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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2008 24.
Aug.

Gestern hatten wir einen guten Grund, uns bei dem Wettergott vom Herzen zu bedanken!

Seit einigen Jahren versuchen wir schon, einen Tag in der Kulturinsel Einsiedel (http://www.kulturinsel.de/) nahe der polnischen Grenze zu verbringen, aber es kam immer wieder irgendwas dazwischen. Meistens hat es an den Tagen davor geregnet und alle Freunde haben uns gesagt, dass das gesamte Tunnelsystem dann unter Wasser steht und schlammig wird es in solchen FÀllen auf dem ganzen GelÀnde ohnehin.

FĂŒr den gestrigen Samstag haben wir uns bereits vor einigen Wochen mit zwei befreundeten Familien verabredet, um gemeinsam zu fahren und den Tag dort zu verbringen. Es kam fast wie immer: man hat fĂŒr den Tag 85% Regenwahrscheinlichkeit vorausgesagt.

Dennoch fuhren wir nach Zentendorf in der NĂ€he von Görlitz. Auf der Autobahn begann es richtig stark zu regnen und man hat schon darĂŒber nachgedacht, zurĂŒckzufahren. Aber alle drei Familien hielten eisern durch.

Als wir auf dem Parkplatz ankamen gab es keinen Regen mehr, aber es war recht windig und kĂŒhl. Nichtdestotrotz trieben uns Kampfgeist und Neugier trieben herein ;0)

Und es wurde ein fantastischer Tag! Carsten konnte zum Beispiel problemlos beweisen, dass auch krĂ€ftig gebaute Leute enorm viel Spaß beim Klettern und Kriechen durch die Tunnels haben können und auch körperlich dazu in der Lage sind.

Der Himmel wurde von Stunde zu Stunde heller, die Sonne kam raus und wir genossen den Tag auf den Rutschen, in den HĂ€ngematten, auf den Schaukeln aller Art, testeten unsere FahrkĂŒnste mit diversen ungewöhnlichen FahrrĂ€dern und Rollern, kletterten, suchten mit Hilfe der Taschenlampe den richtigen Weg im einen oder anderen Tunnel, schauten uns die Tiere von Meerschweinchen bis zum Kamel in den Gehegen an, hĂŒpften auf dem Trampolin und aßen unser Mittagessen in der „Feuerschenke“.

Die Erwachsenen machten noch eine Tour durch das „1. Deutschen BH-Hotel“, allerdings muss man hier „BH“ als AbkĂŒrzung fĂŒr „BaumHaus“ verstehen. Die BaumhĂ€user dieser Kulturinsel sind inzwischen gut bekannt und trotz des stolzen Preises von je nach Ausstattung und Personenanzahl 200-300 EUR pro Übernachtung bereits 1 Jahr im Voraus ausgebucht.

In die HĂ€user selbst sind wir leider nicht reingekommen, weil dort natĂŒrlich GĂ€ste untergebracht waren, aber auch die Umgebung war sehr interessant. Allerdings sind die sanitĂ€ren Anlagen etwas gewöhnungsbedĂŒrftig. Man kann im Ofen Feuer machen und damit das Wasser zum Baden im Waschzuber eines gewaltigen Außmaßes anheizen oder man nehme das Duschen im Freien mit dem kalten Wasser in Kauf. Die Dusche ist auch in der Höhe der HĂ€user eingebaut und der Boden wackelt deshalb etwas unter den FĂŒĂŸen. Aber es war wirklich sehr beeindruckend!

Wir haben den Tag richtig ausgenutzt, denn wir kamen kurz nach dem die Anlage aufgemacht wurde und blieben dort bis zum Schluß, als die Eingangstore um 18:00 zugemacht wurden.

Alle waren erschöpft nach so vielen AktivitĂ€ten an der frischen Luft, aber glĂŒcklich, dass es mit dem Wetter so toll funktioniert hat und wir unsere Einsiedel-Zeit in vollen ZĂŒgen geniessen konnten!



2008 18.
Aug.

Jetzt ist die schönste Zeit des Jahres, nĂ€mlich unser Sommerurlaub, endgĂŒltig vorbei. Am Samstagnachmittag sind wir zurĂŒckgekommen und ich habe am gleichen Abend schon mit dem WĂ€schewaschen begonnen. Gestern hatte ich den ganzen Tag mit der gleichen TĂ€tigkeit verbracht, dafĂŒr ist der WĂ€schberg komplett abgetragen *stolzsei*

Dieses Jahr haben wir die zwei Wochen am Chiemsee in Rimsting verbracht. Das Wetter hat immer super mitgespielt, auch mit den Kindern gab es keine Probleme – wir konnten viel unternehmen, aber auch hin und wieder einfach faulenzen.

Die anstrengendste Unternehmung war definitiv unser Aufstieg auf die Kampenwand, aber der Blick von oben war wirklich beeindruckend!

Ansonsten waren wir noch auf den Inseln Herren- und Frauenchiemsee, in der Leutaschklamm, in Salzburg, am Königssee, in Prien und wir haben etliche AusflĂŒge unternommen und jede Menge Zeit am Strand der Schwafwaschener Bucht verbracht.

Ich werde in den nĂ€chsten Tagen einige Bilder ins Netz reinstellen. Unser Reisebericht dĂŒrfte diesmal auch nicht allzulange dauern, denn ich habe sehr ausfĂŒhrliches Tagebuch gefĂŒhrt :0)

Carsten ist bereits unterwegs zur Arbeit und ich springe jetzt unter die Dusche, um ebenfalls ins BĂŒro zu gehen. Die Kinder schlafen noch den Schlaf der Gerechten, denn sie haben eine weitere Woche frei.



2008 30.
Juli

Heute ist unser letzter kinderfreier Tag…

Wir haben diese Tage sehr genossen und es hat uns als PÀrchen sehr gut getan, einfach nur zu zweit sein zu können und alles zu tun, wann es uns danach war. Ich muss aber dennoch gestehen, dass ich die MÀdels doch jetzt ein wenig vermisse :0)

Sie haben uns (vermutlich ganz kurz vor der Abreise) eine ganz sĂŒĂŸe Urlaubskarte geschickt. Sie kam erst Anfang dieser Woche bei uns an und hatte kein Stempel auf der Briefmarke. So konnten wir gar nicht feststellen, wann sie sie abgeschickt haben. Diesmal war es keine gekaufte, sondern als Postkarte gedrucktes Bild von den Beiden auf einer Rast irgendwo in den Bergen. Ich schĂ€tze, es war erst der Anfang der Route, denn die beiden Wandermuffeln haben noch gelĂ€chelt ;0)

Ich hoffe, sie sind jetzt ganz gut im Wandern, denn wenn wir ĂŒbermorgen *juhuuuuuu* in den Urlaub fahren, warten noch einige Wanderungen auf die beiden MĂ€dchen.

Erstmal bin ich aber sehr auf ihre ErzĂ€hlung ĂŒber die vergangenen drei Wochen sehr gespannt. Wir werden allerdings die Berichtserstattung auf die Fahrt gen MĂŒnchen vertagen mĂŒssen.

Vorerst warten auf uns jede Mende Reisevorbereitungen. Und Arbeiten muss ich auch noch zwischendurch. Wenigstens hat mein Schatz den Freitag schon frei, aber er hat auch schon eine lange To-Do-Liste fĂŒr diesen Tag.

Hoffentlich, gibt es keinen Stau am Freitag Nachmittag!



2008 27.
Juli

Stress auf Arbeit wird mit sĂŒĂŸem Arbeitsminimalismus zu Hause ausgeglichen. Im Betrieb ist von dem erwarteten und von den Chefs befĂŒrchteten Sommerloch nichts zu spĂŒren, im Gegensatz, da reichlich Kollegen derzeit in Urlaub sind, entsteht fĂŒr die anwesenden naturgemĂ€ĂŸ Stress.

Aber zum GlĂŒck haben wir schon seit einigen Tagen sturmfreie Bude und können daheim alles wesentlich entspannter angehen.

So hatten wir am Freitagabend einen ganz interessanten Gast aus Brasilien bei uns zu Hause gehabt. Ja, es war mal wieder ein Couchsurfer in der CASA OLCA! Der Abend verging wie im Fluge, auch wenn durch das Gewitter die ursprĂŒnglichen PlĂ€ne, draußen im Garten zu grillen und zu sitzen geĂ€ndert werden sollten. Zum GlĂŒck war der Regen schnell vorbei, so konnten wir doch noch draußen grillen, aber gegessen haben wir in der guten Stube.

Gestern haben wir den ganzen Vormittag nur zu zweit verbracht, gequatscht, rumgealbert, PlĂ€ne fĂŒr die Zukunft geschmiedet und einfach die ungestörte Zweisamkeit genossen. Nachmittags kamen GĂŒnter und Barbara vorbei, da ihr Laptop etwas störrischer ist als meiner und nicht immer das macht, was er soll. Erst saßen wir knapp drei Stunden im Garten, weil es endlich einen richtigen Sommertag gegeben hat, dann verzogen sich die MĂ€nner ins Haus, um die technischen Probleme zu lösen und wir zwei Frauen haben uns einfach weiterhin blendend unterhalten. GĂŒnter hat uns etwas eher verlassen, da er sich fĂŒr seinen Angelausflug am nĂ€chsten Tag vorbereiten wollte, so hat sich Carsten wieder zu uns gesellt und die Unterhaltung ĂŒber Gott und die Welt ging weiter. Leider konnte man den Fehler des Laptops trotz unterschiedlicher Versuche nicht beheben, weil man einfach keine richtige Ursache finden konnte. Somit rechne ich mit einem baldigen Wieder-Besuch der beiden Laptopinhaber bei uns.

Heute wurde ich recht frĂŒh wach und habe die Zeit zum Lesen genutzt. Derzeit lese ich das Buch von Amos Oz „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“. Ein 800-seitiges Taschenbuch, welches ĂŒber das Leben von jĂŒdischen Auswandereren in Jerusalem der 40er Jahre erzĂ€hlt, eine Familiengeschichte, welche sich nicht immer leicht lesen lĂ€sst, aber den Leser in den Strudel der GefĂŒhle und Gedanken des jungen Amos unglaublich schnell reinzieht und nicht wieder loslĂ€sst. Ich kann das Buch nur empfehlen!

Nach dem gemĂŒtlichen FrĂŒhstĂŒck haben Carsten und ich ein paar Haushaltsaufgaben erledigt und weil das Wetter auch heute so schön sommerlich ist, habe ich sogar unsere TeddybĂ€ren-Sippe gewaschen. Jetzt hĂ€ngen die 4 Fellgenossen ganz gemĂŒtlich draußen auf der WĂ€schespinne, wohlgemerkt ohne Klammern :0) und lassen sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Ich gehe davon aus, dass sie bis Bettgehzeit komplett trocken sein werden :0)

Wenn die Sonne nicht mehr so sehr auf die Haut knallt, möchten Carsten und ich heute nach einer Woche Pause erneut rollerbladen und Fahrradfahren.



2008 19.
Juli

Mein Garten und ich – es ist wirklich eine Hassliebe wie es im Buche steht!

Ich liebe es, an einem sonnigen Sommertag nach der Arbeit in den Garten rausgehen zu können, ein paar sĂŒĂŸe Himbeeren direkt vom Strauch zu essen, den Kindern beim Spielen zuzuschauen und einen Plausch mit meiner Nachbarin zu halten.

Aber ich hasse:

– nach der Arbeit in den Garten rauszugehen und zu sehen, dass unser Rasen wieder viel zu groß ist und die Nachbarn ihren schon wieder gemĂ€ht haben;

-zu endecken, dass die Pflanzen, welche ich gerne im Garten haben möchte beschließen, dass sie unbedingt eingehen wollen, dafĂŒr aber Löwenzahn, Klee und anderer grĂŒner, nicht gepflanzter und nicht gewĂŒnschter Mumpitz sich ĂŒberall sauwohl fĂŒhlt und wĂ€chst und gedeiht;

– wenn es an den Tagen, an welchen ich mir die Gartenpflege endlich vornehme, regnet oder der RasenmĂ€her streikt oder die Kinder den GartenhausschlĂŒssel irgendwo anders hingelegt haben als an die vereinbarte Stelle…

Ich glaube, die Liste könnte ich noch beliebig fortfĂŒhren, aber ich erspare Euch lieber meinen Unmut ;0)

Diese blogverpackte Beschwerde ist nĂ€mlich aus einem aktuellen Anlass entstanden: Heute habe ich mir den Vormittag fĂŒr die Gartenarbeiten eingeplant. Und natĂŒrlich streikte der RasenmĂ€her! Zum GlĂŒck hat mein lieber Mann alles fallen lassen und mir geholfen, den elenden Kampf mit den viel zu langen Grashalmen zu gewinnen. Am Ende hat er 2/3 der FlĂ€che selber gemĂ€ht und ich habe nur die Kanten geschnitten. Dann habe ich angefangen, das Unkraut zwischen den Gehwegplatten zu entfernen und es kam wie es kommen musste: Der Himmel verdunkelte sich und es begann zu regnen.

Völlig gefrustet trabte ich wieder ins Haus, ließ meinen Unmut an meiner liebsten OrangenhĂ€lfte aus (es heisst ja “ in guten wie in schlechten Zeiten“, nicht wahr ;0)?) und habe mich erstmal an den Rechner gesetzt, um mich bei Euch auszuheulen :0).

SelbstverstĂ€ndlich hat es inzwischen aufgehört zu regnen und daher werde ich wieder das Gartenhaus aufmachen, merkwĂŒrdige Unkrautfolterwerkzeuge holen und noch ein Teil des Weges vom ungewĂŒnschten GrĂŒn befreien!



2008 13.
Juli

Derzeit geniessen mein Mann und ich die traute, ungestörte Zweisamkeit.

Das Schuljahr der sĂ€chsischen Kinder ist am Freitag zu Ende gegangen. Die Zeugnisse unserer MĂ€dels konnten sich sehen lassen. Andrea hat sich in einigen FĂ€chern verbessert, Stephanie hat geschafft, nach wie vor nur Einsen und Zweien nach Hause zu bringen. Wir waren mit den Ergebnissen sehr zufrieden, auch wenn ich es (pĂ€dagogisch in dem Moment wohl ĂŒberhaupt nicht wertvoll ;0) ) gesagt habe, dass in den beiden noch mehr Potenzial steckt.

Wie immer hatte Stephanie am Freitag Fussballtraining gehabt. Zur Feier des Tages haben wir sie sogar zum Sportplatz hingefahren und uns dort ein wenig mit den Trainern und anderen Eltern ĂŒber dies und jenes unterhalten, dann sind wir nach Hause verschwunden. Allerdings durften wir uns gar nicht lange daheim ausruhen, denn es hat angefangen ganz toll zu blitzen und zu donnern und natĂŒrlich wie aus Eimern zu giessen. Prompt kam ein Anruf und wir haben unser untrainiertes Kind abgeholt.

Die MĂ€dels haben ihre Sachen fĂŒr den Urlaub schon vorher in die Koffer gepackt und so schoben wir die Reiseutensilien der Ferienkinder ins Auto und haben sie zum Papa gebracht. Laut Plan sollten sie gleich am Samstag frĂŒh gen SĂŒdtirol aufbrechen, inzwischen dĂŒrften sie dort angekommen sein und ihr Zeug ausgepackt haben.

Wir nutzen die kinderfreie Zeit zum Entspannen, Bummeln und um meinen verspannten Hals zu kurieren. Das Wetter ist zum GlĂŒck so, dass wir nicht zwingend raus mĂŒssen, es hat sich nĂ€mlich eingeregnet. Carsten leidet allerdings ein wenig, denn gestern haben wir unter anderem fĂŒr ihn Rollerblades gekauft und natĂŒrlich hat er jetzt Lust sie auszuprobieren, aber da muss er sich wohl ein wenig in Geduld ĂŒben.



2008 05.
Juli

Gestern habe ich meinen 16. persönlichen Independence Day mit ein paar Freunden gefeiert. Ja ja, so viel Zeit ist es vergangen, seit ich die polnisch-deutsche Grenze im Zug ĂŒberquert habe, um hier zu bleiben.

Es war ein sehr netter Abend, eigentlich wie immer, wenn die Freunde bei uns auftauchen. Ich habe diesmal nicht so viel gekocht wie sonst bei mir ĂŒblich, da es erstens Freitag nach der Arbeit war, zweitens kein Kaffeetrinken vorgesehen war, sondern nur ausgedehntes Abendessen (welches am Ende sogar bis 1 Uhr nachts gedauert hat) und drittens das Gros der Eingeladenen waren Frauen, welche sowieso nicht viel essen ;0)

Nachdem wir nach dem Auflösen der Runde einen weiblichen Gast nach Hause gebracht haben hatten Carsten und ich noch alles aufgerÀumt und abgewaschen, somit waren wir erst nach 2 Uhr in unserem Bettchen gelandet.

Heute haben wir erstaunlicherweise lange schlafen können (normalerweise sind wir am Wochenende genau so zeitig wach wie in der Woche), dann haben wir erst eine Weile im Bett gelesen und nach dem Aufstehen beschlossen wir, eine DVD zu gucken und im Fernsehraum zu brunchen. Uns war nach ein wenig Action zumute, so konnten wir den noch jungen Sly in „Demolition Man“ bewundern und uns mal wieder ĂŒber das Thema Zukunft nach den Vorstellungen von Herrn Huxley und Orwell zu unterhalten.

Eigentlich hÀtten wir beide reichlich zu tun im Haus, aber heute ist wohl ein absoluter Enspannungstag angesagt, was nach den anstrengenden letzten Wochen vielleicht gar nicht so falsch ist. Im Moment döst meine geliebte OrangenhÀlfte auf der Couch im Wohnzimmer und ich vertue mich ein bisschen am Rechner.

Hoffentlich sind wir morgen fitter, denn eigentlich haben wir uns einen Ausflug vorgenommen.



2008 02.
Juli

Vorbei ist die Zeit des Mitfieberns und MitfĂŒhlens – die Fussball-EM ging am Sonntag mit dem verdienten Sieg der spanischen Mannschaft zu Ende.

Carsten hat Stephanie bereits vor einigen Tagen versprochen, dass wenn die deutsche Nationalelf es schafft, ins Finale zu kommen, wir zusammen zu Fanmeile ans Elbufer gehen werden. Andrea hat ebenfalls beschlossen, das Finale mit uns gemeinsam anzuschauen. Wir haben uns recht frĂŒh auf den Weg gemacht, dennoch als wir um 18:30 an der Carola-BrĂŒcke angekommen waren haben wir unseren Augen nicht geglaubt: alle Sitze waren bereits besetzt, die angrenzenden Wiesen hatten immer weniger grĂŒn zur Schau gestellt, da dort immer mehr fans sich niedergelassen haben und die Menschentrauben an den beiden EingĂ€ngen war wirklich ĂŒberwĂ€ltigend!.

Somit haben wir sehr schnell beschlossen, das Spiel woanders zu schauen, damit war das Zuhause gemeint. Um den umgemodelten Abend ein wenig zu versĂŒĂŸen, sind wir zu unserem Lieblingsitaliener „La Contadina“ gegangen, um eine leckere Pizza zu essen. Dort fiel uns spontan ein, dass in der NĂ€he Andreas liebste Schulfreundin wohnt, mit ihrer Mutter sind wir auch befreundet. Also schnell das Handy gezĂŒckt und gefragt, ob man gemeinsam Fussball gucken könne und wolle. Ja, es hat geklappt! Also hockten auf der Couch drei aufgeregten MĂ€dels, gekleidet mit Fussbaltricots oder in den Farben „schwarz, rot, gelb“ (sollte gold darstellen) und haben lebhaft mitgefiebert.

Leider war das Spiel aus der Sicht der Deutschen nicht wirklich toll gelaufen, unseren Spaß hatten wir dennoch gehabt.

Jetzt versuchen wir uns wieder in den Alltag zurĂŒckzufinden, was gar nicht so einfach ist, denn zum einen ist es unglaublich heiß geworden und zum zweiten, das Ende des Schuljahres in die NĂ€he rĂŒckt. In Sachsen werden die Zeugnisse am 11.Juli ausgegeben. Wir glauben, die Noten unserer Grazien zu kennen und schĂ€tzen, dass uns böse Überraschungen erspart bleiben.



2008 25.
Juni

Fussball-EM hat uns nach wie vor fest in der Hand!

Das Ende rĂŒckt immer nĂ€her und die Spiele gewinnen immer mehr an der Spannung. Nicht alle, aber die meisten :0).

Mein Favorit ist die russische Mannschaft, welche bislang aus meiner Sicht die schönsten Spiele geliefert hat. Es macht immer Spaß, ihnen zuzusehen, denn sie spielen wirklich prĂ€zise und mit viel Kampfgeist.

Heute ist aber ein anderes spannendes Duell angesagt: Deutschland-TĂŒrkei. Ich schĂ€tze, nicht nur das Spiel an sich ist von Bedeutung, sondern auch , was in Deutschland nach dem Abpfeifen abgehen wird. Es kursieren schon einige witzigen Bilder zu dem Thema im Netz und nahezu jeder unterhĂ€lt sich, ob die TĂŒrken in Deutschland heute abend feiern oder trauern dĂŒrfen. Ein Durchschnittsdeutscher ist naturgegeben ĂŒberzeugt, dass die Elf von Jogi Löw weiter kommt. Vielleicht klappt es dann sogar mit meiner persönlichen Traumfinale: Russland-Deutschland. Wenn man an den Ausgang der etlichen Kriege in der Geschichte denkt, dann könnte das halbasiatische Land am Ende doch vielleicht mal….. ;0)

Nun muss ich mich wettergerecht anziehen, denn das heutige Spiel werden wir in dem Garten bei unseren Freunden anschauen. Leider ist der Tag des großen Spiels ziemlich von Unwettern ĂŒberschattet: Es hat schon mal ganz heftig gewittert und gestĂŒrmt und noch sieht es nicht wesentlich besser aus. Dennoch lassen wir uns die Freude des Mitfieberns nicht nehmen!



2008 19.
Juni

Casa OLCA lebt nach wie vor stark unterm Fussballstern. Leider waren die meisten gesehenen Spiele nicht so spannend wie erwartet, dennoch geben wir die Hoffnung nicht auf, das ultimative Spiel zu sehen. Es muss doch spÀtestens in Finale klappen!

Gestern war allerdings schon ein gut organisiertes und lebendiges Spiel zu erleben. Das Wetter war gut, ich wollte unbedingt aus dem Haus raus und so haben Carsten und ich uns zu dem schönsten Public Viewing Platz in Dresden bewegt – Elbufer.

Die Dresdner Altstadt als Kulisse, lauer Sommerabend, ein Radler und eine Cola, die Möglichkeit, auf einen freien Stuhl die Beine hochzulegen und unbemekt den GesprĂ€chen von den Rußland-Fans zuzuhören – das Warten auf den Spielbeginn war sehr leicht zu ertragen.

Wie schon erwÀhnt, war das Spiel wirklich gut, die Russen haben wirklich schön gekÀmpft und haben das Ergebnis 2:0 redlich verdient. Wenn sie die Torchancen noch effektiver genutzt hÀtten könnten sie sogar bedeutend mehr Tore schaffen, aber es fehlten immer wieder nur paar Centimeter.

Die russische Fangemeinde, mit Flaggen, FĂ€hnchen und sogar mit den WintermĂŒtzen mit den Farben der russischen Fahne haben lebhaft mitgejubelt. Übrigens ein MĂ€del hat sogar die Zopfgummis in der Reihenfolge der Fahnenfarben um ihre MĂ€useschwĂ€nzchen gebunden!

In der Pause hatte eine koreanische Breakdance-Gruppe uns von den Antlitzten von Delling und Netzer verschont. Als Begleitungsmusik haben die pfiffigen TĂ€nzer sogar Fragmente aus einem sowjetischen Lied eingebunden, womit sie die Herzen der Russen doppelt so schnell erobert haben.

Überhaupt hatten die alten guten sowjetischen Lieder Hochkonjunktur an diesem Abend. Ein Fanblock schien das Singen sehr zu mögen. So konnte man zumindest die Refrains von „Katjuscha“ und am Ende des Spiels passend zum Thema „Tag des Sieges“ ganz klar erkennen.

Die Fahrt nach Hause mit dem offenen Cabrio durch die wie immer wunderschön angestrahlte Altstadt hat den tollen Abend wirklich perfekt abgerundet!