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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2013 20.
Okt.

Normalerweise verlÀuft eine Beziehung ja bekanntlich so: man lernt sich kennen, geht zusammen spazieren oder ins Kino, kocht zusammen, zieht irgendwann zusammen und spÀter heiratet man oder bekommt zumindest gemeinsam Kinder.

In meiner Beziehung mit Carsten lĂ€uft das irgendwie anders ab, denn die Kinder gab es z.B. schon lange vor den vertrauten TĂ€tigkeiten der Verliebten – um genau zu sein 5 und 8 Jahre vorher. Auch nach mittlerweile fast auf den Tag genau 12 Jahren genießen wir unsere Zweisamkeit sehr. Gemeinsames Kochen und SpaziergĂ€nge ohne Kleinkinderunterhaltungsprogramm (ich liebe deutsche, zusammengesetzte Wörter!) dĂŒrfen dabei natĂŒrlich auch bei uns nicht fehlen. Letzteres besonders jetzt im Herbst und wenn das Wetter schön ist     😉
Derzeit ist Carstens ĂŒberzeugendstes Argument fĂŒr einen kurzen Ausflug mein Monatsprojekt und inzwischen habe ich einige schöne Herbstbilder gesammelt. Noch bleiben mir ein paar Tage, um meine Sammlung weiterhin zu vergrĂ¶ĂŸern – vom Knipsen hat man ja nie genug     😉

Apropos Knipsen und PĂ€rchen – gestern durfte ich ein PĂ€rchen aus dem Bekanntenkreis in meinem Heimstudio fotografieren. Ich baute natĂŒrlich schon im Vorfeld meine ganzen Lampen und Lichter auf und um auf Nummer sicher zu gehen, brauchte ich Personen. Welch ein GlĂŒck, dass gerade Stephanies Kumpel aus TJG-Projektzeiten zu Besuch war, denn so mussten sie kurzerhand ein PĂ€rchen spielen. Ich finde, sie haben das sehr ĂŒberzeugend gemacht     😀

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Hier sieht das Ganze sogar noch vertauter aus     😉     und ich schĂ€tze, der Schatten stört mich selber wohl am meisten     :teufel:

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Die Hauptakteure kamen dann eine Stunde spĂ€ter an die Reihe und so sieht das eigentliche FotopĂ€rchen aus     🙂

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Ich finde, das dies ein besonders schönes und lebendiges Bild geworden ist! Vielleicht mache ich irgendwann auch mal Ă€hnliche Aufnahmen mithilfe eines Selbstauslösers mit meinem eigenen Mann – mal sehen, wie viel Freizeit wir in der kommenden, dunklen Jahreszeit haben werden     😀



2013 05.
Okt.

September – was in Bayern als DER Biermonat gilt ist in unserer Gegend wohl eher ein Weinmonat … vor allem denkt man natĂŒrlich sofort an Federweißer     🙂
Hier eine solche Gattung in Begleitung seines besten Freundes namens Zwiebelkuchen     😉

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Wie ich im Januar schrieb, sollte mein Fotoprojekt fĂŒr den September „Wein in jeder Form“ sein … hier meine Ausbeute.

Ein solches Glas wie oben bleibt aber nie lange voll, egal ob in Begleitung einer anderen sÀchsischen Leckerei (hier neben einer Fettbemme in Pesterwitz):

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oder in trauter Einsamkeit auf der Sommerterrasse des Spitzhauses:

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Sachsen hat aber durchaus auch ein paar andere Weine im Angebot     😉

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Und woraus wird Wein gemacht? Richtig!     😀
Hier ein kleiner Blick auf die Radebeuler Weinberge:

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Um die leckeren Weintrauben von ungebetenen, gefiederten Weinkennern zu schĂŒtzen, spielen die hiesigen Winzer eine ganz besondere Musik     😉

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Nun noch ein paar „philosophische“ Gedanken, welche mir bei solchen Weintrauben durch den Kopf gehen     🙂

„Zusammen wird man am schönsten blau“     😀

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„Die Aufgeblasenen heben immer ganz schön ab, aber wenn die heiße Luft raus ist …“

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„Wer am Rand steht, geht nicht in der großen Masse unter“

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„Wenn wir mal alt und schrumpelig sind, heißen wir „SĂŒĂŸe Rosinen“     😀

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„Man malt nur das an die Wand, was wirklich schön ist“

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Dass Wein und Weintrauben nicht nur mich zum Nachdenken anregen, beweist wohl am besten diese Wand eines Pavillons – VergrĂ¶ĂŸern und Durchlesen lohnt sich!

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Aber nochmal zurĂŒck zum Anfang     😉     diese Weintrauben können es kaum abwarten, endlich in einem Weinglas zu landen und die ersten haben es schon sogar geschafft:

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 Sie kommen nicht nur von oben, sondern auch von unten:

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Da kann ich nur noch eines sagen: Zum Wohl!!!     :herz:

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2013 25.
Sep.

Irgendwie habe ich inzwischen das GefĂŒhl, dass unser Urlaub schon von unglaublich langer Zeit war, denn inzwischen hĂ€tte ich wieder Lust auf weitere 3 Wochen Auszeit     😉

Meine Spalte fĂŒr September in unserem Familienplaner ist wirklich proppevoll. Ok, ok, dort sind natĂŒrlich nicht nur Ganztagstermine eingetragen, aber dennoch hat man jeden Tag etwas zusĂ€tzliches zu beachten.

NatĂŒrlich sind aber auch schöne, witzige und spannende Eintragungen vorhanden. Nehmen wir als Beispiel mal Freitag, den 13. … an diesem Tag sind wir alle schon um 5 Uhr aufgestanden, damit Stephanie rechtzeitig zur ihren praktischen FahrprĂŒfung aufbrechen kann. Sie hat selbst an diesem UnglĂŒckstag es nicht nur geschafft, pĂŒnktlich anzukommen, sondern diese auch gleich beim ersten Mal zu bestehen! Nochmals GlĂŒckwunsch!

Am Mittwoch (18.9.) haben wir Carstens Geburtstags nur im kleinen und beschaulichen Kreis gefeiert und stellten fest, dass es ja sein letzter Geburtstag mit einer 3 als erste Ziffer sein wird     😉
Auf eine große Feier haben wir diesmal noch verzichtet, aber das wird nĂ€chstes Jahr bestimmt nicht mehr der Fall sein     😉

Am Samstagabend durfte ich wieder mal als Fotografin bei einem Auftritt der IDC-TĂ€nzer auf dem Weinfest in Pesterwitz agieren. Die LichtverhĂ€ltnisse waren nicht wirklich optimal, aber ein paar Bilder sind doch noch vorzeigbar geworden – hier ein Beispiel:

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Sogar die Werbung im Hintergrund ist gut lesbar     😀

Allerdings gibt es keine Bilder vom Ausklang des Abends zusammen mit meiner Anna. Zum GlĂŒck, kann ich nur sagen, denn wer will schon eine Wein trinkende, Lieder grölende und wild hĂŒpfende Olga vor der Linse haben     😀

Am Sonntag darauf ging es dann gleich frĂŒh mit Gerd, Katja und Colin sowie Dirk zum Wandern und Futtern sowie einer Fahrt auf dem Dampfer in die SĂ€chsische Schweiz – es wurde ein langer aber echt toller Tag! Danke nochmals an Gerd fĂŒr die Einladung!

Einen Termin habe ich mir dann auch selbst in den Kalender eingetragen: weil ich ein Buch namens „Wyspa ZƂoczyƄcĂłw“ von Zbigniew Nienacki in polnisch ausgelesen habe, wollte ich auch noch unbedingt den Film dazu sehen. Ich habe sogar fast alles verstanden und bin deshalb auch total stolz auf mich     🙂

Apropos Filme. Ich hatte Lust, ein paar „echte Kerle“ auf  der Leinwand zu sehen und da kamen mir die Neustarts von „White House Down“ mit Channing Tatum sowie „Riddick“ mit Vin Diesel gerade recht. Man merkt, die Jahreszeit wird dĂŒsterer, denn dann interessiere ich mich irgendwie immer verstĂ€rkt fĂŒr solche Actionfilme, wo am Ende immer die Guten gewinnen – als Ausgleich eben fĂŒr das schlechte Wetter     😉

Der Oktober sieht glĂŒcklicherweise laut Kalender derzeit noch ganz jungfrĂ€ulich aus, aber irgendwie habe ich das GefĂŒhl, dass es nicht sehr lange so bleiben wird     😉



2013 15.
Sep.

Die Auswahl der Bilder fĂŒr meine monatlichen Projektberichte ist immer wieder ein mĂŒhsamer Prozess. Der August toppt bis jetzt aber in dieser Beziehung alle vorherigen Monate. Klar, da sich in 3 Wochen Urlaub eine recht große Sammlung an Digitalbildern angesammtelt hat … in Zahlen: etwas mehr als 3800 StĂŒck. Da fĂ€llt es natĂŒrlich echt schwer, aus den zahlreichen Aufnahmen nur ein paar auszuwĂ€hlen     😉     zum GlĂŒck hat mir Carsten dabei tat- und entscheidungskrĂ€ftig geholfen     :verliebt:

Und die Sieger dieser Wahl sind nun folgende Fotos geworden:

Auf dem ersten Bild (Tag 4 unseres Urlaubs) sind wir auf dem Rigi, ein Berg, welcher  in Weggis quasi direkt vor unserer HaustĂŒr liegt. Vom sogenannten ChĂ€nzeli blickt man natĂŒrlich voll auf den VierwaldstĂ€tter See. Direkt gegenĂŒber liegt der Luzerner Hausberg namens Pilatus, der Berg links heißt BĂŒrgenstock und die Ansammlung weißer HĂ€user direkt zu unseren FĂŒĂŸen beinhaltet auch unser damaliges Feriendomizil     😀

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Am Startpunkt unserer Wanderung auf dem Pragelpass am 9. Tag gab es diese stimmungsvolle Alpenkomposition:

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Hier waren wir noch auf dem Weg vom Pragelpass (1548 m ĂŒ.M.) zum höchsten Punkt Silberen/TwĂ€renen (2314 m ĂŒ.M.) und ehrlich gesagt hatten wir fĂŒr unsere Karsttour noch eine ganz lange Strecke vor uns     😉

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Diese Karstlandschaften wurden dann spĂ€ter noch völlig pflanzenfrei, aber dummerweise hatte ich an diesem Wandertag meinen Ersatzakku fĂŒr die DSLR-Kamera vergessen     :ueberrascht: :weinen:
Aus heutiger Sicht denke ich, dass es ganz gut war, denn sonst gĂ€be es noch mehr Bilder zum Aussortieren     😉

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WasserfĂ€lle sieht man in der Schweiz ĂŒberall und immer wieder, was ihrer Schönheit und ungezĂ€hmten Kraft dennoch keinen Abbruch tut!

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Eine der unzĂ€hligen bezaubernden und verzauberten Landschaften, welche wir auf unserer Drei-PĂ€sse-Rundfahrt (Grimselpass – Furkapass – Sustenpass) am 11. Tag zu Gesicht bekamen:

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Ich bin froh, dass ich bei dieser Fahrt, welche wir natĂŒrlich im Cabrio machten, doch noch etwas LangĂ€rmliges dabei hatte, dann da wo Schnee liegt ist es bekanntlich auch kĂŒhl     😉

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Wir hatten unglaublich viel GlĂŒck mit dem Wetter und ließen unsere Blicke ungehindert in die Ferne schweifen:

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Vor uns liegt der Furkapass (2429 m ĂŒ.M.).  Das HĂ€uschen in der Mitte des Bildes (links neben einer Haarnadelkurve) ist ein Hotel, welchen man auch in dem James-Bond-Film „Goldfinger“ sehen kann – dort allerdings im Jahre 1965. Links ist ein See, welcher durch den abtauenden Rhonegletscher entstanden ist. Leider sieht man den Gletscher aus diesem Blickwinkel nicht, dafĂŒr aber die Stelle, wo der berĂŒhmte Fluß Rhone seinen Anfang hat (der Wasserfall Mitte links):

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Die Straßen sind einfach eine Wucht! Und es macht so viel Spaß im Cabrio dort im wahrsten Sinne des Wortes herumzukurven     😀

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Bunte Blumenwiesen beeindruckten mich in den Alpen immer und immer wieder:

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Dass GrĂŒn und Schnee so gute Nachbarn sein können, wurde mir erst in den drei Schweiz-Wochen so richtig bewusst:

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Am grĂ¶ĂŸten Wasserfall Europas, dem Rheinfall, verstanden wir am 12. Tag fast nicht einmal das eigene Wort. FĂŒr die Augen ist das natĂŒrlich mal wieder eine sehr beeindruckende Darstellung von Wasserkraft (erkennt man ĂŒbrigens den kleinen Regenbogen unten links?):

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Alle, aber wirklich ALLE Wanderwege in der Schweiz werden gleich gekennzeichnet (was uns, nebenbei erwĂ€hnt, bei unserer Pragelpasswanderung in eine verkehrte Richtung gefĂŒhrt hat): die drei Streifen Weiß-Rot-Weiß sieht man in den Bergen auf Schritt und Tritt – hier bei der Wanderung am Aletschgletscher an unserem 14. Tag:

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Auf dem Weg zum Aletschgletscher kann man, wenn man sich umdreht und dazu eine genau so schönes Sicht wie wir hat, sogar die charakteristische Silhouette des Matterhorns sehen!

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Apropos Aletschgletscher. Ist er nicht ĂŒberwĂ€ltigend? Und das ist nur die Spitze seiner Gletscherzunge:

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Diese wiederkĂ€uende Viecherlis samt Bimmel gab es immer wieder am Wanderwegesrand, aber sie waren zu uns immer sehr lieb und zutraulich –> die schönen braunen KĂŒhe:

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Der kleine Punkt im Himmel machte mich richtig neidisch, denn nur zu gern hÀtte ich die Alpenwelt auch gerne aus der Perspektive eines Paraglieders gesehen!

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Auf der FeWo-Terrasse bei einem Glas Wein und Kerzenschein, konnten wir nahezu allabendlich das beeindruckende Schauspiel der Berge und der untergehenden Sonne, das sogenannte AlpenglĂŒhen, aus erster Reihe anschauen – hier am 18. Tag:

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Diesen großen Vollmond bekamen wir am 19. Tag vor die Linse:

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Der Pilatus, der Hausberg von Luzern, ist sehr launisch und schiebt seine dicke Wolkendecke mal links, mal rechts. Gen SĂŒden war der Ausblick an unserem 19. Tag noch völlig ungestört …

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… aber nur ein paar Meter weiter sieht die Welt schon etwas geheimnisvoller und irgendwie bedrohlicher aus. Da unten liegt eigentlich der VierwaldstĂ€ttersee und Luzern:

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Die schwarzen Vögel auf dem Pilatus beherrschen die Zweibeiner und nachdem sie sich von ihnen bereitwillig fĂŒttern ließen, verzogen sie sich einfach in höhere Gefilde, um die grandiose Bilder der Bergwelt zu geniessen     😉

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Ich hoffe, auch meine Blogbesucher haben das eine oder das andere Bild genossen und sind mit mir ein wenig durch die Bergwelt der Zentralschweiz mitgereist. So steht einem doch noch genug Platz fĂŒr Begleiter zur VerfĂŒgung, selbst wenn man nur mit einem Smart Cabrio unterwegs ist     😉



2013 29.
Juli

Der Monat ist nahezu vorbei und nun bin ich der Meinung, dass ich die Bilder von Beeren und FrĂŒchten zeigen kann     🙂

Zuerst habe ich die „Models“ in meinem Garten ausgesucht. Gestatten: Johannisbeere, die rote:

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Hier ist sie schon bei den ersten Set-Aufnahmen:

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Himbeere, ebenfalls die rote, in ihrer natĂŒrlichen Umgebung:

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Hier ist sie schon etwas anders prÀsentiert:

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Übrigens, die Himbeeren neigen dazu, bei einem Fotoshooting ein wenig Blödsinn zu machen  und sich mit BlĂŒmchen zu schmĂŒcken     😉     Was, ihr glaubt das nicht? Hier kommen die Beweise!

Beweis Nummer 1:

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Beweis Nummer 2:

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Dann kamen noch Heidelbeeren und weiße Johannisbeeren ins Spiel. Erst bleiben sie nur zu zweit:

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Und dann entstand ein Beeren-Mischmasch:

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Aber dann formierte sich das Beeren-Chaos zur folgenden Komposition:

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Die exotischste Komponente meines Fotoprojekts, erst einmal allein fĂŒr sich:

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Die Kiwi rĂŒckte dann zu den Heidelbeeren auf:

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Da dauerte es nicht lange, bis auch andere Beeren sich in der NĂ€he des Exoten wohlfĂŒhlten:

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Die letzten Tage waren echt verdammt heiß, da wundert es bestimmt keinen, dass sich auch die Beeren nach einem Bad sehnten. Aber muss das gleich ein Champagner-Bad sein?

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Hier ist die badende Himbeere aus einem anderen, tieferen, Blickwinkel betrachtet:

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Das musste natĂŒrlich eine Heidelbeere auch ausprobieren    😉

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Aber allein zu baden ist auch fĂŒr Obst auf Dauer zu  langweilig    😀

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Ich merke schon, meine Eigenschaft, alle GegenstĂ€nde mit eigenem Leben zu fĂŒllen, hat auch diesmal etwas Oberhand gewonnen. Aber ich hoffe, dass die Bilder euch dennoch gefallen haben     :unschuldig:

In etwa einer Woche möchte ich dann mein Thema Nr. 8 in Angriff nehmen. Schweiz, wir kommen!



2013 23.
Juni

Da die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung oder ErgĂ€nzung der Aufnahmen recht gering ist, entschied ich mich nun dafĂŒr, diesmal die Ergebnisse meines Juni-Projektes schon vor dem Monatsende zu prĂ€sentieren.

Mein Mann und ich entschlossen uns kurzfristig, das bevorstehende schöne Wetter am Wochenende zu nutzen und am Samstagmorgen gaaaanz frĂŒh aufzustehen. Der Wecker war auf 4:15 Uhr gestellt und schon ca. 20 Minuten spĂ€ter fuhren wir zur Bastei. Mein Schatz wirft mir (leider zu Recht     🙁     ) vor, dass ich Fahrtzeiten bei meinen Planungen immer wieder außer acht lasse – so auch diesmal. Somit war der Sonnenaufgang schon weit vor unserer Ankunft am Ziel vollzogen. Aber das Naturschauspiel, welches uns gezeigt wurde, war dennoch einfach umwerfend! Nebel und Sonnenstrahlen – das muss mal gesehen haben! FĂŒr diejenigen, welche dafĂŒr nicht mal ihr kuscheliges Bett am frĂŒhen Morgen verlassen möchten, haben wir ein paar Bilder mitgemacht     😀

Lilienstein, das Wahrzeichen des Nationalparks SĂ€chsische Schweiz, war wirklich beeindruckend: harte Felsen und weiche Nebelwolken zu seinen FĂŒĂŸen:

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Sonnenstrahlen und immer dĂŒnner werdender Nebel zwischen den Bergen:

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Wir hatten etwa eine Stunde lang die ganze Bastei nur fĂŒr uns und genossen das Gezwitscher der Vögel, welches man tagsĂŒber noch kaum wahrnehmen wĂŒrde. Aber dann kamen noch 2 weitere PĂ€rchen vorbei, um das Aufwachen der SĂ€chsischen Schweiz zu erleben:

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Die menschenleere BasteibrĂŒcke aus der Ferne … :

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… und aus der NĂ€he (ich stehe auf solche Schattenspiele!):

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Carsten genoss diesen bezaubernden Morgen mit Weitblick genau so wie ich:

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Als vom Nebel immer weniger zu sehen war, konnte man in der Ferne wunderbar sowohl den Lilienstein als auch die Festung Königstein erkennen. Links im Bild (das Braun) sieht man noch die Auswirkungen des Hochwassers vor nicht all zu langer Zeit:

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Aber die SÀchsische Schweiz hat nicht nur Berge zu bieten, denn bei einem Spaziergang zum Hockstein in dieser Morgenstille und unter majestÀtischen Buchen kommt man sich wie in einem MÀrchen vor:

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Die lange Regenzeit vor dem Hochwasser hat natĂŒrlich auch fernab der Elbe ihre Spuren hinterlassen. Manche sehen darin natĂŒrlich nur eine lĂ€stige DreckspĂŒtzen, manche – so wie ich zum Beispiel – lieben die Spiegelung der Grashalme und des GrĂŒns     😉 :

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Wusstet ihr, dass auch Fliegen in ihrer Freizeit, also wenn sie uns Menschen nicht auf den Wecker gehen, gelegentlich gern Verstecker spielen? Ich habe eine gefunden!

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Unser ursprĂŒnglicher Plan beinhaltete nach dem Fotografieren in aller HerrgottsfrĂŒhe ein FrĂŒhstĂŒck in Bad Schandau, aber als wir dort ankamen, wurde uns unser Denkfehler schmerzlich bewusst, denn das schöne StĂ€dtchen hatte immer noch ganz heftig mit den Nachwirkungen der Flut zu kĂ€mpfen. Die Leute konnten ja nun endlich in ihre HĂ€user und trugen alles hinaus, was durch das Wasser unbrauchbar geworden war. Am Straßenrand lagen Berge von herausgerissener DĂ€mmung neben Möbeln aller Art und, und, und … ein trauriges Bild. Ich schĂ€me mich in solchen Momenten Bilder zu machen … ich bringe es ein einfach nicht fertig. Ich fotografiere viel lieber GlĂŒckliches und Fröhliches als Trauriges. Da habe ich eher das BedĂŒrfnis zu helfen und zu trösten. Ergo, aus mir wird wohl nie ein Zeitungsreporter werden …
Naja, jedenfalls waren natĂŒrlich all die BĂ€ckereien, welche wir noch von unseren Besuchen am 2. Hochzeitstag bzw. bei unserem Ausflug vor einem Jahr mit Constanze und ihren Freunden in Erinnerung hatten, auch ein Opfer des Hochwassers geworden. Nur der Lidl hatte am Tag zuvor wieder aufgemacht und somit auch die dazugehörige BĂ€ckerei – das war die Rettung fĂŒr unsere knurrenden MĂ€gen!

Von unserem Tisch vor dem Laden aus haben wir allerdings immer noch aufeinandergeschichtete SandsÀcke gesehen und die unteren waren nach wie vor klitschnass:

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Auf dem Weg zurĂŒck nach Dresden machten wir noch einen kurzen Fotostopp im ebenfalls hochwassergeplagten Königstein, um die Festung aus einer etwas anderen Perspektive als gewöhnlich auf die Speicherkarte zu bannen:

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Und fĂŒr diese Aufnahme ist mein lieber Mann extra noch einmal umgedreht und zurĂŒckgefahren:

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Wir haben den Knipstag mit dem Lilienstein angefangen und nun auch beendet     😀

Zu Hause fielen wir natĂŒrlich erstmal fĂŒr zwei Stunden ins Bett, denn auch Erwachsene brauchen ihren Schlaf     ;-)Nachdem wir wieder Kraft getankt hatten, machten wir uns noch auf den Weg zur Dresdner MĂŒhle, welche anlĂ€sslich ihres 100-jĂ€hrigen JubilĂ€ums schon vor langer Zeit einen „Tag der offenen TĂŒr“ angepriesen hat. FĂŒr uns war es allerdings sehr enttĂ€uschend, denn obwohl die gesamte Feier von 11 bis 20 Uhr ging, waren ab 15 Uhr keine FĂŒhrungen mehr durch die Fabrik möglich. Wir schnappten uns frustriert eine Bratwurst und einen Teller Kesselsuppe und gingen nach dem Aufessen unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Auf dem Weg zum Auto machen wir allerdings einen kleinen Abstecher an einem Delikatessenladen, an welchem wir sonst immer nur achtlos vorbei gefahren sind – „Via del Gusto“. Diesmal haben wir zwar noch nichts gekauft, aber ich schĂ€tze mal, daß ich zukĂŒnftig wohl doch ab und an mal einen Teil meines Lohns dort lassen werde     😉

Es ist nun doch ein ganz schön langer Beitrag geworden, aber ich hoffe, ihr habt bis zum Ende durchgehalten     😉
FĂŒr Juli sind FrĂŒchte und Beeren als Models geplant, dafĂŒr werde ich dann aber wohl doch einen ganzen Monat brauchen und nicht nur einen einzigen Samstagsausflug     😀     aber: ich muss dafĂŒr auf jeden Fall nicht so frĂŒh aufstehen!



2013 09.
Juni

Das Fotothema des vergangenen Monats hieß „Blumen und BlĂ€tter“ und mir ging es dabei nicht nur darum, mich weiterhin nur mit der schnöden Technik zu beschĂ€ftigen, sondern diesmal auch ein MĂ€dchen sein zu können und schöne BlĂŒmchen zu fotografieren     😀
Wobei ich schon sagen muss, dass das Kennen der AusrĂŒstung und der technischen Möglichkeiten bei der Umsetzung solcher Bilder auf jeden Fall vorteilhaft ist. FĂŒr das Thema habe ich wieder mal meine Makroringe aus der Kiste geholt und versucht, damit Bilder ohne Stativ zu machen. Wenn gerade mal kein Wind und kein grĂŒĂŸender Nachbar vorbeikam, war die Ausschussquote sogar vergleichsweise gering. NatĂŒrlich ist es ganz bestimmt sehr viel besser, bei solchen Bildern ein Dreibein zu verwenden oder, wie ich das bei der Fotowanderung am 1. Mai gelernt habe, wenigstens mit einem Bohnensack. Den werde ich mir spĂ€testens bis zum Sommerurlaub nĂ€hen!

So, genug gequatscht, jetzt werden Fotos gezeigt     🙂

Blumentechnisch gesehen war der Mai 2013 mehr als außergewöhnlich. Normalerweise entstehen solche Aufnahmen nicht am 1. Mai, sondern irgendwann in MĂ€rz oder maximal in April:

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Manche Tulpen hatten ĂŒbrigens sogar kleine Überraschungen in sich     😀     :unschuldig:

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Manchmal waren diese FrĂŒhjahrsblĂŒher gegenĂŒber einem Fotografen sehr offen:

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Auch trĂ€nende Herzen waren dieses Jahr noch sehr spĂ€t zu sehen, dafĂŒr wirkten sie aber umso schöner:

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Es gibt in meinem Garten eine Magnolie und auch auf ihre Blumen freue ich mich jeden FrĂŒhling wie ein kleines Kind:

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Ein FrĂŒhling ohne GĂ€nseblĂŒmchen?! Das gibt es einfach nicht!

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Es gab im Mai einige sonnige Augenblicke, auf die sich meine Akelei besonders gefreut hat:

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Auch die WeinblÀtter genossen das warme Licht vom Himmel:

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Der Flieder blĂŒhte – wie es sich gehört – pĂŒnktlich in Mai, ihn hat der lange Winter nicht von seinem Zeitplan ablenken können:

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Es gab allerdings im letzten FrĂŒhjahrsmonat auch genug Regentropfen vom Himmel. Manche von ihnen blieben in den Ästen hĂ€ngen:

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Die Blautanne hat ebenfalls ein paar von den Tröpfchen aufgefangen:

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Aber die buntesten BlĂŒmchen wachsen wohl wie immer hinterm Zaun bei anderen Leuten     😉

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Inzwischen sind die meisten der hier abgebildeten PflÀnzchen schon verwelkt oder wurden vom anhaltenden Regen und Wind zu Unkenntlichkeit verÀndert.

Ich bin sehr gespannt, ob Petrus Dresden und die SĂ€chsische Schweiz im Juni endlich mal wieder dauerhaft schönes Wetter gönnen wird, denn davon hĂ€ngt ganz stark ab, ob ich mein Vorhaben fĂŒr Juni (Thema „Elbsandsteingebirge“) umsetzten kann. Andernfalls muss ich mir schnell einen Plan B ausdenken     :ueberrascht:

Was wĂŒrdet ihr mir eigentlich so als Ausweichprojekt vorschlagen?



2013 07.
Mai

Der Monat ist schon seit einigen Tagen vorbei und nun ist es an der Zeit die Ergebnisse meiner Fish-Eye-Experimente zu prĂ€sentieren     😀

Ich habe schon vorher mit diesem Objektiv geĂŒbt und festgestellt, dass unsere Zusammenarbeit noch nicht so optimal ist. Die Wirkung war oft zwar toll, aber die SchĂ€rfe ließ einfach zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Alle Tipps aus dem Internet fruchteten bei mir nicht wirklich, worauf ich natĂŒrlich extrem an meinem Können gezweifelt habe.

Darum habe ich diesmal lieber auf meinen Mann gehört, statt wie in einem Forum empfohlen, die ganze Optik auseinander zu friemeln und irgendwelche drei ominösen Schrauben anders einzustellen. So stand ich eines schönen Morgens am Fenster zum Garten … mit der Kamera auf dem Stativ und einer Liste in der Hand, in der ich die Nummer der Aufnahme, die Blende und die Entfernung notierte. Nach dem Durchgucken aller Bilder mit allen möglichen Kombinationen haben wir herausgefunden, dass die Entfernungsmarke von 0,4 plus Blende 5,6 die schĂ€rfsten Aufnahmen ergeben. SpĂ€ter fand ich noch heraus, dass die  Blende natĂŒrlich den LichtverhĂ€ltnissen angepasst werden soll und kann     😀     das Eichhörnchen ernĂ€hrt sich eben recht mĂŒhsam     😉

So, und nun die Bilder. Teil 1 – im eigenen Garten:

GrĂŒne Wiese mit GĂ€nseblĂŒmchen:

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Meinen einzigen Gartenzwerg bekam ich zum 20. Jahrestages meines Deutschlandaufenthaltes – man beachte die frischen Bretter rechts hinter seinem RĂŒcken, welche mein Schatz mit viel Schweiß, MĂŒhe und Liebe vor ein paar Wochen neu eingesetzt hat     :verliebt:     )

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 Magnolie

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Frischer Sand fĂŒr meine Sommerterrasse (inzwischen sind die KĂŒbel wieder leer und meine Platten vom Sand ĂŒberdeckt – ich will endlich Sonne und WĂ€rme, um barfuß darauf laufen zu können!

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 Teil 2: Ich gönnte mir an einem schönen sonnendurchfluteten Tag einen Spaziergang in Plauen:

So gesehen ist Erotik eine fast runde Sache     😉

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Ein Kreisverkehr in seiner vollen Pracht:

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Bei diesem Ortsamt kommt man sich bestimmt ganz klein vor :

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Nachdem ich mir diesen Garten angesehen habe, war ich mit dem Zustand meines eigenen hoch zufrieden – mein Rasen ist z.B. viel grĂŒner!     😀

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Manche Zaunelemente haben sich als perfekte Umrahmung fĂŒr GebĂ€ude erwiesen:

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Leider konnte ich aufgrund der knappen Zeit diese einladende Bank nicht zum Ausruhen und Lesen nutzen. Die Stelle habe ich mir allerdings gut gemerkt und hoffe, dass ich darauf noch eine oder andere Geschichte mit meinem Kindle lesen kann     😉

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Teil 3: Ein Training der Irish Dance Company mit der Erkenntnis, dass man mit einem Fish-Eye-Objektiv in der Hand ganz nah auf die Menschen zugehen sollte.

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Aber aus der (relativen) Ferne wirkt der Tanzsaal fast unendlich und der Spiegel hat ebenfalls eine beeindruckende GrĂ¶ĂŸe:

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Es machte ebenfalls viel Spaß die TĂ€nzerinnen beim Hopsen in Einsamkeit

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…oder in einer Reihe zu fotografieren:

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Teil 4: meine Favoriten dieses Projekts sind offene Fenster.  Ich mag diese Art der Verzerrung!

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Der Blick aus dem gleichen GebĂ€ude, aber etwas spĂ€ter und zur gegenĂŒberliegenden Seite:

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Die Suche nach Motiven fĂŒr mein Mai-Vorhaben ist relativ leicht: Blumen und BlĂ€tter. Aber noch vor ein paar Wochen habe ich meine Zweifel gehabt, ob nach einem derart langem und strengen Winter wie dieses Jahr ĂŒberhaupt etwas blĂŒhen wird. Ich schĂ€tze, mein grĂ¶ĂŸtes Problem bei der PrĂ€sentation der Ergebnisse wird die Auswahl aus den zahlreichen Aufnahmen sein, denn ich habe bereits etliche davon im Kasten bzw. auf dem Rechner     😉



2013 04.
Apr.

Und wieder ist ein Monat rum. Zum GlĂŒck war er etwas lĂ€nger als sein VorgĂ€nger, so konnte ich wenigstens zwei Versuche unternehmen, das Fotomodel namens Essen ins rechte Licht zu rĂŒcken. Das Ganze hat sich ĂŒbrigens als eine recht schwierige Aufgabe entpuppt und etliche Aufnahmen mussten wieder ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke ins Land der glĂŒcklichen Bits und Bytes gehen. Dabei konnten sie nicht mal was dafĂŒr – ich habe mir ein paar schrĂ€ge Experimente geleistet … die meisten allerdings unabsichtlich     :erroeten:  

Meine Lehre daraus:

  1. Immer das Fenster komplett abdunkeln, denn das Licht, welches durch die Fensterscheiben reinkommt, spiegelt sich vorrangig da, wo ich es gar nicht gebrauchen kann, z.B. im Weinglas.
  2. Makro ist beim Essen doch nicht so toll, wie ich zuerst dachte.
  3. Eine große Blende lĂ€sst zwar hellere Bilder zu, dafĂŒr ist die TiefenschĂ€rfe fĂŒr die Katz.

Dank Carstens kritischem Blick konnte ich zwischendurch mein Fotoverhalten doch noch rechtzeitig meinen ehrgeizigen Zielen anpassen     😀

Aber ein paar Bilder kann ich nun der Öffentlichkeit prĂ€sentieren, auch wenn ich selber daran noch einiges zu bemĂ€ngeln habe     😉     vielleicht sind mir meine Leser etwas gnĂ€diger als ich zu mir selber bin     😉

Zuerst möchte ich euch gern zu einer Tasse Tee einladen:

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Die GebĂ€ckkringel an der Tassenseite sind aus einem Russenladen und heißen „Suschki“, was TrockengebĂ€ck bedeutet. Sie schmecken meiner Familie in jeder AusfĂŒhrung ganz toll, besonders auf Reisen und beim Wandern. So sehen sie ohne Teebegleitung aus:

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Man kann den Tee ĂŒbrigens auch mit Sahne trinken:

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Aber, um ehrlich zu sein, ist das nur die Spiegelung meiner Beleuchtung     😀

Jetzt könnte man langsam zu etwas KrĂ€ftigeren ĂŒbergehen … wie wĂ€re es mit ein paar gefĂŒllten Champignons?

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GefĂŒllte Artischockenherzen hĂ€tte ich auch noch im Angebot – dazu noch ein GlĂ€schen Rotwein:

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Wer keine Artischocken mag, hat vielleicht Appetit auf gefĂŒllte schwarze Oliven:

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GrĂŒne Oliven kann ich ebenfalls auftischen:

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Und ĂŒberhaupt, ich habe noch mehr gefĂŒllte Sachen fĂŒr meine GĂ€ste bereitgestellt:

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Und am Rotwein sollte es ja sowieso nicht mangeln     😉

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Ihr seid herzlich eingeladen !     🙂

Im April werde ich austesten, welchen Blödsinn man mit einem Fish-Eye so machen kann. Noch habe ich keinen festen Plan, was genau mir unter die gebogene Linse kommen soll, daher bin auch ich gespannt, was ich euch am Ende des Monats prĂ€sentieren kann     😉



2013 24.
MĂ€rz

Es tut mir wirklich, wirklich leid, dass ich am letzten Sonntag meine treuen Besucher nicht mit neuem Lesestoff versorgen konnte. Ich habe mich zu sehr in die Thematik „Irish Dance“ vertieft     😉
Nein, ich tanze nach wie vor nicht selbst auf der BĂŒhne, sondern habe eher ein TĂ€nzchen mit meiner Kamera und dem Blitz, damit ich die schnellen Bewegungen der flotten Tanzgruppe der Irish Dance Company bei wechselnden LichtverhĂ€ltnissen in einer halbwegs vernĂŒnftigen Art und Weise aufs Bild bannen kann. Es geht mal besser mal schlechter, aber ein paar Bilder kann ich nun nach 3 Wochenenden in der Rolle als „Haus- und HoffotogrĂ€fin“ wie einst versprochen zeigen.

Zuerst hatten wir am 9. MĂ€rz den morgendlichen Auftritt im Rahmen der Messe „Aktiv und Vital„:

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Beim zweiten Bild sieht man ziemlich deutlich, wer die Tanzgruppe zu diesem Messeauftritt eingeladen hat, nicht wahr?      😉

Diese Veranstaltung ging mit ca. 30 Minuten recht schnell – im wahrsten Sinne des Wortes – ĂŒber die BĂŒhne.

Wesentlich mehr Zeit (Mittag bis Abend) konnte ich am darauffolgenden Samstag mit den TĂ€nzern verbringen. Am Tag vor den offiziellen, irischen St. Patrick Day-Feiern hat man zwei Schiffe der „Weißen Flotte“ zu einer kleinen Irland-Enklave umgestaltet:

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NatĂŒrlich hatte ich an dem Tag fototechnisch viel zu tun, aber dennoch blieb manchmal auch etwas Zeit fĂŒr Pausen:

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Die Gruppe auf meinem Kahn hatte insgesamt 4 Auftritte und es war trotz der Enge richtig, richtig schön:

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Und hier sieht man ganz deutlich, wie leichtfĂŒĂŸig sie alle doch sind, stimmt’s?

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Und gestern dann das SahnehĂ€ubchen: die IDC-St. Patrick’s Day-Feier in einem Golfclub in Possendorf. Wir waren schon letztes Jahr mit von der Partie und im Gegensatz zum Messe- und Bootauftritt konnte ich mich diesmal nicht nur fototechnisch austoben, sondern auch mal Carsten die Kamera in die Hand drĂŒcken und eine Polka mit den vielen anderen GĂ€sten mittanzen:

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Vorher machten wir aber ein paar Gruppenbilder von den TĂ€nzern … dafĂŒr musste ich sogar todesmutig auf eine hohe Leiter klettern:

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Doch eines muss ich mal loswerden: Lichttechnisch war das die bisher schwierigste Veranstaltung     🙁
Und da bei den schnellen HĂŒpfbewegungen kein scharfes und unverwackeltes Bild gelingt, macht man eben eines in dem Moment, in dem die TĂ€nzer kurz innehalten     😉

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Wir hatten alle sehr viel Spaß und die große Runde an TĂ€nzern, Musikern und GĂ€sten löste sich erst ganz gemĂ€chlich gegen Mitternacht auf. Ich bekamÂ ĂŒbrigens eine kleine Anerkennung und ein großes Dankeschön von der Gruppe, worĂŒber ich mich unglaublich gefreut habe:

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Ich danke natĂŒrlich auch allen bei der Irish Dance Company fĂŒr die fototechnisch wundervollen Erfahrungen und Lehrstunden sowie fĂŒr das schöne GefĂŒhl, dazu zu gehören, auch wenn ich nicht einmal tanzen kann!

Jetzt, wo die Feierlichkeiten dieser Art erstmal vorbei sind, habe ich mich heute endlich mal wieder mit meinem geplanten Projektthema fĂŒr den MĂ€rz befasst. Noch ist nicht alles so, wie ich es mir vorgestellt habe – deshalb spanne ich euch noch etwas auf die Folter, denn ein paar Übungstage bis zum Ende des Monats habe ich ja noch vor mir     😉