder nichts – das muss doch nur f√ľr total dicke Frauen gebaut worden sein und hei√üt bestimmt nur deshalb Frauenzimmer, weil sie mit ihren Ausmassen durch die¬†T√ľr nicht mehr herausgekommen sind und f√ľr immer und ewig im Zimmer bleiben mussten! Also nix f√ľr sie, denn meine Ines ist so sch√∂n schlank!

Und da dachte ich, weil sie so sch√∂n aussieht, kann sie bestimmt auch zur Feier des Tages mit gutem Gewissen etwas Schoki genie√üen und deshalb habe ich etwas Buntes f√ľr sie organisiert:

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Im Gegenzug habe ich von ihr ein St√ľck vom selbst gebackenen Osterbrot bekommen – das war soooo lecker!

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Ich werde sie mal bei unserem nächsten Übärraschungstreffen nach dem Rezept fragen. So ein Osterbrot mit Rosinen schmeckt bestimmt auch meinen Eltern sehr gut! Und meine Kumpels sind ja auch echte Leckermäulchen, sie werden das sicherlich genau so gerne mögen    standard
Nun muss ich bloss noch wissen, wann ich sie wiedersehen kann ¬† ¬†verliebt ¬† ¬†…



2016 26.
Mrz

Wozu nutzt man in der Regel die Feiertage? Genau, um diverse Sachen zu Ende zu bringen, welche im Alltag immer wieder aufgeschoben waren. So haben auch wir die Osterzeit schon zu Beginn daf√ľr genutzt, unseren Jahresbericht f√ľr das Jahr 2015 fertig zu schreiben. Wie immer habe ich schon vor einigen Tagen den ersten Entwurf zusammengeschustert, Carsten hat diesen¬†dann¬†in eine lesbare und verst√§ndlichere Form gebracht und die beiden Kinder wurden anschlie√üend als Korrekturleser eingespannt. Nun ist unser pers√∂nlicher R√ľckblick auf das vergangene Jahr auf unserer Seite ver√∂ffentlicht und ab jetzt unter dem¬†passenden Klingelknopf¬†zu finden:

klingel_2015_jahr

Die OLCAs w√ľnschen euch viel Spa√ü beim Lesen¬†¬†¬† standard

Und wozu nutzt man die Feiertage noch? Genau, um sich mit Freunden zu treffen und auch irgendetwas Neues zu entdecken. Also waren wir gestern mit Ines und Torsten unterwegs. Die beiden haben Carsten und mich zu einer Überraschungswanderung eingeladen. Mit dem Auto fuhren wir zum Städtchen Liebstadt, um dort eine kleine Wanderung auf dem Walter-Jobst-Lehrpfad zu machen. Unterwegs haben wir sogar ab und an ein paar Schokoeier gefunden:

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Ein Teil der 5,5 km langen Strecke erinnerte uns sehr stark an einen echten Hexenwald aus dem Märchen: Bäume standen nackt und leblos da, Moos breitete sich auf dem Gestein aus und auch die Tatsache, dass wenn man nicht aufpasste, man schnell vom Pfad abkommen und hinunterrutschen konnte, verlieh diesem Abschnitt etwas Respekteinflößendes:

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Aber es ist alles gutgegangen und sp√§ter haben unsere Ehem√§nner, welche nat√ľrlich etwas schneller unterwegs waren als Ines und ich, eine Zeitlang¬†sogar noch eine andere Begleitung auf dem Wanderweg gehabt:

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Die beiden Kinder haben in unseren Orangenhälften eine ernstzunehmende Konkurrenz bei der Ostereiersuche gesehen und ließen sie nicht aus den Augen bzw. versuchten sich immer wieder an die Spitze abzusetzen. Ihre Familien schlenderten derweil ganz entspannt hinter uns her.

Am Ende des Rundgangs standen wir von einem weiteren Höhepunkt des Tages: Schloss Kuckuckstein

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Ines und Torsten haben uns alle zu einer historischen Schlossf√ľhrung angemeldet und das war eine echt tolle Idee! Der Geist der ehemaligen Hausherrin,¬†Maria Josepha¬†von Carlowitz, dessen Rolle die Schlo√üverwalterin Michaela Kirstein absolut bezaubernd √ľbernommen hatte, f√ľhrte uns durch diverse R√§ume:

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Ich sch√§tze, ich bin bei Weitem nicht die Einzige in der Gruppe gewesen, welche ganz viel Mitleid mit unserer Schlossf√ľhrerin¬†hatte, denn ihre Verkleidung ist an warmen Sommertagen bestimmt wesentlich passender. Die alten Gem√§uer haben n√§mlich noch die eisige Winterk√§lte¬†in sich gespeichert, so dass¬†man in einigen R√§umen beim Ausatmen Dampfw√∂lkchen aufsteigen¬†gesehen¬†hat. Ich habe meine Nase lieber in meinem Fleeceschal versteckt¬†¬†¬† zwinker

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Bei diesen Temperaturen wusste man auch nicht so recht, ob man auf so ein sch√∂n eingerichtetes Frauenzimmer wirklich neidisch sein m√∂chte, denn lange an diesem wundersch√∂nen Tisch zu sitzen und Tee bei einem Schwatz zu trinken, war bestimmt nicht jederzeit m√∂glich … zumindest nicht in den hauchd√ľnnen, seidenen Kleidern der Empire-Zeit in der Art, wie sie unsere Schlossherrin getragen hat:

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Es war auf jeden Fall trotz der erfrischenden Temperaturen in den R√§umen ein unbeschreiblich sch√∂nes Erlebnis! Ich muss¬†einen Besuch auf diesem Schloss auf jeden Fall sehr empfehlen, allerdings kann man das Geb√§ude nur zu bestimmten Anl√§ssen, wie z.B. angek√ľndigte oder gebuchte F√ľhrungen, der eigenen Hochzeit (man kann sich auch direkt im Schloss trauen lassen)¬†oder anderen eigenen Feiern besichtigen.

Nach der F√ľhrung g√∂nnten wir uns noch einen w√§rmenden Kaffee und leckeren Kuchen im Schlosscaf√©. Danach war das von den Walzogs geplante „Programm“ an und f√ľr sich zu Ende, da wir uns aber noch nicht komplett leergequatscht hatten, kehrten wir etwa um halb vier in deren K√ľche ein. Verabschiedet haben wir uns letztendlich erst¬†nach vielen interessanten Gespr√§chen, einem gutem Essen, Wein, Whiskey und viel Gel√§chter kurz vor¬†Mitternacht. Anne, die Tochter der Beiden hat zwischenzeitlich zwei Osterbrote gebacken und eines davon an uns vier¬†„gespendet“:

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Das war genau so lecker wie es aussieht! Erst als die letzte Rosine aufgegessen war und uns der Blick auf die Uhr verriet, dass es nun doch an der Zeit ist, nach Hause zu fahren, lösten wir unsere Runde auf.

Der gestrige¬†Tag l√§sst sich wohl auf S√§chsisch am besten beschreiben: Schee war’s ¬† ¬†lachen !



2015 06.
Apr

Wie jedes Jahr freute ich mich schon seit Tagen und Wochen auf 4 Tage Freizeit am St√ľck. Es wurde im Vorfeld zwar kein sch√∂nes Osterwetter prophezeit, aber da wir nicht mehr geplant hatten, bunte Eier im Garten zu verstecken, war uns das Wetter ziemlich gleichg√ľltig. Bei¬†kaltem Regenwetter kann man¬†sogar noch l√§nger im Bett lesen und braucht nicht einmal¬†ein schlechtes¬†Gewissen zu haben¬†¬†¬† zwinker

Am Gr√ľndonnerstag hatte ich schon seit dem fr√ľhen Morgen echte Freitagsgef√ľhle. Es war n√§mlich mein letzter Arbeitstag in der Woche, der Wochenmarkt, an welchem ich seit unserem Umzug jeden Freitag auf dem Weg ins B√ľro vorbeifahre, war aufgebaut und rege besucht,¬†an Abend gab es das OLCA-traditionelle D√∂ner-Wochenendessen und¬†danach folgte noch der Einkauf f√ľrs Wochenende¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† … so ein herrliches Gef√ľhl!

Unser Karfreitag hatte danach die Rolle eines klassischen Gammeltages √ľbernommen: lange im Bett lesen, lange fr√ľhst√ľcken, Zeit am Rechner verplempern, entspannt Mittagessen kochen (Kartoffel-Blumenkohlauflauf – lecker, sage ich euch!) und¬†das¬†Gekochte dann auch ohne Hatz¬†verputzen zu k√∂nnen. Mit prall gef√ľllten B√§uchen landeten wir auf der Couch und g√∂nnten uns¬†die DVD¬†„Best Exotic Marigold Hotel“¬†als Vorbereitung f√ľr den bevorstehenden Kinobesuch am Samstag. Ganz ehrlich, die Woche davor waren wir¬†mit¬†zahlreichen Terminen so voll gepflastert, dass wir diesen einen Tag wirklich gebraucht haben, um von „Superschnell“ wieder auf „Normal“ zu kommen, besonders ich¬†¬†¬† zwinker

Am Samstag besorgten wir noch ein paar Kleinigkeiten im benachbarten Supermarkt und gönnten uns einen ausgedehnten Spaziergang durch Striesen. Vor dem Einkauf wollte Carsten unbedingt noch seine Sonnenbrille mitnehmen, nachdem wir die Einkäufe nach Hause brachten, nahmen wir statt dessen lieber einen Regenschirm mit. April, April, er weiss nicht, was er will    zwinker    so viel sei aber verraten: Aufspannen mussten wir den Wasserschutz jedoch nicht    lachen
Bei diesem Spaziergang haben wir ein Cafe entdeckt, welches wir ganz gewiss noch √∂fter besuchen werden – das Cafe L√∂sch. Sehr gem√ľtlich, sehr freundliche Bedienung, die Kuchen waren √§u√üerst lecker und auch das Preis-Leistungs-Verh√§ltnis fanden wir sehr angemessen.¬†Fast alle¬†Tische waren reserviert, das kennt man von einem kleinen Cafe eigentlich eher selten, aber das spricht daf√ľr, dass es nicht nur uns dort so gut gef√§llt¬†¬†¬† zwinker
Von da war es auch nur ein Katzensprung zum Programmkino Ost, wo wir uns um 17:30 Uhr den zweiten Teil des „Best Exotic Marigold Hotel“ angesehen haben. Der Erste war spitzenm√§√üig und es ist doch arg schwer so einen Film noch zu toppen. Der zweite war etwas schw√§cher von seiner Geschichte und hat etwas vom leichten Humor des Vorg√§ngers eingeb√ľ√üt, wir haben es aber nicht bereut, ihn uns angesehen zu haben. Da wir beim Heimgehen in der N√§he waren,¬†entscheiden wir uns zu einem Abendessen im „Paddy Foleys Irish Pub„. Das Lokal war rappelvoll!!! Wir haben gerade so noch¬†zwei Pl√§tze an der Bar und direkt¬†gegen√ľber der¬†Zapfh√§hne ergattert und konnten dem Wirt beim Zapfen und Malen¬†von Shamrocks im Stout-Schaum zugucken. Ich fand das v√∂llig faszinierend! Mal sehen, ob wir irgendwann es auch einmal schaffen, dort etwas eher aufzuschlagen und einen Tischplatz zu erobern¬†¬†¬† ;)

Ostersonntag¬†wurde ein richtiger Familientag, wenn auch alles andere als traditionell √∂sterlich gestaltet¬†¬†¬†¬†zwinker¬†¬†¬†¬†denn beide Kinder hatten Appetit auf Mamas Borschtsch und wollten¬†diesen im Vorfeld auch selber¬†mitkochen. Zusammen macht¬†das Schnibbeln und Zubereiten¬†nat√ľrlich wesentlich mehr Spa√ü. Ich habe au√üerdem noch ein neues Rezept¬†f√ľr Pampuschki (kleine Hefebr√∂tchen)¬†mit Knoblauchso√üe ausprobiert. Die Knoblauchso√üe war der Hammer: unsere Wohnung riecht immer noch danach¬†¬†¬† zwinker … leider¬†gibt es aber keine Bilder, denn das Essen war irgendwie zu schnell weg¬†¬†¬† zwinker
Zwischendurch gönnten wir uns noch einen Osterspaziergang im Großen Garten, das Wetter hat auch diesmal wie gestern perfekt mitgespielt!

Und nun sind wir zeitlich schon wieder beim Ostermontag angekommen. Heute war fr√ľhes Aufstehen angesagt, denn Stephanies Bus gen Potsdam sollte um 9:15 Uhr fahren. So haben wir uns noch mit Andrea und Karl zum gemeinsamen Fr√ľhst√ľck beim B√§cker im Dresdner Hauptbahnhof verabredet und verabschiedeten danach alle zusammen unsere Kleine. Jetzt ist es wieder an der Zeit, sich um das Mittagessen f√ľr lediglich zwei Personen, n√§mlich nur noch Carsten und mich, zu k√ľmmern. Essenstechnisch gelten zu den Feiertagen¬†bekanntlich ganz andere Regeln, auch bei uns –> viel zu viel und voller Kalorien. Sogar¬†unser Ostergeschenk der Kinder hatte ein entsprechendes Beipackzettelchen¬†¬†¬†¬†zwinker

Andreas-Osterhasen2015

Und wie waren euer Ostern so?



2015 29.
Mrz

Wenn jemand denkt, dass¬†Teddyb√§ren immer nur auf der Couch sitzen und sch√∂n aussehen tun, dann kann ich, Heini, sagen: Das stimmt nicht! Bei uns k√ľmmern sich Kleiner Dinkelmann und ich immer wieder aufs Neue um diverse Festvorbereitungen. Ihr erinnert euch ja noch ganz sicher an die Baumschm√ľckaktion zu Weihanchten, oder? Nun steht das Osterfest quasi vor der T√ľr und ich f√ľhlte mich verpflichtet, endlich einmal alles f√ľr ein sch√∂nes Fest in die Tatze zu nehmen. Na, was ist wohl das Wichtigste zu Ostern? Na klar, die bunten Eier!

Die blassen Versionen musste ich ja erst einmal organisieren.

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So ein Wagen voller Eier zu ziehen ist¬†f√ľr einen kleinen, weichen B√§ren wie mich, schon ein echt hartes St√ľck Arbeit! Zum Gl√ľck kann ich immer auf meinen besten Kumpel, den Kl. Dinkelmann z√§hlen. Er schob den Wagen mit voller (Nasen-)Kraft mit an:

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Zu zweit hat es schon wesentlich mehr Spa√ü gemacht, wir¬†konnten den Wagen sogar ein wenig mit Bl√ľmchen schm√ľcken, denn schlie√ülich ist ja endlich auch mal der Fr√ľhling bei uns angekommen:

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Sogleich kamen wir bei den Osterhasen an und haben ihnen unsere Eier vorgelegt:

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Sie haben echt sonnige Gem√ľter und es war¬†so einfach, mit ihnen alle unsere W√ľnsche zu besprechen:

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Sie waren sogar schon supergut vorbereitet und das Bemalen konnte gleich beginnen:

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Schon bald kam ein neugieriges Schäfchen dazu, um die Osterhasen bei der Arbeit zu beobachten:

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Kl. Dinkelmann und ich fanden das Sch√§fchen sehr s√ľ√ü und haben¬†es mit unsere Bl√ľmchen gef√ľttert:

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Danach haben wir¬†es noch gaaaaanz lange gestreichelt, denn das Fell war so¬†herrlich weich! Kl. Dinkelmann fand, dass das Sch√§fchen au√üerdem richtig sch√∂n nach Fr√ľhling riecht:

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Die Zeit beim Streicheln verging sehr schnell. Die fleißigen Osterhasen präsentierten schon bald ganz stolz ihr Werk:

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Wir begutachteten deren Arbeit aus der Nähe und waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Besonders das hellblaue Ei hat uns beiden gut gefallen. Mir fiel da nämlich noch ein, dass Blau die Lieblingsfarbe von meiner Ines ist. Es hat aber ganz lange gedauert, bis Kl. Dinkelmann sich von diesem Ei zugunsten meiner Liebe trennen konnte:

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Das Sch√§fchen hat die Eier auch bewundert und offensichtlich f√ľr richtig sch√∂n befunden. So¬†wurde es zumindest von einem der Osterhasen gesagt:

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Der Eimer war f√ľr uns kleine Teddys viel zu schwer, deshalb sagte ich zum meinen besten Kumpel: „Dinkelmann, hol schon mal den Wagen!“ Das hat er superschnell gemacht:

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Da hat sein Herausklettern und das Umladen der Eier irgendwie länger gedauert. Aber was lange währt, wird ja endlich gut:

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Nun mussten wir unser wertvolle Fracht bloß noch heil nach Hause bringen. Kl. Dinkelmann hatte die anspruchsvolle Aufgabe, darauf zu achten, dass kein Ei herunterrollt. Er legte sich beim Aufpassen ja wirklich richtig rein!

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Unterwegs habe ich noch die Lieblingsblumen von meiner Ines entdeckt – Tulpen! Ich wollte f√ľr sie die Sch√∂nste aussuchen. Das ging von unten nicht, deshalb musste ich nach oben klettern:

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Als ich dann auf dem Tulpenbaum ganz oben saß, merkte ich, dass sie alle wunderschön sind! Wie sollte ich da die Schönste finden?!

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Alle Tulpen pfl√ľcken und ohne Schaden zu Ines zu bringen konnte ich leider wirklich nicht machen. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich f√ľr sie ein Foto mit den Tulpen und auch mit unseren wundersch√∂nen Ostereiern mache, um es¬†ihr¬†dann zu Ostern schenken¬†¬†¬† standard

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Ich hoffe, sie freut sich √ľber dieses Bild! Und allen anderen w√ľnschen Kl. Dinkelmann, ich und der Rest unserer B√§renfamilie ein buntes, sonniges und kuschliges Osterfest!



2014 21.
Apr

Die vergangenen vier Tage waren f√ľr mich schon fast wie ein kleiner Urlaub! Es ist mir in der Tat gelungen, vieles zu erledigen und zu erleben, ohne¬†sich immer nach einem Terminkalender¬†richten zu m√ľssen. Meine H√§ngematte habe ich¬†ebenfalls mal wieder¬†ausgiebig¬†mit D√∂sen und Lesen getestet – sie ist nach wie vor perfekt f√ľr beide T√§tigkeiten¬†¬†¬† standard
Ein paar Pl√§ne wurden im Vorfeld gemacht, verworfen und¬†eine neue Planung trat an mancher Stelle in die Kerbe. Was soll ich sagen, ich vertrete nach wie vor die Meinung, dass alles was passiert, selbst wenn es im ersten Moment f√ľrchterlich entt√§uschend ist, Platz f√ľr etwas Neues und Sch√∂nes freigibt.

So wollten wir urspr√ľnglich eine Wanderung am Karfreitag machen, aber unsere Begleitung¬†f√ľhlte sich¬†am Tag davor nicht wohl und¬†wir haben das Ganze abgeblasen. Gl√ľck im Ungl√ľck f√ľr uns alle, denn¬†das Wetter war vormittags v√∂llig verregnet!¬†Vormittags¬†meldeten sich dann unsere¬†Freitaler mit der Frage, ob wir abends zusammen etwas Essen und Kl√∂nen wollen. Wir haben uns am Ende f√ľr Altk√∂tzschenbroda entschieden und genossen¬†zuerst das leckere Mahl im Restaurant „Alte Apotheke“ – die dortigen Apotheker verstehen¬†wirklich viel von guter K√ľche¬†… ich kann es nur empfehlen! Nach einem kleinen Spaziergang zur Elbe und durch¬†diese herrlich ruhige Gegend, kehrten wir dann auch noch bei „Stumpf’s Hof“ ein … war auch nicht von schlechten Eltern¬†¬†¬† zwinker

Lange konnten wir aber nicht bleiben, denn¬†Samstagfr√ľh wollten wir¬†(doch noch) zum Wandern in die¬†S√§chsische Schweiz aufbrechen. G√ľnter hat mit Barbaras Unterst√ľtzung¬†wieder mal eine tolle und anfangs ziemliche anspruchsvolle Wanderroute ausgesucht. Wer die¬†Zwillingsstiege an den Affensteinen kennt, wird mich verstehen¬†¬†¬† ;)

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Die Aussichten waren anfangs leider etwas tr√ľbe, denn der Morgennebel war √§u√üerst hartn√§ckig.

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Aber zum Gl√ľck verzog er sich letzten Endes und wir hatten einen sch√∂nen und sonnigen Wandertag f√ľr uns.

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Picknick gab es bei strahlendem Sonnenschein und einer traumhaften Aussicht:

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Mein Mann hat seine neuen Wanderschuhe eingeweiht und ist nach 15 km durch die Schrammsteine sehr zufrieden. Abends schauten wir mit Stephanie noch einen kleinen „Meilenstein der Filmgeschichte“ namens „Species„,¬†als Andrea und Karl angemeldet vorbeischneiten, da wir den morgigen Tag gemeinsam beginnen wollten.

Am Ostersonntag gab es zuerst ein langes Fr√ľhst√ľck zu f√ľnft und als Karl zur eigenen Familiensippe wechselte, stand auch schon fast wieder das Mittagessen auf dem Tisch. Danach scheuchte die gro√üe¬†Eier- und Kleingeschenkesuche Alt und Jung durch die zwei Zimmer: im Wohnzimmer versteckten sich die Geschenke f√ľr die Kinder und im Wortkshop-Raum die der Erwachsenen. Abends¬†gingen wir drei M√§dels noch ins Theater und lachen herzlichst √ľber die Abenteuer von Truffaldino im St√ľck „Diener zweier Herren„. Christian Clau√ü war in der Hauptrolle wie auch schon im St√ľck „Der Drache“ einfach bezaubernd – eine perfekte Besetzung, da¬†sind wir drei uns auf jeden Fall einig!

Heute habe ich noch viel Zeit mit Fotografieren f√ľr mein Monatsprojekt verbracht. Die bereits¬†im Kopf kreisenden¬†Ideen sind schon l√§ngst umgesetzt, aber nun haben sie Platz f√ľr neue gemacht. Ergo, es folgen noch¬†ein paar weitere Shootings¬†zu diesem typischen Frauenthema¬†¬†¬† zwinker

In einigen Minuten treffen Stephanie, Carsten und ich uns wieder im Fernsehraum, um die DVD „Scream“ zu gucken – auch das muss mal sein¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬†morgen geht es ja wieder zur√ľck in¬†den geregelten Arbeits- und Alltagstrott …



2013 01.
Apr

Ich w√ľnsche allen Lesern ein frohes Osterfest … gehabt zu haben¬† lachen

Dass dieses Jahr das Osterfest nicht ins Wasser fiel, sondern von einer Schneedecke¬†ganz in Wei√ü getaucht wurde, brauche ich wohl nicht zu berichten – es gibt ohnehin auch schon ohne mich genug Klagen √ľber das Wetter.

Aber alles ist besser, wenn man sich auf die eigene B√§renbande verlassen kann. Hinter meinem R√ľcken haben sie f√ľr ihre Menschenfamilie ein sch√∂nes Osterfest vorbereitet. Der Gro√üe Dinkelmann musste uns w√§hrenddessen ablenken, deshalb taucht er diesmal nicht pers√∂nlich in der Geschichte auf.

Der Osterhase hatte sich trotz des „Schietwedders“ gut auf das bevorstehend Fest vorbereitet und¬†eine Menge Eier f√ľr jeden Geschmack bemalt:

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Seine Pause nach getaner Arbeit dauerte nicht lang, denn schon bald hatte er eine Bestellung vom Kleinen Dinkelmann bekommen und lieferte ¬†h√ľbsche Ei-chen an ihn aus. Der kleine B√§r √ľberpr√ľfte sehr sorgf√§ltig¬†seine Lieferung:

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Dann hat er sich entschieden, zur Sicherheit noch eine zweite Meinung einzuholen und rief noch den Heini dazu. Der Hase hatte es  zwar arg eilig, wollte aber sicher sein, dass seine Arbeit richtig geschätzt wird. Darum blieb er immer noch stehen, währen sie die beiden kleinen Bären noch beraten haben.

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Die B√§ren waren sich einig – die Eier sind toll! ¬†Nachdem sich der zufriedene Hase¬†der n√§chsten Lieferung widmen konnte, versp√ľrte der Kleine Dinkelmann ganz viel Lust, mal selbst ein Ei zu bemalen:

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Heini gönnte sich in der Zeit ein kleines Nickerchen mit einem Schäfchen:

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Dabei ist ihm eine grandiose Idee gekommen, welche er ganz schnell mit seinen Freunden durchgesprochen hat und alle waren sofort dabei. Bonnie, als einziges Mädchen wurde als Überbringerin auserkoren. So gab es in der Casa OLCA zu Ostern nicht nur Eier, sondern auch zwei Sonnen dazu:

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Und der Kleine Dinkelmann steuerte eine eigene, kleine und lustige noch dazu:

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Deshalb ist es uns nun völlig egal, ob es draußen schneit oder regnet Рin unserem Haus gibt es immer genug Sonnenlicht!



2012 10.
Apr

Dieses Jahr ist Ostern den Medien nach k√§lter gewesen als Weihnachten 2011. Keine Ahnung, ob das stimmt, denn ich habe mir die Temperaturen vom Dezember nicht gemerkt. Aber der Schneeregen, welcher¬†sich am Samstag kurzzeitig sogar in¬†Schneefall umwandelte, sah schon beeindruckend aus. Auf jeden Fall haben wir unser Vorhaben, am Samstag mit einigen Kumpels zu grillen, recht schnell auf die sp√§teren, w√§rmeren¬†Zeiten verlegt –¬†zumal zwei Teilnehmer von dreien¬†kurzfristig absagen mussten.

Aber wenn ich das Osterwochenende in der richtigen Reihenfolge berichten möchte, dann fängt das Ganze eigentlich so an:

Am Donnerstag (der Rest meiner Familie hatte schon „Urlaub“) habe ich noch meine Russisch-Stunde in der VHS gegeben. Dabei¬†sch√ľttete ich die Leute erst mit ernsten Dingen wie Dialoge und Grammatik zu und in den letzten 45 Minuten durften sie daf√ľr „Scrabble“ in Russisch bzw. Kyrillisch spielen. Anfangs waren sie ziemlich unsicher ob sie das schaffen, aber als ich sie in zwei Mannschaften aufteilte, lief das quasi von allein. Noch nie habe ich¬†diese Leute so eifrig in W√∂rterb√ľchern bl√§ttern sehen wie bei diesem Spiel¬†¬†¬† zwinker

Am Karfreitag¬†fuhren wir zu Kerstin und Elli. Diesen Besuch hatten wir eigentlich schon mehrfach ins Auge gefasst, aber durch die Krankheiten¬†beider Parteien¬†jedes Mal¬†wieder verschoben. Jetzt war es dann endlich soweit und es gab nicht nur die von ihr zubereiteten und von uns mitgebrachten Leckerlies, sondern auch Bildvortr√§ge √ľber¬†unsere Reisen. Wir berichteten √ľber den Februarausflug auf Fuerteventura und sie zeigte uns ihre Eindr√ľcke¬†ihres 3-w√∂chigen Indienaufenthaltes. Sooooo toll !

Am Samstag kam meine Anna zu Besuch. Es war wie immer herzlich ohne Ende. Auch hier wurden Reiseerfahrungen bei leckerem Essen ausgetauscht, denn sie kam erst vor einigen Tagen¬†aus Australien zur√ľck, wo sie ihre Tochter besucht hat. Ihr hat das Land genau so gut gefallen wie uns¬†¬†¬† standard
Bei diesem Treffen gab es aber nicht nur das √∂sterliche M√§sten, sondern¬†auch ein kleines Sportprogramm, denn ich wei√ü ja, dass sie unheimlich gern tanzt. So schwangen wir zwei bald eifrig unsere Controller und H√ľften zum Wii-Spiel „Just Dance“. Das war echt lustig und wir sind ganz sch√∂n ins Schwitzen gekommen¬†¬†¬† lachen

Der Ostersonntag war schon vor langer Zeit als Familenostereierundgeschenkesuchtag auserkoren worden. Stephanie traf sich davor noch mit den Leuten ihrer Radio-AG zum gemeinsamen Essen und Quatschen, aber um 15 Uhr wurde sie von ihrer Schwester abgeholt und die beiden sind zusammen nach Hause gekommen.

Nat√ľrlich haben wir die¬†s√ľ√üen Osterhasen ins Haus gelassen! Danach geh√∂rte Rest des Tages nur der Familie und wir hatten wirklich wahnsinnig viel Spa√ü dabei¬†– nicht nur beim Verstecken und beim Suchen¬†¬†¬† zwinker

Es war schon¬†kurz vor Mitternacht¬†als die Frage gestellt wurde, ob Andrea¬†in ihr Wohnheim gebracht werden m√∂chte oder bei uns √ľbernachten will. Sie hat sich recht spontan f√ľr das Schlafen in der Casa OLCA entschieden und so wurde¬†zugleich der Plan¬†des Ostermontags besiegelt. Auch dieser¬†Tag geh√∂rte dann n√§mlich dem gem√ľtlich-entspannten Familenleben mit einem ewig langen Fr√ľhst√ľck, R√ľckenmassagen f√ľr alle M√§dels, Spielen, Rumhopsen nach Noten und einfach nur gediegen chillen … erst am sp√§ten Nachmittag zog sich unser gro√ües Kind¬†in ihr eigenes Domizil zur√ľck. Bevor wir ins Bett gegangen sind g√∂nnten wir¬†uns abends zum Abschlu√ü dieses¬†wunderbaren Wochenendes noch einen Film, den Stephanie¬†abg√∂ttisch liebt¬†und welchen wir schon lange nicht mehr gesehen hatten: Roland Emmerichs Endzeitspektakel „2012“.

Und wie war es bei euch so ?

Heute beginnt f√ľr Carsten und mich¬†eine kurze Arbeitswoche, w√§hrend Stephanie noch die Vorz√ľge¬†des Sch√ľlerlebens, spricht eine Woche Osterferien, geniessen darf.



2011 01.
Mai

Meinetwegen könnte eine 4-Tage-Arbeitswoche viel öfter vorkommen.    standard

Auf jeden Fall waren die zwei vergangenen Osterwochen¬†genau nach meinem Geschmack, aber trotzdem habe ich nat√ľrlich bei Weitem nicht so viel geschafft wie geplant und gewollt. Dennoch bin ich mit dem, was ich in der freien Zeit von der To-Do-Lise streichen konnte, recht zufrieden.

Am Freitagabend versammelte sich die ganze Familie beim inzwischen obligatorischen D√∂neressen, danach brachten wir Stephanie nach Hause und d√ľsten mit Andrea zum Kino.¬†Unsere J√ľngste hatte leider kein Interese an¬†unserer Filmauswahl. Die Karten f√ľr „Fast and Furious 5 – Fast Five“ haben¬†wir online gl√ľcklicherweise schon am Donnerstag besorgt, denn sonst w√§re f√ľr uns vermutlich nur noch ein Platz ganz Vorne¬†√ľbrig geblieben –¬†der Saal war brechend voll! Aber entgegen meiner Bef√ľrchtung gab es diesmal am Benehmen der Zuschauer kaum etwas zu beanstanden. Der Film war besser als ich erwartet habe, denn es¬†wurden z.B. viel weniger¬†illegale Stra√üenrennen als¬†bei den vier Vorg√§ngern gezeigt, sondern ein Drehbuch umgesetzt, bei dem „Oceans Eleven“, „Italian Job“ und auch „Bad Boys 2“ Pate gestanden haben k√∂nnten.¬†¬†¬† zwinker

Am Samstag haben wir gute Bekannte besucht,¬† da sie uns zum Grillen bei¬†sich eingeladen haben.¬†Dort habe ich mich nochmals sehr gut an die Zeiten erinnert, als meine M√§dels noch klein waren und mein Leben v√∂llig nach ihren Bed√ľrfnissen ausgerichtet war. Der Junge von Laci und Beci ist jetzt¬†4 Jahre alt und ihre kleine Tochter ist noch¬†richtig klein, denn sie kam erst vor knapp drei Monaten zu Welt. S√ľ√ü!!!!¬†¬†¬† verliebt¬†¬†¬† Andererseits freue ich mich aber auch √ľber die Unabh√§ngigkeit meiner Kinder, denn dadurch werde¬†ich¬†in in meiner Art zu leben nat√ľrlich ebenfalls unabh√§ngiger.¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Am sp√§ten Abend¬†gingen wir noch beim traditionellen¬†Hexenfeuer in Volkspark Briesnitz vorbei, denn einmal im Jahr trifft man dort immer wieder viele Gesichter aus der Nachbarschaft¬†oder die, die man¬†im Alltag¬†nur selten oder gar nicht sieht, z.B.¬†Eltern¬†von Kinder,¬†die¬†mit unseren Grazien¬†in der Grundschule waren. Da d√ľrfen wir nat√ľrlich auch¬†nicht fehlen!¬†¬†¬† lachen

Heute haben wir nach ausgiebigem Ausschlafen zunächst das Eier- und Geschenkesuchen in der Casa OLCA nachgeholt, danach Russisch gelernt und viel miteinander gequatscht. Zwischendurch nutzte ich das perfekte (sonnig und leicht windig) Wetter aus, um zweimal meine Waschmaschine in Gang zu setzen und das Nasse draußen im Garten aufzuhängen.

N√§chste Woche wird aber leider wieder lang … au√üerdem beginnt Stephanie ihr Praktikum in TJG und Andrea muss ihre Mathekenntnisse in einer Abipr√ľfung unter Beweis stellen. Oh Alltag, ick h√∂r dir trapsen …¬†

P.S.: am Samstag Nachmittag konnte der BVB vor dem Ende der laufenden Saison den 7. Deutschen-Meistertitel perfekt machen und mein M√§nne war nat√ľrlich als alter Dortmunder Student v√∂llig aus dem H√§uschen – Gl√ľckwunsch Schatz !¬†¬†¬† blume