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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2011 17.
Feb.

Ich habe jetzt mein ehrgeiziges Vorhaben, noch heute mit der Rohfassung des Jahresberichts fertig zu werden, auf Eis gelegt. Der Wunsch, die Bilder unserer Kurzreise in die Tschechische Hauptstadt zu zeigen, hat dann doch gesiegt.

Nun ist eine relativ kleine Auswahl (etwa ein Viertel) online gestellt und sogar mit Bildunterschriften versehen.

Viel Spaß beim Anschauen!



2011 16.
Feb.

In der tschechischen Sprache bedeutet „Ahoi“ sowohl „Hallo“ als auch „Tschüss“. Ich finde das sehr praktisch, denn Carsten und ich haben am Samstag die „Goldene Stadt“ Prag begrüßt und gestern haben wir uns von dieser tollen Stadt wieder verabschiedet. Es war ein ziemlich kurzer Besuch, aber zum Glück haben wir vor eingen Jahren die interessantesten Ecken bereits mit Günter und Barbara abgelaufen, daher konnten wir uns diesmal sozusagen die Rosinen aussuchen. Natürlich waren wir im Großen und Ganzen in der gesamten Innenstadt unterwegs. Wir standen zur vollen Stunde am Rathausplatz, um das berühmte Puppenschauspiel zu sehen, wir haben um 12 Uhr mittags die große Wachablösung in der Prager Burg auf dem Hradschin miterlebt, sind unzählige Kilometer an der Moldau entlang gelaufen, haben nahezu alle Synagogen des jüdischen Museums in Josefov besucht, ich habe unterschiedliche Biersorten getestet und in einem Jazzcafe haben zwei Musiker ausschließlich für uns gespielt – weil zu der Zeit eben keine anderen Gäste anwesend waren.

Wir werden nun die Bilder sichten und sortieren, es sind wie immer jede Menge entstanden    😉
Wenn ich den Jahresbericht für 2010 (mein Ziel ist noch im Februar damit fertig zu werden) zuende geschrieben habe, werde ich mich meinen Notizen aus diesen Prager Tagen widmen.

Jetzt geniessen wir aber noch bis Sonntag unseren Familienurlaub und werden heute abends Kerstin und Elli besuchen … wir haben uns schon ewig nicht mehr gesehen.



2011 11.
Feb.

Da ich am Valentinstag vermutlich keinen Zugriff auf einen Rechner haben werde, möchte ich schon heute allen lieben, netten Leuten und guten Freunden sagen, dass ich euch ganz lieb hab!    :verliebt:    Hier ist der Überbringer meiner Freundschaft- und Liebesgrüße:



2011 10.
Feb.

In dieser Woche freue ich mich jeden Tag wenn ich auf den Kalender schaue, denn jetzt muss ich bloss noch zweimal arbeiten gehen. Danach kommen die Winterferien und mit ihnen auch eine Woche Urlaub. Ich freue mich schon so sehr darauf!

Am Montag feiern wir unseren inzwischen 5. Hochzeitstag. Diesmal führt uns der Weg zum Feiern dieses kleinen Jubiläums nach Prag. Wir verbrachten dort schon im September 2006 mal ein Wochenende mit Günter und Barbara und haben einiges gesehen, aber Tschechiens Hauptstadt beinhaltet aus unserer Sicht noch viel mehr und eignet sich außerdem wunderbar für einen romantischen Ausflug. Also ist die Stadt perfekt dafür geeignet, am Valentinstag den Bund der Ehe nachzufeiern    😉

Leider gelingt es mir bislang noch nicht so recht, ein Treffen mit Prager Couchsurfern zu organisieren. Die meisten sind selber an dem Wochenende verreist oder melden sich gar nicht auf meine Anfrage zurück. Das wäre eigentlich das erste Mal, dass wir bei unserem Hochzeitstagausflug keine netten Leute vor Ort kennenlernen können. Aber ich denke, dass Prager Couchsurfer genau so schlimm mit Anfragen bombardiert werden, wie z.B. London oder Paris. Ich habe mit schweren Herzen sogar Verständnis für die Leute dort …

Aber bis dahin muss ich noch vieles zu Hause und auf Arbeit soweit vorbereiten, dass unsere Abwesenheit so gut wie unbemerkt bleibt, was bedeutet, dass ich ganz schön zu werkeln haben werde    😉



2011 06.
Feb.

… welche Stephanie zu ihrem 15. Geburtstag gratuliert haben    🙁

Da sie gestern Abend noch die letzte Vorstellung ihres Theaterstückes „Träumt!“ absolvierte und sich die Jugendlichen erwarungsgemäß nach dem Ende ziemlich lange nicht voneinander trennen konnten, hat Steph zwischendurch zu Hause angerufen und gefragt, ob sie bis Mitternacht bzw. 5 Minuten danach im Theater bleiben könne. Wir waren damit einverstanden … deshalb hat sie aber die ersten Glückwünsche des Tages von ihren Mitspielern bekommen und nicht von uns    🙂

Wir kamen dann zu dritt zum Abholen und Carsten zündete sogar eine kleine Geburtstagskerze für sie an, während Andrea und ich im Vorraum des Theaters „Happy Birthday“ für sie geträllert haben. Zu Hause durfte sie sofort ihre Geschenke auspacken und im Anschluß haben wir uns noch die Bilder-DVD vom TJG-Projekt ansehen, welche alle jungen Schauspieler zum Abschluß bekamen. So haben wir einen Eindruck bekommen können, wie die ersten Outfitversuche und Lernspiele der Mitwirkenden ausgesehen haben. Nur wenige Kleidungsstücke und Zusammenstellungen haben wir letzten Donnerstag bei der Generalprobe gesehen, vieles wurde im Laufe der Zeit und bei der Weiterentwicklung des Stücks wieder verworfen. Ich schätze, nach dieser Bilderschau kann ich die meisten Namen aus der Truppe den passenden Gesichter zuordnen    😉

Da wir erst gegen halb zwei im Bett landeten, durften die Kinder heute bis 11 Uhr ausschlafen. Nach dem Brunch mit heißem Kakao und anderen Köstlichkeiten hat nun jeder von uns jetzt ein paar Stunden Freizeit. Um 16 Uhr wollen wir dann ganz gemütlich im Cafe Restaurant Friedrichstadt sitzen und lecker auf Stephanies Geburtstag Essen zu können. Einen Tisch hat Carsten auf jeden Fall schon reserviert, da kann eigentlich nichts mehr schief gehen    🙂



2011 05.
Feb.

Wenn unsere Kinder freiwillig am Samstag in die Schule gehen, dann kann das nur eines bedeuten: es ist „Tag der offenen Tür“. Traditionell sitzt dann Stephanie im Zimmer vom Schülerradio und versucht alle potentiellen Schüler gleich auch als potentiellen Kollegen zu werben. Andrea kümmert sich normalerweise um das leibliche Wohl der Besucher. Dieses Jahr stand sie nicht, wie vor einem Jahr, bei der Crepesbäckerei im „Cafe Europa“, sondern draußen im Hof, da sie sich für Bratwurstgrillen gemeldet hat.

Carsten fühlte sich berufen, ihr und ihrer Freundin dabei zu helfen und hat sich super als Grillmeister bewiesen!   :verliebt:

Zusammen haben sie wirklich geschafft, alle 90 Würstchen mit der vorhandenen Kohle durchzubraten und an den Mann, die Frau und das Kind zu bringen. So klimpert jetzt etwas mehr Geld in der Kasse der Stufe für den bevorstehenden Abiball.

Stephanie konnte sie leider nicht so lange beim Grillen untersützen, da sie nach dem Radiodienst noch einen Auftritt von ihrer Gruppe des künstlerischen Profils hatte. In diesem Schuljahr wird im Unterricht viel mit Masken und Puppen gearbeitet. Da war es nur logisch, dass Masken die Hauptrolle bei ihrem Auftritt gespielt haben.

Aber um 13 Uhr war schon alles wieder vorbei und wir trabten nach Hause, aber nicht ohne einen kleinen Zwischenstopp beim „unseren“ Dönermann einzulegen. Wie gesagt, die Würstchen waren absolut alle ausverkauft …   😉



2011 04.
Feb.

Gestern abend erreichte die Aufregung in der Casa OLCA ihren Höhepunkt.  Nach den monatelangen Vorbereitungen und unendlichen Proben war Stephanies Theaterprojekt „Träumt!“ endlich reif für die erste Vorführung vor Publikum. Da es inklusive der Generalprobe nur drei Vorstellungen geben soll, hat man die Karten schon lange im Voraus bestellen müssen. Zu den Eintrittskarten gab es außerdem Verzehrgutscheine, denn das ganze Stück ist einem Tanzball nachempfunden, welches sich über mehrere Räumlichkeiten erstreckt. Es gibt u.a. Dialoge, Musikvorträge und die Wahl einer Ballkönigin, deswegen werden wie im Realen auch kleine Häppchen und Getränke gereicht und die Gäste werden gebeten, angemessen gekleidet zu erscheinen.

Die Grundidee ist, nicht nur die Schauspieler auf die Zuschauer wirken zu lassen, sondern beide Gruppen sollten zusammen interaktiv für die passende Atmosphäre sorgen. So stand vor mir plötzlich ein Mädchen mit einem abgebrochenen Absatz in der Hand und Tränen in der Stimme und fragte, ob ich ich ihr helfen könnte. Ich hatte leider weder Leim noch „Mentos“ in meiner Handtasche … sie war am Ende sogar so überzeugend, dass mir erst nach einigen Augenblicken klar wurde, dass sie, eine Freundin von Steph mit der sie Silvester gefeiert hat, nur eine Rolle spielt und nicht im Ernst meine Hilfe braucht    :erroeten:    Auch die anderen Jugendlichen wußten zu überzeugen, das muss man ihnen lassen    😉    Außerdem konnte ich festgestellen, dass manche von ihnen wirklich tolle Stimmen haben und richtig gut live singen können. Für die  musikalische Begleitung des Balls sorgten übrigens Schüler- und Musikbands, die sich bei einem dreitägigen Contest beweisen sollten. So hatte auch die Band „Grenzwert“ gestern ihren Auftritt, zur großer Freude von Andrea und ihrer Freundin Elli, welche diesen Abend mit uns im Theater verbrachte. In der Gruppe spielen nämlich frühere und noch aktuelle Klassenkameraden. Aber die meiste Begeisterung galt der Band „Die Herren Exit“. Besonders als die jungen Schauspieler ihre Arbeit beendeten, sich umzogen und endlich einfach nur Teenager sein konnten, flippten sie in der Aftershowparty bei rockigen Klängen völlig aus    😉

Mein Herz haben jedoch die beiden Moderatorinnen dieses überwältigendens Abends schon bei der Begrüßung erobert. Sind sie nicht bezaubernd?    :verliebt:

Kleiner Tip: eine ist Stephanie und eine ein Junge    :verrueckt:



2011 01.
Feb.

Es wird immer gesagt, dass große Ereignisse ihre Schatten voraus werfen. Wenn ich die laufende Woche genauer betrachte, dann gibt es darin so viel Schatten, dass kaum ein Sonnenstrahl durchkommen wird, aber wir dennoch viele Gründe zur Freude haben werden     😉

Die meisten Ereignisse betreffen mich persönlich allerdings nur am Rande. Die Hauptperson der Woche ist definitiv unsere Kleine. Am Donnerstag gehen wir zu ihrer Generalprobe ins TJG, am Freitag hat sie dann Premiere. Aber ein Theater ist ihr nicht genug, denn sie mischt am Samstag auch noch beim Tag der Offenen Tür in ihrem (und Andreas) Gymnasium mit, bevor es zur letzten Vorstellung des aktuellen Stückes geht. Und am Sonntag wird meine kleine Maus schon 15 Jahre alt   *kreisch*   !    :verrueckt:    Es wird dann aber nur gemütlich zu Hause gefeiert, erst später will sie sich Gäste einladen. Ich bin bereits dabei, die Geschenke zusammen zu tragen – es fällt mir immer wieder etwas ein, was das gute Kind noch gebrauchen könnte    😉

Mal sehen, wann und wie sie ihre Geburtstagsparty mit den anderen Teenagerinnen aus ihrem Freundeskreis schmeissen möchte    😉



2011 30.
Jan.

Auch im ersten Monat des Jahres kann man bestimmte Sachen zum Abschluß bringen. Am Donnerstag hatten wir unsere letzte Spanischstunde in diesem Semester. Ausgerechnet dieser Abend strotzte vor Grammatik, dabei war ich schon so müde und konnte dem Ganzen nicht mehr so recht folgen. Naja, nun habe ich einen ganzen Monat, um meine Notizen zu entziffern und auch die dazugehörigen Hausaufgaben zu erledigen. Die nächste Runde startet am 3. März, hoffentlich habe ich es bis dahin nicht nur verstanden, sondern auch alles verinnerlicht, was unsere nette Lehrerin erklärt hat.

Gestern habe ich noch etwas vollbracht: Die erste Rohfassung unseres Australienberichtes ist jetzt geschrieben. Ich blicke nun stolz auf 72 DinA4 Seiten voll mit Erinnerungen und Informationen, alles in Times New Roman mit 12pt getippt. Jetzt heißt es für mich und meine Familie Korrektur lesen und eine deutlich kürzere Webversion zu erarbeiten. Sollte jemand Interesse an einer vollständigen Fassung haben, bitte einfach kurz melden. Wenn die Langversion korrigiert ist, schicke ich gerne ein PDF per e-mail zu.



2011 26.
Jan.

In der KiF ist der Dienstag sogar wirklich ein Kinotag, aber als ich mich spontan in der letzten Woche mit einer Kollegin verabredete, haben wir uns auf den gestrigen Abend einfach so geeinigt, weil er uns am besten in die dienstlich-private Terminplanung gepasst hat. Das Kino ist ganz in der Nähe unserer Arbeit und die Möglichkeit direkt aus dem Büro in völlig andere Welt abzutauchen gefiel uns sehr. Es gibt ja eben Filme, welche frau schlecht mit einem Mann schauen kann, da sie sich mehr mit Gefühlen befassen, als mit Kampf um Gerechtigkeit mit harten Bandagen.    😉

Der Film „Das Labyrinth der Wörter“ ist ein Streifen, bei dem es um verschiedene Arten von Liebe geht. Natürlich gibt es auch eine Geschichte über die klassische Beziehung zwischen Frau und Mann, aber diese ist nicht besonders vordergründig. Eine viel größere Rolle spielt die tiefe, innige Freundschaft zwischen einem 40- jährigen Mann, dem das Lesen schon immer schwer fiel, und einer 45 Jahre älteren Dame, welche sich in der Bücherwelt am wohlsten fühlt. Es geht hauptsächlich um die Liebe zum Lesen – ja, auch ich bin in Seiten, Buchstaben und Einbände verliebt.    :verliebt:    . Denn das Lesen kann unser Denken, unser Tun und deswegen auch unser Leben zum Besseren wenden.

Auch diese Botschaft fand ich schön: Eine zufällige Begegnung und ein nettes Wort können unsere Welt genau so gut verändern.  Summa sumarum ist das ein wirklich netter Film, um sich zu erinnern, dass das Leben nicht nur aus negativen Emotionen besteht, man muss bloss offen für positive Eindrucke bleiben, denn das ermöglich uns mehr zu geniessen.

Da das „Kino in der Fabrik“ ein Programmkino ist, werde ich versuchen in Zukunft die dortige Filmzusammenstellung aufmerksamer zu beobachten und mir hin und wieder einen filmreichen Feierabend gestalten, es muss ja nicht nur dienstags sein.      🙂