2009 21.
Sep.
Dank meinem Schatz war das Wochenende überfüllt mit vielen schönen Erlebnissen. Das Wetter war ebenfalls fantastisch und die Laune in Casa OLCA passte perfekt zu den sonnigen Frühherbsttagen.
Der Grund für solche fröhlichen Tage war Carstens Geburtstag. Er hat nun die halbe Strecke zwischen 30 und 40 geschafft und das haben wir natürlich gebührend gefeiert.
Freitagabend, an seinem eigentlichen Festtag, gingen wir nach vorherigen Abstimmung in der Familie zu „Maxi-Mahl“ essen. Es hat wie immer richtig gut geschmeckt und das wir satt wurden versteht sich bei den Portionsgrößen, welche der Name verspricht, von selbst. Danach gingen wir ins Kino, um uns Abenteuer von Carl Fredricksen und Russel aus dem neuen Pixar-Trickfilm „Oben“ in 3D anzusehen. Pixar hat uns noch nie enttäuscht und so verließen wir auch diesmal hochvergnügt den Kinosaal.
Samstagvormittag verbrachten wir, nachdem Mädels und ich mit einem kleinen Programm Carsten die Geschenke überreicht haben, alle mit Kochen und Saubermachen, denn Nachmittag und Abend gehörten einer gemütlichen Freunderunde. Wir haben uns nicht nur auf die Verdienste des Geburtstagskundes konzentriert, sondern schon im Vorfeld gebeten, dass Leute ihre Urlaubsbilder mitbringen. So reisten wir auf der Couch sitzend nach Österreich, an die Ostseeküste, auf Fuerteventura und ließen unseren eigenen Urlaub in Italien Revue passieren. Es war schon weit nach 1 Uhr nachts als wir nach dem Aufräumen ins Bett fielen.
Sonntagfrüh hatten meine Mädels nach dem Frühstück ihre 2 Stunden Russisch bekommen und ab 15 Uhr hatten sie sturmfreie Bude. Wir gingen mit einem befreundeten Pärchen zum Weinfest nach Radebeul, denn es ist die beste Zeit für ein Gläschen Federweißen gewesen.
Aber nun geht es zurück zum Alltag und ich muss ganz flott unter die Dusche hüpfen, um alles rechtzeitig zu schaffen. 🙂
2009 16.
Sep.
Heute Morgen schaute ich kurz aus meinem Küchenfenster auf die Straße und war entsetzt. Ich konnte nicht mehr klar sehen, was auf der gegenüberliegenden Seite ist! Erster Gedanke im Kopf : „Oh Gott, es ist wohl höchste Zeit wieder mal die Fenster zu putzen!“
Zum Glück liegt diese unklare Sicht nicht an meinem Fenster, sondern am Frühnebel. Ich sollte mich wohl jetzt daran gewöhnen, dass der Sommer endgültig vorbei ist und der Herbst mit großen Schritten auf uns zukommt. Hoffentlich wird es auch in diesem Jahr ein schöner goldener wie im letzten und nicht wie sonst ein grau-verregneter. Ich schätze, an einem sonnigen Tag werde ich mal wieder meine Digicam in die Arbeitstasche legen, um in der Mittagspause durch die Umgebung der Firma zu laufen und die strahlende gelb-rote Laubfärbung fotografieren.
2009 14.
Sep.
Schalom, Schalom!
Nach den recht intensiven anderthalb Stunden zum Einstieg ins neue Unterrichtsjahr ist mein Kopf vorerst randvoll mit hebräischen Vokabeln gefüllt. 🙂
Ich freue mich schon auf die nächsten Wochen und Monate, denn ich hoffe, jetzt nicht nur Lesen zu lernen, sondern auch meinen Wortschatz ausbauen zu können und natürlich einen tieferen Einblick in die geheimnisvolle Grammatik zu bekommen.
Ich habe mich außerdem sehr gefreut, dass ich dieses Jahr genau so viel bezahle wie im letzten, die Gegenleistung dafür aber gestiegen ist. Für den gleichen Betrag geniesse ich zwei Monate mehr Unterricht in einer kleineren Gruppe!
2009 10.
Sep.
Es gibt Tage, da passiert wirklich jede Menge! So ein war bei uns gestern, der ideale Tag für eine Trauung (damit Männer den Hochzeitstag nicht vergessen) hatte auch für uns reichlich Bedeutung.
1. Unsere liebe Homepage www.marvinchen.de hatte gestern nämlich Geburtstag und ist schon 10 Jahre alt geworden!
2. Stephanie hat ihren Entschluß in Bezug auf die bevorstehende Fahrt nach Wales gefällt. Sie möchte von sich aus in Dresden bleiben und an einem Sprachkurs in der Schule teilnehmen. Damit hat sie einer ihrer Freundinnen nochmals ihre Freundschaft bewiesen, denn da deren Vater ohne Arbeit ist kann sie leider nicht mitfahren.
3. Betrifft auch wieder unsere Kleine. Sie hat sich bei einem Projekt im TJG (Theater der Jungen Generation) beworben und bekam gestern per Email die Bestätigung, dass sie für den Bereich „Schauspiel“ angenommen wurde. Irgendwie glaube ich, dass sie ernsthaft an ihrer zukünftigen Filmkarriere schraubt, denn das Projekt hat sie zusätzlich zu dem „Künstlerischen Profil“ an der Schule ausgesucht. Zum Glück bringt sie auch in den anderen Fächern noch gute Noten nach Hause 🙂
Der Abend hatte zwei „krönende“ Abschlüsse kurz hintereinander. Sowohl Stephanies Klassenleiterin, als auch Andreas Tutorin haben den Abend für eine Elternversammlung ausgesucht. Zum Glück waren beide Sitzungen wenigstens zeitversetzt. Carsten und ich hatten schon Strategien zurechtgelegt, wie wir am gescheitesten vorgehen, falls die beiden Veranstaltungen sich zeitlich überschneiden sollten. Überraschenderweise ging die erste doch nur etwa 1 Stunde, so dass wir von Anfang an zusammen in beiden Klassen erscheinen konnten und schon kurz nach 20:oo Uhr zu Hause waren.
Ich war allerdings so groggy, dass ich bei „Pretty Woman“ auf der Couch eingeschlafen bin … ein Glück, dass ich schon wusste, wie die Geschichte ausgeht 😉
2009 05.
Sep.
Die erste Arbeitswoche nach meiner Erkrankung ist recht gut gelaufen. Am schönsten ist es aber nach wie vor nach getaner Arbeit das Wochenende zu geniessen.
Diesmal ist es (bis jetzt zumindest) voll und ganz nach meinem Geschmack. Gestern nachmittags schlenderten Carsten und ich ganz gelassen durch den Schulhof des Gymnasiums unserer Kinder, ließen uns Bratwurst, Pommes und einige Kuchenstücke munden, unterhielten uns mit einigen Lehrern und anderen Eltern, horchten den recht lauten Klängen einer der zahlreichen Schulbands und besuchten unsere Kinder bei der „Arbeit“. Stephanie hatte Dienst beim Schülerradio und Andrea war am Tombola-Stand und hat Lose verkauft. Gestern gab es nämlich an ihrem Gymnasium den ganzen Tag keinen Unterricht, sondern man feierte Schulfest. Die Mädels blieben in der Schule natürlich viel länger als wir, immerhin hatten sie alle ihre Freunde um sich und konnten die Zeit ohne Gedanken an Hausaufgaben und Co. richtig geniessen. Leider hat Petrus die Pläne der Schulleitung nicht 100%-ig unterstützt, denn abends, als ein Fackelzug geplant war, regnete es in Strömen und so wurde das Fest schon um 21:00 Uhr beendet, statt wie ursprünglich vorgesehen um etwa 23:00 Uhr.
Heute konnten wir ausschlafen, gemütlich 2 Stunden lang frühstücken und quatschen, um danach auf Schuhesuche für die Mädels zu gehen. Die Hausschuhe der beiden waren schon seit geraumer Zeit in einem bemitleidenswerten Zustand und man sollte ihnen schon lange einen Gnadenschuß geben. Sie wurden in die ewigen Lederriemchengründe verabschiedet als wir heute mit den Nachfolgern zu Hause ankamen. Unterwegs hielten wir außerdem an der Videothek an, um die DVD „La Boom“ auszuleihen. Seit Andrea und ich „LOL“ gesehen haben wünschten wir uns auch diesen Film mit Sophie Marceau in jungen Jahren zu sehen. Heute ist der perfekte Abend dafür!
2009 01.
Sep.
Es war 15 Jahre lang ein ganz besonderer Tag für mich. Ein Tag, auf welchen man sich gefreut hat und vor welchem es einen auch etwas gegruselt hat. In UdSSR war der 1. September nämlich „Tag des Wissens“, was für alle Schüler und Studenten hieß, dass das nächste Schul- bzw. Studienjahr losgeht. Also in meinem Fall waren es 10 Jahre in der Schule und 5 Jahre an der Uni.
Und natürlich habe ich heute wieder an die braune Schuluniform mit der festlichen weißen Schürze gedacht und auch an die riesigen, weißen Schleifen auf den Köpfen der Mädchen, sowie an das Glöckchen, welches ein Mädchen aus einer der ersten Klassen läuten durfte und während dessen auf der Schulter eines Zehntklässlers saß.
Meine Kinder verbinden das Datum eigentlich nur mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges.
Irgendwie schade, dass ihnen diese lebenslange Vorfreude auf einen bestimmten Schultag fehlen wird, denn sie konnten mein melancholisches Grinsen heute gar nicht so richtig deuten. Als ich Andrea erzählte, was am heutigen Tag so besonders ist fragte sich mich nur erstaunt: „Es fing jedes Jahr am gleichen Tag an? Auch wenn es wie jetzt ein Dienstag war?“ Ja, genau so war das.
Ich hoffe, dass meine ehemalige Mitschülerin, welche jetzt in der Nähe von Köln wohnt, ihr Versprechen einhält und uns Ende September besucht. Dann kann ich alle alten Fotos aus dem Schrank herausholen und es wird ganz gewiss viele Leute auf dieser Welt geben, welche an dem speziellen Wochenende Schluckauf bekommen werden 😉
2009 30.
Aug.
Nach einer Woche des Betthütens fühle ich mich inzwischen so gut, dass ich mich wieder unter die Leute traue. Ich bin auch körperlich und geistig soweit, dass ich ab morgen auch das Telefon bedienen kann und meinen Kopf für die Kalkulationen und Joborganisation bei verschiedenen kleinen Projekten bereit ist.
Es war aus verschiedenen Gründen nicht der perfekte Zeitpunkt um krank zu werden, aber wann ist die Zeit dafür überhaupt richtig …
Heute hat mein Mann und mein großes Kind trotz des schönen Spätsommerwetters sich die Zeit lieber für mich und für John McClain genommen. Wir haben uns im Sommer die beiden Weihnachtsfilme (Teil 1 + 2) aus der „Stirb Langsam“-Reihe angesehen. Andrea ist inzwischen sowohl von den Filmen als auch von Bruce Willis schwer begeistert und ich gestehe, ich teile diese Begeisterung schon seit Jahren. Sehr interessant war, dass sie Alan Rickman nicht auf Anhieb erkannt hat, dabei kennt sie ihn doch so gut aus den „Harry Potter“-Filmen. Da merkt man, wie man sich bestimmte Schauspieler nur mit Mühe in einer anderen Rolle vorstellen kann.
Einen Ausflug habe ich auch noch mit Andrea am Wochenende gemacht, als Carsten zum Sommerfest seines Arbeitgebers ging –> ins Kino. Wir schauten uns den Film „LOL“ mit Sophie Marceau an. Ein schöner Streifen, besonders toll, wenn man ihn sich als Mutter mit der Teenager-Tochter ansehen kann. Man sieht dann die Alltagssituationen aus einem etwas veränderten, offeneren Blickwinkel. Sehr zu empfehlen!
2009 24.
Aug.
Diesmal sogar wortwörtlich. Ich habe einen fiesen Schnupfen und Halsschmerzen. Zum Glück habe ich derzeit kein hohes Fieber und die Ärztin meines Vertrauens meinte, es wäre einfach eine Virusinfektion und keine Schweinegrippe. Schwein gehabt!
Jetzt gehe ich ins Bett und melde mich wohl erst am Wochenende oder danach zurück in die Bloggerwelt, wenn ich wieder topfit bin.
2009 12.
Aug.
Seit gestern gibt es in Andreas und meinem Leben jeweils etwas Neues, etwas, was man für die Schönheit und bessere Gesundheit auf sich nimmt.
Ich habe zum ersten Mal am Reha-Sport teilgenommen. Mir hat es gut gefallen. Der Kurs läuft zwar unter dem Namen „Wirbelsäulengymnastik“, dient aber der Kräftigung des ganzen Körpers. Es wird keine große, schweißtreibende Leistung abverlangt und ein Muskelkater ist heute auch ausgeblieben, aber ich spüre in meinem Körper neue Muskeln und man läuft automatisch mit einem geraderen Rücken. Ich hoffe außerdem sehr, dass diese regelmäßige Dienstagssportstunde mir hilft, ein paar Kalorien zu verbrennen und meinen etwas schlappen Körper zu straffen.
Bei Andrea ist die Veränderung für jeden Außenstehenden gut sichtbar. Nachdem wir den JoJo-Effekt bei der vorherigen Behandlung durch den Kieferorthopäden erlebt haben, fiel die Entscheidung jetzt doch noch darauf, eine feste Zahnspange in den Mund meiner armen 16-jährigen zu integrieren. Sie trägt ihren unerwünschten Zahnschmuck mit Fassung und Humor und hofft nun, dass sie die Brackets vielleicht schon nach einem Jahr, spätestens aber vor dem Abiball in 2 Jahren loswerden kann.
2009 09.
Aug.
Ich habe heute einige Stunden damit verbracht, erneut unsere Italienfotosammlung durchzugehen. Jetzt habe ich einige Bilder in meinem Fotoalbum bei picasa reingestellt und alle neugierigen Nasen können nun den ersten Eindruck bekommen, was wir in den 2 Urlaubswochen gemacht haben. Es ist nur eine relativ kleine Sammlung, man möchte sich ein paar optische Leckerbissen schließlich auch für den künftigen Reisebericht aufheben, nicht wahr?
Hier ist der Link zu den Bildern
http://picasaweb.google.de/nimkenjaKH/UrlaubAmGardasee2009#
Meine Haut an dem lädierten Unterarm wächst langsam nach, zumindest habe ich seit heute dort eine Kruste und kann mich sogar inzwischen vorsichtig abstützen. Aber als ob ich von den Wunden nicht genug hätte! Da heute ein genialer Sommertag ist, habe ich meine Pflichten als Gärtnerin wahr genommen und Rosen runtergeschnitten. Wie meine Hände und Arme aussehen kann man sich doch ganz gewiss sehr gut vorstellen, oder!?
Stephanie hat dafür heute die Küche übernommen und mit Hilfe von Maggi Fix (was auch ich hin und wieder gerne nutze) eine Lasagne für uns gemacht. Was soll ich sagen: Sie hat genau so gut geschmeckt wie meine. Die Kleine wird langsam wirklich selbständig und überlebensfähig!
Sie hat allerdings nicht so eine blühende Phantasie wie ihre große Schwester. Gestern Abend haben wir zusammen den Film „The Sixth Sense“ mit Bruce Willis angesehen. Danach schlief Stephanie wie ein Stein, wogegen Andrea eher einen sehr leichten Schlaf bekommen hat. Aber auch ihr gefiel der Film wirklich gut.
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