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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2010 22.
Jan.

Ja, so ist es wirklich nicht, dass bei uns alles immer gleich ablĂ€uft. Im Gegenteil, ich war nach den ereignisreichen Tagen soooo platt, dass ich abends einfach nicht mehr fĂ€hig zum Schreiben war. Zum GlĂŒck hatte mein Mann immer MitgefĂŒhl fĂŒr mich und so landeten wir einfach auf der gemĂŒtlichen Couch im Fernsehraum, wo ich seinen Bauch als Kissen nutzen durfte    🙂

Gestern haben wir aber nicht nur den spĂ€ten Abend zusammen verbracht, sondern auch schon fast den gesamten Nachmittag. Vor einigen Tagen, als ĂŒberall noch viel Schnee lag und die Straßen nicht vollstĂ€ndig gerĂ€umt waren, wurde unser kleiner  SMART von dem Dahinterfahrenden beschĂ€digt. Zum GlĂŒck nichts Gravierendes, sondern nur Blech- bzw. Plastikschaden. Ich muss außerdem gestehen, dass ich sehr positiv ĂŒberrascht war, dass der Unfallverursacher keine Probleme mit der KostenĂŒbernahme gemacht hat, denn wir hatten schon ganz andere Erfahrungen in Ă€hnlichen Situationen gehabt.

FĂŒr den gestrigen Nachmittag hat Carsten einen Termin im Autohaus seines Vertrauen gemacht und ich bin mit ihm im großen KIA-Auto mitgefahren, um zum einem Zeit miteinander zu verbringen und zum anderen nutzten wir die Gelegenheit, den Wochenendeinkauf ohne Hetze gemeinsam zu erledigen. Es war wie immer nicht leicht, sich etwas frĂŒher von der Arbeit loszueisen, da die Kunden RUND UM DIE UHR ihre BedĂŒrfnisse haben, aber ich habe es dennoch geschafft, pĂŒnktlich zu Hause zu sein.

Dass das Mercedes-Autohaus in Radebeul Carstens Vertrauen geniesst, konnte ich gut verstehen. Sehr nette und kompetente Mitarbeiter, besonders die junge blode Dame am Empfang, mit der meine OrangenhĂ€lfte sich gut unterhalten hat   😉   , aber auch Einhaltung der Zusagen und Termine – das ist Service, fĂŒr den sich auch ein langer Weg lohnt. Es hat alles reibungslos geklappt: Reparatur, Einkauf und Fahrt nach Hause mit dem frisch und sauber glĂ€nzenden SMART.

Und ganz nebenbei habe ich wirklich die Zeit mit meinem Schatz genossen, so oft klappt es ja nicht mit der Zweisamkeit zum Reden in unserem beruflich-familiÀren Alltag.

Auch am bevorstehenden Wochenende wird es wenig Gelegenheit dafĂŒr geben, denn unser Familienplaner ist voll mit Terminen. Aber darĂŒber berichte ich am Wochenende, denn jetzt ermahnt mich schon mein Kind, dass ich mich duschen sollte   :lachen-xxl:   ich muß zur Arbeit und sie will vorher noch von mir zur Schule gebracht werden



2010 16.
Jan.

Ich liebe meine Kinder wirkich sehr und verbringe wahnsinnig gern Zeit mit ihnen (selbst wenn sie mich manchmal in den Wahnsinn treiben können :teufel: 😉  ). Es ist aber auch schön zu wissen, dass sie zwar nicht zu Hause sind, es ihnen dennoch auch ohne mich richtig gut geht.

Solche freien Tagen nutze ich dann zur totalen Enspannung und zur Erledigung liegengebliebener Projekte aller Art. Heute konnte ich recht lange schlafen, danach haben mein Mann und ich die Zeit im Bett nicht dazu genutzt, wozu es wohl die meisten Paare nutzen wĂŒrden, sondern zum Lesen. Danach schauten wird das Ende des Films „Shooter“ an, welchen ich am Vorabend unbedingt sehen wollte, aber in der Mitte der wirklich spannenden Geschichte  nur noch mĂŒde mit der Augen klimperte. Dieser Streifen mit Mark Wahlberg ist echt gut gemacht, hat aber zu Recht die FSK 18 bekommen.

Danach gab es gemĂŒtliches FrĂŒhstĂŒck und als wir ausgefertig waren einen schönen Spaziergang durch die winterliche Umgebung. Noch liegt zum GlĂŒck reichlich Schnee in Dresden und offentsichtlich teilen jede Menge HĂ€uslebesitzer unsere SchneerĂ€umphilosophie. Wir glauben nĂ€mlich daran, dass es ausreicht, wenn auf dem freigerĂ€umten Fußweg 2 Erwachsene problemlos aneinander vorbei gehen können. Einge unserer Nachbarn stehen eher auf das Programm AMW  – *Alles Muss Weg* und verteilen die winterlichen Geschenke des Himmels lieber auf den öffentlichen Straßen, u.a. mit der Konseqenz, dass die parkenden Autos einfach vorn und hinten einen Schneeberg haben. An der Stelle bin ich sowas von froh, einen TG-Stellplatz zu haben!

Als wir nach Hause zurĂŒckkamen kochte ich uns eine große PortionÂ ĂŒberbackenes Sahnegeschnetzeltes und danach landeten wir von unseren PC-Freunden. Carsten hat noch einen „Gast“ dazu bekommen, denn er hilft hin und wieder Freunden mit ihren Rechnern, falls sich da Problemchen auftun.

Ich hoffe sehr fĂŒr mich, dass ich die freie Zeit jetzt nicht nur zum Surfen nutze, sondern auch langsam mit unserem Jahresbericht beginne, denn neulich stellte ich mit Schrecken fest, dass die HĂ€lfte des Januars schon vorbei ist und wir bis zu unserem Spanienurlaub nur noch weniger als einen Monat warten mĂŒssen 🙂



2010 14.
Jan.

Lieber Blog!

Ich, deine Mutti, gratuliere dir ganz herzlich zu deinem heutigen 3. Geburtstag! :geschenk: :blume:

Das vergangene Lebensjahr war fĂŒr dich ganz bedeutend. Du hast den grĂ¶ĂŸten Umzug deines Lebens geschafft und gehörst jetzt voll und ganz zu der marvinchen-Familie. Deine erste Bleibe bei Yahoo! mussten wir leider auflösen, da sie dort keine Bewohner mehr haben wollten.

Nun bist du auf jeden Fall gewachsen und hast dich ganz toll weiterentwickelt. Deine Mom schafft es endlich, dich etwas öfter mit den BeitrĂ€gen zu fĂŒttern. Dein Paps, der beste Sysadmin der Welt, schenkte dir zwischenzeitlich tolle Kategorienverzeichnisse, Blogroll und zu guter Letzt gab es sogar einen Besucher-ZĂ€hler.

Ich kann dir jetzt unter uns verraten, dass er noch viele anderen schönen Dinge mit dir vorhat, ich verrate aber nicht, welche genau.

Ich werde heute ein GlĂ€schen Sekt auf dein kleines JubilĂ€um heben und hoffe, dass ich das nicht allein tue, sondern auch der Rest der Familie mitmacht (ok, die BĂ€ren vielleicht ausgenommen, die kleckern zu sehr 😉  ).

Bleib weiterhin fit, mein kleiner Blog, wachse, gedeih und entwickel dich auch weiterhin so toll, wie du das bislang getan hast!

Deine Schreibmutti



2010 12.
Jan.

Nein, nicht was ihr denkt! Ich sehe immer noch langweilig gleich aus    😀

Aber unsere Homepage hat jetzt enorm an AttraktivitÀt gewonnen!

Seit gestern kann man unsere Italien-Erfahrungen in Wort und Bild betrachten. Dabei sollte jeder wissen, dass meine PDF-Version ohne Fotos wesentlich mehr Ereignisse beinhaltet als die bebilderte Version.

Das ist aber noch nicht alles. Auch OLCAs kleine Webbibliothek öffnete seit gestern ihre Pforten fĂŒr alle neugierigen Nasen. Oder ist jemand etwa nicht an unseren TagebĂŒchern, Berichten usw. interessiert?    😉    Im Gegensatz zu allen öffentlichen Pendants ist sie sogar rund um die Uhr fĂŒr jedermann zugĂ€nglich.    🙂

Auf jeden Fall möchte ich, dass jeder sich nun eingeladen fĂŒhlt, im tiefsten Winter (wie ich weiss, ist das nicht nur in Sachsen so) den fantastischen italienischen Sommer zu geniessen und auch in unseren DVD-Regalen oder archivierten WeihnachtsgrĂŒĂŸen und Jahresberichten zu stöbern (da sieht man nĂ€mlich auf einen Blick wie unsere Kinder sich in den Jahren verĂ€ndert haben und unsere BĂ€renbande sich vermehrt hat    🙂    ).

Ich hoffe, es wird euch so viel Spaß bereiten, sich das Ganze anzusehen wie es uns beim Schreiben und Zusammenstellen bereitet hat.

Einfach auf die Klingelknöpfe bei www.marvinchen.de drĂŒcken, welche mit „neu“ gekennzeichnet sind und schon öffnet die Casa OLCA ihre TĂŒre und ihre Bewohner ihre Herzen fĂŒr alle Besucher    :herz:



2010 10.
Jan.

Die erste Woche des Jahres war schon so mit diversen Ereignissen gespickt, dass ich kaum noch Zeit zum Entspannen, geschweige denn zum Schreiben hatte.

Es gibt sehr viel personelle Bewegung auf Arbeit, aber ich glaube nicht, dass ich um meine Stelle zittern muss. Dennoch beschĂ€ftigt das natĂŒrlich alle Mitarbeiter und GesprĂ€chsstoff nimmt einfach kein Ende …

Am Donnerstag hatte ich SpĂ€tdienst und freute mich bereits auf 2 Stunden morgens allein zu Hause, wo ich tun und lassen kann, was ICH will, aber ein Anruf brachte meine ganzen PlĂ€ne durcheinander. WĂ€hrend ich noch in gemĂŒtlichen Hausklamotten, ungeduscht und ungekĂ€mmt, meinen Obstsalat machen wollte, rief mich der Schuldirektor wegen meiner Großen an. Ihr geht es nicht gut, sie hat MagenkrĂ€mpfe und auch das GefĂŒhl immerzu brechen zu mĂŒssen, deshalb sollte ich sie abholen. Ich wechselte flott die Klamotten, zog eine  MĂŒtze ĂŒber die Haare und kaute auf dem Weg zu Gymmi einen Kaugummi, denn auch zum ZĂ€hneputzen bin ich nicht gekommen. Das Kind lag in der Schule kreidebleich auf einer Liege, deswegen packte ich sie einfach in den Wagen und brachte sie nach Hause.

Ich kam spĂ€ter zur Arbeit als geplant, aber zum GlĂŒck habe ich verstĂ€ndnisvolle Kollegen und ein krankes Kind ist nun mal ein krankes Kind, egal ob 6 oder 16. Als Ausgleich gab es im BĂŒro eine Überraschung fĂŒr mich. Ich habe eine Dankeschön-Karte und einen riesigen Blumenstrauß von einem Verehrer bekommen, welcher sich fĂŒr eine tolle Saison 2009 bedankte. Ich grĂŒbelte und rief einige VerdĂ€chtige an, bis ich endlich den richtigen „erwischt“ habe. Es war ein Kunde, wer sonst    😀
Die Geste hat mich wirklich außerordentlich gefreut, denn eine Anerkennug im Job tut immer gut    🙂

Carsten und ich haben uns am Freitag den Film „Gamer“ im Kino angesehen, aber ich glaube nicht, dass wir uns die DVD davon kaufen. Die KamerfĂŒhrung war zum Teil zu zappelig und ahmte grĂ¶ĂŸtenteils Computerspielbilder von Ego-Shooter nach. Daher wurden die Bewegeungen zu ruckelig, die Bilder wechselten sich zu rasant, um alles auf Anhieb erfassen zu können. Schade eigentlich, denn das Thema ist nicht schlecht und hĂ€tte aus meiner Sicht eine bessere Umsetzung verdient. Es geht im Grunde genommen darum, dass eine Möglichkeit entwickelt wurde, mit echten Menschen zu „spielen“, bzw. sie zu kontrollieren. Man erfĂ€hrt aber normalerweise nicht, wer denjenigen kontrolliert, es ist eben ein Spiel, nur dass man die wirklichen Menschen aus Fleisch und Blut als Spielfiguren benutzt, mit allen Konsequenzen …

Am Samstagvormittag zĂ€hlte ich von 8 bis 13 Uhr mit anderen Arbeitskollegen bei der Inventur unsere LagerbestĂ€nde. Den Nachmittag zuhause verbrachte ich zum Teil im Bett, weil ich so mĂŒde war, dass ich wirklich eine zusĂ€tzliche MĂŒtze Schlaf benötigte. Erst danach war ich fit fĂŒr 2 Stunden Russisch mit meinen Kinder und auch fĂŒr 2 Folgen „Fraggles“ mit der ganzen Familie.

Heute ist mehr oder weniger Familientag mit ausgedehnten Mahlzeiten und viel Zeit zum Reden bzw. Diskutieren. Zwischenzeitlich habe ich unsere Weihnachtsecke endgĂŒltig aufgelöst, HebrĂ€isch gelernt, die PlĂ€ne fĂŒr unsere Februarreise nach Andalusien verfeinert und natĂŒrlich nebenher ein wenig den Haushalt geschmissen, denn irgendwie klappt es bei mir nicht ganz so wie im Lied, er macht sich leider nicht von allein   🙁    🙂

Gleich spielen wir noch gemeinsam, es steht aber noch nicht fest was genau. Ich lasse mich ĂŒberraschen, was meine Lieben so aussuchen 😎



2010 05.
Jan.

Heute habe ich von meinem Schatz einen Link bekommen, ĂŒber den ich gegrinst und danach nur noch den Kopf geschĂŒttelt habe. 😀

Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich ein absoluter TeddybĂ€r-Fanatiker bin. Sie werden bei mir immer gut behandelt, hin und wieder mit der Hand in der Badewanne gewaschen und im Sommer trocknet ihr Fell immer auf den schönsten PlĂ€tzen in unserem Garten. Im Bett teilen sich 2 mittelgroße und 2 kleine BĂ€rlis ein eigenes Kissen. Die betagteren BĂ€ren aus meiner und Carstens Kinderzeit haben schöne ZuschauerplĂ€tze in unserem Fersehraum und dĂŒrfen natĂŒrlich aufgrund des Alters auch schon mal die Filme ĂŒber 18 schauen 😎 Alle haben Namen und einen eigenen Charakter.

Bei Reisen darf immer mindestens einer mit. Es hĂ€ngt aber davon ab, wie viel GepĂ€ck wir mitnehmen dĂŒrfen. Da sind die kleineren BĂ€rlis natĂŒrlich sehr praktisch 🙂

Heute habe ich erfahren, dass neuerdings Teddys auch alleine reisen können und dĂŒrfen! Die entsprechenden Reiseangebote, wohlgemerkt mit AI-Verpflegung 😀 ,  findet man hier:

http://www.happy-teddy-tours.de

Allerdings wo bliebe da der Familiensinn und unmittelbarer Austausch der Erlebnisse?! 😉 

Also werden wir auch weiterhin gemeinsam die Welt erkunden und nicht als EinzelkÀmpfer!

Aber vielleicht ist das Angebot fĂŒr BĂ€ren aus dem anderen Blog interessant? Diese haben immerhin große Flausen im Kopf, wenn man dem Blogschreiber glauben darf 🙂

Hier der Link zur witzigen und unternehmungslustigen BĂ€renseite:

http://baeren-im-garten.blogspot.com/

Und nun widme ich mich dem grĂ¶ĂŸten BĂ€r im Haus, denn ich möchte ihn nicht allein mit den vielen Arbeiten an unserem Italien-Bericht lassen! :herz:



2010 02.
Jan.

Das lange Wochenende ist eine wirklich tolle Sache! Man könnte sich glatt daran gewöhnen, sollte das aber im 2010 lieber lassen, da die meisten brĂŒckenbaufĂ€higen Feiertage auf die Wochenendtage fallen *seufz*. Was soll’s, so können wir wenigsens etwas Gutes fĂŒr das BSP tun.

Um so mehr geniesse ich die jetzten freien Tage. Carsten arbeitet fleissig an unserem Italienbereicht in Wort und Bild. Ich nutze die Zeit dafĂŒr, mich im Internet auszutoben und nebenher einige Rezepte aus meinem Fundus so zu schreiben, dass mein liebster Sysadmin sie ĂŒber kurz oder lang online stellen kann.

Heute trennten wir uns aber auch einmal von unseren elektronischen Freunden, denn es ist ein richtig fabelhaftes Winterwetter in Dresden angekommen. Es schneit schon seit Stunden und die Welt um uns herum sieht wie in „Drei HaselnĂŒssen fĂŒr Aschenbrödel“ aus. Jetzt kann ich ĂŒbrigens auch den Soundtrack dazu geniessen, denn mein Mann hat fĂŒr mich die entsprechenden CD besorgt *begeistertsei*.

Also, zurĂŒck zum Schnee. Wir gingen heute nahezu 2 Stunden durch den Zschonergrund, trafen dort einige Bekannte und Nachbarn, welche mit ihren Kindern die Schlittenkufen zum GlĂŒhen brachten, und genossen die traumhafte Winterlandschaft.

Die nicht so schöne Seite des dauerhaften Schneefalls liegt direkt vor unserem Haus: das kurze StĂŒck öffentlicher Fußweg. Es wĂ€re alles halb so schlimm, wenn nur unsere Nachbarn nicht so schneeschippefleißig wĂ€ren. Aber da wir ohnehin die komischen KĂ€uze der Siedlung sind, machen wir eben nur Dienst nach Vorschrift: frei nach dem Motto „Ab und zu, wenn es uns in den Kram passt“.

Am „tollsten“ fand ich heute beim Schneeschippen die Bemerkung einer Passantin: “ Es schneit doch sowieso weiter“. Ob sie diese Meinung auch in dem Fall vertreten wĂŒrde, wenn sie vor unserem Haus ausrutschen und Arm brechen wĂŒrde?   …



2010 01.
Jan.

Liebe Besucher und Leser,

ich wĂŒnsche allen ein wundervolles Jahr 2010.  Es ist nach dem chinesischen Horoskop das Jahr des weißen Tigers. Ich hoffe, dass das Tier uns allen viel GlĂŒck bringt.

Wir sind sehr schön reingerutscht, im Kreise guter Freunde. Es war keine laute Feier, dafĂŒr aber sehr persönliche und lustige. Das Buffet war so reichhaltig, dass wir das nicht mal in 2 Jahren geschafft haben, alles aufzuessen 😉  Das Neue Jahr haben wir mit Champagner begrĂŒĂŸt, es war fĂŒr mich eine neue Erfahrung, aber ich werde vermutlich doch eher bei dem vertrauten RotkĂ€ppchen-Sekt bleiben, falls keine weitere Flasche von dem teureren GetrĂ€nk geschenkt wird.

Dank einem vorbereiteten Fragebogen haben wir uns alle sehr ausfĂŒhrlich ĂŒber das inzwischen verflossene Jahr unterhalten, ĂŒber die freudigen Höhepunkte, aber auch ĂŒber die Niederlagen oder einfach Sachen, welche uns in den vergangenen 365 Tagen traurig gestimmt haben. Nachdem wir das Silvesterfeuerwerk ĂŒber der Stadt von einem tollen Aussichtspunkt, nĂ€mlich dem Balkon der Dachwohnung in der wir feierten, ausgiebig genossen und zusĂ€tzlich mit unseren Wunderkerzen die bösen Geister aus unserer Umgebung vertrieben haben, gingen wir direkt zum traditionellen „Guten Vorsatz“ ĂŒber.

Die beiden mitfeiernden PĂ€rchen haben sich nĂ€mlich vor Kurzem eine Wii bzw. Wii Fit zugelegt, daher konnten wir sofort mit dem persönlichen Fitnessprogramm 2010 beginnen 😀 . Wir hatten zusammen jede Menge Spaß, selbst als Carsten und ich beim Bowlen den letzten Platz nehmen mussten (hauptsĂ€chlich, weil ich nicht genug Punkte geholt habe). Erst um 3 Uhr haben wir angefangen unsere Sachen wieder zusammen zu packen. Etwa eine halbe Stunde spĂ€ter brachten wir ein PĂ€rchen nach Hause und kurz darauf landeten auch wir in unserem eigenen Bett.

Heute haben wir sogar etwas lĂ€nger geschalfen als sonst, aber trotz der kurzen Nacht saßen wir bereits um 11 Uhr am FrĂŒhstĂŒckstisch.

Nun beginnt fĂŒr uns einfach ein schönes langes Wochenende, bis am Sonntag unsere MĂ€dels wieder nach Hause kommen. Ich wasche inzwischen ganz fleißig die WĂ€sche, damit sie nach ihrer RĂŒckkehr genug Platz im Bulla, unserem WĂ€schesack, fĂŒr die bis dahin benutzten Klamotten haben.

Ein paar Silvesterbilder sind bei picasa zu finden:

http://picasaweb.google.de/nimkenjaKH/Silvester200910VstrechaNovogo2010Goda#



2009 27.
Dez.

Nun ist die ganze GeheimniskrÀmerei in Bezug auf die Geschenke und die Spannung, ob sie dem Beschenkten denn auch gefallen, vorbei.

Der Heiligabend mit den Kindern war wie immer eine schöne Zeit. Ich muss sagen, dass sowohl mein Mann als auch die beiden MĂ€dels mich diesmal richtig ĂŒberrascht haben und gerĂŒhrt war ich sowieso. FĂŒr mich war das im wahrsten Sinne des Wortes ein bĂ€riges Weihnachten. Meine Liebe zu dieser Tiergattung spiegelte sich in dem selbstgestalteten Kalender der Kinder, welche in der Adventszeit heimlich meine Bett-Teddys „entfĂŒhrt“ , in der Innenstadt einen Fotoshooting mit ihnen veranstalteten und die Bilder davon im Ganzjahreswandschmuck prĂ€sentierten, wieder. Aber auch mein Mann folgte dieser Spur und ĂŒberraschte mich mit einem riesigen Bilderrahmen, in welchen viele Tatzino-BĂ€rlis ihre Lebensweisheiten verkĂŒndeten (http://www.tatzino-shop.de/) und rundete die Reihe mit einer passenden Kuscheldecke und sogar mit dazugehörigen TaschentĂŒchern ab   😀

Die Kinder haben sich sehr ĂŒber die Fahrradgutscheine gefreut, so können sie im Januar ihren Wunschdrahtesel selber aussuchen. Vielleicht macht das Radfahren danach auch Andrea wesentlich mehr Spaß als jetzt. Wer sich einen Eindruck machen möchte, wie der Heiligabend bei uns gelaufen ist kann gern in unserem online-Fotoalbum bei picasa blĂ€ttern: http://picasaweb.google.de/nimkenjaKH/Weihnachten2009Rozhdestvo2009#

Vor dem Auspacken gab es aber auch den traditionellen Kartoffelsalat mit WĂŒrstchen und ein kleines Unterhaltungsprogramm von den Kindern, welche mit uns einen Buchstabierwettbewerb veranstalteten, „WĂŒrdest-du-lieber…“ spielten und uns die Zukunft vorausgesagt haben, wofĂŒr sie WĂŒrfel von Witch-Zeitschrift, eine Zauberkugel, unsere HĂ€nde und Teesatz nutzten. Es sieht fĂŒr uns im Jahr 2010 ganz gut aus, wenn man ihren Prophezeiungen glauben darf   🙂

Als alles ausgepackt war, packten die Kinder Sachen fĂŒr eine Woche zusammen und wir brachten sie zum Papa nach Miltitz. Sie werden wir nun erst im neuen Jahr zurĂŒckbekommen.

Am 1. Feiertag fuhren Carsten und ich nach Moritzburg, wo wir einen schönen Spaziergang um das Schloß und den halben Teich machten und diesen mit dem Besuch der Ausstellung „Drei HaselnĂŒsse fĂŒr Aschenbrödel“ abrundeten. Schön war’s! Die Ausstellung ist zwar nicht besonders groß, aber liebevoll gemacht, mit vielen Infos ĂŒber die Entstehung des Kultfilms, ĂŒber die Schauspieler und allem was dazu gehörte. Man konnte die Kleider und einige RequisitenstĂŒcke bewundern und staunen, dass der Streifen schon so alt ist! Man hat ihn nĂ€mlich 1972/73 gedreht und ab 1974 zog das schöne WintermĂ€rchen in die Herzen der großen Fangemeinde ein. FĂŒr viele von uns ist Weihnachten ohne diesen Film doch unvorstellbar, oder?

Nach dem wir genug in Erinnerungen geschwelgt haben, widmeten Carsten und ich uns der Zukunft und schauten in der UCI-Kinowelt den neuen Streifen von James Cameron an: „Avatar – Aufbruch nach Pandora“. Sagen wir es so, nicht die ausgefallene Geschichte und nicht die geistreichen Dialoge machen diesen Film sehenswert, es sind die Bilder, welche in 3D absolut genial wirken und den Zuschauer glauben lassen, dass man selber fast dabei ist. Nach 160 Minuten in fremden Welten bekamen wir Hunger und fuhren zum Dresdner Fischrestaurant „Hein MĂŒck – Gastmahl des Meeres“, wo wir uns eine große Fischplatte gegönnt haben. Mit prall gefĂŒlltem Bauch landeten wir in den eigenen vier WĂ€nden wie erwartet im TV-Zimmer, wo man natĂŒrlich im Fernsehen einen typischen Weihnachtsfilm ausgestrahlt hat – „Mission Impossible III“. Die erste Werbepause nach nicht mal 10 Minuten hat uns aber so sehr empört, dass wir einfach unsere DVD mit dem gleichen Film in den Player einlegten und die Geschichte ohne störenden Unterbrechnungen angesehen haben.

Am 2. Weihnachtstag haben wir uns fast gemĂ€ĂŸ deutscher Tradition benommen, denn unsere GĂ€ste hĂ€tten rein theoretisch auch unsere Eltern sein können, zumindest vom Alter her. Zum GlĂŒck, nur wenn man die Zahlen nimmt, den geistig und körperlich sind sie nach wie vor richtig fit. GĂŒnter und Barbara haben 3 Wochen auf Neuseeland und 1 Woche auf Rorotonga verbracht und wir waren natĂŒrlich sehr auf ihre Reisegeschichten gespannt. Zum Essen gab es Ente, KlĂ¶ĂŸe und Rotkohl, gemacht von meiner Meisterhand. 😎  Die gute Unterhaltung und Rotwein machten diesen Tag schlicht und einfach toll!

Summa summarum –  es war ein richtig schönes Weihnachtsfest!



2009 10.
Dez.

Wer kennt das nicht? Kaum ist der  Totensonntag vorbei, schon hĂ€ufen sich die die Weihnachtsfeierntermine im Familienplaner. Dieses Jahr ist es bei uns vergleichsweise harmlos, da die Kinder inzwischen weder woanders betreut werden noch in irgendwelchen Vereinen ihre Freizeit vertrödeln   😉 .

Bei uns gibt es nur eine Person im Haus, welche noch dem Vereinsalltag die Treue hÀlt: Carsten. Gelegentlich schafft er es zum Badmintontraining, hin und wieder zu manch einem Turnier, aber bei den Vorstandsitzungen ist er immer dabei. So viel Engagement von ihm und so viel Toleranz bei mir wird jÀhrlich mit einer Weihnachtsfeier im Kreise der anderen Vorstandsmitglieder belohnt.

So auch gestern. Wir holten unterwegs noch drei weitere Feierlustige ab und kamen ĂŒberpĂŒnktlich zu unserem diesjĂ€hrigen Veranstaltungsort, das Gut Pesterwitz. Familie Folde leistet dort ganze Arbeit und das ist als Lob gemeint! Umweltgerecht werden Äpfel, Birnen, Kirschen, Quitten und Erdbeeren angebaut und verarbeitet. Vieles davon wird im hofeigenen Laden verkauft. Die Weintrauben fehlen im Sortiment natĂŒrlich auch nicht und was daraus gemacht wird muss man nicht lange raten –> Wein. Deswegen hatten wir auch eine Weinvorkostung mit dem netten und auskunfsbereiten Herrn Folde gemacht. Ich war bislang den sĂ€chsischen Weinen gegenĂŒber recht skeptisch, Federweißen ausgenommen. 😎

Gestern abends wurde ich aber eines Besseren belehrt. Wir probierten Weiß-, RosĂ©- und Rotwein und jeder schmeckte wirklich gut! Dazu gab es leckeres Essen in dem gemĂŒtlich hergerichteten Schafstall und die gut gelaunte Gesellschaft rundete das Ganze perfekt ab. Erst um etwa 23:30 gingen auch wir, diesmal als die absolut letzten GĂ€ste. Wir brachten unsere Begleiter nach Hause und bewegten auch uns in die Richtung der heimischen Betten und Kissen.

Es war wirklich toll, nur das Aufstehen heute frĂŒh gefiel mir nicht so recht, denn knappe 6 Stunden Schlaf empfand ich dann doch nicht ausreichend genug, um meine Schönheit zu bewahren   😀