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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2009 16.
Aug.

Prolog

An einem Sonntag, kurz vor unserem Urlaub, klingelte zwischen 8 und 9 Uhr morgens das Telefon. Es war eine ganz liebe Person am anderen Ende, von welcher ich schon sehr lange nichts mehr gehört habe. Man hat uns doch noch in den vergangenen paar Jahren gut in Erinnerung behalten und es wäre wirklich wunderbar, wenn wir uns einfach mal wieder treffen könnten. Natürlich machten wir kurzerhand einen Termin für nach unserem Urlaub aus.

Geschichte

Der ausgemachte Termin war gestern. Ich fegte wie üblich ein wenig durch mein Haus, welches ohnehin eine Putzwahnsinnige schon seit geraumer Zeit gebraucht hätte. Danach rührte ich auf der Schnelle einen Mousse au Chocolat zusammen (die kleinen Hilfen aus dem Supermarkt sind dabei echt unentbehrlich!), habe einen Pflaumenkuchen nach einem neuen Rezept gebacken, taute Windbeutelchen auf, arrangierte einen Obstteller und war schon eine Stunde vor der geplanten Ankunft um 15:00 Uhr mit Allem fertig. Mein lieber Mann stellte die Gartenmöbel auf der Terrasse auf und spannte unser Sonnensegel darüber, denn das Wetter war einfach traumhaft sommerlich. Ich überbrückte die verbliebene Zeit mit Hape Kerkeling auf dem Jakobsweg und verlor dabei ein wenig die Zeit aus den Augen.

Als ich auf die Uhr blickte waren unsere angekündigten Besucher schon seit 45 Minuten überfällg. Ok, es sind keine Deutschen, aber der Zeitraum war dann doch etwas zu groß. Ich rief an, um zu wissen, wann wir denn mit der Ankunft rechnen können und hoffte insgeheim, dass keiner ans Telefon zu Hause gehen würde, da sie schon unterwegs sind. Aber es ging jemand ans Telefon und geriet nach meiner harmlosen Frage, wann wir denn mit ihnen rechnen können, arg ins Stocken. Diese Phase wechselte ganz rasch in eine Enschuldigungswelle. Man hat den Termin zwar aufgeschrieben, aber ausgerechnet im Kalender schon seit Tagen nicht mehr nachgesehen. Man ist aber dennoch kein Unmensch und so verabredeten wir uns zum Grillen statt zum Kaffeetrinken.

Ich stockte im nahegelegenen NETTO noch ganz flott unsere Fleischvorräte auf (habe ich es je erwähnt, dass ich allen Verkäuferinnen, welche samstags arbeiten gehen müssen, unendlich dankbar bin?) und wanderte danach auf unserer Terrasse mit Hape weitere Stunden durch Spanien.

Epilog

Um19 Uhr waren die Gäste wie vereinbart da und beglichen ihre Schuld mit einer Flasche Wein, einer Schachtel Pralinen und einem wunderschönen entspannten Abend mit ungezwungener Unterhaltung sowie gutem Hunger (da freut sich doch Gastgeberinherz!). Nur den Kuchen konnte ich ihnen nicht mehr andrehen – die Bäuche waren zu gut mit Grillzeug gefüllt.

Und die Moral von der Geschicht‘ ?

Es geht nichts über einen Familienplaner in der Küche und einen verantwortungsvollen Mann im Hause, welcher uns OLCAs immer wieder strietzt den Kalender a) ordentlich zu pflegen und b) mindestens einmal täglich den aktuellen Tag und ein paar nachfolgende anzugucken!



2009 12.
Aug.

Seit gestern gibt es in Andreas und meinem Leben jeweils etwas Neues, etwas, was man für die Schönheit und bessere Gesundheit auf sich nimmt.

Ich habe zum ersten Mal am Reha-Sport teilgenommen. Mir hat es gut gefallen. Der Kurs läuft zwar unter dem Namen „Wirbelsäulengymnastik“, dient aber der Kräftigung des ganzen Körpers. Es wird keine große, schweißtreibende Leistung abverlangt und ein Muskelkater ist heute auch ausgeblieben, aber ich spüre in meinem Körper neue Muskeln und man läuft automatisch mit einem geraderen Rücken. Ich hoffe außerdem sehr, dass diese regelmäßige Dienstagssportstunde mir hilft, ein paar Kalorien zu verbrennen und meinen etwas schlappen Körper zu straffen.

Bei Andrea ist die Veränderung für jeden Außenstehenden gut sichtbar. Nachdem wir den JoJo-Effekt bei der vorherigen Behandlung durch den Kieferorthopäden erlebt haben, fiel die Entscheidung  jetzt doch noch darauf, eine feste Zahnspange in den Mund meiner armen 16-jährigen zu integrieren. Sie trägt ihren unerwünschten Zahnschmuck mit Fassung und Humor und hofft nun, dass sie die Brackets vielleicht schon nach einem Jahr, spätestens aber vor dem Abiball in 2 Jahren loswerden kann.



2009 09.
Aug.

Ich habe heute einige Stunden damit verbracht, erneut unsere Italienfotosammlung durchzugehen. Jetzt habe ich einige Bilder in meinem Fotoalbum bei picasa reingestellt und alle neugierigen Nasen können nun den ersten Eindruck bekommen, was wir in den 2 Urlaubswochen gemacht haben. Es ist nur eine relativ kleine Sammlung, man möchte sich ein paar optische Leckerbissen schließlich auch für den künftigen Reisebericht aufheben, nicht wahr?

Hier ist der Link zu den Bildern

http://picasaweb.google.de/nimkenjaKH/UrlaubAmGardasee2009#

Meine Haut an dem lädierten Unterarm wächst langsam nach, zumindest habe ich seit heute dort eine Kruste und kann mich sogar inzwischen vorsichtig abstützen. Aber als ob ich von den Wunden nicht genug hätte! Da heute ein genialer Sommertag ist, habe ich meine Pflichten als Gärtnerin wahr genommen und Rosen runtergeschnitten. Wie meine Hände und Arme aussehen kann man sich doch ganz gewiss sehr gut vorstellen, oder!?

Stephanie hat dafür heute die Küche übernommen und mit Hilfe von Maggi Fix (was auch ich hin und wieder gerne nutze) eine Lasagne für uns gemacht. Was soll ich sagen: Sie hat genau so gut geschmeckt wie meine. Die Kleine wird langsam wirklich selbständig und überlebensfähig! 

Sie hat allerdings nicht so eine blühende Phantasie wie ihre große Schwester. Gestern Abend haben wir zusammen den Film „The Sixth Sense“ mit Bruce Willis angesehen. Danach schlief Stephanie wie ein Stein, wogegen Andrea eher einen sehr leichten Schlaf bekommen hat. Aber auch ihr gefiel der Film wirklich gut.



2009 08.
Aug.

Der gestrige Abend war einfach toll! Ich habe nach der Arbeit Elli (der dritte Teenager im Italienurlaub) und Kerstin (ihre Mama) zu Hause abgeholt und zu uns gefahren. Dort warteten auf dem Tisch schon die aufgewärmte, am Tag zuvor gekochte Käse-Lauch-Suppe und im Fernsehraum eine Auswahl von 520 Urlaubsbildern, von Carsten absolut liebevoll als Präsentation aufbereitet, nachdem wir gemeinsam diese aus 2.800 Aufnahmen ausgesucht haben.

Dank einer Neuerwerbung meines Mannes konnten wir die Fotos ganz gemütlich auf der Couch am großen Fernsehbildschirm ansehen. An der richtigen Stelle der Präsentation holten wir auch unser Lieblings-Italiendrink „Lemoncino“ aus dem Kühlrucksack, dabei hatten wir auch schon ohne Alkohol enorm viel Spaß bei der Bilderbetrachtung. Zum Abschluß bekamen die beiden eine DVD mit allen Bildern dieses Urlaubs und wurden von uns nach Hause gebracht.

Heute wollte ich endlich ein altes Versprechen einlösen und mit Stephanie ein wenig Fahrrad am Elbradweg fahren. Beim Aufpumpen meines Drahtesels stellten wir aber entsetzt fest, dass ich im Hinterrad ein Loch habe und die Luft sogar gut hörbar und mit einem Wahnsinnstempo entwich. Ich entschied mich dann mit Carstens Rad zu fahren. Dafür musste mein Schatz es nur noch aufpumpen und den Sattel tiefer stellen. Ich weiss warum ich diesen Mann so liebe! Er hat alles ohne Murren gemacht und wir fuhren los.

Erst besorgten wir Vulkanisierungskleber für mein Damenfahrrad, wo ich wesentlich komfortabler und eleganter meinen Allerwertesten auf den Sattel schwingen kann und danach wechselten wir auf den Elbradweg. In einer knappen halben Stunde waren mein Kind und ich schon in der Innenstadt. Auf der anderen, Neustädter, Elbseite ging es dann zurück Richtung Heimat. Alles lief wunderbar, aber man hätte vielleicht die Zeichen, sprich Anfangsschwierigkeiten, doch ernster nehmen sollen. Das Schicksal schlug nämlich noch unerwartet zu und zwar auf dem Stück Weg, wo man als Erwachsener auf der Straße fahren sollte und die Straßenbahnschienen den Asphalt beherrschten. Carstens Räder sind schmaler als meine und beim Überqueren der Schienen bin ich mit dem Hinterrad in die Furche reingekommen, was wie erwartet zu einem Sturz führte. Aber ich hatte mal wieder Glück im Unglück, denn sowohl das Fahhrad als auch ich haben nur kleine Blessuren vorzuweisen. Mein linker Unterarm hat etwas von der obersten Hautschicht verloren und das Vorderrad stand nicht mehr 100%-ig gerade, aber inzwischen ist das mechanische Problem wieder behoben und meine Abschürfungen werden bestimmt auch früher oder später heilen.

Nach dem Mittagessen ruhten wir uns körperlich aus und sahen uns die Geschichte von Harry Potter und dem Halbblutprinzen-Geheimnis im Kino an. Derzeit machen die Mädels einen Gemüsesalat in der Küche und ich darf im Wohnzimmer sitzen, meinen linken Fuß mit einer Kühlpackung ausgestattet hochlegen und den Kurzbericht über unser Leben in den letzten zwei Tagen verfassen.



2009 02.
Aug.

Die zwei Wochen Sommer, Sonne, Urlaub mit vielen Eindrücken und lustigen Tagen mit 3 Teenagern in Italien sind jetzt vorbei.

Es war eine ausgesprochen schöne Zeit, wir haben wie üblich wahnsinnig viele Bilder gemacht. Besonders viele Aufnahmen entstanden erstaunlicherweise wenn ich die Kamera in meiner Hand(tasche) hatte. Aber es gab einfach viel zu viele schöne Motive: Riva del Garda, Rovereto, Torbole sul Garda, Malcesine, Sirmione, Arco, Venedig, Verona, Gardasee, Tennosee, Ledrosee … dazu noch 3 Mädels, welche sich so benommen haben, wie es in einem Handbuch für weibliche Teenager steht. Da kommen die interessantesten Kombinationen zustande, wenn man im richtigen Augenblick auf das Knöpfchen drücken kann.

Die Koffer sind bereits ausgepackt, die erste Ladung Wäsche ist gewaschen, die Schlüssel bei den hilfsbereiten, lieben Nachbarn sind abgeholt (als Auslöse und Dank für 2 Wochen Pflanzen- und Briefkastenpflege haben wir ihnen eine Flasche Rotwein mitgebracht) und nun versuchen wir etwas Ordnung in unsere Email-Postfächer zu bringen bevor uns morgen der Arbeitsalltag erneut in seinen Strudel hereinzieht.

Ein wenig beneide ich unsere Kinder, denn sie haben noch eine Woche Ferien. Aber wir werden diese Zeit mit ihnen nach unseren Feierabenden teilen, z.B. um die Einkäufe gemeinsam zu erledigen, ein paar Kinofilme anzusehen, welche in den vergangenen Wochen angelaufen sind und einfach noch das Familienleben mit allen Rechten (z.B. ausgedehntes Abendessen) und Pflichten (z.B. Wäsche waschen, mit allem, was sonst noch dazu gehört) zu geniessen. Am Freitag möchten wir gerne einen „Urlaubsnachleseabend“ mit Elli, dem dritten Teenager, und ihrer Mutti machen, um uns gemeinsam Bilder anzusehen und dazu die schönen und witzigen Geschichten zu erzählen.



2009 16.
Juli

Als allererstes: Ich freue mich schon wahnsinng auf meinen neuen Blog und bin meinem Schatz unendlich dankbar für seine Bereitschaft, sich in die absolut neue Materie reinzuarbeiten, alles zu retten, was noch bei Yahoo stand und die vielen Stunden Arbeit, welche er schon jetzt in mein Hobby investiert hat!

Aber viel Zeit zum Schreiben werde ich jetzt nicht haben. Heute nach der Arbeit hole ich Elli, Andreas Freundin, welche mit uns nach Italien fährt, zu Hause ab. Danach holen wir unsere Mädels beim Papa ab und dann gibt es erstmal großes Um- und Einpacken in den eigenen vier Wänden.

Carsten geht nur noch heute arbeiten, ich werde mich noch morgen an meinen Schreibtisch im Büro setzen. Aber gegen 14:00 werde ich von meiner Familie abgeholt und danach werden wir uns Richtung Süden bewegen. Diesmal werde ich im Urlaub nicht nur neue Leute kennen lernen können, sondern treffe mich mit der ehemaligen Studienkollegin. Wir haben uns seit 1992 nicht gesehen. Dank Internet findet man sich auch nach so vielen Jahren wieder.

Es wird für Carsten und mich ab heute eine kleine Umstellung sein, da die Mädels jetzt wieder mit uns sind. Wir haben uns in den vergangenen kinderfreien Wochen gut gehen lassen. Man hat ja automatisch nur die Hälfte der Termine und Verpflichtungen, wenn 50% der Familie fehlt. Aber ich freue mich schon soooo sehr, beide Schnatterliesen wieder bei uns zu haben. Mit Stephanie habe ich zwischendurch einige Emails ausgetauscht und weiss daher, dass ihre Zeit in Portugal richtig schön war. Aber heute abend und morgen während der Fahrt werden wir auch die Einzelheiten erfahren.

Ich wünsche allen meinen Lesern schöne Zeit, im August wird weiter geschrieben!



2009 15.
Juli

baustellenschild

Und plötzlich schrieb Yahoo: „Yahoo! 360° wird am 13. Juli 2009 eingestellt“ … damit natürlich auch Olgas bisheriger Blog. Nun galt es also schnellstmöglich Ersatz zu schaffen, damit ihre Schreibwut und eure Leseleidenschaft aufrecht gehalten werden können.

Hiermit präsentieren wir das vorläufige Ergebnis: Olga hat nun ihren Blog direkt auf unserer Webseite marvinchen.de … ich mußte dafür die letzten Wochen nicht nur das Weblog-System „WordPress“ erlernen, sondern mich zudem noch in die damit verbundenen Technologien CCS-Styles und PHP-Code reinfitzen.

Man sehe es mir und Olga allerdings nach, daß wir nach der doch etwas unerwarteten Abschaltung der alten Version vorerst nur eine fehlerbehaftete und noch unvollständige Rumpfversion anbieten können. Die letzten Wochen haben wir u.a. damit zugebracht mittels Copy & Paste mühselig 112 Artikel und 142 Kommentare einzupflegen, schließlich wollten wir die Arbeit und Erinnerungen der letzten 2 1/2 Jahre nicht der yahooschen Löschwut zum Opfer fallen lassen.

Wir begrüßen also alle Leser auf dem neuen Tummelplatz und möchten hiermit vorwarnen, daß sich in den nächsten Wochen und Monaten noch einiges ändern, verschönern, verbessern und fehlerkorrigiert wird … dazu braucht es allerdings VIIIIIIIIIIIIIIIIEL Zeit – aber versprochen: wir bleiben dran !



2009 25.
Juni

Unsere Mädels werden morgen ihre Jahreszeugnisse nach Hause bringen. Damit hat Andrea die Klasse 10 geschafft und Stephanie die Klasse 7. Sie werden abends vom Papa abgeholt und einige Tage später geht es für sie für 2 Wochen nach Portugal. Dort werden sie ganz gewiss wesentlich besseres Wetter haben als wir derzeit in Dresden. Man sieht die Sonne seit einigen Tagen nicht mehr (gefühlt schon seit Monaten!) und es regnet immer wieder während man in den Abendnachrichten die vom Sonnenschein verwöhnten Leute im Norden oder Westen Deutschlands sehen darf.

Um sich und unseren Freunden eine Chance zu bieten, wenigstens virtuell dem bei uns im wahrsten Sinne des Wortes grauen Alltag zu entfliehen haben wir die Bleibdaheimtage dafür genutzt unseren Türkei-Bericht online zu stellen. Wer Interesse an Bildern und unseren Antalya-Eindrücken hat ist herzlich eingeladen unsere Seite www.marvinchen.de zu besuchen. Ein Klick auf den linken oberen Klingelknopf wird jeden Besucher in die Welt von unserem 3. Hochzeitstag, All-Inclusive-Umgebung, Strandwanderungen, netten Begegnungen und diversen kulinarischen Erfahrungen entführen.  

Ich bin froh, dass wir das jetzt schon geschafft haben. In etwa 3 Wochen steht bei uns schon die nächste Reise an: nach Italien. Ich freue mich darauf, wie ein kleines Kind! Aber zuerst können wir unsere sturmfreie Bude in vollen Zügen geniessen, was auch sehr nett ist  ;0) .



2009 20.
Juni

Ich hänge immer noch wartend in der Luft, fast wie Hamlet, nur dass meine Gedanken eben „schreiben oder nicht schreiben“ sind.

Allerdings hatte ich in dieser Woche ohnehin kaum eine Möglichkeit etwas zu verfassen. Es war immer irgendwas Interessantes los in der Casa OLCA.

Montags hatte ich wie immer Hebräisch, allerdings ist in der kommenden Woche die letzte Unterrichtsstunde. Am Montag danach haben wir eigentlich schon Ferien, aber wir treffen uns noch einmal zusammen, um den Abschluss zu feiern.

Am Dienstag kam mein Schüler, um seine Russisch-Kenntnisse auf den neusten Stand zu bringen. Als er nach Hause ging zog ich mich ganz flott um und ging mit der Klasse von meiner Großen als stiller Begleiter ins Theater der Jungen Generation. Eine Gruppenkarte von 4 EUR kann man wirklich als Schnäppchen betrachten. Das Stück hieß „Falke“ und war wirklich gut gemacht. Es ging um einen Jungen im Untersuchungshaft, von welchen man nicht weiß, ob er seinen Stiefvater im Wald umgebracht hat oder nicht. Er selber berichtet nichts darüber, aber einer Psychologin gelingt es am Ende die Wahrheit beinahe allein zu rekonstruieren, bis sich der Fall aufklärt. Ich mag die Schauspieler vom Dresdner TJG wirklich sehr gern, denn mich hat das Stück auf jeden Fall noch eine Weile beschäftigt!

Am Mittwoch zog ich nach der Arbeit durch die Läden, denn ich musste die Geschenke für die kommenden zwei Tage besorgen. 

Donnerstagabend haben wir auf dem Sportplatz von SG Gittersee verbracht, wo wir erfolglos versucht haben unsere gute IKEA-Tasse kaputt zu machen. Das muss man am Polterabend ja schließlich machen!  Thomas und Sylvia dürfen heute nun inzwischen zur Ehemann und Ehefrau geworden sein.  Es war ein richtig schöner Abend, ich konnte viele bekannte Gesichter von Carstens Badmintonverein wiedersehen und es hat wie immer viel Spaß gemacht, mich mit ihnen zu unterhalten.

Nach einem definitiven Überschuß der deutschen Sprache in den vergangenen Tagen sorgte ich für den entsprechenden Ausgleich und verbrachte den Freitagabend auf der Datscha meiner Lieblingsfreundin Anna. Ok, die Datscha gehört ihren Eltern, aber es war Annas Geburtstag. Da sie in Georgien geboren und groß geworden ist gab es fabelhaften Schaschlik und jede Menge Rotwein dazu. Wodka ist dort nicht so üblich wie bei den Ukrainern   ;0)   ….

Heute war mehr oder weniger Haushalts- und Telefoniertag bei mir und das war aus meiner Sicht auch ganz gut so. Mein Haus hatte dringend etwas Pflege nötig und außerdem konnte ich unsere zukünftige CS-Besucherin aus Bremen am Telefon kennenlernen sowie mich auf den neusten Stand der Dinge in der Ukraine bei meiner Familie bringen lassen.



2009 09.
Juni

Derzeit hänge ich blogtechnisch ganz schön in der Schwebe … 360° wird geschlossen, umgestellt, umgezogen – was auch immer … Mein Blog mit Kommentarfunktion auf unserer OLCA-Homepage ist immer noch eine Baustelle … Die bewährte Sektion auf marvinchen.de zu füllen bleibt wahrscheinlich für unbestimmte Zeit die einzige Möglichkeit über unser Leben im Web zu berichten. Aber irgendwann habe ich ganz gewiss den besten Blog der Welt!

Derzeit müssen wir uns nur mit 1 Teenager arrangieren. Andrea hat am Sonntag ihren 16. Geburtstag gefeiert, am Montag hat sie ihre Sachen gepackt und ist aus dem Haus verschwunden.

Allerdings kommt sie am Freitag nach ihrer Klassenfahrt zurück zu uns, ganz bestimmt voller Eindrücke und mit Bergen dreckiger Wäsche. Ich bin schon gespannt, was sie uns erzählen wird. Sie ist mit ihrer und Parallelklasse an der Ostsee, außerdem sind Ausflüge nach Hamburg und Lübeck geplant, sowie ein Tag im Hansa-Park.

Ich habe heute aber ein richtig schönes Erfolgserlebnis gehabt, welches außnahmsweise nicht mit meinen Kindern verbunden ist. Seit einigen Wochen gebe ich dem Sohn einer Bekannten Nachhilfe in Russisch. Er stand bislang auf „4“. Die letzte Klassenarbeit hat er aber mit einer „2“ geschafft und damit bekommt er eine „3“ auf dem Zeugnis. Ich bin echt hin und weg!  Wir werden noch die kommenden 2 Wochen zum Lernen nutzen, dann kommt vorerst eine große Pause, denn Ende Juni fangen in Sachsen die Sommerferien an.