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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2009 03.
Nov.

Nicht nur Menschen suchen im Herbst die Gesellschaft der anderen, um nicht völlig vereinsamt in der Dunkelheit zu hocken. Inzwischen beobachte ich verstärkt, dass auch Straßenbahnen etwas gegen die Einsamkeit tun. Wenn man gut aufpasst, dann stellt man fest, dass zumindest in Dresden jetzt 2-3 Bahnen dicht hintereinener hergefahren ankommen. Ihre beliebtesten Sammelplätzchen sind, wie ich heute auf dem Weg von Wirbelsäulengymnastik nach Hause feststellte, vor Ampeln. Vor allen Dingen vor den Ampeln, wo Mensch mit Auto nach links abbiegen muss und dabei die Gleise überqueren sollte.

Aber auch die nicht sonderlich breiten Wege mit einem mittleren Gleisbett und zugeparkten Pflasterstraßen nehmen die gelben Elektrowagen gern als Einladung zum Entspannen an. Ein Vorbeimogeln ist dort selbstverständlich nicht möglich. Und auch dort sind sie selten allein anzutreffen.

Ich werde das Verhalten der Straßenbahnen über einen längeren Zeitraum beobachten, versprochen 😉

Um die lange Weile bis zum einem ausführlichen Bericht darüber zu verkürzen, kann ich gern wieder zu einer Auswahl der Bilder von unseren Freitagsparty einladen. Es sind auf jeden Fall jede Menge alberne Bilder dabei :engel:

http://picasaweb.google.de/nimkenjaKH/FeierImZschonergrundbad



2009 02.
Nov.

Das Wochenende war diesmal (gefühlt) noch kürzer als sonst. Es war einfach übervoll mit schönen Ereignissen. Seltsamerweise drehte sich in den vergangenen Tagen nahezu alles entweder um Kürbisse oder Wanderungen.

Freitagabend waren wir bei einer Fete. Kerstin feierte 10 Jahre ihrer beruflichen Selbständigkeit und wir verbrachten einen lustigen Abend in einer sehr netten Gesellschaft: ihrer Familie und ihren Freunden. Auch unsere Kinder zeigten sich von der guten Seite, dabei zog sich die Veranstaltung bis Mitternacht. Bei diesem Ereignis kann man das Etikett „Wanderung“ verwenden. Kerstin hat nämlich für alle Gäste eine Präsentation vorbereitet und Rucksäcke mit passenden Utensilien für jeden gepackt. Sie betrachtete die vergangenen Jahre als eine Wanderung und wir, ihre Gäste, bekamen an der passenden Stelle der Erzählung einen Hinweis in die Rucksäcke zu greifen und das Eine oder das Andere an Tageslicht zu befördern. Als sie schwer zu knabbern hatte, packten wir eine Packung Sesamsticks aus, bei der Durststrecke holten wir leere Wasserflaschen heraus und da wir sie nie im Regen haben stehen gelassen, konnten wir als Belohnung dafür Regencapes herausfischen.

Samstag war Halloween. Unsere Kinder sind selber schon nicht mehr bereit, durch die Gegend zu stapfen und mit dem Spruch „Süßes oder Saures“ Süßigkeiten zu sammeln. Es gibt aber jede Menge Nachwuchs um uns herum. Daher zündete ich beim Einbruch der Dunkelheit einen Teelicht an, stellte einen Keramikkürbis dazu, klebte ein WiCo-Kürbis an die Glasscheibe der Haustür und deponierte eine große Schüssel mit Süßem aller Art in den Flur. Was glaubt ihr, wie viele Hexen, Zauberer und Gespenster unserem Lockruf folgten! Dieser Tag bekommt daher bei mir das Etikett „Kürbis“.

Der Sonntag vereinte endlich beide Begriffe. Erst wanderten wir ca. 4 Stunden mit Günter durch den Liebethaler Grund (bei Pirna). Wir hatten Glück mit dem Wetter, da es zwar kühl, neblig und auf den Feldern auch recht windig war, aber dennoch die Sonne von einem blauen Himmel schien und außerdem die Bäume noch jede Menge buntgefärbten Blätter zur Schau stellten. Nach dem fabelhaften Wanderausflug wurden wir noch von Barbara, Günters Frau, mit einer superleckeren Kürbissuppe verwöhnt. Ich muss allerdings gestehen, dass es bei ihr nicht nur die Suppe gab, sondern Carsten und ich abends wieder mal gut gemästet aus ihrem Haus verschwanden. Die Mittagsverköstigung unserer Mädels an diesem Tag war leider nur eine Tütensuppe aus Tomaten mit Reis, da ihr Herz weder fürs Wandern, noch für die Kürbissuppen schlägt … sie bleiben einfach zuhause.



2009 27.
Okt.

Am Wochenende haben wir alle mal wieder ganz brav unsere Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Als Konsequenz daraus folgte: Es wird relativ früh dunkel. Noch schaffe ich gerade so im Halbdunkeln nach der Arbeit nach Hause zu kommen, aber ich weiss, dass sich auch dieser Zustand bald ändern wird.

Unter diesen Umständen kann man wirklich ganz leicht depressiv und aggresiv werden. Aber es gibt auch wirksame, ganz einfache Mittel dagegen.

Es geht wie immer um das Geben und das Nehmen. Man nehme ein nettes Lächeln, ein freundliches Nicken, einen rücksichtsvollen Verkehrsteilnehmer, ein Essen im Kreis der Lieben, eine witzige Gegebenheit, ein schönes Lied im Radio auf dem Weg nach Hause nicht einfach als selbstverständlich hin. Man gebe an die Umgebung ein nettes Wort, ein herzliches Lächeln, ein ernst gemeintes Lob und etliche kleine freundliche Gesten.

Speziell bei mir waren es heute: eine amüsante Nachricht auf dem AB meiner Kollegin; mein Mann, welcher sofort aus dem Haus lief als ich mit dem Wagen vorm Haus anhielt und alle Einkäufe ausräumte und im Nieselregen nach Hause trug; CD mit den Liedern von Tony Braxton im Auto; ein kurzes, aber witziges Abendessen mit meiner Familie; eine liebe Freundin, welche heute als Gast bei der Wirbelsäulengymnastik erschien und mit welcher man immer so schön reden kann. Unter solchen Umständen kann mir auch die frühe Dunkelheit und der Nieselregen nichts anhaben. 😎



2009 25.
Okt.

Nun ist die schöne, uneingeschränkte Familienzeit vorerst vorbei. Morgen beginnt für alle OLCAs wieder der Alltag mit Schule, Arbeit und jeder Menge diverser Termine.

Die Woche mit meinen Lieben hat mir wirklich gut getan. Es ist schön, wenn man auch nette Sachen des Lebens ohne zu hetzen erleben kann. Wir haben die vergangenen Tage nicht nur fürs Ausschlafen und lange Mahlzeiten genutzt. Ein Tag Bummeln in der Dresdner Innenstadt war dabei, ein Besuch im DDR-Museum in Radebeul und ein gelassener Rundgang durch die Galerie „Alte Meister“ (nur Andrea und ich). Jede Menge DVDs von Klamauk made by Zucker, Abrahams und Zucker bis zu den nachdenklich stimmenden „The Day After Tomorrow“ und des Dokufilms „Home“ wurden zusammen gesehen. Auch etliche Spielrunden von Bowlen bis aus der Dresdner Stadtbibliotek ausgeliehenen „Tabu“, „Trivial Pursuit“ (ganz modern mit DVD) und „Genial daneben“ haben uns viel Spaß bereitet.

Essenstechnisch, zumindest in Bezug auf die verfügbaren Fast-Food-Möglichkeiten in Dresden sind wir nun auf dem neusten Stand. Zu den traditionellen Besuchen bei McDonalds, BurgerKing und Subway gesellten sich nun auch eine KFC-Mahlzeit und eine Runde Starbucks-Kaffee. Aber auch der Auftakt bei der MongBar mit Sushi und Gegrilltem aller Art war toll (abgesehen von dem von mir zerdepperten Glas  :erroeten: ).

Wir haben allerdings nicht nur gefaulenzt. In den Tagen schafften wir nebenher das Bett von Carsten und mir rückentauglicher zu machen, Stephanie hat Freundschaft mit meiner Nähmaschine geschlossen, man hat die zu klein gewordenen Sachen aussortiert und auch unser beeindruckend großer, aber kaum genutzter Serverschrank im Keller ist jetzt aufgrund der technischen Umstrukturierung in der Casa OLCA endgültig verschwunden.

Kurz zusammengefasst:  es war ein toller Familienurlaub! Ein paar Bilder aus der Zeit können interessierte Leser in meinem Album bei Picasa anschauen http://picasaweb.google.de/nimkenjakh



2009 21.
Okt.

Nachdem wir in den letzten Tagen einige Sprünge in der Zeit zusammen mit Marty McFly und Emmet Brown von der immer noch aktuellen und faszinierenden Filmtrilogie „Zurück in die Zukunft“ unternommen haben, wagten auch wir einen Sprung durch die Epochen.

Heute machten wir zusammen mit den Mädels eine Zeitreise in die DDR. Es ist vielleicht erstaunlich, aber  in unserem Haus gibt es keine Person, welche die DDR richtig kennenlernen konnte. Die Kinder sind in den Neunzigern geboren und ich kam auch schon nach der Wende nach Deutschland (im Jahre 1992). Nur Carsten hat als Einziger ein wenig von dem Regime östlich seiner Heimat mitbekommen, als er mit anderen Reisenden der Jugendgruppe die Transitstrecke passierte, um das Ziel Berlin zu erreichen.

Daher sind wir froh, dass es seit 2006 eine Möglichkeit in der Nähe von Dresden, nämlich in Radebeul, gibt, sich das Leben in der DDR in einem Museum anzusehen. Man findet in der Ausstellung, welche auf 4 Etagen eines großen Gebäudes Platz gefunden hat, nicht nur die Alltagsgegenstände sondern auch die poltischen Informationen von der Entstehung der Deutschen Demokratischen Republik bis zu ihren letzten Tagen. Man bekommt dort übrigens keine Eintrittskarte, sonder ein „Visum für Bürger der Bundesrepublik Deutschland“. Das Visum gilt für einen Tagesaufenthalt in „Kreisen laut Berechtigungsschein“ – welchen wir allerdings nicht bekommen haben   🙂

Die Kinder waren nach dem Durchgang durch unterschiedliche Bereiche vor allen Dingen über den Satz verblüfft, welcher sowohl Carsten als auch mir herausrutschte: „Das hatten wir auch!“ oder etwas modifiziert: „Das kenne ich von meiner Oma“ (Carsten) oder „So etwas ähnliches von der Funktion, nur etwas anders gestaltet, hatten wir ebenfalls“ (mein Spruch). So groß waren also die Unterschiede zwischen West, Ost und Noch-Östlicher offensichtlich doch nicht gewesen.

Außerdem habe ich eine Chance für die gute Tat des Tages genutzt und dem Museum zwei original verpackten Stücke „Novum Universalreiniger“ geschenkt. Das hatte ich schon vor Jahren als „Erbe“ von Uwes Oma bekommen und seitdem bei uns im Schrank deponiert. Nun schmücken die beiden seifenähnlichen Reiniger die Regale des nachgebauten „Konsum“ im Radebeuler Museum.

Wer mehr über das Museum erfahren möchte kann gern einen Blick auf die Homepage http://www.ddr-museum-dresden.de werfen.



2009 13.
Okt.

Eigentlich habe ich Anfang des Jahres, nachdem wir alle Ferien mit dem Vater meiner Kinder abgesprochen haben, gedacht, dass diese Woche sturmfrei sein wird. Aber leider ist er beruflich verhindert, so bleiben die Kinder auch diese Woche bei uns zu Hause. So wird in Casa OLCA auf jeden Fall mehr Leben in der Bude sein, da die Girls abends, nachdem sie morgens bis in die Puppen pennen können, noch lange Zeit  munter, mittleiungsfreudig und schmusebedürftig sind.

Gestern haben wir z.B. nach einem langen Abendessen, wo wir uns über die Erlebnisse am Wochenende ausgetauscht und schon die Pläne für die nächste Woche (alle OLCAs haben dann frei), konkretisiert haben, uns zusammen auf die Couch gepflanzt und „Die Maske des Zorro“ angesehen. Carsten meinte zum Schluß, dass dieser Film der schlechteste aller Zorro-Streifen sei, aber Mädels und ich könnten nur sagen, dass es der einzige ist, welchen wir je gesehen haben. Es war eine nette Unterhaltung, aber ich werde mir eine DVD davon doch nicht kaufen.

Bin gespannt, was die Mädels sich heute zum Mittagessen organisieren. Zur Auswahl stehen: Tütensuppen, TK-Pizza, Nudeln oder Reis mit Ketchup. Also all die Gerichte, die sie gern mögen, welche aber bei Carsten und mir keine Begeisterung hervorrufen. Bis auf die Pizza vielleicht.

Aber noch schlafen sie und ich flitze unter die Dusche, denn heute muss ich pünktlich nach der Arbeit zu Hause sein, um meine Sporttasche zu schnappen und meiner Wirbelsäule eine Stunde Bewegung zu gönnen.



2009 07.
Okt.

Ja, es geht mal wieder um die Zeit 🙂

Gerade die letzte Woche war übervoll mit den diversen Terminen. Am Wochenende waren die Mädels bei uns, da hat man die Minuten und Sekunden lieber in sie investiert statt am Computer. Mein Italienbericht steckt noch in den Babyschuhen, ich bin irgendwo bei Tag 5 angekommen. Abends habe ich inzwischen mal wieder mehr Lust lieber mit meinem Mann eine DVD anzugucken statt am Rechner zu sitzen. Es wird ja schon viel eher dunkel. In den letzten Wochen habe ich allerdings auf der Fahrt vom Hebräisch oder vom Sport ( beides in der Neustadt, auf der anderen Elbseite, so dass ich über die Brücke fahren muss) beim Überqueren der Elbe die märchenhafte Skyline von Dresden während der sogenannten „blauen Stunde“ genossen. Aber schon gestern war es eher eine Mischung aus Blau und Schwarz, mehr dunkel als blau. Vermutlich werde ich in der nächsten Woche die Umrisse von Schloß, Hofkirche und anderen Gebäuden schon mit dem tiefschwarzen Hintergrund zur Gesicht bekommen.

Ab Montag beginnen schon die Herbstferien. Die Kinder werden einige Tage beim Papa verbringen. Aber für die zweite Woche haben Carsten und ich uns Urlaub genommen und unsere Liste an Wünschen für die Unternehmungen reicht schon für 6 Wochen Sommerferien. Wir werden kombinieren müssen und ein paar Ideen für die nächsten freien Tage aufheben 😉



2009 30.
Sep.

…trägt diesen Namen inzwischen etwas zu Unrecht. Denn heute erinnerte es mich an den Todestag meines Vaters.

Er ist vor zwei Jahren eingeschlafen, nachdem der Hautkrebs ihn besiegt hat. Ich schätze, dass ich heute nicht sonderlich konzentriert bei allem sein werde, was ich tun muss, denn natürlich geht mir Einiges durch den Kopf, was ihn betrifft.

Es mag seltsam klingen, aber er hat in meinem Leben eine wichtigere Rolle gespielt als meine Mutter. Mit ihm habe ich die Zeit bis zur Einschulung verbracht, denn meine Eltern wollten nicht, dass ich in einen Kindergarten gehe. Ich erinnere mich an viele kleine Momente, welche wie einzelne Puzzelteile in meinem Kopf abgelegt sind. Für manch eine Tat schäme ich ich mich noch heute vor ihm, aber die überwiegende Mehrheit zeigt mir immer wieder, dass ich mit ihm eine wirklich glückliche Kindheit voller Liebe, aber auch Konsequenz verbracht habe.

Jetzt, nach zwei Jahren weiss ich auch, dass er der Kern der Familie war, welcher alles im Stillen organisiert hat, alles, was für ein friedliches Miteinander nötig war. Diese Rolle konnte meine Mutter leider nicht übernehmen, daher entwickelte sich jetzt das Leben meiner Verwandschaft in der Ukraine in eine Richtung, welche man nicht mehr als normales Familienleben bezeichnen kann. Es ist schwer zu beschreiben, da mich das sehr betrifft, aber ich wünschte, es wäre so geblieben wie es zu den Zeiten war als mein Vater noch lebte.

Ich werde heute Abend meine Schwägerin Walja anrufen und mit ihr ein paar Erinnerungen an ihn austauschen. Trotz, dass sie keine Blutsverwandte von ihm und von mir ist, scheint sie derzeit die einzige Person zu sein, welche ihn genau so im Gedächtnis behält, wie ich es auch tu …



2009 29.
Sep.

Naja, eigentlich passiert es in der letzten Zeit öfter, dass wir arbeiten und seltener, dass wir uns entspannen. Wir haben uns alle reichlich mit Nachmittagsterminen eingedeckt, um uns weiter zu bilden oder in Form zu halten, da kommt man nicht immer zur Ruhe.

Das Ergebnis daraus: Am Samstag, beim strahlenden Sonnenschein und an einem kinderfreien Wochenende haben Carsten und ich Rasen gemäht, 2 Ladungen Wäsche sauber gemacht und draußen aufgehangen, neue DECT-Telefone bei MediaMarkt besorgt, Mittagessen gekocht und vernichtet – danach wollten wir uns nur ein kleines Mittagsschläfchen gönnen … am Ende sind es 3 Stunden geworden! Um 6 Uhr abends bin ich aufgesprungen, um die Wäsche abzunehmen, bevor die Sonne untergeht und alle trockenen Sachen wieder klamm werden.

Ich hoffe, es wird im Oktober schon ein wenig besser, da wir eine Woche Urlaub haben und ab November kann ich zwei Nachmittagstermine auf einen Tag legen und so einen freien Abend gewinnen.

Sollte noch jemand sagen, dass Familien ihre Zeiten nicht managen und ihre Termine nicht optimieren können!



2009 21.
Sep.

Dank meinem Schatz war das Wochenende überfüllt mit vielen schönen Erlebnissen. Das Wetter war ebenfalls fantastisch und die Laune in Casa OLCA passte perfekt zu den sonnigen Frühherbsttagen.

Der Grund für solche fröhlichen Tage war Carstens Geburtstag. Er hat nun die halbe Strecke zwischen 30 und 40 geschafft und das haben wir natürlich gebührend gefeiert.

Freitagabend, an seinem eigentlichen Festtag, gingen wir nach vorherigen Abstimmung in der Familie zu „Maxi-Mahl“ essen. Es hat wie immer richtig gut geschmeckt und das wir satt wurden versteht sich bei den Portionsgrößen, welche der Name verspricht, von selbst. Danach gingen wir ins Kino, um uns Abenteuer von Carl Fredricksen und Russel aus dem neuen Pixar-Trickfilm „Oben“ in 3D anzusehen. Pixar hat uns noch nie enttäuscht und so verließen wir auch diesmal hochvergnügt den Kinosaal.

Samstagvormittag verbrachten wir, nachdem Mädels und ich mit einem kleinen Programm Carsten die Geschenke überreicht haben, alle mit Kochen und Saubermachen, denn Nachmittag und Abend gehörten einer gemütlichen Freunderunde. Wir haben uns nicht nur auf die Verdienste des Geburtstagskundes konzentriert, sondern schon im Vorfeld gebeten, dass Leute ihre Urlaubsbilder mitbringen. So reisten wir auf der Couch sitzend nach Österreich, an die Ostseeküste, auf Fuerteventura und ließen unseren eigenen Urlaub in Italien Revue passieren. Es war schon weit nach 1 Uhr nachts als wir nach dem Aufräumen ins Bett fielen.

Sonntagfrüh hatten meine Mädels nach dem Frühstück ihre 2 Stunden Russisch bekommen und ab 15 Uhr hatten sie sturmfreie Bude. Wir gingen mit einem befreundeten Pärchen zum Weinfest nach Radebeul, denn es ist die beste Zeit für ein Gläschen Federweißen gewesen.

Aber nun geht es zurück zum Alltag und ich muss ganz flott unter die Dusche hüpfen, um alles rechtzeitig zu schaffen.   🙂