Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2008 09.
MĂ€rz

Ich gratuliere nachtrÀglich allen Frauen zum gesterigen Internationalen Frauentag!

Da dieser Feiertag in Deutschland eigentlich leider ohne Bedeutung ist habe ich ihn mit drei MĂ€dels aus Charkov gefeiert. Übrigens, ich habe sie alle im Internet kennengelernt, eine bei Couchsurfing und die anderen habe ich bei odnoklassniki. ru entdeckt. Also saßen gestern nachmittags am Tisch zwei Tanjas, eine Larissa und meine Wenigkeit.

Carsten hat uns fĂŒr eine Weile allein gelassen und hat sich um die Laptops von unseren Freunden gekĂŒmmert, er hat zur Zeit drei StĂŒck zum Installieren bei uns im Haus. Abends kam auch meine bessere HĂ€lfte dazu und wir mussten von einem Plausch in Russisch auf eine Unterhaltung auf Englisch umsteigen, da bei zwei der GĂ€ste Deutsch nicht wirklich gut war.

Es war ein ganz netter Nachmittag, die Chemie (diesmal sogar fast im wahrsten Sinne des Wortes, denn Larissa und eine Tanja sind Chemikerinnen) hat gestimmt und das Essen hat geschmeckt :0), nur haben wir vergessen ein Foto zu machen :0). Irgendwann hole ich das aber auf jeden Fall noch nach!



2008 23.
Feb.

Diesmal habe ich die Hauptstadt gewechselt: ich bin zur Zeit gar nicht in der Hauptstadt von Sachsen, sondern von NRW. Mein Chef, 2 Azubis und ich sind gestern gegen 11:00 Uhr aufgebrochen, um unseren Messestand auf der EuroShop 2008 ausstellungsreif zu machen, denn heute um 10:00 Uhr wird es ernst. Vor der Abreise gab es wie ĂŒblich viel Hektik, ein Teil der Drucksachen ist nicht fertig geworden und wird uns nun auf die Messe nachgeschickt. Ich persönlich habe heute beim Auspacken der Kosmetiktasche festgestellt, dass ich zwar zwei Flaschen Schampoo habe, aber dafĂŒr keine SpĂŒlung fĂŒr meine Haare. Aber ich werde das schon ĂŒberstehen, obwohl die Messe diesmal recht lang ist – 5 Tage.

Wir sind gut bis nach DĂŒsseldorf durchgekommen, haben knapp 6 Stunden fĂŒr die Strecke von ca. 630 km gebraucht, nur die letzten 50 Meter fĂŒr die Einfahrt ins MessegelĂ€nde waren unendlich lang, denn man musste 100 EUR Kaution fĂŒr eine Stunde Parken abgeben. Man hat eine schon recht ausgeklĂŒgelte Technik zum Kassieren benutzt, aber die Mitarbeiter waren eher trĂ€ge, deshalb dauerte es ewig bis man endlich zu dem eigenen Stand kam. Am Stand gab es ein wenig Aufregung wegen des Stroms, der ging schlichtweg nicht, aber ich konnte mit meinem Charme den Hallenelektriker ĂŒberzeugen uns sofort zu helfen :0) . Um 21:00 haben wir die Messe verlassen und sind zum unseren Hotel gefahren. Übers Hotelzimmer schreibe ich bei Gelegenheit auch mal, es könnte lĂ€nger werden ;0) . Abendessen gab es beim Italiener (superleckere Pizza und ebensolche Vorspeisen) und ich durfte mal wieder mein Altbier geniessen :0) . Am Ende des unterhaltsamen Abends habe ich mich nach der Herkunft unserer Bedienung erkundigt, denn sie hatte in meinen Augen keinen richtigen italienischen Akzent. Es stellte sich heraus, dass sie aus Georgien war, allerdings kein Russisch sprach.

Im Hotel waren wir pĂŒnktlich um Mitternacht, ich habe noch eine Weile mit meinem Schatz telefoniert und danach konnte ich nicht mehr einschlafen, deshalb habe ich meinen mitgenommenen Laptop ausgepackt und auf der Seite oknoklassniki.ru nach ehemaligen Schul- und Studienkollegen gesucht. Am Ende wurden 3 Stunden daraus, aber dann kam endlich die MĂŒdigkeit und ich bin eingeschlafen. Jetzt muss ich zum FrĂŒhstĂŒck gehen, in 3 Minuten treffen wir uns dort.



2008 03.
Feb.

Es ist mal wieder eine ĂŒberfĂŒllte Woche geworden und die kommende wird nicht besser: Ein Termin jagt den anderen.

Aber die Woche danach, wenigstens die zweite HÀlfte, verspricht besser zu werden, denn am 14.Februar feiern wir unseren 2. Hochzeitstag. Die Kinder werden in der gleichen Woche ihren Ski-Urlaub mit Papa geniessen, so habe ich nicht mal schlechtes Gewissen, wenn ich an die Tage allein mit meinem Mann denke. Ich freue mich schon so darauf! Dieses Jahr machen wir keine sehr lange Reise, wir haben ein Zimmer in der SÀchsischen Schweiz gefunden, in Bad Schandau. Ich hoffe sehr, dass der Wettergott uns hold ist und wir vielleicht sogar ein wenig wandern oder wenigstens an der Elbe spazieren gehen können.

Vorher muss ich aber noch einen SpĂ€tdienst meistern, die Schulung am Donnerstag zwischen 13:00 und 18:00 sowie am Samstag zwischen 7:30 und 14:00 Uhr ĂŒberstehen und auch den Geburtstag von Stephanie gebĂŒhrend feiern. Sie wird am 6. Februar schon 12 Jahre alt. Danach darf sie wesentlich mehr Filme anschauen als bis jetzt, denn wir achten recht penibel auf die FSK-Vorgaben.

Ein paar Geschenke fĂŒr sie liegen schon im Hause verteilt, am Montag, wenn ich mit Andrea bummeln gehe, werden die restlichen besorgt.



2008 24.
Jan.

Heute habe ich mal wieder SpĂ€tdienst in der Firma gehabt. Es trifft alle Auftragsbearbeiter nach Plan 1-3 mal im Monat. Im Januar habe ich das VergnĂŒgen zweimal, in Februar ĂŒbrigens auch (heute gab es den neuen SpĂ€tdienst- und Urlaubsplan, welchen ich noch meinem geliebten Terminverwalter geben muss).

Es heisst, man kommt zum Arbeiten nicht um 8 Uhr wie sonst, sondern um 10, muss dann aber bis 18:30 Uhr bleiben. Sinn und Zweck der Sache ist, dass in der Firma immer einen kompetenten Ansprechpartner geben soll, was ja nicht falsch ist – man arbeitet eben kundenorientiert.

Aber heute habe ich mit etwas Neid an meine familien – und / oder kinderlosen Kollegen gedacht. Sie kommen immer noch etwas verschlafen in die Firma rein, quasi mit dem Schlafsand in den Augen. Was passiert aber an solchen Tagen mit mir?

Ich stehe natĂŒrlich mit meiner Familie um 6:15 auf, decke den FrĂŒhstĂŒckstisch, esse mit ihnen (ich geniesse es auch :0). Wenn sie alle aus dem Haus sind fange ich mit diversen Aufgaben an, welche ĂŒberall auf mich warten.

Heute war das Haaretönen angesagt, weil die grauen Haare einfach zu viele geworden sind. Vor dem FrĂŒhstĂŒck habe ich schon die Waschmachine eingeschaltet, also nach dem Duschen als das Maschinchen fertig war erst die nassen Klamotten geholt und aufgehangen. Die Blumen im Schlafzimmer sind vertrocknet – Wasser holen, Blumen giessen. Ein Brief an die Mutter ist lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig, also habe ich ihn geschrieben. Eine Freundin hat bald Geburtstag, Frau ist ja anstĂ€ndig und versucht wenigstens hin und wieder rechtzeitig daran zu denken und schreibt eine GlĂŒckwunschkarte, welche man vorher in der Kiste mit allen möglichen Karten mit viell Liebe und Zeit ausgesucht hat.

Zwischendurch muss man sich anziehen und paar Striche im Gesicht malen, damit die Kollegen keinen Schock bekommen.

Ein Blick auf die Uhr – ups, in 10 Minuten musst du los! Schnell noch Obst fĂŒr die Arbeit mundgerecht geschnitten, denn Frau möchte sich ja halbwegs gesund ernĂ€hren. Jacke, MĂŒtze, Stiefel und ab zum Auto in die Garage! Aber der Timing war perfekt, denn punkt 10:00 Uhr stand ich in der Firma und habe die Kollegin im Sekretariat begrĂŒĂŸt.

So betrachtet, hat man schon vor der Arbeit die erste Schicht hinter sich, nĂ€chste Woche am Mittwoch habe ich wieder SpĂ€tdienst – es wartet noch viel Arbeit auf mich in dem Haus :0)



2008 20.
Jan.

Unser Sommerurlaub ist gesichert!

Seit Jahren möchte Carsten mich nach Chiemsee entfĂŒhren und diesen Sommer wird es soweit sein! Wir haben eine Ferienwohnung fĂŒr 2 Wochen in Rimsting gefunden und zwar hier :

http://www.wellness-urlaub-chiemsee.de/gastgeber.php?nav=anbieter&sub=11&deta

Gestern kam BestĂ€tigung der Buchung an, also soll es doch noch klappen. War nicht so einfach, ein Domizil dort im August zu finden, denn auch Bayern hat die Schulferien im gleichen Zeitraum. Wir haben einges im Internet angeschaut, denn wir haben uns eine große Wohnung nicht weit vom Zentrum in Rimsting vorgestellt, welche dennoch noch halbwegs bezahlbar sein sollte. Vieles war schon jetzt ausgebucht, um so mehr freuen wir uns, dass es noch etwas fĂŒr uns ĂŒbrig blieb :0).Carsten hat schon bei ADAC entsprechendes Kartenmaterial und ReisefĂŒhrer besorgt und wir haben bereits einige PlĂ€ne geschmiedet: wandern, baden im Chiemsee, ein Tagesausflug nach Salzburg und natĂŒrlich wollen wir diverse Schlösser anschauen. Unter anderem auch das Schloss Neuschwanstein, obwohl es ca. 100 km von uns entfernt ist.

Eine weitere Reise nach SĂŒden Deutschland ist ab heute ebenfalls im Programm: wenn alles gut geht werden wir Pfingsten in MĂŒnchen bei meiner Freundin Olga und ihrer Familie verbringen. Sie haben uns bereits zweimal besucht und nun können wir mit dem Gegenbesuch drohen ;0)

Wenn mein Chef entscheidet, dass wir im September an der Apotheker-Messe in MĂŒnchen teilnehmen werden, werde ich vermutlich am Ende des Jahres nicht mehr mit sĂ€chsischen Akzent sprechen, sondern mit bayrischen ;0)



2008 18.
Jan.

Jetzt ist die zweite Krankseinwoche nahezu vorbei. Ich fĂŒhle mich bedeutend besser, kann sogar inzwischen klar denken :0)

Ich habe heute 2 Briefe an die Brieffreundinnen geschrieben und mich schon dem Jahresbericht gewidmet. 5 Monate habe ich durchgearbeitet, aber nur weil mein Mann gute Vorarbeit geleistet hat und ich nur dem Leitfaden folgen soll.

Als Belohnung habe ich eine DVD angeschaut, eine Komödie, welche ich wĂ€hrend meiner Heimreise gekauft habe. Der Film heisst „Slushatel“= „Zuhörer“, dort spielt der Sohn von Vladimir Visotzky mit, es ist ein wirklich sehenswerter Film, ĂŒber Liebe, Familie, Vertrauen und GlĂŒck, witzig und mit einem Happy-End.

Morgen werde ich mich unters Volk mischen: Nach langer Zeit ist ein Großeinkauf angesagt und fĂŒr den Abend hat Carsten fĂŒr Andrea und mich die Tickets fĂŒr den Film „Der Goldene Kompass“ vorbestellt. Jetzt trau ich mich endlich aus dem Haus ;0)



2008 15.
Jan.

Eigentlich wollte ich gestern schreiben, denn gestern ist mein Blog hier genau 1 Jahr alt geworden, aber ich konnte mich dann doch leider nicht aufraffen. Zum nÀchten Blog-Geburtstag kann es nur noch besser werden ;0)

Nach ĂŒber zwei Wochen im neuen Jahr bin ich endlich krĂ€ftemĂ€ĂŸig soweit, mal wieder etwas zu verfassen.

Seit unsere Silvester-GĂ€ste aus Bulgarien am 3.1 nach Hause gefahren sind war ich bloss einen halben Tag arbeiten (ok, als die GĂ€ste da waren, war ich einen ganzen Tag im BĂŒro ;0) , danach haben mich meine Kollegen und Abteilungsleiter heimgeschickt. Tag darauf war ich mit 38,5° beim Arzt und seitdem bin ich immer noch krank geschrieben. Mir geht es schon etwas besser, seit Fieber nach knapp 4 Tagen weg ist, ich kann aber immer noch nicht vernĂŒnftig reden, meine Nase tropft nach wie vor (zum GlĂŒck hat wenigstens spontanes Nasenbluten aufgehört!) und ich habe leichte Ohrenschmerzen, weil eben die Nase nicht frei wird.

Trotzdem gewinne ich langsam wieder meine Lebenslust zurĂŒck, lese, geniesse es, einen Laptop am Bett zu haben und schaue mir in trauter Einsamkeit die Filme an, fĂŒr welche ich meine Familie nie begeistern konnte. Ich verbringe allerdings die meiste Zeit entweder im Bett oder auf der Couch im Fernsehraum, wo wir auch ausreichend Kissen und Decken haben.

Ich kann nur hoffen, dass ich nach diesen 2 kranken Wochen meinen Soll fĂŒr Krankheiten 2008 erfĂŒllt habe und den Rest des Jahres gesund bleibe. Es war schon ganz komisch, als ich Fieber hatte, denn ich hatte deswegen auch Gelenkschmerzen bekommen und habe mich wie eine wirklich alte Oma gefĂŒhlt, denn das Bewegen war unbeschreiblich mĂŒhsam.

Carsten hat uns MĂ€dels wĂ€hrend meiner Krankheit das Buch vom Kurt Held „Die rote Zora und ihre Bande“ vorgelesen, am 24.01.2008 kommt der Film nach dem Buch in die deutschen Kinos und da wollten wir gut vorbereitet sein. Wenn es jemanden interessiert, hier ist die Seite ĂŒber den Film: http://rote-zora.universal-pictures.de/ . Ich vermute, einige von Euch kennen noch den 13-Teiler von 1978, Carsten ist damit groß geworden und wir haben die Weiten des Internets nach den Bildern und Ă€hnlichen abgesucht, was sehr interessant fĂŒr uns alle war. Falls einer die Bilder von damals zum Erinnern braucht, kann ich gern die Links zuschicken.



2007 29.
Dez.

Gestern war der letzte Arbeitstag des Jahres *juhuu*

Allerdings haben die beiden Arbeitstage dieser Woche meinen Mann und mich so geschlaucht, dass wir gestern freiwillig schon um 19:00 Uhr ins Bett gegangen sind und blieben dort bis heute 8 Uhr. Schlafend, versteht sich :0) Nach dem Aufwachen haben wir erstmal eine gute Stunde gelesen. Carsten hat seine letzte „CT“-Zeitschrift durch und ich habe ein neues Buch angefangen. Es heisst „Ich war das Kind von Holocaust-Überlebenden“ von Bernice Eisenstein, eine Familiengeschichte. Irgendwie lese ich derzeit jede Menge jĂŒdischer Literatur, weil sie so ergreifend und irgendwie besonders ist. Davor war ein Buch von Dina Rubina „Na solnechnoj storone ulizy“, ĂŒbersetzt „Auf der Sonnenseite der Straße“, was ich auch ganz schnell verschlungen habe.

Nach dem Aufstehen und FrĂŒhstĂŒck haben wir uns aufgerafft, unsere EinkĂ€ufe zu erledigen. Man glaubt es kaum, aber es ist enorm schwer fĂŒr die Frau, welche guten Vorsatz hat, ihren Talienumfang zu optimieren, einen Hula-Hoop-Reifen aus Metall zu finden! Es gibt nur Holz oder Plastik und in KindergrĂ¶ĂŸen *seufz*.

Unser KĂŒhlschrank ist wieder gut gefĂŒllt, auch die TiefkĂŒhlfĂ€cher sind endlich nicht mehr so leer nach der Auftauaktion vom November. Damals haben wir mehr oder weniger freiwillig die Sachen aus TK aufgetaut und gegessen. Man glaubt es nicht, was man dabei wieder entdeckt hatte ;0)

Aber nun steht uns allen Jahreswechsel bevor. Unsere Silvester-CS-GĂ€ste aus Bulgarien sind heute von Sofia mit dem Auto gestartet. Sie schlafen eine Nacht in Bratislava und sollen so Gott will irgendwann morgen bei uns aufschlagen.



2007 26.
Dez.

Es ist der Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages, morgen geht es wieder ins BĂŒro.

Wir haben uns aber ganz gut erholt und viel Spaß in den vergangenen Tagen gehabt.

Am Heiligabend habe ich noch auf die Schnelle Mineralwasser und die Pute besorgt. Mineralwasser war vergleichsweise eine einfache Übung – im GetrĂ€nkemarkt ging es alles ganz schnell. Danach war ich im „Kaufland“, habe mir ganz schnell den TK-Weihnachtsvogel ausgesucht und anschließend 20 Minuten in der Schlange an der Kasse verbracht. Alle Kassen waren offen, es gab sogar Einpackhelferlein, die meisten Leute haben nur paar Sachen eingekauft, aber es waren eben jede Menge Menschen in dem Laden. Unsere MĂ€dels haben zwischenzeitlich den Rest der AufrĂ€umarbeiten erledigt.

Um 13:45 sind wir in die Briesnitzer Kirche gegangen, um das Krippenspiel zu sehen, welches um 14:30 losgehen sollte. Wir waren keine Minute zu frĂŒh, um ein paar halbwegs gute PlĂ€tze zu besetzen, denn wir brauchten noch einen Sitzplatz fĂŒr unseren ukrainischen Gast – Khrystyna, welche in Dresden als Austauschstudentin gelandet ist.

Nach dem Krippenspiel gab es erst das Weihnachtsprogramm der MĂ€dchen, dann die Bescherung. Die Geschenke waren wie auch in den vergangenen Jahren immer einzeln ausgepackt. Ich habe meinem Mann ganz uneigennĂŒtzig 2 Karten fĂŒr das neue Programm von Michael Mittermeier geschenkt :0)

Das Meiste haben wie immer Kinder abgestaubt, aber auch fĂŒr unseren Gast gab es paar Überraschungen, sie hat ihrerseits ebenfalls etwas zu unserem Geschenkeberg beigetragen.

Nach der Bescherung gab es traditionellen russischen Kartoffelsalat mit Erbsen dazu BockwĂŒrstchen. Danach haben wir Kinder zu der nĂ€chsten Geschenke-Runde zum Papa gebracht. Sie bleiben dort bis zum 2.1., am Tag danach geht wieder die Schule los.

Khrystyna blieb bei uns, wir haben mit ihr gestern einen Spaziergang im Schnee in Rehefeld gemacht, ansonsten haben wir zusammen einige Filme angeschaut, sich gut unterhalten und die Pute „geschlachtet“. Heute nach dem FrĂŒhstĂŒck ist sie wieder in die Studentenwohnung zurĂŒckgegangen, da sie noch lernen und auch die Sachen fĂŒr die Fahrt nach Hause packen musste.

Carsten und ich haben die „Miss Marple“-Box mit 4 DVDs eingeweiht und zwei wunderschöne Filme mit der fantastischen Dame angeschaut. Der Nachmittag gehört, wie man es sehen kann, dem Rechner.

Einige Bilder von unserem Heiligabend habe ich bei Flickr in „Familienleben“ reingestellt, viel Spaß beim Schauen! http://www.flickr.com/photos/11386130@N04/



2007 23.
Dez.

Es ist wieder eine Woche vorbei und somit sind wir bei dem 4. Advent gelandet.

Im Topf köcheln die Kartoffeln fĂŒr unser Heiligabendschmaus – Kartoffelsalat und WĂŒrstchen. Außerdem ist ein Großputz geplant, die Kinder sind ebenfalls eingeweiht. Mein Mann darf sich davon befreien lassen, denn er hat in den vergangenen Tagen sein Können als Handwerker und leidenschaftlicher Bastler bewiesen.

Unser PC-Raum ist komplett umgestaltet, alte Technik ist raus, es gibt eine nette Ecke fĂŒr meinen Schatz, die provisorisch ĂŒberall hĂ€ngende Kabel sind verschwunden, es sieht alles wunderbar aufgerĂ€umt aus. Nur in dem Keller ist es derzeit ein wenig eng – das steht die alte Technik zusammen mit den alten Möbeln. In der nĂ€chsten Woche sind viele Fahrten zum Wertstoffhof eingeplant :0)

Gestern haben wir den Großeinkauf erledigt, mit den Kindern „Bee Movie“ angeschaut, auf dem Weihnachtsmarkt im Elbe-Park gegessen und einfach die Zeit zusammen genossen. Abends war Carsten wieder am Basteln im Computerraum und MĂ€dels haben mit mir „My Fair Lady“ geguckt.

So finde ich die Weihnachtszeit echt schön! Nun muss ich noch die von mir ĂŒberall im Haus versteckte Geschenke zusammensuchen und einpacken, das Essen vorbereiten und heute abend möchten die Kinder „Carcassonne“ spielen.