2009 07.
Sep.
Irgendwie hat sich das ergeben, dass das vergangene Wochenende voll und ganz der französischen Filmkunst gewidmet wurde.
Am Samstag nachmittags schauten wir uns „La Boom – Die Fete“ an, fanden aber das Ende etwas verwirrend. Daher machten Carsten und ich uns noch kurzentschlossen auf den Weg in die Videothek, um den zweiten Teil zu besorgen. Dazu haben wir fast im Vorbeigehen noch eine andere DVD mitgenommen, über welche wir uns vor Kurzem unterhielten -„Willkommen bei den Sch’ties“.
Ehrlich gesagt, auch der zweite Teil mit der jungen Sophie Marceau als Vic hat unsere Herzen nicht erobern können. Nur die Urgroßmutter von ihr war absolute Klasse!
Um so mehr amüsierten wir uns beim zweiten mitdenommenen Film, der sich mit den Klischees der Franzosen aus dem Süden über ihre Mitmenschen im Norden auseinandersetzt. Für die „Südfranzosen“ ist eine Versetzung in den Norden nämlich vergleichbar mit Verbannung nach Sibirien. Dort ist es in ihrer Vorstellung unglaublich kalt, unfreundlich und die Leute dort sind – sagen wir es so – einfach gestrickt. Als Philippe, die Hauptfigur, doch in Bergues ankommen stellt er vorerst fest, dass er die Leute gar nicht verstehen kann, aber das ändert sich in Kürze und die Herzlichkeit der Einwohner des kleinen Städchens in der Nähe von Lille erobert ihn mühelos. Nur schade, dass niemand im Süden ihm glauben möchte, dass man auch im Norden gut leben kann. Also hält der die ganzen Klischees aufrecht und bekommt viel Mitleid von seiner Familie und Freunden an den Heim-Wochenenden. Aber als seine Frau sich entschliesst, ihn in den Norden zu begleiten, kommt der quirlige Postfilialendirektor in Schwierigkeiten, denn nun würde sein Lügengebäude einstürzen …
Viel mehr möchte ich an dieser Stelle lieber nicht verraten, sondern den Film einfach zum Anschauen empfehlen, denn er ist absolut sehenswert!
2009 05.
Sep.
Die erste Arbeitswoche nach meiner Erkrankung ist recht gut gelaufen. Am schönsten ist es aber nach wie vor nach getaner Arbeit das Wochenende zu geniessen.
Diesmal ist es (bis jetzt zumindest) voll und ganz nach meinem Geschmack. Gestern nachmittags schlenderten Carsten und ich ganz gelassen durch den Schulhof des Gymnasiums unserer Kinder, ließen uns Bratwurst, Pommes und einige Kuchenstücke munden, unterhielten uns mit einigen Lehrern und anderen Eltern, horchten den recht lauten Klängen einer der zahlreichen Schulbands und besuchten unsere Kinder bei der „Arbeit“. Stephanie hatte Dienst beim Schülerradio und Andrea war am Tombola-Stand und hat Lose verkauft. Gestern gab es nämlich an ihrem Gymnasium den ganzen Tag keinen Unterricht, sondern man feierte Schulfest. Die Mädels blieben in der Schule natürlich viel länger als wir, immerhin hatten sie alle ihre Freunde um sich und konnten die Zeit ohne Gedanken an Hausaufgaben und Co. richtig geniessen. Leider hat Petrus die Pläne der Schulleitung nicht 100%-ig unterstützt, denn abends, als ein Fackelzug geplant war, regnete es in Strömen und so wurde das Fest schon um 21:00 Uhr beendet, statt wie ursprünglich vorgesehen um etwa 23:00 Uhr.
Heute konnten wir ausschlafen, gemütlich 2 Stunden lang frühstücken und quatschen, um danach auf Schuhesuche für die Mädels zu gehen. Die Hausschuhe der beiden waren schon seit geraumer Zeit in einem bemitleidenswerten Zustand und man sollte ihnen schon lange einen Gnadenschuß geben. Sie wurden in die ewigen Lederriemchengründe verabschiedet als wir heute mit den Nachfolgern zu Hause ankamen. Unterwegs hielten wir außerdem an der Videothek an, um die DVD „La Boom“ auszuleihen. Seit Andrea und ich „LOL“ gesehen haben wünschten wir uns auch diesen Film mit Sophie Marceau in jungen Jahren zu sehen. Heute ist der perfekte Abend dafür!
2009 01.
Sep.
Es war 15 Jahre lang ein ganz besonderer Tag für mich. Ein Tag, auf welchen man sich gefreut hat und vor welchem es einen auch etwas gegruselt hat. In UdSSR war der 1. September nämlich „Tag des Wissens“, was für alle Schüler und Studenten hieß, dass das nächste Schul- bzw. Studienjahr losgeht. Also in meinem Fall waren es 10 Jahre in der Schule und 5 Jahre an der Uni.Â
Und natürlich habe ich heute wieder an die braune Schuluniform mit der festlichen weißen Schürze gedacht und auch an die riesigen, weißen Schleifen auf den Köpfen der Mädchen, sowie an das Glöckchen, welches ein Mädchen aus einer der ersten Klassen läuten durfte und während dessen auf der Schulter eines Zehntklässlers saß.
Meine Kinder verbinden das Datum eigentlich nur mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges.
Irgendwie schade, dass ihnen diese lebenslange Vorfreude auf einen bestimmten Schultag fehlen wird, denn sie konnten mein melancholisches Grinsen heute gar nicht so richtig deuten. Als ich Andrea erzählte, was am heutigen Tag so besonders ist fragte sich mich nur erstaunt: „Es fing jedes Jahr am gleichen Tag an? Auch wenn es wie jetzt ein Dienstag war?“ Ja, genau so war das.Â
Ich hoffe, dass meine ehemalige Mitschülerin, welche jetzt in der Nähe von Köln wohnt, ihr Versprechen einhält und uns Ende September besucht. Dann kann ich alle alten Fotos aus dem Schrank herausholen und es wird ganz gewiss viele Leute auf dieser Welt geben, welche an dem speziellen Wochenende Schluckauf bekommen werden 😉
2009 30.
Aug.
Nach einer Woche des Betthütens fühle ich mich inzwischen so gut, dass ich mich wieder unter die Leute traue. Ich bin auch körperlich und geistig soweit, dass ich ab morgen auch das Telefon bedienen kann und meinen Kopf für die Kalkulationen und Joborganisation bei verschiedenen kleinen Projekten bereit ist.
Es war aus verschiedenen Gründen nicht der perfekte Zeitpunkt um krank zu werden, aber wann ist die Zeit dafür überhaupt richtig …
Heute hat mein Mann und mein großes Kind trotz des schönen Spätsommerwetters sich die Zeit lieber für mich und für John McClain genommen. Wir haben uns im Sommer die beiden Weihnachtsfilme (Teil 1 + 2) aus der „Stirb Langsam“-Reihe angesehen. Andrea ist inzwischen sowohl von den Filmen als auch von Bruce Willis schwer begeistert und ich gestehe, ich teile diese Begeisterung schon seit Jahren. Sehr interessant war, dass sie Alan Rickman nicht auf Anhieb erkannt hat, dabei kennt sie ihn doch so gut aus den „Harry Potter“-Filmen. Da merkt man, wie man sich bestimmte Schauspieler nur mit Mühe in einer anderen Rolle vorstellen kann.
Einen Ausflug habe ich auch noch mit Andrea am Wochenende gemacht,  als Carsten zum Sommerfest seines Arbeitgebers ging –> ins Kino. Wir schauten uns den Film „LOL“ mit Sophie Marceau an. Ein schöner Streifen, besonders toll, wenn man ihn sich als Mutter mit der Teenager-Tochter ansehen kann. Man sieht dann die Alltagssituationen aus einem etwas veränderten, offeneren Blickwinkel. Sehr zu empfehlen!
2009 24.
Aug.
Diesmal sogar wortwörtlich. Ich habe einen fiesen Schnupfen und Halsschmerzen. Zum Glück habe ich derzeit kein hohes Fieber und die Ärztin meines Vertrauens meinte, es wäre einfach eine Virusinfektion und keine Schweinegrippe. Schwein gehabt!
Jetzt gehe ich ins Bett und melde mich wohl erst am Wochenende oder danach zurück in die Bloggerwelt, wenn ich wieder topfit bin.
2009 21.
Aug.
Gestern war ich mit einer Freundin im Kino. Wir haben uns schon vor einigen Wochen auf den besagten gestrigen Donnerstag geeinigt, da wir beide den Film „Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft“ unbedingt sehen wollten. Wir beide stehen nun mal auf die im Geiste starken Frauen, schließlich brauchen auch wir im Alltag unsere Vorbilder.
Der Film gefiel mir recht gut, natürlich kann ich den Wahrheitsgehalt momentan schwer einschätzen, aber es war eine schöne, emotionale Geschichte einer jungen Frau, welche ihren Weg ging und sich trotz der widrigen Umstände nicht immer unterbuttern ließ. Es gab einige Episoden in ihrem Leben, wo sie ihren Stolz unterdrückte, um weiter voran zu kommen. Ob das für mich in dem gleichen Maße nachahmungswert ist weiss ich nicht so richtig. Wer von dem Film erwartet, zu sehen, wie sie ihre Kollektionen entworfen hat wird enttäuscht sein, denn es geht ja schliesslich um Beginn einer Leidenschaft. Audrey Tautou war wie immer absolut glaubwürdig. Noch habe ich nicht alle Filme mit ihr gesehen, aber bislang habe ich in jedem gesehenen felsenfest geglaubt, dass sie die Person ist, um welche es geht, nicht nur eine Schauspielerin in einer gut gelernten Rolle.
Heute, wenn meine Soljanka endlich fertig wird, gehe ich mit meinem Schatz ins Kino. Diesmal steht etwas völlig anderes auf dem Programm – „Hangover“. Nach dem romantisch-nachdenklichen Teil gibt es also heute den detektivisch-witzigen. Immerhin müssen ein paar Männer herausfinden, was sie in der Nacht, in welcher sie Junggesellenabschied ihres Kumpels gefeiert haben, alles machten und was mit ihnen passierte. Außerdem freue ich mich auch sehr mal wieder die Ansichten dieser Stadt zu sehen, in welcher ich meinem Mann „I do“ geschworen habe. Irgendwann kommen wir wieder dorthin, nach Las Vegas, um die neunen prunkvollen Kasinos zu bewundern…
2009 12.
Aug.
Seit gestern gibt es in Andreas und meinem Leben jeweils etwas Neues, etwas, was man für die Schönheit und bessere Gesundheit auf sich nimmt.
Ich habe zum ersten Mal am Reha-Sport teilgenommen. Mir hat es gut gefallen. Der Kurs läuft zwar unter dem Namen „Wirbelsäulengymnastik“, dient aber der Kräftigung des ganzen Körpers. Es wird keine große, schweißtreibende Leistung abverlangt und ein Muskelkater ist heute auch ausgeblieben, aber ich spüre in meinem Körper neue Muskeln und man läuft automatisch mit einem geraderen Rücken. Ich hoffe außerdem sehr, dass diese regelmäßige Dienstagssportstunde mir hilft, ein paar Kalorien zu verbrennen und meinen etwas schlappen Körper zu straffen.
Bei Andrea ist die Veränderung für jeden Außenstehenden gut sichtbar. Nachdem wir den JoJo-Effekt bei der vorherigen Behandlung durch den Kieferorthopäden erlebt haben, fiel die Entscheidung jetzt doch noch darauf, eine feste Zahnspange in den Mund meiner armen 16-jährigen zu integrieren. Sie trägt ihren unerwünschten Zahnschmuck mit Fassung und Humor und hofft nun, dass sie die Brackets vielleicht schon nach einem Jahr, spätestens aber vor dem Abiball in 2 Jahren loswerden kann.
2009 16.
Juli
Als allererstes: Ich freue mich schon wahnsinng auf meinen neuen Blog und bin meinem Schatz unendlich dankbar für seine Bereitschaft, sich in die absolut neue Materie reinzuarbeiten, alles zu retten, was noch bei Yahoo stand und die vielen Stunden Arbeit, welche er schon jetzt in mein Hobby investiert hat!
Aber viel Zeit zum Schreiben werde ich jetzt nicht haben. Heute nach der Arbeit hole ich Elli, Andreas Freundin, welche mit uns nach Italien fährt, zu Hause ab. Danach holen wir unsere Mädels beim Papa ab und dann gibt es erstmal großes Um- und Einpacken in den eigenen vier Wänden.
Carsten geht nur noch heute arbeiten, ich werde mich noch morgen an meinen Schreibtisch im Büro setzen. Aber gegen 14:00 werde ich von meiner Familie abgeholt und danach werden wir uns Richtung Süden bewegen. Diesmal werde ich im Urlaub nicht nur neue Leute kennen lernen können, sondern treffe mich mit der ehemaligen Studienkollegin. Wir haben uns seit 1992 nicht gesehen. Dank Internet findet man sich auch nach so vielen Jahren wieder.
Es wird für Carsten und mich ab heute eine kleine Umstellung sein, da die Mädels jetzt wieder mit uns sind. Wir haben uns in den vergangenen kinderfreien Wochen gut gehen lassen. Man hat ja automatisch nur die Hälfte der Termine und Verpflichtungen, wenn 50% der Familie fehlt. Aber ich freue mich schon soooo sehr, beide Schnatterliesen wieder bei uns zu haben. Mit Stephanie habe ich zwischendurch einige Emails ausgetauscht und weiss daher, dass ihre Zeit in Portugal richtig schön war. Aber heute abend und morgen während der Fahrt werden wir auch die Einzelheiten erfahren.
Ich wünsche allen meinen Lesern schöne Zeit, im August wird weiter geschrieben!
2009 15.
Juli

Und plötzlich schrieb Yahoo: „Yahoo! 360° wird am 13. Juli 2009 eingestellt“ … damit natürlich auch Olgas bisheriger Blog. Nun galt es also schnellstmöglich Ersatz zu schaffen, damit ihre Schreibwut und eure Leseleidenschaft aufrecht gehalten werden können.
Hiermit präsentieren wir das vorläufige Ergebnis: Olga hat nun ihren Blog direkt auf unserer Webseite marvinchen.de … ich mußte dafür die letzten Wochen nicht nur das Weblog-System „WordPress“ erlernen, sondern mich zudem noch in die damit verbundenen Technologien CCS-Styles und PHP-Code reinfitzen.
Man sehe es mir und Olga allerdings nach, daß wir nach der doch etwas unerwarteten Abschaltung der alten Version vorerst nur eine fehlerbehaftete und noch unvollständige Rumpfversion anbieten können. Die letzten Wochen haben wir u.a. damit zugebracht mittels Copy & Paste mühselig 112 Artikel und 142 Kommentare einzupflegen, schließlich wollten wir die Arbeit und Erinnerungen der letzten 2 1/2 Jahre nicht der yahooschen Löschwut zum Opfer fallen lassen.
Wir begrüßen also alle Leser auf dem neuen Tummelplatz und möchten hiermit vorwarnen, daß sich in den nächsten Wochen und Monaten noch einiges ändern, verschönern, verbessern und fehlerkorrigiert wird … dazu braucht es allerdings VIIIIIIIIIIIIIIIIEL Zeit – aber versprochen: wir bleiben dran !
2009 25.
Juni
Unsere Mädels werden morgen ihre Jahreszeugnisse nach Hause bringen. Damit hat Andrea die Klasse 10 geschafft und Stephanie die Klasse 7. Sie werden abends vom Papa abgeholt und einige Tage später geht es für sie für 2 Wochen nach Portugal. Dort werden sie ganz gewiss wesentlich besseres Wetter haben als wir derzeit in Dresden. Man sieht die Sonne seit einigen Tagen nicht mehr (gefühlt schon seit Monaten!) und es regnet immer wieder während man in den Abendnachrichten die vom Sonnenschein verwöhnten Leute im Norden oder Westen Deutschlands sehen darf.
Um sich und unseren Freunden eine Chance zu bieten, wenigstens virtuell dem bei uns im wahrsten Sinne des Wortes grauen Alltag zu entfliehen haben wir die Bleibdaheimtage dafür genutzt unseren Türkei-Bericht online zu stellen. Wer Interesse an Bildern und unseren Antalya-Eindrücken hat ist herzlich eingeladen unsere Seite www.marvinchen.de zu besuchen. Ein Klick auf den linken oberen Klingelknopf wird jeden Besucher in die Welt von unserem 3. Hochzeitstag, All-Inclusive-Umgebung, Strandwanderungen, netten Begegnungen und diversen kulinarischen Erfahrungen entführen. Â
Ich bin froh, dass wir das jetzt schon geschafft haben. In etwa 3 Wochen steht bei uns schon die nächste Reise an: nach Italien. Ich freue mich darauf, wie ein kleines Kind! Aber zuerst können wir unsere sturmfreie Bude in vollen Zügen geniessen, was auch sehr nett ist ;0) .
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