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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2013 03.
MĂ€rz

Wie schon erzĂ€hlt, wurde meine Fotoplanung fĂŒr den zweiten Monat des Jahres krankheitsbedingt etwas durcheinander gebracht. Aber so leicht gebe ich nicht auf und mache dann lieber weniger statt komplett auf diese Fotoerfahrung zu verzichten.

Das Thema, welches ich mir am Anfang des Jahres fĂŒr den Februar ins Auge gefasst habe, ist Makrofotografie. Allerdings bedachte ich beim PlĂ€neschmieden wohl nicht, dass im Winter ĂŒblicherweise noch keine Insekten durch die Gegend kriechen – dabei sind sie aus meiner Erfahrung mit Abstand die beliebtesten Motiven fĂŒr solche Bilder. Aber ich wollte fĂŒr meinen Ehrgeiz keine Insekten im Haus zĂŒchten und griff lieber auf das zurĂŒck, was bei jeder Frau vorhanden ist: Schmuck. Ist ja immerhin auch klein, ziseliert, schimmert im Licht und hat außerdem den Vorteil, dass es beim Fotografieren nicht wegrennt oder -fliegt     😀

Ich habe also die letzten 28 Tage mit zwei meiner Makroringe fĂŒr die Spiegelreflex experimentiert (insgesamt sind es drei), nĂ€mlich mit 13 mm (fĂŒr einen etwas grĂ¶ĂŸeren Ausschnitt) und 31 mm (fĂŒr die ganz kleinen Bereiche).  Auch das letzte Geschenk meines Mannes, ein Aufsatzblitz „Speedlite“ von Yongnuo, kam bei dieser Fotosession zum Einsatz.

So, genug Technikgequatsche, ihr wollt doch eigentlich nur die Bilder sehen,  nicht wahr?     😉
Nun könnt ihr ja mal raten, welcher Makroring bei welchem Bild zum Einsatz kam     :unschuldig:

Diesen BĂ€renring habe ich zu Weihnachten von meinen MĂ€dels bekommen:

Diese Libelle ist ein Andenken einer ehemaligen Arbeitskollegin:

Eine Kette, welche schon ewig bei mir „lebt“:

Ein Andenken an meine verstorbene Schwiegermutter (ĂŒbrigens, Perlen zu fotografieren ist schwieriger als gedacht!):

Und diese Brosche habe ich mir mal in Greiz in einem „Eduscho“-Shop gekauft. Damals waren „Eduscho“ und „Tchibo“ noch Wettbewerber und nicht eine Marke     😀

Ich denke, das GrundsĂ€tzliche bei dieser Fotografierweise habe ich nun verstanden. Jetzt bleibt es noch abzuwarten, dass der FrĂŒhling nicht nur namentlich auf dem Kalender erscheint, sondern auch persönlich vorbeikommt, um ein paar Bilder von bewegten Objekten in meinem Garten machen zu können. FĂŒr mein Thema im MĂ€rz bleibe ich allerdings lieber daheim, denn es geht ums Essen. Viele Gedanken habe ich mir schon beim Betrachten seiner Bilder gemacht. Mal sehen, wie es am Ende bei mir aussehen wird     😉



2013 02.
MĂ€rz

Man macht immer so viel PlĂ€ne, auch langfristig, um letzten Endes festzustellen, dass die Kleinstlebewesen einem das Ganze mĂŒhelos versauen können.

So ging es mir in der letzten Woche. Am Freitag war meine Stimme plötzlich so gut wie weg und am Samstag ging es mir so elend, dass ich schweren Herzens meiner Freundin eingestehen musste, dass ich nicht zu ihrer Feier kommen kann. Dass ich ihren 50. Geburtstag verpassen musste, hat mich richtig gewurmt. Aber ich wollte den Viren keine Chance geben, auf einen Schlag 40 weitere Leute anzufallen, dazu ist eine Feier mit einer Taschentuchbox in der Hand bei Weitem nicht so lustig wie mit Sekt und Wein.

Am Montag saß ich dann beim Arzt und wurde fĂŒr eine Woche ins Bett geschickt … ich habe mich allerdings lieber fĂŒr die Couch in unserem Fernsehraum entschieden. Die Tage zu Hause habe ich anschließend mit den 3 „T“s verbracht: Tabletten, Tee  und TaschentĂŒcher. Dieses Elend habe ich mir mit dem Gucken von russischen DVDs versĂŒĂŸt und konnte nach unglaublich langer Zeit (geschĂ€tzt 21-22 Jahre) wieder mal alle 12 Teile von „ĐĄĐ”ĐŒĐœĐ°ĐŽŃ†Đ°Ń‚ŃŒ ĐŒĐłĐœĐŸĐČĐ”ĐœĐžĐč ĐČĐ”ŃĐœŃ‹“ („17 Augenblicke des FrĂŒhlings“) am StĂŒck ansehen. Dabei habe ich mit Entsetzten festgestellt, dass die Stadt, welche uns UdSSRler immer als das schweizerische Bern prĂ€sentiert wurde, in Wirklichkeit Meißen ist! Zumindest wurden einige Szenen dort gedreht. Kennt eigentlich noch jemand diese Serie? Ich mag sie immer noch, trotz dieser und anderer Mogeleien     😀

Außerdem schaute ich mir „ĐąĐ”ĐłĐ”Ń€Đ°Đœ-43“ („Teheran-43“), „Đ‘ŃƒĐŒĐ±Đ°Ń€Đ°Ńˆ“ („Bumbarasch)“, „Đ˜ĐœŃ‚Đ”Ń€ĐČĐ”ĐœŃ†ĐžŃ“ („Intervention“) und „Đ˜Ń‰ĐžŃ‚Đ” Đ¶Đ”ĐœŃ‰ĐžĐœŃƒ“ („Cherchez la Femme“) an.  Es war fast wie ein Wiedersehen mit alten Freunden, denn viele der Schauspieler, welche heute nicht mehr leben, sind dort noch jung und sehen richtig gut aus. Gelesen und geschlafen habe ich natĂŒrlich auch gaaaaaaaaaaaaaanz viel.

Mir geht es nun besser, nicht perfekt, aber besser. Mein Fotoprojekt fĂŒr Februar litt ebenfalls unter meiner Grippe, aber ein paar Ergebnisse von gestrigen (Nach-)Shooting werden ich morgen mal vorzeigen.

Ein GlĂŒck, dass die Grippe nicht ĂŒber die Leitungen geht! Bleibt einfach gesund!



2013 20.
Feb.

In der letzten Zeit profitiere ich sehr von meiner handlichen GrĂ¶ĂŸe und darf meine BĂ€reneltern nicht nur in die Ukraine oder auf der FSP-Reise begleiten … diesmal durfte ich sogar mit auf Hochzeitstagreise. Aber eines muss ich schon sagen: ThĂŒringen ist im Februar ganz schön kalt     😀

Mann, was war ich froh, dass ich von meinen Kumpels einen selbstgestrickten Schal bekommen habe! Das hielt nicht nur meinen Hals, sondern auch mein Herz warm     :verliebt:

Aber nun lasse ich lieber die Bilder sprechen, welche meine Mama schon versprochen hat, auch wenn ich mich als Ă€ußerst bescheidenen BĂ€ren bei der Auswahl enorm zurĂŒckhalten musste     😉

Viel Spaß beim Gucken wĂŒnscht

Euer Heini



2013 17.
Feb.

Aus verschiedenen GrĂŒnden lag das Ziel unserer alljĂ€hrlichen Hochzeitstagreise diesmal nicht so weit vom Zuhause entfernt wie es noch vor einem Jahr der Fall war. Statt Sonnenschein und Sand auf Fuerte landeten wir diesmal im kalten und verschneiten ThĂŒringen. Ich möchte aber keineswegs unken, denn diverse Ziele, welche in diesem benachbarten Bundesland liegen, standen schon lange auf unserer Wunschliste – somit passte es ausgezeichnet.

Wir sind bereits am Sonntagmorgen (10.2.) aufgebrochen und haben noch ein paar Zwischenstopps auf dem Weg zu unserer Pension „Hinz und Kunz“ in Weimar eingelegt. Zuerst haben wir uns ganz kurz die GöltzschtalbrĂŒcke angesehen – sehr beeindruckend! Es war vor ca. 21 Jahren eine meiner ersten SehenswĂŒrdigkeiten hierzulande und was habe ich damals als AuslĂ€nder trotz Goetheinstitut-geschultem Deutsch mit der Aussprache dieses Bauwerkes gekĂ€mpft! Man könnte das ja schon fast zu einem Bestandteil des EinbĂŒrgerungstests betrachten     😉
Danach haben wir mit dem Auto eine kleine Runde durch Greiz gedreht, da wir nun schon mal in der NĂ€he waren. In diesem StĂ€dtchen habe ich meine ersten Deutschlandjahre verbracht und hier wurde auch meine Große geboren. Aber leider fehlt in dieser Ecke ein großer Arbeitgeber und man merkt, dass auch das Geld fĂŒr die Instandhaltung und Renovierung vieler GebĂ€ude demzufolge fehlt – schade!

DafĂŒr fanden wir Plauen – unsere nĂ€chste Station an diesem Tag – echt schick! Dort habe ich etwas durch Zufall meinen allerersten Karnevalsumzug erlebt. Eigentlich spielt Fasching in unserer Gegend eine sehr untergeordnete Rolle und ich war bislang auch nur mit den Kindern aus dem Hort in der Siedlung unterwegs. Mir hat es gefallen! Ordentlich durchgefroren und mit Kamellen beworfen sind wir danach direkt nach Weimar gefahren.

Am nĂ€chsten Tag haben wir uns die Burgenkonstellation Drei Gleichen angesehen. Eine ca. 16 km lange Wanderung an einem sonnigen Wintertag durch schneebedeckte Landschaften – wunderschön!

Das Ziel des darauffolgenden Tages war nicht so erfreulich, aber das Thema interessiert mich nach wie vor sehr und deshalb sind wir nach Buchenwald gefahren, um an einer FĂŒhrung durch das ehemalige KZ teilzunehmen.

Am Dienstag stand die Landeshauptstadt ThĂŒringens auf unserer Wunschliste. Erfurt ist gotisch-schön, aber um einiges kleiner als Dresden, darum konnten wir uns die wichtigsten SehenswĂŒrdigkeiten in relativ kurzer Zeit anschauen. Bestimmt haben wir auch irgendetwas verpasst, aber unseligerweise war ausgerechnet an unserem Besuchstag die Touristeninformation geschlossen. Da wir noch viel Zeit hatten, fuhren wir zur nicht weit entfernten, aber sehr berĂŒhmten Wartburg – eine weitere historisch wichtige StĂ€tte fĂŒr die Deutschen. Damit waren die AusflĂŒge, welche mit einer Autofahrt verbunden waren, schon jetzt alle erledigt.

Die nĂ€chsten zwei Tage, inklusive unseres 7. Hochzeitstages, haben wir in Weimar verbracht. Wir erlebten eine interessante und sehr amĂŒsante FĂŒhrung durch die Stadt, in welcher solche Persönlichkeiten wie Goethe, Schiller, Bach, Liszt, van de Felde, Gröpius und einige anderen beheimatet waren. Das Abendessen zum Ende unseres verflixten 7. Jahres gönnten wir uns deftig-thĂŒringisch im „Schwarzbierhaus„. Am Tag danach nutzten wir ein sonniges Winterwetter fĂŒr die Besichtigung noch nicht entdeckter SehenswĂŒrdigkeiten und fĂŒr einen Spaziergang im Park an der Ilm … direkt an dem Goethe seinem GartenhĂ€uschen     😉     vorbei.

Am Samstag fuhren wir nach dem FrĂŒhstĂŒck direkt nach Hause, da wir fĂŒr den Nachmittag mit Andrea (samt Karl) und Stephanie geplant haben, den neuen Streifen aus der „Stirb Langsam“-Reihe im Kino anzuschauen. Das musste einfach sein     😀

Jetzt hĂ€ngt mittlerweile schon die vierte Ladung WĂ€sche auf dem Trockner und morgen geht es *seufz* erneut ins BĂŒro – das Geld fĂŒr den nĂ€chsten Urlaub will mal wieder verdient werden     😀

P.S.: Ich habe auch in diesem Urlaub mein ultimatives Symbol fĂŒr die gute Erholung gefunden – eine Palme darf nie fehlen!

P.P.S. : NatĂŒrlich war wie immer ein BĂ€r mit dabei – Heinis Sicht auf diesen Urlaub folgt in KĂŒrze in Wort und Bild!



2013 03.
Feb.

Wer denkt, dass die Überschrift nur darauf hindeutet, dass ich ganz viel Zeit mit meinem Schatz verbringe, tĂ€uscht sich diesmal gewaltig     😀     SelbstverstĂ€ndlich ist er auch in meiner Freizeit absolut unentbehrlich, aber das Leben birgt noch mehr SchĂ€tze in sich.

Am Freitagabend hatte ich einen „Schatz“ zum TrĂ€umen gehabt – wir waren mal wieder beim allmonatlichen Couchsurfing-Treffen in Dresden dabei. Bei zahlreichen GesprĂ€chen mit den vielen verschiedenen Leuten ĂŒber ihre gemachten und geplanten Reisen komme ich immer wieder aufs Neue ins SchwĂ€rmen, denn es gibt noch so viele Reiseziele, welche ich noch nie besucht habe, aber unbedingt noch sehen möchte. So ein Treffen gießt leider auch fleißig Öl in mein Reisezielefeuer     🙂
Apropos CouchSurfing: dieses Jahr ergibt sich womöglich eine Kurzreise nach Polen bzw. Breslau und KZ Ausschwitz-Birkenau … schon seit Jahren große Wunschziele von mir. Im Mai planen wir Couchsurfer in Wrozlaw (Breslau) zu besuchen, welche im letzten Jahr bei uns zu Besuch waren – ich freue mich schon wahnsinnig drauf!

Gestern konnte ich mit meiner besten Freundin Anna im Dresdner Museum GrĂŒnes Gewölbe „SchĂ€tze“ der Zaren bestaunen. Die Sonderausstellung „Zwischen Orient und Okzident“ mit ĂŒber 140 herrlichen, kunst- und prunkvoll ausgestatteten GegenstĂ€nden aus dem Kreml ist nicht sehr groß, aber fĂŒr uns beide war sie perfekt. Bei vielen Sachen hatten wir die gleichen Gedanken, erinnerten uns zusammen an einige historischen Filme aus unserer sowijetischen Kindheit, rĂ€tselten vor einer Russland-Karte aus dem 17 Jh. darĂŒber, was fĂŒr StĂ€dte und Gegenden dort abgebildet sind und tauschten unsere Erinnerungen aus dem Geschichtsunterricht ĂŒber das osmanische Reich aus. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, allein wĂ€re das nur halb so amĂŒsant und interessant gewesen. Danach versackten wir zwei in einem Eiscafe, bis man uns freundlicherweise gebeten hat zu gehen, damit sie abschließen könnten. Hier wurde mir bewusst, dass ich auch den „Schatz“ der Freundschaft in meinem Leben auf jeden Fall berĂŒcksichtigen muss.

Diesen „Freundschaftsschatz“ werden Carsten und ich auch heute noch genießen, da wir den Nachmittag mit Barbara verplant haben. Sie kommt ursprĂŒnglich aus ThĂŒringen und kennt sich dort hervorragend aus. Da wir fĂŒr unsere Hochzeitstagswoche nach Weimar fahren möchten und sich daraus auch AusflĂŒge nach Erfurt, Plauen und zu den Drei-Gleichen-Burgen ergeben, lechzen wir buchstĂ€blich nach nĂŒtzlichen Tipps. Bestimmt ergeben sich nach dem heutigen Kaffeetrinken noch ein paar weitere Ausflugsziele     🙂     –> Urlaub, ick hör dir trapsen!



2013 30.
Jan.

Dieses Mal sind wir recht frĂŒh mit dem Schreiben unseres Jahresberichtes fertig geworden.  Es ist im angeblichen Weltuntergangsjahr viel passiert und etliche Ereignisse waren fĂŒr unsere Familie richtig einschneidend.

Bei Verfassen half es natĂŒrlich enorm, dass Carsten als ErgĂ€nzung zu meinen sporadischen BlogeintrĂ€gen ziemlich diszipliniert unsere Online-TagebĂŒcher in der Webbibliothek pflegt. So kann man beim Durchlesen seiner gut formulierten Notizen ganz viel Revue passieren lassen und öfter mal ausrufen: „Was? Das war erst / schon dieses Jahr?!“

Auf jeden Fall haben wir nun die wichtigsten Erlebnisse aus 2012 zusammengefasst und alles in eine lesetaugliche Form gebracht.

Wer neugierig ist, was wir vier in den vergangenen 12 Monaten gemacht und erlebt haben, sei hiermit zum Lesen des Jahresberichts 2012 (die Klingel ist nicht zu ĂŒbersehen!) ganz herzlich eingeladen     🙂

Viel Spaß wĂŒnschen Euch die Autoren (Olga und Carsten) und Lektoren (Andrea und Stephanie)     😉



2013 28.
Jan.

Der erste Monat in 2013 ist schon fast vorbei. Viel zu schnell, wie ich es finde. Aber dennoch habe ich es geschafft das durchzufĂŒhren, was ich mir fototechnisch fĂŒr den Januar vorgenommen habe. In Begleitung meines treuen „Best Boy“ Carsten machte ich in einer popskalten Nacht einige Bilder in der Dresdner Innenstadt.  Es war ĂŒbrigens sogar meine allererste Erfahrung mit dem Thema Langzeitbelichtung – ich fand es spannend, erst einmal ruhig stehen bleiben zu mĂŒssen und dann ganz flink zu schauen, was am Ende der Wartezeit auf dem Display angezeigt wird     😀

Als erstes standen wir gegen 22 Uhr samt Dreibein und Fernauslöser an der Synagoge:

Danach bewegten wir uns auf die Kern-Altstadt zu:

Die winterliche und menschenleere MĂŒnzgasse genießt die verdiente Ruhe nach der anstrengenden Weihnachtszeit und strahlt in meinen Augen im Januar noch schöner als im Dezember:

NĂ€chtliche Dreifaltigkeit: Uhr, Laterne, Treppe …

Die Adeligen des FĂŒrstenzuges warteten vermutlich darauf, dass auch wir endlich von der BildflĂ€che verschwinden, damit sie sich entspannen und generationsĂŒbergreifend miteinander schwatzen können:

Lichter der AugustusbrĂŒcke:

 Keine nervigen Musiker, keine Bettler, keine Touris …

 NatĂŒrlich durfte auf unserem Rundgang die Semperoper nicht fehlen:

Die Lichter der Ă€ltesten ElbbrĂŒcke in Dresden und ihre Spiegelung im Fluß:

Und auf dem Weg zurĂŒck zum Auto gab es einen weiteren Schnappschuß mit Wartezeit:

 
Mein Fazit dieser Foto-Runde:

  • das Festbrennweitenobjektiv ist fĂŒr solche Sachen zwar schön leicht zu transportieren und warm zu halten, aber etwas unflexibel bei Großansichten ohne Abstand … deshalb gibt es auch keine Frauenkirchenbilder, denn die bekamen wir einfach nicht im Ganzen auf das Bild
  • eine leere Stadt ist einfach  bezaubernd!
  • das nĂ€chste Mal nehme ich mir solche Projekte lieber fĂŒr den Sommer vor!

und last but not least:

  • Carsten ist bei solchen Fotoprojekten einfach unentbehrlich!


2013 27.
Jan.

Schon lange habe ich meiner Freundin Anna ein Fotoshooting mit ihrem Rhodesian Ridgback namens Leon in Aussicht gestellt. Da sich aber der Winter derzeit von seiner extrem kalten Seite zeigt, haben wir die Idee, Bilder bei einem Spaziergang an der Elbe zu machen, vorerst in die wÀrmere Zukunft verschoben.

Statt dessen hatten wir gestern den vierbeinigen Besucher samt Frauchen in der Casa OLCA. GlĂŒcklicherweise hat der große Hund ein sehr ruhiges GemĂŒt, welches bisweilen sogar so entspannt war, dass er sich beim Fotografieren zwischendurch das ein oder andere Nickerchen gegönnt hat:

Seine Ruhe wirkte auf uns alle, da war auch Anna nicht mehr abgeneigt, sich eine kleine Ruhepause vor der Kamera zu gönnen:

Hier sieht man ganz deutlich, wer der große Herr im Hause ist:

Und der Hund stand demzufolge ganz klar im Vordergrund:

Wer erzĂ€hlt eigentlich, dass das GlĂŒck der Erde auf dem RĂŒcken der Pferde liegt? Schaut einfach auf Annas glĂŒckliches Gesicht – der beste Beweis dafĂŒr, dass das wahre GlĂŒck eher auf dem RĂŒcken eines Rigebacks liegt!

Es war fĂŒr mich eine ganz neue Fotoerfahrung und ich danke meinen beiden geduldigen Models fĂŒr die supertolle Zusammenarbeit und Carsten fĂŒr die tatkrĂ€ftige Assistenz! Nach dieser Stunde sind uns sogar noch ein paar weitere Bildideen in den Kopf gekommen, aber noch wird nichts verraten     😀



2013 19.
Jan.

Hin und wieder bin auch ich mal fĂŒr 1-2 Tage dienstlich unterwegs. Diesmal hat es mich von Mittwoch bis Donnerstag nach Wiesbaden verschlagen. NatĂŒrlich habe ich mich die meiste Zeit mit meinen dienstlichen Aufgaben beschĂ€ftigt, aber am Donnerstagmorgen war ich viel zu frĂŒh wach und beschloss deshalb,  30 Minuten meines Lebens dafĂŒr zu verwenden, eigene EindrĂŒcke von einer kleinen Ecke dieser Stadt zu sammeln.

Dieses Blind-Date, kombiniert mit Speed-Dating in der Wiesbadener Einkaufszone, in der ich mich ganz im Alleingang zurechtgefunden habe, kann ich nun der Welt in meinem Blog zeigen. Bitte kein objektives Urteil ĂŒber diese Stadt erwarten, denn in ein paar Minuten im Schweinsgalopp nimmt man eigentlich nur ein paar sehr wenige EindrĂŒcke mit. Vielleicht sollte ich mal wiederkommen, diesmal aber mit meiner OrangenhĂ€lfte und viel Zeit zum Schlendern     🙂


Übrigens, die ersten zwei Aufnahmen sind noch abends beim Essen entstanden. „Sherry & Port“ hat sich als erstklassiger Tipp erwiesen. Allerdings ist diese LokalitĂ€t derart beliebt, dass es sich dringend empfiehlt, einen Tisch vorab zu reservieren. Dass es so begehrt ist, wundert mich angesichts dessen, dass das Essen lecker, die Bedienung nett und die GetrĂ€nkeauswahl den vom Namen erweckten Erwartungen mehr als gerecht wird, ĂŒberhaupt nicht. Also, bei der nĂ€chsten Reise nach Wiesbaden auf jeden Fall die Adresse vormerken     😉

Übrigens, falls jemand schöne, gemĂŒtliche, romantische und bezahlbare Restaurants in Weimar und Umgebung empfehlen kann – ich bin ganz Ohr! Das wird nĂ€mlich Carstens und mein nĂ€chstes Reiseziel zum Hochzeitstag sein     🙂



2013 14.
Jan.

Nicht nur die Kinder wachsen ganz schnell und unbemerkt. Auch mein Blog hat ein weiteres Jahr geschafft und ist heute schon stolze 6 Jahre alt geworden!

Bis jetzt habe ich ihn auf jeden Fall um einiges pflegeleichter als Kinder empfunden: er ließ mich immer ausschlafen, war von Anfang an ganz sauber und hatte keine TrotzanfĂ€lle. Allerdings ist er immer noch ganz schön verhĂ€tschelt und deshalb ziemlich unselbststĂ€ndig, denn seine Texte mĂŒssen immer noch von Mama Olga geschrieben und von Papa Carsten  kontrolliert werden     😀

Aber da die anderen Kinder ja immer weniger Zeit beanspruchen, kann ich mich umso mehr meinem „NachzĂŒgler“ widmen. Es muss ja auch etwas Positives am Erwachsenwerden der MĂ€dels geben     😉

Auf jeden Fall sage ich heute: Hoch die Tassen! Herzlichen GlĂŒckwunsch zu deinem 6. Geburtstag, mein kleiner Blog!