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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 11.
Juni

Als ich die Planung fĂŒr meine ĂŒber das Jahr verteilte Fotoprojekte machte, war ich so naiv zu denken, dass es im Mai jede Menge sonnige Tage geben wird und ich reichlich Möglichkeiten haben werde, schöne Schattenbilder im Freien zu machen. Pustekuchen! Das Gros der Maitage war mindestens bewölkt, wenn schon nicht verregnet. Deshalb werde ich ganz unauffĂ€llig zwei Aufnahmen aus dem Juni unterjubeln, denn nun scheint die Sonne schon seit Tagen wie bekloppt vom Himmel herab. Ich habe gerade mit Hilfe meines liebsten Kritikers eine Auswahl getroffen und fĂŒhle mich bereit, euch die Ergebnisse zu prĂ€sentieren    😉
Zuerst kommen die Bilder, welche in meinem Homestudio entstanden sind. Ich liebe Akelei und freue mich sehr, das sie auch in diesem wettertechnisch unseligen Mai rechtzeitig blĂŒhte und fĂŒr mich Model stand.

Mal schmal und einsam in einem kleinen Glas:

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Mal fast verlassen in einer Glasschale:

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Und mal groß und mit reichlich BlĂŒten:

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Aber auch meine Kunstblumen haben ihr Bestes gegeben:

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Da kam sogar ein Schmetterling gern vorbei    😉

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Ein Geschenk von meiner lieben Freundin hat sich ebenfalls als schönes Motiv prÀsentiert:

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Genau so wie ein Andenken an eine liebe Nachbarin. Die kleine Amphora habe ich ĂŒbrigens noch 1991 auf der Krim gekauft, als ich damals als Studentin meine Ferien dort verbrachte:

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Dazu passte natĂŒrlich diese Aufnahme aus Xanten (antik ist antik, egal ob griechisch oder römisch    😉    ):

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Aber nun genug von Indoor-Bildern, es wird Zeit, dass auch ein paar Schattenaufnahmen von Draußen gezeigt werden. BĂ€ume geben natĂŒrlich viel Schatten und ich finde die Reihe der OrangenbĂ€umchen mit den ziselierten Blattwerkschatten einfach nur zum Verlieben schön:

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Farne sind genau so bezaubernde Schattenwerfer:

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Diese Allee gibt ein ganz besonderes Schattenbild ab:

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Bei so viel GrĂŒn fĂŒgen sich sogar Turmschatten authentisch in die Landschaft ein:

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Da muss ein Denkmal das natĂŒrlich genau so versuchen:

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Mein lieber Mann opferte sich ebenfalls einmal bereitwillig als Schattenmodel. Und nein, er hat keine Katze auf seiner Schulter    😉  

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Er war nicht der einzige Schattenmann, manche von ihnen haben sogar Hunde ausgefĂŒhrt    😉  

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Vielleicht sind sie irgendwann mal auch hier weiter gelaufen:

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Oder wollten zum diesen Haus gehen (mit ganz vielen kleinen Schatten – beinah ein Suchspiel    😀    man achte besonders auf die Hausnummer):

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Oder wollten zu dritt hier ein weiteres Liebesschloß aufhĂ€ngen:

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Dies ein Schattenwurf auf unserem Weg nach Hause – ich finde, unser Smartschatten sieht aus wie ein kleines Nilpferd    😉    stimmt doch, oder?

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Insgesamt fand ich das Projekt trotz widriger WetterumstĂ€nde wirklich …

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Jetzt kommen als nĂ€chstes Dresdens Brunnen zum Zug    🙂



2014 07.
Juni

Ich weiss nicht, ob ihr je auf unserer Eingangsseite eine Klingel mit dem Namen Olgas Welt wahrgenommen habt. Ich gebe ja unumwunden zu, dass ich diese „Internetwohnung“ im Gegenteil zu meinem Blog eher stiefmĂŒtterlich behandle. Aber Dank Carstens Einsatz passiert nun auch dort etwas mehr    :verliebt:

Er hat jetzt nĂ€mlich meiner 4. Obsession (zĂ€hlt man die Kinder und Familie nicht dazu, dann ist Nr. 1 das Lesen, Nr. 2 geht an die Sprachen und Nr. 3 gehört der Fotografie) einen Daueraufenthalt darin genehmigt … welche das ist fragt ihr euch? Hmm    :unschuldig:     … das werden wohl die Leser herausfinden, die eine Verbindung zwischen diesen zwei Bildern herstellen können oder die einfach kurzerhand schnell auf die entsprechende Klingel klicken    😉

Bild Nummer 1:

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und Bild Nummer 2:

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Ob die Lösung richtig ist, kann man hier ĂŒberprĂŒfen – viel Spaß    😀



2014 03.
Juni

Vor langer, langer Zeit haben wir bei einem unserer seltenen Aufenthalte vor dem Fernseher einen Bruchteil der WDR-Reihe „Wunderschön!“ (ab 01:21:25) mit einem völlig vom Regen durchnĂ€ssten, aber dennoch amĂŒsanten Ingolf LĂŒck gesehen. Daraufhin waren wir beide uns einig, dass wir unbedingt irgendwann einmal sowohl die Externsteine als auch das Hermannsdenkmal sehen mĂŒssen    🙂

Und da wir am Himmelfahrtswochenende beide noch einen BrĂŒckentag nehmen konnten, fuhren Carsten und ich am Mittwoch nach der Arbeit im strömenden Regen gen Dortmund – da war unser Hotel gebucht. Denn natĂŒrlich wollten wir bei unserem Ausflug nach NRW nicht nur die beiden oben genannten SehenswĂŒrdigkeiten sehen, sondern noch ein paar andere Ecken besuchen, welche wir schon vor langer Zeit ins Auge gefasst haben: MĂŒnster, Xanten und  außerdem wollten wir unbedingt mal eine Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn machen sowie eine Runde um die Möhnetalsperre drehen    😀

Wir haben uns wirklich immer bemĂŒht alles aufzuessen, aber offensichtlich konnten wir die Wettergötter trotz dieser guten Tat nicht immer milde stimmen    😉    in MĂŒnster (Tag 1) sind wir deshalb einige Stunden im Nieselregen gelaufen, was aber unseren Eindruck ĂŒber diese Stadt nicht geschadet hat. Eigentlich denkt man, dass sie erzkatholisch ist und deshalb irgendwie alles starrsinnig sein muss, aber da es zudem eine belebte Studentenstadt ist, hat sie einen sehr positiven Eindruck auf uns hinterlassen – sehr zu empfehlen! Dort habe ich ĂŒbrigens zum ersten  Mal in meinem Leben eine Altbierbowle probiert – superlecker!!!

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Die Hauptattraktion in Xanten (Tag 2) war zweifelsohne unser Besuch in Colonia Ulpia Traiana. Geregnet hat es nicht, aber es war leider den ganzen Tag bewölkt … was aber auf jeden Fall die bessere Wahl war. Dort konnten wir voll und ganz in das Leben der alten Römer eintauchen. Das wollte ich schon lange sehen und ich kann mir vorstellen, dass auch unsere Kinder, als sie noch kleiner waren, bestimmt ebenfalls sehr viel Spaß an diesem Besuch gehabt hĂ€tten.  Auf jeden Fall saß ich zum ersten Mal in einem relativ intakten (wenn auch nachgebauten) Kolosseum – ist schon irgendwie ein cooles GefĂŒhl    😀

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Das Wetter bei unserem Ausflug am folgenden Tag (Nummer 3) in den Teutoburger Wald war dafĂŒr einfach top: strahlend blauer Himmel und massig viel Sonnenschein. Allerdings waren wir weder bei den Externsteinen noch beim Hermannsdenkmal die einzigen, welche auf die Idee eines Ausflugs gekommen sind – voll war’s!

Nach all den Wanderungen in der SĂ€chsischen Schweiz, war der Aufstieg auf die Externsteine fĂŒr uns beide kein Problem mehr – so groß sind sie ja auch wieder nicht    😉

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Und auch die 20 Meter Treppenstufen im Sockel des Hermanndenkmal waren nach dem Aufstieg im Ulmer MĂŒnster kein Thema mehr    😉

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An diesem Tag sind wir ĂŒbrigens endlich in den Genuss einer echten Cabriofahrt mit unserem Smart gekommen. Aber in diesem Leben muss man ja bekanntlich fĂŒr alles bezahlen und so betrachtete ich am Ende des Tages einige von der Sonne geröteten Stellen auf meiner Haut (und ich habe mich wirklich eingeschmiert!), wĂ€hrend Carsten mit den Nachwirkungen des starken Pollenflugs von GrĂ€ser und Roggen schwer zu kĂ€mpfen hatte.

Am Tag unserer RĂŒckreise (Tag 4) waren wir in Wuppertal mehr als eine ganze Stunde mit der Schwebebahn unterwegs – ich finde die Idee solcher Bahnen richtig gut, denn sie mĂŒssen sich mit keinen irdischen Verkehrsteilnehmern herumschlagen, welche permanent die StVO ignorieren. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass die Leute, welche diese Waggons alle 10 Minuten vor ihren Fenstern oder Balkonen vorbeischweben sehen mĂŒssen, diese Meinung nicht unbedingt teilen werden …

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Unseren letzten Besichtigungs(zwischen)halt auf dem RĂŒckweg machten wir am Möhnesee. Zum Baden war es natĂŒrlich viel zu kalt, aber ein Spaziergang um den unteren See der Möhnetalsperre ist ein Urlaub fĂŒr die Seele, wenn man eine lĂ€ngere Reise vor sich hat und sich davor ein wenig die Beine vertreten möchte.

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Danach ging es schnurstracks gen Dresdener Heimat. Zum GlĂŒck sind wir staufrei sowohl hin als auch zurĂŒck durchgekommen und dank der HörbĂŒcher „Mitternachtsfalken“ von Ken Follett sowie „Resturlaub“ von Tommy Jaud ist uns die Reisezeit von ca. 5 Stunden doch noch sehr kurz vorgekommen.



2014 26.
Mai

Ich habe ja schon im vorherigen Eintrag verraten, dass auch unser Sonntag voller interessanter Erlebnisse war. Nun ist es wohl an der Zeit, auch ĂŒber den gestrigen Tag zu berichten    😉

Der 25. Mai war ja unter anderem ein Wahltag: Europa- und Kommunalwahlen. Auch Stephanie durfte zum ersten Mal ihre Stimme abgeben, also trabten wir zu dritt bei schönstem Sommerwetter in ihre ehemalige Grundschule, um unsere Kreuzchen zu setzen. Etwas seltsam fand ich allerdings, das man sich nur mit dem Wahlbrief anmelden konnte, die Ausweise waren gar nicht gefragt bzw. wurden nicht kontrolliert    :ueberrascht:

Nach dem Gang an die Urne verschwand Stephanie mit ihrer Freundin nach Radebeul, um sich mal ein Spiel beim deutschen American Football anzusehen. Ein Kumpel spielt bei den Suburbian Foxes und durfte ĂŒber ein paar Freikarten verfĂŒgen    😀
Carsten und ich bauten derweil unseren Smartie zum Cabrio um und fuhren zum Barockgarten Großsedlitz, wo wir beide, trotzdem wir schon weit ĂŒber ein Jahrzehnt in Dresden wohnen, noch niemals waren. Dabei verfolgten wir zwei Ziele gleichzeitig: schön im GrĂŒnen spazierengehen und dabei noch einige Bilder fĂŒr mein Monatsprojekt (Klingelkopf „Olgas FotojahresplĂ€ne“) zu erhaschen. Ein paar andere Bilder sind dabei natĂŒrlich ebenfalls entstanden und wollen nun gezeigt werden    😀

Kurz gesagt – es war ein bezaubernder Vormittag. Ich habe am Ende wie gewohnt einen kleinen Sonnenbrand bekommen, denn ich habe mich zwar ordentlich eingecremt, aber meine Haut kennt eben keinen anderen Sommerbeginn    😉

Zwischen FrĂŒhstĂŒck und Heimfahrt ist viel Zeit vergangen und somit meldete sich unser HungergefĂŒhl gen Dresden immer stĂ€rker. Wir entschieden uns, in der Neustadt essen zu gehen. Bei unseren Hin- und Herfahrten zwischen der verschiedenen Kirchen am Vorabend haben wir auf der KönigsbrĂŒcker Straße ein neues und sehr gut besuchten Restaurant entdeckt: es heisst Ocakbasi. Wir werden uns diesen Namen auf jeden Fall sehr gut merken, denn das Essen dort wird richtig frisch zubereitet und schmeckt schlicht und einfach umwerfend, „Efes“ gibt es vom Fass (das schmeckt man!), und das gesamte Team ist sehr fleissig, entspannt und freundlich. Nur eine Beobachtung brachte uns etwas ins GrĂŒbeln, denn da die Köche zwar eindeutig landestypische Lieder mitgesungen haben, war uns klar, dass sie echte TĂŒrken sein mĂŒssen. Das junge MĂ€dchen allerdings, welche uns bediente, sprach mit leichtem Akzent und sah ebenfalls sĂŒdlĂ€ndisch aus, doch mit den Köchen sprach sie Englisch    :fragend:
Also fragte ich beim Bezahlen der Rechnung einfach mal nach, ob sie wirklich aus TĂŒrkei stammt. Ihre Antwort war „nein“ und dass sie aus Moldawien sei. Danach haben wir beide uns blendend auf Russisch unterhalten und ich erfuhr dabei, dass die zweite Kellnerin des heutigen Tages aus Kasachstan ist und der sĂŒĂŸe Kellner aus dem Iran kommt. Das nenne ich mal international    🙂    man merkte, dass die Chemie unter ihnen allen perfekt stimmte. Ich glaube deshalb ganz fest, dass wir dort nicht zum letzten Mal waren, zumal die angebotenen Gerichte irgendwie ganz gut zu unseren AbnehmplĂ€nen passen – dort wird so viel leckeres GemĂŒse und Joghurt angeboten    😉    !



2014 25.
Mai

In Dresden kommt man in der warmen Jahreszeit oft in den Genuss, die eigene Stadt aus vielen verschiedenen Blickwinkel zu sehen. Es gibt eine Nacht der Museen, eine Nacht der Wissenschaft, die FilmnĂ€chte am Elbufer und natĂŒrlich auch eine Nacht der Kirchen. Vor einigen Jahren haben Carsten und ich bereits einmal das Angebot genutzt und besuchten damals die Russisch-Orthodoxe Kirche sowie die Synagoge in Dresden. Diesmal haben wir uns 3 andere GotteshĂ€user ausgesucht, welche wir schon lange mal von innen sehen wollten.

Allerdings hat wohl jemand (Ge)Wichtiges nicht alles aufgegessen, den als wir uns gestern Abend auf den Weg zur ersten Kirche unserer Wahl aufmachten, regnete es sintflutartig und in Strömen! Die Christuskirche Dresden-Strehlen sieht von Außen ohnehin schon sehr massiv und dunkel aus, bei diesem Wetter verstĂ€rkte sich dieser Eindruck allerdings noch mehr:

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Mit Regenjacke und Regenschirm als Schutz gegen die himmlischen SturzbĂ€che bewaffnet lavierten wir vom Parkplatz zwischen großer PfĂŒtzen hindurch zum Kircheneingang. Im Inneren der Kirche standen wir völlig verblĂŒfft da … deswegen:

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Die Innenarchitektur, die Beleuchtung, alles so großzĂŒgig gebaut und so hell – das hĂ€tten wir von Außen nie und nimmer vermutet! Anfang des 20. Jahrhunderts war sie die allererste Kirche in Deutschland, welche im Jugendstil erbaut wurde und die Architekten waren ganz offensichtlich in das Innenaussehen der Hagia Sophia verliebt    😉

Vor der KirchenfĂŒhrung sind wir aber noch in den Genuss eines Konzertes der BlechblĂ€sergruppe gekommen – die Akustik des GebĂ€udes ist ebenfalls „WOW“ :

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Kurz danach tauchte noch eine Gruppe Kleinkinder mit Smiley-Luftballons auf – sie hatten selber gute Laune und teilten diese ganz großzĂŒgig mit allen Anwesenden. BTW: man sieht auf dem Foto im Hintergrund (am Baum) noch ganz deutlich die Regentropfen im Flug    😀

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In der Zeit als wir die Geschichte dieser außergewöhnlichen Kirche durch einen (ĂŒbrigens superguten!) ErzĂ€hler kennenlernten, verzogen sich die Regenwolken komplett und der Himmel holte seinen schönsten Blauton aus dem Schrank:

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Hier noch einmal der Blick aus dem gleichen Winkel wie die allererste Aufnahme, aber nun mit viel freundlicherem Wetter.

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Ich finde, das ist schon ein gewaltiger Unterschied!

Unser nÀchstes Ziel war die Garnisonkirche am anderen Ende der Stadt. Wir sind bereits einige Male um dieses GebÀude herumgegangen, aber nie gelang es uns, hinein zu gehen. Das sollte heute endlich mal anders werden.

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Im Inneren waren wir völlig verblĂŒfft, dass in einem derart großen GebĂ€ude nur noch ein kleiner Raum fĂŒr GlĂ€ubige vorgesehen ist … so eine AusfĂŒhrung des Vorstellers. Wir haben unter Anderem erfahren, dass dies eine Doppelkirche ist und so gebaut wurde, dass man fĂŒr die damaligen Soldaten sowohl des evangelischen als auch des katholischen Glaubens gleichzeitig aber in getrennten RĂ€umen Gottesdienste anbieten konnte. Heute ist leider nur noch der kleinere, katholische Bereich als Kirche nutzbar (ca. 400 PlĂ€tze), im evangelischen Teil mit bis zu 2000 PlĂ€tzen hat man das Depot der Dresdner Puppentheatersammlung eingerichtet. Deshalb ist dieser Teil auch leider nicht mehr fĂŒr die Allgemeinheit begehbar – jedenfalls nicht heute. Dies als oder Altarraum der katholischen Abteilung:

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FĂŒr mich sah die Ausstattung dieser Kirche mit dem vielen Gold und den farbigen Wandmalereien irgendwie sehr russisch aus:

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Vielleicht gebt ihr mir Recht, wenn ihr z.B. diese Bilder hier gesehen habt    😉

Worauf wir uns auch gefreut haben, war die Möglichkeit, zur abendlichen Stimmung auf den Turm dieser Kirche aufsteigen zu können. Nach dem Erklimmen der Spitze des Ulmer MĂŒnsters im Februar war das fĂŒr uns ein Klacks    😉    der Ausblick zur Dresdner Heide war irgendwie magisch und geheimnisvoll:

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Von der anderen Turmseite konnte man ganz weit ĂŒber die Dresdner Innenstadt hinweg gucken    🙂

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Unsere letzte Station war unsere Haus-und-Hof-Kirche um die Ecke –> die Briesnitzer Kirche, welche u.a. zu den Ă€ltesten in Dresden gehört:

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Auch hier kamen wir rechtzeitig an, um an einem Konzert teilnehmen zu können – diesmal allerdings Orgelmusik. Und alle haben ganz aufmerksam zugehört:

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Danach gab es eine sehr interessante ErzĂ€hlung ĂŒber die Geschichte der Kirche sowie ĂŒber Briesnitz und ich hatte endlich mal Zeit auch die vielen Details des Innenraumes genauer anzusehen. Ich habe ĂŒbrigens dabei entdeckt, dass die Weintrauben in dieser Gegend anno dunnemal wesentlich besser wuchsen als heutzutage    😉

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Diesen Ă€ußerst interessanten Abend haben wir in einem Turmzimmer im kleinen Kreis mit anderen Kirchenbegeisterten und mit einem kleinen Becherchen Rotwein ausklingen lassen. Zum GlĂŒck brauchten wir nicht sehr lange fĂŒr den Heimweg und landeten ganz schnell im kuscheligen Bettchen, denn wir hatten fĂŒr Sonntag schon andere große PlĂ€ne geschmiedet … aber das wird dann eine andere Geschichte bzw. der nĂ€chste Blogeintrag sein    🙂



2014 24.
Mai

Unsere 4 BĂ€ren sind den Lesern meines Blogs bestens bekannt. Um ehrlich zu sein, manchmal habe ich sogar das GefĂŒhl, dass sie mit ihren EintrĂ€gen mehr Fans anlocken als ich mit den meinen    😉    aber da wir alle zu einer Familie gehören, bin ich nicht eifersĂŒchtig   😀

Im Gegenteil, wir gönnen unseren 4 Freunden mit dem dicken Pelz ab heute noch mehr Besucher, denn jetzt haben Großer Dinkelman, Kleiner Dinkelman, Bonnie und Heini auf unserer Familienseite sogar einen eigenen Klingelknopf erhalten! Und ich muss gestehen, dass ihre Seite wesentlich besser ausgefĂŒllt ist als meine Welt    🙁

Ich denke, die neue BĂ€renseite wird euch gefallen. Und falls ihr noch mehr Erwartungen und WĂŒnsche bei ihrer Gestaltung bzw. den Inhalten habt – lasst es uns wissen, denn auch unsere BĂ€ren wollen wissen, wie es ankommt    😀



2014 18.
Mai

In letzter Zeit werde ich immer wieder auf die aktuelle politische Situation meines Heimatlandes angesprochen und meistens komme ich mir dabei vor, als ob meine geliebte Oma schwer erkrankt ist: Keiner kann feststellen, was sie hat, woher das kam und wie wohl der weitere Verlauf sein wird … darĂŒber fragen aber einen immer wieder (wildfremde) Leute aus und erwarten, dass ich ein fachmĂ€nnisches Urteil abgeben kann, weil es ja schließlich „meine Oma“ ist und ich wohl am besten ĂŒber sie sprechen kann. Vielleicht hinkt der Vergleich etwas, aber ich hoffe, man versteht trotzdem was ich damit sagen möchte … nachdem ich nun ja auch schon mehr als die HĂ€lfte meines 44 jĂ€hrigen Lebens in Deutschland verbracht habe.

Allerdings hindert mich die aktuelle politische Situation meines Heimatlandes keineswegs daran, auch weiterhin mit gutem Gewissen Russischunterricht an der VHS zu geben und glĂŒcklicherweise sind meine Kursteilnehmer sehr einfĂŒhlsame Menschen, welche einfach nur Interesse an der Sprache und der Kultur haben. Um ihre Sprachkenntnisse auf eine neue Stufe zu bringen, habe ich ihnen verraten, dass ich am 16. Mai ins Theater gehen möchte, um ein StĂŒck in russischer Sprache anzuschauen. Wer es sich einrichten könne und Interesse hĂ€tte, war mir als Begleitung herzlich willkommen. So trafen sich also am letzten Freitag insgesamt fĂŒnf Leute aus meiner Gruppe, meine beste Freundin Anna und mein Töchterlein Andrea vor dem Theaterhaus Rudi, um zusammen die neue Tragikomödie „Sojas Wohnung“ nach Geschichten von Michail Bulgakow zu erleben. Mit viel Liebe und Leidenschaft wurde das StĂŒck von der hiesigen, russischen Theatergruppe Gesangstheater Expression auf die Beine gestellt. Es war super! FĂŒr diejenigen, welche dem Russischen als Muttersprache nicht mĂ€chtig waren, gab es sogar Untertitel bzw. kurze Inhaltsangaben ĂŒber das aktuelle Szenengeschehen an einer speziell dafĂŒr aufgehĂ€ngten Leinwand.

Den Samstagvormittag habe ich damit verbracht, einen großen Topf Borschtsch nach bewĂ€hrtem Familienrezept zu kochen, denn den Abend des DFB-Pokalspiels BVB gegen FCB wollten wir mit Torsten und Ines verbringen und ich stellte dazu ein russisch-ukrainisches Essen- und GetrĂ€nkevergnĂŒgen in Aussicht.

Also gab es zuerst eine Runde Borschtsch fĂŒr alle:

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Das war sogar eine Premiere fĂŒr Ines, Torsten und ihre Tochter – zum GlĂŒck hat ihnen die typisch ukrainische Suppenvariation sehr gemundet    🙂

Zu Spielbeginn um 20 Uhr wurde der Wohnzimmertisch mit weiteren Leckereien aus dem Russenladen sowie mit Oliven und einem leckerem Kirschdessert gedeckt, wobei die beiden letztgenannten Dinge von den Gastgeber beigesteuert waren.

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Das russische NationalgetrĂ€nk fehlt allerdings noch auf dem Bild, denn zum Fotozeitpunkt lag es noch im TiefkĂŒhlfach    😀

Der Abend verlief nahezu perfekt. Der einzige Wermutstropfen war nur, dass der BVB nicht gewonnen hat … vor allen Dingen war es echt schade, dass ein regulĂ€res Tor (der Ball war definitiv mit vollem Umfang hinter der Linie) von den Schiedsrichtern nicht als solches gewertet wurde und somit die Bayern in der VerlĂ€ngerung noch zwei Mal treffen konnten. HĂ€tte das Tor der Borussen in der 64. Spielminute gezĂ€hlt, wĂ€re es vermutlich gar nicht erst zur dieser VerlĂ€ngerung gekommen. Doch auch dieses Ergebnis hat unsere gute Laune nicht verderben können und heute morgen war wie erwartet sogar der Kater ausgeblieben – mit echtem, ukrainischen Wodka und gutem russisch-ukrainisch-deutschem Essen kennt man so etwas eben nicht    😉



2014 12.
Mai

Es gibt ihn jedes Jahr, diesen Tag, an welchem die Erwartungen der MĂŒtter an ihre Kinder ins UnermĂ€ssliche steigen    😉
Vor jedem zweiten Sonntag im Mai machen die BlumenhĂ€ndler und SĂŒĂŸigkeitenverkĂ€ufer bestimmt immer wieder ein gutes GeschĂ€ft, die eine oder andere KĂŒche wird beim liebevollen Backen bis zur Unkenntlichkeit „verunstaltet“ und das KalorienzĂ€hlen sollten MĂŒtter sich an diesem besonderen Sonntag am liebsten komplett aus dem Kopf schlagen    😉

Da auch ich zwei Kinder dieser Welt als Eigenproduktion bezeichnen darf, habe ich versucht, die grenzenlose Dankbarkeit meiner MĂ€dels auf ein vernĂŒnftiges Maß zu reduzieren. Schnittblumen finde ich zwar schön, aber leider halten Sie nicht sehr lange und kosten besonders zu solchen speziellen Tagen eine Stange Geld. Und SĂŒĂŸigkeiten sowie Kuchen … *seufz* … da Carsten und ich seit einigen Wochen versuchen, ein paar Kilos (ĂŒbrigens mit Erfolg!) loszuwerden, wĂ€ren solche Geschenke natĂŒrlich eher kontraproduktiv.

Mein Mann und ich hatten fĂŒr diesen Sonntag schon vor einigen Wochen eine FĂŒhrung mit Igeltour ins Auge gefaßt: „Durch die Parks der „drei Albrechtsschlösser„.
Wir waren bereits vor einigen Jahren mal auf eigene Faust in der Gegend, aber nun wollten wir auch noch die HintergrĂŒnde und Geschichten zu diesen drei bezaubernden Bauwerken (v.l.n.r.: Schloss Albrechtsberg, Lignerschloss und Schloss Eckberg) hören.

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Die FĂŒhrung war einfach genial und ist sehr zu empfehlen! Aus den geplanten 2 Stunden sind mal ganz nebenbei 3 geworden und man konnte einfach nicht genug hören – so interessant wurde erzĂ€hlt! Das Wetter spielte ebenfalls perfekt mit: Sonne, blauer Himmel mit Wolken – ein fantastischer und rundum gelungener Vormittagsausflug!

Zu Ehren aller MĂŒtter blĂŒhten sogar rote Rosen    😉

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Und wĂ€hrend wir uns draußen im GrĂŒnen weitergebildet haben, werkelten meine fleissigen MĂ€dels in der KĂŒche, denn ich habe mir zur Feier des Tages schlicht und uneigennĂŒtzig ein Mittagessen gewĂŒnscht. Unter BerĂŒcksichtigung der begleitenden (Abnehm)UmstĂ€nde haben sie ganz toll mitgedacht und lieber nicht zu viel gekocht bzw. gebacken:

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Viele Tomaten und leckere Kartoffeln … ok in Begleitung von Ciabatta, BlĂ€tterteig und Speckummantelung, aber es muss ja nicht nur gesund sein, sondern an einem Feiertag auch gut schmecken, nicht wahr    😉    ?
Das Schmecken ist ihnen wirklich sehr gelungen    :herz:    habt Dank ihr Lieben !!!



2014 04.
Mai

FĂŒr den April habe ich ein ganz typisches Frauenthema zur Monatsaufgabe bei meinem Fotojahresplan erklĂ€rt. Von Schuhen hat man als Doppel-X-Chromosom-TrĂ€gerin ja bekanntlich nie genug. Nun ist der Monat vorbei und es ist wohl an der Zeit zu zeigen, auf welche Gedanken mich meine Fotomuse gebracht hat    😀

Diese Komposition kann man wohl mit einem einzigen Wort beschreiben: „Sommerurlaub“    😉

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Da es in meisten Familien immer wieder unterschiedliche Auffassungen vom Sommerurlaub gibt, kann man dieses Bild mit gutem Gewissen „Strand oder Berge?“ nennen:

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Und wenn man sich dann fĂŒr den Wanderurlaub entschieden hat, heißt es wohl „Zusammenhalten“

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Oder vielleicht sogar mal schnell eine Russisch Reaktivierungskurs an der VHS belegen und danach Urlaub in Russland machen?    😉

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Solche Entscheidungen treffen Frauen gern bei einem KaffeekrÀnzchen mit ihren Freundinnen:

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Hin und wieder beraten sich auch MĂŒtter und Töchter gegenseitig:

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Ab und zu muss eine Frau sich entscheiden, ob sie sportlich-cool aussehen möchte, oder eher verfĂŒhrerisch-schick:

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Und wenn die Entscheidung zugunsten der Eleganz gefallen ist, dann heißt es nur: schnell die Schuhe in die Hand nehmen:

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Hohe AbsÀtze machen echt schöne Beine:

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Wetten, dass MĂ€nner dann ĂŒberzeugt sind, unsere Beine reichen bis zu den Wolken?    😉

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Diese Wirkung funktioniert sogar im Sitzen, wenn frau endlich mal Seele und Beine baumeln lassen kann:

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Manche Schuhe sind wahre GoldstĂŒcke:

 

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Und manche verleihen auch ohne Red Bull FlĂŒgel    😉

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Selbst Hunde wissen Schönheit von Frauenschuhen zu schÀtzen:

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Aber auch die Bequemlichkeit und die StabilitĂ€t eines MĂ€nnerschuhs wĂŒrdigen Vierbeiner gerne:

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Aber damit kein falscher Eindruck entsteht, kommt hier der Beweis, dass auch Frauen auf bequeme Schuhe im Alltag stehen:

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Aber eigentlich ist es uns am Ende doch egal, welche AusfĂŒhrung uns gerade mehr zusagt:

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Jede von uns hat ein Herz fĂŒr Schuhe, nicht wahr    😉    ?

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Zum Schluß möchte ich mich bei meiner Familie und den Freunden bedanken, welche sich bereitwillig fĂŒr mein April-Projekt sehr viel Zeit genommen haben    :verliebt:



2014 27.
Apr.

Da unsere Wanderung in der letzten Woche gleich mit einer Verabredung fĂŒr diesen Samstag endete und der Wettergott seine volle UnterstĂŒtzung geboten hat, fuhren wir gestern nach DĂŒrrröhrsdorf-Dittersbach. Bei diesem Namen wundert es mich allerdings ĂŒberhaupt nicht, das sich hierhin kaum Touristen verirren, was wohl aufgrund des unaussprechlichen Namens besonders fĂŒr AuslĂ€nder gelten mag    😉
Um so besser allerdings fĂŒr uns: eine herrliche Ruhe, nur Vogelgezwitscher, fleißiges Summen in den blĂŒhenden ObstbĂ€ume und Rapsfeldern sowie gelassenes PlĂ€tschern der Wesenitz mit dem gelegentlichen Platschen von neugierigen Forellen.

GĂŒnter hat uns also nichts falsches vorgeschwĂ€rmt, als er beteuerte, wie herrlich man auf den Spuren der Familie von Quandt wandern kann. Der Weg durch das Lieblingstal ist ĂŒberhaupt nicht anstrengend, denn es ist eigentlich nur ein gemĂŒtlicher Wald- und Parkspaziergang statt einer Bergwanderung mit zahlreichen Auf und Abs. Ein paar Sandsteinfelsen gibt es links oder rechts des Weges auch, aber diese liegen nicht auf dem angepeilten Pfad, sondern sind wirklich nur am Rande zu sehen. Wir haben uns allerdings nicht ausschließlich nur an die Vorgaben der ausgewiesenen Routen gehalten, sondern gönnten uns an einer Stelle auch mal einen Abstecher ins GrĂŒne, statt immer nur an HĂ€usern entlang zu laufen. Zudem besuchten wir am Ende unserer Wanderung noch eine Kirche in Dittersbach. Diese ist recht schlicht gestaltet, verfĂŒgt aber ĂŒber eine der berĂŒhmten Silbermannorgeln, welche hier auch gelegentlich fĂŒr Konzerte und Veranstaltungen genutzt wird.

Kurzum: Die Route ist wirklich wĂ€rmstens zu empfehlen. Und damit es nicht nur bei Worten bleibt, kommen jetzt auch noch ein paar Bilder als Beweis fĂŒr die Schönheit dieser Gegend    😀