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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 03.
Apr.

Mama sagt, dass die Feiertage immer viel zu schnell vorbei sind. Ich glaube, sie hat auch diesmal, wie so oft, Recht. Zum Beispiel habe ich zu Ostern so viel erlebt, dass ich erst den Rest der Woche gebraucht habe, um alles Erlebte in meinem kleinen Kopf zu sortieren – so viel war das!

Meine Bäreneltern haben mich nämlich zu einem Osterspaziergang mitgenommen. Ich dachte zuerst, dass dieser Wegweiser schon die ganze versprochene Übärraschung verderben wird:

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Bärenstein ist bestimmt für mich und meine Bärenkumpels ein Must-See-Ort! Abär heute war das erst einmal nicht unser Ziel. Wir wanderten los und ich hatte allerhand Hindernisse zu übärstehen:

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Bloss gut, dass die Natur im Wald schon mal ab und an für eine passende Sitzgelegenheit für müde Bärenfüße gesorgt hat:

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Mama hat auch gesagt, dass ich übärall schön aufpassen soll, denn es ist Ostern und der Osterhase verliert gern aus seinem prall gefüllten Korb irgendwelche Eier. Und ich habe tatsächlich eines davon gefunden!

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Ich habe es abär nicht sofort verputzt, sondern heimlich in Mamas Tasche untergebracht:

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Ich dachte dann, dass BärMärzenbecher auch ein gutes Versteck für Ostereier wären, aber ich habe leider nur ganz viele weiße Blümchen gefunden. Da ich so ein kleiner Teddy bin, waren die für mich schon fast so undurchdringlich wie ein großer Wald!

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Es hat gedauert, bis ich da wieder rausgekommen bin! Danach fühlte ich mich echt erschöpft und musste mich in einem Baumwurzelsessel ausruhen:

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Als ich mich in meinem bequemen Sitz umdrehte, habe ich die versprochene Übärraschung gesehen! Meine Ines ist auch zu diesem Spaziergang gekommen! Sie und ich haben dann zusammen geguckt, ob wir hinter den Wolken auch etwas Sonne sehen können, haben aber nichts Helles und Rundes entdecken können, so oft wir das auch versuchten:

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Da haben wir uns liebär auf unsere Picknickvorräte gefreut:

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Natürlich sind wir danach Seite an Seite weitergewandert und schon bald habe ich ein verwunschenes Märchenschloss entdeckt.

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Ines hat mich dann hochgehoben, damit ich dieses klarer sehen konnte:

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Sie sagte, dass dieses Schloss Kuckuckstein heißt. Abär als wir in das Schloß hineingegangen sind, habe ich dort zwar Bärge von Steine gesehen, aber keinen einzigen Kuckuck! Zum Kuckuck aber auch! Dafür habe ich dort viele anderen Dinge entdeckt. Ich habe einen Drachen mit dem Wappen in den Krallen gesehen:

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Und danach habe ich das Schossgespenst erschreckt:

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In seinem Gewölbe war es so kalt, dass ich mich liebär mal zum Aufwärmen auf einen Ofen setzte!

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Und einen Zaubärspiegel habe ich in einem der vielen Räume entdeckt. Ich saß direkt davor, abär man konnte mich im Spiegel nicht sehen! So eine Zaubärei!

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Als ich meine Ines wieder gefunden hatte, musste ich ihr natürlich über alles bärichten! Sie hörte mir wie immer sehr aufmerksam zu.

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Sie erzählte mir, dass während ich so viele Entdeckungen machte, sie auch etwas angeschaut hat – ein echtes Frauenzimmer. Das musste sie mir natürlich auch gleich zeigen:

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Ich habe dann zu Ines gesagt, dass dies kein Zimmer für sie wäre. So viel Platz für nichts und wieder nichts – das muss doch nur für total dicke Frauen gebaut worden sein und heißt bestimmt nur deshalb Frauenzimmer, weil sie mit ihren Ausmassen durch die Tür nicht mehr herausgekommen sind und für immer und ewig im Zimmer bleiben mussten! Also nix für sie, denn meine Ines ist so schön schlank!

Und da dachte ich, weil sie so schön aussieht, kann sie bestimmt auch zur Feier des Tages mit gutem Gewissen etwas Schoki genießen und deshalb habe ich etwas Buntes für sie organisiert:

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Im Gegenzug habe ich von ihr ein Stück vom selbst gebackenen Osterbrot bekommen – das war soooo lecker!

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Ich werde sie mal bei unserem nächsten Übärraschungstreffen nach dem Rezept fragen. So ein Osterbrot mit Rosinen schmeckt bestimmt auch meinen Eltern sehr gut! Und meine Kumpels sind ja auch echte Leckermäulchen, sie werden das sicherlich genau so gerne mögen    🙂
Nun muss ich bloss noch wissen, wann ich sie wiedersehen kann    :verliebt:    …



2016 26.
März

Wozu nutzt man in der Regel die Feiertage? Genau, um diverse Sachen zu Ende zu bringen, welche im Alltag immer wieder aufgeschoben waren. So haben auch wir die Osterzeit schon zu Beginn dafür genutzt, unseren Jahresbericht für das Jahr 2015 fertig zu schreiben. Wie immer habe ich schon vor einigen Tagen den ersten Entwurf zusammengeschustert, Carsten hat diesen dann in eine lesbare und verständlichere Form gebracht und die beiden Kinder wurden anschließend als Korrekturleser eingespannt. Nun ist unser persönlicher Rückblick auf das vergangene Jahr auf unserer Seite veröffentlicht und ab jetzt unter dem passenden Klingelknopf zu finden:

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Die OLCAs wünschen euch viel Spaß beim Lesen    🙂

Und wozu nutzt man die Feiertage noch? Genau, um sich mit Freunden zu treffen und auch irgendetwas Neues zu entdecken. Also waren wir gestern mit Ines und Torsten unterwegs. Die beiden haben Carsten und mich zu einer Überraschungswanderung eingeladen. Mit dem Auto fuhren wir zum Städtchen Liebstadt, um dort eine kleine Wanderung auf dem Walter-Jobst-Lehrpfad zu machen. Unterwegs haben wir sogar ab und an ein paar Schokoeier gefunden:

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Ein Teil der 5,5 km langen Strecke erinnerte uns sehr stark an einen echten Hexenwald aus dem Märchen: Bäume standen nackt und leblos da, Moos breitete sich auf dem Gestein aus und auch die Tatsache, dass wenn man nicht aufpasste, man schnell vom Pfad abkommen und hinunterrutschen konnte, verlieh diesem Abschnitt etwas Respekteinflößendes:

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Aber es ist alles gutgegangen und später haben unsere Ehemänner, welche natürlich etwas schneller unterwegs waren als Ines und ich, eine Zeitlang sogar noch eine andere Begleitung auf dem Wanderweg gehabt:

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Die beiden Kinder haben in unseren Orangenhälften eine ernstzunehmende Konkurrenz bei der Ostereiersuche gesehen und ließen sie nicht aus den Augen bzw. versuchten sich immer wieder an die Spitze abzusetzen. Ihre Familien schlenderten derweil ganz entspannt hinter uns her.

Am Ende des Rundgangs standen wir von einem weiteren Höhepunkt des Tages: Schloss Kuckuckstein

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Ines und Torsten haben uns alle zu einer historischen Schlossführung angemeldet und das war eine echt tolle Idee! Der Geist der ehemaligen Hausherrin, Maria Josepha von Carlowitz, dessen Rolle die Schloßverwalterin Michaela Kirstein absolut bezaubernd übernommen hatte, führte uns durch diverse Räume:

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Ich schätze, ich bin bei Weitem nicht die Einzige in der Gruppe gewesen, welche ganz viel Mitleid mit unserer Schlossführerin hatte, denn ihre Verkleidung ist an warmen Sommertagen bestimmt wesentlich passender. Die alten Gemäuer haben nämlich noch die eisige Winterkälte in sich gespeichert, so dass man in einigen Räumen beim Ausatmen Dampfwölkchen aufsteigen gesehen hat. Ich habe meine Nase lieber in meinem Fleeceschal versteckt    😉

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Bei diesen Temperaturen wusste man auch nicht so recht, ob man auf so ein schön eingerichtetes Frauenzimmer wirklich neidisch sein möchte, denn lange an diesem wunderschönen Tisch zu sitzen und Tee bei einem Schwatz zu trinken, war bestimmt nicht jederzeit möglich … zumindest nicht in den hauchdünnen, seidenen Kleidern der Empire-Zeit in der Art, wie sie unsere Schlossherrin getragen hat:

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Es war auf jeden Fall trotz der erfrischenden Temperaturen in den Räumen ein unbeschreiblich schönes Erlebnis! Ich muss einen Besuch auf diesem Schloss auf jeden Fall sehr empfehlen, allerdings kann man das Gebäude nur zu bestimmten Anlässen, wie z.B. angekündigte oder gebuchte Führungen, der eigenen Hochzeit (man kann sich auch direkt im Schloss trauen lassen) oder anderen eigenen Feiern besichtigen.

Nach der Führung gönnten wir uns noch einen wärmenden Kaffee und leckeren Kuchen im Schlosscafé. Danach war das von den Walzogs geplante „Programm“ an und für sich zu Ende, da wir uns aber noch nicht komplett leergequatscht hatten, kehrten wir etwa um halb vier in deren Küche ein. Verabschiedet haben wir uns letztendlich erst nach vielen interessanten Gesprächen, einem gutem Essen, Wein, Whiskey und viel Gelächter kurz vor Mitternacht. Anne, die Tochter der Beiden hat zwischenzeitlich zwei Osterbrote gebacken und eines davon an uns vier „gespendet“:

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Das war genau so lecker wie es aussieht! Erst als die letzte Rosine aufgegessen war und uns der Blick auf die Uhr verriet, dass es nun doch an der Zeit ist, nach Hause zu fahren, lösten wir unsere Runde auf.

Der gestrige Tag lässt sich wohl auf Sächsisch am besten beschreiben: Schee war’s    😀 !



2016 20.
März

In den letzten Tagen gab es wieder allerhand Interessantes zu erleben. Der März verwandelt sich für mich schon seit einigen Jahren dank meiner Begleitung der Irish Dance Company Dresden (IDC) als Fotografin in einen sehr grünen Monat und das eigentlich alles nur wegen des 17. !

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Da dieser Tag in Deutschland immer ein ganz normaler Arbeitstag ist, werden die entsprechenden Feierlichkeiten lieber auf die umliegenden Wochenenden verteilt. So feierten wir bereits am 12.3. den 10. St. Patrick’s Day, der von den Leuten der IDC ausgerichtet wird – diesmal wieder in der Golfscheune Possendorf. Dort konnte ich aber nicht nur Fotos machen, sondern auch mal die Kamera an Carsten abtreten und selber an den zahlreichen Mitmachtänzen teilnehmen, was mir schon seit meinem 40. Geburtstag in 2010 – damals ist die IDC zum ersten Mal in meinem Beisein aufgetreten – immer sichtlich eine riesige Freude bereitet:

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Gestern gab es dann ein regelrechtes Mammutprogramm zu Ehren des Heiligen Patricks. Man traf sich schon um 14:00 Uhr, um einige Zeit später mit dem Salonschiff „August der Starke“ , welches an dem Tag ausschließlich für die Gäste einer St. Patrick’s Feier reserviert war, abzulegen. Normalerweise geht diese Sonderfahrt ja immer in Richtung Pillnitz, aber dieses Jahr musste man in die entgegengesetzte Richtung fahren. Wohlgemerkt nicht freiwillig, denn seit Montag behindert ein tschechischer Lastkahn den gesamten Schiffsverkehr auf der Elbe in Dresden. Da unser Schiff erst bei der Albertbrücke wendete, wo der Lastkahn festsitzt, konnte ich das Elend mit eigenen Augen sehen:

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Kein Wunder, dass nun kein anderes Schiff unter der Brücke durchfahren kann … zum Glück tat die Routenänderung dem Spaß an Bord aber keinen Abbruch    🙂
Als wir wieder in Dresden angekommen waren, gab es eine St. Patrick’s Day-Parade durch die Straßen der Altstadt, zu der ganz viele Leute, die vorher mit auf dem Schiff unterwegs waren, den Klängen von Dresden Pipes & Drums so bereitwillig folgten, als wären das geschickte Rattenfänger aus einer allseits bekannten Sage    😉

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Unterwegs, direkt auf dem Platz vor der Frauenkirche, haben die flinken Tänzerinnen vom IDC bewiesen, dass sie auch mit Stiefeln und Turnschuhen auf den Pflastersteinen der Stadt genau so leichtfüßig sind wie mit Soft- und Hardshoes auf der Bühne:

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Anschließend wurde in einem großräumigen Partyzelt auf dem Dresdner Postplatz fröhlich bis kurz vor Mitternacht weitergefeiert.

Aber es gab in den vergangenen Tagen für Carsten und mich nicht nur musikalische Unterhaltung. Am Dienstagabend fanden wir uns nach einer relativ langen Pause mal wieder in der „Veränderbar“ bei der Lesung von den Phrase4-Autoren wieder. Ich war von den Fähigkeiten meines Mannes mal wieder sehr positiv überrascht, denn er war der Einzige aus dem Publikum, der bei den unauffällig eingearbeiteten Worten „kurz und knackig“ mit einem leisen „Phrase!“ reagierte … eben weil das die diesmal gesuchte Phrase war, bei deren Entdeckung man eine Flasche Wein gewinnt. Ich habe das auch schon zweimal geschafft, aber diesmal habe ich echt etwas gepennt    😉    da Carsten ja selber keinen Wein trinkt, hat er sich von Francis beraten lassen, denn er muss MIR am Ende schließlich gut schmecken    😉

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Damit wären schon zwei Themen aus der Überschrift abgearbeitet. Ich muss also nur noch über das Blutvergießen im TV berichten. Diesmal geht es aber nicht um irgendwelche besonders blutrünstige Actionfilme oder ähnliches    😉
Unsere Stephanie ist, wie auch schon meine Oma und ich selber, zur Blutspenderin geworden. Allerdings wurde ihre allererste Blutspende etwas ganz Besonderes, denn sie kam damit sogar ins Potsdamer Lokalfernsehen. Ich muss zugeben, die Stelle im Bericht, als die dicke Nadel in ihre Vene eingestochen wird, ist für mich als Mutter nicht einfach anzusehen    🙂    ansonsten bin ich natürlich sehr stolz auf meine tapfere Kleine und diesen grandiosen Medienauftritt. Damit ihr euch ein eigenes Bild von der gesamten Aktion machen könnt, müsst ihr nur mal kurz >> HIER << anklicken.

Nun habe ich über alles berichtet, was ich in meiner Überschrift versprochen habe    🙂    nächste Woche ist noch nicht so stark verplant, aber es eine kurze Arbeitswoche mit einem gaaaaaanz langen Wochenende, denn Ostern steht vor der Tür –> mal sehen, was uns OLCAs da so alles passiert !



2016 17.
März

Heute gab es für Carsten und mich einen guten Grund, unseren Arbeitstag etwas eher zu beenden, denn seit gestern gibt es auf dem Dresdner Neumarkt, direkt vor der Frauenkirche, eine OpenAir-Ausstellung mit dem Namen „Die Wölfe sind zurück“ – diese wollten wir uns unbedingt ansehen. Das Wetter war uns hold und so konnten wir sogar ganz entspannt mit dem Rad in die Innenstadt fahren.

Was ist eigentlich das Interessante an dieser Ausstellung, außer dem Namen natürlich? Sagen wir es mal so: seitdem montags immer ein gewisses Klientel seine „Spaziergänge“ durch die Dresdner Innenstadt durchführt, werden über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus auch alle anderen Dresdner in den Augen vieler „gerechter“ Menschen zu dummen Nazis. Wir hatten sogar in unserem langjährigen Bekanntenkreis eine ernste Auseinandersetzung zu diesem Thema und haben nun einen Namen weniger in unseren Adressbüchern stehen. Die Person wollte partout nicht einsehen, dass nicht der Wohnort darüber entscheidet, wie die Gesinnung aller Einwohner ist. Naja, ein heikles Thema. Und eigentlich um dieses heikle Thema dreht sich eben diese Ausstellung, welche wir heute besuchten. Sie soll nämlich zeigen, dass Dresden nicht nur auf Pegida heruntergebrochen werden soll und kann und, dass es trotz der verstärkt negativen Darstellung in den Medien, nach wie vor eine weltoffene Stadt ist.

Die Wolfsfiguren sind von Herrn Reiner Opolka erschaffen worden. Der Künstler war heute und ist auch an jedem Tag seiner Ausstellung selber mit auf dem Platz und steht für jedermann zu jeder (vernünftigen) Diskussion zur Verfügung. Die mannshohen, braungefärbten Wolfsfiguren sind in unterschiedlichen Formationen aufgestellt und sehen auch verdammt angriffslustig aus:

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Sie sind jederzeit bereit, ihre Klauen und Zähne einzusetzen:

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Und das sind nicht die einzigen Waffen:

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Dabei versuchen sie natürlich die Menschheit zu überzeugen, dass sie ganz und gar harmlos sind und nur das Beste für alle wollen:

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Aber nicht nur die verkörperte Bedrohung hat ihren Platz in dieser Installation gefunden, denn es gibt auch einige Aufsteller mit Infos, welche zum Nachdenken anregen:

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Außerdem gibt es eine Tafel, auf welcher jeder, der möchte, seine Antwort auf eine wichtige Frage dazuschreiben kann:

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Es gab Einträge in unterschiedlichen Sprachen. Ich habe Spanisch entdeckt, Französisch, Polnisch und auch Russisch:

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Der Spruch in Russisch heiß übersetzt: „Verhandeln können. Haltet durch, Europäer!“
Nur leider sind diese Sätze in der rechten Ecke der Tafel gelandet, zwischen den Sprüchen auf „Pegidisch“, welche wie üblich gar nicht auf die gestellte Frage eingehen, sondern einfach nur als Beleidigung gedacht sind …

Dabei hoffte ich wirklich, dass vielleicht der ein oder andere Montagsmitläufer bei dieser Ausstellung doch noch zum Nachdenken angeregt wird. Ich hoffe dennoch weiterhin, dass unsere schöne Stadt nicht auf Dauer mit solchen Gesten verunstaltet wird:

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Ich hoffe auch darauf, dass wir alle keine Angst vor dem bösen Wolf haben müssen und uns endlich mal darauf verlassen können, dass die Jäger ihre Aufgaben ernst nehmen …

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Ich finde, dass es ein sehr gelungenes Projekt ist und dass es auf jeden Fall viel Potential hat, Menschen zum Nachdenken über Toleranz und über die Gefahr beim Fehlen dieser anregt:

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Diese Ausstellung kann man in Dresden noch bis zum 23. März besichtigen. Danach zieht sie weiter nach Potsdam und später nach Berlin. Ich für meinen Teil kann einen Besuch dort sehr empfehlen.

Wenn die Sprüche, Informationen und Hinweise der Tafeln interessieren, der findet auch eine PDF-Version als Broschüre auf der Webseite. Leider hat nun mal nicht jeder einen kurzen Weg zu seiner jeweiligen Landeshauptstadt, denn die Ausstellung ist als Wanderausstellung eben nur in den Bundeshauptstädten geplant.



2016 13.
März

Mein Februar-Fotoprojekt diente vorrangig dazu, mal wieder eine technische Spielerei auszuprobieren. Um neue Ideen zu holen, kaufe ich mir ab und zu verschiedene Fotozeitschriften. Sie sind meistens mit DVDs bzw. unterschiedlichen Infos und Tutorials ausgestattet. Bei diesem bekam ich Lust, es auch einmal selber auszuprobieren: man nehme schwarze Pappe, bastle damit einen Filter und dann kann man mithilfe einer handelsüblichen Weihnachtsbaumlichterkette schöne Effekte zaubern. Malen ist zwar nicht wirklich meine Stärke, aber für ein paar Motive haben meine Künste doch noch ausgereicht und so hatte ich am Ende meiner Bemühungen vier unterschiedliche Filter zur Hand.

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Meine „fabelhaften“ Skizzen seht ihr übrigens auch unten links. Ich hatte zwar noch mehr Ideen, aber schon nach den ersten Versuchen stellte ich fest, dass es gar nicht so einfach ist, zu feine Motive in dieser Mini-Größe aus der Pappe heraus zu schneiden     😉

Als erstes gab es vor meiner Linse den Filter „Sternchen“ und das ist nun, was ich am Ende damit erreichen konnte     😀

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Danach kam das andere typische Mädchenmotiv auf das Objektiv: Herzchen     :verliebt:

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Aber das ist wohl mit Abstand die kitschigste Version     😉

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Mit einem Kleeblatt als Filterbild kommt man da auf ganz andere Ideen     🙂    z.B. auf glückliches Landleben

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Oder auch auf die im März anstehende sogenannte „Grüne“ Jahreszeit der Iren

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Die Katzensilhouette kam natürlich stillecht mit Opfer zum Einsatz

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Was für eine Maus wie ein Alptraum wirken mag, ist für einen kleinen Engel wohl eher ein Traum

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Auch ein Hase hat nix gegen Katzen

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Dieses Bild wollte unbedingt gemacht werden    😉

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Übrigens, man muss nicht zwingend eine Lichterkette haben, um mit Bokehfilter zu fotografieren – selbst Straßenbeleuchtung kann diese hervorragend ersetzen

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Nach anfänglichen Startschwierigkeiten habe ich inzwischen Blut geleckt und kann mir gut vorstellen, dass ich dieses Fotospielzeug auch in der Zukunft ab und an mal benutzen werde     😀



2016 07.
März

Ja, ich weiss, die Überschrift ist eine offensichtliche Wahrheit    😉    aber es ist wirklich so: Schon auf dem Weg von der Arbeit nach Hause fühlt man sich am Freitagnachmittag /-abend völlig anders als nach dem Feierabend einer der üblichen Arbeitstage. Am vergangenen Freitag freuten Carsten und ich uns nicht nur über die Aussicht auf zwei freie Tage, sondern auch darauf, ein Weihnachtsgeschenk einlösen zu können. So uneigennützig wie ich nun mal bin, schenkte ich meinem Mann am Heiligabend zwei Eintrittskarten für das Stück „Ganz großes Kino“ in der Comödie Dresden. Nun war es an der Zeit, sich diese Vorstellung mit musikalischen, schauspielerischen und zitierenden Verweisen auf über hundert Filmklassikern von „Dirty Dancing“ über „Matrix“ bis „Star Wars“ auch anzusehen. Was soll ich sagen: wir hatten enorm viel Spaß und haben schon lange nicht mehr so laut und so viel gelacht! Es waren dabei eigentlich nur 6 Leute auf der Bühne: 4 Jungs von der Musikgruppe Firebirds, Christian Kühn (er hat außerdem das Drehbuch geschrieben und Regie geführt) und Dorothea Maria Kriegl – aber sie alle sind so wandlungsfähig! Sehr schön fand ich, dass es nach dem Ende der Vorstellung noch ein kleines Konzert der Firebirds im Foyer gab – Rock’n’Roll vom Feinsten!

Dem so großartigen Beginn des Wochenendes folgte für mich am Samstagabend noch ein weiteres musikalisches Highlight, diesmal im StadtKulturHaus Freital. An diesem Abend trug die Veranstaltung aber einen wesentlich längeren Namen: „Cornamusa – World of Pipe Rock und Irish Dance„. Man nehme einfach irische und schottische Volkslieder, mixe die traditionellen Musikinstrumente wie Dudelsack, Gitarre und Geige mit einem modernen Schlagzeug, Keyboard und Bassgitarre, spiele das gesamte Liedgut rockiger als es ursprünglich gewesen ist und – voila! – hat man eine Vorstellung davon, was ich erleben durfte    🙂
Dazwischen gab es Irish Dance, wobei ich einen Tänzer dank der Irish Dance Company und deren Vorbereitungen zum großen Auftritt im Oktober 2015 inzwischen sogar persönlich kannte: Gyula Glaser. Ich habe ihn allerdings an diesem Abend zum ersten Mal auf einer Bühne live tanzen gesehen und ich muss sagen, dass ich enorm beeindruckt war! Es wurde auch dies ein fabelhafter Abend, allerdings mit einem kleinen Wermutstropfen: gleich beim ersten Tanz ist eine Tänzerin unglücklich aufgekommen und ging sofort von der Bühne. Später hörte ich, dass ein Krankenwagen gerufen werden musste. Ich wünsche ihr auf jeden Fall eine schnelle und gute Besserung!

Am Sonntag bekamen Carsten und ich ziemlich spontan Lust, wieder mal an einer Igeltour teilzunehmen. Der Dresdner Stadtteil namens Strehlen war uns bis dato ziemlich unbekannt und außerdem leitete diesen Rundgang ein gewisser Herr Holger Lippert. Wir haben mit ihm bereits die Stadtteile Striesen und Plauen erkunden dürfen und fanden seine Art zu erzählen wirklich spitze! Natürlich hat uns auch diese Tour genau so gut gefallen, wie all die anderen von ihm. Diesmal kamen mit ca. 50 Leuten auch wesentlich mehre Leute zu der Stadtteilführung, als man es üblicherweise (10-20) gewohnt ist, und dennoch konnte er alles so klar, deutlich und ausreichend laut erzählen, dass jeder viel Neues und Interessantes lernen und entdecken durfte.

Alle Eintrittskarten meiner Wochenenderlebnisse haben inzwischen ihren Ehrenplatz in meiner Erinnerungskiste gefunden und wir werden noch ganz lange von den schönen Erlebnissen dieser vergangenen drei Tagen schwärmen.

Zumindest bis zum nächsten Wochenende    😉

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2016 05.
März

Vor kurzem haben unsere Bäreneltern uns alle übärrascht und gefragt, ob wir damit einverstanden sind,
dass ich, Heini, und mein Kumpel, Kl. Dinkelmann, auf eine Insel fliegen. Ich war so aufgeregt! Und Dinki auch! Abär zum Glück sagten Bonnie und Gr. Dinkelmann, dass sie ja schon mal auf einer Kanareninsel waren und dass wir das jetzt auch mal dürfen. Da waren wir vielleicht erleichtert!

Nun sind wir wieder zurück und können von unseren Abenteuern bei der Erobärung der Insel Gran Canaria bärichten. Weil ein Bild mehr sagt als 1000 Worte, haben wir beide für euch ein paar ganz besondere Urlaubsmomente rausgesucht    🙂    wir wünschen euch nun ganz viel Spaß beim Gucken!



2016 28.
Feb.

Zu meinem 45. Geburtstag im letzten November habe ich unter vielen anderen schönen Geschenken auch eine Eintrittskarte für ein Rockkonzert bekommen. Ich war hin und weg! Ein Konzert von einem meiner Lieblingssänger aus meiner Studienzeit und dazu noch in Begleitung von Anna, meiner besten Freundin, denn das Geschenk war von ihr!

Der Sänger heißt Juri Schewtschuk und er hat Anfang 80er Jahre eine Gruppe namens DDT gegründet. Ich habe davon zum ersten Mal im Oktober 1988 gehört. Es hat alles mit einem Lied „Дождь“ (Regen) begonnen, einer wunderschönen Ballade, welche nach wie vor zu meinen Lieblingsliedern nicht nur von dieser Gruppe, sondern für mich zu den besten Liedern aller Zeiten gehört … leider kann ich das Video zu dem Lied nicht verlinken, da die GEMA irgendetwas dagegen hat   *grmpf*
Im November 1988 fuhr ich mit ein paar Freunden nach Leningrad und habe damals in einer U-Bahnstation Karten für das Konzert von DDT gekauft. Es war ein grandioses Erlebnis für eine 18-jährige! Und von einem Kumpel, welcher ebenfalls damals bei diesem Konzert war, den Sänger persönlich kannte, ihn nach der Veranstaltung hinter den Kulissen traf und ein Foto machte, bekam ich einen Abzug als Geschenk. Diese Aufnahme habe ich seitdem wie einen Schatz gehütet.

Ihr merkt schon, ich komme nun ins Schwärmen, denn ich werde gerade von Erinnerungen an meine Jugendzeit überflutet    :unschuldig:

Zurück zu den jetzigen Zeiten. Am Freitag war es endlich an der Zeit, mein Geschenk einzulösen. Anna und ich trafen uns lange genug im Voraus und fuhren zum Veranstaltungsort. Natürlich haben wir dort jede Menge Bekannte, vorrangig aus russischsprachigen Kreisen, getroffen. Es gab Sitzplatznummern, was ich für ein Rockkonzert zwar etwas komisch fand, aber am Ende für uns auch ein paar Vorteile hatte, z.B. mussten wir keinen Kampf um die besten (Steh-)Plätze ausfechten    😉    . Und so hatten wir noch genügend Zeit für ein paar Bilder vor dem Konzert    😀

Ich zusammen mit Anna …

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… und ich allein mit meinen Pommesgabeln    😀

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Das Konzert war spitze: es ging über 2 Stunden samt einer 5-minütigen Pause und begann sogar mit meinem Lieblingslied. Es wurden im Laufe des Abends viele alte Lieder gesungen und natürlich auch neue. Außerdem hat Juri Schewtschuk einige Gedichte vorgelesen und ich finde, er ist ein großartiger Poet.

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Es waren nicht alle sechs Teilnehmer von DDT angereist – zusammen mit dem Sänger waren sie nur zu dritt, aber es war immer noch großartig!

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Nach dem Konzert blieb noch eine Handvoll Fans da, um ein Autogramm von ihm zu bekommen. Natürlich waren auch Anna und ich unter ihnen. Nun habe ich auf dem Bild von 1988 ein Autogramm aus 2016 stehen und bin verdammt stolz darauf    🙂

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Es war soooooo toll, denn ich habe mich dank Annas Geschenk und dem Auftritt von DDT einen Abend lang mal wieder wie 18 gefühlt    😉



2016 24.
Feb.

Ich habe jetzt hier urlaubsbedingt zwei Wochenenden lang nix geschrieben, aber nun möchte ich mich auf jeden Fall wieder zurückmelden und euch vielleicht auch ein wenig neidisch auf unsere vergangene Woche samt der beiden blogfreien Wochenenden machen    😉

Dieses Jahr hatten Carsten und ich am Valentinstag ein Jubiläum zu feiern: vor genau 10 Jahren haben wir in Las Vegas geheiratet. Zum Feiern und um ein wenig Urlaub zu haben, entschieden wir uns diesmal nach Gran Canaria zu fliegen. Dort gibt es überraschenderweise auch einen Las Vegas    😀

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Das Foto wurde direkt an unserem Hochzeitstag, dem berühmt-berüchtigten 14. Februar, aufgenommen    :verliebt:

Gebucht haben wir ein Hotel mit All-Inclusive-Verpflegung, allerdings nicht, weil wir so verfressen sind, sondern weil es sich in der Winterferienzeit tatsächlich preislich als beste Option herausstellte. Aus den Erfahrungen, die wir schon bei unserem 3. Hochzeitstag in einer AI-Anlage in Antalya gemacht haben, buchten wir diesmal gleich einen Mietwagen dazu. Wir sind eben für ein ununterbrochenes Bleiben in einem begrenzten Hotelareal und die allmorgendliche Handtuchschlacht um die Liegen nicht geeignet.

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Wir wollen eben lieber so viel wie möglich sehen und erleben! Und das ist uns auf jeden Fall gelungen, denn in 8 Tagen ca. 1200 gefahrene Kilometer auf einer Insel mit 50 km Nord-Süd- und 50 km Ost-West-Ausdehnung zu schaffen, ist schon eine Kunst, oder nicht ?

Ich muss sagen, Gran Canaria ist eine tolle Insel, wenn man Strand- und Bergurlaub verbinden möchte. Im Süden der Insel hat man traumhafte Sanddünen und dazu passenden Strände. Natürlich darf man den Leuchtturm von Maspalomas nicht unerwähnt lassen    😉

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Etwas nördlicher hat man echt tolle Berg- und Küstenlandschaften:

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Natürlich mit zahlreichen Serpentinenstraßen, welche Carsten immer wieder gern als Herausforderung angesehen hat    😉

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Man konnte sich frische Meeresluft um die Nase wehen lassen:

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Wir haben nach langer Zeit auch mal wieder Sonnenuntergänge am Meer genossen:

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Auf unserer Rückkehr nach einer Bergtour hielten wir in der absoluten Dunkelheit an einem menschenleeren Parkplatz an und beobachteten völlig fasziniert einen wolkenfreien Himmel voller Sterne:

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Oft war die Sicht am Tage so klar, dass man sehr weit in die Ferne gucken und sogar den Berg Teide auf Teneriffa entdecken konnte:

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Ein Berg auf Wolken gebettet – ich fand das einfach nur märchenhaft schön!

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Unterwegs hielten wir natürlich gerne mal an, um irgendetwas zu essen und dabei das zu probieren, was wir bis dato noch nicht kannten, z.B. Gofio (auf dem Bild rechts)

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Ein paar Vorzüge der AI-Verpflegung haben wir natürlich doch genossen. Wir waren allerdings meistens nur zum Frühstück und zum Abendessen da, doch nach einem erlebnisreichen Ausflugstag schmeckten uns jeden Abend die alkoholischen und alkoholfreien Cocktails von der Poolbar (bis Mitternacht geöffnet) richtig gut    😉

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Für mich war dieser Urlaub eine Erholung für Leib und Seele, ich habe ja endlich mal wieder tagelang das Meer, Palmen und strahlend blauen Himmel gesehen    😀

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Carsten war ebenfalls sehr von unserem Kurzurlaub angetan. Oder habt ihr bei diesem Bild eine andere Meinung    😉  ?

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Aber nun ist unser Ausflug in die vorgezogene Sommerfrische leider schon wieder vorbei und wir tragen auf den Straßen der Stadt erneut dicke Jacken und ziehen fürs Radfahren warme Handschuhe an. Der Frühling scheint allerdings schon unterwegs zu sein, denn man kann bereits Schneeglöckchen und Krokusse sehen. Es wird bestimmt nicht mehr lange dauern, bis die richtige Wärme auch bei uns ankommt – auf jeden Fall hoffe ich sehr darauf!



2016 07.
Feb.

Das erste Fotoprojekt des Jahres hat an sich eine schöne Nebenwirkung – nach seinem Abschluss hat man eine gut gefüllte Vorratskammer im eigenen 2-Personen-Haushalt übrig und man macht sich auf die Suche nach Ideen, was man daraus Schönes und auch Exotisches kochen könnte.

Aber zuerst wurden natürlich allerhand Körner – Getreide, Gewürze und Hülsenfrüchte – nach Möglichkeit schön angerichtet und fotografiert. Ganz ehrlich, gerade die Bohnen sehen bereits allein für sich ganz hübsch aus, wie z.B. diese Augenbohnen:

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Und auch Wachtelbohnen fand ich sehr schnuckelig:

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Die roten Linsen sind immer wieder ein besonders auffälliger Hingucker:

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Zusammen mit den hinzugefügten grünen Mungoböhnchen, gelben Erbsen und weinroten Kidneybohnen sieht die Farbpalette dann so aus:

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Oder kombiniert mit schwarzen Urdubohnen und recht unscheinbaren Graupen wird solch ein Bild daraus:

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Habe ich die Graupen unscheinbar genannt? Damit habe ich ihnen wohl etwas Unrecht getan, denn sie verfügen schon von selbst über eine vornehme Blässe und sind gut gepudert    😉

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Man darf ja die Welt nicht nur so in Schwarz und Weiß sehen, wie man es vielleicht durch die Reiskörner kennenlernte:

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Denn es gibt auch eine rotbraune Version von dieser Getreideart:

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Man könnte fast meinen, dass diese Reissorte mit dem Buchweizen verwandt wäre. Die Farbe passt, lediglich die Form unterscheidet sich … das allerdings wiederum ziemlich stark:

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In die gleiche Farbpalette kann man genau so gut einen Anisstern samt dem darin enthaltenen Samen einfügen:

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Beim schwarzen Pfeffer stimmt der Name allerdings nicht so ganz, oder bin ich die Einzige, welche auch bei diesen Körnern eine leichte bräunliche Färbung entdeckt?

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Der rote Pfeffer ist dagegen ein starker Farbtupfer und fühlt sich auch in der Nähe des Rotweins nicht schlecht gestellt:

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Im Vergleich zum Wein lässt mich allerdings ein umgekipptes Glas mit rotem Pfeffer recht entspannt für Fotos bleiben und nicht hektisch nach Tüchern und Salz suchen    😉

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Am Ende der Fotosession landeten alle … na gut … fast alle    😉    Körnchen ganz ordentlich in den Behältern:

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Nach diesem Projekt habe ich all die großen und kleinen Körner richtig in mein Herz geschlossen und so wie es aussieht, konnte ich ihres ebenfalls erobern    😉

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Jetzt werde ich mal passende Rezepte aussuchen und dank derartiger gesunder Ernährung künftig meinem Mann und mir jede Menge Gutes tun    🙂
Sollte jemand ein oder mehrere leckere Rezepte für die gezeigten Hülsenfrüchte & Co haben, würde ich mich sehr darüber freuen! Ihr dürft sie sehr gerne hier in den Kommentaren hinterlassen …