Nov.
Ich habe gestern das Buch „Stadt der Diebe“ von David Benioff zu Ende gelesen. Es fiel mir schwer, die letzte Seite umzublättern. Das Buch war nämlich richtig gut. Ich fand es interessant und flüssig geschrieben.
Wie der Autor schon in der Einleitung selber geschrieben hat: “ Die Wahrheit mag seltsamer sein als die Erfindung, aber sie braucht einen besseren Lektor“. Es ist eine Familiengeschichte über den Krieg und Hunger, aber auch über die Freundschaft, Liebe, Hoffnung und Mut. Und auch über die Gedankengänge junger Männer, welche sich selbst in den kritischsten Situationen auf das Wichtigste konzentrieren können – Gedanken an den Sex 😉 Aber so sind sie nun.
Durch einen seltsamen Zufall zusammengeschweißt haben Lew und Kolja eine nahezu unmögliche Aufgabe zu lösen: im Winter 1942 im ausgehungerten Leningrad ein Dutzend Eier aufzutreiben, denn sonst erhalten sie ihre Lebensmittelkarten nicht mehr, was den sicheren Tod bedeutet. Was sie dafür unternehmen und was ihnen auf der Suche alles passiert ist grauen- und hoffnungsvoll zugleich.
Mir fällt es schwer, über ein Buch zu schreiben, ohne zu viel von dem Inhalt zu verraten, aber eins muss ich sagen: ich bin der Frau, welche es mir geschenkt hat, sehr dankbar dafür!

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