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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2019 30.
Jun

Am letzten Juni-Donnerstag dieses Jahres habe ich erneut einen Russisch-Kurs an der VHS zu Ende gebracht. Diesmal war es f√ľr meine Teilnehmer besonders spannend: ich habe einen Konversationskurs durchgef√ľhrt, bei dem nicht ich als Lehrerin die meiste Zeit reden musste, sondern sie selber. Ich habe allerdings festgestellt, dass es f√ľr mich als Kursleiterin ebenfalls eine geh√∂rige Herausforderung war, denn es gibt einfach keine Lehrb√ľcher und auch keine Leitlinien, wie man so einen Kurs gestalten kann. Da gab ich meinem Affen Zucker und erstellte einfach einen eigenen Unterrichtsaufbau und die dazugeh√∂rigen Methoden – schlie√ülich hatte ich einst in meinem Studium als Lehrerin f√ľr Russische Sprache und Literatur an der Uni Charkow auch solche F√§cher wie „Methodik des Unterrichts“. Die Unterrichtsvorbereitungen waren dadurch zwar etwas zeitintensiv, daf√ľr hatte ich aber auch unglaublich viel Freude, wenn ich im Unterricht merkte, dass Leute sich immer mehr trauten, offen zu reden. Nach lediglich 13 Abenden war aus meiner Sicht schon ein sehr gro√üer Fortschritt zu merken!

Aber nun ist bei mir, zumindest vorerst, Schluss mit dem Unterrichten. Zum einen habe ich sowieso wie gewohnt nach einem Semesterende Ferien, aber zum anderen beschloss ich auch nach langem Abw√§gen und √úberlegen, mal auf unbestimmte Zeit eine Pause von meiner Rolle als Kursleiterin einzulegen – zumal sich der Unterricht (zwei Stunden am Donnerstag) und die Vorbereitungen (i.d.R. 2-3 Stunden am Wochenende) ja auch noch zu meiner 40-Stunden-Arbeitswoche addieren. Ich habe f√ľr mich diese Entscheidung schon am Anfang des Semesters gef√§llt und meine VHS-Chefin wusste ebenfalls beizeiten dar√ľber Bescheid. Auch meine Teilnehmer habe ich rechtzeitig informiert, dass es von diesem Kurs (leider) keine Weiterf√ľhrung geben wird … nicht alle waren gl√ľcklich dar√ľber, aber es ist wie es ist.

Seit M√§rz 2012, also ganze sieben Jahre lang, habe ich nun parallel zu meiner Vollzeitstelle unterrichtet und es hat mir immer sehr, sehr viel Spa√ü gemacht. Aber nun merke ich, dass ich inzwischen eine kreative Pause gebrauchen kann. Dazu kommen noch einige andere Ver√§nderungen, z.B. bei meinem Hauptarbeitgeber: meine unmittelbare Chefin wird das Unternehmen am kommenden Freitag f√ľr immer verlassen und ab da ihre Zeit als fitte und reiselustige Rentnerin genie√üen. Ich g√∂nne ihr das von ganzem Herzen … aber weder ich noch andere Kolleginnen und Kollegen der Abteilung wissen derzeit, wie es mit der neuen Leitung weitergehen wird. Wir lassen uns einfach mal √ľberraschen    zwinker

Zur√ľck zu VHS. Ich habe urspr√ľnglich geplant, aufgrund der zum ersten Mal reduzierten Stundenanzahl von 13 Unterrichtseinheiten (normalerweise sind es 14 Abende mit insgesamt 3 x 45 min) bis zur letzten Minute ordentlich zu unterrichten, aber meine Gruppe hat mich √ľberzeugt, dass wir am letzten Unterrichtstag genauso gut einfach nur alle gem√ľtlich beisammen sitzen k√∂nnten. Jeder von ihnen und nat√ľrlich auch meine Wenigkeit hat etwas zum Buffet beigesteuert und so hatten wir am Ende eine recht gut gedeckte Tafel beisammen:

Auf dem Foto fehlen allerdings noch das Gurkenschaums√ľppchen und der Pudding aus wei√üer Schokolade mit Lavendel – die kamen erst ein wenig sp√§ter dazu. Wir hatten eine sch√∂ne Mischung aus deutschen und russischen Gerichten – V√∂lkerfreundschaft funktioniert beim Essen und Trinken nun immer noch am besten    zwinker

Da ich mich im Unterricht beim Thema „Hobby“ mal verquatscht habe und von meiner Affinit√§t zu B√§ren berichtete, haben sich die Teilnehmer als Abschlussgeschenk etwas ganz Besonderes ausgedacht:

Ich fand das echt lieb! Ich bin der Meinung, dass dies nun eine wundervolle und sehr pers√∂nliche Erinnerung an meine Kursleiterzeit ist! Das B√§rchen wurde von der Schw√§gerin eines Teilnehmers extra f√ľr mich erschaffen! Als ich mit Karlchen nach Hause kam, seufzte mein Mann zwar ganz tief, rollte aber nur ganz leicht die Augen, sodass der Kleine auch mit seinem Segen ins Apartamento OLCA einziehen durfte    standard    seinem Teddyblick kann doch einfach keiner widerstehen, oder?    zwinker

Nun beginnt auch f√ľr mich (zumindest am Donnerstagabend und am Wochenende) die unbeschwerte Sommerzeit, wobei ich ehrlich gestehen muss, dass es mir immer noch etwas komisch vorkommt, dass ich jetzt keine Unterrichtsvorbereitung mehr machen muss und mich nun jeden Abend mit Freunden und Bekannten verabreden kann. Ich denke aber, daran werde ich mich ganz schnell gew√∂nnen    standard



2018 02.
Dez

In den letzten Tagen und Wochen war ich erneut in so viele Sachen eingebunden, dass ich hiermit eine kleine Verschnaufpause suche, um alles in Ruhe mal Revue passieren zu lassen.

Die Wetterkapriolen mit t√§glich ver√§ndernden Temperaturen haben leider einen sehr schlechten Einfluss auf mein Immunsystem gehabt. Ich musste eine reichliche Woche mit einer Bronchitis leben und eifrig gegen diese mit allen verf√ľgbaren Mitteln wie Schlaf, Kr√§utertee mit Honig, Inhalieren & Co ank√§mpfen. Seit geraumer Zeit kann ich aber stolz berichten, dass ich aus diesem Gefecht als stolze Gewinnerin hervorgegangen bin … mehr wird jetzt auch nicht mehr gejammert.

Wie ich schon schrieb,  es war erneut reichlich los in meinem Leben. Neben der Arbeit habe ich nach wie vor donnerstags einige erwachsene und zum Teil schon pensionierte Lernwillige in der VHS vor mir sitzen, die ich in die Geheimnisse der russischen Sprache einweihen darf. Ich bin, wie es sich nun mal f√ľr eine vorbildliche Lehrerin geh√∂rt, so gut wie immer als erste da und genie√üe dann noch ein wenig die Ruhe vor dem Sturm    standard

Aber man hat ja zum Gl√ľck nicht nur die Arbeit im Kopf, egal wie viel Spa√ü sie auch macht    zwinker    deshalb ab hier meine kleinen, als Update gedachten Geschichten aus der Freizeit:

Ines und Torsten haben Carsten zum Geburtstag ein gemeinsames Bowling-Event geschenkt – dieses wurde nun im November eingel√∂st:

Und wie es so ist, in jeder Gruppe muss es einen geben, der konsequent den letzten Platz belegt Рich habe diese Rolle wie so oft beim Bowlen ziemlich schnell an mich gerissen. Doch meinem Spaß mit einer Kugel und 10 Pinnen samt netten Menschen um einen herum tat es dennoch keinen Abbruch:

Zum Gl√ľck war Ines punktetechnisch stets ziemlich in meiner N√§he, wenn auch immer recht knapp vor mir. Die Zeit dazwischen konnten wie vier nutzen, um ausgiebig von Angesicht zu Angesicht zu quatschen und hin und wieder wieder einen Ausflug zum mit inbegriffenen Brunchbuffet zu unternehmen. Zudem gaben wir uns stets der ein oder anderen Fotopose oder Bl√∂delei („Strikemaker“ – pah ! Nicht mit mir !!!) hin:

Da der deutsche November in diesem Jahr √ľberraschend warm und sehr h√§ufig sonnig war, konnten wir nach dem Spiel noch locker und vergn√ľgt im Freien spazieren und genossen die kr√§ftigen Herbstfarben:

Zudem war der Tag perfekt f√ľr einen Besuch in einem nicht weit entfernten Eiscaf√©, wo ich zu meinem Eisbecher auch gleich mal meinen ersten Gl√ľhwein der Saison bestellte – man muss ja der Jahreszeit dennoch irgendwie Tribut zollen    zwinker

Apropos Wein. Am 20. November verbrachte ich wie so oft, einen Abend in der „ver√§nderbar“ in der Neustadt, um den Geschichten der Phrase4-Autoren zu lauschen. Diesmal habe ich als einzige aus dem gesamten Publikum die gesuchte Phrase in einer der Storys wiedererkannt. Niemand, eigentlich auch ich erst nach einigem Gr√ľbeln, haben damit gerechnet, dass die gesuchte Phrase des Abends („nur kurze Sprints“) bereits in der allerersten Geschichte, geschrieben und gelesen von Henning H. Wenzel, vorkommen wird. Deshalb habe ich sogar erst bis zum letzten Wort der Story gewartet und anschlie√üend ganz brav wie in der Schule meine Hand hochgehoben, um zu fragen, ob ich richtig geh√∂rt habe. Habe ich in der Tat und somit durfte ich eine der beiden Flaschen mit nach Hause nehmen und mir gleich auch noch eine neue Phrase f√ľr das n√§chste Mal ausdenken:

Mal sehen, wer diese w√§hrend der Januarlesung aus einer der 8 Kurzgeschichten heraush√∂rt    standard

Am Wochenende vor meinem Geburtstag kam Stephanie zu uns zu Besuch. Da man als Student und vor allem nicht f√ľr sich allein den Aufwand betreibt, einen Braten zu machen, gab es diesen auf Wunsch einer einzelnen Dame eben am Sonntag bei den Eltern – nat√ľrlich mit allem, was dazugeh√∂rt:

F√ľr das Geburtsgasessen am Montag entschieden wir uns allerdings zur Ausw√§rtsvariante und wir nahmen das AYCE-Rippchen-Angebot im „Rauschenbach Deli“ gern als Anlass, dort (nur) zu dritt anzurauschen:

Eine familiäre Vollzusammenkunft klappt eben nicht immer Рvor allem nicht, wenn eines der Kinder aus dem nahen Chemnitz vor Kurzem ins bergige Ausland gezogen ist. Andrea kommt somit erst nächstes Wochenende nach Sachsen und wir werden ein klein wenig nachfeiern.

Mitte Oktober hatte ich ja bereits geschrieben, dass meine Kinder mir ihr Geschenk schon „verraten“ haben. Ich erhielt eine Patenschaft √ľber (m)ein Tief, welches nach mir benannt wurde. Jetzt, zum Geburtstag, bekam ich zusammen mit anderen netten Sachen noch die gesamte Lebensgeschichte dieses Tiefs nachgereicht. Daraus entnehme ich, dass ich mich bei den Briten, Schotten und Norwegern aufrichtig f√ľr das Benehmen meines Patenkindes entschuldigen muss, denn dort sorgte das Tief f√ľr viel Regen und einen heftigen Sturm, w√§hrend wir uns in Deutschland zeitgleich der W√§rme des Hochs Viktor vergn√ľgen konnten. Wer Interesse hat, kann mich gerne kontaktieren und ich lasse ihm die Biografie per Internet zukommen.

Ja, der 26.11. wurde mal wieder f√§llig und ich bin somit erneut um ein Jahr √§lter. Doch ich war wieder sehr ger√ľhrt und √ľberrascht, wie viele Menschen an meinen Geburtstag gedacht haben und mir gratulierten. Die Geschenke waren sowohl im √ľbertragenen als auch im direkten Sinne einfach b√§rig!

Ein ganz herzliches Dankesch√∂n nochmals an alle, die mich in dieser Woche angerufen haben, vorbeigekommen sind, mir ganz klassische Post geschickt haben und nat√ľrlich alle Mittel der modernen Kommunikation nutzten, um mir Gesundheit und viel Gutes f√ľr das n√§chste Lebensjahr zu w√ľnschen – ihr seid einfach klasse!

Meine diesj√§hrige Adventszeit begann ein paar Tage vorher mit einem √úberraschungspaket aus √Ėsterreich – Andrea hat es geschickt:

Der Inhalt sind 24 kleine Pappboxen mit diversen Kleinigkeiten meiner Gro√üen. Ich bin echt gespannt, was sie sich so alles ausgedacht hat. Am ersten Dezember gab es Schokob√§rchen und einen „Women’s Energy“-Tee. Heute durfte ich eine kleine Aufgabe l√∂sen: etwas Lustiges im Internet oder drau√üen suchen und das mit meiner Familie teilen. Ich habe mich daf√ľr entschieden:

… das Bild habe ich gestern in der Neustadt gemacht.

Carsten und ich waren Freitag und Samstag viel unterwegs, um Jesus unser sch√∂nes Dresden zu zeigen und gleich auch mal √ľber die vielen Weihnachtsm√§rkte zu tingeln. Diesen Gast aus Miami haben wir im Februar w√§hrend unseres Urlaubs in Florida √ľber die Couchsurfing-Plattform kennengelernt. Er stammt urspr√ľnglich aus Venezuela und sein Name, welcher in Gegenden mit spanischem Einfluss keinesfalls so exotisch wirkt wie bei uns in Deutschland, wird „Chessuss“ ausgesprochen – wir konnten ihn also sehr unauff√§llig bei unseren Rundg√§ngen rufen bzw. ansprechen, ohne gleich √§u√üerst ungl√§ubige Blicke auf uns zu ziehen. Derzeit wohnt und arbeitet er in Frankfurt und nutzte somit die Gelegenheit, um einmal nach Dresden zu kommen, sich die Stadt anzusehen und √ľber die diversen Weihnachtsm√§rkte zu schlendern.

Wer z.B. mal den Zwinger ganz f√ľr sich allein, ohne alle anderen Touristen haben m√∂chte, muss wohl an einem Freitagmittag dorthin gehen … idealerweise vielleicht im November    standard

Wir haben an den beiden letzten Tagen den Striezelmarkt, das Stallh√∂fische Adventsspektakel, den Advent auf den Neumarkt, den Augustusmarkt und den Winterzauber in der M√ľnzgasse besucht, konnten dabei einiges essen und trinken und uns fr√∂hlich in das vorweihnachtliche Gewusel st√ľrzen:

An beiden Abenden rollten wir erst nach 20 Uhr tiefgek√ľhlt, aber durch und durch satt zur√ľck ins Apartamento OLCA, wo dann noch die ein oder andere Kleinigkeit aufgetischt wurde: Cognac und Wodka sowie Christstollen, Obst, Kaviar und Schokolade.

Heute fr√ľh (sehr fr√ľh: 6:30 Uhr !!!) ist unser Gast aber schon wieder nach Frankfurt zur√ľckgeflogen. Wir g√∂nnen uns dann an diesem Sonntag eine kleine Pause zu Hause und widmen uns eifrig der To-Do-Liste, denn morgen nach der Arbeit treffe ich mich mit ehemaligen Kollegen auf dem Striezelmarkt und Carsten geht am Dienstagabend mit seinen Abteilungskollegen wie jedes Jahr zum Jahresabschlussbowling. Und weitere Weihnachtsmarkttreffen sind in unserem Kalender ebenfalls reichlich vertreten, d.h. auch der Dezember verspricht, sehr ereignisreich zu werden.



2017 01.
Okt

Die vergangenen zwei Wochen waren voll des Lebens, so dass sich mein virtuelles Tagebuch ganz bestimmt vergessen und vernachl√§ssigt f√ľhlte. Ich hoffe aber, dass sowohl mein Blog als auch meine Leserschaft ein wenig Nachsehen mit mir haben werden, wenn sie all das gelesen haben, was ich euch jetzt erz√§hlen m√∂chte.

Eine zentrale Rolle in meiner Freizeitgestaltung hat zweifelsohne mein Mann schon allein durch die Tatsache, dass er Geburtstag hatte, bekommen. Ja, auch wenn die Ehem√§nner junger sind als ihre Frauen, werden sie dennoch von Jahr zu Jahr √§lter    zwinker
Dieses Jahr hat er ein besonders gro√ües Geschenk bekommen, allerdings durfte er das auch selber bezahlen    zwinker    wir haben uns n√§mlich f√ľr ein neues Auto entschieden, weil jedes Mal, wenn wir als Familie etwas unternehmen wollten, es zu einer richtig spannenden und logistischen Herausforderung wurde, dass alle Familienmitglieder zum gleichen Zeitpunkt am vereinbarten Ort ankommen, obwohl wir manchmal sogar vom gleichen Ort aus starteten … im SMART gibt es eben nur zwei Sitze. Nun haben wir einen Suzuki Vitara in unsere Familie mit aufgenommen.

Und punktgenau an Carstens Geburtstag durften wir es aus dem Autohaus abholen … und das sogar mit meinem alten KIA-Nummernschild, welches ich von 2011 bis 2014 durch Dresden und das Umland gefahren habe. Eigentlich wollten wir so gerne wieder ein Cabrio haben, nur eben als Familienauto. Aber leider sind solche mittlerweile weit oberhalb des Betrags angesiedelt, welchen wir ausgeben wollten. Beim jetzigen Sandermobil (nat√ľrlich stilecht mit einem „S“ auf dem Lenkrad) haben wir beim Fahren immerhin ein Schiebedach f√ľr die Frischluftzufuhr    standard

Nachdem wir also nach der Arbeit den Wagen abgeholt haben, sind wir damit nat√ľrlich auch sch√∂n in die Dresdner Innenstadt gefahren, um in der M√ľnzgasse im „Steakhouse Alte M√ľnze“ lecker zu essen. Wir konnten sogar drau√üen sitzen, denn es war warm und der f√ľr den Abend angek√ľndigte Regen blieb aus.

Damit war das Feiern f√ľr Carsten aber noch nicht zu Ende. Seinen Geburtstag hatte er am Montag und am Sonntag verabredete sich unsere ganze Familie in Chemnitz zu einem Wiedersehen und Feiern. Stephanie kam nach dem W√§hlen in Potsdam kurz vorher zu uns nach Dresden, wir sackten unterwegs noch Andreas Freund ein und schon bald standen wir gegen Mittag vor der T√ľr unserer Gro√üen. In ihrer Wohnung galt aber zun√§chst die ganze Aufmerksamkeit ihrer neuen Mitbewohnerin Neda – einem Teddyhamsterm√§dchen.

Noch ist sie ein wenig scheu, deshalb kann man auf dem Foto nur ein kleines bisschen von ihr sehen, aber ihr k√∂nnt mir aufs Wort glauben, sie ist eine wirklich S√ľ√üe! Allerdings war ich ob ihrer Gr√∂√üe √ľberrascht, denn sie ist um einiges gr√∂√üer als Stephanies Mr. Schnuffel … ist eben eine andere Rasse. Zusammen sind wir dann zu unserem Lieblingsrestaurant in Chemnitz gefahren, wo Andrea bereits vorsorglich einen Tisch f√ľr ein Geburtstagskind plus vier Mitesser bestellte. Da war dann nicht nur der Tisch feierlich dekoriert, sondern f√ľr den besondern Gast gab es auch einen passenden Kopfschmuck und extra liebevoll eingerichteten Nachtisch auf Kosten des Hauses:

Das (wieder selbst bezahlte) Geburtstagsfestessen meiner Orangenhälfte sah so aus:

Die Portionen der anderen Familienmitglieder waren nur unwesentlich kleiner, daher lag es auf der Hand, dass uns allen ein Verdauungsspaziergang um den hiesigen Schlo√üteich gut tun w√ľrde. Um Enten bei Paddeln, Schnattern und Fressen zuzuschauen und dabei viel Spa√ü zu haben, ist man wohl nie zu alt    zwinker

Das Schloß in Chemnitz sieht jetzt im Herbst echt romantisch aus, findet ihr nicht auch?

Insgesamt habe ich das Gef√ľhl, dass wir dieses Jahr bislang sehr viel Gl√ľck mit den sch√∂nen Herbsttagen hatten – ich kann mich an der t√§glich ver√§ndernden Laubf√§rbung einfach nicht satt sehen!

Aber zur√ľck zum Essen. Eine Woche vor dem Besuch in Chemnitz waren wir bei Dana zum Fr√ľhst√ľck eingeladen – da gab es wesentlich ges√ľndere, aber nicht minder leckere Kost    standard

Besonders toll finde ich, dass es keine enorm aufw√§ndigen Rezepte sind, denn das Gros geht recht schnell zuzubereiten – ich bin jedes Mal sehr beeindruckt. Gerade heute habe ich mal ein K√ľrbisbrot nach ihrem Rezept gebacken – so lecker! Inzwischen ist wesentlich weniger davon √ľbrig als auf dem nach dem ersten Schnitt gemachten Foto    zwinker

Irgendwann werde ich mir auch mal Danas Lieblinge, diese Dinkelvollkornbr√∂tchen, vornehmen, denn bei ihr haben sie unbeschreiblich gut geschmeckt    standard

Aber auch wenn es so scheint, wir haben in den letzten Tagen nicht nur gegessen, sondern uns auch sportlich bet√§tigt. Zum einen waren Carsten und ich ein Teil des Mitarbeiterteams, welches sich nach der Arbeit zusammengefunden hat, um die Regeln des Raftings auf der Wildwasseranlage in Markkleeberg kennen zu lernen. Wir waren von der dortigen Organisation der Abl√§ufe sehr beeindruckt – es war alles so perfekt! Alleine vom Angucken hat z.B. ein Angestellter h√∂chst professionell die Gr√∂√üen der Neoprenanz√ľge bestimmt und auch die Zeiten f√ľrs Umziehen, Anziehen, Sammeln und Einweisen konnten passender nicht sein. Nur beim ersten Blick auf die Anlage schoss mir ein zweifelnder Gedanke durch den Kopf: „Was hast du dir dabei gedacht!? Das √ľberlebst du nie!“

Da sowohl die Ausr√ľstung als auch die Kommandos, welche die Mitarbeiter des Kanuparks an andere Teams gegeben haben und die Tatsache, dass  bereits vor uns so viele andere Menschen auf dem Wasser in den Gummibooten unterwegs waren und es anscheinend schadlos und gl√ľcklich √ľberlebten, gab mir am Ende doch noch das Gef√ľhl, ich werde das schon irgendwie schaffen    standard

Die fast 45 min√ľtige Einweisung und Trocken√ľbung auf dem Rasen beinhaltete alles, was man dann im rei√üenden Wasser so ben√∂tigen w√ľrde: Was ist zu tun, wenn man selber im Wasser landet, wie ziehe ich meinen im Wasser treibenden Mitinsassen ins Boot und nat√ľrlich die wichtigsten Kommandos, wie z.B. „Vorw√§rts!“, „R√ľckw√§rts!“, „Pause!“, „Achtung“ und andere, wurden witzig korrekt eingetrichtert. Und diese Vorbereitung auf alle Eventualit√§ten war echt gut, denn das Team unseres Boots hat sich zwar gegen ein geplantes Kentern geeinigt, wurde aber dann kurz vor dem Ende doch noch durch eine ung√ľnstige Konstellation an einer Stelle das „Opfer“ eines ungeplanten Kenterns. Die anf√§ngliche Theorie der Anweisung sa√ü dann so gut, dass wir das unerwartete Baden in den Stromschnellen souver√§n und ohne Blessuren √ľberstanden haben    standard    diese Erfahrung h√§tte mir aber trotzdem auch gerne erspart bleiben k√∂nnen. Da hat mir das Fahren mit Bug voraus, mit Heck voraus, kreiselnd und auch kreuz & quer sehr viel besser gefallen. Selbst die vermeintlich kleinen Katarakte hatten es mitunter ganz sch√∂n in sich und man wurde zum Teil ganz sch√∂n durcheinandergewirbelt – trocken bleib man dabei auf keinen Fall!

Am Ende dieser aufregenden Fahrt wurden wir alle noch mit einem märchenhaften Sonnenuntergang belohnt:

Wesentlich weniger Aufregung brachte da eine Fahrt mit dem Segway, doch der Spa√ü kommt auch hier nicht zu kurz. Das war diesmal ein ganz uneigenn√ľtziges Geschenk an Anna    ;o)    denn Carsten und ich haben das ja bereits mal im Sommer ausprobiert und f√ľr ganz cool befunden. Da Anna mal in einem Nebensatz ihr Interesse daran verk√ľndete, bekam sie kurzerhand einen Gutschein f√ľr einen gemeinsamen Ausritt mit mir    standard
Auch diesmal haben wir uns vertrauensvoll an S&V Mobility gewandt und hatten erneut ein ganz besonders sch√∂nes Erlebnis – ich auf dem motorisierten Zweirad und Carsten mit dem mittels Pedal angetriebenen. Zuerst gab es f√ľr Anna und mich eine Anweisung und √úbungen auf dem Parcours im Fun-Park …

… aber danach lie√ü man uns auch wieder auf dem Elbradweg auf die Menschheit los. Carsten ist allerdings diesmal nur als Fotograf dabei gewesen und er d√ľste um uns herum, um jede Menge Bilder von der Beschenkten, der Nutznie√üerin und dem Verantwortlichen zu machen. Dabei entstanden dann auch solche Actionfotos mit Dynamik:

Die Tour hie√ü nicht umsonst Canaletto-Blick, denn diesen hatten wir tats√§chlich auf unserer Route und f√ľgten uns ganz harmonisch mit unseren modernen, fahrbaren Unters√§tzen in die historische Landschaft Dresdens ein    standard

Ich f√ľr meinen Teil fand auch diesmal das Fahren auf dem Elbradweg bedeutend sch√∂ner und entspannter als die √úbungen auf dem Parcour. Meine slawische Seele verlangt eben in allen Lebenslagen nach unendlichen Weiten und der Fun-Park ist eben doch nur ein eingegrenztes Gel√§nde    zwinker
Danke nochmals an Martin Moh von S&V Mobility f√ľr diesen tollen Nachmittag. Ich mag seine Art, den Anf√§ngern die Angst zu nehmen, sehr und bewundere seine eigene Leichtigkeit beim Fahren – das will man dann nat√ľrlich auch selbst erlernen!

Nach dem Ausritt am Elbufer kehrten wir mit Anna noch f√ľr ein St√ľndchen beim Dresdener City-Beach zum Sitzen und zum Schwatzen ein. Da quasi schon die Nachsaison war, konnten wir aufgrund des fehlenden Andrangs die sonst so sehr begehrten Schaukelpl√§tze f√ľr uns erobern    standard

So, nun glaubt ihr mir bestimmt aufs Wort, dass ich dadurch kaum noch Zeit gefunden habe, mich zum Schreiben von Blogeintr√§gen hinzusetzen? Dabei habe ich schon auf die ausf√ľhrliche Beschreibung und das Zeigen von Foto weiterer Freizeitaktivit√§ten, wie z.B. dem Einstieg der Leseb√ľhne Phrase4 in die neue Saison, bei welchem ich nat√ľrlich mit dabei war, einem Treffen mit Julia und Grit zum Schwatzen und Fotografieren f√ľr mein Monatsprojekt, gleich mehreren Schnatterstunden und einem Besuch in der Salzgrotte mit der georgischen Patientin Tamara und einer Igeltour durch Trachenberge, verzichtet. Und nebenbei unterrichtete ich noch jeden Donnerstag ganz flei√üig Russisch an der VHS, sodass ich mir jetzt zwei Wochen Ferien redlich verdient habe    standard

Mal sehen, ob der Oktober genau so viel Sch√∂nes und Spannendes zu bieten hat wie sein Vorg√§nger    zwinker



2017 10.
Sep

Erneut liegt eine sehr intensive und ereignisreiche Woche hinter mir – sowohl auf Arbeit als auch im privaten Umfeld.

Mein Lieblingskollege durfte auf eine l√§ngere Dienstreise gehen und ich mutierte zur H√ľterin und Verteidigerin unseres B√ľros    lachen    … ich wei√ü nicht, wie das immer wieder passiert, aber jedes Mal wenn ich allein im B√ľro bleibe, dann kommen unz√§hlige Anfragen aus aller Herren L√§nder, die nat√ľrlich alle superdringend sind. Das muss man nat√ľrlich durch t√§gliches, telefonisches Nachfragen immer wieder betonen. Und auch pers√∂nliche Patientenbesuche direkt im B√ľro nehmen in solchen Zeiten rapide zu. Aber all das geh√∂rt nun mal zu meinem Job und so hei√üt es f√ľr mich, stets gem√§√ü dem Spruch der Pinguine aus „Madagascar“ zu agieren: „L√§cheln und Winken“    standard

Die Woche hatte selbstverst√§ndlich auch jede Menge richtig tolle Sachen zu bieten, denn ich kann stolz verk√ľnden, dass Carsten und ich uns inzwischen f√ľr ein neues Auto entschieden haben. Und zwar so fest, dass wir bereits am Dienstagnachmittag einen entsprechenden Kaufvertrag unterschreiben konnten. Wenn jetzt alles nach Plan geht, dann haben wir in ca. drei Wochen die Z√ľndschl√ľssel eines Suzuki Vitara 1.6 Allgrip M/T Limited mit Panoramaschiebedach in der Hand – und das sogar mit meinem alten KIA-Kennzeichen von 2011 bis 2014. Auch wenn die Kinder nicht mehr zu Hause wohnen, wird es ein etwas gr√∂√üeres Auto f√ľr uns zwei, denn man nimmt hin und wieder ja gerne auch mal Freunde oder Bekannte mit. Unser SMART Baujahr 2004 wird trotz seines Alters nicht in Zahlung gegeben, sondern als Zweitwagen und OLCA-Spa√ümobil weiterhin an unserer Seite bleiben, bis dass der T√úV uns scheidet.

Nach diesem Geldausgeben g√∂nnten wir uns noch ein wenig Kultur und besuchten eine Ausstellung, welche noch bis zum 14. September im Bahnhof Dresden-Neustadt zu besichtigen ist. Sie hei√üt „Faces behind the Voices“ und ist vom Berliner Fotografen Marco Justus Sch√∂ler ins Leben gerufen worden. Er hat zur Abwechslung mal die Leute fotografiert, welche fremdsprachige Filme synchronisieren und dadurch normalerweise nicht f√ľr den Zuschauer sichtbar sind – somit kennt man die Stimmen zwar aus dem Effeff, aber erkennen w√ľrde man die sprechende Person auf der Stra√üe nicht. Da Carsten und ich sehr gern Filme sehen, fanden wir es ganz spannend, bei dieser multimedialen Ausstellung die individuellen Vorstellungen dieser insgesamt 30 Personen per Kopfh√∂rer anzuh√∂ren und schon dabei versuchen zu erraten, woher wir diese Stimmen kennen. Bei manchen war es relativ einfach, bei anderen wiederum hatten wir bis zur Aufl√∂sung nur eine ganz leise Ahnung, wer es denn sein k√∂nnte. Und wenn der Sprecher mal Namen aufz√§hlte, die auf Anhieb keinem Gesicht zugeordnet werden konnten, so hatte man am Ende auf Knopfdruck noch kleine Bilder des jeweiligen Schauspielers auf einem Tablet angezeigt bekommen. Hier sieht man zum Beispiel das ber√ľhmte Gespann aus der Action-Filmreihe „Fast & Furios“: Martin Kessler ist die deutsche Stimme von Vin Diesel und David Nathan war die von Paul Walker

Wir hatten ganz viel Spa√ü dabei und eine Stunde bis 90 Minuten (so genau wissen wir das nicht einmal) vergingen beim Anh√∂ren, Raten und Bildbetrachten unglaublich schnell    standard

Der Mittwochnachmittag war bei mir schon vor ganz langer Zeit verplant worden. Anna hat mir letztes Jahr zum Geburtstag einen Gutschein von einer Schmuckwerkstatt namens Perlaffaire geschenkt und nun war es an der Zeit, diesen einzul√∂sen. Susanne hatte an diesem Tag ebenfalls noch freie Kapazit√§ten und kam kurzentschlossen zu unseren Bastelrunde noch dazu. Die Auswahl an Perlen ist dort echt √ľberw√§ltigend! Sich auf eine Auswahl f√ľr die eigene Kette zu konzentrieren fiel mir da genauso wie meiner Begleitung unglaublich schwer. Nachdem wir aber jeweils die ersten Perlen gefunden und auf einer Schablone aufgereiht haben, konnten wir uns in unseren Bastelraum zur√ľckziehen und bei einem (mitgebrachten) Weinchen die bunten Fundst√ľcke arrangieren und auff√§deln. Danach haben wir so richtig Blut geleckt, sodass sich Anna sogar noch an Ringen und Ohrringen ausprobiert hat und ich am Ende drei identische Ketten f√ľr uns alle machte, weil mein Entwurf den M√§dels so gut gefallen hat    standard

√úbrigens, diese Legebretter, die man auf dem Foto sieht, sind eine ganz gro√üe Hilfe beim Zusammensuchen der Perlen f√ľr das k√ľnftige Unikat mit pers√∂nlicher Note, denn damit kann man sie von Anfang an in die richtige Position bringen und nach Lust und Laune noch austauschen, bevor man mit dem eigentlichen Auff√§deln anf√§ngt. Der Bastelladen ist alles in allem sehr gem√ľtlich, die Ladeninhaberin ist eine supernette, sehr hilfsbereite und dabei dennoch nicht aufdringliche Person. F√ľr uns M√§dchen – egal in jedem Alter – ist diese Schmuckwerkstatt ein wahrer Paradies    :)
Nach dem Basteln sind Susanne und ich noch zum Sushi essen in die Altstadt gefahren. Anna musste leider absagen, denn sie war leider in fordernder Begleitung: Leon, ihr vierbeiniger Begleiter, hat unsere Bastelorgie zwar noch ganz geduldig abgewartet, aber danach wollte er noch seine Runde an der Elbe drehen und anschlie√üend nach Hause auf seinen Schlafplatz gehen. Zum Essen kam deshalb noch mein Mann dazu und so haben wir ganz w√ľrdig das Bergfest der Woche mit japanischen Delikatessen an der Frauenkirche im Restaurant Tamakuchi gefeiert.

Am Donnerstag hatte ich meinen pers√∂nlichen Schulanfang: das n√§chste VHS-Herbstsemester ging f√ľr meine Sch√ľler und mich nun wieder los. √úberraschenderweise haben sich zu „meinen“ Teilnehmern aus dem vorherigen Halbjahr noch ein paar Neue dazugesellt, also werde ich an den Tagen, an denen alle vollz√§hlig im Klassenraum erscheinen, vor insgesamt 12 Russischinteressierten unterrichten d√ľrfen … und das im 3. Semester! Ich bin erstaunt (normalerweise waren wir dann nur noch zu sechst oder acht) und freue mich sehr √ľber diese indirekte W√ľrdigung. Mein Plan ist es nun, bis Weihnachten das Lehrbuch komplett zu beenden – also genau das letzte Drittel. Ich bin gespannt, wie leicht oder wie schwer sich das Vorhaben umsetzen l√§sst    zwinker

Am Freitagnachmittag lief alles wie gewohnt: Nach der Arbeit D√∂ner essen und einkaufen gehen. Nur ein Punkt der Planung hat leider nicht geklappt, denn Andrea wollte urspr√ľnglich gegen 18 Uhr zu uns sto√üen, musste aber absagen, da es ihr nicht so gut ging. Zum Gl√ľck f√ľhlte sie sich am Samstagvormittag wieder wohl und kam ins Apartamento OLCA. Wir hatten somit gestern und heute ganz viel Zeit zum Quatschen, Bilder gucken, zusammen Kochen und Abwaschen zu dritt    lachen
Ich habe mich au√üerdem schon vor l√§ngerer Zeit als Versuchskaninchen f√ľr ein Interview mit Andrea √ľber meine pers√∂nliche Intergrationsgeschichte angeboten – selbst daf√ľr hatten wir genug Zeit    :)
Im Gegenzug musste mein Kind als Model f√ľr mein September-Fotoprojekt „K√∂rpersprache“ herhalten. Das hat sie wirklich sehr gut und mit vollstem K√∂rpereinsatz gemacht    verliebt    hier schon ein kleiner Spoiler    zwinker

Sie ist inzwischen wieder bei sich in Chemnitz und ich bereite mich den Restsonntag schon mal mental auf die kommende Woche vor, denn auch in den n√§chsten Tagen sind einige interessante Treffen und Unternehmungen eingeplant. Und au√üerdem soll der Lieblingskollege ab Donnerstag wieder auf Arbeit sein und somit mehr Ruhe einkehren. Es wird also bestimmt wieder eine im positiven Sinne spannende Woche    zwinker



2017 05.
Mrz

In der vergangenen Woche haben wir uns vom Winter verabschiedet und den Fr√ľhling begr√ľ√üt. Zumindest hat das schon mal kalendarisch betrachtet gut funktioniert. Das Wetter spielte in den Tagen allerdings wirklich verr√ľckt! Da hatte man tats√§chlich das Gef√ľhl, dass der Winter √ľberhaupt nicht daran denken mag, dass er gehen soll, der Fr√ľhling aber mit aller Kraft versuchte, ihn von seiner Position wegzuschubsen. Ein Umschwung von strahlendblauem Himmel zu starkem Wind mit Schneeregen und zur√ľck passierte mehrmals t√§glich innerhalb von Minuten! Aber es hat uns dennoch nicht davon abgehalten, in den letzten sieben Tagen erneut ganz viel Sch√∂nes und Interessantes zu erleben    standard

Zwei Abende in dieser Woche verbrachten wir zusammen mit Ines und Torsten, denn wir wagen dieses Jahr im Sommer ein gemeinsames Urlaubsabenteuer und das erfordert noch einiges an vorheriger Planung.  So wie es bis jetzt aussieht, werden das ganz gewiss sehr superinteressante und lustige Tage werden! Au√üerdem haben wir zwei M√§dels ausgesprochen viel Gl√ľck, dass unsere beiden M√§nner viel Spa√ü beim Planen haben – sprich: verschiedene Angebote einholen, Preise und Beschreibungen vergleichen und sich einfach darum k√ľmmern, dass es eine im positiven Sinne unvergessliche Reise wird.

Mittwochabend geh√∂rte bei uns ganz klar der Kultur. So uneigenn√ľtzig wie wir nun mal sind    lachen     haben wir Anna zum Geburtstag im Juni eine Karte f√ľr eine Lesung von Wladimir Kaminer im Dresdner Boulevardtheater geschenkt und uns beide gab es dann als Begleitung und Bonus gleich noch mit dazu    zwinker

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Vor der Veranstaltung kehrten wir noch f√ľr ein Abendessen bei Shou Sushi ein. Von dort rollten wir nach einer knappen Stunde mit vollen B√§uchen zur Lesung. Das Wetter war uns hold und so sind wir trockenen Fu√ües und mit einem viertelst√ľndigen Verdauungsspaziergang an unserem Ziel angekommen und erst dann go√ü es erneut in Str√∂men auf die Stra√üen der Stadt herunter. Den Rest des Abends haben wir uns von Herrn Kaminer seine bereits ver√∂ffentlichten und auch nigelnagelneuen Geschichten vorlesen und erz√§hlen lassen    standard    wir lachten wirklich Tr√§nen in Minutentakt! Ich finde, er wird mit jedem neuen Buch besser    verliebt    und mal Hand aufs Herz, sieht er nicht liebensw√ľrdig aus?

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Am Donnerstagabend hatte ich daf√ľr meinen eigenen „B√ľhnenauftritt“, denn ich stand erneut vor meinen Sch√ľlern und f√ľhrte sie gekonnt in weitere Geheimnisse der russischen Sprache im Rahmen eines VHS-Kurses ein. Eigentlich ist das ja schon wieder mal ein Folgeunterricht zu meinem vorherigen Erstsemsterkurs und in der Regel bleibt in etwa nur maximal die H√§lfte der urspr√ľnglichen Gruppe bei einem solch weiteren Halbjahr dabei. Diesmal f√ľhlte ich mich aber enorm geschmeichelt, denn im letzten Semester hatte ich 14 Teilnehmer und nun habe ich insgesamt 12 auf der Anwesenheitsliste stehen, wovon aber nur zwei Namen neu hinzukamen, weil die √ľbrigen Sch√ľler „Wiederholungst√§ter“ sind. Das verleiht mir viel mehr Fl√ľgel als jegliche Dosis Red Bull    zwinker

Damit auch ich mich als Lehrerin weiter entwickeln kann und nicht selbst auf der Stelle trete, wandelte ich bei meinem Hauptarbeitgeber f√ľr den Freitagnachmittag meine √úberstunden zu Freizeit um, damit ich an der VHS-Weiterbildung „Wie lernt man eigentlich fremde Sprachen? Erkundungen zwischen Neurowissenschaften, Lehrwerk und Unterricht“ von Barbara Biechele teilnehmen konnte. Die Zeit war eigentlich viel zu kurz f√ľr ein derart umfangreiches Thema, aber dennoch habe ich f√ľr mich einige neue Erkenntnisse mitgenommen und dazu noch einige Best√§tigungen daf√ľr, dass meine Art zu unterrichten gar nicht so schlecht zu sein scheint    standard
Auf jeden Fall bin ich jetzt noch um ein paar Ideen reicher, wie ich meinen Unterricht noch interessanter und praxisorientierter gestalten kann. Au√üerdem habe ich dort meine ehemalige Hebr√§isch-Lehrerin Margarete getroffen und nat√ľrlich haben wir uns in der Pause und auch nach dem Vortragende rege ausgetauscht, was es denn so in unseren Leben an Neuem gibt    standard

Jetzt (Sonntagnachmittag) warten Carsten und ich im Grunde genommen nur noch darauf, dass Stephanie heute Abend bei uns eintrudelt und sich f√ľr die n√§chsten 3-4 Tag einquartiert … morgen kommt sogar noch Andrea dazu. Dann ist unser Familien-Gl√ľckskleeblatt f√ľr einige Tage wieder vereint    standard

Es bleibt also auch in den kommenden Tagen alles sch√∂n positiv (&) spannend    zwinker



2016 03.
Jul

Ja, in der Tat ich habe jetzt Sommerferien    zwinker

Mein Russischkurs ist zu Ende und, obwohl es mir wie immer unglaublich viel Spa√ü gemacht hat zu unterrichten und die Gruppe mal wieder sehr harmonisch war, freue ich mich wie jeder Lehrer √ľber die zus√§tzliche Freizeit durch alle Ferienzeiten. Den letzten Unterrichtstag haben wir vom √ľberdachten Klassenzimmer in den ruhigen Innenhof des Restaurants „Odessa“ verlegt. Da ich wie gewohnt erneut viel zu viel Zeit vor dem Beginn der Veranstaltung¬†eingeplant habe und das Restaurant f√ľr mich perfekt in der Innenstadt liegt, hatte ich noch ein paar Minuten, um meinen Dresdner Lieblingsort kurz zu besuchen – den Zwinger:

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An einem Dienstagabend hat man kaum Touristen im Innenbereich, da freuen sich offensichtlich sogar die darin befindlichen Skulpturen √ľber solche ruhigen Abende¬†¬†¬† zwinker

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Preisfrage: was macht man nun mit der dazugewonnenen Ferienfreizeit? Richtig, wir gehen zum Beispiel mit mit Katja & Antonia auf ein Erdbeerfeld im Dresdner Westen, um vor Ort seinen Bauch vollzuschlagen, aber auch, um noch etwas f√ľrs Zuhause zu pfl√ľcken:

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Da¬†man aber nicht nur von Erdbeeren satt wird, pfl√ľckten wir noch alle zusammen ein paar S√ľ√ükirschen von den B√§umen im Garten von Katjas Eltern:

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Unsere gesamte Ausbeute (Erdbeeren √ľber 3 kg !) hat trotz der Menge von jeweils einem ehemaligen Popkorneimer¬†nicht einmal bis Montag √ľberlebt¬†¬†¬† lachen

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An einem anderen Tag bin ich mit Anna zur Schlenderweinprobe beim Winzer M√ľller am Schlo√ü Albrechtsberg gegangen. Es war ein wundervoller Sommerabend: Die Sonne schien, der Winzer f√ľhrte uns durch den Park und erz√§hlte Geschichten aus der ganz fernen Vergangenheit¬†sowie √ľber die Entwicklung des Weinanbaus in Dresden¬†und lie√ü uns dabei drei Weinsorten aus seinem Weinkeller probieren:¬†M√ľller-Thurgau, Kerner und einen¬†Ros√© Domina. Hier mein Kerner und ich ¬† ¬†standard

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Wir haben einen anderen Teilnehmer der Gruppe gefragt, ob er ein Bild von uns machen k√∂nnte … nun wei√ü ich nicht, ob die Unsch√§rfe dieses Fotos daran liegt, dass der Herr keine Digitalkamera bedienen konnte oder dass wir inzwischen schon bei der dritten Weinsorte angekommen waren¬†¬†¬† zwinker

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N√§chste Unternehmung: Dass wir seit dem Verkauf des Hauses keine gro√üartige M√∂glichkeiten mehr zum Selbergrillen haben, macht uns eigentlich nicht so traurig, wie vielleicht manch einer denken mag ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†denn in unserer Wohngegend lassen¬†sich gegrillte Leckereien im nur ca. 10 min zu Fu√ü entfernten Biergarten „El Horst“ organisieren. Man muss √ľbrigens nicht zwingend immer nur Bier trinken, denn eine Wei√üweinschorle kann man dort genau so problemlos bekommen sowie eine Flasche¬†Karamalz ¬† ¬†lachen

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Eine weitere M√∂glichkeit f√ľr uns, frisch Gegrilltes auf dem Teller zu bekommen, sind der Besuch guter Freunde, welche im Gegensatz zu uns viel Freude am Garten und den damit verbundenen Arbeiten haben.¬†Wir fanden die Rasenabteilung¬†von Gundel und Peter schon immer¬†echt wundervoll –¬†und dieses Jahr haben sie diese sogar noch vergr√∂√üert und komplett umgestaltet – aber wir selber h√§tten aufgrund unserer „Gartenarbeitphobie“ vermutlich nicht den richtigen Nerv dazu, etwas Vergleichbares aus dem Boden zu stampfen¬†¬†¬† zwinker

Es ist doch ein absolut bezaubernder R√ľckzugsort, nicht wahr?

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Dorthin haben wir uns dann auch zum Essen von leckeren W√ľrstchen, Spie√üen, K√§sen und Steaks hingesetzt, welche Peter mit viel Liebe und Holzkohle zubereitet hat:

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Und sonst so? Das Wetter der letzten Wochen passte leider nicht immer zu unserer Planung und so musste ich gestern wegen der akuten Schauer- und Gewitterwarnung ein Fotoshooting im Freien auf einen sp√§teren Zeitpunkt verschieben. Stattdessen haben Anna und ich uns am Vormittag zu einem spontanen Besuch des Elbflohmarkts getroffen und sind gl√ľcklicherweise gegen Mittag nur leicht durchn√§sst wieder nach Hause gekommen. Wir hatten aber so viel Spa√ü beim St√∂bern und Quatschen, da machten dann ein paar Regentropfen auf dem Heimweg gar nix aus ¬† ¬†zwinker

Ich hoffe, auch euer Sommer bereitet¬†euch genau so viel Freude wie der unsrige. Wenn das noch nicht der Fall war, denkt einfach dran: Der erste Sommermonat ist (leider) schon vorbei, d.h. es sind nur noch zwei davon √ľbrig ¬† ¬†lachen ¬† ¬†–> Macht das Beste draus! Wir werden es auf jeden Fall ebenfalls weiter versuchen¬†¬†¬† standard

Kleine Freude am Rande: mein Blog verzeichnete¬†am Samstag den 1000. Kommentar …
Kleine Enttäuschung am Rande: aber leider nicht auf einen Eintrag von mir, sondern auf den Gasteintrag von Carsten     traurig     leider Pech gehabt!



2016 31.
Jan

Ein fl√ľchtiger Blick, welchen ich heute beim Fr√ľhst√ľck auf¬†den Kalender geworfen habe, machte mich schlagartig munter. Ich habe n√§mlich mit Erschrecken feststellen m√ľssen, dass heute bereits der letzte Tag des ersten Monats im neuen Jahr ist¬†¬†¬† fragend

Es sind schon wieder 31 Tage vorbei und ich habe erneut noch nicht all das erledigt, was ich mir eigentlich vorgenommen habe. Das liegt bestimmt auch daran, dass meine Pläne leider immer etwas viel zu ehrgeizig sind    zwinker    aber man muss die Sachen ja schließlich positiv sehen und angehen    lachen

Immerhin habe ich es bisher vollbracht, sehr viel √∂fter zu lesen. Besonders die B√ľcher von Tom Rob Smith¬†haben es mir derzeit angetan. Das Buch Kind44 habe ich quasi verschlungen und nun verbringe ich meine zugegebenerma√üen rare Lesezeit mit Kolyma. Wenn¬†ich dieses Buch ausgelesen habe, dann hoffe ich, dass ich mir bei Francis auch das letzte Buch mit dem Protagonisten¬†Leo Demidow ausleihen kann – Agent 6. Ich finde die B√ľcher sehr spannend und gut recherchiert, denn es handelt sich dabei um viel Historisches, speziell aus Stalins Zeiten, was die Geschichten aber gleichzeitig auch ziemlich gruselig macht …

Gleich zu Anfang 2016 bin ich √ľber meinen Schatten gesprungen und habe mich trotz gedanklichem Aufschub bis April doch gleich am ersten Montag im Jahr bei einem ziemlich anstrengenden Sportangebot meines neuen Arbeitgebers angemeldet und qu√§le mich seitdem jeden Montag und Donnerstag mit¬†gewisser masochistischer Freude eine Schulstunde lang durch das¬†SYNRGY360-Trainingsprogramm.¬†Ich f√ľhle mich direkt danach zwar regelrecht kaputt, aber grunds√§tzlich tut das meinem B√ľrok√∂rper echt gut!

Zudem koche ich seit Jahresbeginn wieder etwas mehr selber und vor allen Dingen mit deutlich weniger Zucker. Apropos Zucker, ich verzichte zwar nicht komplett darauf Рdann wäre ich bestimmt unausstehlich Рaber ich versuche, die Zufuhr davon etwas besser zu kontrollieren und mir das nicht immer wieder in irgendwelchem Essen aus dem Supermarkt unterschieben zu lassen. Klappt!

Ach ja, das darf bei meinem kleinen Res√ľmee auch nicht fehlen: Ich habe den Januar gesund √ľberstanden!!! Dabei kr√§nkelten um mich herum etliche Leute … vielleicht bringt es ja doch etwas, dass ich jeden Morgen eine Messerspitze Ascorbins√§ure nehme und¬†so sehr¬†auf VitaminC in Pulverform schw√∂re ¬† ¬†standard ¬† ¬†und wenn nicht, dann liegt es eben am Placeboeffekt – so! ¬† ¬†zwinker

Wir haben nun unsere Hochzeitstagreise im Großen und Ganzen organisiert bekommen und ich freue mich schon auf ein paar sonnige Tage auf einer Insel in Atlantik, wo wir unseren 10. Jahrestag feiern werden. 10 Jahre! Und wir haben uns immer noch nicht umgebracht, sondern hängen nach wie vor jede freie Minute gern zusammen    zwinker
Ich finde das echt erstaunlich, freue mich aber sehr dar√ľber ¬† ¬†zwinker

Im Januar haben wir als Familie zu viert ein¬†tolles¬†Wochenende in Potsdam erlebt und an den anderen Tagen jede Menge Zeit mit unseren Freunden verbringen k√∂nnen – beides ist f√ľr mich pers√∂nlich enorm wichtig!

Mein Russischkurs neigt sich nun allm√§hlich dem Ende zu. Am letzten Dienstag war ich mit meinen Kursteilnehmern sogar schon im „Odessa“¬†essen, weil bei der allerletzten Stunde in 2 Tagen leider nicht alle Teilnehmer dabei sein k√∂nnen. Danach ist dieser Anf√§ngerkurs definitiv¬†vorbei und ich habe bis April Ferien … dabei sp√ľre ich Freude √ľber¬†die zus√§tzliche Freizeit, aber leider auch etwas Wehmut, denn ich werde diese Sch√ľler nun in diesem Kreise bestimmt nicht mehr wiedersehen.

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Ich habe die letzten 4 Wochen irgendwie auch immer wieder Zeit f√ľr mein Monatsprojekt „K√∂rner“ gefunden, konnte aber wie √ľblich bei Weitem nicht alle Ideen umsetzen, welche ich im Kopf hatte. Ob das, was ich geschafft habe, euch gef√§llt, k√∂nnt ihr mir bitte dann in ca. einer Woche sagen, wenn ich euch die Bilder hier in gewohnter Art und Weise pr√§sentiere¬†¬†¬† zwinker

Und nun gilt es Рbloß noch einmal schlafen und dann haben wir schon den Februar in unseren Kalendern aufgeschlagen    lachen    dabei vertippe ich mich gelegentlich noch immer bei der Angabe der Jahreszahl    zwinker



2015 01.
Nov

Es war mal wieder so eine Woche, die mit einer Vielzahl netter Begegnungen in unsere Familiengeschichte eingehen wird.

Manchmal ist auch eine ganz¬†banale Sache, wie z.B. ein Laptop mit¬†dem Hang nach ein paar Streicheleinheiten und Neuinstallationen, ein¬†guter Anlass,¬†ins Apartamento OLCA zu kommen. Also hatte Barbara am Montag ihren elektronischen Freund unterm Arm und w√§hrend Carsten als Computertherapeut¬†agierte, g√∂nnten wir zwei M√§dels uns eine sch√∂ne Tasse Tee und hatten etwas Zeit, um¬†√ľber alles M√∂gliche zu quatschen.

Am Dienstag waren meine Ferien als VHS-Lehrerin dann endg√ľltig vorbei und¬†meine Teilnehmer stiegen¬†unter meiner Anleitung nach zweiw√∂chigen Pause¬†in die T√ľcken und Fallstricke¬†von Bewegungsverben¬†bei der russischen Sprache¬†ein. Es gab sogar einen Gasth√∂rer, welcher, so wie es aussieht, vielleicht am Ende sogar noch zur Stammbesetzung meiner Russischklasse¬†dazustossen m√∂chte¬†¬†¬† standard

Der Mittwoch hat bei uns normalerweise einen ziemlich festen Ablauf, zumindest in seiner zweiten Tagesh√§lfte: ein¬†17:30-Bild f√ľr eine gleichnamige Facebook-Gruppe schie√üen und mit einem¬†kleinen Erkl√§rungstext¬†hochladen, die anderen Bilder in der Gruppe angucken und wo es geht etwas kommentieren und so ab 20 Uhr die LoveFilm-DVD anschauen, welche an diesem Tag in unserem Briefkasten gelandet ist. Aber in dieser Woche¬†ist vorher noch ein Termin dazwischengekommen – eine Tiefgaragenstellplatzbesichtigung. Nach unserem Umzug im November 2014 und als wir mit dem KIA auch noch¬†ein zweites Auto¬†hatten, fanden wir f√ľr unseren SMART-Cabrio nur einen TG-Platz ca. 2,5 km von unserer Wohnst√§tte entfernt. Da der Kleine¬†nun seit Oktober¬†aber zu unserem einzigen fahrbaren Untersatz mit einem Dach und vier R√§dern geworden ist, suchten wir nat√ľrlich einen Stellplatz in der unmittelbaren N√§he¬†unserer Wohnung. Die erste M√∂glichkeit, welche wir fanden,¬†sah sehr vielversprechend aus, worauf wir auch schon schnellstm√∂glich¬†den alten Platz gek√ľndigt haben. Aber nach knapp einem Monat Hinhaltetaktik und einem ewigen HickHack um den (richtigen) Schl√ľssel zur Garage, hat Carsten sich doch¬†nochmals umgesehen. Mit Erfolg! Der neue¬†Platz in ca. 400 m Entfernung gef√§llt mir pers√∂nlich auch viel besser als der, mit welchem es ohnehin nicht geklappt hat. Nun bleibt es abzuwarten, ob wir diesen jetzt auch bekommen. Dr√ľckt mal bitte die Daumen, ok¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† ?

Am Donnerstag¬†trafen wir uns nach langer Zeit mal wieder mit Anne und Nao aus Frankreich. Sie waren f√ľr kurze Zeit in Dresden zu Besuch und haben netterweise an uns gedacht. Wir¬†verbrachten mit den beiden sowie mit ihrer Gastfamilie und gleichzeitig Annes langj√§hrigen Freunden einen wundervollen Abend im Viet Thanh Bistro.

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Der Freitagnachmittag geh√∂rte wie immer dem Besuch beim D√∂nermann und einem chilligen Wochenendeinkauf im Kaufland gegen√ľber. Man¬†merkte an dem Tag allerdings, dass das Gros der Menschen realisiert hat, dass am Samstag¬†aufgrund des Reformationstages alle L√§den geschlossen sein werden, denn es wurde eingekauft, was das Zeug hielt … und als ob es keinen Montag mehr geben w√ľrde! Hie√ü f√ľr uns: schnell rein, Einkaufszettel abarbeiten und schleunigst wieder raus¬†…

Am Samstag hatten wir eine besonders interessante Herausforderung zu meistern: ein Familienshooting mit insgesamt 17 Personen im Alter zwischen 3 und 83 Jahren bzw. vier Generationen. Glaubt man den R√ľckmeldungen √ľber die Fotos, haben wir es tats√§chlich mit Bravur gemeistert! Der Termin stand schon seit ca. einem Monat und wir organisierten extra daf√ľr einen entsprechenden Raum, der vor 10 Uhr „nur noch“¬†durch Carstens MacGyver-Geschick f√ľr das Ereignis entsprechend vorbereitet werden musste. Als Belohnung durfte er anschlie√üend auch gleich noch als Lichtmodell herhalten …

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Meine Aufgabe war es ab dann, die Leute¬†alle so weit davon zu √ľberzeugen, dass sie auf den Bildern l√§cheln und mit offenen Augen in die Kamera gucken. Nachdem 120 Minuten sp√§ter alles vorbei war, konnte die Technik und das Equipment wieder abgebaut und der Raum in seine urspr√ľngliche Gestalt gebracht werden – zum Gl√ľck war das innerhalb von nur 30 min erledigt.
Sorry,¬†aber von diesem Ereignis kann ich leider keine Bilder zeigen, denn¬†manche Familienmitglieder m√∂chten nicht im Netz erscheinen – ich hoffe, ihr versteht das! √úbrigens, ich m√∂chte an dieser Stelle ausdr√ľcklich meinen handwerklich begabten Mann loben – ohne ihn h√§tte ich den Raum nie und nimmer so einrichten k√∂nnen, dass wir¬†dieses Fotoshooting h√§tten darin veranstalten k√∂nnen!¬†¬†¬† *thumbs-up*

Nach getaner Arbeit g√∂nnten wir uns ein Mittagessen beim Running Sushi und anschlie√üend einen gem√ľtlichen Spaziergang in der Innenstadt, denn¬†auf dem Altmarkt fand gerade¬†ein doch recht gro√üer Stoffmarkt statt. F√ľr mich kommt ein solcher allerdings¬†etwas zu sp√§t –¬†ich w√ľrde behaupten so um die 3-4 Jahre zu sp√§t – denn¬†inzwischen hat mein Verlangen,¬†neben meinen vielen zeitintensiven Hobbys noch irgendwas selber zu n√§hen, doch sehr stark nachgelassen¬†¬†¬† zwinker
Nach der Mittagsv√∂llerei war zuhause allerdings nur noch ein Verweilen auf der Couch oder dem PC-Stuhl m√∂glich, h√∂chstens noch unterbrochen durch gelegentliches Aufstehen und an die T√ľr gehen, wenn mal wieder Halloween-Kinder „S√ľ√ües oder Saures“ riefen.

Und heute? Heute wird zu Hause viel Kleckerkram erledigt und ein wenig gechillt Рdas muss ja schließlich auch mal drin sein    zwinker



2015 20.
Sep

Nein, nein, es geht nicht um die derzeit¬†so stark¬†beworbenen Schokoerzeugnisse mit Kirschenf√ľllung¬†¬†¬† zwinker
Wobei, √ľber diese freuen wir uns derzeit, ehrlich gesagt, auch¬†¬†¬† zwinker
Aber da man sich nicht nur um den Leib k√ľmmern sollte, sondern auch um die Seele, geht es diesmal ausnahmsweise nicht ums Essen, sondern um Kultur¬†¬†¬† lachen

Meine Lieblingsleseb√ľhne Phrase4¬†hat sich in der Ferienzeit ebenfalls eine Sommerpause geg√∂nnt, aber nun im September ging wieder los mit den lustigen und nachdenklichen Kurzgeschichten. Diesmal endlich wieder in der urspr√ľnglichen Stammbesetzung: Francis Mohr, Lars Hitzing, Henning H.Wenzel und Sabine Dressler. Sabine musste f√ľr ein halbes Jahr aus beruflichen Gr√ľnden aussteigen und¬†jetzt kehrte sie wieder auf die Couch in der Ver√§nderBar¬†zur√ľck.

Vorher haben wir uns aber f√ľr ein Fotoshooting getroffen, bei welchem Carsten mir wieder mal als treuer und gewissenhafter Assistent zur Seite stand. Die Models wollten unbedingt eine „abgerockte“ Kulisse f√ľr diese Aufnahmen haben. Da zahlten sich meine Streifz√ľge f√ľr meine¬†diversen Fotoprojekte aus und ich sch√ľttelte ganz locker eine passende Gegend aus dem √Ąrmel.¬†Die¬†Vier¬†freuten sich ganz offensichtlich sehr dar√ľber ¬† ¬†lachen

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Aber sie konnten sich auch ganz geschickt völlig lässig ins Bild setzen oder stellen:

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Ich habe auch wieder meine Lieblingspose namens „K√§fer auf dem R√ľcken“ angenommen, um die Perspektive etwas zu ver√§ndern:

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Doch ich habe meine Chance zur Vergeltung ebenfalls genutzt    zwinker

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Ich sagen nur: Glitter und Glamour    standard

Bei der nächsten Einstellung kann ich nur hoffen, dass man dabei nicht zwingend an Anna Karenina und ihr Ende denken muss    zwinker

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Auch ihre¬†bereits erschienen B√ľcher durften mal ins Bild:

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Im November kommt noch eins dazu, denn auch Sabines Geschichten d√ľrfen demn√§chst die DIN A4-Bl√§tter verlassen und bekommen einen festen Einband beim Zwiebook-Verlag.¬†Aber auf dem¬†anschlie√üenden Leseabend nach dem Fotoshooting war noch die f√ľr lesende Nutzer unhandliche¬†Form angesagt:

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Alle acht vorgelesenen¬†Geschichten waren diesmal echt spitze! Und ist das nicht mit das sch√∂nste Lob f√ľr einen Autoren, wenn die Kollegen auf der Couch sich genau so wie¬†das Publikum kaputtlachen ?! ¬† ¬†zwinker

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Ich habe mich diesmal √ľbrigens ganz bewusst beim Erraten der aktuellen Phrase zur√ľckgehalten. Zum einen habe ich schon beim Plausch w√§hrend des Shootings mitbekommen, in welcher Geschichte sie¬†eingebaut wurde und zum anderen habe ich eine Phrase4-Weinflasche bereits vor der Lesung als Lohn f√ľr die Fotom√ľhen einstecken d√ľrfen¬†¬†¬† lachen

Also, egal wie ich den vergangenen Dienstagsabend betrachte Рes war rundum gelungen    standard
Leider werde ich demn√§chst wieder nicht so oft bei den Lesungen auftauchen k√∂nnen, denn¬†seit gestern steht fest, dass ich meine VHS-Gruppe der Russischinteressierten ein weiteres Semester in die Geheimnisse dieser Sprache einweihen darf … jeden Dienstagabend. Sorry liebe Autoren, aber das ist f√ľr mich nicht minder sch√∂n, als euren Geschichten zu lauschen. Ich darf auch mal der aktive Part sein, ok ?



2015 08.
Jul

Das sommerliche Wochenende habe ich nat√ľrlich nicht zu Hause, sondern drau√üen verbracht. Es war ja ohnehin schon seit Langem komplett¬†verplant¬†¬†¬† zwinker

Aber mein¬†fr√ľhestes Highlight der vergangenen¬†Woche hatte ich bereits am Dienstag. Denn da ging mein erster VHS-Russischkurs f√ľr Anf√§nger (vorerst) zu Ende. Ich bin echt stolz auf „meine“ Gruppe, denn das Gros von ihnen¬†ist tats√§chlich mit keinerlei Vorwissen eingestiegen und nach lediglich 14 Abenden konnten sie schon lesen, schreiben und sich auch ein wenig unterhalten. So wie das Abschiedsgeschenk aussieht, hatten die Kursteilnehmer wohl ebenfalls ganz viel Spa√ü beim Unterricht (man beachte die Karte¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† ):

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Jetzt haben wir alle unsere wohlverdienten Ferien und ich hoffe, dass es Ende September mit dem Kurs weiter geht. Mal schauen, wer sich noch dazu entschließt, sich auch im Herbst und im Winter jeden Dienstagabend mit den fiesen Zischlauten und gemeinen 6 Fällen zu beschäftigen    zwinker

Aber zur√ľck zum Wochenende. Eigentlich ist 4. Juli schon seit¬†23 Jahren¬†mein pers√∂nlicher¬†Unabh√§ngigkeitstag und dieser wird meistens¬†mit Familie oder mit¬†Freunden gefeiert. Dieses Jahr habe ich meine eigene Feier aber ausfallen lassen, um bei einer anderen dabei zu sein. Zwei Menschen haben sich entschieden, ihre Unabh√§ngigkeit aufzugeben¬†und ich durfte sie an diesem besonderen Tag mit meiner Kamera begleiten:

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Vielen herzlichen Dank an das fr√∂hliche und gl√ľckliche¬†Ehepaar f√ľr ganz viel Spa√ü beim Fotoshooting in au√üerordentlicher Mittagshitze und die vielen emotionalen Momente, bei welchen ich euch begleiten durfte! Wir w√ľnschen euch auch von hier nochmals alles, alles Gute im¬†zuk√ľnftigen Eheleben¬†¬†¬† herz herz herz

Den nicht weniger heißen Sonntag haben wir ebenfalls mit Feiern verbracht. Diesmal ging es um den runden Geburtstag meiner besten Freundin Anna:

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Carsten hat sich¬†nebenbei als perfekter Helfer beim Ausrichten der Fete bewiesen, denn er k√ľmmerte sich hauptamtlich um die Musik und ums Grillen und nahm dem Geburtstagskind mit vielen geschickten, kleinen Handgriffen¬†so manchen¬†organisatorischen Kram von der Schulter. So hatten Anna und ich sogar einen Augenblick Zeit, um f√ľr ein gemeinsames Bild¬†von uns beiden¬†zu¬†posen (Danke sch√∂n, Ines!):

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Trotzdem wir uns eigentlich immer im Schatten aufhielten, habe ich wie jedes Jahr den Sommer mit einem Sonnenbrand begonnen …¬†diesmal hat es besonders meine linke Schulter getroffen¬†¬†¬†¬†erroeten
Aber inzwischen ist davon kaum noch etwas zu sehen    standard    und was ist ein kleiner roter Hautfleck im Vergleich zu einem fabelhaften Sommertag und einer unvergesslichen Feier    lachen !