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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 28.
Mai

Es wiederholt sich immer wieder aufs Neue – derzeit hat mich das Leben mit seinen interessanten Seiten so stark im Griff, dass ich einfach nicht dazu komme, dar√ľber in diesem Blog zu berichten¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†denn in den vergangenen zwei Wochen habe ich wieder allerhand Sch√∂nes und Spannendes erleben d√ľrfen.

Fangen wir einfach mal mit dem Futter f√ľr den Kopf an¬†¬†¬† standard

Da am vorletzten Dienstag die letzte Lesung aller vier Autoren der Phrase4-Gruppe vor der Sommerpause war, lie√ü ich mich von meinem Schatz direkt nach dem Russisch-Unterricht von der VHS abholen und zur Ver√§nderbar bringen. Leider habe ich durch meine Unterrichtszeit den Anfang der Veranstaltung und somit zwei neue Geschichten, eine von Sabine Dre√üler und eine von¬†Francis Mohr, verpasst. Aber es gab trotzdem¬†noch jede Menge Spannendes, Lustiges und Nachdenkliches zum H√∂ren … nur Carstens Phrase vom April habe ich nicht mehr mitbekommen k√∂nnen:

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Jetzt muss ich genau so wie viele andere Fans dieser Leseb√ľhne bis September warten, bis es¬†mit den immer so tollen Geschichten¬†weiter geht.

Schon einen Tag sp√§ter lockte das n√§chste Lesevergn√ľgen und ging ich zum Deutsch-Russischen Kulturinstitut, um an einem¬†Treffen¬†mit dem schon zu Sowjetzeiten sehr bekannten Krimiautoren √áingiz Abdullayev¬†teilzunehmen. Ich habe zwar nicht alle seiner 194 B√ľchern gelesen, aber so um die 40 habe ich schon im Laufe der Zeit nach und nach verschlungen ¬† ¬†zwinker

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Das Treffen war sehr entspannt und interessant zugleich. Herr Abdullaev ist eine √§u√üerst charismatische Pers√∂nlichkeit und ein sehr guter Erz√§hler – das Treffen mit seinen Lesern in Dresden ging l√§nger als angek√ľndigt, aber ich denke, nicht nur ich habe diese ungeplante Verl√§ngerung von Herzen genossen.

Doch¬†wir haben uns die ganzen Tagen nicht nur irgendetwas vorlesen lassen. Am letzten Sonntag entdeckten wir dank einer passenden Igel-Tour per pedes viel Neues und Geschichtstr√§chtiges √ľber unseren¬†benachbarten Stadtteil Blasewitz.

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Unsere Aufmerksamkeit f√ľr das Schriftliche und Wissenschaftliche im Alltag ging aber noch viel weiter, denn Carsten und ich haben in den vergangenen beiden Wochen¬†einiges unserer Freizeit darauf verwendet, Andreas Bachelorarbeit zum Thema „1812 im kulturellen Ged√§chtnis der Russen“ aufmerksam durchzulesen und dementsprechend zu korrigieren. 43 DinA4-Seiten reinen Volltext kann man ganz sch√∂n untersch√§tzen, denn man sitzt schon etliche¬†St√ľndchen daran … Carsten bevorzugte das gesamte letzte Wochenende daf√ľr und z√§hlte¬†insgesamt ca. 15 Stunden konzentriertes Arbeiten – immer wieder unterbrochen von augenschonenden und zerstreuenden Pausen am PC oder vor dem Fernseher.¬†Unsere Korrekturen wurden dann zusammen mit Andrea am darauffolgenden Montag in der Zeit zwischen 17 und 23 Uhr direkt am Laptop¬†live eingearbeitet – und dabei kamen wir gerade mal auf Seite 32 an. F√ľr den Rest nahm sie unsere Aufzeichnungen mit in ihre Wohnung und verdonnerte Karl f√ľr weitere drei Stunden am Dienstagvormittag f√ľr das Einf√ľgen unserer Anstriche. Am letzten Donnerstag konnte sie dann endlich ihre gebundene Arbeit mitsamt Inhaltsverzeichnis, Quellenangaben, Fu√ünoten und weiteren Pflichtseiten fristgerecht abgegeben. Nun sind wir auf das Ergebnis gespannt, aber bis es bekannt gegeben wird, d√ľrften noch einige Wochen ins Land ziehen.

Es war aber immer noch nicht alles, womit mein Kopf sich beschäftigen durfte, denn am Mittwoch war ich im Rahmen meiner Arbeit bei einem Vortrag von Irina Slot. Diesmal ging es um Interkulturelle Besonderheiten:

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Frau Slot bewies¬†eine sehr lebendige Art, ihren Vortrag zu halten¬†und konnte¬†ihr Publikum immer direkt in den Ablauf mit einbeziehen, indem sie anhand von Beispielen aus dem wahren Leben die Kulturdimensionen nach Geert Hofstede¬†erkl√§rte. Auf jeden Fall hat mein Gehirn seitdem einiges zum Gr√ľbeln und sucht auch jetzt noch immer wieder nach weiteren Parallelen aus meinem Alltag f√ľr jene¬†Kulturdimensionen ¬† ¬†lachen

Soviel zum Futter f√ľr den Kopf¬†¬†¬† lachen ¬† ¬†der Bauch ist in der letzten Zeit¬†ebenfalls¬†nicht zu kurz gekommen. Am vorletzten Freitag waren Carsten und ich mit den beiden Arbeitskollegen, mit denen¬†ich seit September f√ľnf Tage die Woche in einem B√ľro auf engstem Raum zusammen bin, samt¬†ihren Partnern im russischen Restaurant „Odessa“ essen. Das Wetter war total auf unserer Seite und so genossen wir im ruhigen und gem√ľtlichen Innenhof bzw. G√§rtchen des Lokals stundenlang allerhand heimatliche¬†Leckereien, wie z.B. Schaschlik, Pelmeni, Kaviar, Speck, Wodka, Bliny, Zharkoe (Foto) und Kuchen.

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Am Tag darauf war dann Essen in der spanischen Variante angesagt. Schon vor langer Zeit verabredeten wir uns mit Ines und Torsten, dieses Jahr wieder zusammen das DFB-Pokalendspiel¬†Borussia Dortmund gegen Bayern M√ľnchen zu gucken. Damit die Gastgeber nicht zu viel f√ľr die Vorbereitung tun mussten, √ľbernahmen wir kurzerhand die Versorgung mit Speisen und da wir uns schon einiges an der spanischen Art zu essen abgucken konnten, entschieden wir uns eben f√ľr deren¬†Futterportfolio aus Tapas, Chorizo, Aioli, Jamon und andere gef√ľllte Kleingkeiten.

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Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Papas arrugadas¬†(Meersalzkartoffeln) selber gekocht und war vom Ergebnis sehr positiv √ľberrascht. Die dazugeh√∂rigen Mojos (Dips) hatten wir schon im Februar von unserem Ausflug auf Gran Canaria¬†mitgebracht¬†¬†¬† lachen ¬† ¬†und ich denke, Ines geh√∂rt ab jetzt ebenfalls zu Anh√§ngern des¬†Tinto de verano, welches ich allerdings nicht mit Gaseosa, sondern wie einst in Torremolinos gesehen, mit Bitter Lemon mache.

Gestern war ich dann noch mit den Arbeitskollegen aus meiner gesamten Abteilung unterwegs, denn eine Kollegin meinte bei der letzten Weihnachtsfeier, dass man sich ja auch mal im Sommer treffen könnte. Also hat bei sich zu Hause eine Gartenparty organisiert, bei der der Wettergott uns zuerst ganz schön geärgert hat, denn es regnete fast zwei Stunden in Strömen und ein kräftiges Gewitter ging hernieder. Aber als sich das Unwetter endlich verzog, konnte der Grill endlich angeworfen werden und es wurde ein richtig schöner und lustiger Abend    standard

Jedenfalls muss ich wieder einmal bekennend zugeben, dass ich mich bei all dem Essen¬†in guter Gesellschaft¬†enorm √ľber die Option, Sport in unserem betriebsinternen Fitnessstudio machen zu k√∂nnen, √ľber alle Ma√üen freue, denn sonst bliebe mir wohl jede Leckerei der letzten Tage dauerhaft auf dem Bauch, Oberschenkel oder Pops in Erinnerung. So bleibt es wenigstens halbwegs¬†im Gleichgewicht ¬† ¬†zwinker



2016 15.
Mai

Sch√∂nes Wetter und die damit verbundene M√∂glichkeit, endlich viel Zeit drau√üen beim Wandern, Feiern und Reisen zu verbringen, wirkt sich eindeutig negativ auf das regelm√§√üige Schreiben von¬†Blogeintr√§gen aus ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†da es heute (endlich mal wieder) ein einigerma√üen verregneter Tag geworden ist, kann ich hier¬†nun¬†√ľber unsere kleine Rundreise berichten, welche wir eigentlich schon vor einer Woche unternommen haben.

Schon lange hatte ich Lust darauf, die ber√ľhmten Kurorte Karlsbad und Marienbad¬†im Nachbarland Tschechien mal mit eigenen Augen zu sehen. Schlie√ülich hat man beim Lesen von Biografien russischer Ber√ľhmtheiten des 19. Jahrhunderts¬†immer wieder diese Namen vernommen. Da sowohl Carsten als auch ich noch ein paar √úberstunden auf unseren Arbeitszeitkonten hatten, haben wir uns zum langen Wochenende nach dem Herrentag bzw. Christi Himmelfahrt einen freien Freitag geg√∂nnt und fuhren gleich in der Fr√ľh los. Aber weil alle guten Dinge nun einmal drei sind und wir drei Tage (FR, SA & SO) f√ľr unsere Fahrt eingeplant haben, erg√§nzten wir unsere Reiseroute noch um eine etwas au√üergew√∂hnliche Destination: Chemnitz. Von der letzten Station erhoffte ich mir einige gute Motive f√ľr mein Mai-Fotoprojekt¬†mit dem Thema¬†„DDR-Relikte & Sozialismus im Alltag“.

Zuerst fuhren wir aber gen Karlsbad bzw. nach Karlovy Vary, wie das Städtchen in der Sprache der Einheimischen heißt. Da wir mit unserem Smart unterwegs waren, haben wir nach nicht all zu langer Suche einen kleinen, schönen und sogar kostenlosen Parkplatz gefunden und marschierten entlang des Flusses Tepla in die Stadt hinein:

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Schon bald erreichten wir die vielen Heilbrunnen, f√ľr die die Stadt und auch die gesamte Gegend hier in Tschechien bekannt ist. Um das Wasser stilecht trinken zu k√∂nnen, habe ich einen ortstypischen¬†Kurbecher mit eingebautem Trinkhalm (wir haben einfach¬†Schnabeltasse dazu gesagt)¬†gebraucht … gl√ľcklicherweise entdeckte mein Mann zwischen unz√§hligen, meistens sehr kitschigen¬†Trinkgef√§√üen¬†auch eine B√§rentasse – diese wurde nat√ľrlich sofort gekauft und eingeweiht ¬† ¬†lachen

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√úber die heilenden Gew√§sser kann man nur eines sagen:¬†das salzig, krustige Wasser in kalt und auch in warm (auch mehr als 60¬įC) … *b√§h* … ist wirklich reine Geschmackssache ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†aber die Bauten um diese sind schon √§u√üerst beeindruckend. Vor allen Dingen immer wieder diese langen Kolonnaden, welche zum Teil gleich mehrere Quellen beherbergen:

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Wir wollten uns¬†nat√ľrlich einen allgemeinen √úberblick √ľber die gesamte Stadt¬†verschaffen. Deshalb stapften wir zum Hirschsprung, eines der bekanntesten Aussichtspunkte der Stadt.¬† Die Rundumsicht¬†gefiel uns sehr gut und wir¬†fanden sowohl von unten als auch von hier oben, dass die Stadt¬†wirklich ein einzigartiges und luxuri√∂ses Flair hat ¬† ¬†zwinker

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Übrigens, die russisch-orthodoxe Kirche St. Peter und Paul in Karlsbad ist sehr beeindruckend aufgebaut. In ihrem Inneren habe ich sogar eine Ikone meiner Namensgeberin entdeckt Рder Heiligen Olga. Leider war das Fotografieren in der Kirche nicht erlaubt.

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Deshalb kann ich euch nur ein anderes Olga-Heiligenbild zeigen, welches wir am nächsten Tag an der Außenseite der russisch-orthodoxen Kirche des Heiligen Wladimirs in Marienbad gesehen haben:

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Allerdings ist die Marienbader Kirche insgesamt etwas kleiner und bescheidener    zwinker

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Doch¬†damit passte sie wunderbar in dieses kleine, beschauliche St√§dtchen. F√ľr mich war Karlsbad sehr herausgeputzt, dagegen ist Marienbad¬†(tschechisch Mari√°nsk√© L√°znńõ) richtig klein und kuschelig. Wir haben nach der Ankunft und Zimmer√ľbernahme am Freitagabend auch hier zun√§chst einen Aussichtspunkt in Form eines Steinturmes auf einem H√ľgel aufgesucht, aber leider konnte man von dem nicht sehr mehr viel von der Stadt selbst sehen, da die B√§ume in der Umgebung in den letzten Jahrhunderten doch sehr hoch gewachsen sind. Daf√ľr aber war der Sonnenuntergang soooooo romantisch!

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Auch in Marienbad gab es sehr schöne und große bzw. lange Kolonnaden Рhier Impressionen von unserem Rundgang am Samstagvormittag:

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Wenn man durch diese hindurch lief, hatte man auch immer wieder einen schönen Blick zwischen der einzelnen Kolonne nach Draußen:

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Nat√ľrlich wollte ich auch von den heilenden Quellen dieser Stadt einen Schluck „f√ľr“ statt „auf“ meine Gesundheit trinken, da ich aber meine B√§rchentrinktasse gut verpackt im Auto gelassen habe, musste ich auf das nat√ľrlichste Gef√§√ü der Welt zur√ľckgreifen¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†:

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Bevor wir das gem√ľtliche St√§dtchen, in dem¬†man einfach nichts anderes tun kann, als sich zu entspannen, verlassen haben, h√∂rten wir uns an der Singenden Font√§ne¬†noch zwei¬†Lieder von Celine Dion an, die heute um 11 Uhr auf dem Plan f√ľr die alle zwei Stunden stattfindenden Musikchoreografie standen:

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Gegen sp√§ten Mittag¬†kehrten wir zur√ľck in deutsche Gefilde¬†und steuerten √ľber die kostenfreien Autobahnen¬†Chemnitz an. Als ich im Vorfeld vielen Freunden und Bekannten √ľber unsere Reisepl√§ne erz√§hlte, erntete ich meistens einen sehr BEgeisterten Blick, wenn ich die Worte „Karlsbad“ und „Marienbad“ aussprach und am Ende einen ENTgeisterten, als ich „Chemnitz“ erw√§hnte¬†¬†¬† lachen

Erst mit der Erl√§uterung meiner Fotopl√§ne bekam ich das erwartete Verst√§ndnis, denn bei der Stadt denkt man doch immer zuerst nur an eines, oder ?¬†Das Wahrzeichen der ehemalig genannten Karl-Marx-Stadt ist nat√ľrlich dieses 7,10 m hohe Denkmal, welches im s√§chsischen Volksmund „dor Nischel“ genannt wird:

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Wir fanden die Gr√∂√üe sehr beeindruckend! Au√üerdem musste ich der Ironie des Schicksals meinen Tribut zollen, denn eines¬†der bekanntesten Werke von Karl Marx ist nun mal das Buch „Das Kapital“ , welches sich¬†mit¬†einer ausf√ľhrlichen Analyse √ľber¬†die politische √Ėkonomie und die damit verbundene Kritik gegen√ľber der kapitalistischen Gesellschaft besch√§ftigt … und nun sind in dem Geb√§ude hinter seinem¬†Denkmal und mit dem mehrst√∂ckig hochen Aufruf „Proletarier aller L√§nder vereinigt euch“ (in vier Sprachen !) folgende √Ąmter beheimatet:

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Wenn das mal nicht Ironie ist … !?!?

Ansonsten ist Chemnitz zwar nicht so stark mit Sehensw√ľrdigkeiten √ľberladen, wie z.B. Dresden, dennoch¬†fanden wir das Alte Rathaus und den Marktplatz √§u√üerst¬†h√ľbsch:

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Die H√§user im Stadtteil Ka√überg (wir machen am Samstagabend einen 3-st√ľndigen Rundgang durch diese auff√§llige Wohngegend) sind aus unserer Sicht ebenfalls absolut sehenswert, insbesondere, wenn man den Jugendstil mag. Hier ist z.B.¬†eine sehr attraktive¬†Fassade mit M√§rchenmotiven:

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Dieses Wohngebäude hat zu Recht den Namen Kyffhäuserburg und ist mit außerordentlich vielen passenden Details ausgestattet:

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Und das ehemalige Wohnhaus vom Schriftsteller Stefan Heym zu sehen, war f√ľr mich ein pers√∂nliches Anliegen¬†¬†¬† standard

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Wie ihr seht, in jeder Stadt gibt es viele schöne Sachen zu entdecken    standard
Auf jeden Fall waren das drei sehr intensive und sehr interessante Tage und¬†ich kann auf meiner „Must-See-Liste“ nun gleich drei Punkte abstreichen … damit ich nat√ľrlich bald wieder irgendetwas Neues darauf setzen kann¬†¬†¬† lachen



2016 17.
Mrz

Heute¬†gab es¬†f√ľr Carsten und mich einen guten Grund, unseren Arbeitstag etwas eher zu beenden, denn seit gestern gibt es auf dem Dresdner Neumarkt, direkt vor der Frauenkirche, eine OpenAir-Ausstellung mit¬†dem Namen „Die W√∂lfe sind zur√ľck“ – diese wollten wir uns unbedingt ansehen. Das Wetter war uns hold und so konnten wir sogar ganz entspannt mit dem Rad in die Innenstadt fahren.

Was ist eigentlich das Interessante an dieser Ausstellung, au√üer dem Namen nat√ľrlich? Sagen wir es mal so: seitdem montags immer ein gewisses Klientel seine¬†„Spazierg√§nge“ durch die Dresdner Innenstadt durchf√ľhrt, werden √ľber die Stadt- und Landesgrenzen hinaus auch alle anderen Dresdner in den Augen vieler „gerechter“ Menschen zu dummen Nazis. Wir hatten sogar in unserem langj√§hrigen Bekanntenkreis eine ernste Auseinandersetzung zu diesem Thema und haben nun einen Namen weniger in unseren Adressb√ľchern stehen. Die Person wollte partout nicht einsehen, dass nicht der¬†Wohnort dar√ľber entscheidet, wie die Gesinnung aller Einwohner ist. Naja, ein heikles Thema. Und eigentlich um dieses heikle Thema dreht sich eben¬†diese Ausstellung, welche wir heute besuchten. Sie¬†soll n√§mlich zeigen, dass Dresden nicht nur auf Pegida heruntergebrochen werden soll und kann und, dass es¬†trotz der verst√§rkt negativen Darstellung in den Medien, nach wie vor eine weltoffene Stadt ist.

Die Wolfsfiguren sind von Herrn Reiner Opolka erschaffen worden. Der K√ľnstler war¬†heute und ist¬†auch an jedem Tag seiner Ausstellung selber mit auf dem Platz und steht f√ľr jedermann zu jeder (vern√ľnftigen) Diskussion zur Verf√ľgung. Die¬†mannshohen, braungef√§rbten Wolfsfiguren sind¬†in unterschiedlichen Formationen aufgestellt und sehen auch verdammt angriffslustig aus:

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Sie sind jederzeit bereit, ihre Klauen und Zähne einzusetzen:

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Und das sind nicht die einzigen Waffen:

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Dabei versuchen sie nat√ľrlich die Menschheit zu¬†√ľberzeugen, dass sie ganz und gar harmlos sind und nur das Beste f√ľr alle wollen:

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Aber nicht nur die verkörperte Bedrohung hat ihren Platz in dieser Installation gefunden, denn es gibt auch einige Aufsteller mit Infos, welche zum Nachdenken anregen:

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Außerdem gibt es eine Tafel, auf welcher jeder, der möchte, seine Antwort auf eine wichtige Frage dazuschreiben kann:

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Es gab Einträge in unterschiedlichen Sprachen. Ich habe Spanisch entdeckt, Französisch, Polnisch und auch Russisch:

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Der Spruch in Russisch hei√ü √ľbersetzt: „Verhandeln k√∂nnen. Haltet durch, Europ√§er!“
Nur leider sind diese S√§tze in der rechten Ecke der Tafel gelandet, zwischen den Spr√ľchen auf „Pegidisch“, welche wie √ľblich gar nicht auf die gestellte Frage eingehen, sondern einfach nur als Beleidigung gedacht sind¬†…

Dabei hoffte ich wirklich, dass vielleicht der ein oder andere Montagsmitläufer bei dieser Ausstellung doch noch zum Nachdenken angeregt wird. Ich hoffe dennoch weiterhin, dass unsere schöne Stadt nicht auf Dauer mit solchen Gesten verunstaltet wird:

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Ich hoffe auch darauf, dass wir alle keine Angst vor dem b√∂sen Wolf haben m√ľssen und uns endlich mal darauf verlassen k√∂nnen, dass die J√§ger ihre Aufgaben ernst nehmen …

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Ich finde, dass es ein sehr gelungenes Projekt ist und dass es auf jeden Fall viel Potential hat, Menschen zum Nachdenken √ľber Toleranz und √ľber die Gefahr beim Fehlen dieser anregt:

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Diese Ausstellung kann man in Dresden noch bis zum 23. M√§rz besichtigen. Danach zieht sie weiter nach Potsdam und sp√§ter nach Berlin. Ich f√ľr meinen Teil kann einen Besuch dort sehr empfehlen.

Wenn die Spr√ľche, Informationen und Hinweise der Tafeln interessieren, der findet auch eine PDF-Version als Brosch√ľre auf der¬†Webseite. Leider hat nun mal nicht jeder einen kurzen Weg zu seiner jeweiligen Landeshauptstadt, denn die Ausstellung¬†ist¬†als Wanderausstellung eben nur in den Bundeshauptst√§dten geplant.



2016 31.
Jan

Ein fl√ľchtiger Blick, welchen ich heute beim Fr√ľhst√ľck auf¬†den Kalender geworfen habe, machte mich schlagartig munter. Ich habe n√§mlich mit Erschrecken feststellen m√ľssen, dass heute bereits der letzte Tag des ersten Monats im neuen Jahr ist¬†¬†¬† fragend

Es sind schon wieder 31 Tage vorbei und ich habe erneut noch nicht all das erledigt, was ich mir eigentlich vorgenommen habe. Das liegt bestimmt auch daran, dass meine Pläne leider immer etwas viel zu ehrgeizig sind    zwinker    aber man muss die Sachen ja schließlich positiv sehen und angehen    lachen

Immerhin habe ich es bisher vollbracht, sehr viel √∂fter zu lesen. Besonders die B√ľcher von Tom Rob Smith¬†haben es mir derzeit angetan. Das Buch Kind44 habe ich quasi verschlungen und nun verbringe ich meine zugegebenerma√üen rare Lesezeit mit Kolyma. Wenn¬†ich dieses Buch ausgelesen habe, dann hoffe ich, dass ich mir bei Francis auch das letzte Buch mit dem Protagonisten¬†Leo Demidow ausleihen kann – Agent 6. Ich finde die B√ľcher sehr spannend und gut recherchiert, denn es handelt sich dabei um viel Historisches, speziell aus Stalins Zeiten, was die Geschichten aber gleichzeitig auch ziemlich gruselig macht …

Gleich zu Anfang 2016 bin ich √ľber meinen Schatten gesprungen und habe mich trotz gedanklichem Aufschub bis April doch gleich am ersten Montag im Jahr bei einem ziemlich anstrengenden Sportangebot meines neuen Arbeitgebers angemeldet und qu√§le mich seitdem jeden Montag und Donnerstag mit¬†gewisser masochistischer Freude eine Schulstunde lang durch das¬†SYNRGY360-Trainingsprogramm.¬†Ich f√ľhle mich direkt danach zwar regelrecht kaputt, aber grunds√§tzlich tut das meinem B√ľrok√∂rper echt gut!

Zudem koche ich seit Jahresbeginn wieder etwas mehr selber und vor allen Dingen mit deutlich weniger Zucker. Apropos Zucker, ich verzichte zwar nicht komplett darauf Рdann wäre ich bestimmt unausstehlich Рaber ich versuche, die Zufuhr davon etwas besser zu kontrollieren und mir das nicht immer wieder in irgendwelchem Essen aus dem Supermarkt unterschieben zu lassen. Klappt!

Ach ja, das darf bei meinem kleinen Res√ľmee auch nicht fehlen: Ich habe den Januar gesund √ľberstanden!!! Dabei kr√§nkelten um mich herum etliche Leute … vielleicht bringt es ja doch etwas, dass ich jeden Morgen eine Messerspitze Ascorbins√§ure nehme und¬†so sehr¬†auf VitaminC in Pulverform schw√∂re ¬† ¬†standard ¬† ¬†und wenn nicht, dann liegt es eben am Placeboeffekt – so! ¬† ¬†zwinker

Wir haben nun unsere Hochzeitstagreise im Großen und Ganzen organisiert bekommen und ich freue mich schon auf ein paar sonnige Tage auf einer Insel in Atlantik, wo wir unseren 10. Jahrestag feiern werden. 10 Jahre! Und wir haben uns immer noch nicht umgebracht, sondern hängen nach wie vor jede freie Minute gern zusammen    zwinker
Ich finde das echt erstaunlich, freue mich aber sehr dar√ľber ¬† ¬†zwinker

Im Januar haben wir als Familie zu viert ein¬†tolles¬†Wochenende in Potsdam erlebt und an den anderen Tagen jede Menge Zeit mit unseren Freunden verbringen k√∂nnen – beides ist f√ľr mich pers√∂nlich enorm wichtig!

Mein Russischkurs neigt sich nun allm√§hlich dem Ende zu. Am letzten Dienstag war ich mit meinen Kursteilnehmern sogar schon im „Odessa“¬†essen, weil bei der allerletzten Stunde in 2 Tagen leider nicht alle Teilnehmer dabei sein k√∂nnen. Danach ist dieser Anf√§ngerkurs definitiv¬†vorbei und ich habe bis April Ferien … dabei sp√ľre ich Freude √ľber¬†die zus√§tzliche Freizeit, aber leider auch etwas Wehmut, denn ich werde diese Sch√ľler nun in diesem Kreise bestimmt nicht mehr wiedersehen.

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Ich habe die letzten 4 Wochen irgendwie auch immer wieder Zeit f√ľr mein Monatsprojekt „K√∂rner“ gefunden, konnte aber wie √ľblich bei Weitem nicht alle Ideen umsetzen, welche ich im Kopf hatte. Ob das, was ich geschafft habe, euch gef√§llt, k√∂nnt ihr mir bitte dann in ca. einer Woche sagen, wenn ich euch die Bilder hier in gewohnter Art und Weise pr√§sentiere¬†¬†¬† zwinker

Und nun gilt es Рbloß noch einmal schlafen und dann haben wir schon den Februar in unseren Kalendern aufgeschlagen    lachen    dabei vertippe ich mich gelegentlich noch immer bei der Angabe der Jahreszahl    zwinker



2015 13.
Dez

Eigentlich denkt man, dass der Dezember sozusagen der Freitag des Jahres ist und dass man seine Zeit daf√ľr verwenden sollte, all die Sachen zum Abschlu√ü zu bringen, welche man in den vorherigen 11 Monaten angefangen hat. Aber das Leben bietet auch am Jahresende jede Menge Neues:

1.) Carsten und ich durften bei der Premiere-Lesung des Erstlingswerks von Sabine Dre√üler¬†als G√§ste mit dabei sein. Sie hat sich f√ľr ihre Buchvorstellung einen f√ľr uns ganz neuen Ort ausgesucht, der Name passte aber perfekt zum Ziel –>¬†Hole of Fame¬† ¬†zwinker
Das Buch von Sabine ist eigentlich nicht nur 1 Buch, nein es ist ein Zwiebook. Ich glaube, ich kann das am einfachsten mit einem Bild erklären   zwinker

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Es sind zwei vollst√§ndige B√ľcher („Therese“ & „Andererseits – Ausschweifungen im Paradies“) in einem Einband und das Ende jeder Geschichte hat seinen Abschluss¬†somit platztechnisch immer in die Mitte des Druckwerks … man kann es damit sogar¬†von beiden Seiten anfangen zu lesen. Durch Phrase4-Lesungen kenne ich bereits einige Kapitel aus beiden Werken¬†und freue mich, dass ich nun die Wissensl√ľcken bei jeder Story schlie√üen kann.

2.) Ich habe √ľbrigens bereits vor der Ver√∂ffentlichung ehrenamtlich zwei Geschichten daraus ins Russische √ľbersetzt. Denn diese Geschichten sind im Rahmen des Projekts D, welches sich der¬†Verbesserung der V√∂lkerverst√§ndigung zwischen Deutschland und Russland widmet, nach Sibirien und Fernosten gefahren, um dort an diversen Unis vorgetragen zu werden.¬†Am Samstagabend lauschten¬†wir in der Ver√§nderbar¬†den Reiseeindr√ľcken der drei Dresdner Musiker¬†und es war, glaube ich, nicht nur f√ľr¬†Stefan und Martina von „Die Ukrainiens“ und Wilhelmine von „Baran Butz“¬†ein unvergessliches Erlebnis, sondern auch¬†f√ľr die Zuh√∂rer ihres¬†Fotovortrags¬† ¬† zwinker
Bei ihren Ausf√ľhrungen war auch f√ľr mich¬†die ein oder andere neue Information dabei, sodass ich sogar schon manches f√ľr eine Vertiefung meines Wissens nachgeschlagen habe.

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3.)¬†Ein weiteres Novum ergab sich f√ľr mich beim Backen der OLCA-Weihnachtspl√§tzchen. Ich habe von meiner Freundin Kerstin aus Wiesbaden zum Geburtstag ein Ausstechf√∂rmchen im B√§rchenform bekommen … das musste ich nun nat√ľrlich einweihen¬†¬†¬† lachen
Ich muss gestehen, die vorgefertigte Augen aus dem „Kaufland“ sind etwas zu gro√ü f√ľr die zarten Keksb√§rengesichter¬†¬†¬† zwinker

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Irgendwie erinnerten sie mich mit diesen Glubschies an die ber√ľhmte Katze von Simon¬† ¬† unschuldig

Und da am Ende eine Packung dieser¬†Augen nicht f√ľr alle B√§ren gereicht hat, gab es am Ende sogar ein paar B√§ren a la Minions – ein√§ugig. Als auch die mir ausgegangen sind, bastelte ich ganz am Ende einfach auch welche nur mit bunten Streuseln ¬† ¬†zwinker

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4.) Zu guter Letzt gibt es von unserer Familie einen neuen Weihnachtsgruß, welcher hier angesehen und bewundert werden kann.

Ich finde, dass waren ganz sch√∂n viele neue Sachen und Erlebnisse f√ľr die viertletzte Woche des Jahres ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†und nun kann ich mich wieder den altbew√§hrten Dezemberritualen, wie z.B. Weihnachtsgeschenke besorgen und mit Freunden durch die Weihnachtsm√§rkte stapfen widmen¬†¬†¬† standard

In diesem Sinne w√ľnsche ich euch auch eine sch√∂ne Zeit auf den jahresendzeitbedingten Kaufveranstaltungen unter freiem Himmel und m√∂ge euch immer eine Handbreit hei√üer Gl√ľhwein, Punsch,¬†Kakao oder¬†Tee w√§rmen.



2015 01.
Nov

Es war mal wieder so eine Woche, die mit einer Vielzahl netter Begegnungen in unsere Familiengeschichte eingehen wird.

Manchmal ist auch eine ganz¬†banale Sache, wie z.B. ein Laptop mit¬†dem Hang nach ein paar Streicheleinheiten und Neuinstallationen, ein¬†guter Anlass,¬†ins Apartamento OLCA zu kommen. Also hatte Barbara am Montag ihren elektronischen Freund unterm Arm und w√§hrend Carsten als Computertherapeut¬†agierte, g√∂nnten wir zwei M√§dels uns eine sch√∂ne Tasse Tee und hatten etwas Zeit, um¬†√ľber alles M√∂gliche zu quatschen.

Am Dienstag waren meine Ferien als VHS-Lehrerin dann endg√ľltig vorbei und¬†meine Teilnehmer stiegen¬†unter meiner Anleitung nach zweiw√∂chigen Pause¬†in die T√ľcken und Fallstricke¬†von Bewegungsverben¬†bei der russischen Sprache¬†ein. Es gab sogar einen Gasth√∂rer, welcher, so wie es aussieht, vielleicht am Ende sogar noch zur Stammbesetzung meiner Russischklasse¬†dazustossen m√∂chte¬†¬†¬† standard

Der Mittwoch hat bei uns normalerweise einen ziemlich festen Ablauf, zumindest in seiner zweiten Tagesh√§lfte: ein¬†17:30-Bild f√ľr eine gleichnamige Facebook-Gruppe schie√üen und mit einem¬†kleinen Erkl√§rungstext¬†hochladen, die anderen Bilder in der Gruppe angucken und wo es geht etwas kommentieren und so ab 20 Uhr die LoveFilm-DVD anschauen, welche an diesem Tag in unserem Briefkasten gelandet ist. Aber in dieser Woche¬†ist vorher noch ein Termin dazwischengekommen – eine Tiefgaragenstellplatzbesichtigung. Nach unserem Umzug im November 2014 und als wir mit dem KIA auch noch¬†ein zweites Auto¬†hatten, fanden wir f√ľr unseren SMART-Cabrio nur einen TG-Platz ca. 2,5 km von unserer Wohnst√§tte entfernt. Da der Kleine¬†nun seit Oktober¬†aber zu unserem einzigen fahrbaren Untersatz mit einem Dach und vier R√§dern geworden ist, suchten wir nat√ľrlich einen Stellplatz in der unmittelbaren N√§he¬†unserer Wohnung. Die erste M√∂glichkeit, welche wir fanden,¬†sah sehr vielversprechend aus, worauf wir auch schon schnellstm√∂glich¬†den alten Platz gek√ľndigt haben. Aber nach knapp einem Monat Hinhaltetaktik und einem ewigen HickHack um den (richtigen) Schl√ľssel zur Garage, hat Carsten sich doch¬†nochmals umgesehen. Mit Erfolg! Der neue¬†Platz in ca. 400 m Entfernung gef√§llt mir pers√∂nlich auch viel besser als der, mit welchem es ohnehin nicht geklappt hat. Nun bleibt es abzuwarten, ob wir diesen jetzt auch bekommen. Dr√ľckt mal bitte die Daumen, ok¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† ?

Am Donnerstag¬†trafen wir uns nach langer Zeit mal wieder mit Anne und Nao aus Frankreich. Sie waren f√ľr kurze Zeit in Dresden zu Besuch und haben netterweise an uns gedacht. Wir¬†verbrachten mit den beiden sowie mit ihrer Gastfamilie und gleichzeitig Annes langj√§hrigen Freunden einen wundervollen Abend im Viet Thanh Bistro.

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Der Freitagnachmittag geh√∂rte wie immer dem Besuch beim D√∂nermann und einem chilligen Wochenendeinkauf im Kaufland gegen√ľber. Man¬†merkte an dem Tag allerdings, dass das Gros der Menschen realisiert hat, dass am Samstag¬†aufgrund des Reformationstages alle L√§den geschlossen sein werden, denn es wurde eingekauft, was das Zeug hielt … und als ob es keinen Montag mehr geben w√ľrde! Hie√ü f√ľr uns: schnell rein, Einkaufszettel abarbeiten und schleunigst wieder raus¬†…

Am Samstag hatten wir eine besonders interessante Herausforderung zu meistern: ein Familienshooting mit insgesamt 17 Personen im Alter zwischen 3 und 83 Jahren bzw. vier Generationen. Glaubt man den R√ľckmeldungen √ľber die Fotos, haben wir es tats√§chlich mit Bravur gemeistert! Der Termin stand schon seit ca. einem Monat und wir organisierten extra daf√ľr einen entsprechenden Raum, der vor 10 Uhr „nur noch“¬†durch Carstens MacGyver-Geschick f√ľr das Ereignis entsprechend vorbereitet werden musste. Als Belohnung durfte er anschlie√üend auch gleich noch als Lichtmodell herhalten …

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Meine Aufgabe war es ab dann, die Leute¬†alle so weit davon zu √ľberzeugen, dass sie auf den Bildern l√§cheln und mit offenen Augen in die Kamera gucken. Nachdem 120 Minuten sp√§ter alles vorbei war, konnte die Technik und das Equipment wieder abgebaut und der Raum in seine urspr√ľngliche Gestalt gebracht werden – zum Gl√ľck war das innerhalb von nur 30 min erledigt.
Sorry,¬†aber von diesem Ereignis kann ich leider keine Bilder zeigen, denn¬†manche Familienmitglieder m√∂chten nicht im Netz erscheinen – ich hoffe, ihr versteht das! √úbrigens, ich m√∂chte an dieser Stelle ausdr√ľcklich meinen handwerklich begabten Mann loben – ohne ihn h√§tte ich den Raum nie und nimmer so einrichten k√∂nnen, dass wir¬†dieses Fotoshooting h√§tten darin veranstalten k√∂nnen!¬†¬†¬† *thumbs-up*

Nach getaner Arbeit g√∂nnten wir uns ein Mittagessen beim Running Sushi und anschlie√üend einen gem√ľtlichen Spaziergang in der Innenstadt, denn¬†auf dem Altmarkt fand gerade¬†ein doch recht gro√üer Stoffmarkt statt. F√ľr mich kommt ein solcher allerdings¬†etwas zu sp√§t –¬†ich w√ľrde behaupten so um die 3-4 Jahre zu sp√§t – denn¬†inzwischen hat mein Verlangen,¬†neben meinen vielen zeitintensiven Hobbys noch irgendwas selber zu n√§hen, doch sehr stark nachgelassen¬†¬†¬† zwinker
Nach der Mittagsv√∂llerei war zuhause allerdings nur noch ein Verweilen auf der Couch oder dem PC-Stuhl m√∂glich, h√∂chstens noch unterbrochen durch gelegentliches Aufstehen und an die T√ľr gehen, wenn mal wieder Halloween-Kinder „S√ľ√ües oder Saures“ riefen.

Und heute? Heute wird zu Hause viel Kleckerkram erledigt und ein wenig gechillt Рdas muss ja schließlich auch mal drin sein    zwinker



2015 10.
Okt

Eine Woche voller Termine und schon bin ich mit meiner Schreiberei arg im R√ľckstand¬†¬†¬† zwinker
Aber ich m√∂chte es trotzdem noch nachholen, √ľber unser vergangenes Wochenende zu¬†erz√§hlen – das war einfach zu sch√∂n, um nicht dar√ľber zu berichten. Wir waren n√§mlich beide freien Tage auf Achse bzw. auf Schusters Rappen unterwegs ¬† ¬†standard

Am Samstag, dem Tag der deutschen Einheit, machten wir¬†eine lange Wanderung auf dem¬†Panoramaweg¬†in der S√§chsischen Schweiz. Es war erneut ein fr√∂hliches Wiedersehen mit einigen Teilnehmern aus¬†einem meiner vergangenen¬†Russischkurse. Wir sind schon mal¬†im Juni¬†zusammen unterwegs gewesen und es war so sch√∂n, das musste einfach wiederholt werden! Kathrin k√ľmmerte sich um das Organisatorische und brachte in die Gruppe noch eine Schulfreundin mit. Sie hie√ü Kerstin. Da wir ohnehin schon eine Kerstin (und ihren Mann) dabei hatten, hie√ü unser lieber Neuzugang eben „kleine Kerstin“ – es war sogar ihr eigener Vorschlag¬†¬†¬† standard ¬† ¬†!
Die 18 km lange Wanderung zu sechst hat wirklich sehr viel Spa√ü gemacht. Ich war allerdings immer wieder zur√ľckgefallen … nur um Bilder zu machen, versteht sich ¬† ¬†zwinker

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Ich habe außerdem noch mehr neue Freunde gefunden:

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Nat√ľrlich habe ich, genau wie der Rest der Gruppe, die immer noch wundervolle Landschaft bewundert. Obwohl man das schon gef√ľhlt tausendmal gesehen hat, finde ich,¬†die S√§chsische Schweiz ist und bleibt m√§rchenhaft sch√∂n!

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Nat√ľrlich hatten¬†wir genug Verpflegung im Rucksack, aber ich musste¬†bei diesem liebevollen Angebot dennoch zugreifen ¬† ¬†lachen ¬† ¬†und der Apfel, welchen ich gleich noch unterwegs vernichtet habe, war wirklich aromatisch und sehr, sehr lecker!

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Anfang Oktober¬†haben wir nat√ľrlich auch schon die ersten Herbstzeichen gesehen: leere Felder …

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… und an manchen Orten sogar schon √§u√üerst bunt gef√§rbte Bl√§tter:

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Unser¬†Sonntagsausflug mit Kerstin Nummer 3 war dann schon etwas gem√ľtlicher und f√ľr meine F√ľ√üe um einiges entspannter, denn es ging in die Pillnitzer Weinberge:

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Mir pers√∂nlich fehlte die herbstliche Laubf√§rbung, aber die Weintrauben leuchteten in der Sonne ebenfalls wundersch√∂n gelb, zum Beispiel so …

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… oder auch so¬†¬†¬† zwinker

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Allerdings war ich nun¬†in Begleitung von zwei Menschen, welche dem s√ľ√üen Alkoholisch leider¬†nix abgewinnen k√∂nnen – also blieb auch ich anfangs trocken. Auf meinen Federwei√üen habe ich aber am Ende dennoch nicht verzichtet – bin doch schon gro√ü und kann vieles auch allein machen ¬† ¬†;)

Bei einem Weinfest, hier¬†an der Weinbergkirche „Zum Heiligen Geist“ gibt es zum Gl√ľck nicht nur Alkohol¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†sodass wir ein Weilchen geblieben sind … zusammen mit Eierschecke, Zwiebelkuchen und Bratwurscht. Es war aber auch sehr entspannend und gem√ľtlich.

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Da wir uns schon hier herbstliche Leckereien auf der Zunge zergehen lie√üen, war die Entscheidung, anschlie√üend in Dresden noch in die Besenwirtschaft beim Winzer M√ľller einzukehren, ziemlich schnell gefallen. Wir geh√∂rten ganz offensichtlich nicht zu den einzigen Leuten, welche ebenfalls auf diese Idee gekommen sind¬† ¬† zwinker ¬† ¬†denn es sa√üen schon so viele auf der Wiese davor.

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Obwohl auch die wenigen Tische dieser hierzulande auch Strau√üenwirtschaft genannten Lokalit√§t gut besetzt waren, hatten wir Gl√ľck und fanden f√ľr uns drei ein nettes Pl√§tzchen direkt am Weinberg und mit herrlicher Aussicht:

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Mit guten Freunden schmeckt auch Gänsewein super    zwinker

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Mein Federwei√üer hat es¬†auch diesmal leider nicht mit aufs Bild geschafft¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†aber wenigstens gelang das¬†dem √ľberaus leckeren Flammkuchen, auf welchen wir allerdings aufgrund der au√üerordentlich hohen Besucherzahl 40 bis 60 Minuten warten durften:

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Die Wartezeit haben wir uns mit Oliven und ofenfrischen Brot in einer entspannten Umgebung mit einem Blick auf die Elbe und die Weinberge sowie¬†mit dem¬†Quatschen √ľber Gott und die Welt verk√ľrzt:

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Vielleicht braucht man immer eine Kerstin in der Nähe, damit das Wetter einladend, das Essen lecker und der Wein köstlich wird? Wir können das ja noch einige Male austesten, denn erstaunlicherweise haben wir ziemlich viele Kerstins in unserem Bekannten- und Freundeskreis    lachen



2015 20.
Sep

Nein, nein, es geht nicht um die derzeit¬†so stark¬†beworbenen Schokoerzeugnisse mit Kirschenf√ľllung¬†¬†¬† zwinker
Wobei, √ľber diese freuen wir uns derzeit, ehrlich gesagt, auch¬†¬†¬† zwinker
Aber da man sich nicht nur um den Leib k√ľmmern sollte, sondern auch um die Seele, geht es diesmal ausnahmsweise nicht ums Essen, sondern um Kultur¬†¬†¬† lachen

Meine Lieblingsleseb√ľhne Phrase4¬†hat sich in der Ferienzeit ebenfalls eine Sommerpause geg√∂nnt, aber nun im September ging wieder los mit den lustigen und nachdenklichen Kurzgeschichten. Diesmal endlich wieder in der urspr√ľnglichen Stammbesetzung: Francis Mohr, Lars Hitzing, Henning H.Wenzel und Sabine Dressler. Sabine musste f√ľr ein halbes Jahr aus beruflichen Gr√ľnden aussteigen und¬†jetzt kehrte sie wieder auf die Couch in der Ver√§nderBar¬†zur√ľck.

Vorher haben wir uns aber f√ľr ein Fotoshooting getroffen, bei welchem Carsten mir wieder mal als treuer und gewissenhafter Assistent zur Seite stand. Die Models wollten unbedingt eine „abgerockte“ Kulisse f√ľr diese Aufnahmen haben. Da zahlten sich meine Streifz√ľge f√ľr meine¬†diversen Fotoprojekte aus und ich sch√ľttelte ganz locker eine passende Gegend aus dem √Ąrmel.¬†Die¬†Vier¬†freuten sich ganz offensichtlich sehr dar√ľber ¬† ¬†lachen

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Aber sie konnten sich auch ganz geschickt völlig lässig ins Bild setzen oder stellen:

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Ich habe auch wieder meine Lieblingspose namens „K√§fer auf dem R√ľcken“ angenommen, um die Perspektive etwas zu ver√§ndern:

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Doch ich habe meine Chance zur Vergeltung ebenfalls genutzt    zwinker

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Ich sagen nur: Glitter und Glamour    standard

Bei der nächsten Einstellung kann ich nur hoffen, dass man dabei nicht zwingend an Anna Karenina und ihr Ende denken muss    zwinker

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Auch ihre¬†bereits erschienen B√ľcher durften mal ins Bild:

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Im November kommt noch eins dazu, denn auch Sabines Geschichten d√ľrfen demn√§chst die DIN A4-Bl√§tter verlassen und bekommen einen festen Einband beim Zwiebook-Verlag.¬†Aber auf dem¬†anschlie√üenden Leseabend nach dem Fotoshooting war noch die f√ľr lesende Nutzer unhandliche¬†Form angesagt:

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Alle acht vorgelesenen¬†Geschichten waren diesmal echt spitze! Und ist das nicht mit das sch√∂nste Lob f√ľr einen Autoren, wenn die Kollegen auf der Couch sich genau so wie¬†das Publikum kaputtlachen ?! ¬† ¬†zwinker

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Ich habe mich diesmal √ľbrigens ganz bewusst beim Erraten der aktuellen Phrase zur√ľckgehalten. Zum einen habe ich schon beim Plausch w√§hrend des Shootings mitbekommen, in welcher Geschichte sie¬†eingebaut wurde und zum anderen habe ich eine Phrase4-Weinflasche bereits vor der Lesung als Lohn f√ľr die Fotom√ľhen einstecken d√ľrfen¬†¬†¬† lachen

Also, egal wie ich den vergangenen Dienstagsabend betrachte Рes war rundum gelungen    standard
Leider werde ich demn√§chst wieder nicht so oft bei den Lesungen auftauchen k√∂nnen, denn¬†seit gestern steht fest, dass ich meine VHS-Gruppe der Russischinteressierten ein weiteres Semester in die Geheimnisse dieser Sprache einweihen darf … jeden Dienstagabend. Sorry liebe Autoren, aber das ist f√ľr mich nicht minder sch√∂n, als euren Geschichten zu lauschen. Ich darf auch mal der aktive Part sein, ok ?



2015 04.
Aug

Am vergangenen Wochenende haben Carsten und ich festgestellt, dass es v√∂llig egal ist, was man macht und tut – das Leben der Erwachsenen ist und bleibt nicht jugendfrei¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†die Jugend ist n√§mlich √ľberall ¬† ¬†zwinker

Zum Beispiel haben wir am Samstag Carstens Geburtstagsgeschenk – ein Schnupperkurs im Gleitschirmzentrum¬†– eingel√∂st. Wir waren wohl die √§ltesten Teilnehmer an diesem Tag, nur die Kursleiter waren in etwa unsere Altersklasse. Ja, ich war auch zu dem Kurs angemeldet, man muss ja schlie√ülich so viel wie es geht selber ausprobieren … solange es noch geht¬†¬†¬† zwinker
Schon¬†unsere Mitfahrer, welche wir in unserem Wagen zur Flugwiese mitgenommen haben,¬†waren zwei Studenten und ein Sch√ľler der 9. Klasse – der Rest der Mitflieger war zumindest optisch genau so alt¬†¬†¬† standard
Aber das hat uns ja wie immer nicht gestört    zwinker    Carsten legte als erster von uns beiden los:

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Und ist sogar ein kleines bisschen geflogen:

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Bei mir hat der Wind nicht so gut mitgespielt, ich durfte nur rennen    lachen

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Es war im Grunde genommen wie beim Schlittenfahren: nach unten ging es schnell und machte Spa√ü und den H√ľgel wieder hinauf zu stapfen, war da schon etwas m√ľhsamer:

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Ich w√ľrde au√üerdem allen Gleitschirminteressenten dazu raten, beim Schnupperkurs lang√§rmlige Kleidung zu tragen, damit die Arme¬†am Ende des Tages nicht so aussehen wie meine ¬† ¬†zwinker
Wenn sich die Stricke des Gleitschirms beim Aufblähen des Stoffs anspannen, dann streifen sie eben ganz kräftig an den Oberarmen.

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Ansonsten war das schon ein echt au√üergew√∂hnliches Erlebnis. Dennoch glaube ich nicht, dass es unser Dauerhobby wird, denn daf√ľr ist man zu sehr vom Wind abh√§ngig …

Aber zur√ľck zur Jugend¬†¬†¬† lachen ¬† ¬†–> gleich nach dem Schnupperkurs trafen wir uns mit Couchsurfern aus Nowosibirsk. Ivan ist erst 18 und Julia ist 19 Jahre alt. Aber sie haben √ľber das Internet so nett angefragt, dass ich einfach nicht „nein“ sagen konnte¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†sind sie nicht knuffig?

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Man beachte √ľbrigens¬†unter anderem den Farbunterschied bei den Gesichtern von uns – nach mehreren Stunden an einem Flug√ľbungshang mit voller Sonneneinstrahlung – und von ihnen ¬† ¬†zwinker
Besonders aus mir wäre bestimmt eine tolle Indianerin geworden    zwinker
Nach der Stärkung bei unserem Haus- und Hofdönermann zeigten wir den Beiden noch die Altstadt von Dresden. Am Sonntag besuchten wir mit unseren Gästen zuerst die Bastei und danach marschierten wir auf das Plateau vom Lilienstein.

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Als Sahneh√§ubchen f√ľr unsere kleinen Wanderfreunde gab es noch einen Ausflug zum Felsenlabyrinth.¬†Da es bereits sp√§ter Nachmittag war, hatten wir alle Felsen allein f√ľr uns und besonders Ivan bl√ľhte dort richtig auf. Erst kurz nach Mitternacht haben wir die beiden Reisenden an ein vorher kontaktiertes Mitnahmeauto √ľbergeben, welches sie dann noch nach Prag brachte.

Das war eigentlich das erste Mal, dass mich Couchsurfer von Anfang bis Ende gesiezt haben¬†¬†¬† unschuldig ¬† ¬†es ist zwar ein seltsames Gef√ľhl, aber man kann es nicht abstreiten: ich bin so alt wie ihre M√ľtter ¬† ¬†zwinker

Jedenfalls, ihr merkt, es war tatsächlich ein jugendvolles und keinesfalls jugendfreies Wochenende, nicht wahr?



2015 08.
Jul

Das sommerliche Wochenende habe ich nat√ľrlich nicht zu Hause, sondern drau√üen verbracht. Es war ja ohnehin schon seit Langem komplett¬†verplant¬†¬†¬† zwinker

Aber mein¬†fr√ľhestes Highlight der vergangenen¬†Woche hatte ich bereits am Dienstag. Denn da ging mein erster VHS-Russischkurs f√ľr Anf√§nger (vorerst) zu Ende. Ich bin echt stolz auf „meine“ Gruppe, denn das Gros von ihnen¬†ist tats√§chlich mit keinerlei Vorwissen eingestiegen und nach lediglich 14 Abenden konnten sie schon lesen, schreiben und sich auch ein wenig unterhalten. So wie das Abschiedsgeschenk aussieht, hatten die Kursteilnehmer wohl ebenfalls ganz viel Spa√ü beim Unterricht (man beachte die Karte¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† ):

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Jetzt haben wir alle unsere wohlverdienten Ferien und ich hoffe, dass es Ende September mit dem Kurs weiter geht. Mal schauen, wer sich noch dazu entschließt, sich auch im Herbst und im Winter jeden Dienstagabend mit den fiesen Zischlauten und gemeinen 6 Fällen zu beschäftigen    zwinker

Aber zur√ľck zum Wochenende. Eigentlich ist 4. Juli schon seit¬†23 Jahren¬†mein pers√∂nlicher¬†Unabh√§ngigkeitstag und dieser wird meistens¬†mit Familie oder mit¬†Freunden gefeiert. Dieses Jahr habe ich meine eigene Feier aber ausfallen lassen, um bei einer anderen dabei zu sein. Zwei Menschen haben sich entschieden, ihre Unabh√§ngigkeit aufzugeben¬†und ich durfte sie an diesem besonderen Tag mit meiner Kamera begleiten:

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Vielen herzlichen Dank an das fr√∂hliche und gl√ľckliche¬†Ehepaar f√ľr ganz viel Spa√ü beim Fotoshooting in au√üerordentlicher Mittagshitze und die vielen emotionalen Momente, bei welchen ich euch begleiten durfte! Wir w√ľnschen euch auch von hier nochmals alles, alles Gute im¬†zuk√ľnftigen Eheleben¬†¬†¬† herz herz herz

Den nicht weniger heißen Sonntag haben wir ebenfalls mit Feiern verbracht. Diesmal ging es um den runden Geburtstag meiner besten Freundin Anna:

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Carsten hat sich¬†nebenbei als perfekter Helfer beim Ausrichten der Fete bewiesen, denn er k√ľmmerte sich hauptamtlich um die Musik und ums Grillen und nahm dem Geburtstagskind mit vielen geschickten, kleinen Handgriffen¬†so manchen¬†organisatorischen Kram von der Schulter. So hatten Anna und ich sogar einen Augenblick Zeit, um f√ľr ein gemeinsames Bild¬†von uns beiden¬†zu¬†posen (Danke sch√∂n, Ines!):

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Trotzdem wir uns eigentlich immer im Schatten aufhielten, habe ich wie jedes Jahr den Sommer mit einem Sonnenbrand begonnen …¬†diesmal hat es besonders meine linke Schulter getroffen¬†¬†¬†¬†erroeten
Aber inzwischen ist davon kaum noch etwas zu sehen    standard    und was ist ein kleiner roter Hautfleck im Vergleich zu einem fabelhaften Sommertag und einer unvergesslichen Feier    lachen !