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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2008 12.
Dez.

Der Dezember ist wie immer voller Ereignisse, Termine und Vorweihnachtsstress… Mein Blog leidet daher mal wieder an dem Leereseitensyndrom, weil ich deswegen kaum zum Schreiben komme.

Aber heute habe ich SpĂ€tdienst, was bedeutet, dass ich erst um etwa 9:30 aus dem Haus gehe, dennoch zusammen mit meinen Lieben aufstehe und frĂŒhstĂŒcke. Das verschafft mir immerhin mehr als 2 Stunden fĂŒr diverse AktivitĂ€ten in Casa OLCA. Da bekommt auch mein Blog etwas mehr Aufmerksamkeit :0).

Das Hetzen in den letzten Tagen hat sich auf jeden Fall gelohnt, ich bin bereit fĂŒr Heiligabendbescherung, es gibt fĂŒr alle Familienmitglieder inzwischen mindestens ein Geschenk.

Ich hoffe, dass ich an diesem Wochenende dazu komme, auch ein paar PlĂ€tzchen zu backen. Appetit darauf habe ich schon seit Langem und habe deswegen das WeihnachtsgebĂ€ck fleissig auf dem Schulweihnachtsmarkt vor einer Woche eingekauft und getestet. NatĂŒrlich habe ich das meiste Geld auf den StĂ€nden der Klassen meiner Kinder gelassen :0).

Was ich noch gar nicht geschafft habe: Mit meinem Mann auf dem Weihnachtsmarkt irgendetwas Leckeres zu essen und einen GlĂŒhwein zu trinken. Kinder waren schon mit ihren Freunden auf dem Striezelmarkt, haben aber erstaunlicherweise ihr Essen bei McDonalds geholt, weil es dort gĂŒnstiger war. Wie soll man da aus der heutigen Jugend schlau werden?! :0))

Seit dem gestrigen Abend ist auch unser Weihnachtsgruß bei www.marvinchen.de online gegangen. Das Bild vom letzten Jahr war schwer zu toppen, aber mein Mann ist kreativ und ich denke, dass die Komposition von 2008 mit der vorherigen sehr gut mithalten kann!



2008 30.
Nov.

Dieses Wochenende war richtig schön geworden!

Gestern vormittags habe ich noch Brownies und Bananenbrot fĂŒr meine GeburtstagsgĂ€ste gebacken, danach mit Andreas großartiger Hilfe das Haus empfangstauglich geputzt und mit Stephanies Hilfe noch 2 GemĂŒsesalate gemacht. Alles andere Essbare war schon am Freitagabend fertig geworden.

Nachmittags ab 15:00 Uhr kamen nach und nach unsere Freunde. Sie haben gute Laune und tolle Geschenke fĂŒr mich mitgebracht und zum GlĂŒck war auch ausreichend Hunger vorhanden. Ich habe nĂ€mlich wie immer mehr als genug gekocht und gebacken :0).

Es wurde ein ganz vergnĂŒglicher Abend, da wir unter anderem „Nobody is perfect“ gespielt haben und meine hauptsĂ€chlich deutschen GĂ€ste sich mit der russischen Version von „Scrabble“ beschĂ€ftigt haben. Dabei sind reichlich solche hochinteressanten Worte wie z.B. „ĐČĐžĐ»ŃŒĐŽĐ»Đ”ĐŽĐ”Ń€Ń‚Đ°ŃˆĐ”Đœ“ entstanden. :0)))

Diesmal habe ich eine Tradition der Casa OLCA gebrochen und nicht wie ĂŒblich den russischen Vodka aufgetischt, sondern einen guten polnischen – aber auch der ging ganz schnell zu Neige!

Am Ende des Abends haben wir sogar ganz plötzlich einen Übernachtungsgast bekommen, Andreas Freundin Elli wollte bei uns schlafen. Die großen MĂ€dels waren gnĂ€dig, so durfte auch Stephanie im gleichen Zimmer nĂ€chtigen.

Heute frĂŒh kurz vor 10 Uhr kratzten wir die mĂŒden MĂ€dels aus ihren SchlaffstĂ€tten heraus und in KĂŒrze setzten wir uns zu einem gemĂŒtlichen FrĂŒhstĂŒck zusammen. Danach musste Elli nach Hause fahren und ich habe mit meinen Kindern die ĂŒblichen 2 Stunden Russisch gemacht. Anschließend machte ich meine eigenen Hausaufgaben fĂŒr den HebrĂ€isch-Kurs, was auch fast eine Stunde beansprucht hat. Nach getaner Arbeit schauten Carsten und ich uns „Alien vs.Predator“ auf DVD an und nach dem Film wollten wir uns den Rechnern widmen.

Aber ich wurde mal wieder von meiner Familie ganz nett ĂŒberrascht. An meinem eigentlichen Geburtstag habe ich einen RĂŒckenmassagengutschein von meinen Lieben bekommen. WĂ€hrend Carsten mit mir die heftigen KĂ€mpfe der zwei Außerirdischen angesehen hat bereiteten die MĂ€dels alles vor: sie haben Matratzen auf den Boden gelegt, jede Menge Teelichter angezĂŒndet, das Zimmer kunstvoll mit TĂŒchern drapiert, schöne beruhigende Musik ausgesucht und eingeschaltet, um ihre HĂŒfte haben sie die TĂŒcher mit klingelnden MetallplĂ€ttchen gebunden, welche sie schon vor Jahren in der TĂŒrkei gekauft haben – es war alles sehr stimmungsvoll gestaltet! Erst massierten mich 4 zarte MĂ€dchenhĂ€nde, danach habe ich die krĂ€ftige Massage von meinem Mann bekommen – einfach toll! Ich könnte mich glatt daran gewöhnen! ;0)

Jetzt bereiten sich die Kinder fĂŒr die Schule vor, wir zwei sitzten kurz am Rechner und danach zieht es uns mal wieder in den Fernsehraum – da Stephanie eine Woche im Schullandheim verbracht haben hatten wir so lange eine „Buffy“-Pause gemacht. Jetzt können es die Kinder kaum abwarten, die weiteren Abenteuer der VampirjĂ€gerin endlich zu sehen!



2008 27.
Nov.

Gestern war mein Geburstag. Ich war sehr ĂŒberrascht, wie viele Leute an mich an diesem Tag gedacht haben: Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarn, Kunden – die GlĂŒckwĂŒnsche erreichten mich per Telefon, e-mail und natĂŒrlich wurde ich vielmals liebevol umarmt und beschenkt.

Auf Arbeit habe ich eine Runde ausgegeben: es gab ein Blech Saftigen Streuselkuchen (das Rezept gibt es im Kochbuch auf www.marvinchen.de) und ich habe 3 kleine Flaschen mit „RotkĂ€ppchen“-Sekt mitgebracht. Bei den letzten Feiern in der Abteilung wurde eine normalgroße Flasche einfach nicht ausgetrunken, da man noch Auto fahren musste und außerdem hat Alkohol viele leere Kalorien, was in der Vorweihnachtszeit auch eine große Rolle bei der Entscheidung „trinken / nicht trinken“ spielt. Die Piccolos waren eine wirkich tolle Lösung!

Von meinen Lieben habe ich BĂŒcher bekommen, von den ich nicht mal getrĂ€umt habe. Diesmal gab es nicht nur Belletristik, dafĂŒr kann ich mich jetzt wesentlich intensiver mit der hebrĂ€ischen Sprache und auch mit dem Ursprung vieler deutschen Worte beschĂ€ftigen.

Außerdem habe ich einen Gutschein fĂŒr eine RĂŒckenmassage made by Kinder und Carsten bekommen. Ich glaube, dass ich ihn sehr bald einlösen werde :0). Mein RĂŒcken knackt schon vor Vorfreude ;0) .

Am Samstag kommen unsere Freunde und dann wird „richtig“ gefeiert. Darauf freue ich mich schon ganz toll und bin dafĂŒr gern bereit meinen morgigen Abend in der KĂŒche mit Backen und Kochen zu verbringen!



2008 25.
Nov.

Solange ich zu Hause sitze und auf den Anruf meines Mannes warte, kann ich mich doch meinem Blog widmen :0).

In unserem Familienleben ist wie immer viel los.

Am 20. November haben wir gemeinsam den Live-Auftritt von Mario Barth in der Riesaer Erdgasarena angeschaut. Es war schön und witzig, viele Passagen kannten wir bereits von seiner DVD zu diesem Programm namens „MĂ€nner sind primitiv, aber glĂŒcklich“, trotzdem gab es auch neue Geschichten aus dem Leben von MĂ€nnern und Frauen zu hören.

Seit gestern ist unser Haus nur zur HĂ€lfte besetzt: Stephanie vergnĂŒgt sich zur Zeit mit ihren Klassenkameraden im Schullandheim und Carsten habe ich am Montag um 7:15 Uhr zum Dresdner Hauptbahnhof gebracht. In Frankfurt gab es erneut eine „Connect with the Experts“ – Veranstaltung von Blackberry und das konnte er sich aus rein beruflichem Interesse nicht entgehen lassen.

Jetzt muss er allerdings im Zug sitzen und nach Hause fahren und ich warte sehnsĂŒchtig auf seinen Anruf, wann ich ihn am Bahnhof abholen darf.



2008 16.
Nov.

Gestern waren wir alle nach ca. 3 Jahren Pause mal wieder in der russischen Samstagsschule „Raduga“. Diesmal gingen wir nicht wie sonst als SchĂŒler, Lehrer oder Helfer hin. Wir haben eine Einladung zum 10-jĂ€hrigen JubilĂ€um der Schule bekommen und angenommen.

Es war sehr interessant nach langer Zeit die alten Bekannten und Mitstreiter zu sehen, denn ich war in den ersten 2 Jahren als Lehrerin fĂŒr Russische Sprache dort tĂ€tig und Andrea hat diese Schule 8 Jahre lang besucht. Sie war einer der ersten SchĂŒlerinnen, welche am 10. Januar 1998 angefangen haben, dort Russisch „richtig“ und nicht nur allein mit Mama zu Hause, sondern in der Gruppe der ebenfalls zweisprachigen Kinder, zu lernen . Stephanie kam ein Jahr spĂ€ter hinzu, sie war eine zeitlang die jungste SchĂŒlerin, machte sich aber wirklich gut.

Die Feier war recht gut organisiert, man hat einen kurzen RĂŒckblick gemacht und die jetzigen SchĂŒler haben ein Konzert vorbereitet. Manche Lieder kannten meine MĂ€dels noch aus ihrer Schulzeit. Neu war es fĂŒr uns, dass die „Raduga“ jetzt eine eigene Hymne hat, diese konnten wir nur mit Hilfe eines Textblattes mitsingen.

Im Anschluß gab es ein Buffet, dabei konnte man die Zeit gut zum ungestörten Schwatzen nutzen. Unsere Kinder haben ihre damaligen Freunde wieder getroffen und sie hatten sich so viel zu erzĂ€hlen, dass wir sie in dem SchulgebĂ€ude einfach zurĂŒckgelassen haben. Die ganze Gruppe machte sich allerdings bald ins Stadtzentrum auf, um in einem Cafe zu sitzen und zu quatschen.

Carsten und ich haben die unerwartete Freiheit und traumhaftes Wetter genutzt und gingen fĂŒr eine gute Stunde spazieren. Als wir nach einigen Stunden unsere Kinder wieder eingesammelt haben schauten wir noch gemeinsam den Film „Inside Man“ an, welchen Andrea aus der BiBo mitgebracht hat. Der Film ist interessant gemacht und lebt sehr viel von der Spannung der Geschichte. Danach verschwand unser großes Kind zum Schlittschuhlaufen mit den Freunden aus der Klasse.

Wir Daheimgebliebenen nutzen die Zeit zum Spielen, Lesen, Blödeln und Entspannen. Nachdem wir Andrea abgeholt haben, schauten wir uns noch eine Folge „Buffy“ an. Ja, vorbei ist die Zeit, wo man den Kindern schöne Geschichten vorm Schlafengehen vorgelesen hat, jetzt ist eine Episode ĂŒber die VampirjĂ€gerin wesentlich interessanter geworden :0)



2008 02.
Nov.

Ich muss einfach ausnutzen, dass heute noch ein freier Tag ist und schnell noch ein paar Zeilen schreiben :0)

Den gestrigen Samstag genossen wir wie alle anderen Ferientage zu viert, aber diesmal außerhalb der eigenen vier WĂ€nde. Schon lange wollten wir uns einen 3D-Film anschauen und so gingen wir zum Dresdner Rundkino „Cinemagnum“, um den Streifen „Ocean Wonderland“ anzusehen. Es war sehr interessant und ich musste mich immer wieder beherrschen, um nicht die Hand auszustrecken und die vor meiner Nase schwimmenden, kleinen, lustigen, bunten Fische oder die niedlichen Delfine zu berĂŒhren. Es waren allerdings recht wenig Besucher da, was wohl an der ewig dauernden Baustelle im Eingangsbreich liegt und die fehlende Werbung vorm Haus hat bestimmt auch dazu beigetragen, dass die Leute sich einfach nicht getraut haben, reinzugehen. In dem Kinosaal war es recht kĂŒhl, aber dennoch ertrĂ€glich und die Bilder waren es auf jeden Fall wert, ein wenig zu frieren ;0).

Abends wollten wir in eine Erlebniskneipe essen gehen. Sie heisst „Western Inn“ und liegt an der Elbe zwischen Dresden und Meissen. Leider haben wir vorher keinen Tisch reserviert und deshalb keinen Platz bekommen. Samstags gibt es dort immer Live-Musik, was wir nicht gewusst haben, das war wohl unter anderem der Grund fĂŒr die Beliebheit an diesem Abend. Wir haben uns aber so auf das auswĂ€rtige Essen eingestellt, dass wir ein anderes Restaurant gesucht haben. Der Versuch zu viert im „El Rodizio“ ohne Reservierung einen Tisch zu bekommen scheiterte ebenfalls. Das nĂ€chste Ziel, welches wir ins Auge gefasst haben, war das Lokal „Tex-Mex“ in der berĂŒhmten Dresdener Kneipenmeile „Weiße Gasse“. Beinah hĂ€tten wir uns auch dort den gleichen Schicksalsschlag abgeholt, aber zum GlĂŒck war eine Gesellschaft bereits am Bezahlen. Etwa 10 Minuten standen wir in dem Eingangsbereich wie die armen Verwandten und warteten bis der Tisch frei wurde, aber dann hatten wir endlich eine schöne Ecke fĂŒr uns und konnten in den Speisekarten blĂ€ttern.

In ca. einer Stunde saßen wir alle völlig satt da, das Essen war wirklich lecker (es gab reichlich davon auf den Platten!) und die Bedienung superfreundlich.

So hatte unser Essensabenteuer doch noch ein gutes Ende gefunden :0)



2008 30.
Okt.

Der Monat ist schon fast zu Ende gegangen und ich habe noch keine einzige Zeile in meinem Blog geschrieben!

Schuld darand sind außer meiner Faulheit und schlechten Organisation wie immer Arbeit und Familie, aber auch der goldene Herbst und unser Urlaubsbericht.

Dieses Jahr hatten wir einen wirklich traumhaften Herbst mit vielen sonnigen Tagen, welche durch das bunt gefÀrbte Laub auf den BÀumen noch friedlicher und besonnener wirkten. Carsten und ich haben diese wunderschöne Jahreszeit so gut wie es ging genutzt und versucht immer wieder zumindest am Wochenende unterwegs zu sein, um die herbstliche Natur zu geniessen.

Jetzt hat sich das Blatt endgĂŒltig gewendet. Wir haben in dieser Woche Urlaub, weil unsere Kinder noch Herbstferien haben und da ging es ab Montag richtig los mit dem Regen. Das Himmelsnass stört uns allerdings nicht wirklich, da wir die Zeit nutzen, um auszuschlafen, um gemeinsam einige DVDs aus der Familiensammlung anzuschauen, um zu spielen und um viele liegengebliebenen Sachen und Taten einfach endlich zu erledigen. Ich lese auch seit zweit Tagen „Das Tintenherz“ und bin von der Geschichte völlig angetan!

Aber unter anderem wurde unser Kellerraum grĂŒndlich ausgemistet, in den etlichen SchrĂ€nken und Regalen dieses Hauses nicht nur Staub gewischt, sondern auch alles neu geordnet und ebenfalls alles ÜberflĂŒssige entsorgt. Man hat jetzt wieder Platz fĂŒr die neuen Dinge ;0)

Die erste, unbebilderte Fassung unseres Urlaubsberichtes ĂŒber die schönen zwei Wochen in Bayern ist nach mehrmaligen Korrekturlesen bereits online (wie immer auf www.marvinchen.de). Carsten arbeitet momentan ganz intensiv an einer reichlich illustrierten Version. Die Zwischenschritte gefallen mir richtig gut und ich hoffe, dass wir bald eine Rundmail an unsere Freunde versenden können, um alle zum Lesen zu animieren :0)



2008 21.
Sep.

Gestern – Spaß, heute – Muskelkater …

Ja, das kommt davon, dass ich mich viel zu selten sportlich betÀtige. Wenn ich es doch mache, dann mit vollem Einsatz, so wie gestern.

Der Samstag war bewölkt, man hat aber gesagt, dass die Regenwahrscheinlichkeit sehr gering ist. Da wir schon seit langer Zeit ĂŒberlegt haben in einen der inzwischen mehreren HochseilgĂ€rten von Dresden zu gehen war das aus unserer Sicht die perfekte Möglichkeit, es endlich mal zu tun!

Wir haben schon von vielen Bekannten gehört, dass der Waldseilpark in BĂŒhlau (http://www.waldseilpark-dresden.de/) sehr schön ist und beschlossen daher, dorthin zu gehen, um unseren Mut und Fitness zu testen.

Zuerst mussten wir unsere Ganzkörperklettergurte ĂŒberziehen, was gar nicht so einfach war. Zum GlĂŒck sind die MitarbeiterInnen im Park alle sehr freundlich und hilfsbereit, so konnten wir uns mit ihrer UnterstĂŒtzung problemlos das Geschirr umbinden und straff ziehen. Einen Helm gab es obendrauf und gleich ging es mit einem Mitarbeiter des Parks zu der Übungsstrecke. Er hat uns erklĂ€rt, was wir zu beachten haben, wie wichtig es ist sich immer zweifach zu sichern, ließ uns das in einer ungefĂ€hrlichen Höhe austesten und begleitete uns anschließend zu der richtigen Kletterstrecke, allerdings mit Kennzeichnung „leicht“. Diese war recht einfach zu bewĂ€ltigen, wenn man auch stĂ€ndig darauf achten musste, dass man es nicht vergisst, die Sicherungsseile immer zu befestigen.

Auf der nĂ€chsten, mittelschweren Strecke hatte ich an einer Stelle wirklich sehr zittrigen Beine bekommen, weil ich echt nicht wusste, wo ich mich festhalten konnte. Danach habe ich die Wege wesentlich konzentrierter beschritten und mir immer schon VORHER Gedanken darĂŒber gemacht, wie ich besser laufen oder klettern kann.

Auch Stephanie hatte mit einer recht beweglichen Stelle ihr Problemchen, aber mit beruhigenden Worten von Carsten und mir schaffte sie es doch, die rettende Holzplattform zu erreichen. Es hat ihr allerdings gezeigt, dass auch sie sich nicht unbegrenzt alles zutrauen kann. Andrea dagegen bewĂ€ltigte alle Strecken sehr souverĂ€n und gut ĂŒberlegt, was uns positiv ĂŒberrascht hat. Eigentlich ist sie immer die Ängstlichere von beiden gewesen, aber in der Seillandschaft fĂŒhlte sie sich offensichtlich sehr wohl.

Wir hatten 2 1/2 Stunden in der Höhe verbracht, liefen auch die etwas schwereren Strecken ab. Manche Stellen, wie z.B mit Kennzeichnung „Schwerer Abzweig“ haben wir nach dem Betrachten und EinschĂ€tzen der eigenen FĂ€higkeiten aber lieber ausgelassen. Man muss ja sein Schicksal nicht unnötig herausfordern ;0). Die Sicherungsseile waren aber echt top, so hatten wir wahnsinnig viel Spaß bei den vielen Seilbahnen. Man musste sich dort einfach fallen lassen und schon bewegte man sich in der Luft, eine Frage des Vertrauen – ganz klar, aber weder Carsten noch ich haben an der Festigkeit des Klettergurtes gezweifelt und genossen solche FreiflĂŒge in vollen ZĂŒgen.

Das ganze Kletterabenteuer beendeten wir mit den Fahrten mit dem Mega-Fox. Die Seile waren nach Angaben auf der Homepage ca. 130 m lang und ĂŒber den ganzen Park gespannt. Es war einfach unglaublich befreiend, in der Geschwindigkeit ĂŒber die Köpfe der Untenstehenden hinweg zu sausen!

Heute kurieren wir nun unseren Muskelkater aus, denn das Hangeln durch die Seile und Balken, das Klettern ĂŒber die BrĂŒcken und aller Art Hindernisse (eine Strickleiter hat uns allen zugesetzt ;0) ) sowie das Balancieren auf den Tauen waren fĂŒr uns ja keine gewohnten Bewegungen und man hat ganz andere Muskelgruppen belastet als sonst beim Arbeiten im BĂŒro :0).



2008 28.
Aug.

Es ist Donnerstag, die Arbeitswoche geht langsam zu Ende und das ist diesmal wirklich gut so. Es gibt einfach viel zu viel Arbeit in verschiedenen Bereichen, deshalb komme ich ziemlich geschlaucht nach Hause. Ein Wochenende, dazu noch sturmfrei, da die Kinder wieder bei ihrem Papa sein werden, wird mir bestimmt nicht schaden :0).

Unsere MĂ€dels haben die erste Schulwoche erstaunlich gut gemeistert. Es gab keine Probleme mit dem Aufstehen oder Sachenpacken oder die Informationen weiterzugeben, welche am Anfang des Schuljahres von ĂŒberallher auf einen einströmen – man merkt in der Tat, dass sie erwachsener und selbstĂ€ndiger werden.

Heute haben wir ihre Sparschweinchen zur Sparkasse gebracht, um die SparbĂŒcher aufzufĂŒllen. Andrea hat schon ein FĂŒnftel vom FĂŒhrerschein drauf, Stephanie muss noch etwas mehr sparen, aber es fĂ€llt ihr nicht zu schwer, weil fĂŒr sie ein langer Einkaufsbummel ein Greuel ist :0)

Übrigens, ich habe mir vor ein paar Tagen die MĂŒhe gemacht, eine Auswahl der Urlaubsbilder online zu stellen. Wer Interesse hat, kann gerne einen Blick auf die schönste Zeit des Jahres werfen :0) http://picasaweb.google.de/nimkenjaKH/UrlaubAmChiemsee2008



2008 24.
Aug.

Gestern hatten wir einen guten Grund, uns bei dem Wettergott vom Herzen zu bedanken!

Seit einigen Jahren versuchen wir schon, einen Tag in der Kulturinsel Einsiedel (http://www.kulturinsel.de/) nahe der polnischen Grenze zu verbringen, aber es kam immer wieder irgendwas dazwischen. Meistens hat es an den Tagen davor geregnet und alle Freunde haben uns gesagt, dass das gesamte Tunnelsystem dann unter Wasser steht und schlammig wird es in solchen FÀllen auf dem ganzen GelÀnde ohnehin.

FĂŒr den gestrigen Samstag haben wir uns bereits vor einigen Wochen mit zwei befreundeten Familien verabredet, um gemeinsam zu fahren und den Tag dort zu verbringen. Es kam fast wie immer: man hat fĂŒr den Tag 85% Regenwahrscheinlichkeit vorausgesagt.

Dennoch fuhren wir nach Zentendorf in der NĂ€he von Görlitz. Auf der Autobahn begann es richtig stark zu regnen und man hat schon darĂŒber nachgedacht, zurĂŒckzufahren. Aber alle drei Familien hielten eisern durch.

Als wir auf dem Parkplatz ankamen gab es keinen Regen mehr, aber es war recht windig und kĂŒhl. Nichtdestotrotz trieben uns Kampfgeist und Neugier trieben herein ;0)

Und es wurde ein fantastischer Tag! Carsten konnte zum Beispiel problemlos beweisen, dass auch krĂ€ftig gebaute Leute enorm viel Spaß beim Klettern und Kriechen durch die Tunnels haben können und auch körperlich dazu in der Lage sind.

Der Himmel wurde von Stunde zu Stunde heller, die Sonne kam raus und wir genossen den Tag auf den Rutschen, in den HĂ€ngematten, auf den Schaukeln aller Art, testeten unsere FahrkĂŒnste mit diversen ungewöhnlichen FahrrĂ€dern und Rollern, kletterten, suchten mit Hilfe der Taschenlampe den richtigen Weg im einen oder anderen Tunnel, schauten uns die Tiere von Meerschweinchen bis zum Kamel in den Gehegen an, hĂŒpften auf dem Trampolin und aßen unser Mittagessen in der „Feuerschenke“.

Die Erwachsenen machten noch eine Tour durch das „1. Deutschen BH-Hotel“, allerdings muss man hier „BH“ als AbkĂŒrzung fĂŒr „BaumHaus“ verstehen. Die BaumhĂ€user dieser Kulturinsel sind inzwischen gut bekannt und trotz des stolzen Preises von je nach Ausstattung und Personenanzahl 200-300 EUR pro Übernachtung bereits 1 Jahr im Voraus ausgebucht.

In die HĂ€user selbst sind wir leider nicht reingekommen, weil dort natĂŒrlich GĂ€ste untergebracht waren, aber auch die Umgebung war sehr interessant. Allerdings sind die sanitĂ€ren Anlagen etwas gewöhnungsbedĂŒrftig. Man kann im Ofen Feuer machen und damit das Wasser zum Baden im Waschzuber eines gewaltigen Außmaßes anheizen oder man nehme das Duschen im Freien mit dem kalten Wasser in Kauf. Die Dusche ist auch in der Höhe der HĂ€user eingebaut und der Boden wackelt deshalb etwas unter den FĂŒĂŸen. Aber es war wirklich sehr beeindruckend!

Wir haben den Tag richtig ausgenutzt, denn wir kamen kurz nach dem die Anlage aufgemacht wurde und blieben dort bis zum Schluß, als die Eingangstore um 18:00 zugemacht wurden.

Alle waren erschöpft nach so vielen AktivitĂ€ten an der frischen Luft, aber glĂŒcklich, dass es mit dem Wetter so toll funktioniert hat und wir unsere Einsiedel-Zeit in vollen ZĂŒgen geniessen konnten!