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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 27.
Jul

In Sachsen sind seit einer Woche Sommerferien. Zwar interessiert mich das pers√∂nlich nicht mehr, da wir mit der Schulbildung nix mehr am Hut haben, aber es ist sch√∂n, die halbleere Stadt f√ľr sich zu haben¬†¬†¬† lachen
Ja,¬†in der Tat sind die Stra√üen freier, die Superm√§rkte leerer und auch mein Kalender zeigt mir ab und zu terminfreie Tage. Ich bin gern viel unterwegs, aber nun merke ich, wie sch√∂n auch eine leichte Sommertr√§gheit sein kann. Man plant weniger, daf√ľr sind die Zeitr√§ume f√ľr Freunde um so gro√üz√ľgiger. Ein recht spontanes Treffen hatten wir am Freitag mit G√ľnter und Barbara, denn wir verbrachten mit ihnen etliche vergn√ľgliche Stunden im t√ľrkischen Restaurant Ocakbasi¬†– wir redeten¬†√ľber Gott und die Welt und genossen dabei erneut frische Leckereien t√ľrkischer K√ľche abseits vom D√∂ner-auf-die-Hand.¬†Nur f√ľr den Nachtisch blieb auch diesmal kein Platz mehr im Bauch¬†¬†¬† zwinker

Wir nutzten die vergangenen Tage auch f√ľr einen Besuch¬†des Kabarett-Theaters¬†Herkuleskeule. Carsten wird ja dieses Jahr auch schon 40, deshalb war das St√ľck „Leise flehen meine Glieder“ schon eine gute Vorbereitung f√ľr unsere kommenden Jahre ¬†¬† zwinker

Auf einen weiteren Kulturh√∂hepunkt sind wir dank Stephanie gekommen, denn sie hat einen Sommerjob bei der internationalen Ausstellung Ostrale ergattert. Die Er√∂ffnung war am 18. Juli und sollte sich bis¬†Mitternacht hinziehen. Als wir vorbeikamen, um unser arbeitendes Kind abzuholen, hatten wir √ľberraschenderweise sogar etwa eine halbe Stunde Zeit,¬†durch die Ausstellung zu laufen und sich diese anzusehen. Moderne Kunst ist ein recht spezielles Thema, nicht alles traf unseren Geschmack, aber manche Ideen waren gut durchdacht und¬†ansprechend pr√§sentiert.¬†Ein Besuch¬†lohnt sich, um die eigenen Gedanken einmal von Einkaufzettel und To-Do-Listen auf etwas anderes zu bringen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Dort habe ich √ľbrigens auch eine alte Bekannte wieder getroffen, welche ich schon seit einigen Jahren nicht mehr gesehen habe. Elena ist selbst K√ľnstlerin und¬†stellt bei der Ostrale¬†etwas aus. Ihre Arbeiten – ich kenne auch noch mehr als nur das von der Ausstellung – finde ich wirklich klasse, sie sind so herrlich¬†bunt und voller geheimnisvoller¬†slawischer Symbolik.

Heute stand wieder mal eine Igeltour auf dem Plan, denn das Wetter war einfach perfekt sommerlich. Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten wir 2 1/2 Stunden lang die Ecken der Gartenstadt Hellerau und haben wie immer bei solchen Gruppenf√ľhrungen jede Menge Neues erfahren und entdeckt.

hellerau

Danach g√∂nnten wir uns einen Ausflug in den¬†Biergarten¬†des Waldbads Weixdorf. Dort konnte ich ganz gem√ľtlich die Beine hochlegen und ein Radler mit herrlichem Seeblick geniessen. Da war sie ja wieder, meine leichte Sommertr√§gheit …¬†doch nun werde ich mich von ihr verabschieden m√ľssen, denn die Sonne hat einem Gewitter Platz gemacht und das Wochenende ist ja ohnehin beinah vorbei¬†¬†¬† zwinker



2014 20.
Jul

Endlich scheint der Sommer in Dresden angekommen zu sein … die Temperaturen steigen und die Sonne scheint. Da rotiert nat√ľrlich auch meine Waschmaschine am heutigen¬†Wochenende mehrmals – so ein Wetter muss man nutzen, um alles schnell zu waschen, denn es trocknet ja auch schnell, wenn man¬†es gleich am fr√ľhen Morgen aufh√§ngen kann¬†¬†¬†¬†zwinker

Aber f√ľr diejenigen,¬†denen die Sommerhitze zu viel wird, gibt es von uns die versprochene Abk√ľhlung f√ľrs Auge¬†¬†¬† standard
Jetzt sind wir n√§mlich bereit, unser Versprechen einzul√∂sen und alle Brunnen nach Namen geordnet in einer Galerie¬†zeigen zu k√∂nnen,¬†die wir bei unseren Fotoprojekttour¬†durch Dresden und Freital entdeckt haben. Allerdings muss ich gestehen, dass ein paar Bilder von einer brunnenbegeisterten Arbeitskollegin von Carsten (mit ihrer Erlaubnis!)¬†zugearbeitet sind. Sie hat n√§mlich ein paar Aufnahmen, welche einfach toll Situationen zeigen, die wir aus unterschiedlichen Gr√ľnden leider nicht machen konnten ( z.B. Primavera mit Wasser oder Kugelbrunnen in Betrieb,¬†denn das Wasser war bei uns aufgrund einer Baustelle nicht eingeschaltet). Das absolute Gros ist aber nach wie vor aus¬†meiner Hand¬†¬†¬† zwinker

Vielleicht hat danach noch jemand Lust, etwas √§hnliches in eigener Gegend zu machen – ich w√ľrde so gerne auch¬†Bilder von anderen Brunnen sehen! Viel Spa√ü beim Gucken und Staunen, in welche Flie√üform der Mensch Wasser bringen kann¬†¬†¬† zwinker

Noch ein kleiner Hinweis: es sind insgesamt 132 Fotos und ab 100 Fotos wird die Galerie softwarebedingt in zwei Seiten aufgeteilt Рalso das Weiterblättern nicht vergessen, da man sich sonst 32 schöne Bilder entgehen läßt    standard



2013 22.
Jul

Auch in Dresden ist der Sommer endlich zu Hause: die Sonne scheint, es ist warm und man f√ľhlt sich schon an einem einzigen Wochenende fast wie im Urlaub. Carsten und ich wollten diesen Effekt noch¬†verst√§rken und haben in den vergangenen 2 Tagen folgende sch√∂ne Sachen gemacht:

– im Garten in der H√§ngematte liegen oder auf den Gartenst√ľhlen mit den F√ľ√üen im Sand sitzen und lesen, lesen, lesen

Рausschlafen, was in unserem Fall ein Aufstehen um 9 Uhr bedeutet und schon als Luxus empfunden wird     zwinker

– abends, wenn die M√ľcken besonders bissw√ľtig werden, einen Film gucken. Diesmal gab es zwei „Klassiker“ in unserem Hauskino-Programm: den allerersten „Final Destination“ zusammen mit Stephanie und den Western „Die glorreichen Sieben“ nur zu zweit. Der¬†letzte Streifen war f√ľr mich √ľbrigens mal wieder eine Premiere und damit¬†konnte eine weitere cineastische L√ľcke in meinem Kopflexikon geschlossen werden¬†¬†¬†¬† zwinker

Рeinen großen Eisbecher im Eiscafe Venezia geniessen und den Glanz des Goldenen Reiters aus nächster Nähe bewundern

– an zwei Stadtf√ľhrungen teilnehmen. Dank unserer „Dresden-For-Friends“-Karte¬†k√∂nnen wir n√§mlich¬†beide zum Preis f√ľr eine¬†Person an den Standardf√ľhrungen von „Igeltour Dresden“¬†mitmachen. Und wenn das, was wir bei diesen beiden F√ľhrungen erlebt haben, als Standard beschrieben wird, m√∂chte ich mal wissen, was noch danach kommen kann! Es war n√§mlich √§u√üerst interessant und wir¬†durften zwei¬†Stadtteile, von welchen wir dachten, dass wir uns darin gut auskennen, aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen – so viel Neues entdeckt und gelernt!
Die erste Tour hie√ü “ K√ľhl√∂bte mitten in Dresden“ und wir waren ungef√§hr 30 Leute. Ich arbeite in dieser Gegend schon fast 15 Jahre und habe in meinen Mittagspausen schon einiges erkundet, wusste aber z.B. nicht, dass¬†Otto Dix ganz in der N√§he ein Atelier hatte oder dass L√∂btau bei der Eingemeindung zu Dresden bislang der einwohnerst√§rkste Ort ist.
Die Gruppe bei der zweiten Tour „Mythos Dresden – Zerst√∂rung und Erinnerung“ war mit 8 Pers√∂nchen wesentlich kleiner, was aber vielleicht auch an dem doch recht schwierigen Thema liegt. Aber gerade dabei habe ich besonders festgestellt, dass wir trotz unserer zahlreichen G√§stef√ľhrungen durch die Innenstadt einige Dinge niemals gesehen oder besser gesagt bemerkt haben. Zum Beispiel ist mir¬†das Mahnmal zum 13./14. Februar 1945 auf dem¬†Altmarkt nie aufgefallen und ich wusste auch nicht, dass in der Stadt¬†zahlreiche Mahndepots platziert wurden. Ein solches Mahndepot ist diese Edelstahlh√ľlse, auf welche unser Kursleiter gerade zeigt:

IMG_0078

Es gab auch einige andere Entdeckungen f√ľr Carsten und mich, aber dass ich bis jetzt noch nie diesen Schriftzug an der katholischen Hofkirche gesehen habe, hat mich schon etwas betroffen gemacht:

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Seit 1945 prangt er an einer S√§ule direkt am Hauptportal und¬†es steht dort geschrieben¬†„Schlo√ü ist √ľberpr√ľft. Keine Minen. Chanutin“.¬†Ein √§hnlicher Schriftzug im Zwinger f√§llt sofort auf, aber diese Meldung entdeckt man vielleicht doch nur an einem sonnigen Sommertag, so ausgeblichen und verwittert sind die kyrillischen Buchstaben nach all den Jahren schon.

Wir haben nun also festgestellt, dass¬†auch nach vielen Jahren an einem Ort noch vieles zu entdecken gibt und werden¬†andere Angebote¬†der „Igeltour Dresden“ wohl auch k√ľnftig immer wieder nutzen, um noch mehr Entdeckungen direkt vor der Haust√ľr machen zu k√∂nnen.

Summa summarum war das ein wirklich fabelhaftes Wochenende und irgendwie habe ich mich¬†schon wie in einem Kurzurlaub gef√ľhlt … jetzt nur¬†noch 2 Wochen, dann kann auch der lange Urlaub endlich kommen ¬† ¬† lachen



2011 05.
Sep

Das¬† Wochenende war einfach umwerfend! Solche Freitage+Samstage+Sonntage w√ľnsche ich mir im n√§chsten Sommer regelm√§√üig!¬†¬†¬† standard

Bei diesem Wetter ging selbst die Arbeit fast wie von¬†Zauberhand: Unser W√§schesack namens Bulla war komplett leergewaschen, die Fahrr√§der haben sich von den letzten Schlamm- und Sandresten vom R√ľgen-Urlaub getrennt und auch unser Zaun hat endlich seinen Doppel-Anstrich bekommen:

Mein Mann hat sich erneut als großer MacGyver-Fan geoutet und hat richtig ausgefallene Ideen zur Trocknung der Zaunsegmente umgesetzt. Ich war von seiner kreativen Lösung wirklich sehr beeindruckt!    verliebt

Au√üerdem habe ich die Chance genutzt und Stephanie bei ihren Hausaufgaben f√ľr den Kunstunterricht geholfen. Sie hat daf√ľr n√§mlich einige Aufnahmen von sich selber gebraucht und ich habe mich als Fotografin angeboten.¬†¬†¬† zwinker

Hier sind ein paar Ergebnisse des Fotoshootings. Ich finde, meine Kleine macht sich gut als Model.    zwinker

 

 

Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß dabei.    lachen

Von dieser Sommerfreude k√∂nnen wir nun ab heute in den schwer verregneten Tagen noch ganz lange zehren … und das ist auch¬†gut so!



2011 21.
Aug

Nun ist er definitiv vorbei, unser Familiensommerurlaub 2011. Diesmal hat es uns auf die Insel R√ľgen verschlagen. Zum allerersten Mal durften auch unsere Fahrr√§der mit auf die Reise, was Carsten und mir einiges am Herzklopfen beim Fahren und Schwei√ütropfen beim Auf- und Abbau der vier Drahtesel auf dem Autodach beschert hat. Die sch√∂nste Fahrt habe¬†ich damit allerdings nicht auf R√ľgen selber, sondern auf der benachbarten Insel Hiddensse erlebt. Dort haben wir auch das einizige Mal in der gesamten Urlaubszeit baden k√∂nnen, was bei 19¬įC Wassertempertaur¬†f√ľr mich immer noch als¬† absolute¬†Badeheldentat gilt.¬†¬†¬† zwinker¬†¬†

Ansonsten war das Wetter kaum zum Sonnen und Baden geeignet, vor allen Dingen deshalb, weil ich die Wetterlaunen dort gar nicht einsch√§tzen konnte, so schnell wechselten sich Sonne, Wind, Unwetter und andere meteorologische¬†Zutaten innerhalb k√ľrzester Zeit¬†untereinander ab. Aber meine F√ľ√üe haben das Ostseewasser auf mindestens 3 Str√§nden getestet. Hier z.B. in Sellin:

Einen traumhaft sch√∂nen Sonnenutergang haben wir auch auf der Insel erleben d√ľrfen.¬† Au√üerdem sind ab sofort 5 H√ľhnerg√∂tter daf√ľr zust√§ndig, dass unser Haus noch besser vom Unheil aller Art gesch√ľtzt ist.

Ich werde in K√ľrze wie immer eine Bilderauswahl bei picasa unterbringen, um euch mehr von unseren Erlebnissen zu zeigen. Die meisten waren ja schlie√ülich echt toll, so wie es sich f√ľr einen Urlaub geh√∂rt.¬†¬†¬† lachen



2011 10.
Jul

Der Samstag wurde f√ľr eine Wanderung mit Kerstin¬†auf dem Weinlehrpfand in Radebeul auserkoren.

Wir stellten unser Auto am Schlo√ü Wackerbarth¬†ab und bereits am Anfang unserer Route waren wir von der wundersch√∂nen¬†Landschaft v√∂llig √ľberw√§ltigt.

Der Wettergott lie√ü sich auch an diesem Tag nicht lumpen und g√∂nnte uns strahlenden Sonnenschein und einen wolkenlosen Himmel in so intensivem Blau, wie man es¬†wohl aus¬†Kinderb√ľchern kennt.¬†Ein paar Wolken kamen zwar nach und nach aus ihrem Versteck, aber das tat dem Sommerwetter¬†keinen Abbruch.

Unsere 6 km lange Route haben wir letzten¬†Endes aber irgendwie nicht eingehalten, es war doch etwas schwerer, die richtigen Stra√üen auf der ausgedruckten Schwarzwei√ü-Karte in der realen Welt zu finden. Aber alle Entscheidungen unseres Reisef√ľhrers haben sich als vorteilhaft f√ľr eine interessante und nicht zu anstrengende Wanderung erwiesen. Wir haben einige sch√∂ne Aussichtspunkte gefunden und bei diesem fantastischen Ausblick genossen wir unsere Picknick-Mitbringsel:

Das war nicht die letzte Pause, welche unserem leiblichen Wohl diente. Auf dem Weg nach Unten kehrten wir in einer Strau√üwirtschaft ein, wo wir zu unglaublich g√ľnstigen Preisen leckeren Wein und nicht weniger leckere S√§fte (1/4 l f√ľr 50 ct!!!) in einer gelassenen Biergartenatmosph√§re geniessen konnten.

Allerdings haben wir drei den Altersdurchschnitt der Besucher in diesem Getr√§nkeparadies unglaublich stark nach unten korrigiert.¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† √úbrigens, weiss jemand (ohne zu googeln¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ), was der Begriff „Strau√üwirtschaft“ eigentlich bedeutet?¬† Wir wussten es nicht und lie√üen¬†ihn uns von der netten Bedienung erkl√§ren¬†¬†¬† lachen
Ein Tipp: Es hat nichts mit dem gleichnamigen Vogel zu tun    zwinker

Als unsere Wanderrunde zu Ende war, hielten wir noch kurz bei „Edeka“ an, um unsere Mineralwasservorr√§te aufzustocken. Dass¬†am Ende nicht nur die geplanten 2 K√§sten Wasser im Einkaufswagen lagen, war ja klar. Als Trost g√∂nnten wir uns noch eine Kugeleis- bzw. Milchshakerunde bei Good Mimi’s¬†– aus meiner Sicht gibt es dort das leckereste Eis in der ganzen Stadt¬†¬†¬† verliebt

Den Rest des Tages verbrachten wir wieder auf der Terrasse, spielten ein DDR-Quiz, w√§hrend sich unsere F√ľ√üe Stra√üen und Berge in die Sandlandschaft meines Terrassenstrands gruben, tranken Sekt und Cola, a√üen Baguette mit eingelegten Peperronis, Schinken, K√§se und f√ľhlten uns einfach¬†in einen 1-Tag-Urlaub versetzt …

√úbrigens, den ganzen Tag haben wir an den unterschiedlichen Stellen unserer Wege¬†den Spruch „Carpe Diem“ entdeckt – der passte perfekt dazu!¬†¬†¬†

Heute werden alle Sachen aufgeholt, die die letzte Woche liegenblieben sind, unter anderem auch ein Krimi-zu-Ende-lesen, Blogeinträge schreiben, Bilder von beiden Ereignissen sichten und die Ehemann-Ehefrau-Beziehung pflegen    zwinker



2010 15.
Sep

Das sagt ein Arbeitskollege von mir ziemlich oft und ich muss ihm irgendwie sogar recht geben. Es ist eine tolle Umschreibung des Zustands: ich habe ein supertolles Wochenende verbracht, aber komme seit Tagen nicht richtig dazu, mal dar√ľber zu berichten.

Und das Wochenende war einfach nur klasse. Schon allein wegen des Wetters: es war warm und sonnig!    lachen

So f√ľgten sich sogar ein trockener Tag und die M√∂glichkeit zusammen, dass ich noch schnell den Rasen¬†m√§hen konnte. Ok, vergessen wir das W√∂rtchen „schnell“. Da die Grashalme und G√§nsebl√ľmchen schon √ľber meine Kn√∂chel herausragten, war der Auffangkorb nat√ľrlich immer wieder im Nu voll. Aber was uns nicht t√∂tet, macht uns stark und ich habe jetzt eine gem√§hte und mal wieder seit Tagen klatschnasse Wiese hinterm Haus.

Das war allerdings nicht das Highlight vom Samstag. Viel sch√∂ner war unser Abend bei Kerstins Geburtstagsfeier in Zehren (liegt von uns aus gesehen hinter Mei√üen). Sie hat zu ihrem 40. ein ganzes Haus gemietet, wo wir nur unter uns waren und sowohl √ľber die K√ľche als auch die Aufenthaltsr√§ume¬†und Schlafzimmer verf√ľgen konnten. Davor hatte ich √ľbrigens noch nie den Begriff¬† „R√ľstzeitheim“ geh√∂rt. Man merkt, dass eine atheistische Erziehung manchmal wirklich zur Unkenntnis f√ľhrt …

Ich habe schon lange nicht mehr so viele Sterne am s√§chsischen Himmel gesehen wie dort! Es war einfach bezaubernd! Auch unsere Kinder hatten unerartet mehr Spa√ü¬†auf der Fete gehabt als sie vermuten konnten. Stephanie hat zwischen den G√§stekindern¬†zuf√§llig ein M√§dchen getroffen, welches mit ihr beim TJG-Projekt¬†„Point Of No Return“ mitgemacht hat. Die Welt ist doch ein Dorf, nicht wahr? Da unser Haus in der N√§he der Kirche mit angeschlossenem Friedhof lag, haben die beiden sich sogar einen n√§chtlichen Spaziergang zwischen den Gr√§bern geg√∂nnt. Sie waren aber ganz schnell zur√ľckgekommen, denn es war¬† dann doch ganz gruselig f√ľr die M√§dels gew0rden¬†¬† ¬†zwinker¬†¬†¬†¬†Ein paar¬†kleinen Igel, welche immer wieder die Wege der Menschen kreuzten, waren aber nicht daran schuld, denn sie wurden als s√ľ√ü empfunden und man versuchte sie sogar mit¬†Birnen zu f√ľttern.

Nach dem Fr√ľhst√ľck an einer gro√üen Tafel im strahlenden Sonnenschein und anschlie√üendem gemeinschaftlichen Aufr√§umen f√ľhren wir gegen Mittag wieder zur√ľck nach Hause. Am Nachmittag waren Carsten und ich bei G√ľnter und Barbara zum Fischgrillen eingeladen. Die Kinder durften diesmal allein zu Hause bleiben. Die Zeit zwischen 17 Uhr und Mitternacht verfloss genau so schnell wie unser Rotwein ¬† lachen¬†¬†¬† Wir haben uns schon so lange nicht gesehen und hatten nat√ľrlich jede Menge zu berichten. Man bleibt zwar immer im e-mail Kontakt, aber ein Gespr√§ch bei Feuerchen an einem lauen Sommerabend ist nat√ľrlich viel sch√∂ner!

Aber f√ľr alles Sch√∂ne muss man irgendwann mal blechen und das taten wir am Montag. Da die M√ľcken an dem Wochenenende viel mehr Futterangebot bekamen als sonst √ľblich, genossen sie das gro√üz√ľgige Angebot, ergo es juckte √ľberall. Die kurzen N√§chte haben dazu beigetragen, dass wir am ersten Tag der Arbeitswoche unglaublich fr√ľh den Geschichten unserer Kopfkissen lauschten und der rasante Wetterumschwung von „sonnig und warm“ auf „kalt und regnerisch“ bescherte mir au√üerdem heftige Kopfschmerzen. Aber jetzt gew√∂hnt man sich schon langsam an die Regenwolken und¬†wir erinnern¬†uns einfach gern an das letzte Wochenende!



2010 22.
Aug

Das Wochenende ist zwar noch nicht ganz vorbei, aber die aufregendsten¬†Momente haben wir schon alle erlebt. Es fehlt derzeit nur noch die R√ľckkehr der M√§dels vom Papa und ein langes Abendessen, damit Andrea in aller Ruhe von ihrer Schullandheimfahrt erz√§hlen kann.

Am Freitag musste ich¬†planm√§√üig l√§nger arbeiten. Danach trafen mein Mann und ich uns ganz romantisch zum Essen¬†in einer kleinen¬†ausl√§ndischen Gastst√§tte an der Ecke. Dort gab es wie immer den besten D√∂ner und D√ľr√ľm¬† ¬† lachen¬†¬†¬†¬† Mit einer frischen Knoblauchfahne zogen wir dann ins Kino, um den neuen Streifen mit Frau Jolie zu sehen: „Salt“. Es¬†ist eine spannend erz√§hlte Geschichte mit einigen unerwarteten Wendungen. Wer die „Bourne“-Trilogie mag, wird auch „Salt“ ganz gewiss toll finden.

Den Samstagvormittag verbrachten wir mit¬†H√ľbschmachen und Geschenkeeinpacken, bevor wir uns um ca. 11 Uhr¬†bei strahlendem Sonnenschein im offenen Cabrio auf den Weg zum Schlo√ü Weesenstein aufmachten. Denn dort sollte die Hochzeitsfeier von Sebastian und Helena stattfinden, welche wir schon seit einigen Jahren kennen. Sebastian spielt im gleichen Verein wie Carsten Badminton und sie sind genau so wie wir ein gemischtes, genauer gesagt, russisch-deutsches P√§rchen. Ich sch√§tze,¬†diese Gemeinsamkeit war¬†¬†bestimmt mit ausschlaggebend, dass wir zu¬† ihrem besonderen Tag eingeladen waren.¬†¬†¬†¬† standard

Es war eben eine¬†bunt durcheinander gew√ľrfelte Gesellschaft, aber eine sehr gut gelaunte, fr√∂hliche, offene ¬†und herzensgute. Wir haben uns dort sehr wohl gef√ľhlt und sowohl die Zeremonie als auch die F√ľhrung¬† durch das Schlo√ü (eine sehr au√üergew√∂hnliche Architektur, da es ein Mix aus Schlo√ü und Burg ist) und die Feier als solche genossen. Es war ein wirklich gelungenes Fest …¬†ich habe nur 2 Dinge zu beklagen: einen leichten Sonnenbrand auf den Schultern¬†bzw. im Ausschnitt (der Wettergott hat wohl zu gut gemeint¬†¬†¬† zwinker¬† ¬†)¬† sowie etwas schmerzende F√ľ√üe, denn ich habe schon so lange nicht mehr so viel getanzt¬†¬†¬† standard

Durch die¬†Feier f√ľhrte den ganzen Abend¬†eine Tamada (typisch sowjetische Moderator/in f√ľr gro√üe Feierlichkeiten). Sie hatte eine fantastische Stimme und hat wunderbar live gesungen. Bei einem der lustigen Spiele hat sich herausgestellt, dass sie genau wie ich aus der Ukraine stammt, da war es kein Wunder, dass wir schnell auf unsere Geheimsprache umschalteten, wenn wir zu zweit gesprochen haben.¬†¬† lachen¬†¬†¬† So konnte ich mal wieder 3 Sprachen an einem Abend nutzen, was mich sehr gefreut hat.¬† cool

F√ľr die √úbernachtung vor Ort wurde auch gesorgt, so fr√ľhst√ľckten wir heute ab 9:00 Uhr noch sehr gem√ľtlich fast bis Mittag mit dem Gros der G√§ste, bevor wir erneut beim supersommerlichen Wetter im offenen¬†Cabrio¬†nach Hause fuhren.

Inzwischen sind auch die Mädels wieder in der Casa OLCA angekommen. Jetzt werden die Fotos von der Hochzeitfeier, Andreas Schullandheimfahrt und evtl. von dem Wochenende der Kinder angesehen. Ich liebe es, Fotos zu sehen und die Geschichten dazu zu hören!



2010 28.
Jun

Heute ist f√ľr mich ein Deutscher Sommertag wie es im Buche steht:

Schwarz
aus diesem Grund ist mein Auto heiss wie in einem Backofen wenn ich darin einsteige, um mittags oder nach dem Feierabend los zu fahren.

Rot
sind Johannisbeeren, Kirschen und Wassermelonen, welche heute im B√ľro auftauchten und br√ľderlich geteilt wurden.

Gold
sind f√ľr mich die reich bl√ľhenden und deswegen unglaublich nach der Kindheit duftenden Lindenb√§ume (wir mussten die Bl√ľten im Sommer immer pfl√ľcken, auf der Zeitung ausgelegt trocknen und im Winter bei¬†Erk√§ltungen einen daraus gemachten Tee trinken).

So schön wärmt, schmeckt und duftet der Sommer, wenn die Sonne sich endlich mal von der strahlenden Seite zeigt!