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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 06.
Juli

Bei Erstellung meines Jahresplanes habe ich leichtfertig die Idee meines Mannes aufgegriffen, Fotos von Brunnen zu machen. Schließlich hatte ich nur eine entspannte Tour durch die Dresdner Innenstadt im Kopf und wollte lediglich die üblichen Verdächtigen wie Zwinger & Co knipsen. Aber dann schaute er nach, welche Brunnen es in Dresden noch so gibt und wir stellten fest, dass diese Stadt über 300 verschiedene, kunstvolle Wasserspender im Angebot hat. Dass man auch in der direkten Nähe von Dresden (Freital und Pilnitz) richtig witzige Brunnen besichtigen und natürlich auch fotografieren kann, hat uns die Auswahl der Fotoobjekte nicht leichter gemacht. Carsten und ich suchten uns letzten Endes 50 Objekte heraus und gruppierten sie in einer Liste nach Stadtteilen und gut zu bewältigenden Touren für nach der Arbeit oder ganztägig am Wochenende. Am Ende sind es doch über 70 Brunnen geworden, denn der eine oder andere sprang auf dem Weg zum Nächsten noch buchstäblich direkt vor die Linse und wollte partout nicht vernachlässigt werden    😉

Auf jeden Fall haben wir bei unseren Fototouren viele für uns neue Ecken in der Stadt entdeckt und staunten nicht schlecht über manche Standorte, denn ganz offensichtlich haben wir etliche davon im Alltag überhaupt nicht wahr genommen, obwohl wir uns in der entsprechenden Gegend hin und wieder aufhalten. Und wir wissen jetzt ganz genau, dass alle schön beleuchteten Wasserspiele in der Innenstadt um spätestens 23 Uhr ruck-zuck ausgeschaltet werden, ohne Rücksicht darauf, ob man nach einem Aufbau des Stativs und Suchen der perfekten Kameraeinstellung endlich soweit war, diese Schönheit zu fotografieren oder noch nicht    😀

Wir habe uns nun entschieden, alle von uns besuchten Brunnen in einer Galerie zu präsentieren, aber vorerst möchte ich wenigstens unsere persönliche Top 10 (aus 71 Stück – nicht alle 300 und mehr) zeigen. Ok, es ist eine Top 15 geworden, denn bei nur 5 Brunnen waren Carsten und ich uns unabhängig voneinander einig, aber die anderen 5 waren bei der persönlichen Sichtung unterschiedlich gewählt worden.

Hier waren wir uns einig:

Glasbrunnen am Pirnaischen Platz:

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Rotkopf-Görg-Brunnen am Bahnhofsplatz Potschappel in Freital

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Nasses Haus auf dem Amalie-Dietrich-Platz in Gorbitz

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Pusteblumen auf dem Albert-Wolf-Platz in Prohlis

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Wasserfall Niagaraplatz auf dem Gelände der Zeitenströmung in der Albertstadt

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Primavera II auf dem Weingut Zimmerling in Pilnitz (leider ohne Wasser … aus den Haaren)

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Carstens weitere Favoriten sind diese fünf:

Schönwetterbrunnen in der Bernhardstraße (Südvorstadt)

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Findlingsbrunnen, Papstdorfer Straße Ecke Zwinglistraße in Gruna

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Leuchtbrunnen I am Neustädter Markt

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Artesischer Brunnen am Albertplatz (findet auch jemand die Ente, welche gerade im Becken Kücken ausbrütet?)

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Sarrasani-Brunnen in der Sarrasanistraße (Innere Neustadt)

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Hier kommen nun noch meine 5 Brunnen dazu:

Storchenbrunnen in der Albert-Schweitzer-Straße, Freital

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Drei Grazien am Westin Bellevue

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Neptun-Brunnen im Krankenhaus Friedrichstadt

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Und ein Indoor-Brunnen, welche gewiss alle Shoppingliebhaber in Dresden auch ohne meine Erklärung problemlos erkennen könnten    😉    für alle anderen:  es ist ein Wasserspiel in der Altmarkt-Galerie

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Ich denke, jetzt werdet auch ihr in Dresden mit einem brunnen-offeneren Blick umhergehen. Es gibt wirklich so viel zu entdecken, was zu diesem Thema passt und unsere Bildergalerie mit 71 Stück wird in Kürze nachgereicht – versprochen!



2014 29.
Juni

Am Freitag bin ich so früh von der Arbeit verschwunden wie schon lange nicht mehr. Aber der Grund hierfür war auch extrem wichtig, denn an diesem Tag war bereits am frühen Nachmittag im Congress Center Dresden die Zeugnisausgabe und im Anschluß der Abiball von Stephanies Jahrgangsstufe angesetzt worden.

Vorher sollten sich noch alle hübsch machen können und das am besten ohne zu hetzen. Es hat alles großartig funktioniert. Wir waren sehr pünktlich vor Ort und hatten damit genug Zeit, um noch das Familienfoto mit einer glücklichen Abiturientin und superstolzem Rest der Familie zu machen:

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Die Veranstaltung war für uns wundervoll. Stephanie musste insgesamt dreimal auf die Bühne: einmal um ihr Abizeugnis in Empfang zu nehmen, einmal um eine besondere Anerkennung der Tutoren zu bekommen und noch einmal um die Dankesrede ihres Kurses zu halten.

Das Essen war sehr lecker und das Ambiente richtig feierlich – alles stilvoll, aber nicht überkandidelt.

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Es gab natürlich auch Spiele, bei welchen Schüler, Eltern und Lehrer gegeneinander gespielt haben. Am Ende gewannen die Eltern – auch wenn ich nicht direkt mitgespielt habe, hat mir dieses Ergebnis schon irgendwie gefallen    😉

Kurz vor Mitternacht sind wir nach Hause gegangen und haben unterwegs unsere Große wohl zum letzten Mal an ihrem Wohnheim abgesetzt, denn sie zieht im Juli in ein anderes um. Eines, wo sie etwas mehr Platz für sich hat, als ihre derzeitigen 11 qm.

Also passt in unserem Leben derzeit wie immer der Spruch „Geht eine Tür zu, dann öffnet sich dafür eine andere“ und auch bei uns bleibt nach einer erreichten Etappe nicht einfach alles stehen, sondern es halten sich schon die nächsten Herausforderungen bereit. Aber auch diese werden wir alle in OLCA-Stehaufmännchen-Manier meistern, da bin ich mir sicher    🙂



2014 25.
Juni

Dass ich mal wieder eine etwas längere Schreibpause eingelegt habe, ist dem Umstand geschuldet, dass in meinem Leben erneut allerhand los ist. Da siegt eben das reale Leben über das virtuelle    😉

Wobei einige Erlebnisse ohne Unterstützung des Internets vermutlich nie passieren würden. Zum Beispiel hätten wir ohne dies nie ein so wundervolles Wochenende mit zwei jungen Kanadierinnen namens Valérie und Charlotte aus Montreal verbracht, denn ohne Couchsurfing wären wir uns wohl nie begegnet. Wir hatten ganz viel Spaß zusammen und lernten nebenbei auch viel über Kanada und insbesondere über Quebec dazu. Unvergessen wird uns auf jeden Fall ein Austausch über die Schimpfwörter in den verschiedenen Sprachen bleiben. Ganz ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass das Wort „Tabernak“, welches sich vom Tabernakel in der katholischen Kirche ableitet, so viele negative Gefühle ausdrucken kann    😉
Wir revanchierten uns natürlich mit unserer Couch, Essen, einem Stadtrundgang und einem Ausflug in die Sächsische Schweiz, wie z.B. auf den Berg Lilienstein:

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Mein Monatsprojekt hält uns ebenfalls ganz schön auf Trab – in Dresden gibt es einfach zu viele schöne und interessante Brunnen. Aber dennoch hatten wir am Montag nach der Fotojagd abends zudem genug Zeit, um diesen romantischen Sonnenuntergang an der Elbe geniessen zu können:

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Und da ich schon über die Fotos berichte, darf ich an dieser Stelle voller Stolz angeben, dass sich für mich eine Chance ergab, alle 4 Autoren von Phrase4 bei einem Outdoor-Fotoshooting in der Dresdner Neustadt abzulichten – wir hatten ganz viel Spaß und die (Einzel-)Portraits sind auch sehr gut und recht unkonventionell geworden … es sind ja auch außergewöhnliche Schriftsteller    🙂
Ihre nächste Lesung gibt es erst nach der Sommerpause: im September. Einzelheiten und die nächste Phrase stehen auf deren Homepage.

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Ansonsten war ich zwischenzeitlich mal wieder mit den Teilnehmern meines VHS-Russischkurses im „Odessa“ essen – es war wie immer einfach nur super. Noch ist unser Semester zwar nicht zu Ende, aber zu den nächsten Stunden werden immer mal einige Leute fehlen – Reisezeit fordert ihr Tribut    😉
Einer von ihnen, Michael, ist schon seit einigen Tagen mit einem „Ural“ Motorrad unterwegs von Dresden nach Murmansk und führt einen Blog über seine Reiseerlebnisse.

Und natürlich darf man den Zeitfresser namens Fussball-WM nicht übergehen    😀    wir schauen uns bei Weitem nicht alle Spiele an, aber der eine oder der andere Abend wird schon gern mit 22 Millionären und einem Ball gewidmet    😉

Wie man merkt, für Langeweile bleibt keine Zeit und das finde ich ganz gut so    😉



2014 15.
Juni

Der vergangene Donnerstag war mit Abstand der beste Tag der gesamten kurzen Woche. Die ganze Familie, besonders aber natürlich Stephanie, haben völlig gesapannt auf die Ergebnisse für die schriftlichen Abiprüfungen gewartet. Die mündlichen liefen ja schon wunderbar, aber die schriftlichen blieben eben über zwei Wochen lang die großen Unbekannten in unseren Berechnungen des Abischnitts unserer jüngeren Tochter.

Eine SMS am späten Vormittag löste endlich all unsere Spannung: Die Noten waren allesamt besser als wir gedacht haben und damit hat Stephanie ihren Gymnasiumabschluß mit einer für uns sensationellen Endnote 1,8 geschafft!!! Ich war vor 3 Jahren schon von Andreas 2,2-Abischnitt völlig hin und weg und nun das    😀    !!! Ich war soooooo froh und soooooo glücklich! Das Kind natürlich auch, denn sie ist damit die Zweitbeste in ihrem Kurs und schon allein wegen der Endnoten bzw. der geschafften Schulzeit einfach nur happy!

In zwei Wochen wird dann allerdings auch schon ihr Abiball, ein weiterer Lebensabschnittshöhepunkt, Geschichte sein …

Wenn alles nach Plan läuft, dann beginnt sie im Oktober in Potsdam ihr Studium der Geowissenschaften. Meine süße Kleine und doch schon so groß – ich kann das irgendwie immer noch nicht so richtig fassen     :verliebt:    😉



2014 11.
Juni

Als ich die Planung für meine über das Jahr verteilte Fotoprojekte machte, war ich so naiv zu denken, dass es im Mai jede Menge sonnige Tage geben wird und ich reichlich Möglichkeiten haben werde, schöne Schattenbilder im Freien zu machen. Pustekuchen! Das Gros der Maitage war mindestens bewölkt, wenn schon nicht verregnet. Deshalb werde ich ganz unauffällig zwei Aufnahmen aus dem Juni unterjubeln, denn nun scheint die Sonne schon seit Tagen wie bekloppt vom Himmel herab. Ich habe gerade mit Hilfe meines liebsten Kritikers eine Auswahl getroffen und fühle mich bereit, euch die Ergebnisse zu präsentieren    😉
Zuerst kommen die Bilder, welche in meinem Homestudio entstanden sind. Ich liebe Akelei und freue mich sehr, das sie auch in diesem wettertechnisch unseligen Mai rechtzeitig blühte und für mich Model stand.

Mal schmal und einsam in einem kleinen Glas:

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Mal fast verlassen in einer Glasschale:

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Und mal groß und mit reichlich Blüten:

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Aber auch meine Kunstblumen haben ihr Bestes gegeben:

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Da kam sogar ein Schmetterling gern vorbei    😉

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Ein Geschenk von meiner lieben Freundin hat sich ebenfalls als schönes Motiv präsentiert:

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Genau so wie ein Andenken an eine liebe Nachbarin. Die kleine Amphora habe ich übrigens noch 1991 auf der Krim gekauft, als ich damals als Studentin meine Ferien dort verbrachte:

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Dazu passte natürlich diese Aufnahme aus Xanten (antik ist antik, egal ob griechisch oder römisch    😉    ):

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Aber nun genug von Indoor-Bildern, es wird Zeit, dass auch ein paar Schattenaufnahmen von Draußen gezeigt werden. Bäume geben natürlich viel Schatten und ich finde die Reihe der Orangenbäumchen mit den ziselierten Blattwerkschatten einfach nur zum Verlieben schön:

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Farne sind genau so bezaubernde Schattenwerfer:

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Diese Allee gibt ein ganz besonderes Schattenbild ab:

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Bei so viel Grün fügen sich sogar Turmschatten authentisch in die Landschaft ein:

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Da muss ein Denkmal das natürlich genau so versuchen:

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Mein lieber Mann opferte sich ebenfalls einmal bereitwillig als Schattenmodel. Und nein, er hat keine Katze auf seiner Schulter    😉  

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Er war nicht der einzige Schattenmann, manche von ihnen haben sogar Hunde ausgeführt    😉  

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Vielleicht sind sie irgendwann mal auch hier weiter gelaufen:

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Oder wollten zum diesen Haus gehen (mit ganz vielen kleinen Schatten – beinah ein Suchspiel    😀    man achte besonders auf die Hausnummer):

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Oder wollten zu dritt hier ein weiteres Liebesschloß aufhängen:

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Dies ein Schattenwurf auf unserem Weg nach Hause – ich finde, unser Smartschatten sieht aus wie ein kleines Nilpferd    😉    stimmt doch, oder?

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Insgesamt fand ich das Projekt trotz widriger Wetterumstände wirklich …

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Jetzt kommen als nächstes Dresdens Brunnen zum Zug    🙂



2014 07.
Juni

Ich weiss nicht, ob ihr je auf unserer Eingangsseite eine Klingel mit dem Namen Olgas Welt wahrgenommen habt. Ich gebe ja unumwunden zu, dass ich diese „Internetwohnung“ im Gegenteil zu meinem Blog eher stiefmütterlich behandle. Aber Dank Carstens Einsatz passiert nun auch dort etwas mehr    :verliebt:

Er hat jetzt nämlich meiner 4. Obsession (zählt man die Kinder und Familie nicht dazu, dann ist Nr. 1 das Lesen, Nr. 2 geht an die Sprachen und Nr. 3 gehört der Fotografie) einen Daueraufenthalt darin genehmigt … welche das ist fragt ihr euch? Hmm    :unschuldig:     … das werden wohl die Leser herausfinden, die eine Verbindung zwischen diesen zwei Bildern herstellen können oder die einfach kurzerhand schnell auf die entsprechende Klingel klicken    😉

Bild Nummer 1:

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und Bild Nummer 2:

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Ob die Lösung richtig ist, kann man hier überprüfen – viel Spaß    😀



2014 03.
Juni

Vor langer, langer Zeit haben wir bei einem unserer seltenen Aufenthalte vor dem Fernseher einen Bruchteil der WDR-Reihe „Wunderschön!“ (ab 01:21:25) mit einem völlig vom Regen durchnässten, aber dennoch amüsanten Ingolf Lück gesehen. Daraufhin waren wir beide uns einig, dass wir unbedingt irgendwann einmal sowohl die Externsteine als auch das Hermannsdenkmal sehen müssen    🙂

Und da wir am Himmelfahrtswochenende beide noch einen Brückentag nehmen konnten, fuhren Carsten und ich am Mittwoch nach der Arbeit im strömenden Regen gen Dortmund – da war unser Hotel gebucht. Denn natürlich wollten wir bei unserem Ausflug nach NRW nicht nur die beiden oben genannten Sehenswürdigkeiten sehen, sondern noch ein paar andere Ecken besuchen, welche wir schon vor langer Zeit ins Auge gefasst haben: Münster, Xanten und  außerdem wollten wir unbedingt mal eine Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn machen sowie eine Runde um die Möhnetalsperre drehen    😀

Wir haben uns wirklich immer bemüht alles aufzuessen, aber offensichtlich konnten wir die Wettergötter trotz dieser guten Tat nicht immer milde stimmen    😉    in Münster (Tag 1) sind wir deshalb einige Stunden im Nieselregen gelaufen, was aber unseren Eindruck über diese Stadt nicht geschadet hat. Eigentlich denkt man, dass sie erzkatholisch ist und deshalb irgendwie alles starrsinnig sein muss, aber da es zudem eine belebte Studentenstadt ist, hat sie einen sehr positiven Eindruck auf uns hinterlassen – sehr zu empfehlen! Dort habe ich übrigens zum ersten  Mal in meinem Leben eine Altbierbowle probiert – superlecker!!!

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Die Hauptattraktion in Xanten (Tag 2) war zweifelsohne unser Besuch in Colonia Ulpia Traiana. Geregnet hat es nicht, aber es war leider den ganzen Tag bewölkt … was aber auf jeden Fall die bessere Wahl war. Dort konnten wir voll und ganz in das Leben der alten Römer eintauchen. Das wollte ich schon lange sehen und ich kann mir vorstellen, dass auch unsere Kinder, als sie noch kleiner waren, bestimmt ebenfalls sehr viel Spaß an diesem Besuch gehabt hätten.  Auf jeden Fall saß ich zum ersten Mal in einem relativ intakten (wenn auch nachgebauten) Kolosseum – ist schon irgendwie ein cooles Gefühl    😀

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Das Wetter bei unserem Ausflug am folgenden Tag (Nummer 3) in den Teutoburger Wald war dafür einfach top: strahlend blauer Himmel und massig viel Sonnenschein. Allerdings waren wir weder bei den Externsteinen noch beim Hermannsdenkmal die einzigen, welche auf die Idee eines Ausflugs gekommen sind – voll war’s!

Nach all den Wanderungen in der Sächsischen Schweiz, war der Aufstieg auf die Externsteine für uns beide kein Problem mehr – so groß sind sie ja auch wieder nicht    😉

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Und auch die 20 Meter Treppenstufen im Sockel des Hermanndenkmal waren nach dem Aufstieg im Ulmer Münster kein Thema mehr    😉

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An diesem Tag sind wir übrigens endlich in den Genuss einer echten Cabriofahrt mit unserem Smart gekommen. Aber in diesem Leben muss man ja bekanntlich für alles bezahlen und so betrachtete ich am Ende des Tages einige von der Sonne geröteten Stellen auf meiner Haut (und ich habe mich wirklich eingeschmiert!), während Carsten mit den Nachwirkungen des starken Pollenflugs von Gräser und Roggen schwer zu kämpfen hatte.

Am Tag unserer Rückreise (Tag 4) waren wir in Wuppertal mehr als eine ganze Stunde mit der Schwebebahn unterwegs – ich finde die Idee solcher Bahnen richtig gut, denn sie müssen sich mit keinen irdischen Verkehrsteilnehmern herumschlagen, welche permanent die StVO ignorieren. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass die Leute, welche diese Waggons alle 10 Minuten vor ihren Fenstern oder Balkonen vorbeischweben sehen müssen, diese Meinung nicht unbedingt teilen werden …

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Unseren letzten Besichtigungs(zwischen)halt auf dem Rückweg machten wir am Möhnesee. Zum Baden war es natürlich viel zu kalt, aber ein Spaziergang um den unteren See der Möhnetalsperre ist ein Urlaub für die Seele, wenn man eine längere Reise vor sich hat und sich davor ein wenig die Beine vertreten möchte.

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Danach ging es schnurstracks gen Dresdener Heimat. Zum Glück sind wir staufrei sowohl hin als auch zurück durchgekommen und dank der Hörbücher „Mitternachtsfalken“ von Ken Follett sowie „Resturlaub“ von Tommy Jaud ist uns die Reisezeit von ca. 5 Stunden doch noch sehr kurz vorgekommen.



2014 26.
Mai

Ich habe ja schon im vorherigen Eintrag verraten, dass auch unser Sonntag voller interessanter Erlebnisse war. Nun ist es wohl an der Zeit, auch über den gestrigen Tag zu berichten    😉

Der 25. Mai war ja unter anderem ein Wahltag: Europa- und Kommunalwahlen. Auch Stephanie durfte zum ersten Mal ihre Stimme abgeben, also trabten wir zu dritt bei schönstem Sommerwetter in ihre ehemalige Grundschule, um unsere Kreuzchen zu setzen. Etwas seltsam fand ich allerdings, das man sich nur mit dem Wahlbrief anmelden konnte, die Ausweise waren gar nicht gefragt bzw. wurden nicht kontrolliert    :ueberrascht:

Nach dem Gang an die Urne verschwand Stephanie mit ihrer Freundin nach Radebeul, um sich mal ein Spiel beim deutschen American Football anzusehen. Ein Kumpel spielt bei den Suburbian Foxes und durfte über ein paar Freikarten verfügen    😀
Carsten und ich bauten derweil unseren Smartie zum Cabrio um und fuhren zum Barockgarten Großsedlitz, wo wir beide, trotzdem wir schon weit über ein Jahrzehnt in Dresden wohnen, noch niemals waren. Dabei verfolgten wir zwei Ziele gleichzeitig: schön im Grünen spazierengehen und dabei noch einige Bilder für mein Monatsprojekt (Klingelkopf „Olgas Fotojahrespläne“) zu erhaschen. Ein paar andere Bilder sind dabei natürlich ebenfalls entstanden und wollen nun gezeigt werden    😀

Kurz gesagt – es war ein bezaubernder Vormittag. Ich habe am Ende wie gewohnt einen kleinen Sonnenbrand bekommen, denn ich habe mich zwar ordentlich eingecremt, aber meine Haut kennt eben keinen anderen Sommerbeginn    😉

Zwischen Frühstück und Heimfahrt ist viel Zeit vergangen und somit meldete sich unser Hungergefühl gen Dresden immer stärker. Wir entschieden uns, in der Neustadt essen zu gehen. Bei unseren Hin- und Herfahrten zwischen der verschiedenen Kirchen am Vorabend haben wir auf der Königsbrücker Straße ein neues und sehr gut besuchten Restaurant entdeckt: es heisst Ocakbasi. Wir werden uns diesen Namen auf jeden Fall sehr gut merken, denn das Essen dort wird richtig frisch zubereitet und schmeckt schlicht und einfach umwerfend, „Efes“ gibt es vom Fass (das schmeckt man!), und das gesamte Team ist sehr fleissig, entspannt und freundlich. Nur eine Beobachtung brachte uns etwas ins Grübeln, denn da die Köche zwar eindeutig landestypische Lieder mitgesungen haben, war uns klar, dass sie echte Türken sein müssen. Das junge Mädchen allerdings, welche uns bediente, sprach mit leichtem Akzent und sah ebenfalls südländisch aus, doch mit den Köchen sprach sie Englisch    :fragend:
Also fragte ich beim Bezahlen der Rechnung einfach mal nach, ob sie wirklich aus Türkei stammt. Ihre Antwort war „nein“ und dass sie aus Moldawien sei. Danach haben wir beide uns blendend auf Russisch unterhalten und ich erfuhr dabei, dass die zweite Kellnerin des heutigen Tages aus Kasachstan ist und der süße Kellner aus dem Iran kommt. Das nenne ich mal international    🙂    man merkte, dass die Chemie unter ihnen allen perfekt stimmte. Ich glaube deshalb ganz fest, dass wir dort nicht zum letzten Mal waren, zumal die angebotenen Gerichte irgendwie ganz gut zu unseren Abnehmplänen passen – dort wird so viel leckeres Gemüse und Joghurt angeboten    😉    !



2014 25.
Mai

In Dresden kommt man in der warmen Jahreszeit oft in den Genuss, die eigene Stadt aus vielen verschiedenen Blickwinkel zu sehen. Es gibt eine Nacht der Museen, eine Nacht der Wissenschaft, die Filmnächte am Elbufer und natürlich auch eine Nacht der Kirchen. Vor einigen Jahren haben Carsten und ich bereits einmal das Angebot genutzt und besuchten damals die Russisch-Orthodoxe Kirche sowie die Synagoge in Dresden. Diesmal haben wir uns 3 andere Gotteshäuser ausgesucht, welche wir schon lange mal von innen sehen wollten.

Allerdings hat wohl jemand (Ge)Wichtiges nicht alles aufgegessen, den als wir uns gestern Abend auf den Weg zur ersten Kirche unserer Wahl aufmachten, regnete es sintflutartig und in Strömen! Die Christuskirche Dresden-Strehlen sieht von Außen ohnehin schon sehr massiv und dunkel aus, bei diesem Wetter verstärkte sich dieser Eindruck allerdings noch mehr:

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Mit Regenjacke und Regenschirm als Schutz gegen die himmlischen Sturzbäche bewaffnet lavierten wir vom Parkplatz zwischen großer Pfützen hindurch zum Kircheneingang. Im Inneren der Kirche standen wir völlig verblüfft da … deswegen:

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Die Innenarchitektur, die Beleuchtung, alles so großzügig gebaut und so hell – das hätten wir von Außen nie und nimmer vermutet! Anfang des 20. Jahrhunderts war sie die allererste Kirche in Deutschland, welche im Jugendstil erbaut wurde und die Architekten waren ganz offensichtlich in das Innenaussehen der Hagia Sophia verliebt    😉

Vor der Kirchenführung sind wir aber noch in den Genuss eines Konzertes der Blechbläsergruppe gekommen – die Akustik des Gebäudes ist ebenfalls „WOW“ :

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Kurz danach tauchte noch eine Gruppe Kleinkinder mit Smiley-Luftballons auf – sie hatten selber gute Laune und teilten diese ganz großzügig mit allen Anwesenden. BTW: man sieht auf dem Foto im Hintergrund (am Baum) noch ganz deutlich die Regentropfen im Flug    😀

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In der Zeit als wir die Geschichte dieser außergewöhnlichen Kirche durch einen (übrigens superguten!) Erzähler kennenlernten, verzogen sich die Regenwolken komplett und der Himmel holte seinen schönsten Blauton aus dem Schrank:

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Hier noch einmal der Blick aus dem gleichen Winkel wie die allererste Aufnahme, aber nun mit viel freundlicherem Wetter.

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Ich finde, das ist schon ein gewaltiger Unterschied!

Unser nächstes Ziel war die Garnisonkirche am anderen Ende der Stadt. Wir sind bereits einige Male um dieses Gebäude herumgegangen, aber nie gelang es uns, hinein zu gehen. Das sollte heute endlich mal anders werden.

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Im Inneren waren wir völlig verblüfft, dass in einem derart großen Gebäude nur noch ein kleiner Raum für Gläubige vorgesehen ist … so eine Ausführung des Vorstellers. Wir haben unter Anderem erfahren, dass dies eine Doppelkirche ist und so gebaut wurde, dass man für die damaligen Soldaten sowohl des evangelischen als auch des katholischen Glaubens gleichzeitig aber in getrennten Räumen Gottesdienste anbieten konnte. Heute ist leider nur noch der kleinere, katholische Bereich als Kirche nutzbar (ca. 400 Plätze), im evangelischen Teil mit bis zu 2000 Plätzen hat man das Depot der Dresdner Puppentheatersammlung eingerichtet. Deshalb ist dieser Teil auch leider nicht mehr für die Allgemeinheit begehbar – jedenfalls nicht heute. Dies als oder Altarraum der katholischen Abteilung:

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Für mich sah die Ausstattung dieser Kirche mit dem vielen Gold und den farbigen Wandmalereien irgendwie sehr russisch aus:

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Vielleicht gebt ihr mir Recht, wenn ihr z.B. diese Bilder hier gesehen habt    😉

Worauf wir uns auch gefreut haben, war die Möglichkeit, zur abendlichen Stimmung auf den Turm dieser Kirche aufsteigen zu können. Nach dem Erklimmen der Spitze des Ulmer Münsters im Februar war das für uns ein Klacks    😉    der Ausblick zur Dresdner Heide war irgendwie magisch und geheimnisvoll:

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Von der anderen Turmseite konnte man ganz weit über die Dresdner Innenstadt hinweg gucken    🙂

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Unsere letzte Station war unsere Haus-und-Hof-Kirche um die Ecke –> die Briesnitzer Kirche, welche u.a. zu den ältesten in Dresden gehört:

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Auch hier kamen wir rechtzeitig an, um an einem Konzert teilnehmen zu können – diesmal allerdings Orgelmusik. Und alle haben ganz aufmerksam zugehört:

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Danach gab es eine sehr interessante Erzählung über die Geschichte der Kirche sowie über Briesnitz und ich hatte endlich mal Zeit auch die vielen Details des Innenraumes genauer anzusehen. Ich habe übrigens dabei entdeckt, dass die Weintrauben in dieser Gegend anno dunnemal wesentlich besser wuchsen als heutzutage    😉

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Diesen äußerst interessanten Abend haben wir in einem Turmzimmer im kleinen Kreis mit anderen Kirchenbegeisterten und mit einem kleinen Becherchen Rotwein ausklingen lassen. Zum Glück brauchten wir nicht sehr lange für den Heimweg und landeten ganz schnell im kuscheligen Bettchen, denn wir hatten für Sonntag schon andere große Pläne geschmiedet … aber das wird dann eine andere Geschichte bzw. der nächste Blogeintrag sein    🙂



2014 24.
Mai

Unsere 4 Bären sind den Lesern meines Blogs bestens bekannt. Um ehrlich zu sein, manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass sie mit ihren Einträgen mehr Fans anlocken als ich mit den meinen    😉    aber da wir alle zu einer Familie gehören, bin ich nicht eifersüchtig   😀

Im Gegenteil, wir gönnen unseren 4 Freunden mit dem dicken Pelz ab heute noch mehr Besucher, denn jetzt haben Großer Dinkelman, Kleiner Dinkelman, Bonnie und Heini auf unserer Familienseite sogar einen eigenen Klingelknopf erhalten! Und ich muss gestehen, dass ihre Seite wesentlich besser ausgefüllt ist als meine Welt    🙁

Ich denke, die neue Bärenseite wird euch gefallen. Und falls ihr noch mehr Erwartungen und Wünsche bei ihrer Gestaltung bzw. den Inhalten habt – lasst es uns wissen, denn auch unsere Bären wollen wissen, wie es ankommt    😀