Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2008 15.
Juni

In den letzten Tagen war erneut viel los in Casa OLCA! Am 7. Juni haben wir den Geburtstag von Andrea gefeiert, das MĂ€del ist jetzt 15 geworden! Sie hatte jede Menge Klassenkameraden eingeladen, zusammen hatten sie enorm viel Spaß und das war die Hauptsache :0) Diesmal haben Carsten und ich uns nur als Köche und Kellner nĂŒtzlich machen können, um die Unterhaltung mussten wir uns nicht mehr kĂŒmmern. So konnten wir ganz ungestört die Erföffnung von EM erleben und wir versuchen seitdem halbwegs regelmĂ€ĂŸig die Spiele zu sehen.

Dennoch steht Fussball nicht im Mittelpunkt unseres Lebens. Am Montag kam eine Freundin wegen paar Internetfragen vorbei und weil das Wetter noch so richtig schön sommerlich war saßen wir am Ende auf der Terrasse, erzĂ€hlten ĂŒber dies und jenes, tranken eine Flasche mitgebrachten Rotwein leer und haben viel gelacht. Die beiden Spiele wurden in der Situation zur absoluten Nebensache.

Genau so wie gestern bei mir allein. Die Firma, wo ich meine Brötchen verdiene, organisierte dieses Jahr einen Ausflug an die Neiße zum Paddeln. Außer dem Spaß auf dem ruhigen Wasser mitten in der nahezu unberĂŒhrten Natur konnte man Tontauben schießen (ich habe immerhin 2 von 10 getroffen und bin somit die beste unter den Frauen ;0) und den Tag beim Grillen und Bierchen schön ausklingen lassen. Die Fussballergebnisse waren auch in dieser Situation nebensĂ€chlich.

Heute bin ich vormittags ganz allein zu Hause und möchte die Zeit fĂŒr meine PC-Aufgaben nutzen. Um 14:00 Uhr bin ich eingeladen zum Eierkuchenessen, um 17:00 Uhr muss ich aber wieder zu Hause sein, da die Kinder heute etwas eher gebracht werden. Andrea fĂ€hrt am Montag fĂŒr eine Woche ins Schullandheim und die Tasche ist noch nicht zu Ende gepackt.

Schauen wir mal, wie Stephanie ihr Alleinsein in der kommenden Woche meistert ;0)



2008 05.
Juni

Seit gestern haben wir einen Sandstrand auf der Terrasse!

Das ist inzwischen eine gute Tradition geworden, jeden Sommer etliche Kilos Sand auf die Terrassenplatten auszukippen, um mir ein StrandgefĂŒhl zu vermitteln :0)

Ich liebe es, barfuss im Sand zu laufen oder einfach meine Zehen darin zu vergraben. Angeblich macht sowas auch die FĂŒĂŸe schöner, weil die Hornhaut quasi von allein verschwindet. Mir genĂŒgt einfach schon das tolle Sommer-Strand-GefĂŒhl!

Gestern haben wir wieder zwei Transportplastikwannen mit dem Sand aus dem Baumarkt gefĂŒllt (natĂŒrlich haben wir dafĂŒr auch bezahlt! :0) ) und die gelbe Pracht nach Hause gebracht. Das letzte StĂŒck war eigentlich das schwerste – die Treppe bis zur Terrasse mit dem gar nicht so kleinen Gewicht in den nicht direkt ergonomisch geformten GefĂ€ĂŸen. Die erste Wanne haben wir allein hochgeschleppt, bei der zweiten hatte ich unfassbares GlĂŒck. Vor unserem Wagen hat gerade ein Auto geparkt, daraus ist eine nette junge Familie mit zwei Kindern ausgestiegen und die Frau hat uns freundlicherweise ihren Mann zum Tragen angeboten – FrauensolidaritĂ€t ist doch nicht nur ein Wort in einer „Emma“-Ausgabe ;0)

Danach hatten wir zwei Sandbergen auf den Platten liegen, aber mein schlauer Mann hatte eine superpfiffige Idee: Er hat unserer Nachbarin gesagt, dass falls ihre Kinder Lust haben, im Sand zu spielen, können sie ja unsere frischen Körnchen großzĂŒgig verteilen. Und als wir zu Abend gegessen haben kam erst das jĂŒngste Kind mit der Ă€ltesten Schwester und einige Minuten spĂ€ter war auch das mittlere Kind da. Wir haben uns gar nicht getraut, irgendwas zu sagen, um sie nicht zu verschrecken ;0)

SpĂ€tabends konnten wir ihre Arbeit aufrichtig bewundern, denn nicht nur der ganze Sand war verteilt – wir haben sogar eine Sandsonne gratis dazu bekommen!



2008 04.
Juni

Dieses Jahr klappt es immer wieder aufs Neue: Mein geliebter Ehemann muss sich mit der russischen Sprache aufgrund der russisprechenden Besucher abgeben :0)

Letztes Wochenende hatte ich einen fĂŒr mich sehr bedeutenden Besuch in der Casa OLCA: Tatiana, welche ich seit meinem Studium kenne, hat uns fĂŒr drei Tage besucht! Wir haben uns zwischenzeitlich aus den Augen verloren, aber Internet sei Dank neuerdings wieder gefunden.

Wir hatten uns so viel zu erzÀhlen, das glaubt man kaum! Carsten meinte zwischendurch, ob wir es in der Tat schaffen, ohne Punkt und Komma zu reden, denn Schweigepausen hat es nur dann gegeben, wenn wir geschlafen haben.

NatĂŒrlich haben wir ihr die schönsten Stellen in Dresden gezeigt und auch die SĂ€chsische Schweiz kam bei der FĂŒhrung nicht zu kurz. Tatiana war einfach nur begeistert und hat ununterbrochen Bilder gemacht.

Wir hatten im Großen und Ganzen richtig GlĂŒck mit dem Wetter, selbst der Regen auf Lilienstein empfanden wir als eine nette Abwechslung, konnten wir uns doch von den unglaublich großen und schweren Regentropfen in einer kleinen Höhle verstecken.

Am Sonntag um 14:21 Uhr haben wir uns am Hauptbahnhof in Dresden verabschiedet, aber nun werden wir uns nicht mehr fĂŒr solch lange Zeit verlieren – das steht fest!



2008 18.
Mai

Die vergangene Woche war zum GlĂŒck arbeitstechnisch kurz, wenn auch erstaunlicherweise recht anstrengend. DafĂŒr war ihre Umrahmung richtig schön!

Am Samstag vor Pfingsten sind wir alle zusammen nach MĂŒnchen gefahren, um meine Freundin Olga und ihre Familie zu besuchen. Sie waren bereits zweimal bei uns, nun waren wir an der Reihe. Die Fahrt war ein Traum, es gab nur eine kurze Pause bei Burger King, ansonsten sind wir ohne Hindernisse durchgekommen. Am Samstagnachmittag haben wir einen Ausflug zu Olympiapark MĂŒnchen gemacht. Wir hatten Superwetter fĂŒr die Besichtigung der Anlagen und auch der Blick vom Turm war wundervoll! Als i-TĂŒpfelchen konnten wir die halsbrecherischen Pirouetten der Mountainbiker im Rahmen der Nissan Qashqai Challenge in MĂŒnchen anschauen – es war schon recht beeindruckend wie sie durch die Luft gewirbelt sind.

Am Sonntag war ein ganzer Tag am See geplant. Der Feringasee, wo wir durchgĂ€ngig großartiges sonniges Wetter geniessen konnten, war noch recht kĂŒhl, aber Andrea und ich haben dennoch die FĂŒĂŸe ins klare, karibikblaue Wasser reingesteckt. Carsten und Stephanie haben es sogar gewagt, dort zu baden. Ansonsten haben wir noch gegrillt, Bier getrunken, Feder- und Fussball gespielt und ĂŒber Gott und die Welt geredet. Außerdem hat Carsten mich ĂŒberzeugt, einmal um den See zu laufen, nur die FKK-Zonen haben wir bei unserer Runde ausgelassen, um die Nacktbader nicht zu stören.

Am Montag stand der Besuch der Bavaria-Filmstudios auf dem Plan. Es war eine schöne Tour, nur leider konnte man nicht allein durch die Anlage in aller Ruhe laufen, wie wir es von Babelsberg kennen. Man hatte ein 4D-Kinoerlebnis, eine Stuntshow, bei welcher man uns sogar einige Geheimnisse der StuntmĂ€nner und -frauen erklĂ€rt hat und eine FĂŒhrung durch die Hallen mit den bekanntesten Requisiten bekommen. NatĂŒrlich hat man die Figuren aus der „Unendlichen Geschichte“ zu Gesicht bekommen, aber auch die Einblicke in die „Wilden Kerle“, „Asterix und Obelix gegen CĂ€ser“, dazu durfte man durch „Das Boot“ laufen und sogar im „Traumschiff Surprise“ als Schauspieler (was Stephanie mitgemacht hat) oder als Vorleser (dafĂŒr habe ich mich gemeldet :0) ) mitwirken.

Den Nachmittag verbrachten wir im Ostpark auf den großzĂŒgig gestalteten GrĂŒnflĂ€chen, welche man sogar betreten durfte, um z.B. Federball zu spielen oder wie die anderen Besucher, sich in der Sonne zu aalen oder zu picknicken. Den Abend haben wir in dem Biergarten ausklingen lassen, beim leckeren Steckerl-Fisch und riesigen Bretzeln. NatĂŒrlich konnte ich dem Bier nicht widerstehen und habe selbstverstĂ€ndlich die Variante unter dem Namen „Russ’n“ probiert. Die Vermutung, dass es sich dabei um Bier-Vodka-Mix handelt war allerdings falsch :0D, es ist eine Mischung aus Weizenbier und Limo.

Am Dienstag nach dem FrĂŒhstĂŒck sind wir dann gen Heimat aufgebrochen, auch diese Fahrt verlief ohne unangenehme ZwischenfĂ€lle, so dass wir relativ frĂŒh zu Hause ankamen.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag waren wie schon am Anfang berichtet ganz normale stressige Arbeitstage :0). Am Freitag abend haben wir unsere Freundin Kerstin in Kaisitz besucht, sie macht momentan sehr schwere Zeiten durch und wir wollten sie wenigstens ein wenig Ablenkung bieten. Scheinbar hat es ganz gut geklappt, denn wir sind erst kurz vor Mitternacht nach Hause gefahren.

Die Nacht war etwas kurz, da am Samstag frĂŒh um 8 haben wir uns bereits mit GĂŒnter und Barbara verabredet haben. Sie waren wie immer pĂŒnktlich, aber auch wir haben uns nicht lumpen lassen und waren abfahrtbereit. GĂŒnter hat uns sonst immer wieder schöne Ecken in der SĂ€chsischen Schweiz vorgefĂŒhrt, diesmal sollten wir Lausitz kennenlernen. Die katholische Sorbengegend hat nicht nur interessante Kirchen und Friedhöfe zu bieten, sondern auch schöne Schlösser und Parks. Unweit der deutsch-polnischen Grenze gibt es gleich 2 sehenswerte Parkanlagen: in Kromlau und in Bad Muskau. Der Park in Bad Muskau gehört zu UNESCO-Weltkulturerbe und ist eine riesige Anlage, wovon nur ein Drittel auf der deutschen Seite liegt. In Bad Muskau wurden wir von einem kurzen Gewitter ĂŒberrascht, natĂŒrlich als wir mittendrin im Park waren und uns gerade eine schöne Ecke fĂŒr die Zwischenmahlzeit ausgesucht haben.

Der heutige Sonntag gehört dem Rechner und dem Haushalt. Wie man es merkt, ich komme sogar mal wieder zum Schreiben :0)



2008 06.
Mai

Gestern waren Carsten und ich bei einem Auftritt von Michael Mittermeier im Kulturpalast Dresden.

Die Karten dafĂŒr habe ich meinem Schatz zu Weihnachten geschenkt. Man konnte allerdings schon im Dezember nur die „ĂŒbriggebliebenen“ Karten kaufen. Die meisten einzelnen PlĂ€tze lagen ganz weit auseinender, es war nur eine Kombination halbwegs in unserem Sinne: Wir hatten also beide den Platz 7 in den einanderfolgenden Reihen, saßen aber durch die versetzten Sitze nicht direkt hintereinander, konnten jedoch an manchen Stellen des Programms uns wenigstens grinsend anschauen.. Ich musste mich einfach umdrehen :0)

Etwas blöd waren die Sitze selbst: Man kann auf gar keinen Fall von Beinfreiheit sprechen, es war nicht mal möglich, die Beine ĂŒbereinander zu schlagen, ohne irgendeinen der Nachbarn mit dem Absatz der Schuhe zu treffen!

Aber solche Kleinigkeiten haben uns ĂŒberhaupt nicht davon abgehalten, fast drei Stunden dem Michel zuzuhören und unseren Spaß zu haben. Das Programm heisst ĂŒbrigens „Safari“ und es werden in der Tat auch einige Erlebnisse aus seiner Safari-Tour darin verarbeitet. Ansonsten konnte man ĂŒber die Witze ĂŒber die Schwaben, Chinesen, Katzen und viele andere Sachen und Situationen lachen, da sie alle aus einer ganz lustigen Perspektive betrachtet wurden. Gut fand ich, dass Mittermeier einen Zuschauer zurecht gewiesen hat, als der ein Foto wĂ€hrend des Auftritts gemacht hat. Es war doch am Anfang des Programms deutlich fĂŒr alle gesagt worden, dass Film- und Fotoaufnahmen nicht gestattet sind , aber es findet sich ja immer so ein ganz Schlauer mit dem Fotohandy in der Menge…

Unsere nĂ€chsten Eintrittskarten fĂŒr einen deutschen Comedystar werden wir Ende November einlösen. Denn die 4 Tickets fĂŒr einen Familienausflug nach Riesa, um Mario Barth live zu erleben sind schon lange gekauft :0)



2008 25.
Apr.

Ich war am Dienstag nach langer Zeit mal wieder Blut spenden.

Irgendwie war es mir so danach, denn ich habe das schon lange nicht mehr gemacht. Ich habe mich aber schon vor Jahren entschieden, das zu tun, nicht des Geldes wegen, sondern um zu helfen. Mein Blut ist ja fĂŒr alle, die Rh-negativ sind, zu gebrauchen, also sollte man damit wirklich nicht geizen :0) Die Ursache fĂŒr die fast 2 Jahre lange Pause war der etwas unangenehme Zwischenfall. Allerdings war ich definitiv selber daran schuld, denn ich habe die Empfehlungen, sich danach auszuruhen einfach nicht ernst genommen und bin zu Hause fĂŒr kurze Zeit zusammengeklappt. Naja, ich habe damals ziemlich sofort nach dem Blutabzapfen noch den Großeinkauf erldedigt, habe das ganze Zeug ins Haus geschleppt und ausgepackt – da hat der Körper eben auf dieser Art und Weise gezeigt, dass ihm eben 500ml Blut fehlen.

Diesmal war ich schlauer und wesentlich vorsichtiger und bewegte meinen Allerwertesten erst nach einer halben Stunde wieder heim und zog mich nach dem Abendessen einfach in den Fernsehraum zurĂŒck. Es ist alles gut gegangen und ich schĂ€tze, jetzt ist meine Vorsicht etwas gedĂ€mpft und ich werde es erneut öfter tun.

Ich gehe aber nicht mehr zu DRK, sondern zu einem Privatunternehmen namens Haema, es ist fĂŒr mich der kĂŒrzere Weg und es gibt dort zwar kein Essen, dafĂŒr aber 20 EUR fĂŒr die Urlaubskasse.

Eine Sache muss ich noch los werden :0) Wenn man schon spendebereit auf der Liege ist wird durchs Abfragen nochmals der Name und Geburtsdatum auf den Unterlagen mit den mĂŒndlichen Angaben der Spender verglichen. Als der junge Mann auf der Liege neben mir sagte, dass er 1987 geboren wurde wollte ich schon blöd fragen, warum die MinderjĂ€hrigen schon Blut spenden dĂŒrften. Zum GlĂŒck habe ich mir noch rechtzeitig auf die Zunge gebissen, denn mir fiel paar Sekunden spĂ€ter ein, dass ich in dem Jahr meinen Abschlußball hatte und im vergangenen Jahr hatte man doch schon ein Klassenreffen nach 20 Jahren organisiert :0)

Übrigens, die untersuchende Ärztin war aus Kasachstan und wir haben ein wenig in Russisch geschwatzt, ich habe doch den Akzent gehört und natĂŒrlich habe ich mich nach ihrer Herkunft erkundigt. Lange Quatschen konnten wir aber nicht, denn es gab erstaunlich viele Spendewilligen, ich schĂ€tze, die meisten des Geldes wegen.



2008 16.
Apr.

Der April ist ja schon bald rum und ich habe in diesem Monat noch gar nichts geschrieben! *schÀm*

Es ist immer wieder das Übliche: frau hat einfach reichlich um die Ohren und findet keine Ruhe, um paar Zeilen zu tippen. Es sind zum GlĂŒck nicht nur Kummer und Sorgen, was uns in den Tagen beschĂ€ftigt hat, sondern viel mehr das Geniessen unseres Familienzusammenseins, egal ob als PĂ€rchen oder als PĂ€rchen mit 2 Kindern.

Viele Abende werden mit „Galileo“ verbracht – ganz gemĂŒtlich auf der Couch in dem Fernsehraum. Am Wochenende versucht man auch so viel wie möglich zusammen zu machen. So waren wir z.B. am letzten Samstag in der Lausitz, um die traumhaft-bizarre Seenlandschaft anzuschauen und zu picknicken, auch wenn es draußen noch recht frisch war.

Ein paar Bilder von diesen Ausflug habe ich heute bei flickr reingestellt. http://www.flickr.com/photos/11386130@N04/

Am Sonntag hatte Stephanie mal wieder ihr Fussballspiel und hat es geschafft, ein echt schönes Tor zu schießen! Leider hat das Tor das letzendliche Ergebnis doch nicht gerettet…

Nach dem Fussball haben die Kinder wie immer mit mir 2 Stunden Russisch gemacht. Danach gab es im Wohnzimmer ein Nintendo DS – Spielparadies, aber ich habe das sonnige Wetter genutzt und im Garten eine neue Azalee eingepflanzt und aus dem völlig verwahrlosen Rasen wenigstens den Löwenzahn entfernt.

Übrigens, ich gehe jetzt mittwochs fĂŒr eine Stunde zum AOK-Gesundheitskurs namens „Schritt fĂŒr Schritt – richtig fit“, da ich mich sonst echt kaum bewege. :0) Hoffentlich wirkt sich das positiv auf meine Bikini-Figur aus ;0)



2008 30.
MĂ€rz

Mir summen grad die FĂŒĂŸe!

Ich bin heute zum ersten Mal in meinem Leben Inliner gefahren! Ganz schön wackelige Angelegenheit, muss ich Euch sagen! Zwar kann ich schon seit Ewigkeiten Schlittschuhlaufen, aber ich hatte noch nie die Rollen unter den FĂŒĂŸen.

Auf jeden Fall war ich die ganze Inliner-Zeit meinem Mann unendlich dankbar fĂŒr alles, was er fĂŒr mich getan hat: Schuhe zugebunden, mir das Bremsen beigebracht, mir seine Hand zum Halten angeboten, als ich mĂŒde war mich geschoben und zum Schluß sogar mich den HĂŒgel hochgezogen.

Ich schĂ€tze, dass es nicht der letzte Ausflug dieser Art war, denn Carsten denkt jetzt ernsthaft darĂŒber nach, auch fĂŒr sich ein Paar Inliner zu besorgen.

Zu meinen bin ich ĂŒbrigens gekommen wie Jungfrau zum Kinde: ein guter Freund hatte sie mir geschenkt, weil er sie selber sie nicht mehr brauchte.

Die Kinder haben die Möglichkeit genutzt, ihre Heelys zu fahren, allerdings da sie sie im Winter selten genutzt haben hatten sie auch recht schnell den Muskelkater in den Beinen bekommen und sind mehr gelaufen als gefahren.

Da heisst es wohl fĂŒr uns alle: ĂŒben, ĂŒben und nochmals ĂŒben!



2008 26.
MĂ€rz

Seit gestern ist unsere Bude nicht mehr sturmfrei, denn die beiden MĂ€dels sind nach Hause zurĂŒckgekommen. Sie haben dieses Jahr Ostern mit dem Papa und seiner Neufamilie gefeiert. Die Menge der SĂŒĂŸigkeiten, welche sie mitgebracht haben, fĂŒllt ganz locker eine SchĂŒssel, welche ich sonst fĂŒr den Nudelsalat bei Geburtstagsfeiern nutze.

Aber da die Fastenzeit auch vorbei ist und ich eisern 6 Wochen ohne Schokolade ĂŒberstanden habe, kann ich jetzt beim Verputzen der Schokoeier,- hasen und – schafen fleissig mithelfen.

Es ist schön die MĂ€dels wieder bei uns zu haben, selbst wenn Carsten und ich arbeiten gehen mĂŒssen. Aber Abende gehören dann uns allen!

Gleich werden wir uns vom Rechner lösen, um gemeinsam „Galileo“ zu gucken, zu kuscheln und weitere Schokoeier zu futtern.



2008 19.
MĂ€rz

Heute habe ich einen der grĂ¶ĂŸten Unterschiede zwischen MĂ€nnern und Frauen wiederentdeckt!

Mein Liebster hat in den vergangenen Tagen zwei seiner Jeanshosen eingebĂŒĂŸt, nein, nicht was ihr denkt, er ist sehr vorsichtig mit den beiden umgegangen, nur waren sie inzwischen wirklich sehr betagt und unter solchen UmstĂ€nden gibt mal auch der beste Stoff irgendwann nach.

Also mĂŒssen die Ersatzhosen her. Man(n) hat den Hosenkauf so lange wie es nur ging vor sich her geschoben, denn Klamottenkauf ist nicht gerade das, was die MĂ€nner glĂŒcklich macht. FĂŒr den heutigen Nachmittag haben wir aber wirklich einen Termin ausgemacht und so landeten Carsten und ich kurz nach dem Feierabend im Elbe-Park. Ausreichend Zeit war eingeplant.

Dank des Tipps von einer Arbeitskollegin haben wir die Suche im „Adler“ gestartet. Bewaffnet mit dem Zettel, auf welchen die GrĂ¶ĂŸen der kaputten Jeans notiert waren, legten wir los. Frau wurde bald fĂŒndig und schickte ihre andere HĂ€lfte in die Umkleide. Ab da begann fĂŒr mich fließbandartiges Suchen, Bringen, Begutachten und Wegbringen der nichtpassenden Hosen. Zum GlĂŒck war meine Schicht nach knapp 4o Minuten zu Ende und man trabte mit 4 Jeans und 3 Ausgeh-/BĂŒrohosen zur Kasse.

Übrigens, die VerkĂ€uferin hĂ€tte ich am liebsten erwĂŒrgt, spĂ€testens an der Stelle, wo sie mich zum vierten mal gefragt hat, ob ich mit den GrĂ¶ĂŸen klar kommen wĂŒrde. Alle Antworten, welche ich ihr vorher gegeben habe hat sie offensichtlich nach 2 Sekunden aus dem GedĂ€chtnis unwiderruflich gelöscht!

Naja, also Hosenkauf war in weniger als einer Stunde durch und da wir noch Zeit ĂŒbrig haben wollte mein Mann sich auch ein Paar neue Schuhe leisten. Er hat sich vor knapp einem Jahr in ein Modell von Deichmann buchstĂ€blich verliebt und hoffte, dass er es erneut findet. Den Zahn habe ich im gezogen, aber – man siehe und staune – auch dieser Kauf war nach 10 Minuten erledigt, denn das Modell gab es nach wie vor! Sowas habe ich bei Frauenschuhen noch nie erlebt!

Am Ende musste ich zugeben, dass ein Mann bei einem notwendigen Klamottenkauf nach einer Stunde voll ausgestattet und glĂŒcklich nach Hause geht, die Frau aber meistens mehrere Stunden braucht, um die Anziehsachen und Schuhe zu bekommen, welche sie sich ertrĂ€umt!