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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 07.
Juni

Ich weiss nicht, ob ihr je auf unserer Eingangsseite eine Klingel mit dem Namen Olgas Welt wahrgenommen habt. Ich gebe ja unumwunden zu, dass ich diese „Internetwohnung“ im Gegenteil zu meinem Blog eher stiefmütterlich behandle. Aber Dank Carstens Einsatz passiert nun auch dort etwas mehr    :verliebt:

Er hat jetzt nämlich meiner 4. Obsession (zählt man die Kinder und Familie nicht dazu, dann ist Nr. 1 das Lesen, Nr. 2 geht an die Sprachen und Nr. 3 gehört der Fotografie) einen Daueraufenthalt darin genehmigt … welche das ist fragt ihr euch? Hmm    :unschuldig:     … das werden wohl die Leser herausfinden, die eine Verbindung zwischen diesen zwei Bildern herstellen können oder die einfach kurzerhand schnell auf die entsprechende Klingel klicken    😉

Bild Nummer 1:

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und Bild Nummer 2:

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Ob die Lösung richtig ist, kann man hier überprüfen – viel Spaß    😀



2014 25.
Mai

In Dresden kommt man in der warmen Jahreszeit oft in den Genuss, die eigene Stadt aus vielen verschiedenen Blickwinkel zu sehen. Es gibt eine Nacht der Museen, eine Nacht der Wissenschaft, die Filmnächte am Elbufer und natürlich auch eine Nacht der Kirchen. Vor einigen Jahren haben Carsten und ich bereits einmal das Angebot genutzt und besuchten damals die Russisch-Orthodoxe Kirche sowie die Synagoge in Dresden. Diesmal haben wir uns 3 andere Gotteshäuser ausgesucht, welche wir schon lange mal von innen sehen wollten.

Allerdings hat wohl jemand (Ge)Wichtiges nicht alles aufgegessen, den als wir uns gestern Abend auf den Weg zur ersten Kirche unserer Wahl aufmachten, regnete es sintflutartig und in Strömen! Die Christuskirche Dresden-Strehlen sieht von Außen ohnehin schon sehr massiv und dunkel aus, bei diesem Wetter verstärkte sich dieser Eindruck allerdings noch mehr:

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Mit Regenjacke und Regenschirm als Schutz gegen die himmlischen Sturzbäche bewaffnet lavierten wir vom Parkplatz zwischen großer Pfützen hindurch zum Kircheneingang. Im Inneren der Kirche standen wir völlig verblüfft da … deswegen:

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Die Innenarchitektur, die Beleuchtung, alles so großzügig gebaut und so hell – das hätten wir von Außen nie und nimmer vermutet! Anfang des 20. Jahrhunderts war sie die allererste Kirche in Deutschland, welche im Jugendstil erbaut wurde und die Architekten waren ganz offensichtlich in das Innenaussehen der Hagia Sophia verliebt    😉

Vor der Kirchenführung sind wir aber noch in den Genuss eines Konzertes der Blechbläsergruppe gekommen – die Akustik des Gebäudes ist ebenfalls „WOW“ :

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Kurz danach tauchte noch eine Gruppe Kleinkinder mit Smiley-Luftballons auf – sie hatten selber gute Laune und teilten diese ganz großzügig mit allen Anwesenden. BTW: man sieht auf dem Foto im Hintergrund (am Baum) noch ganz deutlich die Regentropfen im Flug    😀

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In der Zeit als wir die Geschichte dieser außergewöhnlichen Kirche durch einen (übrigens superguten!) Erzähler kennenlernten, verzogen sich die Regenwolken komplett und der Himmel holte seinen schönsten Blauton aus dem Schrank:

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Hier noch einmal der Blick aus dem gleichen Winkel wie die allererste Aufnahme, aber nun mit viel freundlicherem Wetter.

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Ich finde, das ist schon ein gewaltiger Unterschied!

Unser nächstes Ziel war die Garnisonkirche am anderen Ende der Stadt. Wir sind bereits einige Male um dieses Gebäude herumgegangen, aber nie gelang es uns, hinein zu gehen. Das sollte heute endlich mal anders werden.

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Im Inneren waren wir völlig verblüfft, dass in einem derart großen Gebäude nur noch ein kleiner Raum für Gläubige vorgesehen ist … so eine Ausführung des Vorstellers. Wir haben unter Anderem erfahren, dass dies eine Doppelkirche ist und so gebaut wurde, dass man für die damaligen Soldaten sowohl des evangelischen als auch des katholischen Glaubens gleichzeitig aber in getrennten Räumen Gottesdienste anbieten konnte. Heute ist leider nur noch der kleinere, katholische Bereich als Kirche nutzbar (ca. 400 Plätze), im evangelischen Teil mit bis zu 2000 Plätzen hat man das Depot der Dresdner Puppentheatersammlung eingerichtet. Deshalb ist dieser Teil auch leider nicht mehr für die Allgemeinheit begehbar – jedenfalls nicht heute. Dies als oder Altarraum der katholischen Abteilung:

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Für mich sah die Ausstattung dieser Kirche mit dem vielen Gold und den farbigen Wandmalereien irgendwie sehr russisch aus:

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Vielleicht gebt ihr mir Recht, wenn ihr z.B. diese Bilder hier gesehen habt    😉

Worauf wir uns auch gefreut haben, war die Möglichkeit, zur abendlichen Stimmung auf den Turm dieser Kirche aufsteigen zu können. Nach dem Erklimmen der Spitze des Ulmer Münsters im Februar war das für uns ein Klacks    😉    der Ausblick zur Dresdner Heide war irgendwie magisch und geheimnisvoll:

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Von der anderen Turmseite konnte man ganz weit über die Dresdner Innenstadt hinweg gucken    🙂

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Unsere letzte Station war unsere Haus-und-Hof-Kirche um die Ecke –> die Briesnitzer Kirche, welche u.a. zu den ältesten in Dresden gehört:

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Auch hier kamen wir rechtzeitig an, um an einem Konzert teilnehmen zu können – diesmal allerdings Orgelmusik. Und alle haben ganz aufmerksam zugehört:

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Danach gab es eine sehr interessante Erzählung über die Geschichte der Kirche sowie über Briesnitz und ich hatte endlich mal Zeit auch die vielen Details des Innenraumes genauer anzusehen. Ich habe übrigens dabei entdeckt, dass die Weintrauben in dieser Gegend anno dunnemal wesentlich besser wuchsen als heutzutage    😉

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Diesen äußerst interessanten Abend haben wir in einem Turmzimmer im kleinen Kreis mit anderen Kirchenbegeisterten und mit einem kleinen Becherchen Rotwein ausklingen lassen. Zum Glück brauchten wir nicht sehr lange für den Heimweg und landeten ganz schnell im kuscheligen Bettchen, denn wir hatten für Sonntag schon andere große Pläne geschmiedet … aber das wird dann eine andere Geschichte bzw. der nächste Blogeintrag sein    🙂



2014 04.
Mai

Für den April habe ich ein ganz typisches Frauenthema zur Monatsaufgabe bei meinem Fotojahresplan erklärt. Von Schuhen hat man als Doppel-X-Chromosom-Trägerin ja bekanntlich nie genug. Nun ist der Monat vorbei und es ist wohl an der Zeit zu zeigen, auf welche Gedanken mich meine Fotomuse gebracht hat    😀

Diese Komposition kann man wohl mit einem einzigen Wort beschreiben: „Sommerurlaub“    😉

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Da es in meisten Familien immer wieder unterschiedliche Auffassungen vom Sommerurlaub gibt, kann man dieses Bild mit gutem Gewissen „Strand oder Berge?“ nennen:

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Und wenn man sich dann für den Wanderurlaub entschieden hat, heißt es wohl „Zusammenhalten“

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Oder vielleicht sogar mal schnell eine Russisch Reaktivierungskurs an der VHS belegen und danach Urlaub in Russland machen?    😉

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Solche Entscheidungen treffen Frauen gern bei einem Kaffeekränzchen mit ihren Freundinnen:

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Hin und wieder beraten sich auch Mütter und Töchter gegenseitig:

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Ab und zu muss eine Frau sich entscheiden, ob sie sportlich-cool aussehen möchte, oder eher verführerisch-schick:

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Und wenn die Entscheidung zugunsten der Eleganz gefallen ist, dann heißt es nur: schnell die Schuhe in die Hand nehmen:

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Hohe Absätze machen echt schöne Beine:

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Wetten, dass Männer dann überzeugt sind, unsere Beine reichen bis zu den Wolken?    😉

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Diese Wirkung funktioniert sogar im Sitzen, wenn frau endlich mal Seele und Beine baumeln lassen kann:

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Manche Schuhe sind wahre Goldstücke:

 

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Und manche verleihen auch ohne Red Bull Flügel    😉

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Selbst Hunde wissen Schönheit von Frauenschuhen zu schätzen:

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Aber auch die Bequemlichkeit und die Stabilität eines Männerschuhs würdigen Vierbeiner gerne:

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Aber damit kein falscher Eindruck entsteht, kommt hier der Beweis, dass auch Frauen auf bequeme Schuhe im Alltag stehen:

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Aber eigentlich ist es uns am Ende doch egal, welche Ausführung uns gerade mehr zusagt:

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Jede von uns hat ein Herz für Schuhe, nicht wahr    😉    ?

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Zum Schluß möchte ich mich bei meiner Familie und den Freunden bedanken, welche sich bereitwillig für mein April-Projekt sehr viel Zeit genommen haben    :verliebt:



2014 21.
Apr.

Die vergangenen vier Tage waren für mich schon fast wie ein kleiner Urlaub! Es ist mir in der Tat gelungen, vieles zu erledigen und zu erleben, ohne sich immer nach einem Terminkalender richten zu müssen. Meine Hängematte habe ich ebenfalls mal wieder ausgiebig mit Dösen und Lesen getestet – sie ist nach wie vor perfekt für beide Tätigkeiten    🙂
Ein paar Pläne wurden im Vorfeld gemacht, verworfen und eine neue Planung trat an mancher Stelle in die Kerbe. Was soll ich sagen, ich vertrete nach wie vor die Meinung, dass alles was passiert, selbst wenn es im ersten Moment fürchterlich enttäuschend ist, Platz für etwas Neues und Schönes freigibt.

So wollten wir ursprünglich eine Wanderung am Karfreitag machen, aber unsere Begleitung fühlte sich am Tag davor nicht wohl und wir haben das Ganze abgeblasen. Glück im Unglück für uns alle, denn das Wetter war vormittags völlig verregnet! Vormittags meldeten sich dann unsere Freitaler mit der Frage, ob wir abends zusammen etwas Essen und Klönen wollen. Wir haben uns am Ende für Altkötzschenbroda entschieden und genossen zuerst das leckere Mahl im Restaurant „Alte Apotheke“ – die dortigen Apotheker verstehen wirklich viel von guter Küche … ich kann es nur empfehlen! Nach einem kleinen Spaziergang zur Elbe und durch diese herrlich ruhige Gegend, kehrten wir dann auch noch bei „Stumpf’s Hof“ ein … war auch nicht von schlechten Eltern    😉

Lange konnten wir aber nicht bleiben, denn Samstagfrüh wollten wir (doch noch) zum Wandern in die Sächsische Schweiz aufbrechen. Günter hat mit Barbaras Unterstützung wieder mal eine tolle und anfangs ziemliche anspruchsvolle Wanderroute ausgesucht. Wer die Zwillingsstiege an den Affensteinen kennt, wird mich verstehen    😉

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Die Aussichten waren anfangs leider etwas trübe, denn der Morgennebel war äußerst hartnäckig.

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Aber zum Glück verzog er sich letzten Endes und wir hatten einen schönen und sonnigen Wandertag für uns.

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Picknick gab es bei strahlendem Sonnenschein und einer traumhaften Aussicht:

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Mein Mann hat seine neuen Wanderschuhe eingeweiht und ist nach 15 km durch die Schrammsteine sehr zufrieden. Abends schauten wir mit Stephanie noch einen kleinen „Meilenstein der Filmgeschichte“ namens „Species„, als Andrea und Karl angemeldet vorbeischneiten, da wir den morgigen Tag gemeinsam beginnen wollten.

Am Ostersonntag gab es zuerst ein langes Frühstück zu fünft und als Karl zur eigenen Familiensippe wechselte, stand auch schon fast wieder das Mittagessen auf dem Tisch. Danach scheuchte die große Eier- und Kleingeschenkesuche Alt und Jung durch die zwei Zimmer: im Wohnzimmer versteckten sich die Geschenke für die Kinder und im Wortkshop-Raum die der Erwachsenen. Abends gingen wir drei Mädels noch ins Theater und lachen herzlichst über die Abenteuer von Truffaldino im Stück „Diener zweier Herren„. Christian Clauß war in der Hauptrolle wie auch schon im Stück „Der Drache“ einfach bezaubernd – eine perfekte Besetzung, da sind wir drei uns auf jeden Fall einig!

Heute habe ich noch viel Zeit mit Fotografieren für mein Monatsprojekt verbracht. Die bereits im Kopf kreisenden Ideen sind schon längst umgesetzt, aber nun haben sie Platz für neue gemacht. Ergo, es folgen noch ein paar weitere Shootings zu diesem typischen Frauenthema    😉

In einigen Minuten treffen Stephanie, Carsten und ich uns wieder im Fernsehraum, um die DVD „Scream“ zu gucken – auch das muss mal sein    😉    morgen geht es ja wieder zurück in den geregelten Arbeits- und Alltagstrott …



2014 18.
Apr.

Wenn die Kinder älter und langsam flügge werden, bekommen die Mütter oft Sehnsucht und schaffen sich ein weiteres Kind an, um es zu pflegen, zu umsorgen, zu füttern, zu kämmen und anzuziehen. Aber selbst wenn meine Mädels mir für all diese Tätigkeiten nicht mehr zur Verfügung stehen, ist kein weiteres Kind aus meinem Bauch geplant    😀

Wir haben uns einfach eins gekauft. Sie ist allerdings nicht mehr klein, im Gegenteil sie ist richtig groß gewachsen und hat echt tolle Maße, da muss ich noch lange auf meine Ernährung achten und Sport treiben, um so auszusehen *seufz*

Heidi ist aus China und hat eine Körpergröße von 176 cm, eine Schulterbreite von 38 cm, einen Brustumfang von 82 cm, einen  Taillenumfang von 66 cm, einen Hüftumfang von 88 cm sowie 60 cm lange, schwarzbraune  Haare (Farbton T2/33#). Und sie hat sogar schon einen Beruf erlernt: Sie ist Schaufensterpuppenmodel    🙂

Meine Familie war es leid, vor jeder Fotosession in der Casa OLCA als Lichtmodel gerufen zu werden und ruhig da zu sitzen, bis ich die perfekte Einstellung der Beleuchtung für die bevorstehenden Bilderreihen gefunden habe. Nun habe ich meine Heidi dafür als Hilfe bekommen. Sie ist zwar nicht so flexibel wie Carsten oder Stephanie, aber man kann sie auseinanderbauen und sie bleibt definitiv ganz ruhig stehen/sitzen, ohne mit der Wimper zu zucken und ohne die Augen zu rollen oder doof zu schniefen und zu seufzen, während ich mit den Lampen und Blitzeinstellungen hantiere    😉

Eigentlich lebt sie bei uns schon seit dem 5. April, aber erst heute hatte ich genug Zeit, um sie anzuziehen. Deshalb kann ich sie auch erst jetzt der Öffentlichkeit präsentieren – nackt wollte ich sie euch nicht zeigen    😉

Hier ist sie nun in voller Größe:

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 Und hier nur der obere Bereich:

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Hübsch ist sie, nicht wahr    😉     ?



2014 13.
Apr.

Hin und wieder hat jede Frau mal Lust etwas nur mit den anderen Mädels zu unternehmen. Da nicht nur ich gern fotografiere, sondern auch einige Freundinnen und Bekannte von mir, lud ich drei andere Mädels zu einem Foto-Sonntag ein. Wir haben uns auf eine Igel-Tour namens Foto-Romantik in Dresden geeinigt und Anfang der Woche waren wir vier uns absolut einig. Aber wie das Leben so spielt, wurde unsere Gruppe durch diverse Umstände um 50% reduziert: eine fiel aus gesundheitlichen Gründen aus und eine andere hat zwei Reiterdenkmäler vertauscht und wartete am Goldenen Reiter statt am Reiterdenkmal König Johann auf dem Theaterplatz. Natürlich ist bei ihr keiner vorbeigekommen … Carsten hat mich zum Glück an der richtigen Stelle abgesetzt    :verliebt:

Dafür hatten Anna und ich wirklich ganz viel Spaß zusammen. Das Wetter war genial, der Kursleiter Jan Hübler hat interessante und selbst für uns noch neue Sachen über die Geschichte und Bauwerke Dresdens erzählt. Natürlich sind nebenbei wieder etliche Bilder entstanden    🙂     die üblichen Gebäude- und Blümchenbilder erspare ich euch aber lieber    😉    aber ein paar Fotos möchte ich doch noch zeigen.

Im Zwinger haben wir neben Putten diesmal nicht nur die Spatzen und Krähen gesehen, sondern auch diesen mutigen Genossen der Gattung Reinecke:

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Die Touristenmassen haben ihn nicht die Bohne interessiert    😀

Am Neumarkt gab es wieder einen Seifenblasenregen. Wir haben das zum ersten Mal im Februar gesehen, als wir unserem Gast aus Australien die Stadt gezeigt haben. Seifenblasen faszinieren wirklich Alt und Jung und sogar Martin Luther scheint sie zu mögen:

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Was ich unter vielen anderen Sachen ebenfalls an Dresden mag, ist, dass Geschichte hier nicht nur konserviert oder zwischen Buchdeckeln zusammengepresst, sondern manchmal auch richtig gelebt wird:

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Nach 2 1/2 Stunden war die Führung vorbei. Aber Anna und ich hatte noch nicht genug von diesem tollen Tag und so sind wir zu ihr nach Hause gelaufen. Es gab superleckeres und gesundes Mittagessen – georgische Gerichte aus Annas Hand sind immer ein Gedicht für meine Geschmacksnerven!

Nach dem Essen mit Begleitung von Rotwein sind wir zusammen mit dem Rhodesian Ridgeback Leon an die Elbe gegangen. Der Hund musste raus und wir begleiteten ihn gern:

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Ich habe diesen Spaziergang genau so genossen wie schon den ganzen Tag! Es war einfach toll! Und wir haben über so vieles gesprochen, aber ohne uns am Ende wirklich leergequatscht zu haben    😉

Und nun freue ich mich darauf, dass die kommende Woche nur kurz sein wird    🙂
Ostern ist schon ganz, ganz nah!



2014 05.
Apr.

Bei meinem März-Thema sollte es hauptsächlich um verschiedene Architekturfeinheiten gehen. Dresden hat ja zum Glück nicht nur prachtvolle Barockgebäude zu bieten, sondern auch Kunstwerke der Moderne aus Glas, Stahl und Beton.

Mein erstes „Opfer“: das Dresdner WTC. Natürlich ist unser World Trade Center nicht so berühmt und hoch, wie das in NYC, aber immerhin hat es aus meiner Sicht etwas Cooles als Bauwerk zu bieten:

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Diese Ecke gefiehl mir irgendwie schon immer:

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An einem weiteren Bauwerk habe ich mich recht lange aufgehalten, denn dort gibt es einfach zu viele Ecken und Kanten    😀    das Dresdner Congress Center

Zunächst einfach nur Steinstufen:

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Über sie kommt man auf das obere Plateau:

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 Dort gelang es mir, nicht nur einige schmucke Rechtecke zu fotografieren, sondern auch ein paar spitze Winkel:

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Aber die rechtwinkligen Sachen waren nun mal wirklich sehr schick!

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Da ich ein absoluter Fan von Spiegelungen bin, kann ich mich einfach nicht beherrschen und muss hiermit die Skyline der Dresdner Altstadt (mit)zeigen:

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Und auch die Yenidze einmal spiegelverkehrt:

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Danach habe ich mal das Fish-Eye-Objektiv aufgesetzt    😀

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Der Blick auf die Straße:

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Damit wirkt das Dach einfach nur herrlich schräg!

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Viele Wege führen nach Rom, aber einer führte mich zum wohl umstrittendsten Bauprojekt dieser Stadt:

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Unterwegs sprangen so manche Motive direkt ins Auge:

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Als wir am Ziel waren – die Waldschlößchenbrücke – leuchtete mir ein, warum sich manche Leute unter Brücken wohl fühlen, denn der Blick ist einfach klasse:

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Auch diese Perspektive finde ich sehr beeindruckend:

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Selbst wenn man nicht mehr direkt unter der Brücke steht, wirkt sie einfach gigantisch:

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 Habe ich nicht gesagt, dass es Leute gibt, welche gern unter Brücken hocken?    😉    und das sind nicht unsere Kinder …

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 Die Abendstimmung haben wir dann wieder von der „oberen Etage“ aus genossen:

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Und bei dieser romantischen Note möchte ich meine Exkursion durch eine kleine Auswahl der Linien, Ecken und Kanten von Dresden zu einem Ende führen.

Natürlich habe ich wesentlich mehr Bilder gemacht als die hier gezeigten, aber das schrieb ich ja bestimmt schon immer dazu    😉



2014 30.
März

Wenn ich an den gestrigen Tag zurückdenke, fällt mir dazu nur die Werbung eines Discounters ein: „Supersamstag bei Super-LIDL“ … aber in unserem Fall könnte man das glatt auf „Supersamstag bei Super-OLCAs“ umdichten    🙂

Wettermäßig war es ein großartiger Frühlingstag! Das mussten Carsten und ich natürlich ausnutzen    😀
Zuerst wurde der Pflichtteil erledigt: mein Mann brauchte neue Alltags- und Hausschuhe, dazu wollten wir endlich mal sein Weihnachtsgeschenk, ein Gutschein von „Globetrotter“, für ein paar neue Wanderschuhe umsetzen. Naja, ein richtiges Shoppinggefühl kommt bei meiner Orangenhälfte einfach nicht auf, denn nach nur einer knappen Stunde war er mit zwei Paar Straßenschuhen, einem Paar Hausschuhen und einem Paar Wanderschuhen komplett ausgestattet … aus meiner Sicht ist das viel zu schnell gegangen    😉

Der Vorteil war allerdings, dass ich dadurch mehr Zeit hatte, ein paar Bilder für mein Monatsprojekt zu machen. Weiss eigentlich noch jemand, was das Thema sein sollte? Vielleicht hilft euch dieses Bild beim Erinnern    😉

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Danach gesellten wir uns zu einer Führung der Igeltour über die Johannstadt. Igel-Touren haben wir seit letztes Jahr ins Herz geschlossen und auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht. Allerdings war die Gruppe wirklich groß und die arme, etwas kleine Erzählerin für Geschichten zu diesem Stadtteil war immerzu auf der Suche nach einer Erhöhung a la Sitzbank oder Blumenkübel, damit auch die letzten Reihen sie gut verstehen könnten. Das mit dem Hören war bei einigen bestimmt etwas problematischer, denn Carsten und ich sowie 3 weitere Teilnehmern haben den Altersdurchschnitt dieser Runde erheblich nach unten gezogen, alle anderen waren bereits seit geraumer Zeit gestandene Rentner:

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Die fast 2 1/2 Stunden (angesetzt sind sogar nur 2 Stunden) vergingen wie erwartet sehr schnell. Wir haben danach noch eine weitere Location für mein Monatsprojekt ins Auge gefasst und auch dort gelang es mir einige, aus unserer Sicht passende, Aufnahmen zu schießen:

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Das Licht am Nachmittag wurde so schön sanft und weich! Dresden ist auf jeden Fall nicht nur im Stadtzentrum romantisch:

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Anschließend gönnten wir uns ein Abendessen im „Schnizz“ und fuhren satt und glücklich wieder nach Hause.

Heute war mehr oder weniger ein Haushaltstag mit etwas Zeit zum Saubermachen, Gulaschsuppekochen und Inderhängemattelesen. So haben wir die Zeitumstellung ganz gut hinter uns gebracht    😉

Aber morgen werde ich wohl oder übel an dieses Bild denken müssen    😉

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Ich freue mich aber sehr auf die nächste Woche, denn am Donnerstag kommt unser großes Kind nach 3 Monaten Praktikum aus dem Elsaß zurück nach Hause    :verliebt:



2014 24.
März

Heute werde ich (Heini) mal wieder schreiben, denn am Samstag durfte ich meine Mama zu einem „grünen“ Fest auf einem großen Schiff begleiten –> zum St. Patrick’s-Day auf dem Kutter August der Starke.

Zuerst durfte ich mich ein wenig umschauen und einfach abhängen:

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Drinnen habe ich geholfen, den Salon mit Irland-Fähnchen zu dekorieren. Und dort habe ich auch meine geliebte Ines entdeckt! Meine Mama ist eine ganz Listige: sie wusste, dass Ines mit diesem Schiff an diesem Tag mitfährt und hat mir gar nichts verraten! Das war eine schöööööööne Überraschung!

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Ines hat mir gezeigt, wo und wann sie mit den anderen Tänzerinnen der Irish Dance Company (IDC) auftreten wird:

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Dann musste sie weg, um noch irgendwas zu organisieren und ich habe, während sie weg war, vorsichtshalber schon mal mit meinem Rücken den echten irischen Whiskey angewärmt. So entfaltet sich sein Aroma nämlich viel, viel besser!

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 Aber dann wollte ich lieber wieder an die frische Luft:

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Dort habe ich den anderen Tänzerinnen von IDC beim Trainieren zugeschaut. Übrigens, die kleinere Frau von beiden ist Mamas Freundin Anna – die beiden kennen sich schon ewig, denn als ich in die Familie kam, gehörte Anna schon längst dazu. Aber sie darf in ihrer eigenen Wohnung leben.

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 Dann gab es für mich Streicheleinheiten von meiner Ines – davon kann ich nie genug bekommen!

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Wie sie sich gefreut hat, dass wir uns wieder getroffen haben!

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Eine der Tänzerinnen hat mich gebeten auf ihr Bier aufzupassen. Das habe ich natürlich getan, aber eigentlich hätte das bestimmt kein Fremder genommen  – das Glas war sehr eindeutig markiert … mit Lippenstift:

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Ich kehrte dann nach der Rückgabe des Bierglases an die Bar zurück, der Geruch von gutem, irischen Whiskey ist einfach bärig!

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Ines hat mich eingeladen, zusammen ein Foto mit einem schicken Rahmen zu machen, aber das Schiff schaukelte zu sehr, deshalb sind wir völlig aus dem Rahmen gefallen:

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Ich finde an Ines ganz, ganz viele Sachen supertoll, unter anderem, dass sie es so gut versteht, mir ein Gefühl zu vermitteln echt groß zu sein:

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Dann habe ich versucht, Geburtstagskalender an den man zu bringen. Das absolut Coolste an diesen Kalendern ist, dass sie nicht nur süß und witzig sind, sondern, dass alle Bilder darin von Ines persönlich gemalt wurden. Meine Hilfe war aber gar nicht nötig, die Dinger verkaufen sich quasi von ganz allein. Aber ein paar sind noch übrig. Wenn jemand Interesse hat, kann ich Vermittler ohne Provisionsanspruch spielen – einfach meine Mama anschreiben   😀

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Aha, die Menschenwhiskeygläser sind ja viel viel größer als die der Bären! Na gut, wir sind ja auch selber etwas kleiner …

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Und Mamas Anna ist immer wieder zu Späßen aufgelegt. Ein Glück, dass Ines das nicht gesehen hat – was hätte ich mich da vor ihr blamiert …

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… denn sie himmelt mich genau so an wie ich sie!

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Und sie hat immer gute Laune und ist beim Tanzen so fröhlich!

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Da habe ich überlegt, dass ich am liebsten auch bei dieser Gruppe mittanzen möchte und organisierte mir schon wenigstens mal einen Hardshoe zum Üben:

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Das sieht bei Ines und ihren Freundinnen alles so leicht und locker aus, aber in Wirklichkeit ist das total anstrengend! Nach dem Üben hatte ich einen Bärendurst!

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Aber dann haben wir uns zusammen im Irish Pub „Shamrock“ erholt:

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Als wir ein gemeinsames Foto mit Ines, Anna und Mama machen wollten, sagte Anna plötzlich „Ein Vögelchen“. Ich Drops habe dann natürlich in Richtung Himmel geschaut, weil ich vergessen habe, dass wir zum einen in einem Lokal sind und zum anderen, dass man bei diesem Spruch zur Kamera sehen sollte. Naja, wenigstens meine Nase und mein Bauch kommen gut zur Geltung:

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Ich wollte nach so einem irischen Tag am liebsten mit diesem Auto nach Hause fahren, aber nach der StVO darf man das nicht, weil man ja zur Seite nur Werbung und gar keinen Durchblick bei den Fenstern hat:

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Da ließen wir uns lieber von unserem Bärenpapa abholen.

Es war ein toller Tag, genau wie auf dem Luftballon stand:

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Ich hoffe, auch euer St. Patrick’s Day – egal ob am Montag , den 17. März oder am Wochenende gefeiert – war genau so großartig wie meiner!

Bis demnächst
Euer Heini



2014 10.
März

Derzeit komme ich sehr schnell von einer Gemütslage in die andere und diesmal liegt es nicht an meinen Hormonen, sondern eher an den begleitenden Umständen.

Die Situation in meiner Heimat Ukraine macht mich ratlos und wütend gleichzeitig. Für mich ist es einfach unfassbar, was dort passiert und wie rasant sich der ganze Schlamassel entwickelt hat. Als eine normale Mutter, welche sich Sorgen um ihre Kinder macht, bin ich gleichzeitig unglaublich erleichtert und froh, dass Andrea exakt eine Woche vor den ersten Protesten auf dem Maidan nach Hause gekommen ist. Inzwischen freue ich mich auch darüber, dass sie meine Heimat als ein schönes, spannendes und interessantes Land erleben konnte und auch unbeschwert auf die Krim reisen durfte. Sie hat sich bei ihrem Aufenthalt in Charkow zudem mit meiner Familie getroffen und ihre Oma besucht.

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Damit ist Andrea aber auch die Letzte aus unserer in Deutschland wohnenden Sippe, welche sie noch lebendig erlebt hat, denn meine Mutter ist am vorletzten Sonntag, dem 2. März verstorben und wurde schon am Montagmittag beerdigt. Jetzt liegt sie wieder Seite an Seite mit meinem Vater und das für immer und ewig.

Zu den fröhlicheren Momenten der letzten Woche gehört auf jeden Fall eine unglaublich süße und liebevolle Karte zum Frauentag von meiner Großen, welche noch bis Ende des Monats in Elsaß weilt. Danke, mein liebes Kind     :verliebt:     Stephanie war einfach nur unglaublich niedlich den ganzen Samstag und wir haben jede Menge Zeit zusammen verbracht, was mir auf jeden Fall noch wichtiger ist, als gekaufte Blumen     🙂

Am Sonntag hatte ich mal wieder die Ehre, einen Auftritt der Irish Dance Company photographisch begleiten zu dürfen. Der März ist bei ihnen traditionell der auftrittsstärkste Monat und es geht los mit der Messe „Aktiv & Vital „. Mit meiner neuen Kamera hatte ich noch mehr Spaß als sonst und durch die erweiterten technischen Möglichkeiten war die Ausbeute aus meiner Sicht auch wesentlich besser als vor einem Jahr     😉

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An den kommenden 2 Wochenenden darf ich noch mehr Bilder von den Mädels und Jungs machen – ich freue mich sehr darauf!

Ich freue mich auch, dass ich es endlich vollbracht habe, die Rohfassung unseres Jahresberichtes zu Ende zu schreiben. Carsten korrigiert und ergänzt ihn gerade – es sieht so aus, dass wir ihn am Wochenende veröffentlichen können     🙂

Am Donnerstagabend werde ich meine alte/neue Russisch-Gruppe in der VHS wiedersehen. Es sind sogar noch ein paar unbekannte Namen mit auf die Teilnehmerliste dazugekommen und ich bin wirklich gespannt auf die 15 gemeinsamen Abende!

Wenn ich meinen Beitrag nun überfliege, merke ich, dass ich im meinen Leben zum Glück mehr Gründe zur Freude habe als für Trauer. Ich versuche daher auch weiterhin, mich auf die positiven Momente im Leben zu konzentrieren und über das, was mich traurig macht, ausgiebig mit meiner Familie und Freunden zu sprechen, denn das ist nach wie vor die beste Therapie.