Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2007 04.
Okt.

Nach den 5 Tagen in DĂŒsseldorf, wo ich zur Messe „Expopharm“ als Aussteller durfte und mir dort bereits am ersten Tag eine fiese ErkĂ€ltung zugezogen habe bin ich zu Hause endlich nicht nur körperlich, sondern auch mit allen Sinnen angekommen :0)

Es ist schon komisch, ohne Wochenende durchzuarbeiten, da kam der gestrige Feiertag wie gerufen.

Der Feiertag war komplett im Zeichen der Familie und guter Nachbarschaft. Als erstes haben wir nach einem gemeinsamen FrĂŒhstĂŒck Stephanie zum Fussballplatz gebracht und uns natĂŒrlich das ganze Spiel angeschaut. Stephanie war diesmal nicht auf dem Feld, der Gegner war zu stark, aber das Spiel war echt spannend, auch wenn nicht das eigene Kind immer am Ball ist :0)

Nach dem Mittagessen waren wir im Kino und haben „Ratatouille“ angeguckt – absolut liebens- und empfehlenswert! Ich habe schon angefangen, den Platz fĂŒr die DVD freizurĂ€umen :0)

Abends tanzten wir mit dem Tomatan-Quiche a la Kerstin bei den Nachbarn zum vermeintlich kurzen Plausch an. Nach Mitternacht kamen wir mit dem fast leeren Blech nach Hause zurĂŒck.

Und jetzt zu dem, was davor war.

An meinem letzten Messetag (Sonntag, 30.09) habe ich die SMS von meiner Mutter erhalten, das mein Vater gestorben ist. Wir haben schon seit einigen Tagen damit gerechnet, es ging ihm von Tag zu Tag schlechter, er ist nicht mehr aufgestanden, hat nichts mehr gegessen, nur getrunken und am Wahltag war es fĂŒr ihn die Zeit zu gehen. Am Montag hat man ihn bestattet. Da meine Mutter in der Siedlung sehr bekannt ist und man schon damit gerechnet hat ging es auch ohne Papierkram, man kann es aufgrund der Beziehungen im Nachgang erledigen. Mein Vater wollte schnell begraben werden und keine große Trauerfeier haben, den Wunsch hat man ihm erfĂŒllt.

FĂŒr meine Mutter beginnt nun ein ganz neues Lebensabschnitt. Die Pflege des Vaters hat auch sie gesundheitlich sehr beasprucht, aber da war sie nicht allein. Nun muss sie sich mit der Einsamkeit im Haus zurechtfinden. Ich schĂ€tze, frĂŒher oder spĂ€ter wird sie wieder in der Wohnung einziehen, wo meine SchwĂ€gerin wohnt, ein Zimmer war dort immer frei gehalten. Sie wird auch weiterhin in die Schule arbeiten gehen, nicht nur des Geldes wegen, sondern, um gebraucht zu werden.

Ich habe am Montag mit Walja lange telefoniert und wir haben ausgemacht, dass wir am nÀchsten Montag es so organisieren, dass meine Mutter auch selber mit mir sprechen kann.



2007 10.
Juli

Die Tage sind derzeit sehr mit diversen Terminen ausgefĂŒllt, man kommt kaum zum Schreiben. Es wird sich zumindest in den kommenden 2 Wochen vermutlich nicht wirklich Ă€ndern. Danach sind wir 3 Wochen lang im Urlaub, ich wette, dass auch in diesem Zeitraum mein Blog nicht besonders regelmĂ€ĂŸig mit den BeitrĂ€gen gefĂŒllt wird :0)

Am Freitagabend kamen unsere Freunde, um meinen UnabhĂ€ngigkeitstag zu feiern. Ich habe einen großen Topf Borschtsch gekocht, habe dazu Pampuschki (kleine Hefeteigbrötchen) gebacken und eine krĂ€ftige Knoblauchsoße gemacht.

Da ich öfters nach dem Rezept gefragt werde, hier ist es, aber ohne Mengenangaben, da ich selber meistens kreativ koche :0)

***************

Rinder- oder HĂŒhnerbrĂŒhe kochen. Fleisch rausnehmen. In die kochende BrĂŒhe in Stifte geschnittene rote Beete und Möhren geben. Wenn die rote Beete gar ist (sie wird dann hell) geschnittene Kartoffeln dazugeben. Die Kartoffeln sollen halbgar sein, dann geschnittenen Weißkohl zufĂŒgen. Wenn das Ganze nach dem HinzufĂŒgen des Weißkohls kocht, kleingeschnittene Petersilie und Dill (KrĂ€uterlinge tun es auch) und Tomatenmark dazugeben. Danach ca. 1/2-3/4 Stunde alles zusammen köcheln lassen. Wenn man möchte kann man geschnittenes Fleisch aus der BrĂŒhe wieder
dazugeben. Salzen nicht vergessen!

In den Teller sollte man auf Borschtsch einen Löffel Schmand oder Saure Sahne geben – schmeckt einfach lecker!

****************

Dazu gab es noch mit Fleisch geschmorte Kartoffeln, diverse kleine Leckereien aus dem Russenladen und als Nachtisch den selbstgebackenen Russischen Zupfkuchen.

Sowohl die Erwachsenen als auch Kinder haben wirklich viel Spaß zusammen gehabt. Es war ganz witzig, als zwei MĂ€nner versucht haben, die von mir aus der Ukraine mitgebrachte Flasche Wodka aufzumachen. Der Mechanismus war etwas heimtĂŒckisch, denn im Ausguß befindet sich ein KĂŒgelchen, so dass man die Flasche unter bestimmten Winkel halten muss, um die GlĂ€ser zu fĂŒllen. Ich sagte bereits, wir hatten unseren Spaß ;0)

Die Kinder haben stundenlang „Mord in der Disco“ gespielt, dem Giggeln und Toben nach mit Erfolg :0)
Gegen Mitternacht waren alle Leichen und Detektive von ihren Eltern wieder nach Hause mitgenommen worden. Unsere beiden fielen ebenfalls ins Bett, Carsten und ich haben wie ĂŒblich noch alles aufgerĂ€umt und Geschirr gespĂŒlt.

Ich habe zwar um keine Geschenke gebeten, habe aber doch Einiges bekommen, was ich in dem Bild festgehalten habe, damit ihr das ebenfalls sehen könnt.



2007 04.
Juli

Heute ist ein ganz besonderer Tag fĂŒr mich.
Vor genau 15 Jahren habe ich die polnisch-deutsche Grenze in dem Zug nach Berlin ĂŒberquert. Nun lebe ich schon wirklich lange in Deutschland und fĂŒhle mich inzwischen hier zu Hause. Es hat gedauert, bis ich diesen Zustand erreicht habe. Aber mit den Kindern, meinem Schatz und den vielen Freunden war es doch ziemlich einfach, sich als Ukrainerin in Dresden wohlzufĂŒhlen.

Ich habe heute auf Arbeit auf Grund des JubilÀums eine Runde Sekt in meiner Abteilung ausgegeben.

Am Freitag abend werden die Freunde zu uns kommen, um meinen persönlchen UnabhÀngigkeitstag zu feiern. Wodka ist schon kalt gestellt, Borschtsch werde ich morgen kochen und ein paar leckere Kleinigkeiten habe ich gestern im Russenladen ebenfalls besorgt.



2007 27.
Juni

Mir lÀuft die Nase *grrr*. Dieser ewige Wetterwechsel der letzten Tage sowie Durchzug auf den Fluren in der Firma haben wohl mein Immunsystem trotz Vitamintabletten am jeden Morgen doch besiegt. :0(

Was solls, bald ist Wochenende, davor muss ich aber immer noch einige Sachen erledigen. Z.B. die Bilder fĂŒr Tatjana aus der Russischen Samstagsschule Raduga (www.russische-schule-dresden.de) zusammen zu suchen. Ich war ja von Anfang an dabei, sie ist spĂ€ter dazugekommen, da fehlt ihr etwas Bildmaterial fĂŒr die Geschichte der Schule. Dabei ist dieses Jahr das 10-jĂ€hrige JubilĂ€um der VereinsgrĂŒndung, welcher dann ein paar Monate spĂ€ter das Projekt „Russische Samstagsschule“ ins Leben gerufen hat.

Dann habe ich am Freitag SpĂ€tdienst auf Arbeit, was total Ă€tzend ist. Man muss bis 18:30 in der Firma bleiben, darf aber um 10:00 anfangen, was aber dennoch kein Trost fĂŒr mich ist, weil ich eh mit meiner Familie immer aufstehe. Das Schlimmste ist: Am Freitagabend ruft ja kaum ein Kunde an und wenn, dann nur fĂŒr die Chefs, also eigentlich total sinnlos, aber diese Argumente gelten nicht bei der GeschĂ€ftsleitung…

Diesmal habe ich allerdings einen besonderen Trostpflaster fĂŒr diesen versauten Freitag: Mein Schatz hat schon die Kinokarten fĂŒr „Stirb langsam 4.0“ vorbestellt –

„Yippie-kay-yay, Schweinebacke“ :0D



2007 18.
Mai

Gestern habe ich ein Werk vollbracht!

Da ich in genau einer Woche zu meinen Eltern fliege haben Carsten und ich eine Fotosammlung fĂŒr sie zusammengestellt, von 2001 bis jetzt. Es sind insgesamt 302 Bilder geworden, war gar nicht so leicht aus ĂŒber 6.000 die aussagekrĂ€ftigsten auszusuchen!

Dabei ist es auch uns noch bewusster geworden, wie sehr sich die Kinder, wir selber und unsere Umgebung verĂ€ndert haben. Es ist faszinierend und irgendwie auch etwas traurig zugleich. Anderseits haben wir nochmals gesehen, welche tollen Gegende wir bereist haben, was fĂŒr nette und hilfsbereite Freunde wir unsere nennen dĂŒrfen – einfach klasse!

Nun sind die Bilder ausgedruckt, sortiert und chronologisch bzw. thematisch (unser Haus, Stephanies Fussball und jede Menge diverser Portraits sind extra eingeordnet) in den 2 Fotoalben untegebracht und beschriftet.

Irgendwie bin ich ziemlich gespannt, zu erleben, wie die Reaktion auf diese Bildersammlung wird. DarĂŒber kann ich dann nach der RĂŒckkehr schreiben ;0)



2007 08.
Mai

So, unsere polnischen GĂ€ste sind weg – die Zeit war echt schön! Viel unterwegs gewesen, viel gezeigt, viel gequatscht, viell gegesen und auch etwas getrunken :0) Engegen dem Vorurteil mĂŒssen nicht alle Polen sich immer wieder betrinken ;0)

Letztes Wochenende haben Carsten und ich den Vorteil genutzt, dass Radiosender „Jump“ nicht weit von Dresden – in der Stadt Riesa einen Riesenevent veranstaltet hat. FĂŒr nur 10 EUR Eintritt konnten wir am Freitag Hans Werner Olm und Kaya Yanar live auf der BĂŒhne in Erdgasarena erleben und am Sonntag auf den Elbwiesen sind wir in den Genuss von „Firebirds“ und „BossHoss“ gekommen – geniale Stimmung, nur die FĂŒĂŸe taten uns spĂ€tabends ganz schön weh :0) Immerhin haben wir von 15 Uhr bis 23 Uhr gestanden, dafĂŒr hatten wir SuperplĂ€tze ganz in BĂŒhnennĂ€he!

Ansonsten haben wir dieses Jahr erneut das GefĂŒhl, dass es irgendjemand oben gibt, welcher uns auf gar kein Fall gönnen kann, etwas Geld auf der hohen Kante zu haben. Seit gestern wissen wir, dass es ziemlich wahrscheinlich ist, dass wir Uwes Anteil an der Eigenheimzulage zurĂŒckzahlen mĂŒssen. Grobe SchĂ€tzung – ca. 10.000-12.000 EUR. :0( Aber das letzte Wort hat ja nach wie vor das Finanzamt. Es hat echt keiner von uns gewusst, dass die Eigenheimzulage personen- und nicht objektgebunden ist, d.h., seit Uwe nicht mehr im Haus wohnt hat er kein Anspruch mehr darauf.

Naja, wir werden auch das meistern – haben wir doch sonst alles bislang bezahlen können, aber weh tut das trotzdem ganz schön :0(



2007 06.
Feb.

Tja wie die Zeit vergeht! Vor genau 11 Jahren lag ich noch im Kreisssaal des Uniklinikum mit geplatzten Fruchtblase und gÀnzlich ohne Wehen. Das Kind hat wohlgemerkt seelenruhig in meinem Bauch gepennt!

So wie es aussieht musste Stephanie fĂŒr den Rest ihres Lebens außerhalb der Mutterhöhle vorschlafen, denn jetzt ist das ein EnergiebĂŒndel ohne Gleichen!

Ein GlĂŒck, dass sie Fussball spielt und den EnergieĂŒberschuß so ganz gut abbauen kann :0)

Heute nach Schule und Arbeit haben wir gemeinsam Kuchen gegessen und Tee getrunken, danach hat sie ihre Geschenke ausgepackt. Wie immer gab es einige BĂŒcher und Klamotten :0) So wie es aussah war das Kind dennoch glĂŒcklich ;0)



2007 28.
Jan.

Ich habe eine ganz traurige Nachricht fĂŒr alle yahoo-freunde. Ich bin ab sofort messilos.   🙁

Die Meldung, neue Version zu installieren hat mich dermaßen genervt, daß ich nachgegeben habe. HĂ€tte ich es bloss nicht getan!

Mein Rechner ist einfach nicht geschaffen fĂŒr diesen neuen ach so tollen Kram und ist viel langsamer geworden und außerdem hat es etliche Fehlermeldungen gebracht.Selbst das was vorher funktionierte ging nun nicht mehr   🙁

Gestern habe ich meine Haus- und Hof-Sysadmin doch um Hilfe gebeten. Leider war nur ein Weg möglich, meinen betagten Laptop zu retten – alles yahoomĂ€ĂŸiges rauszuschmeißen, also auch den super-duper Messi. Die alte Version haben wir aber auch nicht mehr   🙁

Ich bin also ab sofort entweder hier oder auf dem bewÀhrten Email-Weg erreichbar.



2007 22.
Jan.

Gestern ist es passiert! Aus Versehen hat mir mein Schatz doch tatsĂ€chlich ein Teil seiner Überraschung verraten.

Nur ein Wort und den Rest habe ich mir einfach dazugedacht!

Er war so enttĂ€uscht – das kann man sich kaum vorstellen!

Nun kenne ich in etwa, was mich erwartet, zum GlĂŒck kennen ich keine Details   🙂   Ein wenig Spannung braucht der Mensch, nicht wahr?   😉